Corona-Daten-Newsletter | Mittwoch, 23. Juni 2021 Delta-Variante: Bedrohlich oder beherrschbar?

MDR SACHSEN-ANHALT Autor Reporter Radio Online André Plaul
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Heute im Corona-Daten-Update: Die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch. Die bedrohlichen Schlagzeilen sind es auch. Wie gefährlich ist die Variante und was bedeutet das für uns? – Den aktuellen Stand gibt es im Update.

Mutierter Coronavirus, Symbolfoto Delta-Variante B.1.617.2
Die Delta-Variante breitet sich aus, auch in Deutschland. Virologen aber bleiben gelassen. Bildrechte: IMAGO / Christian Ohde

Guten Abend liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

ich habe heute Morgen eine E-Mail von Erika bekommen: "Das erste, was ich auch auf Reisen im Ausland lese, ist der Corona-Newsletter. Danke." Erika, Sie sind ne Wucht! Obwohl unser Update – je nach Schwerpunkt – nicht gerade ein Quell für gute Nachrichten ist, freuen wir uns, wenn Sie weiter auf dem aktuellen Stand bleiben wollen.

Erika hat zwar nicht geschrieben, wo sie im Urlaub ist – es geht mich auch nichts an – aber, falls es Großbritannien ist, wären wir beim heutigen Thema. Das Vereinigte Königreich gilt aktuell als Virusvariantengebiet. Und welche Variante dominiert gerade die Schlagzeilen? – Genau, die Delta-Variante. Wie gefährlich sie ist, für wen und was daraus zu schlussfolgern ist? All diese Fragen werden heute im Corona-Update beantwortet.

Wir starten wie immer mit den aktuellen Corona-Daten. Und wo wir gerade beim Thema Urlaub sind: Unsere Kollegen der MDR UMSCHAU haben der Frage "Was geht alles?" eine Extra-Ausgabe gewidmet:

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Auf einen Blick: Die aktuellen Zahlen

In Deutschland gibt es im Tagesvergleich wieder mehr Corona-Neuinfektionen. So wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 1.016 neue Fälle gemeldet. Die meisten davon sind weiterhin in Bayern (263) und Nordrhein-Westfalen (166) sowie Baden-Württemberg (163) zu verzeichnen.

Dennoch geht die bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz weiter zurück, auf nun 7,2. Den geringsten Wert aller Länder verzeichnet weiter Mecklenburg-Vorpommern mit einer Inzidenz von 2,1. Die Höchstwerte im Ländervergleich haben weiterhin Baden-Württemberg (10,4) und das Saarland (10,2).

In unseren drei mitteldeutschen Bundesländern sind die Sieben-Tages-Inzidenzen im Vergleich zu gestern weiter zurückgegangen und liegen bei 6,2 in Thüringen, bei 4,1 in Sachsen und bei 2,8 in Sachsen-Anhalt.

Der Kreis der Gebiete mit einer Inzidenz von 0,0 ist in Mitteldeutschland stark gewachsen. "Klassenprimus" ist weiterhin Dessau-Roßlau: Hier gibt es die Null-Inzidenz nun schon sechs Tage in Folge. Neu mit dabei sind Stand heute nun auch die Kreise Weimarer Land und die Kreisfreien Städte Weimar und Suhl in Thüringen – sowie der Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.


Hier nun die Zahlen aus unseren drei Bundesländern nach Angaben der Sozialministerien. (Die Werte weichen in der Regel von denen des RKI ab, da sie etwas aktueller sind. Außerdem ordnet das RKI nachgemeldete Zahlen dem tatsächlichen Erkrankungs- oder Meldedatum zu, auch wenn sie dadurch aus der Zeitspanne der sieben Tage herausfallen.)

Sachsen

  • Aktive Fälle: 1.154 ↘ (-45 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 64 (-6), davon 47 beatmet (-8)
  • Intensivbetten: 1.238 belegt, 245 frei, davon 121 Covid-spezifisch
  • Impfquote: 45,8 Prozent (Erstimpfung), 32,0 Prozent (Zweitimpfung)
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 10.135 (+7)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 275.030 (+60)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 286.319 (+22)

Thüringen

  • Aktive Fälle: 490 ↘ (-78 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 25 (-1), davon 20 beatmet (-1)
  • Intensivbetten: 570 belegt, 102 frei, davon 53 Covid-spezifisch
  • Impfquote: 49,7 Prozent (Erstimpfung), 30,3 Prozent (Zweitimpfung)
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 4.371 (+3)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 124.443 (+94)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 129.304 (+19)

