Explosive Mischung Nach der Hitze kommen die Unwetter

Starke bis extreme Hitze hat am Sonnabend die Thermometer in Mitteldeutschland teilweise bis auf 35 Grad Celsius ansteigen lassen. Am Sonntag drohen Unwetter mit Hagel und Starkregen, bevor die Temperaturen langsam sinken.

Steine liegen am Ufer der Elbe im Wasser vor der Kulisse der Altstadt, eingerahmt vom Brückenbogen der Albertbrücke.
Niedrigwasser unter der Dresdner Albertbrücke Bildrechte: dpa

Die erste Hitzewelle des Jahres hat auch in Mitteldeutschland für extreme Temperaturen und große Trockenheit gesorgt. Die heißesten Regionen in Mitteldeutschland waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes die Oberlausitz und die östliche Altmark mit bis zu 35 Grad Celsius. Am kühlsten sei es im Südosten von Thüringen gewesen. Dort seien verbreitet Temperaturen von 30 und 31 Grad gemessen worden.

Schwitzen in Bad Muskau

Der MDR-Meteorologe Jörg Heidermann nannte als heißeste Orte in Sachsen Bad Muskau und Torgau mit jeweils 35 Grad Celsius, 34 Grad Celsius seien unter anderem in Rathen in der Sächsischen Schweiz gemessen worden.

Markisen und Sonnenschirme an Balkonen eines Wohnhauses.
Sommer in der Stadt Bildrechte: dpa

In Sachsen-Anhalt lagen Wittenberg, Genthin und Halle-Trotha mit 34 Grad Celsius gemeinschaftlich an der Spitze der wärmsten Orte des Landes.

In Thüringen war es am Sonnabend im Vergleich zu Sachsen minimal erträglicher. Den höchsten Wert gab es in Rudolstadt mit 33 Grad Celsius, danach folgte Katzhütte mit 32 Grad Celsius und als einen der Orte, die die 31-Grad-Marke knackten, nannte der Meteorloge Heidermann den Ort Schmieritz-Weltwitz.

Hagel und Starkregen am Sonntag

Bereits in der Nacht zum Sonntag breitet sich im Westen und Nordwesten Deutschlands ein größeres Gewittergebiet mit erhöhter Unwettergefahr aus. Es kann staffelartige Gewitter mit schwerem Sturm oder orkanartigen Böen geben, die bis zu 100 Stundenkilometern erreichen. Die Meteorologen rechnen zudem mit größerem Hagel.

In Mitteldeutschland werden die Gewitter im Laufe des Tages erwartet. Die ersten Unwetter könnten sich im Bergland zusammenbrauen. Gefährdet sind vor allem das Erzgebirge und das Vogtland. Den Gewittern folgt das Ende der ersten Hitzewelle mit dann gemäßigteren Temperaturen.

Quellen: MDR/dpa/(ISC)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 19. Juni 2021 | 19:30 Uhr

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