Coronavirus-Pandemie Ticker: Fortsetzung des Lockdowns in Mitteldeutschland

Die Länderchefs in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben über die Fortsetzung des Lockdowns informiert. Die Ruhetage über Ostern wollen alle mittragen. Öffnungsschritte trotz steigender Zahlen zurücknehmen, stand zunächst nicht zu Debatte. Patientenschützer kritisieren Lockerungen für Heimbewohner. Der Kinderbonus 2021 wird im Mai ausgezahlt. Der zweite Lockdown belastet einer Umfrage die Psyche vieler Menschen mehr als der erste. Alle aktuellen Nachrichten zum Thema hier im Ticker.

Unser Ticker am Dienstag, 23. März 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:16 Uhr | Kretschmer: Kirchen sollen selbst über Ostergottesdienste entscheiden

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will die Kirchen selbst entscheiden lassen, ob sie an Ostern Präsenzgottesdienste feiern. Kretschmer sagte in einem Interview mit den ARD-Tagesthemen, die Politik solle das nicht vorgeben. Er habe keinen Zweifel daran, dass die Religionsgemeinschaften einen klugen und verantwortungsvollen Weg finden würden.

19:33 Uhr | Sorge um Hartz-IV-Empfänger an Ostern

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Thüringen fordert, die Tafeln im Land auch am Gründonnerstag offen zu halten. Landesgeschäftsführer Stefan Werner sagte, Hartz-IV-Empfänger bekämen ihr Geld erst am Mittwoch vor Ostern. Deshalb könnten sie nicht vorher einkaufen gehen. Bund und Länder hatten angekündigt, den Gründonnerstag coronabedingt zum Ruhetag zu erklären.

17:32 Uhr | Rekordpreis für Banksys Corona-Gemälde

eine Zeichnung vone inem kleinen Jungen
Das Banksy-Gemälde "Game Changer" wurde für rund 19,5 Millionen Euro versteigert. Bildrechte: dpa

Ein Gemälde des Streetart-Künstlers Banksy ist für einen Rekordpreis versteigert worden. Bei der Auktion von Christie's in London erzielte das Werk umgerechnet rund 19,5 Millionen Euro. Der Erlös soll dem britischen Gesundheitsdienst NHS zugute kommen. Das Banksy-Bild hing seit vergangenem Mai in einem Krankenhaus im südenglischen Southampton. Es zeigt einen Jungen, der eine kleine Krankenschwester-Puppe mit Maske und Superhelden-Cape durch die Luft schweben lässt. Der Künstler wollte damit den Klinikbeschäftigten für ihre Arbeit in der Corona-Pandemie danken.

16:09 Uhr | Landkreise: Neueinstellungen in Gesundheitsämtern beschleunigen

Der Deutsche Landkreistag hat bei Neueinstellungen in den Gesundheitsämtern mehr Tempo gefordert. Verbandspräsident Reinhard Sager erklärte, in mehreren Ländern sei noch gar nicht über geplante Verbesserungen gesprochen worden. Es müssten aber noch dringend Fragen etwa zur Finanzierung geklärt werden. Erst dann könnten die Kreise Planstellen schaffen und auch Personal einstellen. Sager kritisierte, dass einige Länder offenbar befristete Einstellungen planten. Das dürfe nicht zum Regelfall werden, weil man sonst kaum geeignetes Personal finde. Nach einem Bund-Länder-Beschluss sollen bis Ende des Jahres mindestens 1.500 neue Vollzeitstellen im öffentlichen Gesundheitsdienst entstehen.

15:30 Uhr | Bayern gedenkt der Corona-Toten

In Bayern ist mit einem Trauerakt der rund 13.000 Todesopfer der Corona-Pandemie im Freistaat gedacht worden. Bei der Gedenkveranstaltung betonte Ministerpräsident Markus Söder, die Opfer seien nicht nur Statistik. Man behalte sie im Herzen und im Bewusstsein. Landtagspräsidentin Ilse Aigner sagte, bis zum heutigen Tag seien 13.020 Menschen in Bayern aus dem Leben, aus ihren Familien, ihrem Freundeskreis gerissen worden. Das sei eine unvorstellbare Zahl. Söder und Aigner wandten sich zugleich entschieden gegen all jene, die die Gefährlichkeit des Virus anzweifeln. Corona zu leugnen sei brandgefährlich und verhöhne die Opfer.

