Coronavirus-Pandemie Ticker: Johnson & Johnson beantragt Impfstoffzulassung in der EU

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat eine Impfstoffzulassung in der EU beantragt. Gesundheitsminister Spahn hat kostenlose Schnelltests ab dem 1. März angekündigt. In Pflegeheimen laufen die Impfungen weiter schleppend. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erstmals seit Wochen wieder leicht gestiegen. Alle weiteren aktuellen Entwicklungen auch heute hier im Ticker.

Zwei Ampullen mit dem Corona-Impfstoffes Janssen des amerikanischen Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson werden präsentiert.
Der US-Konzern Johnson & Johnson hat die EU-Zulassung für seinen Impfstoff beantragt. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Dienstag, 16. Februar 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

19:55 Uhr | Scholz stärkt Spahn den Rücken

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Gesundheitsminister Jens Spahn Unterstützung zugesagt für das Vorhaben, mehr kostenlose Tests anzubieten. Scholz sagte am Abend bei einem Pressetermin, Spahn wisse schon seit letzter Woche, dass er das positiv begleite. Das gehe am besten, wenn es keine Hürden gebe, auch keine finanziellen. Scholz sagte: "Das, glaube ich, können wir uns jetzt auch noch leisten."

Wir werden das auch finanziell wuppen.

Olaf Scholz Bundesfinanzminister

19:02 Uhr | Südafrika will Impfdosen weiterreichen

Südafrika hat seine bereits gelieferten Astrazeneca-Impfdosen der Afrikanischen Union angeboten. Hintergrund sind Zweifel an der Wirksamkeit des Vakzins bei der südafrikanischen Corona-Mutante. Gesundheitsminister Zwelin Mkhize sagte, die bereits gekauften Dosen seien der Afrikanischen Union vorgeschlagen worden. Diese Impfdosen könnten an Länder verteilt werden, die dafür bereits Interesse angemeldet hätten.

Südafrika wollte die Impfkampagne für seine knapp 58 Millionen Einwohner in der vergangenen Woche beginnen. Dafür waren eine Million Impfdosen von Astrazeneca vorgesehen. Eine Studie hatte aber ergeben, dass der Impfstoff gegen milde und mittlere Verlaufsformen von Corona nicht wirksam ist.

16:39 Uhr | Johnson & Johnson beantragt Impfstoffzulassung in der EU

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat die Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der Europäischen Union beantragt. Wie die in Amsterdam ansässige Europäische Arzneimittelagentur (EMA) am Dienstag mitteilte, ging bei ihr ein Antrag auf "bedingte Zulassung" von der europäischen Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson ein. Eine Entscheidung darüber könnte bis Mitte März getroffen werden.

Bislang sind in der EU die Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca zugelassen. Johnson & Johnson hatte vor knapp zwei Wochen bereits einen Antrag auf Notfallzulassung seines Impfstoffs in den USA gestellt. Schafft das Vakzin die Zulassung, wird das die Impfkampagne nach Angaben von Experten deutlich vereinfachen: Im Gegensatz zu den anderen Impfstoffen ist bei Johnson & Johnson nur eine Injektion nötig.

Die Europäische Kommission hat 200 Millionen Dosen des Wirkstoffes von Johnson & Johnson bestellt, mit einer Option für 200 Millionen weitere. Demnach könnten bei einer Zulassung 100 Millionen Dosen bis Juni geliefert werden.

16:10 Uhr | Sachsen lässt mehr Berufspendler einreisen

Kontrollen an der Tschechischen Grenze
Kontrollen an der Grenze zu Tschechien Bildrechte: Harry Haertel

Sachsen erweitert die Einreisemöglichkeiten für Berufspendler aus Tschechien. Das teilte Sozialministerin Petra Köpping mit. Ab Mittwoch dürften unter anderem auch Beschäftigte der Bereiche Wasser, Energie, Abfallwirtschaft und Verkehr sowie Apotheker wieder die Grenze passieren. Bedingung sei ein negativer Corona-Test bei der Einreise, eine tägliche Testung und eine amtliche Bescheinigung. Bisher galt die Ausnahmeregelung nur für Mediziner und Pflegekräfte sowie für Nutztierhalter und den Güterverkehr.

Aus Angst vor der britischen Corona-Variante hat die Bundesregierung Tschechien zum Virusvariantengebiet erklärt und vorübergehend stationäre Grenzkontrollen eingeführt.

15:12 Uhr | Kitas und Grundschulen dürfen in Thüringen wieder öffnen

In Thüringen sollen ab Montag Grundschulen und Kitas wieder öffnen. Das sagte Bildungsminister Helmut Holter nach Beratungen der Landesregierung über eine neue Corona-Verordnung. Grundschüler hätten dann wieder jeden Tag Präsenzunterricht. Allerdings bestehe dazu keine Pflicht. Eltern könnten selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder nicht.

