Coronavirus-Pandemie Ticker: Über 20 Millionen Briten bereits geimpft

In Großbritannien sind bereits über 20 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Das ist fast ein Drittel der Bevölkerung. Bis Juni möchte die britische Regierung alle Pandemie-Beschränkungen aufheben. Sachsen, Thüringen und Bayern wollen Tschechien mit Corona-Impfstoff beliefern. Im Thüringer Saale-Orla-Kreis machen ab Dienstag wieder Schulen und Kitas dicht. Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie im Ticker.

Michael Maddocks (l-r) und James Logan aus Edinburgh, werden im Ausstellungszentrum "Royal Highland Showground" von Mitgliedern des Militärs gegen das neuartige Coronavirus geimpft.
Britisches Militär impft Menschen im Ausstellungszentrum "Royal Highland Showground" im schottischen Edinburgh. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonntag, 28. Februar 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:40 Uhr | Kanzleramtschef kündigt neue Öffnungsschritte und mehr Tests an

Kanzleramtschef Helge Braun hat angedeutet, dass Bund und Länder bei der Chefrunde am 3. März neue Öffnungsschritte beschließen könnten. Der CDU-Politiker sagte in der ARD, man werde in den nächsten Tagen besprechen, wie man die zusätzlichen Kontakte sicher machen könne, indem man deutlich mehr und einfacher teste. "Jeder Öffnung muss man etwas gegenüberstellen, was die Infektionszahlen stabilisiert", fügt Braun hinzu.

22:30 Uhr | Sportvereine erleiden starken Mitgliederschwund

Einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln zufolge erwartet jeder zweite deutsche Sportverein durch Corona eine existenzbedrohende Lage. Denn die Zahl der Mitglieder schwindet erheblich, auch in Mitteldeutschland.

21:45 Uhr | Südafrika lockert Corona-Maßnahmen

Südafrika lockert angesichts sinkender Corona-Fallzahlen seine Lockdown-Maßnahmen. Wie Präsident Cyril Ramaphosa in einer Fernsehansprache ankündigte, soll die Ausgangssperre verkürzt sowie Einschränkungen bei Treffen und beim Alkoholverkauf gelockert werden. Man erwarte von den Lockerungen höhere Konsumausgaben und eine Erholung des Arbeitsmarkts.

Südafrika gilt mit mehr als 1,5 Millionen registrierten Infektionen und fast 50.000 Toten als das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land Afrikas. Auch die Wirtschaft hat stark gelitten. Die Arbeitslosenquote lange Ende 2020 bei 32,5 Prozent.

21:22 Uhr | Leipziger Epidemiologe empfiehlt begleitende Tests

Schulen und Kitas sind wieder geöffnet, auch Friseure und einige Einzelhändler dürfen wieder aufmachen. Ist das gerechtfertigt oder ist das Risiko zu hoch? Wir sprechen mit dem Leipziger Epidemiologen Markus Scholz.

21:18 Uhr | Friseure sowie Bau- und Gartenmärkte öffnen am Montag

In Sachsen-Anhalt und Thüringen dürfen Bau- und Gartenmärkte am Montag wieder öffnen. Auch die Friseure in Mitteldeutschland bekommen in den kommenden Wochen viel zu tun.

21:13 Uhr | Lindner fordert Nachrückliste für Impftermine

FDP-Chef Christian Lindner hat eine Nachrückliste für nicht genutzte Impftermine gefordert. Damit könnten Impfdosen so schnell wie möglich verimpft werden. Zudem brauche Deutschland ein "nationales Impfportal", um den Zugang zu Impfterminen zu erleichtern. Generell forderte Lindner einen "Bürokratieabbau beim Impfen" und die Einbindung der Hausärzte in das Impfgeschehen.

19:45 Uhr | Update: Tschechien erhält Impfstoff aus Sachsen, Thüringen und Bayern

Sachsen, Thüringen und Bayern wollen Tschechien mit Corona-Impfstoff aushelfen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bestätigte MDR AKTUELL, dass die drei Nachbar-Bundesländer Tschechien ab Montag 15.000 Dosen Impfstoff zur Verfügung stellen werden. Über die weitere Verteilung werde die tschechische Regierung entscheiden. Tschechien hat bezogen auf die Bevölkerungszahl eine der höchsten Infektionsraten weltweit. Mehr erfahren Sie hier.

17:50 Uhr | Wirtschaft fordert Einbindung in Corona-Krisen-Management

Der Groß- und Außenhandelsverband BGA fordert einen runden Tisch aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Bewältigung der Corona-Krise. BGA-Präsident Anton Börner schrieb in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag", dass die deutsche Wirtschaft nicht in das Corona-Krisen-Management einbezogen werde, sei "skandalös". Experten aus der Wirtschaft würden bei den Themen Impfkampagne und Öffnungsstrategie nicht involviert. "Stattdessen scheitert der Staat mit einer planwirtschaftlichen Intervention nach der anderen."

