Chronik 2020 Das war der April

Das alles bestimmende Ereignis im Monat April ist die Corona-Pandemie. Weltweit steigen die Fallzahlen und Regierungen greifen zu drastischen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Mit der Trockenheit ist auch die Klima-Krise wieder präsent.

Frau mit Mundschutz geht an geschlossenem Kaufhaus vorbei
Das öffentliche Leben in Deutschland kommt wegen der Corona-Pandemie weitgehend zum Erliegen. Doch die Maßnahmen scheinen zu wirken. Horrorszenarien wie in Italien oder Spanien bleiben den Deutschen erspart. Bildrechte: imago images / Ralph Peters

Ereignisse in Mitteldeutschland

  • Gleich zu Beginn des Monats, am 1. April, werden die Ende März beschlossenen Ausgangsbeschränkungen verlängert. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs haben dabei vor allem die Osterfeiertage im Blick. "Das Virus kennt keine Feiertage", appelliert die Kanzlerin an die Deutschen und fordert sie auf, zu Hause zu bleiben. Die Menschen in Mitteldeutschland halten sich überwiegend an die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen – auch über die sonnigen Osterfeiertage. Unterstützend wirken dabei wohl auch die drastischen Bußgeldkataloge, die Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gleich zu Beginn des Monats eingeführt haben.
  • Für viele Menschen steht der April im Zeichen des Arbeitens von zu Hause. Vor allem für Eltern und Alleinerziehende bringen Homeoffice und geschlossene Kitas und Schulen viele Probleme mit sich. Nach Ostern wird die Lage neu bewertet und es gibt die ersten Lockerungen. So dürfen ab dem 20. April in Sachsen und Thüringen wieder Gottesdienste, Hochzeiten und Beerdigungen mit bis zu 15 Menschen stattfinden. Außerdem können Geschäfte mit bis zu 800 qm Ladenfläche unter Auflagen wieder öffnen. Dazu gehört die Mundschutzpflicht, die in allen drei mitteldeutschen Ländern in der vorletzten Aprilwoche eingeführt wird.
  • Auch in die Schulen kommt zum Ende des Monats wieder etwas Leben: In Sachsen und Thüringen treffen sich die Abiturjahrgänge wieder vor Ort mit den Lehrkräften und bereiten sich auf die Prüfungen vor. Zum Ende des Monats gibt es in Mitteldeutschland mehr als 8.200 bekannte Corona-Fälle. Etwa 270 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

  • Der April 2020 ist laut Deutschem Wetterdienst der trockenste April seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Die Landwirte richten sich auf ein weiteres Dürrejahr ein. In Sachen Bodenfeuchte sieht es in Mitteldeutschland besonders schlecht aus, wie Untersuchungen des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig zeigen.

  • Den Sicherheitsbehörden in Thüringen gelingt am 28. April ein Schlag gegen die gewaltbereite Hooligan-Szene. Die Polizei durchsucht mehrere Objekte der Gruppierung "Jungsturm", unter anderem in Saalfeld-Rudolstadt, Erfurt, im Ilmkreis sowie in Halle in Sachsen-Anhalt. Drei Mitglieder werden festgenommen. Laut Polizei sollen sie an verschiedenen Gewaltstraftaten beteiligt gewesen sein. Die Gruppierung wird der Hooligan-Szene des FC Rot-Weiß Erfurt zugeordnet. Die Mitglieder gelten laut Polizei als "Problemfans", sie seien zum Teil aktive Kampfsportler.

