Die Bilder des Jahres 2020

Polizeieinsatz am Connewitzer Kreuz am 31.12.2019
1. Januar: Ausschreitungen in Connewitz In der Silvesternacht kommt es im Leipziger Stadtteil Connewitz zu Ausschreitungen, bei denen ein Polizist verletzt wird. In der Folge wird bundesweit über Linksextremismus diskutiert. Aber auch die Polizei gerät für ihre Kommunikation und Einsatztaktik in die Kritik. Bildrechte: Silvio Bürger
Polizeieinsatz am Connewitzer Kreuz am 31.12.2019
1. Januar: Ausschreitungen in Connewitz In der Silvesternacht kommt es im Leipziger Stadtteil Connewitz zu Ausschreitungen, bei denen ein Polizist verletzt wird. In der Folge wird bundesweit über Linksextremismus diskutiert. Aber auch die Polizei gerät für ihre Kommunikation und Einsatztaktik in die Kritik. Bildrechte: Silvio Bürger
Bild von Trümmern nach dem Flugzeugabsturz im Iran im Januar 2020.
8. Januar: Abschuss einer Passagiermaschine im Iran Bei einem Flugzeugabsturz nahe Teheran sterben alle 176 Passagiere. Später muss der Iran einräumen, das Flugzeug versehentlich abgeschossen zu haben. Wegen des Konflikts mit den USA war das Militär in höchster Alarmbereitschaft. Bildrechte: dpa
Dichte Rauchwolken steigen über einem Wald auf, in dem 2019 ein Wildfeuer wütet.
9. Januar: Buschbrände wüten Australien kämpft im Januar weiterhin mit den schwersten Buschbränden aller Zeiten. Riesige Rauchwolken ziehen bis nach Südamerika. Rekordtemperaturen erschweren den Kampf der Feuerwehr und Einsatzkräfte. Bildrechte: dpa
Fensterscheibe des Bürgerbüros von Karamba Diaby mit Einschusslöchern
15. Januar: Schüsse auf Bürgerbüro Auf das Bürgerbüro des Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby in Halle wird geschossen. Bei dem Angriff wird niemand verletzt, aber die Debatte um den Schutz von Amtsträgern wird intensiviert. Bildrechte: Karamba Diaby
Abgeordnete des Europäischen Parlaments tragen Schals und schauen teis betreten und teils freudig.
29. Januar: Emotionaler Abschied aus EU-Parlament Das EU-Parlament ratifiziert den Brexit-Vertrag. Für die britischen Abgeordneten ist es die letzte Sitzung im Parlament. Während sich die Befürworter des Austritts freuen, verabschiedet sich eine Mehrheit der Abgeordneten mit emotionalen Gesten. Die Parlametarier fassen sich an den Händen und singen das schottische Abschiedslied „Auld Lang Syne“.  Schals mit der Aufschrift „Always United“ (immer vereint) werden hochgehalten. Tränen fließen. Bildrechte: dpa
Pete Buttigieg, demokratischer Präsidentschaftskandidat
3. Februar: US-Vorwahlen beginnen in Iowa Die USA starten in die Vorwahlen der Präsidentschaftswahl. Beim sogenannten Democratic Caucus in Iowa kommt es aber zu Pannen, der Sieger der ersten Vorwahl der Demokraten steht erst mit Stunden Verspätung fest: Piet Buttigieg macht das Rennen noch vor den Favoriten Bernie Sanders und Joe Biden. Bildrechte: dpa
Nancy Pelosi (r), demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, zerreißt scheinbar das Manuskript der Rede zur Nation von US-Präsident Trump, nachdem dieser seine Ansprache gehalten hat
4. Februar: Pelosi zerreißt Trump-Rede Nancy Pelosi, demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, zerreißt am Ende von Donald Trumps "Rede zur Lage der Nation" eine Kopie der Rede. Die Geste wird als Symbol der Zerissenheit des gesamten Landes interpretiert. Bildrechte: dpa
Björn Höcke  AfD gratuliert Thomas L. Kemmerich, FDP, dem neu gewählten Ministerpräsidenten in Thüringen.
