Corona-Daten-Newsletter | Mittwoch, 1. Dezember 2021 Impfpflicht, 2G und Kontaktbeschränkungen?

Eine junge Frau lächelt in die Kamera
Bildrechte: Sarah-Maria Köpf

Im multimedialen Corona-Daten-Update: Welche Maßnahmen auf der Bund-Länder-Konferenz vorgeschlagen wurden und wie die Reaktionen aus Mitteldeutschland dazu aussehen. Außerdem: Der Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen.

Getestet und Ungeimpfte haben keinen Zutritt zu Geschäften oder Restaurants.
Die neuen Corona-Regeln sehen unter anderem eine 2G-Regelung für den Einzelhandel vor. Bildrechte: IMAGO

Guten Abend liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

neuer Monat, neues Glück, heißt es so schön und Glück können wir alle gerade gebrauchen, denn Experten zeichnen jetzt ein dramatisches Bild. Gernot Marx, Präsident der Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, rechnet mit etwa 6.000 Corona-Intensivpatienten bis Weihnachten. Das wäre ein neuer Allzeithöchststand und würde ganz unabhängig von den Maßnahmen geschehen, die von der Politik diese Woche beschlossen werden könnten.

Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema: Bei dem vorgezogenen Bund-Länder-Treffen am Dienstag wurden neue Corona-Regeln in Aussicht gestellt. Die endgültige Entscheidung darüber soll am morgigen Donnerstag fallen. Im heutigen Update möchte ich mir für Sie anschauen, welche Maßnahmen kommen könnten und wie die Reaktionen aus den mitteldeutschen Bundesländern darauf aussehen. Außerdem soll es um das Thema Kinderimpfungen gehen und wir werfen natürlich einen Blick auf die aktuellen Zahlen, in die wir ab heute auch die Quote der Auffrischungsimpfungen mit aufnehmen.

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Auf einen Blick: Die aktuellen Zahlen

Dem Robert Koch-Institut (RKI) sind am Mittwoch, den 1. Dezember 2021 bundesweit 67.186 neu positiv Getestete gemeldet worden (Stand 6:25 Uhr). Das sind 302 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche.

Die meisten Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gab es heute in Bayern (+12.409), Baden-Württemberg (+10.731) und Nordrhein-Westfalen (+9.481). Danach folgt Sachsen mit 9.261 Neuinfektionen.

Die höchsten 7-Tage-Inzidenzen laut RKI verzeichnen Sachsen (1.209,4), Thüringen (962,5) und Brandenburg (722,4). Die bundesweite Inzidenz liegt bei 442,9 und ist den zweiten Tag in Folge leicht gesunken. Gestern lag sie noch bei 452,2.

Im Folgenden nun die Zahlen nach Angaben der Ministerien, von Behörden und der Landkreise. Die Werte können von denen des RKI abweichen, da sie etwas aktueller sind, dadurch jedoch durch Nachmeldungen korrigiert werden können. 

Sachsen

  • Aktive Fälle: 106.523 ↗ (+4.931 zum Vortag)
  • Hospitalisierungsrate*: 5,32 (+0,12)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 583, davon 284 beatmet, 42 freie COVID-19-Intensivbetten
  • Impfquote: 58,2 Prozent (vollständig geimpft)
  • 12-17 Jahre: 28,9 Prozent
  • 18-59 Jahre: 59,4 Prozent
  • 60+ Jahre: 79,5 Prozent
  • Auffrischungsimpfung: 9,9 Prozent
  • Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19: 11.140 (+94)

Thüringen

  • Thüringen Aktive Fälle: 38.923 ↗ (+1.798 zum Vortag)
  • Hospitalisierungsrate*: 21,55 (+2,97)
  • COVID-19-Intensivpatienten: 203, davon 126 beatmet, 29 freie COVID-19-Intensivbetten
  • Impfquote: 62,7 Prozent (vollständig geimpft)
  • 12-17 Jahre: 33,1 Prozent
  • 18-59 Jahre: 64,6 Prozent
  • 60+ Jahre: 82,9 Prozent
  • Auffrischungsimpfung: 13,0 Prozent
  • Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19: 5.080 (+38)

