Pandemie Ticker am Dienstag: Zweitimpfung nicht mit Astrazeneca

Menschen unter 60 Jahren bekommen für die Zweitimpfung Biontech/Pfizer oder Moderna. J&J verschiebt die Markteinführung des Impfstoffs in Europa. Das Bundeskabinett hat die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Die Fallzahlen steigen weiter. Zwei Studien belegen, dass die britische Mutante zwar ansteckender ist als die Wuhan-Variante, aber nicht zu schwereren Erkrankungen führt. Aktuelle Entwicklungen zur Pandemie im Ticker.

Corona-Impfstoff des Schwedisch-Britischen Herstellers AstraZeneca
Neue Regeln für die Zweitimpfung mit Astrazeneca Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Dienstag, 13. April 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:37 Uhr | Zweitimpfung nicht mit Astrazeneca

Mit einer ersten Astrazeneca-Dosis geimpfte Menschen unter 60 Jahren sollen für die zweite Impfung auf ein anderes Präparat umsteigen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern einstimmig geeinigt. Sie folgen damit einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission von Anfang April.

Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek, sagte, bei den Beratungen sei klar geworden, dass die Zweitimpfung durch einen mRNA-Imfpstoff (Biontech/Pfizer oder Moderna) eine gute Basis sei, um die Menschen wirksam zu schützen. Hintergrund der Empfehlung sind Verdachtsfälle auf eine Hirnvenen-Thrombose nach der Impfung mit Astrazeneca.

21:21 Uhr | WHO für Verkaufsstopp von Wildtieren auf Märkten

Die Weltgesundheitsorganisation hat ein Verkaufsverbot von lebenden Wildtieren auf Märkten gefordert.

Die WHO erklärte, Säugetiere dieser Art seien wahrscheinlich für mehr als 70 Prozent der neuen Infektionskrankheiten beim Menschen verantwortlich. Zuletzt war eine Expertengruppe der WHO ins chinesischen Wuhan gereist, um den Ursprung der Corona-Pandemie zu ergründen. Ihren Angaben zufolge ist das Virus wahrscheinlich von einer Fledermaus auf ein anderes Tier und dann auf den Menschen übergesprungen.

20:50 Uhr | Dresden verbietet "Querdenken"-Demo

Die Stadt Dresden hat eine für Samstag geplante Demonstration der sogenannten "Querdenker" untersagt. Das teilte das Rathaus mit und verwies auf die jüngsten Veranstaltungen der Bewegung in Stuttgart und Kassel mit Tausenden Anhängern. Dort waren Corona-Schutzvorschriften, Auflagen und Polizei-Anweisungen missachtet worden.

Als weiteren Grund nannte die Stadtverwaltung das aktuelle Infektionsgeschehen in Dresden. Den Angaben zufolge wollten sich die Kritiker der Corona-Maßnahmen am Königsufer oder auf drei großen innerstädtischen Plätzen versammeln.

19:48 Uhr | Testpflicht an Schulen ausgesetzt

An den Schulen in Sachsen-Anhalt gilt bis Ende der Woche keine Corona-Testpflicht mehr. Das Bildungsministerium teilte mit, Hintergrund sei ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Magdeburg. Allerdings bestehe weiterhin die Möglichkeit, sich freiwillig testen zu lassen. Die "Magdeburger Volksstimme" hatte berichtet, dass die Eltern eines Grundschülers mit einem Eilantrag gegen die Testpflicht vorgegangen seien. Diesem Eilantrag habe das Gericht stattgegeben. Ab der kommenden Woche seien die Tests wieder verpflichtend.

17:32 Uhr | Norwegen lockert Beschränkungen

In Norwegen sollen noch in dieser Woche die Bestimmungen gelockert werden. Ministerpräsidentin Erna Solberg gab an, ab Freitag dürften unter anderem wieder 100 Menschen in Innenräumen zusammenkommen. Bedingung seien fest zugewiesene Sitzplätze. Etwaige örtliche Beschränkungen sollen jedoch zunächst bestehen bleiben. Davon ist auch die Region um die Hauptstadt Oslo betroffen.

17:13 Uhr | Notbremse droht die Verzögerung

Die Bundesregierung will die Corona-Notbremse ziehen – doch bis diese greift, dürfte mehr Zeit vergehen, als es Kanzlerin Angela Merkel lieb sein dürfte: Da zwar die Grünen bereit sind, für das Vorhaben zu stimmen, die Linke aber nicht, fehlt für ein verkürztes Gesetzgebungsverfahren die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit.

Seit Tagen wird über die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes und bundeseinheitliche Maßnahmen diskutiert. Im Burgenlandkreis liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 339. Was wünschen sich die Menschen dort von der Politik?

