Corona-Infektionsschutz Diese Stufen der Notbremse gelten derzeit in den Kommunen

Deutschlandweit sinken die Corona-Infektionszahlen. Ab einer Inzidenz unter 165 gibt es erste Lockerungen der bundesweit gültigen Notbremse, unterhalb von 150 und 100 dann weitere. Hier ein Überblick über die Stufen und Regeln in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Die aktuell gültigen Stufen der Notbremse in Kreisen und Städten im Überblick:

Zur Eindämmung der dritten Corona-Welle hat die Bundesregierung im April das deutschlandweit geltende Infektionsschutzgesetz geändert. Ziel der sogenannten Notbremse sind deutschlandweit möglichst einheitliche Infektionsschutzregeln.

Zuvor waren die Bundesländer, Landkreise und kreisfreien Städte teils sehr unterschiedlich mit Verschärfungen und Lockerungen der Maßnahmen umgegangen.

Drei Stufen der Notbremse

  • Stufe 1 der Notbremse greift, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt. Dann greifen Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre. Die Kontaktregeln für Kitas und Schulen (Wechselunterricht) werden verschärft, beim Einkaufen (nur mit Termin), Dienstleistungen und beim Sport. Gastronomie ist nur außer Haus erlaubt, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind weitestgehend dicht. Die Regeln in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Überblick.
  • Stufe 2 gilt, wenn die Inzidenz in einer Region drei Tage hintereinander die Marke von 150 überschreitet. Dann werden einige Regeln nochmals verschärft, so im Einzelhandel. Waren können nur noch mit Termin abgeholt werden.
  • Ab Stufe 3 bei einer Sieben-Tage-Inzidenz oberhalb 165 werden dann Kitas, Schulen und Universitäten komplett geschlossen.

Wann wird gelockert?

Gelockert werden die Infektionsschutzmaßnahmen, wenn in einer Region die Inzidenz-Marken 165, 150 beziehungsweise 100 an fünf Werktagen in Folge unterschritten werden. Sonn- und Feiertage werden dabei nicht berücksichtigt.

Quelle: MDR AKTUELL

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