Coronavirus 25. August: VW setzt auf eigene Corona-Tests

VW lässt an seinen Standorten gerade Corona-Teststationen aufbauen, um eine erneute Stilllegung der Produktion zu vermeiden. Sachsen-Anhalt plant, die Regelstudienzeit zu verlängern, um das coronabedingte Sommersemester auszugleichen. In Sachsen wird dagegen ab dem 1. September ein Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht fällig. Der Verband der Medizinlabore klagt wegen der vielen Tests von Reiserückkehrern über Überlastung. Alle Entwicklungen im Ticker.

Ein Mitarbeiter von Volkswagen Sachsen arbeitet in der Montage.
Ein Mitarbeiter von VW in Zwickau bei der Montage. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Dienstag, 25. August 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:36 Uhr | Kann man immer wieder Corona bekommen?

Bilden alle Menschen, die einmal an Covid-19 erkrankt sind, auch Antikörper? Wissenschaftler sind weltweit dieser Frage auf der Spur. Überraschende Antworten dazu liefert nun ein Team des Uniklinikums Jena. Die Wissenschaftler starteten im Mai eine Studie in Neustadt am Rennsteig in Thüringen. Der Direktor des Instituts für Infektionsmedizin an der Uniklinik Jena, Matthias Pletz, sprach zu den Ergebnissen mit MDR AKTUELL. Das Interview können Sie hier sehen:

22:14 Uhr | Kretschmer verteidigt Corona-Entscheidungen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat den eigenen Weg des Bundeslands in der Corona-Pandemie verteidigt. Er sagte in einer Videobotschaft, in den vergangenen Wochen und Monaten habe man sehr gute Erfahrungen mit Eigenverantwortung und dezentralen Entscheidungen gemacht. Die Sachsen hätten sich erarbeitet, dass Dinge wieder möglich seien, die in anderen Bundesländern ausgeschlossen seien. Das funktioniere aber nur weiter, wenn die Menschen umsichtig blieben. Einem gemeinsamen Vorgehen der Länder erteilte er eine erneute Absage. Dafür sei das Infektionsgeschehen zu unterschiedlich.

Michael Kretschmer
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Bildrechte: dpa

21:13 Uhr | Erste Ergebnisse bei Koalitionsausschuss

Im Koalitionsausschuss in Berlin scheint es erste Ergebnisse zu geben. MDR AKTUELL-Korrespondent Tim-Herden berichtete am Dienstagabend, dass es eine Einigung für weitere Corona-Hilfen an mittelständische Unternehmen gebe. Bei der Frage um eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes seien sich SPD und Union noch uneins, ob die Sozialbeiträge künftig wieder von den Unternehmen gezahlt werden sollen oder weiter vom Bund. Die Beratungen dauerten zu Redaktionsschluss noch an. Weitere Einzelheiten erfahren Sie hier:

21:06 Uhr | mdrFRAGT zu Corona-Schutzmaßnahmen

Mehr als ein Drittel (36 %) der Menschen, die an der aktuellen mdrFRAGT-Befragung teilgenommen haben, halten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen in Deutschland für zu lasch. Weniger als ein Fünftel (17 %) gehen die Maßnahmen zu weit. Für genau richtig erachten sie 43 Prozent der mdrFRAGT-Mitglieder, die abgestimmt haben. Zudem äußerten mehr als zwei Drittel der Befragten (68 %) große oder sehr große Sorgen vor einer zweiten Corona-Welle. Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie hier:

20:42 Uhr | Koalition berät über Verlängerung von Kurzarbeitergeld

Der Koalitionsausschuss ringt zur Stunde in Berlin um einen Kompromiss zum Kurzarbeitergeld. Die SPD will es bis 2022 verlängern lassen, um Unternehmen zu erhalten. CDU und CSU sind wegen der Kosten dagegen skeptisch. Bisher wird das Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt, doch deren Reserven sind fast aufgebraucht. Im Juli waren rund 5,6 Millionen Menschen wegen der Corona-Pandemie deutschlandweit in Kurzarbeit, vor allem im verarbeitenden Gewerbe und in Firmen, die wirtschaftsnahe Dienstleistungen anbieten. Regulär erhalten sie 60 Prozent des letzten Nettolohns, mit Kindern 67 Prozent. Diese Bezüge steigen mit zunehmender Dauer - auf bis zu 80 beziehungsweise 87 Prozent.