Eine Woche später, ab dem 1. März, sollen laut Holter die Klassen fünf, sechs und sieben wieder in die Schulen zurückkehren. Hier seien feste Gruppen oder Wechselunterricht möglich, um in den Räumen mehr Abstand zwischen den Schülern zu schaffen. Entscheiden sollten das die Schulleiter. Die neue Thüringer Corona-Verordnung soll nach einer Beratung im Landtag am 20. Februar in Kraft treten. Der Lehrerverband hat die Pläne bereits kritisiert.

14:54 Uhr | Zahl der Sterbefälle nähert sich Vorjahreswerten an

Die Zahl der Sterbefälle hat in Deutschland fast wieder das Niveau der Zahlen des vergangenen Jahres erreicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben vom 1. bis 7. Februar mehr als 20.900 Menschen. Das sei ein Prozent mehr als im Schnitt 2017 bis 2020. In der letzten Januarwoche hätten die Sterbezahlen noch elf Prozent über dem Schnitt gelegen.

14:04 Uhr | Bayerns Innenminister sieht noch Hoffnung für Osterurlaub

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann will Urlaubsreisen rund um Ostern noch nicht abschreiben. Der CSU-Politiker sagte bei einer Pressekonferenz eines Tourismusverbands, Anfang April sei Inlandstourismus durchaus vorstellbar. Ziel müsse es sein, dass Gaststätten und Hotels Ostern wieder geöffnet seien. In zahlreichen bayerischen Regionen seien die Corona-Infektionszahlen schon deutlich gesunken. In den nächsten Wochen könnten sie noch weiter zurückgehen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte erklärt, dass es in diesem Jahr keinen Osterurlaub geben könne.

13:49 Uhr | Südafrika will Astrazeneca-Impfstoff mit anderen Ländern teilen

Südafrika will eine Million Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs mit anderen afrikanischen Ländern teilen. Das Gesundheitsministerium erklärte, die Dosen sollten über die Afrikanische Union verteilt werden. Südafrika hatte seine Impfkampagne auf Eis gelegt, weil der Astrazeneca-Impfstoff nur eingeschränkt gegen die südafrikanische Virus-Variante wirkt.

13:34 Uhr | Altmaier kündigt umfangreichere Corona-Hilfen an

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat Corona-Überbrückungshilfen auch für große Konzerne angekündigt. Der CDU-Politiker sagte nach Beratungen mit Wirtschaftsverbänden in Berlin, die bisherige Obergrenze werde gestrichen. Außerdem solle es einen Härtefallfonds für Firmen geben, die bisher durch das Raster fielen. Details würden nun mit dem Finanzministerium geklärt.

Altmaier kündigte an, zusammen mit der Wirtschaft Vorschläge für Öffnungsstrategien zu erarbeiten. Diese sollten zu den nächsten Beratungen von Bund und Ländern Anfang März vorgelegt werden. Die Verbände hätten nachvollziehbar beklagt, dass Ungewissheit mit das schwierigste sei in der derzeitigen Lage.

12:10 Uhr | Spahn: Kostenlose Schnelltests ab 1. März

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat kostenlose Corona-Schnelltests ab 1. März angekündigt. Der CDU-Politiker sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, mittlerweile seien deutlich mehr Tests am Markt verfügbar. Daher sollten alle kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests getestet werden können. Kommunen sollten Testzentren oder Apotheken mit solchen Angeboten beauftragen können. Die Kosten dafür übernehme der Bund.

Spahn sprach zudem von einer schnellstmöglichen Zulassung von Corona-Selbsttests. Sie könnten gegen einen geringen Eigenanteil von einem Euro abgegeben werden und würden zu einem sicheren Alltag beitragen.

11:59 Uhr | Jung sieht Rückschritte bei Integrationsbemühungen

Der Städtetagspräsident und Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung sieht wegen der Corona-Schulschließungen Rückschläge bei der Integration von Kindern. Jung sagte bei RTL/ntv, es gehe nicht alles mit Homeschooling und digitalen Lernformen. Integration funktioniere nur über Sprache und die brauche ein lebendiges Miteinander. Präsenzunterricht für Integrations- und Sprachkurse müsse so schnell wie möglich wieder angeboten werden.

11:21 Uhr | Thüringer Bürgermeister auf seinem Privatgrundstück bedrängt

Der Bürgermeister der Südthüringer Gemeinde Floh-Seligenthal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist am wochenende auf seinem privaten Grundstück von etwa 20 Personen bedrängt worden. Bürgermeister Ralf Holland-Nell bestätigte MDR THÜRINGEN, die Menschen wollten ihn wegen der angekündigten Corona-Massentests im Landkreis zur Rede stellen. Hier sei eindeutig eine Grenze überschritten worden.

