Corona-Daten-Newsletter | Montag, 3. Mai 2021 Geimpft, befreit, bevorzugt?

Martin Paul im Funkhaus von MDR SACHSEN-ANHALT
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Die Bundesregierung plant die Rücknahme von Beschränkungen für Genesene, vollständig Geimpfte und Geteste. Was der Deutsche Ethikrat dazu sagt und was dabei zu beachten ist – das ist Thema im Corona-Daten-Newsletter.

Impfass und Reisepass
Bildrechte: imago images/Political-Moments | Grafik MDR

Guten Abend liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

ich hoffe Sie hatten ein wunderbares Wochenende, konnten es genießen – und wenn Sie arbeiten mussten, dann hoffentlich ohne größeren Stress. Viele von Ihnen haben uns auf den letzten Newsletter geantwortet – dabei ging es um die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen und des Infektionsschutzgesetzes und um die Debatte zur Aufhebung von Beschränkungen für Getestete, Genesene und Geimpfte.

Das möchte ich Ihnen heute gern vorstellen.

Ihnen gefällt der Newsletter? Empfehlen Sie ihn gern weiter. Wenn Sie in Zukunft den Newsletter bequem und regelmäßig in Ihrem Mailpostfach erhalten wollen, können Sie sich kostenlos hier dafür anmelden.

Aber schauen wir doch erstmal auf die aktuellen Zahlen.

Diesem kleinen Zahlenblock muss ich einen kleinen Disclaimer voranstellen – leider. Denn diesmal sind tagesaktuellen Zahlen alles andere als repräsentativ. Das liegt unter anderem daran, dass die der Feiertag und der Sonntag wieder einmal zu verzögerten Meldungen führt. Sie kennen das – und sind es vielleicht so wie ich etwas leid. Beispielsweise hat Sachsen-Anhalt wie schon an den beiden vergangenen Tagen auch heute mindestens ein Landkreis keine Zahlen gemeldet, drei andere haben (unwahrscheinlich) niedrige Zahlen. Und ich muss sagen: Nach mehr als einem Jahr fehlt mir langsam das Verständnis dafür. Ich verstehe, dass man nicht sieben Tage durcharbeiten kann, dass die meisten ihr Bestes geben, um überhaupt Herr der Lage zu sein. Aber diese ungenauen Meldedaten bringen niemand etwas.

Vielleicht wäre es ehrlicher, immer erst am Dienstag zu veröffentlichen, wenn die Nachmeldungen korrekt den Erkrankungs- oder Meldezeitpunkten zugeordnet worden sind. Aber was soll ich sagen: Machen wir das Beste daraus und vergleichen mit den Zahlen der Vorwoche.

Auf einen Blick: Die aktuellen Zahlen

Deutschlandweit sind dem Robert-Koch-Institut zu Freitag 9.160 Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind rund 2.700 weniger positiv Getestete im Vergleich zum Montag vor einer Woche (11.907).Die meisten Fälle wurden aus Nordrhein-Westfalen gemeldet (2.330). Danach folgt Bayern (1.532) und Baden-Württemberg (1.402).Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Deutschland bei 147. Vor einer Woche lag sie bei 169.

Die höchsten Inzidenzen auf Landesebene wurden für Thüringen (221) und Sachsen (215) gemeldet, gefolgt von Baden-Württemberg (185), Nordrhein-Westfalen (159) und Sachsen-Anhalt (157).

Im Folgenden nun die Zahlen nach Angaben der Länder und Landkreise aus unseren drei Bundesländern. Die Werte weichen in der Regel von denen des RKI ab, da sie etwas aktueller sind. Außerdem ordnet das RKI nachgemeldete Zahlen dem tatsächlichen Erkrankungs- oder Meldedatum zu, auch wenn sie dadurch aus der Zeitspanne der sieben Tage herausfallen.