Sachsen-Anhalt

  • Aktive Fälle: 30.610 ↗ (+1.530 zum Vortag)
  • Hospitalisierungsrate*: 10,5 (-2,16) COVID-19-Intensivpatienten: 143, davon 72 beatmet, 18 freie
  • COVID-19-Intensivbetten Impfquote: 65,1 Prozent (vollständig geimpft)
  • 12-17 Jahre: 30,8 Prozent
  • 18-59 Jahre: 67,2 Prozent
  • 60+ Jahre: 85,0 Prozent
  • Auffrischungsimpfung:
  • 11,4 Prozent Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19: 3.824 (+14)

* Die Hospitalisierungsrate beschreibt die 7-Tage-Inzidenz der hospitalisierten COVID-19-Fälle. Durch Übermittlungsverzug wird die Rate in gewissem Maß unterschätzt werden, schreibt das RKI. Auch Recherchen der "Zeit" und des "Spiegel" zeigen das. Ein deutschlandweit gültiger Grenzwert dafür, welche Maßnahmen eine bestimmte Hospitalisierungsrate nach sich zieht, wurde nicht festgelegt. Die Bundesländer beziehen die Rate derzeit in komplexe Berechnungen ein (Sachsen und Thüringen) oder überlassen die Entscheidung über Maßnahmen den einzelnen Landkreisen (Sachsen-Anhalt). Warum die Hospitalisierungsrate in der jetzigen Form als neue Corona-Kennzahl untauglich ist, erklärt MDR-Datenjournalist Manuel Mohr in diesem Artikel.

(Quellen: Schätzung der aktiven Fälle: eigene Berechnung, LAV Sachsen-Anhalt, TMASGFF, Sozialministerium Sachsen | Hospitalisierungsrate: RKISozialministerium SachsenTMASGFF | IntensivpatientenDivi | Impfquote: RKI | Todesfälle: LAV Sachsen-Anhalt, TMASGFF, Sozialministerium Sachsen, RKI)

Alle Grafiken und weiteren Zahlen finden Sie hier in den Übersichten der Kolleginnen und Kollegen.

Das könnten Bund und Länder am Donnerstag beschließen

Am Dienstag hat die vorgezogene Bund-Länder-Runde stattgefunden. Konkrete Beschlüsse sind noch nicht festgelegt, allerdings zeigen die ersten Forderungen, wohin die Reise gehen könnte. Im Folgenden gebe ich Ihnen dazu einen Überblick:

Kommt die allgemeine Impfpflicht?

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz hat eine Bundestagsabstimmung über eine allgemeine Impfpflicht angekündigt. Der SPD-Politiker sagte in der ARD, es solle dabei keinen Fraktionszwang geben. Das sei eine gute Praxis bei ethisch heiklen Fragen. Jeder Abgeordnete solle nach seinem Gewissen entscheiden. Scholz selbst will für die Impfpflicht stimmen und rechnet mit einer Einführung im Februar oder März. Zustimmung erhielt er vom Grünen-Chef und künftigen Vize-Kanzler Robert Habeck.

Die "kleine" Bundesnotbremse

Darüber hinaus wollen sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen einigen, die vor allem Ungeimpfte treffen würden:

  • 2G im Einzelhandel (ausgenommen Supermärkte und Drogerien) sowie bei Veranstaltungen
  • Schließungen von Bars und Diskotheken in Regionen mit hohen Inzidenzen
  • Großveranstaltungen auf ein Drittel der möglichen Zuschauer begrenzen
  • Mehr private Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Zusammenkünfte werden auf einen Haushalt und zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Kinder bis zu 14 Jahren sollen davon ausgenommen sein.
  • Eine generelle Maskenpflicht in Schulen für alle Klassenstufen

Die Regeln sollen bundesweit einheitlich umgesetzt werden. Die Bundesländer haben zudem weiterhin die Möglichkeit, härtere Maßnahmen zu treffen. Bisher haben sowohl Sachsen-Anhalt als auch Thüringen angekündigt, die Regeln eins zu eins umsetzen zu wollen. In Sachsen, dem Bundesland mit der deutschlandweit höchsten Inzidenz, gelten ohnehin bereits strengere Maßnahmen.