15:08 Uhr | Mallorca rudert zurück: Wollten gar keine Urlauber

Die Regionalregierung auf Mallorca ist bei ihren Aussagen zum Osterurlaub zurückgerudert. Das berichtet die Zeitung "Diario de Mallorca" unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium. Demnach war es gar nicht beabsichtigt, dass schon zu Ostern wieder ausländische Urlauber auf die Insel kommen. Wichtig sei es, die Sommersaison zu sichern. Noch vor zwei Wochen hatte die Regierungschefin der Balearen, Francina Armengol, Deutsche ausdrücklich eingeladen, ihren Osterurlaub auf Mallorca zu verbringen. Auf der Insel steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit einigen Tagen wieder. Deshalb hat die Regionalregierung bereits angeordnet, die Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen erneut zu schließen.

14:39 Uhr | Lockdown in Mitteldeutschland: Die Pläne der Länder

In Sachsen soll der von Bund und Ländern vereinbarte Oster-Lockdown konsequent umgesetzt werden. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer nach einer Kabinettssitzung an. Es gehe darum, die Tage um Ostern zu nutzen, um die neue Welle zu brechen und daher möglichst viel zu Hause zu bleiben. Deshalb solle am Gründonnerstag und am Karsamstag nicht gearbeitet werden. Kretschmer erklärte, nach den Feiertagen wolle man einen Weg beschreiten, der mit vielen Tests einhergehe.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte, die bisherigen Öffnungen von Anfang März würden in seinem Land nicht zurückgenommen. Auch die Schulen würden in allen Landkreisen in Betrieb bleiben. Das gelte auch für Kreise, die die Corona-Inzidenz von 200 überschritten hätten, wie aktuell der Burgenlandkreis. Eine flächendeckende Ausgangssperre lehnte Haseloff ab. Die fünftägige Osterruhe werde praktiziert, "um das Infektionsgeschehen zu beruhigen".

In Thüringen wird der Lockdown ebenfalls verlängert. Das erklärte Ministerpräsident Bodo Ramelow nach einer Kabinettssitzung. Grund seien die hohen Infektionszahlen. Weiter Lockerungen werde es zunächst nicht geben. Zeitlich begrenzte Öffnungen in Modellregionen soll es demnächst dennoch geben - allerdings erst nach Ostern, sagte der Ministerpräsident.

13:45 Uhr | Patientenschützer: Beschlüsse für Heimbewohner "blanker Hohn"

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert, die Pflegeheime weiter zu öffnen, als von Bund und Ländern beschlossen. "Lediglich Gruppenangebote und erweiterte Besuchsmöglichkeiten in Aussicht zu stellen, ist für viele Betroffene blanker Hohn", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Obwohl mittlerweile 90 Prozent der Pflegeheimbewohner geimpft seien, habe sich für die Menschen praktisch oft nichts geändert. Die Impfungen brächten ihnen keine Freiheitsrechte. Brysch warf Bund und Ländern vor, tatenlos Grundrechtsverletzungen zuzusehen.

13:23 Uhr | IHK: Viele Fragen bei Unternehmen zu Ruhetagen um Ostern

Die von Bund und Ländern beschlossene Ruhetagsregelung für Gründonnerstag und Karsamstag sorgt bei Unternehmen in Thüringen für viele Fragen. Das teilte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt mit. Seit dem frühen Morgen klingelten deshalb die Telefone, sagte die Hauptgeschäftsführerin Cornelia Haase-Lerch der Deutschen Presse-Agentur. Aus ihrer Sicht seien Ruhetage mit Sonn- und Feiertagen vergleichbar. Für die Unternehmen stelle sich die Frage, wer das bezahle. Die IHK erwarte schlüssige Antworten zu den Ruhetagen in der neuen Corona-Landesverordnung. Diese muss das Kabinett noch verabschieden.

13:02 Uhr | EMA prüft Sputnik-Impfstoff-Herstellung

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA will Experten nach Russland entsenden, um Produktionsstätten des Corona-Impfstoffes Sputnik V zu inspizieren. Das teilte EMA-Chefin Cooke im EU-Gesundheitsausschuss mit. Zudem würden Kliniken besucht, in denen Sputnik V verwendet werde. Nach russischen Angaben soll die Inspektion Mitte April erfolgen. Die EMA hatte das Prüfverfahren für den Impfstoff Anfang des Monats begonnen. Der russische Staatsfonds hatte erklärt, bei Zulassung könne man innerhalb von drei bis vier Monaten etwa 100 Millionen Impfdosen in die EU liefern.

