Umfrage zum Jahreswechsel Top-Neujahrsvorsätze: Bessere Ernährung und mehr Sport

MDR-Volontär Lukas Paul Meya
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Sport und Ernährung liegen bei den Neujahrsvorsätzen für 2021 ganz weit vorne. Viele Deutsche möchten zukünftig auch gerne mehr Geld sparen. Doch nicht jeder hat Lust, für das neue Jahr gute Vorsätze zu fassen. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat deutschlandweit mehr als 2.000 Personen zu ihren Neujahrsvorsätzen befragt.

Verschiedene Lebensmittel liegen nebeneinander.
Nächstes Jahr soll es bei vielen Deutschen gesünder zugehen. Bildrechte: Colourbox.de

Gesünderes Essen ist der Top-Neujahrsvorsatz der Deutschen für 2021. 31 Prozent der Befragten wollen sich künftig besser ernähren. Fast genau so populär ist das Vorhaben, nach dem Jahreswechsel mehr Sport zu treiben. 30 Prozent der Befragten haben dies vor.

Nahaufnahme der Sportschuhe einer Joggerin im Wald
Ziel Nummer zwei: Mehr Sport treiben. Bildrechte: Colourbox.de

Mehr Geld zu sparen oder mit dem Sparen anfangen zu wollen, ist laut Umfrage das Ziel von jedem Fünften. Praktische Tipps, wie sich Schulden vermeiden lassen, finden Sie hier. Jeder Sechste gab an, sich im neuen Jahr umweltbewusster verhalten zu wollen.

14 Prozent der Befragten wollen sich künftig mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen. Elf Prozent haben vor, 2021 regelmäßig zur gesundheitlichen Vorsorge zu gehen. Weniger rauchen oder ganz mit dem Rauchen aufzuhören planen acht Prozent der Befragten. Die Befragten konnten mehrere Vorsätze nennen.

Abspecken nach den Feiertagen

Zu den Festtagen stehen in vielen deutschen Haushalten wieder reichlich kalorienreiche Gerichte, Süßwaren und alkoholische Getränke auf dem Tisch. 20 Prozent der Befragten gaben an, nach den Feiertagen abspecken zu wollen. Besonders unter den 25- bis 34-Jährigen ist der Vorsatz verbreitet, Pfunde zu verlieren.

Weihnachtsessen, Festtagsessen
Für jeden Fünften ein Grund zum Abnehmen: Das Weihnachtsessen. Bildrechte: Colourbox.de

Jeder Dritte hat gute Vorsätze fürs neue Jahr

34 Prozent der Befragten nehmen sich etwas für das neue Jahr vor. Doch gute Vorsätze sind nicht jedermanns Sache. Insgesamt 60 Prozent der Befragten gaben an, keine Neujahrsvorsätze zu fassen. Sechs Prozent sind unschlüssig.

Verglichen mit einer Umfrage aus dem Vorjahr ist der Anteil derer, die Vorsätze fassen, um zwölf Prozent gestiegen. Bei der Umfrage im Dezember 2019 waren es nur 23 Prozent der Befragten, die auf gute Vorsätze setzten. Woher dieser Anstieg kommt und ob er mit der Corona-Pandemie zusammenhängt, ist unklar.

Über die Umfrage Das britische Meinungsforschungsinstitut YouGov hat die Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse hat das deutsche Statistikportal Statista veröffentlicht. Der deutsche Sitz von YouGov ist in Köln. Insgesamt haben die Meinungsforscher von YouGov Anfang Dezember 2.042 Personen ab 18 Jahren deutschlandweit befragt. Dabei sollen die Befragten "bevölkerungsrepräsentativ" ausgewählt worden sein.

Im Gegensatz zur klassischen Telefonumfrage setzt YouGov fast ausschließlich auf Online-Umfragen. Trotzdem schließe es Ältere nicht aus, so der deutsche YouGov-Sprecher Holger Geißler. Kritik bekam YouGov für seine Prognose zum Ausgang des Brexit-Referendums 2017. Diese lag vier Prozentpunkte neben dem tatsächlichen Ergebnis.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN BRISANT | 31. Dezember 2020 | 17:15 Uhr

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