Corona-Daten-Newsletter | Freitag, 16. April 2021 Der lange Bremsweg

Ein großer Mann mit Locken und Brille steht vor einer Betonwand.
Bildrechte: MDR/Viktoria Schackow

Eine harte Debatte im Bundestag, eine dramatische Lage auf den Intensivstationen und eine emotionale Diskussion um Impfungen nur für Magdeburger. Außerdem haben wir eine E-Mail vom anderen Ende der Welt bekommen.

Collage für den Corona-Newsletter der Debatte im Bundestag zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes.
Bildrechte: dpa

Einen schönen guten Abend!

Es war eine heftige Debatte im Bundestag heute, als es dort um die sogenannte Notbremse ging. Die Gesetzesänderung dazu soll schon nächste Woche verabschiedet werden. Auf die Debatte und die gegenseitigen Vorwürfe möchte ich heute mit Ihnen schauen.

Außerdem hat mich mein Kollege Martin Paul auf den Podcast von Christian Drosten hingewiesen. Darin erklärt Drosten sehr gut, in welchen Situationen Tests sinnvoll sind und in welchen eher weniger.

Und außerdem haben Sie mir geschrieben, was Sie davon halten, dass in Magdeburg nur Magdeburger geimpft werden.

Hoch her ging es im Hohen Haus. Eine knackige Zusammenfassung der Debatte können Sie bei der Tagesschau sehen.

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Die Debatte wurde vor allem deshalb so heftig, weil sich viele Abgeordnete an der Ausgangssperre rieben.

Einige Aussagen aus der Debatte:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): Mit den Regeln zu den umstrittenen Ausgangssperren habe man es sich nicht leicht gemacht. Es sei das Ergebnis einer Abwägung. Ausgangsbeschränkungen seien "kein Allheilmittel gegen die Ausbreitung des Virus'". Aber sie könnten ihre Wirkung in der Kombination mit anderen Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen entfalten.

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel nannte die Mittel der Regierung primitiv und bezweifelte die Aussagekraft von Corona-Tests. Die nächtlichen Ausgangssperren bezeichnete sie als unverhältnismäßig und verfassungswidrig. "Noch nie hat es eine Bundesregierung gewagt, in so wenigen Sätzen so viele Angriffe auf die Grund- und Freiheitsrechte der Bürger, auf Rechtsstaatlichkeit und demokratische Prinzipien unterzubringen", sagte Weidel. Und: "Sie misstrauen den Bürgern, deswegen wollen Sie sie tagsüber gängeln und nachts einsperren."

Bundeskanzlerin Angela Merkel:

  • "Es führt kein Weg daran vorbei, wir müssen die dritte Welle der Pandemie bremsen und den rapiden Anstieg der Infektionen stoppen."
  • "Die Intensivmediziner senden einen Hilferuf nach dem anderen. Wer sind wir denn, wenn wir diese Notrufe überhören würden?" 

FDP-Fraktionschef Christian Lindner: "Der wissenschaftliche Beirat der französischen Regierung hat die dort über zwei Monate ab 18 Uhr bestehenden Ausgangssperren wissenschaftlich evaluieren lassen. Mit dem Ergebnis, dass sie keinen Beitrag zur Begrenzung der Infektionen geleistet haben."

Lindner kündigte Verfassungsbeschwerde an, wenn das Gesetz unverändert verabschiedet würde.

Karl Lauterbach
 (SPD): "Mit der Haltung, uns gegenseitig kompliziert zu erklären, was in Deutschland nicht funktioniert, kommen wir nicht weiter." Was im Ausland funktioniert und gewirkt und die Inzidenz unter 30 gebracht habe, würde auch in Deutschland funktionieren. "Wir brauchen Pragmatismus und keine gegenseitige Aufklärerei, was nicht funktioniert." Kein Land hätte eine B1.1.7-Welle in den Griff bekommen, ohne dass dort nicht auch Ausgangsbeschränkungen als Instrument genutzt wurden, sagte Lauterbach.