Impfangebote aufstocken

Bund und Länder streben zudem 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten an. Das teilte der Sprecher der amtierenden Regierung, Steffen Seibert, gestern Abend mit. Dazu sollen auch Tierärzte, Zahnärzte und Apotheker impfen dürfen, um die Impfzentren und Hausarztpraxen zu entlasten. Zur besseren Koordinierung von Impfkampagne und Impfstofflieferung soll ein neuer Krisenstab eingerichtet werden.

Sachsen-Anhalt will die Impfquote bei Zwölf- bis 17-Jährigen außerdem durch Impfangebote an Schulen verbessern. Die Impfkampagne wurde am Mittwoch gestartet. Die erste Aktion fand am Goethe-Gymnasium in Weißenfels statt. Bei den Lehrkräften im Land sei die Impfquote mit fast 90 Prozent weit über dem Landesdurchschnitt, so Bildungsministerin Eva Feußner (CDU). Für die Schülerinnen und Schüler habe es bislang hingegen kaum Möglichkeiten für Impfungen gegeben.

Zudem öffnen in den Bundesländern immer mehr Impfzentren wieder ihre Türen. Allerdings geht das auch nur stockend voran. In Sachsen gab es zuletzt technische Probleme. Und: Aktuell ist immer noch nicht genügend Impfstoff vorhanden, sodass Menschen teilweise von den Impfzentren wieder nach Hause geschickt werden müssen.

Das sind die Reaktionen auf die Vorschläge

  • Der Präsident der Apothekerkammer in Sachsen-Anhalt, Jens-Andreas Münch, sagte der dpa, man sei grundsätzlich für die Ausweitung des Impfangebots in Apotheken offen, vorausgesetzt, es gebe eine gesetzliche Regelung dafür. Allerdings seien viele Apotheken schon jetzt durch die Pandemie stark belastet. Die Zahnärzte reagierten gelassen, die Bereitschaft sei da, sagte Landeskammerpräsident Carsten Hünecke. Nicht so überzeugt von dem Ansatz zeigt sich die Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Sprecher Tobias Brehme gibt zu bedenken: "Die Impfzentren werden nicht geöffnet, aber geimpft wird beim Apotheker. Das ist für die Ärzte nicht nachvollziehbar." Das sei auch ein falsches Signal an Impfskeptiker.
  • Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) zeigte sich besorgt über das aktuelle Pandemiegeschehen. Er hoffe, dass die neuen Maßnahmen Wirkung zeigen, um die Zahlen wieder zu senken, sagte er im Interview mit MDR AKTUELL. Besonders im ländlichen Raum müssten Impfangebote ausgebaut werden.
  • Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) setzt große Hoffnungen in die Ausweitung der Impfkampagne sowie auf härtere Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.
  • Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft begrüßt die geplante Impfpflicht und bezeichnet sie als "unumgänglich".
  • Der Einzelhandel in Deutschland lehnt eine Ausweitung der 2G-Regel auf Geschäfte ab. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth kritisiert sie als "vollkommen unverhältnismäßig und am Ziel vorbei". Hygienekonzepte, Maskenpflicht und Abstandsregeln gewährleisten, dass der Einkauf trotz vieler Kundenkontakte kein Infektionsherd sei.

Diese Fragen sind noch offen

Bislang konnten noch nicht alle Maßnahmen vollständig geklärt werden. Unter anderem steht noch die Frage im Raum, ob Fußballspiele der Bundesliga künftig ohne Zuschauer stattfinden sollen. Auch über den Grenzwert, ab dem Bars und Diskotheken schließen sollen, ist noch nichts bekannt. Zudem wollte sich Scholz bisher nicht genau festlegen, ob eine allgemeine Impfpflicht auch für die Auffrischungsimpfungen gelten soll. Im Gespräch ist auch, dass der Impfstatus bereits nach sechs Monaten seine Anerkennung als "vollständig" verlieren könnte. Bisher gilt das Impfzertifikat ein Jahr. Details zu härteren Maßnahmen sollen bis Donnerstag ausgearbeitet werden. Dann treffen sich Bund und Länder erneut, um finale Entscheidungen zu treffen.