Sachsen-Anhalt

  • Aktive Fälle: 175 ↘ (-7 zum Vortag)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 15 (+4), davon 14 beatmet (+4)
  • Intensivbetten: 667 belegt, 132 frei, davon 56 Covid-spezifisch
  • Impfquote: 49,4 Prozent (Erstimpfung), 31,7 Prozent (Zweitimpfung)
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 3.422 (+1)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 95.644 (+21)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 99.241 (+15)

Alle Grafiken und weiteren Zahlen finden Sie hier in den Übersichten der Kolleginnen und Kollegen.

Fragen und Antworten zur Delta-Variante

Ein Begriff trübt die Sommerfreude über Lockerungen, Reisen, Feiern und Co.: Delta. Diese Virusvariante ist aktuell auf dem Vormarsch, sorgt für Schlagzeilen und lässt Befürchtungen über neue Massenansteckungen und strenge Maßnahmen wachsen. Hier wird unser Update heute einmal für Ordnung sorgen und klären, was überhaupt zu Delta bekannt ist. Auch die bekannten Virologen Christian Drosten und Alexander Kekulé haben in ihren jüngsten Podcast-Folgen über die Delta-Variante gesprochen. Ihre Erkenntnisse lasse ich mit einfließen.

Was ist die Delta-Variante?

Es ist die erstmals im Herbst 2020 in Indien nachgewiesene Variante des Coronavirus Sars-CoV-2, daher früher bekannt als "Indische Variante" oder B.1.617.2. Die Delta-Variante besitzt auch mehrere Mutationen.

Wie verbreitet ist sie?

Die Verbreitung der Delta-Variante nimmt weltweit zu. Am häufigsten wurde sie in Großbritannien festgestellt, gut 56.000 Mal, und ist hier längst die dominierende Variante unter den sequenzierten Proben. In Indien wurden bereits gut 6.600 Delta-Erkrankungen ermittelt, in den USA rund 3.400 und in Deutschland gut 1.200. Auch bei uns in Mitteldeutschland gibt es bestätigte Fälle.

Bisher wurde die Delta-Variante im deutschlandweiten Schnitt laut Robert Koch-Institut (RKI) in mehr als sechs Prozent der Proben nachgewiesen. Das ist der Stand vom vergangenen Mittwoch, bezogen auf die Kalenderwoche 22 ist das ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorwochen. Mit Spannung wird erwartet, ob dieser Anteil weiter stark zunimmt. Am Mittwochabend, kurz nach Redaktionsschluss unseres Updates, werden vom RKI neue Daten erwartet.

Wie bedrohlich ist die Delta-Variante?

Die Delta-Variante gilt als die bisher ansteckendste. Zu diesem Schluss kommt die Weltgesundheitsorganisation, auch wenn die Studienlage noch dünn ist. Christian Drosten gewährte gestern im Podcast von NDR Info einen ersten Blick in eigene Labordaten. Demnach gibt es Hinweise darauf, dass Infizierte eine höhere Viruslast haben, auch im Vergleich zur Alpha-Variante, früher bekannt als die "Britische Variante". Das bedeutet, dass ein kürzerer Kontakt zu einem Infizierten ausreichen könnte, um sich anzustecken, sofern keine weiteren Schutzmaßnahmen getroffen wurden.

Public Health England verwies vor zwei Wochen auf Analysen in England und Schottland, wonach Infektionen mit der Delta-Variante ein erhöhtes Risiko für Krankenhauseinlieferungen nahelegen. Allerdings: Vollständig geimpfte Menschen sollen nach derzeitigem Kenntnisstand auch bei einer Infektion Delta gegen einen schweren Krankheitsverlauf geschützt sein. "Der Impfschutz vor einem schweren Verlauf ist bei der Delta-Variante fast nicht zu unterscheiden von einem Schutz bei der Alpha-Variante", resümiert Drosten. Oder man drückt es aus wie Chemnitzer Virologe Thomas Grünewald. Er sagte im MDR-Interview, die Delta-Variante sei "ein Problem der Nicht-Geimpften".

Wird sie in Deutschland eine vierte Welle auslösen?