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen: Auf den Internetseiten des Bundestages können Sie jeden Redebeitrag der Debatte ansehen und dort ist auch der Gesetzentwurf zu finden, um den es geht.

Auf einen Blick: Die aktuellen Zahlen

Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge sind heute bundesweit 25.831 neu positiv Getestete (Stand 8:35 Uhr). Das sind 367 mehr als vor einer Woche.

Die meisten Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gab es heute in Nordrhein-Westfalen (+5.717)Bayern (+4.769) und Baden-Württemberg (+3.470). Die niedrigsten Werte wurden aus Bremen (+193) und dem Saarland (+299) gemeldet.

Deutschlandweit lag die 7-Tage-Inzidenz bei 160. Am 23. Dezember lag sie bislang am höchsten bei 217,6.

Die deutschlandweit höchsten 7-Tage-Inzidenzen verzeichnen laut RKI nach wie vor unsere drei Bundesländer: Thüringen (256), Sachsen (230) und Sachsen-Anhalt (188).

Gestern wurden laut RKI 658.000 Menschen geimpft. Mittlerweile sind in Deutschland 18,5 Prozent der Menschen einmal geimpft; 6,4 Prozent sind vollständig geimpft.

Im Folgenden nun die Zahlen nach Angaben der Sozialministerien und Landkreise aus unseren drei Bundesländern. (Die Werte weichen in der Regel von denen des RKI ab, da sie etwas aktueller sind. Außerdem ordnet das RKI nachgemeldete Zahlen dem tatsächlichen Erkrankungs- oder Meldedatum zu, auch wenn sie dadurch aus der Zeitspanne der sieben Tage herausfallen.) Und wie immer: Heute ist Montag; da können die Zahlen auch nicht ganz so exakt sein.

Sachsen

  • Aktive Fälle: 19.462 (+721 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 396 (+32), davon 218  (+19) beatmet
  • Intensivbetten: 1.431  belegt,  175 frei
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 8.816 (+30)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 216.550 (+1.000)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 244.828 (+1.751)

Thüringen

  • Aktive Fälle: 11.120 ↗ (+372 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 216 (-5), davon 117 (-12) beatmet
  • Intensivbetten: 643 belegt, 70 frei
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 3.662 (+30)
  • Zahl der genesenen Patienten: 92.186 (+660)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 106.968 (+1.062)

Sachsen-Anhalt

  • Aktive Fälle: 6.915 ↗ (+99 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 139 (-3), davon 69 beatmet (-5)
  • Intensivbetten: 704 belegt, 108 frei
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 2.938 (+9)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 72.767 (+591)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 82.620 (+699)

Deutschlandweit wurden dem RKI in den vergangenen 24 Stunden 247 neue Tote gemeldet. 69 Tote haben unsere drei Bundesländer heute gemeldet.

Alle Grafiken und weiteren Zahlen finden Sie hier in den Übersichten der Kolleginnen und Kollegen.

Drosten: Wo Schnelltests sinnvoll sind

Der Mann, den es auch als Räuchermännchen aus dem Erzgebirge gibt, ist einer der anerkanntesten Corona-Experten der Welt. Im NDR-Podcast "Coronavirus Update" hat Christian Drosten gesagt, wann er Schnelltestes für sinnvoll hält.

Eines muss man dabei nämlich immer im Hinterkopf behalten: Schnelltests weisen eine Erkrankung erst nach, wenn man schon mehrere Tage ansteckend ist. Drosten sagt, wer Symptome hat, war bereits zwei Tage davor ansteckend. (PCR-Test schlagen schon eher an.) Es gibt also einen zeitverzögernden Effekt.