Kinderimpfstoff soll noch im Dezember kommen

Lange hielt sich die Annahme, dass Corona-Infektionen bei Kindern meist mild verlaufen. Heute weiß man allerdings, dass es auch bei den Jüngeren zu schweren Verläufen, ausgelöst durch Organentzündungen kommen kann. Long-Covid kann bei Kindern ebenfalls auftreten und noch Wochen und Monate nach der Infektion zu Symptomen wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Konzentrationsstörungen führen. Der beste Schutz ist auch hier die Impfung.

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA erlaubt eine Impfung ab 5 Jahren mit dem Biontech-Vakzin. Die sächsische Impfkommision SIKO empfiehlt die Schutzimpfung für Kinder mit erhöhtem Risiko ab fünf Jahren. "Der Impfstoff ist genauso sicher, wie alle anderen Impfstoffe, die wir bei Kindern einsetzen. Ich würde mein Kind, sobald der Kinderimpfstoff verfügbar ist, beim Kinderarzt impfen lassen", sagt Dr. Stephan Borte, Kinderarzt aus Leipzig, im Interview mit dem MDR.

Ein Impfstoff für Kinder enthält eine geringere Dosierung der mRNA im Vergleich zum Erwachsenenimpfstoff. Um den 13. Dezember wird mit der Lieferung gerechnet. Die mitteldeutschen Bundesländer bereiten sich bereits darauf vor und schaffen die nötigen Strukturen. Während man in Thüringen vor allem auf die Kinderärzte setzt, plant man in Sachsen zusätzliche Angebote wie Impfstraßen einzurichten. Über die Menge an Impfdosen, die geliefert werden soll, ist im Moment noch nichts bekannt.

Bei Kindern sind die Inzidenzen im Moment besonders hoch. Thomas Tüting, Leiter der Impfambulanz an der Uniklinik Magdeburg, betont, dass die Impfung gegen das Risiko einer möglichen schweren Erkrankung abgewogen werden sollte. Er könne jedoch auch die Eltern verstehen, die noch zögerlich sind.

In Jena gibt es eine Kinderambulanz für Long-Covid. Die 12-jährige Kalea ist Patientin dort, nachdem sie in Folge ihrer Corona-Erkrankung an ständiger Kraftlosigkeit und Müdigkeit litt. Ihre Symptome wurden bei anderen Ärzten zunächst nicht ernst genommen. In Jena hat man dagegen bereits Erfahrungen mit Long-Covid.

Weihnachtsmarkt-Händler fordern Erstattung der Ausfälle

Die Absage der Weihnachtsmärkte in Sachsen und Thüringen sowie in einzelnen Städten in Sachsen-Anhalt hat die Händler hart getroffen. "Bis zum letzten Tag wurde uns versprochen, dass der Weihnachtsmarkt stattfindet. Ich selber habe am Donnerstag, 18. November hier aufgebaut. Am nächsten Tag wurde uns gesagt, dass der Markt nicht stattfindet und das ist das Schlimme: Man hat uns hier ins offene Messer laufen lassen", so Jens Frommhold, Standbetreiber auf dem Dresdner Striezelmarkt.

Die Händler fühlen sich im Stich gelassen, da durch die Absage der komplette Umsatz verloren geht. Sie bleiben auf den Waren und Lebensmitteln sitzen. Und das bereits das zweite Jahr in Folge. Der Vorsitzende des Fördervereins des Altmarkts in Dresden, Heiko Meyer, fordert jetzt, dass die Politik 70 Prozent der ausgefallenen Umsätze erstatten soll.

Doch nicht nur die Händler selbst sind vom Ausfall der Weihnachtsmärkte betroffen, auch andere Unternehmen haben fest mit den Einnahmen aus dem Weihnachtsgeschäft gerechnet. Tino Walcha von der Obstkelterei Heide ließ Zigtausende Liter Glühwein produzieren. "Wir haben jetzt einen wirtschaftlichen Schaden von 600.000 bis 700.000 Euro", erzählt er. Die Händler, die von den Absagen betroffen sind, würden ihre Kanister zurückbringen.

80 Prozent ihres Jahresumsatzes machen die Kunsthandwerker aus dem Erzgebirge in der Weihnachtszeit. Peter Ulbricht wollte jetzt eigentlich auf dem Weihnachtsmarkt in Ulm stehen. Die Entscheidung dieses Jahr nicht dort zu verkaufen, hat er selbst getroffen, denn der Weihnachtsmarkt findet unter 2G Plus-Bedingungen statt. Wirtschaftlich rentiere sich das für ihn nicht, so Ulbricht, denn es würden dadurch nur ein Bruchteil der Kunden kommen.