Ereignisse in Deutschland und der Welt

  • Die Corona-Pandemie bestimmt das Geschehen in Deutschland und im Rest der Welt. Mit Beginn der Krise haben mehr als eine halbe Million Betriebe in Deutschland ihre Mitarbeitenden in Kurzarbeit geschickt. Der Bundesagentur für Arbeit zufolge sind zum Ende des Monats mehr als zehn Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Um die Erwerbsausfälle der Beschäftigten annähernd auszugleichen, bringt die Bundesregierung am 29. April eine Erhöhung des Kurzarbeitergelds auf den Weg.
  • Aus epidemiologischer Sicht scheinen die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen in Deutschland zu wirken. Der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt sich, stagniert jedoch auf einem relativ hohen Niveau. Mit knapp 162.000 Corona-Fällen am 30. April liegt Deutschland im Ranking der Johns-Hopkins-Universität auf Platz sechs hinter Großbritannien und Frankreich. Knapp 6.500 Menschen sind bis Ende April in Deutschland im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer beginnen in Deutschland mit ersten Tests eines Impfstoffs an Menschen. Am 30. April beschließen Bund und Länder weitere Lockerungen. So sollen bundesweit wieder Spielplätze, Museen und Zoos öffnen dürfen. Außerdem soll es wieder Gottesdienste geben.
  • Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern, einigt sich die EU am 23. April auf Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro. Vor allem südeuropäische Länder lehnen Kredite jedoch ab und sprechen sich für eine Vergemeinschaftung von Corona-Schulden aus. Deutschland will die sogenannten Corona-Bonds nicht.
  • In Europa löst Spanien im Laufe des April Italien als das am stärksten von Corona betroffene Land ab. Zum Monatsende sind es in Spanien fast 240.000 Corona-Infizierte, in Italien knapp über 200.000. International am dramatischsten ist jedoch die Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Ende April steigt die Zahl der Infizierten in den USA auf über eine Million. Besonders hart trifft es den Bundesstaat New York und die gleichnamige Millionenmetropole. Hier sind es Ende April rund 18.000 Corona-Todesfälle, fast 13.000 davon in New York City. Insgesamt haben die USA Ende April mehr als 60.000 Corona-Tote zu beklagen. Im Ausgangsland der Pandemie, China, normalisiert sich die Situation im Laufe des Monats nach Angaben der Behörden wieder.

  • Der Tod des langjährigen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm (CDU) am 23. April sorgt über die Parteigrenzen hinweg für Betroffenheit. Als einziger Minister der Kohl-Ära begleitet Blüm den Kanzler durch seine 16 Jahre währende Regierungszeit. Blüms Spruch "Die Rente ist sicher" wird zum Topos im kollektiven Gedächtnis Deutschlands.

  • Am 28. April tritt ein deutlich verschärfter Bußgeld-Katalog für den Straßenverkehr in Kraft. Raser müssen bei Verstößen jetzt mehr zahlen und werden ihren Führerschein schneller los als bisher. Empfindliche Strafen drohen auch, wenn man eine Rettungsgasse falsch benutzt oder mit dem Auto auf einem Fahrradweg parkt.

  • Die Bundesanwaltschaft veröffentlicht Ende April die Klageschrift für den Prozess zum Attentat von Halle. Das Verfahren gegen den Tatverdächtigen Stephan B. soll im Frühsommer beginnen. Am 29. April klagt der Generalbundesanwalt zudem den mutmaßlichen Mörder des Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, Stephan E. und seinen mutmaßlichen Unterstützer Markus H., an. Das Verfahren zu dem mutmaßlich rechtsextremistischen Attentat vom 2. Juni 2019 soll am Oberlandesgericht Frankfurt am Main stattfinden.

  • Bundesinnenminister Horst Seehofer spricht ein Betätigungsverbot für die Hisbollah in Deutschland aus. Die schiitische Islamisten-Vereinigung muss ihre Aktivitäten damit hierzulande nun einstellen. In mehreren deutschen Städten gibt es Razzien in Moscheen und Vereinshäusern.

  • Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gilt seit dem 11. April als verschwunden. Auch an den Feierlichkeiten zu Ehren seines Großvaters und Staatsgründers Nordkoreas, Kim Il Sung, nahm der 36-Jährige nicht teil. Die wildesten Gerüchte entstehen: Er sei an Covid-19 erkrankt, habe eine OP gehabt oder sei gar gestorben. Ende April äußern sich sowohl die südkoreanischen Sicherheitsbehörden als auch US-Präsident Donald Trump zu den Gerüchten. Beide geben an, Kim Jong Un gehe es gut. Den Südkoreanern zufolge hält sich Kim Jong Un im Badeort Wonsan im Osten Nordkoreas auf. Dort wurde laut einem US-Medienbericht auch sein Privatzug gesichtet. Am 2. Mai zeigt sich Un dann wieder öffentlich.

Weitere viel gelesene Nachrichten

  • Die Osterfeierlichkeiten finden in diesem Jahr im Vatikan und auch in den meisten Gotteshäusern ohne Gläubige statt. Papst Franziskus feiert die Ostermesse im Petersdom im historisch kleinen Kreis. Nur wenige Würdenträger dürfen zum Schutz vor dem Coronavirus teilnehmen. Der Petersplatz, auf dem sich normalerweise Tausende Gläubige versammeln, bleibt in diesem Jahr leer.