Virologe Dr. Drosten als Schnitzfigur
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das ist insgesamt nichts Neues, wirkt sich aber darauf aus, wie bedeutsam Schnelltests sind, um die Pandemie einzudämmen. Grundsätzlich ist alles hilfreich. Drei Fälle hat Drosten genauer betrachtet: 

  • Test bei Symptomen: Die seien besonders hilfreich; auch wenn sie negativ ausfallen, denn dann sei klar, dass es keine Corona-Erkrankung ist.
  • Tests in Schulen: Wenn Klassen (oder Cluster, wie Wissenschaftler gern sagen) zweimal wöchentlich getestet werden, sei das auch gut. Denn dort würden Infektionen schneller auffallen, auch wenn eine einmal nicht erkannt würde.
  • Tests als Eintrittskarte: Sie seien zwar nicht sinnlos aber etwas gefährlich, sagt Drosten. Denn wenn noch symptomfreie Infizierte auf einer Veranstaltung seien, könnten sie andere infizieren.

Sie werden das vielleicht alles als logisch empfinden, weil Sie es hier vielleicht auch schon einmal gelesen haben. Aber es tut gut, sich das noch einmal zu vergegenwärtigen.

Denn Drosten sagt das "nur" aus seiner Berufserfahrung und nicht, weil wissenschaftliche Studien das bereits bestätigt haben. Die Studien erwartet er zum Ende des Jahres.

Impfen und die Diskussion um den Wohnort

Ich hatte Sie ja gestern gefragt, in welche Richtung Ihr moralischer Kompass ausschlägt, beim  Streit zwischen Magdeburgs Oberbürgermeister und Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin. Magdeburgs OB Lutz Trümper will in Magdeburg ja nur Magdeburger impfen, weil es viele Terminanfragen aus Niedersachsen gab. Sachsen-Anhalts Sozialministerin pocht auf die Bundesimpfverordnung, in der diese Regel nicht vorgesehen ist.

Das meinen Sie:

E.W. aus Magdeburg: "Ich stehe voll und ganz hinter der Meinung von Dr. Trümper. Zum einen werden die Impfdosen nach der Einwohnerzahl zugeteilt. Zum anderen versuchen sie mal einen Termin in Niedersachsen zu machen, spätestens nach Eingabe der Postleitzahl ist Schluss."

C.B.: "Es ist wichtig, dass die Einwohner einer Stadt die Möglichkeit haben, einen Impftermin an ihrem Wohnort zu erhalten. Ist dies nicht möglich, da sie technisch nicht in der Lage sind oder Andere aus anderen Orten immer schneller sind, finde ich es moralisch fragwürdig."

Jürgen Haase aus Magdeburg: "Wenn unser OB die Zuteilung von Impfstoff bezogen auf Bevölkerungszahlen bekommt, ist es nur recht und billig, (...) nur die Bewohner dieses Verantwortungsbereichs zu impfen. Das hat nichts mit mangelnder Solidarität zu tun (...) So langsam aber wird sich auch dieses lösen, da jetzt die Impfstoffproduktion endlich hochfährt."

Gerd Grahn: "Egal wo man wohnt, man kann sich überall impfen lassen.
Das ist auch gut so. Wir in Sachsen-Anhalt sind keine besseren oder schlechteren Menschen. Alle sollten sich impfen lassen egal, wo sie wohnen."

Herr Breitenstein aus Gommern: "Warum nicht alle Sachsen-Anhalter? Was bildet sich der Tramp (Trümper) eigentlich ein? Besser wäre, wenn sich Frau Grimm-Benne durchsetzt."

Und Angelika Pohl aus Quedlinburg antwortet mit Gegenfragen: "Gilt noch die Regelung, dass der Impfstoff entsprechend der Bevölkerungszahl verteilt wird? Wenn ja, ist klar, dass jeder im eigenen Bundesland geimpft werden sollte. (...) Geht es darum, so viele Menschen wie möglich zu impfen? Dann ist der Impfort egal. Sie sehen, eindeutig kann ich die Frage nicht beantworten. Es ist wichtig, dass JEDER, der geimpft werden möchte, die  Chance erhält, ohne am Schluss auf 'Bettelfahrt' gehen zu müssen."