20:12 Uhr | VW setzt auf eigene Corona-Tests

Mit freiwilligen Corona-Tests will der Autobauer Volkswagen das Risiko einer Virusausbreitung für die Belegschaft senken. An insgesamt acht Standorten sollten bis zu 2.400 Tests pro Tag ermöglicht werden, hieß es vom Unternehmen. Man wolle damit am Ende der Urlaubssaison eine erneute Stilllegung der Produktion vermeiden. Bisher seien Durchgangscontainer in Wolfsburg, Braunschweig und Emden aufgebaut worden. Kassel, Salzgitter, Hannover und Sachsen sollen folgen. Die Umsetzung soll zusammen mit dem Klinikum Wolfsburg erfolgen. Die Ergebnisse der Proben sollen in der Regel nach spätestens 24 Stunden vorliegen.

19:31 Uhr | Tausende falsche Testergebnisse in Schweden

Ein weltweit vertriebener Corona-Test aus China hat in Schweden zu tausenden falschen Ergebnissen geführt. Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag in Stockholm mitteilten, bekamen 3.700 Menschen ein positives Testergebnis – obwohl sie gar nicht mit dem Coronavirus infiziert waren. Die in China von der Firma BGI Genomics hergestellten Tests seien weltweit vertrieben worden. Sie seien in Schweden von März bis August verwendet worden. Die Gesundheitsbehörde in Stockholm hat nach eigenen Angaben die zuständigen Behörden in Europa und die Weltgesundheitsorganisation informiert.

18:43 Uhr | Labore fordern schnelle Änderung bei Coronatests für Urlauber

Die Labore in Deutschland fordern wegen zunehmender Belastung durch Corona-Tests schnellstmögliche neue Regelungen bei Tests für Reiserückkehrer. Der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) sagte, man könne nicht erst das Ende der Sommerferien abwarten. Man arbeite seit Monaten an der Leistungsgrenze und könne die Labore nicht weiter überlasten, hieß es vom Verband. Sollten jetzt noch regionale Corona-Ausbrüche hinzukommen, zwinge das die Labore in die Knie. Bundesgesundheitsminister Spahn und seine Länderkollegen hatten am Montag vorgeschlagen, die derzeitigen kostenlosen Pflichttests für Reiserückkehrer nach den Sommerferien neu zu regeln. So sollen Rückkehrer aus Risikogebieten wieder in Quarantäne gehen und erst nach etwa einer Woche die Möglichkeit zu einem Corona-Test erhalten. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder erklärte am Dienstag, bei dieser Neuregelung nicht mitmachen zu wollen.

18:25 Uhr | Covid-19-Antikörpertest in der Kritik

Der Medizinische Dienst der gesetzlichen Krankenversicherungen (MDS) sieht das Angebot von Covid-19-Antikörpertests bei Hausärzten kritisch. Die Tests seien nicht 100-prozentig aussagekräftig. Darüber würde aber nicht genügend aufgeklärt. Das könne dazu führen, dass sich Menschen in trügerischer Sicherheit wiegen würden und nicht mehr auf den Mindestabstand achteten, hieß es vom Dienst. Im Juli hatte der MDS eine Extrabefragung unter 6.800 Patienten beauftragt. Gut sechs Prozent gaben an, den Test beim Hausarzt angeboten bekommen oder selbst danach gefragt zu haben. Er ist für Patienten kostenpflichtig. Zugleich stellte der MDS am Dienstag seinen jüngsten Monitor vor, bei dem er andere Selbstzahlerleistungen von Patienten bewertet.

18:00 Uhr | Mecklenburg-Vorpommern will wieder Tagestouristen zulassen

Mecklenburg-Vorpommern will nach dem Ende der Ferienzeit wieder Tagestouristen ins Land lassen. Das twitterte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nach einem Treffen der Landesregierung mit Vertretern von Kommunen, Wirtschaft und Verbänden. Das Einreiseverbot werde ab 4. September gelockert. Bislang durften nur Touristen mit mindestens einer Übernachtung und Bus-Gruppenreisende in den Nordosten kommen. Wirtschaftsminister Harry Glawe sagte, das Verbot für die Ausflügler sei ein wirksames Instrument, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Für die Wirtschaft seien Tagestouristen aber ein wichtiges Standbein. Wichtig wäre, dass nun viele Tagesgäste kämen und darüber hinaus auch der Herbst attraktiv für Übernachtungsgäste bleibe.

Urlauber genießen das Sommerwetter an der Ostsee.
Im Juli gab es trotz Pandemie überfüllte Strände an der Ostsee. Bildrechte: dpa

17:23 Uhr | Kekulé: Zweitinfektion ist gute Nachricht

Dass eine Zweitinfektion mit dem Coronavirus möglich ist, hält der Virologe Alexander Kekulé für eine gute Nachricht. Kekule sagte MDR AKTUELL, das Virus verhalte sich so wie erwartet. Am Anfang machten solche neuen Viren schwerere Erkrankungen. Dann passe es sich mehr und mehr dem Menschen an. Dadurch sei es ansteckender. Die Krankheitsverläufe seien aber milder. Dieser Prozess gehe wesentlich schneller als erwartet. Das Virus werde nicht verschwinden. Der Mensch werde aber mehr und mehr immun dagegen. Das könnte der Anfang vom Ende der Pandemie sein.

