Corona-Daten-Newsletter | Mittwoch, 3. November 2021 Die große Ratlosigkeit oder: Was haben wir eigentlich gelernt?

Ein großer Mann mit Locken und Brille steht vor einer Betonwand.
Bildrechte: MDR/Viktoria Schackow

Im multimedialen Corona-Daten-Update: Die Zahlen steigen, die Meldungen werden dramatischer. Mal wieder. Und wir werden ratloser. Dabei wissen wir, wie das Virus funktioniert. Und es scheint so, dass das Virus besonders schlimm ist, obwohl es nicht so schimm ist. Wir teilen ein paar Gedanken dazu.

Ein Klassenzimmer, Blick zu einer Tafel auf der Viren gemalt sind
Bildrechte: Imago/Panthermedia

Einen schönen guten Abend!

Heute ist der 3. November 2021. Wir sind im zweiten Corona-Herbst und ich bin ratlos. Warum, das versuche ich Ihnen gleich zu schreiben. Außerdem habe ich einen schlauen und auf den ersten Blick widersinnigen Gedanken gefunden: Das Virus ist so schlimm, weil es nicht so schlimm ist. Auch darum soll es gehen.

Von den 45 Heimbewohnern hatten sich 29 infiziert, wie Landrat Michael Ziche (CDU) MDR SACHSEN-ANHALT bestätigte. Er selbst sei sehr überrascht von dem "exorbitanten Anstieg" gewesen.

Eine weitere Meldung von heute:

Und noch eine Meldung von gestern: 

Der Anteil der Corona-Patienten an den betreibbaren Intensivbetten hat in Thüringen die für die Warnstufen kritische Marke von 12,0 Prozent überstiegen.
Die Inzidenz ist in Thüringen derzeit deutschlandweit am höchsten.

Und Sachsens Krankenhauskoordinator warnt, dass in zwei Wochen alle Intensivbetten von Corona-Patienten belegt sind.

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Warum derzeit der Altmarkkreis Salzwedel so betroffen ist, hat mein Kollege Bernd-Volker Brahms versucht herauszufinden.

Bernd-Volker zitiert einen erschreckten Landrat, der sich die Zahlen nicht erklären kann und der täglich Tests machen lässt – jedenfalls dort, wo er es anordnen kann, in den Schulen.

Ratlos über diese Wurstigkeit

Können Sie meine Ratlosigkeit nach diesen Meldungen nachvollziehen?

  • Ein Landrat, der vom exorbitanten Anstieg der Infektionen überrascht ist?
  • Ein Gesundheitsamt, das mit der Kontaktnachverfolgung nicht mehr hinterher kommt?
  • Warnwerte, die überschritten werden?

Schon vor mehr als einem Jahr haben wir gelernt, wie exponentielles Wachstum funktioniert. Wir haben gelernt, wie schnell deshalb Gesundheitsämter und Intensivstationen überlastet sind.

Und im zweiten Corona-Herbst haben wir das alles wieder vergessen? Als wäre es Bulimie-Lernen für eine Prüfung?

Nach einem Lernpensum soll das Erlernte doch angewandt, neue Aufgaben bewältigt und vorausschauend gehandelt werden können.

Aber wir sehen überlastete Intensivstationen, größtenteils geschlossene Impfzentren, größtenteils geschlossene Testzentren. Und was wir auch sehen, sind Verordnungen, für die man am besten Jura studiert haben muss.

Und wir hören aus Sachsen-Anhalt zum Beispiel den Regierungssprecher: "Was wir beisteuern können mit bescheidenen Kräften, wollen wir auch tun, indem wir unsere Mail-Signatur ändern". Unter jeder Mail und auf jedem Briefbogen werde künftig stehen: "Die Landesregierung bittet: Machen Sie mit - Impfen schützt Sie und andere! Gemeinsam gegen Corona." Außerdem würde es Radiospots für Impfwerbung geben, gesprochen von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU).

Ich bin echt ratlos. Sind das die richtigen Prioritäten gerade? Die Minderheit der Nicht-Geimpften mit Radiowerbung und E-Mail-Signaturen zu überzeugen versuchen?

Klar, es stimmt: Die Nicht-Geimpften sind für die hohen Inzidenzen verantwortlich. Das lässt sich jedenfalls hervorragend an den Daten ablesen.

Die Inzidenzkurven der Gesamtbevölkerung und der Geimpften und Ungeimpften im Vergleich.
Die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz nach Impfstatus in Sachsen-Anhalt Bildrechte: MDR/Manuel Mohr

Einmal zur Klarstellung: Alle Kinder unter zwölf können nicht geimpft werden und in den jungen Altersgruppen gibt es eine hohe Inzidenz.