Es ist davon auszugehen, dass die Delta-Variante das Infektionsgeschehen in Deutschland weiter beeinflussen wird. Drosten rechnet damit, dass es im Herbst auf jeden Fall einen Inzidenz-Anstieg geben wird. Aus zweierlei Gründen: Erstens: Eine vollständige Impfung aller Erwachsenen wird nicht möglich sein. Es werde immer Leute geben, die sich nicht impfen lassen wollen, können oder dürfen. Zweitens: Die Kinder bleiben ungeimpft. Derzeit sind Impfungen erst für Kinder ab 12 Jahre zugelassen. Drosten fordert, die Politik müsse alles daran setzen, dass sich möglichst viele Erwachsene bis zum Herbst doppelt impfen lassen. Dies gelte insbesondere für die Eltern schulpflichtiger Kinder.

Der Virologe gibt sich optimistisch, dass es in Deutschland bei der Verbreitung der Delta-Variante aber nicht so kommen muss wie in Großbritannien. Auch hier gibt er zwei Argumente. Erstens: Als die sprunghafte Verbreitung der Delta-Variante in Großbritannien einsetzte, lag dort die Sieben-Tage-Inzidenz bereits länger konstant bei 25. In Deutschland ist der Wert aktuell deutlich weiter heruntergefahren. Und zweitens: Hierzulande beginnen nach und nach in den Bundesländern die Sommerferien, sodass eine Verbreitung der Delta-Variante vorübergehend nicht über die Klassenzimmer möglich sein wird.

Welche Maßnahmen sollten getroffen werden?

Epidemiologe Alexander Kekulé bemerkte im MDR-Podcast gestern nüchtern: "Die gleichen Maßnahmen, die vorher gewirkt haben zur Eindämmung der Covid-Pandemie, die wirken natürlich auch gegen die neuen Varianten." Von Horrorvirus oder Killervirus könne keine Rede sein. Kekulé nennt dreierlei Maßnahmen, die ins Auge gefasst werden müssten:

  • Die Schulen: Kekulé hält es für wichtig, dass die Schulen im Herbst geöffnet werden. So forderte es am Montag auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, deren Mitglied Kekulé ist. Außer der Impfung müssten für die Schulen "die üblichen Maßnahmen" ergriffen werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. "Jetzt haben wir nun wirklich genug Zeit, das bis zum Herbst mal zu arrangieren", so Kekulé.
  • Die Betriebe: Obwohl dort noch keine flächendeckenden Maßnahmen ergriffen wurden, sei die Inzidenz in den Keller gegangen. Hier sieht Kekulé also noch Reserven für solche Arbeitsplätze, "wo die Menschen nicht geimpft sind, das dann mit konventionellen Maßnahmen in den Griff zu bekommen".
  • Jeder Einzelne: Vorsicht, Vernunft und Rücksicht des Einzelnen werden weiter eine Rolle spielen – "und zwar jeder in seinem eigenen Bereich", so Kekulé. Drosten geht noch einen Schritt weiter. Sollte das Impfen in Deutschland nicht schnell genug weitergehen, "müsste man noch mal über einer Verschärfung der Kontakt-Maßnahmen nachdenken", so Drosten.

Impfstoff (I): Wer Moderna hat, hat den Tiger im Tank

Impfung ist Impfung – schon klar. Und wohl die wenigsten werden Einfluss darauf haben oder gehabt haben, welchen Impfstoff sie bekommen.

Falls Sie das Serum von Moderna bekommen haben, gibt es diese interessante Neuigkeit: Der mRNA-Impfstoff entfaltet bereits 15 Tage nach der ersten Dosis einen beeindruckenden Schutz vor einer Corona-Infektion. Konkret: 95 Prozent Schutz gegen eine durch einen PCR-Test bestätigte Infektion mit Sars-CoV-2. Für den Impfstoff von Biontech/Pfizer liegt der Wert nach der Erstimpfung bei gut 50 Prozent. Hier die Details:

Impfstoff (II): BioNTech-Impfstoff wirkt auch bei Mutanten

Bundesverdienstkreuz-Träger, BioNTech-Gründer und –Chef Ugur Sahin hat die gestrige Hauptversammlung des Unternehmens genutzt, um Optimismus zu verbreiten. "Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Anpassung unseres Impfstoffs an kursierende Varianten notwendig ist", sagte er. Dennoch werde weiter entwickelt, die Wirkung fortlaufend analysiert.

Auch zum Thema Auffrischungsimpfung äußerte sich Sahin: Noch wisse man nicht, wann und wie oft dies nötig sein werde. Er gehe aber davon aus, "dass eine dritte Impfung für die Auffrischung der Immunität von hohem Wert ist". Warten wir es ab. Hier die Details.