Sachsen

  • Aktive Fälle: 20.111 ↘ (-306 zum Vortag)
  • Covid-19-Intensivpatienten: 397, davon 231
  • Intensivbetten: 1.313 belegt, 169 frei, davon 79 Covid-spezifisch
  • Impfquote: 25,7 Prozent (Erstimpfung), 10,3 Prozent (Zweitimpfung)
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 9.243 (+34)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 237.300 (+800)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 266.654 (+528)

Thüringen

  • Aktive Fälle: 10.542 ↘ (-382 zum Vortag)
  • Covid-19-Intensivpatienten: 192, davon 113 beatmet
  • Intensivbetten: 622 belegt, 82 frei, davon 33 Covid-spezifisch
  • Impfquote: 26,3 Prozent (Erstimpfung), 11,6 Prozent (Zweitimpfung)
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 3.909 (+20)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 104.020 (+693)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 118.471 (+331)

Sachsen-Anhalt

  • Aktive Fälle: 6.507 ↘ (-308 zum Vortag)
  • Covid-19-Intensivpatienten: 133 (-3), davon 84 (+1) beatmet
  • Intensivbetten: 698 belegt, 97 frei, davon 48 Covid-spezifisch
  • Impfquote: 28,4 Prozent (Erstimpfung), 7,5 Prozent (Zweitimpfung)
  • Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: 3.113 (+12)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 82.290 (+555)
  • Gesamtzahl aller positiv Getesteten: 91.910 (+259)

Sie haben es sicher bemerkt, ich habe die Impfquoten nach Angaben des RKI mit in die Zahlen aufgenommen. Diese Zahl wird ja doch zunehmend zu einem wichtigen Indikator in dieser Zeit. Zu beachten ist dabei: Die Impfzahlen sind immer die Werte vom Vortag und die Quote errechnet sich aus dem Anteil aller bisher Geimpften an der Gesamtbevölkerung.

Wenn Sie sich die Entwicklung in Ihrem Bundesland anschauen wollen, dann folgen Sie einfach den Links. Hier haben die Kolleginnen und Kollegen alle wichtigen Zahlen und Grafiken zusammengefasst.

Die Frage nach der Gerechtigkeit – aber auch nach der Freiheit

Sie habe es vielleicht im obigen Beitrag gehört, die Frage nach der Aufhebung von Beschränkung für vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete wird derzeit heftig debattiert. In Sachsen-Anhalt müssen sich beispielsweise Geimpfte und Genese nicht mehr vor dem Friseurbesuch oder dem Einkaufen testen lassen. In Sachsen und Thüringen sollen solche Lockerungen in den nächsten Tagen kommen.

Welche Rechte und Freiheiten sollen Geimpfte und Genese erhalten? In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Regelungen. Ein bundesweites Gesetz könnte nun Einheitlichkeit schaffen.

Aber ist das fair?

Frau W. schreibt uns:

  • "Solange kein Impfstoff für alle vorhanden ist und nicht alle geimpft werden können, die es möchten, sollte ein Aufweichen der Regeln zum Schutz weiterer Ausbrüche und die damit verbundene Gefahr für die Menschheit auf keinen Fall erfolgen." Sie fragt weiter, ob es denn sicher ist, dass geimpften Personen und Genesene das Virus nicht mehr weitergeben kann. "Es weiß keiner und deshalb sollten die Regeln solange für alle Menschen gleich sein, bis alle Menschen, die es wollen, geimpft sind."

Zu dem Thema: Sind vollständig geimpfte Personen noch ansteckend, habe ich beim RKI nachgeschaut:

"Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person trotz vollständiger Impfung PCR-positiv wird, ist bereits niedrig, aber nicht Null. […] Im welchem Maß die Impfung darüber hinaus die Übertragung des Virus weiter reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten ist davon auszugehen, dass die Viruslast bei Personen, die trotz Impfung mit SARS-CoV-2 infiziert werden, stark reduziert und die Virusausscheidung verkürzt ist."

Sprich: Wirklich sicher ist man sich noch nicht.

Sollen Ältere nun auf die Jüngeren Rücksicht nehmen

Frau D. schreibt uns zu den Vorschlägen, dass Ältere jetzt Rücksicht auf die Jüngeren nehmen sollen – schließlich haben die auch verzichtet, um Risikogruppen und ältere Menschen zu schützen:

  • "Eigentlich finde ich den Vorschlag fair. Dann aber habe ich nachgedacht, wie viel Zeit einem über 80-Jährigen noch bleibt, um z. B. Reisen in die Berge der Schweiz, Italiens oder Österreichs machen zu können. Vielleicht sollte man auch daran denken, wenn man über "Vorteile" der Geimpften diskutiert."

Und hier hat Frau D. für meinen persönlichen Geschmack auf jeden Fall einen sehr wichtigen Punkt angesprochen.

Was ist, wenn man einfach keinen Impftermin bekommt?