  • Kurz vor dem 34. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April brechen rund um das Areal heftige Waldbrände aus, die kaum unter Kontrolle zu bekommen sind. Erst, als nach mehr als einer Woche der Regen einsetzt, gehen die Flammen zurück. Die Lage bleibt aber heikel.

  • Der Vollmond am 8. April ist wieder ein Supermond. Der Mond kommt der Erde näher als sonst und wirkt daher besonders groß. Den nächsten Supervollmond wird es erst im Mai 2021 geben.

  • Anfang April beginnt Deutschland mit der Aufnahme von unbegleiteten Flüchtlingskindern aus den überfüllten griechischen Lagern. Die Bundesregierung hatte beschlossen, bis zu 500 Kinder aufzunehmen. Jetzt kommen die ersten 47. Unter aufnahmebereiten Staaten in Europa sollen insgesamt bis zu 1.600 Kinder verteilt werden.

Die Bilder des Jahres 2020

Polizeieinsatz am Connewitzer Kreuz am 31.12.2019
1. Januar: Ausschreitungen in Connewitz In der Silvesternacht kommt es im Leipziger Stadtteil Connewitz zu Ausschreitungen, bei denen ein Polizist verletzt wird. In der Folge wird bundesweit über Linksextremismus diskutiert. Aber auch die Polizei gerät für ihre Kommunikation und Einsatztaktik in die Kritik. Bildrechte: Silvio Bürger
Polizeieinsatz am Connewitzer Kreuz am 31.12.2019
1. Januar: Ausschreitungen in Connewitz In der Silvesternacht kommt es im Leipziger Stadtteil Connewitz zu Ausschreitungen, bei denen ein Polizist verletzt wird. In der Folge wird bundesweit über Linksextremismus diskutiert. Aber auch die Polizei gerät für ihre Kommunikation und Einsatztaktik in die Kritik. Bildrechte: Silvio Bürger
Bild von Trümmern nach dem Flugzeugabsturz im Iran im Januar 2020.
8. Januar: Abschuss einer Passagiermaschine im Iran Bei einem Flugzeugabsturz nahe Teheran sterben alle 176 Passagiere. Später muss der Iran einräumen, das Flugzeug versehentlich abgeschossen zu haben. Wegen des Konflikts mit den USA war das Militär in höchster Alarmbereitschaft. Bildrechte: dpa
Hong Kong: Ein Foto, das vom Informationsdienst der Hongkonger Regierung veröffentlicht wurde, zeigt Mitarbeiter des Honkonger Gesundheitswesens, die am Bahnhof West Kowloon Station, Reisende auf ihren Gesundheitszustand hin untersuchen und befragen sollen.
7. Januar: Neuartiges Coronavirus entdeckt China gibt bekannt, ein bis dahin unbekanntes Coronavirus entdeckt zu haben. Zuvor waren in der Millionenstadt Wuhan mysteriöse Lungenerkrankungen aufgetreten. Bildrechte: Informationsdienst der Hongkonger Regierung/AP/dpa
Dichte Rauchwolken steigen über einem Wald auf, in dem ein Wildfeuer wütet.
9. Januar: Buschbrände wüten Australien kämpft im Januar weiterhin mit den schwersten Buschbränden aller Zeiten. Riesige Rauchwolken ziehen bis nach Südamerika. Rekordtemperaturen erschweren den Kampf der Feuerwehr und Einsatzkräfte. Bildrechte: dpa
Fensterscheibe des Bürgerbüros von Karamba Diaby mit Einschusslöchern
15. Januar: Schüsse auf Bürgerbüro Auf das Bürgerbüro des Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby in Halle wird geschossen. Bei dem Angriff wird niemand verletzt, aber die Debatte um den Schutz von Amtsträgern wird intensiviert. Bildrechte: Karamba Diaby
Teilnehmer einer Demonstration tragen ein Transparent mit der Aufschrift wir sind alle linksunten.indymedia.org und zünden Pyrotechnik
25. Januar: Erneuter Krawall im Leipziger Süden Nach einer zunächst friedenlichen Demonstration vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Verbot der Internetseite "linksunten.indymedia" eskaliert eine Demonstration im Leipziger Süden. Polizisten werden von Extremisten mit Steinen und Böllern beworfen, Journalisten bedroht. Mehrere Beamte werden leicht verletzt. Bildrechte: dpa
Abgeordnete des Europäischen Parlaments tragen Schals und schauen teis betreten und teils freudig.
29. Januar: Emotionaler Abschied aus EU-Parlament Das EU-Parlament ratifiziert den Brexit-Vertrag. Für die britischen Abgeordneten ist es die letzte Sitzung im Parlament. Während sich die Befürworter des Austritts freuen, verabschiedet sich eine Mehrheit der Abgeordneten mit emotionalen Gesten. Die Parlametarier fassen sich an den Händen und singen das schottische Abschiedslied „Auld Lang Syne“.  Schals mit der Aufschrift „Always United“ (immer vereint) werden hochgehalten. Tränen fließen. Bildrechte: dpa
