Corona-Daten-Newsletter | Donnerstag, 15. April 2021 Wann ist eigentlich jetzt?

Ein großer Mann mit Locken und Brille steht vor einer Betonwand.
Bildrechte: MDR/Viktoria Schackow

Jetzt ist die Zeit zu Handeln. Intensivmediziner warnen nachdrücklich vor den nächsten Wochen. Und Gesundheitsminister Spahn sagt, niemand darf auf die Bundesnotbremse warten. Und: Was tun nach der Erstimpfung mit Astrazeneca, wenn man jünger als 60 ist?

Ein Mann liegt an einem Beatmungsgerät von Dräger.
Bildrechte: Drägerwerk/dpa | Grafik: MDR

Einen schönen guten Abend,

bei der Pressekonferenz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), RKI-Chef Lothar Wieler und Intensivmediziner Steffen Weber-Carstens habe ich vorhin auf ein kleines Wörtchen geachtet.

Jetzt.

Ich habe keine Strichliste geführt, aber das Wort kam häufig vor.

  • "Wir müssen jetzt handeln, auf allen Ebenen Kontakte reduzieren und Menschenleben retten", sagte Wieler.
  • "Wir brauchen jetzt eine Kontrolle der Infektionsdynamik", sagte Weber-Carstens.
  • "Jetzt rächt sich, was vor zwei, drei Wochen nicht entschieden wurde", sagte Spahn.

Ich möchte mit Ihnen heute auf diese Pressekonferenz schauen, außerdem eine Frage beantworten, die mehrfach bei uns ankam. Und: Emotional wird es auch noch beim Thema "Magdeburg first".

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Die Pressekonferenz heute hat mich an so viele aus den vergangenen Monaten erinnert. Es wurde gemahnt, es wurde appelliert und dramatische Zahlen vorgetragen. Wir alle nehmen das zur Kenntnis und...

Ja, was eigentlich? Was folgt daraus? Denn seit einem Jahr wissen wir das: Die Infektionszahlen müssen runter, um unsere Gesundheitssystem zu schützen.

Ist uns das zu abstrakt formuliert? Dann müssen wir es einmal anders ausdrücken: Die Infektionszahlen müssen runter, damit auch Papas Herzinfarkt behandelt, Omas schmerzende Hüfte operiert, Onkels Leber transplantiert und der Arbeitsunfall des Nachbarn zügig behandelt werden kann.

Wir verbreiten das Virus. Also haben wir auch alles in der Hand, egal was in Gesetzen oder Verordnungen steht.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei einer Pressekonferenz
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Bildrechte: Bundespressekonferenz

"Viele warten auf das Gesetz"

Das sagte Spahn heute. Dabei hätten es die Länder natürlich in der Hand, jetzt zu handeln. Denn: "Gegen exponentielles Wachstum kann man nicht animpfen und antesten", sagte Spahn. 

Wieler sagte, die dritte Welle wird die Krankenhäuser härter treffen als die zweite. Bereits heute seien acht von zehn Patienten, die mit einer künstlichen Lunge versorgt werden, Covid-Patienten. In vielen Krankenhäusern gäbe es bereits einen eingeschränkten Regelbetrieb.

Schon jetzt sollten Krankenhäuser beginnen, stabile Patienten in weniger Corona-betroffene Regionen zu verlegen. "Damit verhindern wir, dass für die kommenden Wochen Covid-Intensivpatienten überhastet verlegt werden müssen", sagte Wieler. 

Man müsse solidarisch zusammenstehen, über Stadt und Landesgrenzen hinaus, um Patienten zu verlegen, so Wieler. Thüringen hat wohl gestern die Anfrage gestellt, um den Strom an Patienten zu bewältigen, sagte Weber-Carstens.

Und auch in Sachsen-Anhalt sei die Lage auf den Intensivstationen dramatisch. Setze sich der derzeitige Trend fort, werde man sich unter Umständen auch außerhalb um Hilfe bemühen müssen, sagte Sachsen-Anhalts Krankenhausgesellschaft meinen Kollegen.