16:45 Uhr | Über 20 Millionen Briten bereits geimpft

In Großbritannien sind schon mehr als 20 Millionen Menschen und damit fast ein Drittel der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft worden. Gesundheitsminister Matt Hancock sprach auf Twitter von einer "großartigen Leistung" und appellierte an seine Landsleute: "Der Impfstoff ist unser Ausweg. Wenn Sie einen Anruf erhalten, holen Sie sich ihre Injektion."

Großbritannien hatte als erstes europäisches Land ein Impfprogramm gestartet. Ziel der Regierung in London ist es, die aktuellen Corona-Beschränkungen bis Ende Juni aufzuheben. In Großbritannien leben rund 66,6 Millionen Menschen.

16:05 Uhr | Schulen und Kitas im Saale-Orla-Kreis machen wieder dicht

Im Saale-Orla-Kreis in Thüringen müssen Schulen und Kitas ab Dienstag wieder schließen. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, stieg die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz über 200. Ab dieser Marke müssen nach den aktuellen Thüringer Corona-Verordnungen Öffnungen zurückgenommen werden. Nach Angaben des Kreises hätten Schulen und Kitas eigentlich bereits ab Montag wieder geschlossen werden müssen. Um Einrichtungen und Familien aber mehr Zeit zu geben, habe man einen Aufschub bis Dienstag erreicht.

Grundschulen und Kitas waren in Thüringen erst vor einer Woche wieder geöffnet worden. Ab Montag sollen im Freistaat auch Fünft- und Sechstklässler wieder im eingeschränkten Regelbetrieb unterrichtet werden, vorausgesetzt die Inzidenz von 200 wird nicht überschritten

15:03 Uhr | Hamburger Polizei überwacht Maskenpflicht mit Hubschrauber

Mit Kontrollteams und einem Polizeihubschrauber kontrolliert die Polizei in Hamburg seit Samstag die Einhaltung der verschärften Maskenpflicht in der Hansestadt. Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurden innerhalb von 24 Stunden 119 Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt und fast 400 Verwarnungen ausgesprochen. Insgesamt 332 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen seien ergangen.

Polizisten sprechen an Hamburgs Aussenalster ein Paar an, weil sie auf der Bakn sitzend keinen Mund-Nasen-Schutz trugen.
An der Hamburger Außenalster verwarnt ein Kontrollteam der Polizei ein nicht maskiertes Paar . Bildrechte: dpa

In Hamburg müssen seit Samstag an öffentlichen Orten, an denen es eng werden kann, in festgelegten Zeiten Masken getragen werden. Das gilt auch für die Parks und Grünanlagen rund um Alster und Elbe. Dort herrscht an Wochenenden und feiertags zwischen 10 und 18 Uhr Maskenpflicht. Auch sportliche Betätigung wie Joggen ist ohne Maske verboten. Auch an Spielplätzen müssen Erwachsene Masken tragen.

13:53 Uhr | Massentest in Region Radeberg geplant

In der Region Radeberg im Landkreis Bautzen soll es am Dienstag einen Massentest geben. Das Landratsamt teilte mit, am Dienstag könnten sich die Menschen per Schnelltest testen lassen. So solle das Infektionsgeschehen in und um Radeberg eingedämmt werden. Der Aufruf richtet sich an die Einwohner von Radeberg, Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ottendorf-Okrilla, Wachau und Arnsdorf. Im Kreis Bautzen gibt es dem Landratsamt zufolge inzwischen 53 Verdachtsfälle auf die britische Coronavirus-Variante. Besonders betroffen sei eine Kita in Ullersdorf mit zehn Fällen.

13:35 Uhr | Autokorso wegen Existenzsorgen

Unternehmer und Mitarbeiter der Veranstaltungsbranche in Thüringen haben am Mittag in Erfurt mit einem Autokorso auf ihre Existenzsorgen aufmerksam gemacht. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich 61 Fahrzeuge an der Fahrt durch die Innenstadt. Die Autodemo sei störungsfrei verlaufen.

13:25 Uhr | Einreiseregeln für französische Grenzregion verschärft

Ab Dienstag stuft die Bundesregierung die an das Saarland und Rheinland-Pfalz grenzende französische Region Moselle als Virusvariantengebiet ein. Das teilte das Robert Koch-Institut am Sonntag mit. Damit treten für die Region strenge Einreisebeschränkungen in Kraft.