Pete Buttigieg, demokratischer Präsidentschaftskandidat
3. Februar: US-Vorwahlen beginnen in Iowa Die USA starten in die Vorwahlen der Präsidentschaftswahl. Beim sogenannten Democratic Caucus in Iowa kommt es aber zu Pannen, der Sieger der ersten Vorwahl der Demokraten steht erst mit Stunden Verspätung fest: Piet Buttigieg macht das Rennen noch vor den Favoriten Bernie Sanders und Joe Biden. Bildrechte: dpa
Nancy Pelosi (r), demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, zerreißt scheinbar das Manuskript der Rede zur Nation von US-Präsident Trump, nachdem dieser seine Ansprache gehalten hat
4. Februar: Pelosi zerreißt Trump-Rede Nancy Pelosi, demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, zerreißt am Ende von Donald Trumps "Rede zur Lage der Nation" eine Kopie der Rede. Die Geste wird als Symbol der Zerissenheit des gesamten Landes interpretiert. Bildrechte: dpa
Björn Höcke  AfD gratuliert Thomas L. Kemmerich, FDP, dem neu gewählten Ministerpräsidenten in Thüringen.
5. Februar: Polit-Beben in Thüringen Überraschend wird Thomas Kemmerich, der Kandidat der FDP, die selbst nur fünf Sitze im Landtag hat, zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt. Das gelingt nur mit den Stimmen der AfD, die dafür im dritten Wahlgang ihren eigenen Kandidaten fallen lässt und geschlossen Kemmerich wählt. Durch Medien, Politik und Gesellschaft geht ein Aufschrei, CDU und FDP hätten sich mit der AfD verbündet, um den Linken-Ministerpräsident Bodo Ramelow zu verhindern. Bildrechte: imago images/STAR-MEDIA
Hans-Joachim Frey übergibt Abdel Fattah al-Sisi den St.-Georgs-Orden
Wirbel um Semperopernball Der Verein, der den Semperopernball organisiert, vergibt seinen St. Georg-Orden an den umstrittenen Ägyptischen Präsidenten al Sisi. Es hagelt Kritik am Veranstalter, die Moderatorin des Semperopernballs, Judith Rakers, sagt daraufhin ihre Moderation ab. Mareile Höppner, die für sie einspringen wollte, sagt auch ab, nachdem sie verbal bedroht worden war. Letztlich führt Schlagersänger Roland Kaiser allein durch den Abend. Bildrechte: dpa
Ein Baum ist auf ein Auto gestürzt
9. Februar: Orkantief über Deutschland Sturmtief "Sabine" fegt über Deutschland hinweg und legt den Bahnverkehr lahm. Die Bahn stellt den Fernverkehr ein und auch viele Mitteldeutsche Regionalbahnen bleiben in den Bahnhöfen. Die Bilanz am Ende: Rund 40 Millionen Euro Sturmschäden allein in Mitteldeutschland. Bildrechte: Eric Pannier
Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU
10. Februar: AKK kündigt Rückzug an Nach dem Debakel in Thüringen zeigt sich, Annegret Kramp-Karrenbauer scheint ihre CDU nicht im Griff zu haben. Als Konsequenz kündigt sie ihren Rückzug an. Sobald ein Kandidat gefunden sei, der CDU-Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur wieder in sich vereinen könne, will sie das Amt als Vorsitzende aufgeben. Bildrechte: dpa
Modell des Corona-Virus
11. Februar: Ein Name für die Lungenkrankheit Das neue Coronavirus wütet weiter - weit über 1.000 Menschen sterben an der Lungenkrankheit aus China. Die WHO gibt dieser nun einen eigenen Namen: Covid-19. Das neue Coronavirus heißt nun Sars-CoV-2. Bildrechte: imago images/Science Photo Library
Bürger bilden am Abend vor der historischen Altstadtkulisse eine Menschenkette.
13. Februar: Gedenken in Dresden Mit einer Menschenkette und zahlreichen Veranstaltungen erinnern die Menschen in Dresden an die Bombardierung der Stadt vor 75 Jahren. Bildrechte: dpa
Demos Dresden
17. Februar: Tausende demonstrieren in Dresden Aus Protest gegen die ausländerfeindliche Pegida-Bewegung und den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke versammeln sich am 19. Februar in Dresden mehrere Tausend Menschen. Anlass ist der 200. "Spaziergang" von Pegida, an dem ebenfalls Tausende Menschen teilnehmen. Bildrechte: Tino Plunert
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Ministerpräsidenten Haseloff und Kretschmer im Zoo Halle
Ministerpräsidenten Haseloff und Kretschmer Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Diese Prominenten starben 2020