Eine schwierige Kiste. Ich habe seit gestern versucht, einen Ethiker oder einen Public Health Experten zu einem Statement dazu zu bewegen. Es ist mir nicht gelungen.

Aber ich finde wirklich gut, dass wir uns in der Pandemie auch mit großen Fragen beschäftigen: Was ist solidarisch? Was ist gut?

Deswegen empfehle ich Ihnen auch zwei weitere Angebote dazu:

Reiner Haseloff, Lutz Trümper 42 min
Bildrechte: imago images / Susanne Hübner / Christian Schroedter

Dort geht es um Trümper und um seinen Rücktritt vom Rücktritt. Er wollte sein Amt in diesem Jahr niederlegen und hat nun gesagt, er will bis Ende seiner Amtszeit 2022 bleiben. Wie tickt Trümper?

MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir Do 15.04.2021 23:40Uhr 42:11 min

Audio herunterladen [MP3 | 38,6 MB | 128 kbit/s] Audio herunterladen [MP4 | 76,9 MB | AAC | 256 kbit/s] https://www.mdr.de/mdr-sachsen-anhalt/podcast/was-bleibt/was-bleibt-corona-bundesnotbremse-truemper-ruecktritt-magdeburg-104.html

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Audio

Ich habe mich heute über die am weitesten gereiste E-Mail gefreut, die wir bislang bekommen haben. Aus Neuseeland. Seit einem Jahr sitzt dort ein Paar aus Wernigerode bei seiner Tochter fest, weil bislang alle Rückflüge storniert wurden.

"Hier haben fast alle Politiker eine, und nur eine, einfache Botschaft gehabt – das Eliminieren des Coronavirus'. (...) Das Ergebnis: Wir haben nur vom 25. März bis 13. Mai 2020 einen sehr harten Lockdown erlebt. Auckland hat drei weitere Teil-Lockdowns gehabt. Wir haben seit Juli 2020 in Neuseeland fast keine Probleme wegen des Coronavirus gehabt. Wir haben mehrere Konzerte besucht, waren mehrmals in Kinos, haben internationalen Rugby-Spielen mit 24.000 Zuschauern zugeschaut, waren mehrmals in Restaurants.
 
Warum können die Politiker in Deutschland und Europa nicht zusammenarbeiten? Am Ende wird ein richtiger, harter Lockdown für sieben Wochen mehr Leben retten und weniger ökonomischen Schaden ausrichten als Monate von Teil-Lockdowns oder Modellprojekten bei hohen 7-Tage-Inzidenzen!"

Intensivpatienten

Wie viel Platz ist noch auf den Intensivstationen? Diese Frage scheint in diesen Tagen immer mitzuschwingen. Es ist aber die falsche, finde ich.

Von gestern hängt mir noch ein Satz von Jens Spahn im Gedächtnis, bei dem er ziemlich emotional wurde: 

"Ja, vielleicht würden wir es schaffen, einige Zeit lang zehn- oder fünfzehntausend Covid-Patienten zu behandeln, unter dann sehr erschwerten Bedingungen. Aber was ist denn die Logik dahinter? Auszutesten, wann der Kollaps erreicht ist und gleichzeitig Ärzte und Pflegekräfte zu verschleißen? Damit anschließend überhaupt keiner mehr in Krankenhäusern arbeitet und jedem Patienten und seinen Angehörigen auch noch viel Leid verursachen?" 

Und die Lage ist dramatisch. Auch in Mitteldeutschland. In Sachsen zum Beispiel hat der Christoph Josten Alarm geschlagen. Er ist medizinischer Vorstand der Leipziger Uniklinik und sagt, anders als im Winter können gegenwärtig keine sächsischen Intensivpatienten in andere Bundesländer verlegt werden. Auch dort ist alles voll.

Auf den Intensivstationen lägen vor allem jüngere Menschen. Sie würden schwere Krankheitsbilder überstehen. Aber dadurch auch länger die Intensivbetten benötigen. Deshalb stoße die Be- und Auslastung jetzt schneller an ihre Grenzen als in der zweiten Welle, sagte Josten.