Da er sich bedroht fühlte, rief er die Polizei. Eine Anzeige will Holland-Nell jedoch nicht erstatten. Grundsätzlich sei er jederzeit zu Gesprächen bereit, aber nicht unter solchen Umständen.

11:09 Uhr | Update: Impfungen in Pflegeheimen noch unvollständig

In Mitteldeutschland haben noch nicht alle Pflegeheimbewohner die erste Corona-Impfung bekommen. Das Gesundheitsministerium Sachsen-Anhalt teilte MDR AKTUELL mit, bisher seien 76 Prozent der Heimbewohner einmal geimpft worden. In Thüringen sind es rund 65 Prozent. Das sächsische Gesundheitsministerium erklärte, man habe leider veraltete Zahlen herausgegeben und werde die Angaben in Kürze aktualisieren. Zuvor hatte das Ministerium mitgeteilt, von den rund 1.000 Einrichtungen sei in 642 der erste Impftermin durchgeführt worden.

Bund und Länder hatten Anfang Januar beschlossen, dass bis Mitte Februar alle Heimbewohner ein Impfangebot erhalten sollen. Die Thüringer Ministerin Heike Werner begründete die Verzögerung mit Lieferschwierigkeiten der Hersteller.

11:03 Uhr | Deutlich mehr Spenden im Corona-Jahr

Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr 5,4 Milliarden Euro gespendet. Das war nach Angaben des Deutschen Spendenrats die bisher zweitgrößte Spendensumme. Die Daten werden seit 2005 erhoben. Im Vergleich zu 2019 stieg die Spendensumme um rund fünf Prozent.

Die Gesamtzahl an Spendern ging insgesamt zwar leicht zurück. Dafür war der Betrag pro Spende noch nie so hoch wie im vergangenen Jahr. Zudem spendet nach wie vor mehr als jeder vierte Bundesbürger. Besonders großzügig zeigten sich die Spendenden der Erhebung zufolge während der beiden Lockdowns.

10:37 Uhr | Kritik an Mittelvergabe aus EU-Aufbaufonds

Der sächsische EU-Abgeordnete Peter Jahr hat gefordert, dem EU-Parlament beim Corona-Wiederaufbaufonds mehr Kontrolle über die Mittelvergabe einzuräumen. Der CDU-Politiker sagte MDR AKTUELL, es bestehe die Gefahr, dass die Mitgliedsstaaten mit dem Geld entweder Haushaltslöcher schlössen oder Projekte realisierten, die sie ohnehin geplant hätten. Ähnlich äußerte sich die sächsische Europaministerin Katja Meier von den Grünen. Die Bundesregierung habe vorgeschlagen, EU-Mittel für die nationale Wasserstoffstrategie, für Elektromobilität und die energetische Gebäudesanierung einzusetzen. Damit fließe ein Großteil des Geldes in bereits vorgesehene Projekte.

Die Finanz- und Wirtschaftsminister der EU-Staaten beraten am Vormittag über den Corona-Aufbaufonds.

10:14 Uhr | 2020 deutlich weniger Stickoxide in der Luft

Die Luftbelastung mit Stickoxiden ist in Deutschland 2020 erheblich gesunken. Nach Angaben des Umweltbundesamtes wurde der Grenzwert im Jahresmittel nur noch an zwei bis drei Prozent der Mess-Stationen überschritten. 2019 hatten noch 21 Prozent der Stationen zu hohe Werte. Die Behörde erklärte, die Belastung mit Stickoxid sei deutschlandweit weiter deutlich rückläufig. Die Corona-Pandemie sei nur geringfügig für den Rückgang verantwortlich. Stickoxide lösen Atemwegserkrankungen aus und werden vor allem von älteren Dieselautos ausgestoßen. Jahrelang hatten viele Großstädte die Grenzwerte massiv überschritten, weshalb die EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eröffnete.

09:47 Uhr | Zahl der Industrie-Beschäftigten gesunken

Die Corona-Krise hat die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie 2020 erstmals seit zehn Jahren schrumpfen lassen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, beschäftigten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 50 Mitarbeitern insgesamt gut 5,5 Millionen Menschen. Das seien 2,2 Prozent weniger als 2019. Das Bundesamt betonte, dass auch Kurzarbeiter als Beschäftigte zählen. Deshalb spiegelten sich Veränderungen bei der Kurzarbeit nicht in den Beschäftigungszahlen wider. Einen Beschäftigten-Rückgang hatte es zuletzt 2010 infolge der Finanzkrise gegeben.