Der Konzertveranstalter Peter Degner, aufgenommen am 21.01.2011 in seiner Wohnung in Leipzig.
Peter Degner: 23. Januar 1954 - 15. Januar 2020 Peter Degner rief in Leipzig zahlreiche Veranstaltungen ins Leben, darunter das Freiluft-Musikfestival Classic Open. Dazu kamen jährlich tausende Besucher. Er starb mit 65 Jahren. Bildrechte: dpa
Der Konzertveranstalter Peter Degner, aufgenommen am 21.01.2011 in seiner Wohnung in Leipzig.
Peter Degner: 23. Januar 1954 - 15. Januar 2020 Peter Degner rief in Leipzig zahlreiche Veranstaltungen ins Leben, darunter das Freiluft-Musikfestival Classic Open. Dazu kamen jährlich tausende Besucher. Er starb mit 65 Jahren. Bildrechte: dpa
Schauspieler Joseph Hannesschläger
Joseph Hannesschläger: 2. Juni 1962 - 20. Januar 2020 Der Schauspieler Joseph Hannesschläger wurde in seiner Rolle als Kommissar Korbinian Hofer in "Die Rosenheim-Cops" bekannt. Zudem spielte er in Theaterstücken, trat als Kabarettist auf und hatte mit "Discotrain" seine eigene Band. Bildrechte: imago images/Sven Simon
Monty Pythons Terry Jones während eines Fototermins anlässlich der Verleihung der «Goldenen Rose von Montreux». 1971
Terry Jones: 1. Februar 1942 - 21. Januar 2020 Der britische Komiker, Filmregisseur, Historiker und Schriftsteller wurde als Mitglied der Gruppe Monty Python bekannt. Bildrechte: dpa
Autorin Gudrun Pausewang
Gudrun Pausewang: 3. März 1928 - 23. Januar 2020 Die deutsche Schriftstellerin schrieb vor allem Kinder- und Jugendliteratur. Zu ihren bekanntesten Büchern gehört "Die Wolke" über eine 14-Jährige, die durch einen Reaktorunfall zu einem Strahlenopfer wird. Bildrechte: dpa
Kobe Bryant
Kobe Bryant: 23. August 1978 - 26. Januar 2020 Der US-Basketballspieler gilt als einer der erfolgreichsten Basketballer aller Zeiten. Mit den Los Angeles Lakers gewann er fünf NBA-Titel und mit dem Team USA wurde er zweimal Olympiasieger. Bildrechte: dpa
Mary Higgins Clark
Mary Higgins Clark: 24. Dezember 1927 - 31. Januar 2020 Die US-amerikanische Schriftstellerin schrieb mehr als 50 Kriminalromane, die ihr den Namen "Königin der Spannung" einbrachten. Dazu gehören "Wintersturm" und "Schwesterlein, komm tanz mit mir". Allein in den USA wurden ihre Bücher mehr als 100 Millionen Mal verkauft. Bildrechte: imago/SKATA
Gitarrist Ivan Kral
Ivan Kral: 12. Mai 1948 - 2. Februar 2020 Der tschechisch-amerikanische Rockgitarrist Ivan Kral spielte mit Stars wie Iggy Pop, David Bowie und Patti Smith. Mit ihr schrieb er den Hit "Dancing Barefoot". Bildrechte: dpa
Kirk Douglas
Kirk Douglas: 9. Dezember 1916 - 5. Februar 2020 Die Hollywood-Legende gilt als einer der größten Darsteller der Filmgeschichte. Bekannt ist er aus Klassikern wie "Spartacus" und "20.000 Meilen unter dem Meer". Sein Sohn Michael ist ebenfalls erfolgreicher Schauspieler. Bildrechte: dpa
Schauspieler Volker Spengler in einer Proben-Szene des Stückes "Emil und die Detektive", einer Detektivgeschichte für Kinder mitten in Berlin nach Erich Kästner in einer Fassung von Frank Castorf an der Volksbühne Berlin, aufgenommen am 29.11.2007.