16:17 Uhr | Johnson & Johnson verschiebt Europa-Start

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson verzögert den Marktstart seines Impfstoffs in Europa. Der US-Konzern teilte mit, man habe Berichte über Sinusvenenthrombosen überprüft und sich für die Verzögerung entschieden.

Die Arzneimittelbehörde FDA und die Gesundheitsbehörde CDC verwiesen auf eine laufende Untersuchung zu sechs Fällen von Blutgerinnseln in den USA. Bis zum Abschluss der Untersuchung werde "vorsichtshalber" eine "Pause" bei den Impfungen empfohlen.

15:27 Uhr | Israel lässt wieder Ausländer ins Land

13 Monate nach Schließung seiner Grenzen für Nicht-Bürger hat Israel eine schrittweise Öffnung für den Tourismus angekündigt. Ab dem 23. Mai soll nach Regierungsangaben die Einreise für Reisegruppen ausländischer geimpfter Touristen wieder möglich sein. Zunächst soll eine begrenzte Zahl von Gruppen einreisen dürfen.

Zu den bereits bekannten Einreisebedingungen gehören ein PCR-Test vor Abflug sowie ein serologischer Test als Impfnachweis bei Ankunft in Israel.

15:05 Uhr | Ende der Grenzkontrollen zu Tschechien

Tschechische Polizisten stehen zur Einreisekontrolle auf einer Straße an der tschechischen Grenze
Kontrollen an der Grenze zu Tschechien Bildrechte: dpa

Die stationären Einreisekontrollen an der deutsch-tschechischen Grenze sollen morgen beendet werden. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte, mit Blick auf die gesunkenen Infektionszahlen in Tschechien könne man die Grenzkontrollen beenden und auf eine intensivierte Schleierfahndung zur Durchsetzung der Einreiseverordnung umstellen. Grenzkontrollen im Herzen Europas könnten immer nur die Ultima Ratio sein. Die stationären Grenzkontrollen waren Mitte Februar eingeführt worden, um Einreisen von Corona-Infizierten aus Tschechien möglichst zu verhindern.

13:55 Uhr | US-Behörde rät von Johnson & Johnson-Vakzin ab

In den USA hat die Arzneimittelbehörde FDA eine Aussetzung von Corona-Impfungen mit dem Mittel von Johnson & Johnson empfohlen. Hintergrund sei das Auftreten von seltenen Thrombosen bei sechs Personen, teilt die FDA mit. Bis zum 12. April wurden landesweit mehr als 6,8 Millionen Dosen des Impfstoffes verabreicht. Der Impfstoff muss im Gegensatz zu den anderen Covid-Vakzinen nur einmal gespritzt werden. Das US-Unternehmen will diese Woche auch an EU-Länder liefern, in Großbritannien laufen bereits Impfungen.

13:35 Uhr | Hotspot Hof: Astrazeneca für alle ab 18

Im bundesweiten Corona-Hotspot Hof haben die Corona-Impfungen für alle ab 18 Jahren begonnen. Dafür wurde ein Sonderkontingent von 4.000 Dosen des Astrazeneca-Vakzins bereitgestellt. Nach Angaben des Landratsamtes konnten sich seit Freitag alle Erwachsenen unabhängig von Vorerkrankungen oder Beruf anmelden. Die Termine waren schnell vergeben, die Server brachen teils zusammen. Das Astrazeneca-Vakzin wird eigentlich nur für Menschen über 60 Jahre empfohlen, jüngere Männer und auch Frauen können sich jedoch nach Beratung impfen lassen. Die Region Hof hat seit Tagen bundesweit die höchsten Infektionszahlen, die Stadt liegt aktuell bei einer Inzidenz von knapp 600.

12:51 Uhr | Merkel ist optimistisch

Trotz steigender Infektionszahlen verbreitet Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Pandemie Optimismus. Sie sagte nach dem Kabinettsbeschluss zur bundesweiten Notbremse, die Impfkampagne laufe jeden Tag besser: "Wir gehen dem Licht am Ende des Tunnels mit immer größeren Schritten entgegen."

Zugleich rechtfertigte sie die Änderungen am Infektionsschutzgesetz.

Angela Markel (CD) im Bundestag
Kanzlerin Angela Merkel Bildrechte: dpa

Die jetzt bundesweit einheitlich geltenden Maßnahmen ab einer Inzidenz von 100 seien "überfällig". Es habe sich gezeigt, dass die bisherigen Bund-Länder-Beschlüsse und Maßnahmen nicht genügten. Mit der Notbremse gebe es nun stringentere und nachvollziehbare einheitliche Schutzmaßnahmen. Sie dankte der Bevölkerung und bat um Unterstützung, um die grassierende dritte Infektionswelle zu stoppen und eine Überlastung der Kliniken zu verhindern.

