In Sachsen soll die Corona-Warn-App für die Kontakt-Nachverfolgung benutzt werden

Corona-Warn-App mit Check-in-Funktion
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Im Bundes-Land Sachsen gibt es bald neue Corona-Regeln.
Das soll ab dem 10. Mai so sein.
In den neuen Corona-Regeln ist auf-geschrieben:
Die Corona-Warn-App
kann für die Kontakt-Nachverfolgung benutzt werden.
Zum Beispiel:
    • Wenn die Menschen bei Veranstaltungen sind,
    • wenn sie in Geschäften sind
    • oder wenn sie zum Amt gehen.

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MDR FERNSEHEN Do 06.05.2021 15:45Uhr 02:14 min

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Das bedeutet zum Beispiel:
1 Mann hat sich bei einer Veranstaltung
mit mehreren Menschen getroffen.
Alle diese Menschen haben die Corona-Warn-App auf ihren Handys.
Später hat der Mann heraus-gefunden:
Er hat das Corona-Virus.
Das schreibt er in die Corona-Warn-App auf seinem Handy.

Die Corona-Warn-App schickt dann eine Nachricht
an das Gesundheits-Amt.
Und das Gesundheits-Amt kann dann die Menschen informieren:
    • Dass sie sich vielleicht bei dem Mann angesteckt haben.
    • Und dass sie keine anderen Menschen treffen sollen:
      Damit sich nicht noch mehr Menschen
      mit dem Corona-Virus anstecken.

Verschiedene Politiker haben etwas dazu gesagt

Petra Köpping ist die Sozial-Ministerin von Sachsen.
Sie hat gesagt:
Die Menschen sollen die Corona-Warn-App benutzen.
Aber sie müssen das nicht machen.

Daniel Gerber ist ein Politiker von der Partei: Die Grünen in Sachsen.
Er findet es sehr gut:
Dass die Corona-Warn-App
für die Kontakt-Nachverfolgung benutzt werden kann.
Und er denkt:
Das soll auch in allen anderen Bundes-Ländern so gemacht werden.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 04. Mai 2021 | 19:00 Uhr