Aber auch wenn Nicht-Geimpfte die Treiber der Inzidenzen sind, können wir das derzeit allerdings einfach nur feststellen. Denn selbst wenn sich jetzt plötzlich alle Nicht-Geimpften den Pieks geben lassen: Wir haben auch gelernt, dass ein vollständiger Impfschutz erst zwei Wochen nach der letzten Impfung eintritt und zwischen Erst- und Zweitimpfung je nach Impfstoff drei bis sechs Wochen liegen können.

Weihnachten ist in sieben Wochen. (Den zügigsten Impfschutz bietet also der Einmalimpfstoff von Johnson&Johnson.)

Das Einzige, was nun bleibt:

  • Auffrischungsimpfungen für bereits Geimpfte (Aber reicht dafür die Infrastruktur der Hausärzte aus? Noch-Gesundheitsminister Spahn fordert jedenfalls mehr Tempo) und
  • eine Verschärfung der Regeln (Verstehen und befolgen wir die?).

In Sachsen soll zum Beispiel schon ab Montag eine neue Corona-Schutzverordnung gelten. Erste Eckpunkte haben die Kolleginnen und Kollegen in Dresden zusammengefasst. Und schon ab Freitag gelten in Sachsen einige Verschärfungen.


Und auch Sachsen-Anhalt plant strengere Regeln. Welche – das haben die Kollegen in Magdeburg zusammengefasst.

Und Thüringen?

Dort droht die Landesregierung den Kommunen, bestimmte Regeln verpflichtend zu machen, weil sich nicht alle Landkreise an 2G und 3G+ halten.

Seit dem Wochenende gilt in Thüringen, dass Kreise und kreisfreie Städte in der Warnstufe 3 die Modelle 2G und 3G+ vorschreiben müssen.

Mehrere Landkreise in der Stufe 3 halten sich jedoch nicht daran. Im Ilm-Kreis reicht ein Schnelltest, um in Gaststätten oder auf Veranstaltungen zu gehen. Im Eichsfeld gelten 2G und 3G+ für Veranstaltungen, aber nicht für Gaststätten. Die Kollegen von MDR THÜRINGEN blicken da besser durch als ich.

Da sind sich nun also schon die Verwaltungen uneins über die Regeln. 

(Ich konnte meinen Kopf gerade nur schwer von der Tischplatte hochnehmen.)

Ein Regel-Kuddelmuddel.

Zwei Jahre Pandemie und nichts gelernt
, hat eine Kollegin der Süddeutschen Zeitung diese Wurstigkeit bei den Entscheiderinnen und Entscheidern, dieses kommunikative Versagen und das Nicht-Anwenden des Gelernten neulich schon kommentiert. 

In der Politik herrsche wieder einmal das Prinzip Hoffnung, schreibt sie: "Im vergangenen Jahr war es durch den entspannten Sommer beflügelt, in diesem Jahr durch die erreichte Impfquote. Beide Male war klar, dass das Virus stärker ist."

Optimismus sei ja eine wunderbare Eigenschaft: "Aber ein politischer Optimismus mit Realitätsverlust? Der ist im Angesicht von Sars-CoV-2 einfach nur tödlich."

Auf einen Blick: Die aktuellen Zahlen

Dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind am Mittwoch, den 3. November 2021, bundesweit 20.398 neu positiv Getestete gemeldet worden (Stand 8:10 Uhr). Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der gemeldeten Neuinfizierten um rund 2.800 niedriger.

Die meisten Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gab es heute in Bayern (+3.962), Sachsen (+2.920) und Nordrhein-Westfalen (+1.907). Die niedrigsten Werte wurden dem Saarland (+59) und aus Bremen (+133) gemeldet.

Die höchsten 7-Tage-Inzidenzen laut RKI verzeichnen Thüringen (338,2), Sachsen (289,7) und Bayern (228,4). Sachsen-Anhalt hat 147,0.

Im Folgenden nun die Zahlen für unsere drei Bundesländer.