16:52 Uhr | Sachsen-Anhalt will Regelstudienzeit verlängern

Sachsen-Anhalt will die Regelstudienzeit um ein Semester verlängern. Wissenschaftsminister Armin Willingmann erklärte am Dienstag, man wolle sicherstellen, dass den Studierenden wegen der Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie keine Nachteile entstünden. Mit der geplanten Erweiterung könne auch das BAFöG um ein Semester verlängert werden. Außerdem werden die Gesetze nach den Worten von Willingmann so angepasst, dass die Hochschulen flexibler mit schlechten Leistungen umgehen können. Nicht bestandene Prüfungen aus dem Sommersemester könnten als nicht durchgeführt gewertet werden.

Zugleich kündigte Ministerpräsident Reiner Haseloff an, dass das Kabinett Mitte September eine neue Verordnung verabschieden werde. So wolle man die Besucherzahlen bei Sportveranstaltungen und anderen Veranstaltungen künftig wieder stufenweise nach oben fahren, sofern das verantwortbar sei. Innenminister Holger Stahlknecht sprach davon, möglicherweise bis zu 2.500 Besucher wieder zuzulassen. Auch wolle man sich Regelungen für Weihnachtsmärkte, Clubs und Diskotheken überlegen.

15:41 Uhr | Lufthansa: Umbuchungen bis Jahresende gebührenfrei

Die Lufthansa verzichtet wegen der Corona-Pandemie bis Jahresende darauf, von ihren Kunden bei Umbuchungen zusätzliche Gebühren zu verlangen. Nach Angaben des Unternehmens können in sämtlichen Tarifen Tickets mehrfach gebührenfrei auf ein anderes Datum oder ein anderes Reiseziel umgebucht werden.

Bislang war nur eine einmalige Umbuchung kostenfrei. Die neue Regelung soll weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen bei den Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels gelten. Nachzahlungen werden sich der Lufthansa zufolge erst ergeben, wenn bei dem neuen Flug die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist.

Ein Flugzeug der Lufthansa steht kurz vor dem Start in Richtung Frankfurt auf dem Flughafen in Dresden.
Ein Flugzeug der Lufthansa auf dem Flughafen in Dresden. Bildrechte: Mitteldeutsche Flughafen AG

15:28 Uhr | Kunstfest Weimar mit angepasstem Programm

Das Kunstfest Weimar 2020 startet am Mittwoch mit einem coronabedingt angepassten Programm. Neue Aufführungsstätte ist diesmal unter anderem das Weimarer Autokino Lichtblick. Ab 1. September dürfen auch Veranstaltungen im Deutschen Nationaltheater stattfinden – mit einem auf 220 Besucher begrenzten Einlass. Wegen der Einschränkungen würden einige Künstler zweimal auftreten, hieß es von der Kunstfest-Leitung. Das Kunstfest Weimar, 1990 als eine der ersten deutsch-deutschen Kulturinitiativen gegründet, ist Thüringens größtes Festival für zeitgenössische Künste.

13:45 Uhr | Sachsen führt Bußgeld bei Masken-Verstößen ein

Sachsen führt ab 1. September ein Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften ein. Es beträgt 60 Euro. Das hat das Kabinett in Dresden beschlossen. Die Maßnahme ist Teil der neuen Corona-Schutzverordnung, die bis zum 2. November gelten soll. Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen gelten weiter. Jahrmärkte und Weihnachtsmärkte sollen bei Vorlage eines Hygienekonzeptes erlaubt werden. Gleiches gilt für Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern, für die besondere Bedingungen gelten sollen.

12:28 Uhr | Söder lehnt Einschränkungen bei Corona-Tests für Reiserückkehrer ab

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die von den Gesundheitsministern von Bund und Ländern vorgeschlagenen Einschränkungen bei den Corona-Tests für Reiserückkehrer abgelehnt. "Bayern will das nicht", sagte der CSU-Chef im Bayerischen Rundfunk.

Markus Söder
Söder: "Bayern will das nicht." Bildrechte: dpa

Söder warnte, dass die Urlaubsrückkehrer überall in Deutschland das Infektionsgeschehen ansteigen ließen. Die Überlegung, Tests abzuschaffen oder zu begrenzen, halte er deshalb für nicht durchdacht. Auch das Argument, die Testkapazitäten seien ausgeschöpft, greife nicht, denn fast ein Viertel der Kapazitäten sei immer noch frei.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich am Montag für neue Vorgaben bei den Corona-Tests ausgesprochen. Demnach sollte auch die Möglichkeit, sich bei der Einreise aus einem Nicht-Risikogebiet kostenlos testen zu lassen, beendet werden.