Zum Schluss

Noch eine E-Mail von Uwe Kling aus Magdeburg, den gestern auch das Wörtchen "jetzt" bewegt hat:

"Das Wort Jetzt löst in mir verschiedene Gedanken aus. Jetzt müssen endlich die Hausärzte genug Impfstoff bekommen. Jetzt muss Sputnik V zugelassen werden, um die Unsicherheit zu beenden. Jetzt brauchen wir keine Ausgangssperre, das Virus ist Nachts nicht gefährlicher als am Tag." 

Fast 80.000 Tote

Am Sonntag wird in Deutschland der Verstorbenen der Corona-Pandemie gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt in Berlin zu einer zentralen Gedenkveranstaltung ein. Der MDR berichtet von dort und besucht auch Menschen in Mitteldeutschland, Familien, die Verlust und Trauer in Zeiten der Pandemie erlebt haben. Für ein MDR Extra ab 16:50 hat unser Rundfunkchor und das Orchester Musikstücke aufgenommen, auf dem Dresdner Neumarkt, den Elbwiesen in Wittenberg und auf der Wartburg. Ich habe in unserem Intranet gerade schon eines gesehen. Und hatte einen dicken Kloß im Hals.

Ich übergebe Sie für die nächste Woche in die Hände von Fabian Frenzel und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Alles Gute!
Marcel Roth

P.S.: Einen Tipp für Eltern habe ich noch, weil ich selbst erst gestern darüber gestolpert bin: Wenn ihr Kind jünger als zwölf Jahre ist, haben Sie als Vater oder Mutter in diesem Jahr jeweils Anspruch auf 30 Kinderkrankentage. Das Kinderkrankengeld können Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Und was mir bislang nicht klar war: Die Kinder müssen nicht krank sein. Sie können das auch beantragen, wenn die Präsenzpflicht an den Schulen ausgesetzt ist und Sie Ihr Kind Zuhause behalten. Ich finde das ziemlich hilfreich. Denken Sie ruhig mal drüber nach.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 11 | 16. April 2021 | 11:00 Uhr

4 Kommentare

Matthi vor 3 Wochen

Die Bundestagsdebatte am Freitag hat mal wieder gezeigt woran Deutschland leidet, dafür gibt es nur ein Wort Schande. Anscheinend sind noch nicht genug Menschen gestorben das unsere Bundestagsabgeordneten so ein Affentheater aufführen. Wann wachen unsere Politiker endlich auf und Handeln, die Zeiten für Sinnlose Diskussionen sind vorbei, ansonsten überholen wir noch Schwedens Todeszahlen auf 100 000 Einwohner gerechnet.

DermbacherIn vor 3 Wochen

Mich wundert es nicht, dass sich keiner an die Regeln halten will, wenn unsinnige Vorgaben gemacht werden. Die Ausgangssperre gehört auch dazu und treibt die Leute nur in die noch gefährlicheren Innenräume!

DermbacherIn vor 3 Wochen

Das ist der springende Punkt und mein Hauptvorwurf an die Entscheider in diesem Lande:
Das alles hätte man letzten Sommer oder Herbst machen müssen. Methodisch unterschiedliche organisatorische Ansätze und Ideen, um herauszufinden, was wirkt und was nicht, und wo ggf. trotzdem, wie viel Ansteckungen geschehen.
Dass das erst 14 Monate nach Beginn des Infektionsgeschehens passiert, das ist ein Armutszeugnis sondergleichen. Hatte dieses Land denn keinerlei Plan, wie mit derlei Bedrohung umzugehen ist und wie man der HerrInn werden kann?
Wir wissen weitestgehend immer noch nicht, wer sich wo ansteckt, wie was welchen Effekt hat, was bewirkt, wie wir bestimmte Dinge kontrollieren können usw.

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https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/video-corona-zahlen-elfter-mai-100.html

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