12:05 Uhr | Kinderkrankentagegeld verlängert

Die Bundesregierung hat die erneute Erhöhung der Zahl der Kinderkrankentage auf den Weg gebracht. Wegen der Corona-Pandemie soll der Anspruch von derzeit 20 auf künftig 30 Tage pro Kind und Elternteil steigen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch demnach von 40 auf 60 Tage.

11:19 Uhr | Strafanzeigen gegen Richter in Weimar

In Weimar sind nach einem Gerichtsbeschluss gegen Coronaschutzregeln an Schulen Strafanzeigen gegen einen Richter gestellt worden. Die Staatsanwaltschaft Erfurt prüft nach eigenen Angaben den Vorwurf der Rechtsbeugung gegen den Juristen. Der Amtsrichter hatte zwei Schulen in Weimar per einstweiliger Anordnung untersagt, für Schüler Maskenpflicht, Mindestabstände und Corona-Schnelltests anzuordnen. Geklagt hatte eine Mutter, deren Kinder die beiden Schulen besuchen. Medienberichten zufolge stützt sich die Entscheidung des Gerichts auf ein Gutachten, in dem Fachleute zu Wort kommen, die der "Querdenken"-Bewegung nahestehen. Das Bildungsministerium ist der Ansicht, dass die Anordnung nur für die Söhne der Klägerin gilt.

10:25 Uhr | Bund beschließt Corona-Notbremse

Die Bundesregierung hat die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Wie mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend berichten, soll es künftig eine automatische Notbremse bei hohen Infektionszahlen geben. Damit müssen sich die Menschen in weiten Teilen Deutschlands mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 auf Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie die Schließung von Läden und Freizeitangeboten nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen.

09:46 Uhr | Thüringen: Viele Infizierte – hohe Entschädigungszahlungen

Thüringen meldet massenhaft Anträge auf Entschädigung für Corona-Infizierte. Das Landesverwaltungsamt in Weimar registrierte zuletzt täglich bis zu 700 neue Anträge. In den ersten beiden Monaten des Jahres seien 6,8 Millionen Euro ausgezahlt worden, Ende März seien es dann 21 Millionen Euro gewesen. Die Ablehnungsquote sei vergleichsweise gering. Arbeitnehmer haben bei einer behördlich angeordneten Quarantäne oder erforderlichen Kinderbetreuung Anspruch auf Entschädigung. Thüringen ist im Bundesvergleich am stärksten von der Pandemie betroffen. Insgesamt erstatteten die Bundesländer bisher rund 150 Millionen Euro.

09:29 Uhr | Wieder Protest gegen Corona-Politik in Zittau

Im ostsächsischen Zittau sind zum sechsten Mal unangemeldet Menschen gegen die Pandemie-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Die Polizei zählte beim "Ringspaziergang" am Montag etwa 500 Teilnehmer. Dabei sei die Abstandsregel zumeist nicht befolgt worden. Die Polizei sprach Platzverweise aus. Bei  Kontrollen sei es zu Straftaten wie Beamtenbeleidigung und fahrlässige Körperverletzung gekommen. Es habe mehrere Anzeigen gegeben.

09:05 Uhr | Indien setzt auf Sputnik V

Die indische Arzneimittelbehörde hat grünes Licht für den russischen Impfstoff Sputnik V gegeben. Nach Angaben der Zeitung "Indian Express" erhielt das Vakzin eine Notfallzulassung. Es ist der dritte Impfstoff am Markt nach dem Astrazeneca-Serum und dem Covaxin-Präparat einer indischen Firma. Indien will demnach vom russischen Impfstoff jährlich 850 Millionen Dosen in Lizenz produzieren. Nach offiziellen Daten wurden in dem Land mit 1,3 Milliarden Menschen bislang 110 Millionen Corona-Impfungen verabreicht. In Europa und Deutschland wird eine Zulassung von Sputnik V noch geprüft. Zuletzt hatte die Slowakei Ungereimtheiten bei russischen Lieferungen moniert.

08:37 Uhr | Grünen-Politiker: Grenzwert 100 ist zu hoch

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen fordert, dass schärfere Corona-Maßnahmen nicht erst ab einer Inzidenz von 100 greifen. Er sagte MDR AKTUELL, nach 13 Monaten Pandemie wisse man, dass die Maßnahmen dann nur noch einen geringen Effekt zeigten. Dahmen forderte zudem möglichst schnell bundeseinheitliche Corona-Regeln. Seit Wochen brenne das Haus – doch man diskutiere immer noch darüber, wer den Schlauch zum Löschen bringe. Die Bundesregierung will heute ein verschärftes Infektionsschutzgesetz auf den Weg bringen mit einer Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100.