Beamte der Bundespolizei kontrollieren am 20. März ein französisches Fahrzeug, das von Petite-Rosselle in der Region Moselle in Frankreich nach Grossrosseln im Saarland fahren will.
Beamte der Bundespolizei bei Grenzkontrollen zum französischen Départment Moselle (Archivbild). Bildrechte: dpa

Einreisende aus dem Départment mit seinen etwa einer Million Einwohnern müssen demnach bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist ausreichend. Fluggesellschaften sowie Bus und Bahnunternehmen dürfen keine Passagiere mehr aus Moselle nach Deutschland befördern. Ausgenommen davon sind aber unter anderem deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Ausländer. Auch der Warenverkehr soll nicht beeinträchtigt werden.

12:51 Uhr | Mehrere Corona-Fälle in Chemnitzer Kita

In einer Kita in Chemnitz sind mehrere Kinder sowie Erzieherinnen und Erzieher positiv auf die britische Mutation des Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsamt der Stadt mit. Die Einrichtung bleibt ab Montag für zwei Wochen geschlossen. Die Familien der Betroffenen sollen sich zu Hause isolieren.

12:46 Uhr | Orban mit chinesischem Vakzin geimpft

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sich mit dem Vakzin der chinesischen Firma Sinopharm impfen lassen. Das teilte er auf seiner Facebook-Seite mit. Ungarn hat, anders als die EU-Arzneimittelbehörde, Impfstoffe aus China und Russland zugelassen.

12:10 Uhr | Immunologe: Merkel soll sich live mit Astrazeneca impfen lassen

Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl, hat sich dafür ausgesprochen, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel live im Fernsehen mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen lassen soll. Watzl sagte in einem Interview mit dem britischen Sender BBC, es sei bereits abzusehen, dass die Ständige Impfkommission das Astrazeneca-Vakzin auch für die über 65-Jährigen empfehlen werde. Der Wissenschaftler erklärte, der Astrazeneca-Impfstoff habe ein reines PR-Problem. Es sei ein sicherer und effektiver Impfstoff auch für Ältere. Es wäre - so wörtlich - großartig, wenn sich Merkel damit impfen lassen würde.

11:24 Uhr | Mehr als 70.000 Corona-Tote in Deutschland

Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland mehr als 70.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden am Samstag 157 neue Todesfälle gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl auf 70.045. Das Projekt Risklayer meldet bereits 70.603 Todesfälle seit Beginn der Pandemie. Grund sind aktuellere Zahlen. In Mitteldeutschland sind Risklayer zufolge bislang 13.190 Corona-Todesopfer erfasst – etwa 7.800 in Sachsen, knapp 3.000 in Thüringen und etwa 2.450 in Sachsen-Anhalt.

10:21 Uhr | Mahnwache in Lauscha

Im thüringischen Lauscha haben sich am Samstagnachmittag rund 100 Gewerbetreibende an einer Mahnwache beteiligt. Sie beschrifteten rote Einkaufskörbe mit den Namen ihrer Unternehmen. Diese sollten als Symbol für die sterbenden Geschäfte stehen.

"Frohes Fest" steht auf einer roten Weihnachtskugel
Glaskunst aus Lauscha Bildrechte: imago/Karina Hessland

Der Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen, Ralf Pieterwas, sagte ich Richtung Landesregierung, man könne nicht die Inzidenzwerte zum Maß der Dinge erheben und das Sterben von Händlern, Gastronomen und der gesamten Freizeitwirtschaft riskieren. Es komme jetzt darauf an, Ziele zu setzen, die die Menschen und Unternehmen in Thüringen erreichen könnten. Thüringen müsse einen Stufenplan zum Ausstieg aus dem Lockdown qualifizieren und umsetzen.

09:35 Uhr | Ministerpräsidenten für Lockerung der Impf-Priorität

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sind dafür, den Impfstoff von Astrazeneca mehr Menschen als bisher anzubieten.

Der CDU-Politiker Kretschmer sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", die Priorisierung für Astrazeneca sollte zügig aufgehoben werden. Sie sei ein Mittel der Mangelverwaltung. Jetzt sei mehr Impfstoff vorhanden, als kurzfristig verimpft werden könne.

Der Grünen-Politiker Kretschmann sagte der "Welt am Sonntag" mit Blick auf den Impfstoff von Astrazeneca, man könne es sich nicht leisten, "dass Impfstoff herumsteht und nicht verimpft wird, weil Teile der Berechtigten ihn ablehnen". Der CSU-Politiker Söder erklärte in der "Bild am Sonntag", bevor der Impfstoff von Astrazeneca liegen bleibe, sollte jeder geimpft werden, der wolle. Jeder Geimpfte schütze sich und andere.