Lothar Wieler
RKI-Chef Lothar Wieler Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Weber-Carstens, der auch der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters ist, hat aus seinem Alltag als Intensivmediziner berichtet:

"Im klinischen Alltag hat eine Intensivstation zwölf bis 14 Betten."  Wenn dort Covid-Patienten in Bauchlage versorgt würden, seien vier bis fünf Mediziner und Pflegefachkräfte den ganzen Tag damit beschäftigt, die Patienten zu bewegen. "Das ist durch die Zahlen nicht auszudrücken."

Auch die Zahl, dass zehn Prozent der Intensivbetten frei seien, kann in die Irre führen. Es handele sich dabei meist um ein Bett auf der Intensivstation. Das sei das Bett für den Herzanfall, den Unfall oder für die Nachsorge einer OP. Und dieses Bett sei derzeit auch nur deshalb frei, weil nur lebensnotwendige Operationen durchgeführt würden.  

In der ARD-Mediathek gibt es derzeit die vierteilige Doku-Reihe "Charité intensiv". Ich habe mich noch nicht getraut, rein zu schauen. Die Reihe wird aber sehr gelobt. Und bei uns im MDR gibt es einen Film, der die Beschäftigten auf der Intensivstation in Coswig in Sachsen begleitet hat.


Außerdem hat Wieler erneut darüber gesprochen, weshalb er die Inzidenz für so wichtig hält: "Steigt die Inzidenz, nimmt auch das Risiko zu, sich anzustecken." Deshalb hält er zum Beispiel die Inzidenz für 200 für zu hoch, in der Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes sollen ab 200 nämlich Schulen geschlossen werden. Epidemiologe Gérard Krause hält die Fixierung auf den Inzidenzwert allerdings für problematisch, hat er in einem Interview mit der Tagesschau gesagt.

Tja, und jetzt?

Auf einen Blick: Die aktuellen Zahlen

Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge sind heute bundesweit 29.426 neu positiv Getestete gemeldet worden (Stand 8:30 Uhr). Das sind 9.000 mehr als vor einer Woche. Der bisherige höchste Wert war am 18. Dezember 33.777.

Die meisten Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gab es heute in Nordrhein-Westfalen (+6.318)Bayern (+5.096) und Baden-Württemberg (+3.880). Die niedrigsten Werte wurden aus dem Saarland (+198) und aus Bremen (+270) gemeldet.

Deutschlandweit lag die 7-Tage-Inzidenz bei 160,1. Am 23. Dezember lag sie bislang am höchsten bei 217,6.

Die deutschlandweit höchsten 7-Tage-Inzidenzen verzeichnen laut RKI nach wie vor unsere drei Bundesländer: Thüringen (259), Sachsen (235) und Sachsen-Anhalt (190).

Im Folgenden nun die Zahlen nach Angaben der Sozialministerien und Landkreise aus unseren drei Bundesländern. (Die Werte weichen in der Regel von denen des RKI ab, da sie etwas aktueller sind. Außerdem ordnet das RKI nachgemeldete Zahlen dem tatsächlichen Erkrankungs- oder Meldedatum zu, auch wenn sie dadurch aus der Zeitspanne der sieben Tage herausfallen.) Und wie immer: Heute ist Montag; da können die Zahlen auch nicht ganz so exakt sein.

Sachsen

  • Aktive Fälle: 18.741 (+484 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 364 (-2), davon 199 (-8) beatmet
  • Intensivbetten: 1.330 belegt, 146 frei
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 8.786 (+45)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 215.550 (+1.450)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 243.077 (+1.979)

Thüringen

  • Aktive Fälle: 10.748 (+462 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 221 (-8), davon 129 (-4) beatmet
  • Intensivbetten: 640 belegt, 61 frei
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 3.632 (+32)
  • Zahl der genesenen Patienten: 91.526 (+678)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 105.906 (+1.172)

Sachsen-Anhalt

  • Aktive Fälle: 6.816 (+123 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 142 (-1), davon 74 beatmet (+5)
  • Intensivbetten: 709 belegt, 118 frei
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 2.929 (+16)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 72.176 (+668)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 81.921 (+807)

Deutschlandweit wurden dem RKI in den vergangenen 24 Stunden 294 neue Tote gemeldet. 93 Tote haben unsere drei Bundesländer heute gemeldet.

Alle Grafiken und weiteren Zahlen finden Sie hier in den Übersichten der Kolleginnen und Kollegen.

Erstimpfung mit Astrazeneca – und jetzt?