Auf einem Brett liegen viele kleine Osterfiguren aus Holz. 5 min
Bildrechte: MDR/Grit Krause
5 min

80 Prozent ihres Jahresumsatzes machen viele Kunsthandwerker im Erzgebirge mit dem Weihnachtsgeschäft. Zwischen Neuorientierung und Traditionsbewusstsein - wie geht es der Branche in Krisenzeiten?

MDR KULTUR - Das Radio Do 25.11.2021 18:00Uhr 04:38 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Zum Schluss ...

Mit dem ersten Dezember beginnt für mich nicht nur offiziell die Weihnachtszeit, es treten auch einige wichtige Änderungen in Kraft, die unter anderem unsere Verbraucherrechte um einiges stärken. So können beispielsweise Handyverträge jetzt monatlich gekündigt werden, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist. Alles, was Sie sonst noch darüber wissen müssen, erfahren Sie im unten stehenden Video.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und bleiben Sie gesund!

Viele Grüße

Sarah-Maria Köpf

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 01. Dezember 2021 | 06:05 Uhr

4 Kommentare

Mediator vor 7 Wochen

Gut dass die MPK endlich schärfere Beschränkungen auf den Weg gebracht hat und eine Impfpflicht langsam aber sicher politisch auf den Weg gebracht wird. So konnte es nicht mehr weiter gehen. In den Coronahochburgen wie Thüringen, die sich komischerweise auch mit den Hochburgen einer bestimmten Partei decken, sterben aktuell 7-8 mal so viele Menschen wie in Bundesländern mit einer hohen Impfquote.

Siehe MDR TH: "So wurden in den vergangenen sieben Tagen in Thüringen (Impfquote 63 Prozent) sieben bis acht Todesfälle auf 100.000 Einwohner gemeldet, in Bremen (Impfquote 80 Prozent) war es nur einer. "


Dass man Ungeimpfte vor sich selbst schützt und sie nun keinen Zutritt mehr im Einzelhandel, Restaurants, usw. haben, ist ebenfalls ein wichtiger Schritt. Jetzt müssen die Regeln nur noch kontrolliert und konsequent bei Verstößen geahndet werden - gerne so knackig, dass es weh tut!

Mediator vor 7 Wochen

@Nelke
Wo ist jetzt der Inhalt neben ihrem Gejammere und ihrer Stimmungsmache gegen die Regierung? Wo ist ihre Positionierung in Bezug auf Corona?

Halten sie Sars-Cov-2 nicht für eine auch wie die Regierung für ein lebensbedrohliches Virus, dass das Potential hat unser Land wirtschaftlich und gesundheitlich in die Knie zu zwingen?

Sind sie nicht auch wie die Regierung besorgt, dass der im Vergleich zur Gesamtbevölkerung geringe Anteil der Impfverweigerer trotzdem ausreicht um die Intensivstationen in die Knie zu zwingen, weil dort aktuell 80-90% der Coronapatienten ungeimpft sind?

Sind sie nicht auch der Meinung, dass wir die aktuelle vierte Welle nur mit härteren Maßnahmen brechen müssen und dass es nur gerecht ist, dass diejenigen am meisten beschränkt werden, die die aktuelle Welle hauptsächlich zu verantworten haben und der Gesellschaft schon lange die Solidarität aufgekündigt haben?

Nelke vor 7 Wochen

Noch ein Ausblick: Nach der Pandemie wird sich die vielfache Anteilnahme der Politik und der Funktionäre für das Krankenhauspersonal und die Frauen und Männer der Intensivstationen wohl kaum in ernsten Schritten zur Ausbildung und Einstellung von mehr Fachpersonal niederschlagen. Im Gegenteil. Das für Masken, Tests , Impfstoffe und Lockdown ausgegebene Steuer-und Beitragsgeld wird dann irgendwie einzusparen sein. Auch an Profitorientierung, Krankenhausschließung und planmäßiger Reduzierung der Kassenarztpraxen (häufig keine Neubesetzung, selbst wenn eine bereitstünde) wird sich nichts ändern.

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