12:17 Uhr | Reaktionen auf Corona-Beschlüsse

Die Verschärfung des Corona-Lockdowns hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Die Intensivmediziner begrüßen die Maßnahmen, Tourismusverbände lehnen sie ab. Die Kirchen sind überrascht. Mehr dazu:

11:50 Uhr | Aktion zum Schutz von Kindern

Mit der Aktion "#alle13minuten" will die Organisation SOS-Kinderdorf gemeinsam mit Prominenten auf Kindeswohl-Gefährdung in Deutschland aufmerksam machen. Die Corona-Pandemie habe die Situation in vielen Familien massiv verschärft, teilte die Organisation mit Sitz in München mit. Alle 13 Minuten müsse ein Kind zum eigenen Schutz aus seiner Familie genommen werden. Gerade in Zeiten sozialer Kontaktbeschränkungen und geschlossener Bildungs- und Betreuungseinrichtungen seien junge Menschen häuslicher Gewalt und Vernachlässigung oft schutzlos ausgeliefert.

11:42 Uhr | Kinderbonus kommt im Mai

Der Corona-Kinderbonus von 150 Euro pro Kind wird im Mai ausgezahlt. Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte, wird das Geld automatisch allen Kindergeldbezieherinnen und -bezieher ausgezahlt. Ein Antrag sei unnötig. Eltern, die im Mai kein Kindergeld bekommen, aber vorher oder nachher in diesem Jahr mindestens einen Monat kindergeldberechtigt waren oder werden, werde der Bonus später überwiesen. Der einmalige Bonus für Zusatzausgaben durch die Corona-Pandemie wird nicht auf Sozialleistungen wie Hartz IV angerechnet.

10:59 Uhr | Gera schließt Schulen, Landkreis Leipzig nimmt Lockerungen zurück

Angesichts steigender Infektionszahlen schließt Gera ab morgen Schulen, Horte und Internate. Wie die Stadt mitteilte, folgt die Schließung von Kitas mit Beginn der Osterferien ab kommendem Montag. Eine entsprechende Allgemeinverfügung gilt vorerst bis einschließlich 11. April. In Gera lag der auf sieben Tage bezogene Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner zuletzt bei gut 350.

Im Landkreis Leipzig werden ab morgen die Corona-Lockerungen zurückgenommen, nachdem der Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei Tagen in Folge überschritten wurde. Nach Angaben des Landratsamtes dürfen Tiergärten, Kosmetik- und Tattoostudios sowie Museen und Galerien nicht mehr öffnen. Auch das Einkaufen mit Termin im Einzelhandel ist nicht mehr möglich. Zudem gelten dann auch wieder strengere Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Wo ist in Sachsen was noch erlaubt? - ein Überblick.

10:44 Uhr | Katholische Kirche will nicht auf Oster-Gottesdienste verzichten

Die katholische Kirche will offenbar nicht der Bitte von Bund und Ländern nachkommen, zu Ostern Gottesdienste nur virtuell abzuhalten. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, erklärte auf Twitter, die Kirchen hätten zu Weihnachten gezeigt, wie mit Vorsicht Messen gefeiert werden könnten. "Darauf wollen wir Ostern nicht verzichten", so Bätzing. Ostern sei das wichtigste Fest für die katholische Kirche. Von den Beschlüssen des Corona-Gipfels seien die Bischöfe "überrascht" worden. Im vergangenen Jahr hatten die Kirchen im Lockdown auf öffentliche Ostergottesdienste verzichtet. Zu Weihnachten gab es Gottesdienste mit besonders strengen Regeln.

09:50 Uhr | Psyche leidet mehr als vor einem Jahr

Der zweite Lockdown schlägt deutlich mehr Menschen auf die Psyche als der erste vor einem Jahr. Das geht aus einer Sondererhebung des "Deutschland-Barometers Depression" im Auftrag der Depressionshilfe und der Deutschen Bahn hervor. Danach gaben 71 Prozent der 5.100 Befragten an, die Situation im zweiten Lockdown als bedrückend zu empfinden. Im vergangenen Frühjahr waren es noch 59 Prozent.

Für Psychiater Ulrich Hegerl, Vorstandschef der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, sind diese Ergebnisse Ausdruck einer allgemeinen Demoralisierung der Bevölkerung.

Die Menschen bewegen sich nicht mehr, sie nehmen zu, liegen länger im Bett und schlafen dann nachts schlecht.

Ulrich Hegerl, Vorstandschef der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

In einer weiteren Umfrage, diesmal der der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) berichteten etwa 20 Prozent der Befragten von Schlafproblemen wegen der Corona-Pandemie.

09:11 Uhr | Wieder Proteste gegen Corona-Schutzmaßnahmen

In Sachsen haben am Montagabend hunderte Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Kundgebungen gab es der Polizei zufolge in Dresden, in Meißen und Riesa sowie in Annaberg-Buchholz. In Dresden und Riesa berichtete die Polizei von Verstößen gegen die Maskenpflicht. In der Landeshauptstadt hatten sich auch Gegendemonstranten versammelt.

