#MDRklärt Das ist das Problem mit dem Neun-Euro-Ticket

Wann kommt das Neun-Euro-Ticket? Und wer bezahlt es? Noch stehen viele Fragezeichen über der Einführung eines reduzierten Tickets für den ÖPNV. Wir zeigen welche Punkte noch zu klären sind.

Eine Hand hält an einer StrŸaßenbahn-Haltestelle in Stuttgart eine 2-Euro-Münze in einen Fahrkartenautomaten.
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Eine Hand hält an einer StrŸaßenbahn-Haltestelle in Stuttgart eine 2-Euro-Münze in einen Fahrkartenautomaten.
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Die Bundesregierung hat ein 9-Euro-Ticket im Nahverkehr für die Dauer von 90 Tagen vorgeschlagen, um die Bürger von den hohen Energie- und Kraftstoffpreisen zu entlasten.
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Die Verkehrsbetriebe wurden davon überrascht. Viele Fragen seien noch nicht geklärt.
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Wer finanziert das? Der Bund will das Ticket durch eine Erhöhung der Regionalisierungsmittel  umsetzen. Das sind Gelder, die der Bund den Ländern zur Verfügung stellt.
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Gilt das Ticket nur in einem Verkehrsverbund oder kann man mit dem Ticket auch zwischen den Verbünden wechseln? ?
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Wie stemmt man den Organisations- und Verwaltungsaufwand? Die Verkehrsminister der Länder sind für ein Gratis-Ticket. Das würde den Organisationsaufwand minimieren. Finanzieren soll das der Bund.
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Bundesverkehrsminister Volker Wissing lehnt das 0-Euro-Ticket ab. Denn dann wisse man nicht, wie viele Menschen im Nahverkehr unterwegs sind. Und die Verkehrsverbünde könnten nicht einschätzen, ob sie mehr Busse und Bahnen einsetzen müssen, weil auf einmal viel mehr Leute mitfahren.
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Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 30. März 2022 | 16:30 Uhr

MDR (Max Schörm)
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