08:42 Uhr | Auckland nach einer Infektion im Lockdown

In Neuseeland hat Auckland zum zweiten Mal in diesem Monat einen Lockdown verhängt. Er soll mindestens eine Woche dauern. Auslöser ist der Nachweis einer einzelnen Coronavirus-Infektion in der Stadt. Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern sagte, es sei mehr als wahrscheinlich, dass es weitere Fälle im Umfeld gebe. Schwimmbäder, Museen, Kinos und Spielplätze sind ab heute in Auckland geschlossen. Schulen bleiben weiterhin geöffnet, bieten jedoch nur Notbetreuung an. Zahlungen müssen ohne Bargeld erfolgen.

Neuseeland verfolgt seit Beginn der Corona-Pandemie einen strengen Kurs. In dem Land mit 4,8 Millionen Einwohnern wurden nach Angaben der WHO bisher 2.016 Infektionsfälle nachgewiesen. 26 Menschen starben nach einer bestätigten Corona-Infektion.

08:31 Uhr | Schwesig für Einkäufe nach Termin

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will sich beim Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch für eine schrittweise Öffnung des Einzelhandels einsetzen. Die SPD-Politikerin sagte, sie habe schon vor 14 Tagen vorgeschlagen, Einkaufen nach Terminvorgabe zu ermöglichen. Ein solches Modell könne insbesondere kleinen Geschäften helfen. Schwesig betonte, man müsse den Menschen jetzt einen Perspektivplan geben. Bei der Festlegung der Schutzmaßnahmen dürfe nicht mehr allein die Sieben-Tage-Inzidenz der Maßstab sein. Viel stärker sollte man auf die Belastung der Krankenhäuser und den Stand der Impfungen schauen.

08:14 Uhr | England: Schnelltests für Schüler

In England sollen ab Montag alle Haushalte mit Schülern oder Studenten wöchentlich zwei Schnelltests pro Person erhalten. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock wies in einer Erklärung darauf hin, vordringliches Ziel der Regierung sei es, die Klassenräume wieder zu füllen. Die Behörden richten 500 Ausgabestellen ein, an denen die Schnelltest-Kits abgeholt werden können. Am 8. März sollen die Schulen in England wieder öffnen.

07:32 Uhr | Aktion zur Wiedereröffnung der Kinos

Bundesweit wollen heute Abend mehr als 300 Kinos auf ihre angespannte Situation aufmerksam machen und für eine Öffnungsperspektive werben. Die Aktion steht unter dem Motto "Kino leuchtet. Für dich". Die Kinos dazu sollen erleuchtet werden. Auch Kinos in Dresden, Gera, Weimar und Erfurt beteiligen sich. Seit November sind Kinos wegen der Corona-Pandemie bundesweit geschlossen.

06:49 Uhr | Thüringer Schul- und Kita-Personal wird geimpft

In Thüringen öffnen die Corona-Impfzentren heute für das Personal von Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung mit. Fast 5.500 Beschäftigte dieser Einrichtungen hätten sich für ihre erste Impfung angemeldet. Sie bekämen das Mittel von Astrazeneca. Die angebotenen Termine seien komplett vergeben worden. Mit Beginn der Terminvergabe hatte es einen regelrechten Ansturm auf das Portal gegeben. In Sachsen-Anhalt sind die ersten Lehrer und Erzieher bereits geimpft worden.

06:38 Uhr | Ärztekammer fordert Erfassung von Schnelltests

Die Bundesärztekammer fordert, dass die Ergebnisse von Corona-Schnelltests zentral durch das Robert Koch-Institut erfasst werden. Kammerpräsident Klaus Reinhardt wies auf die wachsende Bedeutung der Antigen-Schnelltests hin. Er sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Ergebnisse sollten detailliert ausgewertet werden. Eine zentrale Erfassung der Testergebnisse durch das RKI würden das Dunkelfeld nicht registrierter Infektionen aufhellen und ein umfassenderes Lagebild der Pandemie in Deutschland ermöglichen. Bislang werden nur die Ergebnisse der laborgebundenen PCR-Tests an das RKI gemeldet.

06:28 Uhr | Johnson & Johnson-Impfstoff in USA zugelassen

Der Corona-Impfstoff des amerikanischen Konzerns Johnson & Johnson hat in den USA eine Notfallzulassung erhalten. Das hat die Arzneimittelbehörde FDA entschieden. Damit verfügen die USA nach den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna über ein drittes Serum. Es ist das erste Präparat, das nur einmal gespritzt werden muss. Auch muss es nicht tiefgekühlt gelagert werden, was Transport und Verteilung erleichtert. In der EU prüft die Arzneimittelbehörde EMA das Mittel seit Mitte Februar in einem beschleunigten Verfahren. Eine Entscheidung soll Mitte März fallen. Einzelheiten im Audio von Arthur Landwehr aus den USA:

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 28. Februar 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in unserem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier. Unsere Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 28. Februar 2021 | 06:00 Uhr

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