Corona-Pandemie Kaum Trost, schwere Trauer: Wir gedenken der Corona-Toten in Mitteldeutschland

Das tägliche Verlesen der Zahlen zu Corona-Neuinfektionen, Inzidenzen und Verstorbenen geht mittlerweile fast rituell-gewohnt an uns vorbei. Aber wer sind die Gesichter hinter den Zahlen? Wer waren die Verstorbenen, wen lassen sie zurück – ohne eine letzte Verabschiedung, einen letzten Kuss, ein letztes Streicheln? Den Angehörigen bleibt oft nur ein Blick durch eine Glasscheibe und ein Telefonat.

Corona zeigt uns sehr direkt, wie verletzbar Menschen sind. Zehntausende haben sich bereits infiziert, viele gelten als genesen – und sind es doch nicht – und viele tausend Menschen sind an dem Virus gestorben – isoliert, fern von ihren Angehörigen, einsam.

In unserer Multimedia-Reportage wollen wie diesen Toten noch einmal ein Gesicht geben. Zeigen, wer sie waren und welches Loch sie reißen und berichten, warum es so schwer ist zu trauern, wenn es keinen richtigen Abschied gab – ein Schicksal, das übrigens alle trifft, die in den vergangenen Wochen und Monaten Menschen gehen lassen mussten.

MDR EXTRA am Sonntag um 16:50 Uhr Zehntausende Menschen sind seit Beginn der Corona-Pandemie an den Folgen oder mit der Erkrankung gestorben. Zum nationalen Gedenktag an die Opfer der Pandemie am 18. April, berichtet der MDR vom zentralen Gedenken in Berlin und besucht Menschen in Mitteldeutschland. Familien, die Verlust und Trauer in Zeiten der Pandemie erlebt haben. Zu Wort kommen Hinterbliebene und Begleiter der Verstorbenen: Wie haben sie den Verlust erlebt? Was gibt ihnen Kraft? Und wie gehen sie mit ihrer Trauer um?

Quelle: MDR AKTUELL

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 18. April 2021 | 16:50 Uhr

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