Sachsen

  • Aktive Fälle: 25.062 (+3.116 zum Vortag)
  • Hospitalisierungsrate*: 6,95 (+2,56)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 224 (+1), davon 114 beatmet (+9), 47 freie COVID-19-Intensivbetten
  • Impfquote: 56,8 Prozent (vollständig geimpft)
  • 12-17 Jahre: 25,7 Prozent
  • 18-59 Jahre: 57,5 Prozent
  • 60+ Jahre: 78,7 Prozent
  • Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19: 10.447 (+21)

Thüringen

  • Aktive Fälle: 12.624 (+880 zum Vortag)
  • Hospitalisierungsrate*: 12,31 (+3,07) (Einen zweistelligen Wert hat kein anderes Bundesland)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 92 (+11), davon 32 beatmet, 25 freie 
  • COVID-19-Intensivbetten
  • Impfquote: 60,8 Prozent (vollständig geimpft)
  • 12-17 Jahre: 28,4 Prozent
  • 18-59 Jahre: 61,8 Prozent
  • 60+ Jahre: 81,9 Prozent
  • Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19: 4.594 (+12)

Sachsen-Anhalt

  • Aktive Fälle: 5.518 ↗ (+1.079 zu Montag)
  • Hospitalisierungsrate*: 5,55 (+3,07)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 57 (+8), davon 32 beatmet, 44 freie 
  • COVID-19-Intensivbetten
  • Impfquote: 63,2 Prozent (vollständig geimpft)
  • 12-17 Jahre: 26,4 Prozent
  • 18-59 Jahre: 64,5 Prozent
  • 60+ Jahre: 83,9 Prozent
  • Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19: 3.601 (+6)

* Die Hospitalisierungsrate beschreibt die 7-Tage-Inzidenz der hospitalisierten COVID-19-Fälle. Durch Übermittlungsverzug wird die Rate in gewissem Maß unterschätzt werden, schreibt das RKI. Auch Recherchen der "Zeit" und des "Spiegel" zeigen das. Ein deutschlandweit gültiger Grenzwert dafür, welche Maßnahmen eine bestimmte Hospitalisierungsrate nach sich ziehen, wurde nicht festgelegt. Die Bundesländer beziehen die Rate derzeit in komplexe Berechnungen ein (Sachsen und Thüringen) oder überlassen die Entscheidung über Maßnahmen den einzelnen Landkreisen (Sachsen-Anhalt). Warum die Hospitalisierungsrate in der jetzigen Form als neue Corona-Kennzahl untauglich ist, erklärt MDR-Datenjournalist Manuel Mohr in diesem Artikel.

(Quellen: Schätzung der aktiven Fälle: eigene Berechnung, LAV Sachsen-Anhalt, TMASGFF, Sozialministerium Sachsen | Hospitalisierungsrate: RKISozialministerium Sachsen, TMASGFF | IntensivpatientenDivi | Impfquote: RKI | Todesfälle: LAV Sachsen-Anhalt, TMASGFF, Sozialministerium Sachsen, RKI)

Alle Grafiken und weiteren Zahlen finden Sie hier in den Übersichten der Kolleginnen und Kollegen.

Das Virus ist so schlimm, weil es nicht so schlimm ist

Über diesen Gedanken bin ich bei Twitter gestolpert und ich konnte ihn gut nachvollziehen. Zuerst gedacht hat ihn Prof. Dr. Elvira Rosert vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Uni Hamburg.

Und ich finde, er passt gut zu meinem Geschimpfe am Anfang der E-Mail, warum wir uns so ratlos fühlen und durchwursteln. Corona sei nahezu perfekt, Gesellschaften in die Knie zu zwingen, schreibt Rosert.

Ich versuche, das einmal zusammenzufassen:

  • Weil das Virus als Aerosol übertragen wird, geht es ans Eingemachte: menschliche Nähe und soziale Interaktion.
  • Menschen können das Virus auch weitergeben, bevor sie selbst Symptome haben und auch, wenn sie nur milde Symptome haben. Es ist hochansteckend.
  • Auch ein kleiner Prozentsatz von Menschen, die deswegen ins Krankenhaus müssen, kann das Gesundheitswesen zusammenbrechen lassen.
  • Um das zu vermeiden, würden harte Maßnahmen eingeführt, trotz eines geringen individuellen Risikos.
  • Weil die Maßnahmen so hart sind und das individuelle Risiko so gering, würden die Maßnahmen zügig wieder zurückgenommen. 

Zynischerweise wäre ein Virus, das zuverlässiger zu schweren Erkrankungen führte und tödlicher wäre, vermutlich leichter in den Griff zu kriegen

, schreibt Rosert. Denn man würde schneller sehen, wenn jemand krank ist, ihn ins Bett stecken und er könnte weniger Menschen anstecken. Bei einem tödlicheren Virus würde auch das individuelle Risiko anders ausfallen und man würde Maßnahmen und Empfehlungen besser akzeptieren.