09:03 Uhr | Corona-Demos führen zu mehr Angriffe auf Journalisten

Corona-Proteste haben laut einer Studie des Europäischen Zentrums für Presse- und Medienfreiheit zu mehr Gewalt gegen Journalisten und Journalistinnen in Deutschland geführt, vor allem in Berlin und Sachsen. Die Forscher mahnen, die Angriffen und Bedrohungen gefährdeten die Pressefreiheit.

08:42 Uhr | Scholz droht Firmen mit Verordnung zu Testpflicht

Vize-Kanzler Olaf Scholz hat Unternehmen aufgefordert, ihre Tests auszuweiten. Die Bundesregierung erwarte, dass vor allem in Unternehmen deutlich mehr getestet werde, sagte der Bundesfinanzminister im ZDF. Sollte dies nicht gelingen, werde die Regierung Anfang April mit einer rechtlichen Verordnung nachlegen, um dies sicherzustellen. Dann werde die Situation im April hoffentlich verändert sein.

08:37 Uhr | Landsberg: Oster-Lockdown kann funktionieren

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat den von Bund und Ländern vereinbarten Oster-Shutdown begrüßt. Die Beschränkungen an Ostern könnten die Welle brechen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post". Sie seien ein wichtiges Signal an die Bevölkerung, wie ernst die Lage sei. Für flächendeckende Öffnungen gebe es angesichts steigender Infektionszahlen keinen Spielraum. Kritik äußerte Landsberg an der Schnelltest-Strategie. Hier sei Deutschland zu spät gestartet, sagte er der Zeitung. Es brauche "ganz schnell" mehrmals pro Woche Testmöglichkeiten für alle.

08:10 Uhr | Roche: Medikamenten-Cocktail wirksam

Eine Medikamenten-Kombination ist nach einer Studie des Schweizer Pharmakonzerns Roche gegen das Coronavirus wirksam. Wie das Unternehmen mitteilte, sind durch ein Antikörper-Cocktail aus "Casirivimab" und "Imdevimab" Krankenhaus-Einweisungen und Todesfälle um rund 70 Prozent reduziert worden. Zudem habe die von Regeneron entwickelte Therapie zu einer Verkürzung der Dauer der Symptome um vier Tage geführt. Die Studienergebnisse würden der US-Gesundheitsbehörde FDA sowie der Europäische Arzneimittelagentur EMA vorgelegt.

Update 07:00 Uhr | Psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen nimmt zu

Ein Großteil junger Menschen klagt in der Pandemie über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das ergab die Auswertung von zwei Befragungen der Universitäten Hildesheim und Frankfurt am Main. 61 Prozent gaben demnach an, sich teilweise oder dauerhaft einsam zu fühlen. 64 Prozent berichteten von psychischen Belastungen, 69 Prozent von Zukunftsängsten. Zudem berichtete gut ein Drittel der Jugendlichen von finanziellen Sorgen - vor der Corona-Krise hatte dieser Anteil bei etwa einem Viertel gelegen. Der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, nannte das alarmierend. Junge Menschen könnten oft schlechter mit Krisen umgehen, da sie noch nicht so widerstandsfähig seien. Man dürfe nicht zulassen, dass Vereinsamung und Zukunftsängste ihr Leben bestimmten.

06:50 Uhr | Sachsen-Anhalts Kommunen fordern zusätzliches Geld

Sachsen-Anhalts Kommunen fordern angesichts der Corona-Pandemie mehr Geld vom Land. Der Vorsitzende des Landkreistages, Heinz-Lothar Theel, sagte MDR AKTUELL, das Budget von rund 1,6 Milliarden Euro reiche im kommenden Jahr nicht mehr. Da müsse das Land etwas aufstocken, mindestens auf 1,7 Milliarden Euro. Theel forderte zugleich mehr kommunale Selbstbestimmung bei der Verwendung der Gelder. Ein Teil der Landeszuschüsse solle deshalb in ein frei verfügbares Regional-Budget fließen. Finanzminister Michael Richter reagierte zurückhaltend. Natürlich sollten die Kommunen finanziell gut ausgestattet sein. Der Landeshaushalt müsse aber letztlich auch ausgeglichen sein.

06:44 Uhr | Bund-Länder-Beschlüsse im Überblick

Bis tief in die Nacht haben Bund und Länder über die neuen Corona-Regeln beraten. Sie haben beschlossen, die bestehenden Einschränkungen bis zum 18. April zu verlängern. Über die Ostertage soll das öffentliche Leben zusätzlich heruntergefahren werden. Die Beschlüsse im Überblick:

06:00 Uhr | Der Ticker am Dienstag, 23. März 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 23. März 2021 | 06:00 Uhr

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