Impfstoff (III): Merkel bekräftigt Impfangebot

"Vorbei ist die Pandemie noch nicht", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute bei ihrer letzten Regierungsbefragung. Abstand, Hygiene und Maskenpflicht in bestimmten Situationen seien weiter wichtige Schutzmaßnahmen, die eingehalten werden sollten. Merkel nannte die sich ausbreitende Delta-Variante als "Warnung und Auftrag zugleich". Merkel bekräftigte die Zusage, allen Bürgern bis Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen. Hier die Details.

Was heute außerdem los war

Eigentlich sollte Ungarns Präsident Viktor Orbán heute Abend beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn mit einer regenbogenfarbenen Arena begrüßt werden – um ihm zu zeigen, wie wichtig Vielfalt und Toleranz sind. Doch das hat die UEFA verboten. Heute nun wurde bekannt: Orbán wird gar nicht erst anreisen. Das allgemeine Bedauern hält sich in Grenzen. Und es gibt weiteren Ärger: Die Europäische Union will wegen des umstrittenen Gesetzes zur Einschränkung von Informationen über Homosexualität gegen Ungarn vorgehen. Das hat EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen angekündigt. Sie nannte das Gesetz eine Schande.

Und sonst: 

Zum Schluss: Hoch hinaus

Apropos Reisen: Es gibt eine Welt ohne Corona-Virus und seine Varianten. Das All. Ich persönlich habe ja schon mit Flugzeugen meine Probleme. Daher ist eine Ausbildung zum Astronauten für mich undenkbar.

Mehr als 22.000 Menschen sehen das anders. Sie wollen Astronaut werden und haben sich dafür bei der europäischen Weltraumagentur ESA beworben. Dieser Traum wird aber nur für sechs Kandidaten wahr werden.

Ich bleibe auf dem Boden der Tatsachen. Auch morgen wieder – mit dem nächsten Corona-Update.

Ahoj!
André Plaul

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 23. Juni 2021 | 07:00 Uhr

7 Kommentare

Critica vor 17 Wochen

lieber mdr, interpretieren Sie bitte nicht Ihre Ansicht in meinen Kommentar. Noch einmal: Es geht um die Ansteckung und um die Wirkung. Wenn Virologen sagen: ist ansteckend, aber nicht gefährlich, dann muss man nicht panisch reagieren.
Genau dies habe ich gemeint mit dem Vergleich von Kopfläusen und Fußpilz. Beides sehr ansteckend aber nicht gefährlich, und auch hier ist Angst und Panik unangebracht.

MDR-Team vor 17 Wochen

Lieber Critica, ein Virus, das allein in Deutschland bisher über 90.000 Menschen das Leben gekostet hat, mit Kopfläusen zu vergleichen, ist unserer Ansicht nach verharmlosend und respektlos den Erkrankten und den Angehörigen der Toten gegenüber. Die Delta-Variante hat sich in Großbritannien, Indien und jetzt auch Israel (https://www.tagesschau.de/ausland/asien/delta-coronavirus-israel-impfungen-sorge-101.html) ausgebreitet. Auch wenn die Inzidenzen gerade überschaubar sind, ist es wichtig, das im Auge zu behalten. Darum kümmert sich die Wissenschaft und die Maßnahmen zur Eindämmung ist im Aufgabenbereich der Politik. Zum Programmauftrag des MDR gehört die Berichterstattung. Dem werden wir gerecht. Nicht mehr und nicht weniger. Mehr Infos zur Gefährlichkeit der Delta-Variante: https://www.tagesschau.de/inland/faq-delta-variante-mutante-101.html

Critica vor 17 Wochen

lieber mdr, die Betonung der Virologen Stöhr und Kekulé liegt auf "wenig bedrohlich", heißt wenig gefährlich.
Kopfläuse und Fußpilz sind auch "sehr ansteckend" und wenig oder nicht gefährlich.
Warum macht man ausgerechnet bei Delta wieder Stress?
Freut Euch doch alle mal, dass deutshlandweit die "Indizien" unter 10 liegen, in Deutschland in mehr als der Hälfte der Landkreise bei unter 5.
Genießt das Leben, den Sommer und hört - wenigstens für kurze Zeit - mal auf damit, den Menschen ihre Eigenverantwortung abzusprechen.
Weg mit den Maßnahmen!

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