Diese Frage habe ich mehrfach in den vergangenen Tage per E-Mail an corona-newsletter@mdr.de bekommen. Vor allem von Frauen zwischen 50 und 60 Jahren, die bereits den ersten Piks mit Astrazeneca bekommen haben. Der Impfstoff ist jetzt ja erst ab 60 zugelassen.

Die Ständige Impfkommission des RKI hat dazu gestern Stellung genommen und empfiehlt nach zwölf Wochen als Zweit-Impfung einen mRNA-Imstoff. Das sind derzeit Biontech und Moderna. Aber ganz klar: Das muss jeder Betroffene mit seinem oder ihrem Arzt klären. (Nur nebenbei: Von keiner meiner vergangenen Impfungen kenne ich den Hersteller oder den Produktnamen und habe mich auf meinen Arzt verlassen.)

Magdeburg first oder Impftourismus?

Solidarisch zusammenstehen, über Stadt- und Landgrenzen hinaus, das hat der RKI-Chef heute gesagt, als es um die Verlegung von Patienten in andere Regionen geht. Ob er das auch beim Impftourismus so sieht?

Denn der ist eine emotionale Sache. Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper lässt in Magdeburg nur Magdeburger impfen. Gut oder nicht gut?

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Grimm-Benne kritisiert Trümper und verweist auf die Impfordnung des Bundes, die eine Auswahl nach Wohnort nicht vorsieht. Trümper begründet seinen Schritt damit, dass er für die Einwohner Magdeburgs verantwortlich sei und 40 Prozent der Terminanfragen nach Ostern aus anderen Bundesländern kamen, vor allem aus Niedersachsen. Und Niedersachsen würde keine Sachsen-Anhalter impfen.

Ich bin ja mal auf ein Gymnasium gegangen, das den Namen Immanuel Kant trug. Mein Direktor und Philosophie-Lehrer Herr Jahn (Grüße!) hat uns Kants kategorischen Imperativ schmackhaft gemacht: "Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als allgemeine Gesetzgebung gelten kann" (so habe ich den jedenfalls im Kopf).

Also: Wer handelt denn da ethisch zweifelhaft? Die Menschen, die zum Impfen kommen? Die, die ihnen die Impfung verweigern?

Wie wollen wir miteinander umgehen? 

Auch wir haben in der Redaktion (und bei Twitter) heute emotional darüber diskutiert.

Ist es kleinkariert, keine Auswärtigen zu impfen? Ist es zynisch, wenn Magdeburger keine Impfungen bekommen?

Wie sehen Sie das denn? Sollen nur die geimpft werden, die an diesem Ort wohnen? So würde ja auch keine unnötige Mobilität entstehen? Sollte der OB jedem Impfberechtigen in Magdeburg vielleicht einen Brief schreiben, anstatt Termine online zu vergeben? Sollen Auswärtige weggeschickt werden, wenn sie einen Termin haben? Oder soll jeder dort geimpft werden, wo er einen Termin bekommt?

Einfache Fragen, die an etwas Grundsätzlichem rütteln. Hochspannende Zeiten für Ethiker und Philosophen. Nur leider hängen derzeit Menschenleben von den Antworten auf diese Fragen ab. Schreiben Sie mir gern, was Ihnen Ihr moralischer Kompass sagt.

Bei mir ist der zum Beispiel auch angeschlagen, als ich einen Zeitungsartikel gelesen habe.

Impf-Trick?

Die Kollegen von Tagesspiegel haben übrigens neulich drei Tipps zusammengetragen, welche "Tricks" junge, gesunde Menschen anwenden können, um schneller an eine Impfung zu kommen.

  • Ältere Nachbarn fragen, ob man als deren "Kontaktperson für Pflegebedürftige" gelten könne und mit zur Impfung kommen dürfe.
  • Impfung im Ausland. Aus Serbien gebe es entsprechende Berichte und Agenturen organisierten Impfreisen nach Russland; selbst im Transitbereich des Moskauers Flughafens könne man sich demnächst impfen lassen, ganz ohne Russland-Visum.
  • Niedergelassene Ärzte kontaktieren und fragen, ob man auf die Warteliste kommen kann, falls am Tagesende Impfstoff übrig bleibt.