Was wiederum dazu führen könnte, dass die Maßnahmen auch politisch lang genug durchgehalten werden, um nachhaltig einzudämmen.

Die Hauptparadoxie dieser Pandemie ist also: "Das Coronavirus ist gerade deshalb so schlimm, weil es nicht so schlimm ist."

Ein Lese-Empfehlung, wenn es um die richtigen Worte und ihre Bedeutung geht. "Langzeitwirkung" nach der Imfpung ist so eines. Und auch "Impfdurchbruch". Darum geht es hier.

Zum Schluss

Noch eine kleine Sache, über die ich mich geärgert habe: Die ganzen aufgeregten Berichte darüber, dass in Schulen jetzt angeblich die Streaming-Serie "Squid Game" nachgespielt wird (Falls Sie die nicht kennen: Keine Sorge, ich glaube, man muss das nicht gesehen haben).

Mich stören dabei weniger solche Phänomene, die es ja immer mal wieder gibt, als etwas anderes: der Umgang der Medien damit. Ein Kolumnist bei Spiegel Online schreibt auch gerade darüber. Das klingt oft alarmistisch: Unsere Kinder sind bedroht, wir müssen etwas unternehmen, die Serie gehört auf den Index, die Gesetzgebung ist zu lasch! Expertinnen und Experten kommen ebenso zu Wort wie besorgte Lehrer, Eltern und Minister.

Kurz: Bei Internetphänomen wird der Schutz unserer Kinder ganz groß geschrieben.

Viel nötiger ist er gerade ganz woanders, glaube ich.

Alles Gute!
Bis Freitag

Marcel Roth

P.S. Ich war heute übrigens beim Friseur (ist gut geworden, finde ich). Meine Friseurin sagte nach den ersten beiden Sätzen zum allgemeinen Weltgeschehen: "Ich verstehe das nicht." Ich glaube, sie hätte am liebsten ein paar Backpfeifen verteilt.

P.P.S. Als Signatur könnte hier jetzt stehen: Lassen Sie sich impfen und nutzen Sie die Corona-Warn-App.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 01. November 2021 | 06:05 Uhr

4 Kommentare

Nelke vor 29 Wochen

WIR wissen NICHT, wie das Virus funktioniert und weshalb bei ähnlichen Voraussetzungen so unterschiedlich hohe Zahlen positiv Getesteter und teils auch Erkrankter zustandekommen. Auch die Fachwelt scheint sich da nicht einig zu sein. In Bayern hat die FSP2-Maskenpflicht auch nicht den Durchbruch bei der Infektionsvermeidung gebracht. Auch die Vergleich-barkeit der Zahlen ist problematisch. Werden die PCR-Tests überall mit dem empfohlenen ct-Wert von max. 25 durchgeführt ? Oder führt unter-schiedliche Handhabung bei der Zahl der Vervielfältigungen zu entsprech-end differierenden Zahlen ? Nicht nur einer der Entwickler des mRNA-Impfprinzips (des Prinzips, nicht einer der Vaccine) , Robert Malone, empfahl, nur die Risikogruppen zu impfen, weil eine hohe Impfquote einen höheren Anpassungsdruck für das Virus schafft, die "Impfbarriere" zu umgehen. Dies scheint sich nun zu bewahrheiten. Klar ist nur, daß Einsparung und Profit maßgebend sind-also fehlt es überall an Personal und Material.

MDR-Team vor 29 Wochen

Hallo der Gnatz,

lesen Sie dazu gerne auch mal diesen Artikel: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-impfdurchbruch-geimpfte-und-genesene-100.html

Da wird das mit aufgenommen.

Viele Grüße die MDR.de-Redaktion

der Gnatz vor 29 Wochen

Könnten bitte mal die Begriffe korrekte Verwendung finden? Inzidenz bezeichnet die tatsächliche Rate an Neuerkrankungen innerhalb einer Gruppe der Bevölkerung.
Was durch die Medien geblasen wird ist lediglich die Melderate.

Solange "Geimpft" oder "Genesen" nicht getestet wird, kann ich den Begriff "Inzidenz" nicht verwenden. Und ich kann auch nicht behaupten, es gäbe eine "Pandemie der Ungeimpften".

Dem hat auch Herr Josten, ärztlicher Direktor der Uniklinik Leipzig widersprochen. Wenn auf der COVID-Station teilweise mehr geimpfte liegen, stimmt doch was an der Berichterstattung nicht.

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