Die Debatte über die Aufhebung der Einschränkungen ist in vollem Gang und zugleich spürt man auch zunehmend die Frustration darüber, dass man keinen oder sehr schwer einen Impftermin bekommt. Ich selber habe mit dem sächsischen Impfportal so meine Schwierigkeiten gehabt, wenn ich für Verwandte einen Termin buchen wollte – und gerade bin ich auch wieder auf Suche: Und ich muss Ihnen sagen, seit mehr als einer Woche werden kaum neue Termine in dem Portal angezeigt. Und wenn es einmal welche gibt, kann man sie nicht buchen.

Das hat alles sicherlich seine Gründe, schön ist das aber nicht.

Frau T. schreibt dazu:

  • "Es wäre sehr hilfreich, einmal zuverlässige Möglichkeiten zu benennen, wie man im Erzgebirgskreis an einen Impftermin gelangt, denn im Portal erfährt man nur: Warten Sie ein paar Minuten (bedeutet mindestens 30 min und länger) oder versuchen sie es in ein paar Tagen noch einmal. Wir sind beide 75 Jahre und haben 4 Urenkel, die gern zu uns kommen möchten."

Meine Empfehlung: Wenden Sie sich per Mail an Ihre Hausärztin oder Hausarzt, schreiben Sie vielleicht auch Ihre Fachärzte an, ob sie impfen. Dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie irgendwo auf eine Liste kommen und bald einen Termin bekommen.

Zwei Männer mit Kopfhörern 9 min
Bildrechte: MDR/Martin Paul/Fabian Frenzel

09:03 min

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/video-511816.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Und wenn man sich nicht impfen lassen möchte oder kann?

Schon im Februar hatte sich der Deutsche Ethikrat zu dieser Debatte positioniert. Auch in vergangenen Stellungnahmen hat sich der Rat differenziert zu einer Impfpflicht geäußert und gegen eine generelle Plicht ausgesprochen (z.B. bei der Masernimpfung).

  • So schreibt er auch jetzt: "In seiner Ad-hoc-Empfehlung "Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise" (März 2020) hat der Deutsche Ethikrat die ethische wie rechtliche Legitimität gravierender Grundrechtseinschränkungen sowie schwerer weiterer Schädigungen an das Erfordernis des Schutzes des Gesundheitssystems vor einem Kollaps durch eine Vielzahl schwerer bzw. tödlicher Covid-19-Verläufe geknüpft, nicht jedoch an die Bekämpfung der Pandemie als solche. In dem Maß, in dem dieses Ziel erreicht ist, sollten die Beschränkungen für alle zurückgenommen werden – und zwar unabhängig von ihrem jeweiligen ImpfstatusDie vollständige Ausrottung von Sars-CoV-2 ist weder ein realistisches noch notwendiges Ziel einer erfolgreichen Impfstrategie."

Das heißt, wenn ich das richtig verstehe – auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen oder können, müssen von der Aufhebung der Beschränkungen profitieren.

Was der Deutsche Ethikrat konkret empfiehlt

Die ganze Stellungannahme können Sie in dem verlinkten Dokument nachlesen. Einzelnen Punkte möchte ich Ihnen zum Abschluss aber noch nennen:

  • "Mit dem Fortschreiten des Impfprogramms sollen die allgemeinen staatlichen Freiheitsbeschränkungen für alle Bürgerinnen und Bürger schrittweise zurückgenommen werden. Als Maßstab für die Rücknahme dieser Beschränkungen sind dabei primär die Hospitalisierungszahlen bzw. die Zahlen schwerer Krankheitsverläufe und Todesfälle heranzuziehen, nicht hingegen die reinen Infektionszahlen. Voraussetzung dafür ist, dass zuvor alle Menschen mit individuell sehr hohem Risiko für einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung Zugang zur Impfung erhalten haben."

  • "Die Rücknahme der allgemeinen staatlichen Freiheitsbeschränkungen sollte einhergehen mit Unterstützungsmaßnahmen für die dann notwendige weitere Selbstisolation von Menschen mit hohem individuellen Risiko für einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung, für die zu diesem Zeitpunkt (noch) kein Zugang zur Impfung besteht, wie zum Beispiel Kindern mit schweren Vorerkrankungen. Beispiele für solche Maßnahmen wären ein Recht auf Distanzunterricht, erleichterter Zugang zu Corona-Schnelltests, Erweiterung des Anspruchs auf Krankengeld und Kündigungsschutz für Betroffene bzw. ihre Eltern."