Volker Spengler: 16. Februar 1939 - 8. Februar 2020 Volker Spengler wurde im Film "In einem Jahr mit 13 Monden" von Rainer Werner Fassbinder berühmt und wirkte in Filmen wie "Die Ehe der Maria Braun" oder "Berlin Alexanderplatz" mit. Er starb im Alter von 80 Jahren. Bildrechte: dpa
Mirella Freni: Frau mit hellen, halblangen Haaren und hellem Blazer macht vor einer Hafenkulisse im Hintergrund eine Luftkussgeste
Mirella Freni: 27. Februar 1935 - 9. Februar 2020 Die italienische Sängerin Mirella Freni ist kurz vor ihrem 85 Geburtstag gestorben. Die Kollegin und Jugendfreundin von Luciano Pavarotti war eine der letzten Legenden des Opernbetriebs. Bildrechte: dpa
Joseph Vilsmaier
Joseph Vilsmaier: 24. Januar 1939 - 11. Februar 2020 Der Regisseur und Kameramann hatte 1989 mit dem Film "Herbstmilch" seinen Durchbruch. Außerdem drehte er bekannte Filme wie "Comedian Harmonists", "Schlafes Bruder" und "Stalingrad". Bildrechte: dpa
Katherine Johnson
Katherine Johnson: 26. August 1918 - 24. Februar 2020 Der breiten Öffentlichkeit war die US-amerikanische Mathematikerin Katherine Johnson nicht bekannt. Bedeutsam war allerdings ihr Wirken. Sie leistete wichtige Beiträge bei der Berechnung der Flugbahnen für das Mercury-Programm und für den ersten bemannten Flug zum Mond im Rahmen der Apollo-11-Mission der Nasa. Gewürdigt wurde Johnsons Arbeit in dem Film "Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen", der 2017 für den Oscar nominiert war. Bildrechte: dpa
Hosni Mubarak
Hosni Mubarak: 4. Mai 1928 - 25. Februar 2020 Hosni Mubarak regierte fast 30 Jahre lang Ägypten. Der autokratisch regierende Staatspräsident trat 2011 im Zuge des "Arabischen Frühlings" zurück. Bildrechte: dpa
Ernesto Cardenal
Ernesto Cardenal: 20. Januar 1925 - 1. März 2020 Cardenal galt als einer der bedeutendsten Dichter Nicaraguas und einer der bekanntesten Vertreter der Befreiungstheologie, eine Bewegung, die sich gegen soziale Missstände und Ungerechtigkeiten einsetzt. Bildrechte: imago/epd
Peter Wieland
Peter Wieland: 6. Juli 1930 - 2. März 2020 Wieland war Sänger und Conferencier im Berliner Friedrichstadt-Palast. Über Jahrzehnte gehörte der Ex-Ehemann von Sängerin Dagmar Frederic zu den großen Stimmen der DDR-Fernsehshows "Ein Kessel Buntes" und "Da liegt Musike drin". Bildrechte: imago stock&people
Javier Perez de Cuellar
Javier Perez de Cuellar: 19. Januar 1920 - 4. März 2020 Javier Perez de Cuellar war ein Diplomat aus Peru. Von 1982 bis 1991 war er der fünfte Generalsekretär der Vereinten Nationen. Er galt als Meister der stillen Diplomatie. Ihm gelang es, den Vereinten Nationen während des Kalten Krieges wieder neues Ansehen zu verschaffen. Von 2000 bis 2001 war er Premierminister in seinem Heimatland Peru. Bildrechte: imago images/Sven Simon
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