09:40 Uhr | Stahlknecht will Zuschauer im Profisport zulassen

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht will bei Veranstaltungen im Profisport wieder Zuschauer zulassen. Der CDU-Politiker sagte der "Mitteldeutschen Zeitung", in der Corona-Krise bräuchten Vereine, die wirtschaftlich von Ticketverkäufen abhängig seien, eine Perspektive. Für Fußball- und Handballspiele schlägt er eine Obergrenze von bis zu 2.500 Zuschauern vor. Gelten würde diese dann für Drittliga-Partien des Halleschen FC und des 1. FC Magdeburg sowie für die Erstliga-Handballer des SC Magdeburg.

08:27 Uhr | Weltweit 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht

Wegen der Corona-Krise sind in diesem Jahr nach Einschätzung der Vereinten Nationen weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte in einer Video-Botschaft, die Krise sei insbesondere für Entwicklungsländer ein Notfall. Viele dieser Länder seien stark vom Tourismus abhängig. Einem unveröffentlichten UN-Bericht zufolge sank die Zahl der Touristen weltweit in den ersten fünf Monaten des Jahres um mehr als die Hälfte. Insgesamt könnte sie den Angaben zufolge in diesem Jahr um 78 Prozent einbrechen. Dadurch könnten bis zu 1,2 Billionen Dollar an Tourismus-Einnahmen verloren gehen.

08:18 Uhr | Dulig für Verlängerung beim Kurzarbeitergeld

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig ist dafür, das Kurzarbeitergeld für untere Einkommen aufzustocken. Der SPD-Politiker sagte MDR AKTUELL, es sei ein Unterschied, ob man 60 oder 67 Prozent vom Mindestlohn oder vom Tariflohn bekomme. Für untere Einkommensgruppen sollte das Kurzarbeitergeld daher auf 80 Prozent aufgestockt werden. In Sachsen habe jeder vierte Betrieb Kurzarbeit angemeldet. Es sei ein effektives Mittel, um durch die Krise zu kommen.

Der Koalitionsausschuss im Bund berät heute über eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will, dass es bis zu zwei Jahre gezahlt wird. Derzeit sind es 12 Monate.

07:45 Uhr | Sachsens Kommunen fordern Entlastung beim Finanzausgleich

Der Sächsische Städte- und Gemeindetag hat die Landesregierung aufgefordert, die Kommunen in den kommenden Jahren beim Finanzausgleich zu entlasten. Hintergrund ist die letzte Steuerschätzung. Danach liegen die Steuerausfälle für die sächsischen Kommunen bis 2024 bei einer Milliarde Euro.

Vize-Geschäftsführer Ralf Leimkühler sagte MDR AKTUELL, schon der frühere Bundespräsident Theodor Heuss habe darauf verwiesen, dass vor allem die Kommunen funktionieren müssten. Die Landespolitik sei gut beraten, wenn sie das beherzige. Über den Finanzausgleich werden die Städte und Gemeinden an den Einnahmen der Bundesländer beteiligt. Allerdings müssten die Kommunen einen Teil des Geldes zurückzahlen, da die Länder inzwischen selbst weniger Steuern einnähmen.

07:40 Uhr | Sachsen will wieder Großveranstaltungen erlauben

Sachsen will heute die neue Corona-Verordnung beschließen. Nach ersten Informationen sollen auch Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern ab September wieder möglich werden. Clubs hingegen sollen immer noch geschlossen bleiben.

07:30 Uhr | Sachsens Kommunen rechnen mit Steuerausfällen in Millionenhöhe

Sachsens Gemeinden kalkulieren wegen der Corona-Pandemie mit Steuerausfällen in Millionenhöhe. Das hat eine Umfrage von MDR AKTUELL ergeben. Mit am stärksten ist Zwickau betroffen. Dort fallen laut Stadt-Kämmerer Andreas Höpfner circa 20 Millionen Euro Gewerbesteuer weg. Eigentlich habe man mit Einnahmen von 45 Millionen Euro gerechnet. Auch andere Gemeinden wie Oschatz oder Eibenstock im Erzgebirge rechnen mit einem Minus zwischen zwischen 13 und 30 Prozent. Das Land hat bereits beschlossen, die Hälfte der Steuerausfälle zu übernehmen. Der Bund will bei der Gewerbesteuer die zweite Hälfte beisteuern.

07:15 Uhr | Mit Luftfilteranlagen gegen Coronaviren

Luftfilteranlagen ersetzen zwar keinen Mund-Nasen-Schutz, können die Aerosolkonzentrationen in Räumen aber bekämpfen und stark herabsetzen. Auch Viren, Bakterien und Pilze werden aus der Luft gefiltert. Mehr zum Thema:

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 25. August 2020 | 19:30 Uhr

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