  • "Die Verpflichtungen etwa zum Tragen einer Maske und zum Einhalten von Abständen können aufgrund der damit verbundenen relativ geringen Belastungen noch länger aufrechterhalten werden. Wegen der Gefahr, dass die praktische Durchsetzbarkeit und Akzeptanz dieser Regeln durch Ausnahmen für geimpfte Personen leiden würde, sollten sie für alle Personen zum selben Zeitpunkt aufgehoben werden."

  • "Die noch immer bestehenden gravierenden Isolationsmaßnahmen in Pflege-, Senioren-, Behinderten- und Hospizeinrichtungen sollten für geimpfte Personen mit dem Fortschreiten des Impfprogramms schnellstmöglich aufgehoben werden."

  • "Nur soweit der Zugang zu Angeboten privater Anbieter für eine prinzipiell gleichberechtigte, basale gesellschaftliche Teilhabe unerlässlich ist, ist eine Beschränkung des Zugangs auf geimpfte Personen nicht zu rechtfertigen."

Zum Schluss

möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Interesse und für die vielen freundlichen Worte, ernsten Hinweise und Kommentare bedanken.

Wir lesen uns morgen wieder. Bis dahin, Ihnen einen herrlichen Montagabend.

Ihr Martin Paul

Ihr Feedback an uns

Sie haben eine Frage, wollen uns loben oder Feedback geben? Schreiben Sie uns an corona-newsletter@mdr.de

Sie wollen wissen, worum es in den vorherigen Newslettern ging? Kein Problem. Öffnen Sie einfach aus der nachfolgenden Übersicht den gewünschten Newsletter.

Mit Bestätigung dieser Anmeldung zu diesem Service willigen Sie in die Speicherung der von Ihnen eingetragenen Daten ein. Diese werden vom MDR ausschließlich dazu verwandt, Ihnen den ausgewählten Service bereitzustellen. Sie werden von uns nicht an Dritte weitergegeben oder Dritten überlassen.

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, mit E-Mail an webmaster@mdr.de den Inhalt Ihrer Einwilligung abzurufen und zu verändern sowie die Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Nach Widerruf bzw. Deaktivierung/Abmeldung des Services werden Ihre Daten gelöscht.

Hinweise zum Datenschutz und Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung des MDR.

Die mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

6 Kommentare

MDR-Team vor 1 Wochen

Hallo,
mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite der Bundesregierung:
"Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt.

Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Teste, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest)."

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende

Liebe Grüße aus der MDR.de-Redaktion

Ricwei11 vor 1 Wochen

sehe ich genauso, entweder alle haben Zugang oder es wird eben weiter Rücksicht genommen. Oder es gibt eben überall genügend Schnelltests, ohne3 dass man km weit fahren muss, um sich testen zu lassen, nur um mal eben Schuhe für die Kinder zu kaufen. Das ist lächerlich, nicht mal die Testes für Kinder in der Schule werden außerhalb anerkannt! Gleiches Recht für alle! Die Risikogruppe ist geimpft und nun sollten auch alle wieder raus dürfen, ansonsten gibt es hier ein Generationskrieg, den wohl keiner möchte.

Ricwei11 vor 1 Wochen

Das ist ein weiterer Schlag ins Gesicht für alle Kinder, Jugendlichen, junge Familien, die seit einem Jahr leiden! Erst wurde ewig gewartet, so dass nicht mal die Menschen im Altenheim Besucher empfangen durften, obwohl sie geimpft werden und nun kann es nicht schnell genug gehen, weil plötzlich eine Generation geimpft ist, die man scheinbar besänftigen muss? Komisch?
Auch Kinder haben rechte, nämlich u.a das Recht auf Bildung! Das wird ihnen seit einem Jahr genommen, interessiert plötzlich keinen mehr! Was ist mit den Familien? Die Ferien stehen an? Selbst für einen banalen besuch im Zoo brauchen wir einen negativen Test! unter freiem Himmel! Die Innenbereiche sind geschlossen. Von Solidarität ist hier keine Spur! Ja, natürlich muss man erste Schritte in Richtung Normalität gehen. Aber wenn die Risikogruppe nicht mehr gefährdet ist, warum sollen dann alle weiterhin leiden? Die Jungen stecken es doch besser weg und haben dann auch ihre Freiheiten! Es brodelt und das gewaltig!

Mehr aus Deutschland