Ein Tipp von mir noch obendrauf: Registrieren Sie sich als Wahlhelfer, dann rutschen Sie in der Impf-Priorisierung nach vorn und tun der Demokratie einen guten Dienst. Sachsen-Anhalts Wahlleiterin hat heute darauf hingewiesen, das Land Berlin hat auch schon damit geworben.

Christa Dieckmann
Sachsen-Anhalts Wahlleiterin Christa Dieckmann Bildrechte: dpa

Was heute sonst noch passiert ist

Gestern wurden mehr als 738.000 Menschen in Deutschand geimpft. So viele wie an keinem Tag zuvor. Auch in Sachsen gab es mit 39.000 Geimpften einen neuen Höchststand mit.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2020 gesunken. Dafür haben Betrugsdelikte per Telefon, E-Mail oder SMS zugenommen. Das geht aus der polizeilichen Kriminalitätsstatistik hervor.

Der Programmcode der LucaApp ist nun komplett online und kann von Interessierten analysiert werden. Die App und die Technologie dahinter sollen zum Beispiel Restaurants bei Gästelisten und Gesundheitsämtern bei der Kontaktnachverfolgung helfen.

Der Berliner Mietendeckel ist verfassungswidrig.

Zum Schluss

Ein Schmunzler und ein unscharfes Bild.

"Die Menschen öffnen ihre Fenster nicht, weil sie Angst haben, dass es in ihr Haus kommt", sagt zumindest eine Frau, die bei dem Tierschutzverein angerufen hat.

Was sitzt da im Baum vor einem Balkon?

Croissant in einem Busch vor einem Haus.
Gefährliches Tier oder Croissant? Bildrechte: dpa

Ein gefährliches Tier, das regungslos darauf wartet, den Balkon-Besitzer anzufallen?

Oder ein riesiges Croissant?

Das Foto ist jedenfalls im polnischen Krakow enstanden.

Ich löse das Rätsel nicht auf. Sie können sich die Antwort nämlich denken und auch noch bei den Kollegen von SWR3 klicken.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Alles Gute
Marcel Roth

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 11 | 15. April 2021 | 11:00 Uhr

2 Kommentare

Soldaten Norbert vor 2 Wochen

Erst einmal, allen Erkrankten gute Genesung ! Aber jeden Tag stellen sich neue Frage. Die Konzepte der Regierung wirken hilflos, unbedacht und begrenzen nur zu oft unsere Bürgerrechte. Wenn selbst Impfungen nicht mehr helfen, Lockdowns wenig nutzen, müssen wir langsam erkennen, das unsere Mittel grenzt sind. Das faustische Denken der Wissenschaft, wird widerlegt. Die Regierung muss ihre Filterbase verlassen und sich nicht immer von den selben "Untergangs-Propheten" beraten lassen. Ich möchte hier einen Fakt einen, der Einigen nicht passen wird. Das Statistische Bundesamt meldet : Im März 2021 liegen die Sterbezahlen nach unserer Hochrechnung 11% unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Das sind doch mal wirklich gute Nachrichten ! Und diese Zahlen sollten für ein wenige Entspannung sorgen. Denn Panik ist kein guter Ratgeber.

Matthi vor 2 Wochen

Ich habe den Artikel gelesen, über 400 zweitgeimpfte sind in Mitteldeutschland an Corona erkrankt. Wer sich diesen Artikel Durchliest erfährt das diese Erkrankten das Virus ausscheiden. Bedeutet das, das Geimpfte trotzdem Überträger sind wenn sie erkranken? Woran erkennt man dann einen Menschen der durch die Impfung nur minimale Symptome hat ? Macht es da Sinn wie einige Politiker fordern Sonderregelungen für geimpfte zu diskutieren wenn viele Risikogruppen noch nicht geimpft sind ?

Auf dieses Restrisiko weisen auch die Experten vom Paul-Ehrlich-Institut hin. Es muss davon ausgegangen werden, dass Menschen nach Kontakt mit dem Virus trotz Impfung symptomatisch oder asymptomatisch infiziert werden können und dabei das Virus Sars-CoV-2 ausscheiden." Deswegen solle man sich auch nach der Impfung weiter an die allgemein geltenden Schutzmaßnahmen halten, schreibt das Institut weiter. "Im Moment ist der Erkenntnisstand, dass die Impfung keine vollständig sterile Immunität verursacht."

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