5. Februar: Polit-Beben in Thüringen Überraschend wird Thomas Kemmerich, der Kandidat der FDP, die selbst nur fünf Sitze im Landtag hat, zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt. Das gelingt nur mit den Stimmen der AfD, die dafür im dritten Wahlgang ihren eigenen Kandidaten fallen lässt und geschlossen Kemmerich wählt. Durch Medien, Politik und Gesellschaft geht ein Aufschrei, CDU und FDP hätten sich mit der AfD verbündet, um den Linken-Ministerpräsident Bodo Ramelow zu verhindern. Bildrechte: imago images/STAR-MEDIA
Susanne Hennig-Wellsow (r., Die Linke) hat Thomas Kemmerich (l., FDP), dem neuen Thüringer Ministerpräsident, die Blumen vor die Füße geworfen und wendet sich ab.
5. Februar: Blumenstrauß-Wurf Mit einer symbolischen Geste erreichte Susanne Hennig-Wellsow bundesweite Bekanntheit: Nach der Wahl von Thomas Kemmerisch zum Ministerpräsidenten wirft sie ihm einen Blumenstrauß vor die Füße. Bildrechte: dpa
Ein Baum ist auf ein Auto gestürzt
9. Februar: Orkantief über Deutschland Sturmtief "Sabine" fegt über Deutschland hinweg und legt den Bahnverkehr lahm. Die Bahn stellt den Fernverkehr ein und auch viele Mitteldeutsche Regionalbahnen bleiben in den Bahnhöfen. Die Bilanz am Ende: Rund 40 Millionen Euro Sturmschäden allein in Mitteldeutschland. Bildrechte: Eric Pannier
Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU
10. Februar: AKK kündigt Rückzug an Nach dem Debakel in Thüringen zeigt sich, Annegret Kramp-Karrenbauer scheint ihre CDU nicht im Griff zu haben. Als Konsequenz kündigt sie ihren Rückzug an. Sobald ein Kandidat gefunden sei, der CDU-Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur wieder in sich vereinen könne, will sie das Amt als Vorsitzende aufgeben. Bildrechte: dpa
Modell des Corona-Virus
11. Februar: Ein Name für die Lungenkrankheit Das neue Coronavirus wütet weiter - weit über 1.000 Menschen sterben an der Lungenkrankheit aus China. Die WHO gibt dieser nun einen eigenen Namen: Covid-19. Das neue Coronavirus heißt nun Sars-CoV-2. Bildrechte: imago images/Science Photo Library
Bürger bilden am Abend vor der historischen Altstadtkulisse eine Menschenkette.
13. Februar: Gedenken in Dresden Mit einer Menschenkette und zahlreichen Veranstaltungen erinnern die Menschen in Dresden an die Bombardierung der Stadt vor 75 Jahren. Bildrechte: dpa
Demos Dresden
17. Februar: Tausende demonstrieren in Dresden Aus Protest gegen die ausländerfeindliche Pegida-Bewegung und den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke versammeln sich am 19. Februar in Dresden mehrere Tausend Menschen. Anlass ist der 200. "Spaziergang" von Pegida, an dem ebenfalls Tausende Menschen teilnehmen. Bildrechte: Tino Plunert
Ein Polizist geht neben einem mit Thermofolie abgedeckten Auto unter Absperrband her.
20. Februar: Anschlag in Hanau Im hessischen Hanau tötet ein 43-jähriger Mann neun Menschen. Später findet die Polizei die Leichen des mutmaßlichen Täters und seiner Mutter. Die Tat sorgt für bundesweites Entsetzen. Die Ermittler stufen die Tat als rechtsextremistischen Terrorakt ein. Bildrechte: dpa
Volkmarsen: Die Unfallstelle in Volkmarsen mit dem Auto, das in einen Karnevalsumzug gerast sein soll. Nach ersten Meldungen sind mehrere Menschen verletzt worden,
24. Februar: Autofahrer rast in Rosenmontagsumzug In Volkmarsen in Hessen fährt ein Autofahrer absichtlich in einen Karnevalsumzug. Mehr als 70 Menschen werden verletzt, darunter viele Kinder. Bildrechte: dpa
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