08:20 Uhr | Inzidenzen steigen weiter

In Deutschland sind gestern 12.363 Corona-Neuinfektionen registriert worden – 4.600 mehr als vor eine Woche. Nach Daten des Risklayer-Projekts kletterte die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz binnen eines Tages um neun auf 146. Die höchsten Werte verzeichnet weiterhin Mitteldeutschland. In Thüringen sind in den letzten sieben Tagen 236 Ansteckungen je 100.000 Einwohner bekannt geworden, in Sachsen 226 und in Sachsen-Anhalt 181. Als einziges Bundesland liegt Schleswig-Holstein mit einer Inzidenz von 74 unter der 100er-Marke. Bei allen Zahlen gibt es noch den Vorbehalt von Verzögerungen über die Osterfeiertage.

Update 07:55 Uhr | Heil: Ab Montag Testpflicht am Arbeitsplatz

Die Bundesregierung wird nach Worten von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil heute eine Testangebotspflicht für Arbeitgeber beschließen. Der SPD-Politiker verteidigte die geplante Regelung für Präsenzbeschäftigte. Heil sagte im ARD-Morgenmagazin, zwar hätten schon 60 Prozent der Beschäftigten ein Testangebot, doch das reiche nicht. Umfragen zufolge wollten 84 Prozent der Beschäftigten ein solches Angebot wahrnehmen, Zielmarke seien 90 Prozent. Die Verordnung werde ab Montag in Kraft treten.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz erklärte, dass Unternehmen die Kosten für die Tests allein tragen müssten. Außerdem werde es eine Dokumentationspflicht für bestellte Tests geben. Die Verordnung gelte nicht nur für private Firmen, sondern auch im öffentlichen Dienst.

07:24 Uhr | In Sachsen viele Impftermine frei

Obwohl vergangene Woche zusätzliche Impftermine auf dem sächsischen Onlineportal angeboten wurden, blieb der Ansturm aus. Tausende Termine sind diese Woche noch frei – besonders in den Impfzentren Löbau und Mittweida.

07:00 Uhr | B.1.1.7-Variante nicht tödlicher

Die britische Coronaviurs-Variante ist ansteckender, aber nicht tödlicher als die urspüngliche Form des Virus. Das ist das Ergebnis von zwei Studien, die in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Zuvor war teilweise angenommen worden, die Mutation sei nicht nur leichter übertragbar, sondern könne auch zu einer höheren Sterblichkeit führen. Die Forschergruppe des University College London fand dabei heraus, dass die Viruslast von mit der B.1.1.7-Variante Infizierten höher ist, die Todesrate jedoch nicht steigt. Die andere Studie bestätigte ebenfalls ein höheres Ansteckungsrisiko, konnte aber keine schwereren Erkrankungen oder Langzeitwirkungen nachweisen.

06:35 Uhr | Weiter Streit um Testpflicht am Arbeitsplatz

Der Deutsche Gewerkschaftsbund begrüßt eine Corona-Testpflicht am Arbeitsplatz. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte MDR AKTUELL, wenn es in den Betrieben ein umfassendes Angebot gäbe, würden die Arbeitnehmer es auch wahrnehmen. Dagegen lehnt der Deutsche Mittelstands-Bund eine einseitige Pflicht zum Anbieten von Tests strikt ab. Vorstand Marc Tenbieg sagte, es wäre irrsinnig, wenn dann die Nutzung den Arbeitnehmern weiter freigestellt sei. Zudem gebe es viele offene Fragen, etwa zur Beschaffung und zur Dokumentation der Tests. Es sei besser bei einer freiwilligen Lösung zu bleiben.

Das Bundeskabinett will heute Änderungen des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg bringen. Geplant sind bundeseinheitliche Maßnahmen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will dabei auch eine Testpflicht der Arbeitgeber für Beschäftigte auf den Weg bringen.

06:20 Uhr | Divi erwartet neuen Rekord bei Intensivpatienten

Die Intensivmediziner-Vereinigung Divi erwartet, dass noch diesen Monat in Deutschland der bisherige Höchststand an Corona-Intensivpatienten erreicht wird. Präsident Gernot Marx sagte der "Augsburger Allgemeinen", er gehe von bundesweit täglich zwischen 50 und 100 neuen Covid-Intensivpatienten aus. Dann wäre Ende April die Größenordnung von 6.000 und mehr erreicht, wie auf dem Höhepunkt der zweiten Welle.

06:00 Uhr | Der Ticker am Dienstag, 13. April 2021

Guten Morgen! Auch heute halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 13. April 2021 | 06:00 Uhr

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