Ein Absperrband und ein Polizeiauto vor dem Haus des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.
Bildrechte: dpa

Der mut-maßliche Mörder von Walter Lübcke hat vielleicht ein Auto aus Thüringen gefahren

Ein Absperrband und ein Polizeiauto vor dem Haus des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.
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Walter Lübcke war der Regierungs-Präsident von der Stadt Kassel.
Am 2. Juni wurde er in seinem Wohnort erschossen.
Die Polizei denkt:
Dass rechts-extreme Menschen den Plan dafür gemacht haben.

2 Wochen später
wurde der mut-maßliche Mörder von Walter Lübcke fest-genommen.
Es ist Stephan E. aus Kassel
Die Polizei denkt:
Dass er viele rechts-extreme Menschen kennt.
Und dass er zu einer rechts-extremen Gruppe gehört.

Jetzt hat die Polizei raus-gefunden:
Dass Stephan E. in der Tatnacht vielleicht ein Auto
mit einem Nummern-Schild aus
dem Bundes-Land Thüringen gefahren hat.
Den Schlüssel für das Auto hat die Polizei
in der Wohnung von Stephan E. gefunden.
Das Auto gehört dem Schwiegervater.

In dem Auto wird jetzt nach Spuren gesucht.
Zum Beispiel will die Polizei heraus-finden:
    • Wer das Auto gefahren hat.
    • Ob in dem Auto noch mehr Menschen mit-gefahren sind.
    • Oder ob in dem Auto Waffen lagen.

1 Zeuge hat in der Tatnacht 2 Autos gesehen
In der Tatnacht hat 1 Zeuge 2 Autos
in dem Wohnort von Walter Lübcke gesehen:
Die ihm besonders aufgefallen sind.
1 Auto war ein weißer VW Caddy.
Über das andere Auto konnte der Zeuge nichts sagen.

Die Polizei hat raus-gefunden:
Dass Stephan E. einen weißen VW Caddy hat.

    • Die Bundes-Anwaltschaft
    • und das Innen-Ministerium von Thüringen
wollen noch nichts zu der Auto-Sache sagen.
Sie haben gesagt:
Wir wollen abwarten:
Was die Polizei noch alles heraus-findet.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Nachrichten | 09. Juli 2019 | 17:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2019, 16:13 Uhr