09:34 Uhr | Altmaier dämpft Hoffnungen auf baldige Lockerungen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier macht Unternehmen wenige Hoffnung auf schnelle Lockerungen. Der CDU-Politiker sagte im ARD-Morgenmagazin, der Gesundheitsschutz gehe vor. Die Wirtschaft könne nicht florieren, wenn man eine dritte Welle an Infektionen bekomme. Altmaier hat für den Vormittag zu einem Spitzentreffen mit mehr als 40 Wirtschaftsverbänden geladen. Der Handelsverband Deutschland fordert  eine Perspektive für die Öffnung der Läden.

09:11 Uhr | Zahl der Kinobesucher drastisch gesunken

Die Besucherzahlen deutscher Kinos sind dramatisch eingebrochen. Nach Angaben der Filmförderungsanstalt FFA wurden im vergangenen Jahr rund 38 Millionen Tickets verkauft. Das seien gut 80 Millionen Tickets weniger als noch ein Jahr zuvor. Die Einnahmen seien um 69 Prozent zurückgegangen.

Die Kinos waren bereits im Frühjahr 2020 mehrere Wochen geschlossen. Auch im Sommer und Herbst durften deutlich weniger Besucher in die Kinosäle. Seit November sind die Filmtheater wieder dicht.

08:46 Uhr | Absinken von Infektionszahlen ausgebremst

Die Gesundheitsämter haben gestern deutschlandweit 5.171 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das geht aus Daten des Risklayer-Projekts am Karlsruher Institut für Technologie hervor. Der Sieben-Tages-Schnitt an täglichen Neuinfektionen stieg damit erstmals wieder leicht an: von 7.180 Fällen am Sonntag auf 7.221 am Montag. Die Inzidenz stieg um einen Punkt auf 61 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen in sieben Tagen. Seit dem 11. Januar sank der Wert von damals 175 nahezu durchgängig.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat Thüringen mit 101 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen. In Sachsen-Anhalt liegt der Wert bei 85, in Sachsen bei 72. Den niedrigsten Wert hat Baden-Württemberg mit 49. Einige Landkreise und Städte sind inzwischen auch teils deutlich unter der Marke von 35. Fachleute hatten zuletzt allerdings wiederholt gewarnt, dass angesichts deutlich ansteckenderer Virus-Mutationen ein erneuter exponentieller Anstieg der Infektionen drohe.

07:28 Uhr | Stiko-Chef gegen frühere Impfung von Lehrkräften

Der Vorsitzende der ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, sieht keinen Grund, Lehrerinnen und Lehrer bevorzugt gegen Corona zu impfen. Mertens sagte der "Rheinischen Post", die Empfehlungen der Kommission gründeten auf der Auswertung internationaler Daten sowie auf Meldedaten aus Deutschland. Daraus ergebe sich keine Notwendigkeit, das Lehrerpersonal vorzuziehen. Ältere Lehrkräfte und solche mit besonderen Vorerkrankungen würden ohnehin bevorzugt behandelt.

Bund und Länder hatten Gesundheitsminister Jens Spahn aufgefordert, eine frühere Impfung von Lehrern und Erziehern zu prüfen, um Schulen und Kitas möglichst bald wieder zu öffnen.

07:01 Uhr | Jeder vierte Erwerbstätige im Homeoffice

Jeder vierte Erwerbstätige arbeitet im Moment von zuhause aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach nutzen 24 Prozent der Arbeitnehmer vorwiegend oder ausschließlich Homeoffice. Der Anteil sei im Vergleich zu Dezember um sieben Prozentpunkte gestiegen.

06:35 Uhr | Thüringer Landesregierung berät über neue Corona-Verordnung

Die Thüringer Landesregierung berät heute über den Entwurf einer neuen Corona-Verordnung. Am Nachmittag tagen dann die Landtagsausschüsse für Gesundheit und Bildung. Geplant ist, den Lockdown bis 7. März zu verlängern, aber auch einige Lockerungen vorzunehmen.

06:29 Uhr | Altmaier berät mit Wirtschaftsverbänden

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kommt heute mit Vertretern von mehr als 40 Wirtschaftsverbänden zusammen. Bei der Videokonferenz soll es um die jüngsten Corona-Beschlüsse, die Wirtschaftshilfen und mögliche Lockerungen gehen. Der Handelsverband Deutschland fordert eine Perspektive für die Öffnung der Läden. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte MDR AKTUELL, nötig sei Klarheit. Bisher habe keine Landesregierung in ihrer Corona-Verordnung Regeln für die Freigabe der Läden vorgegeben. Wenn erst nach Ostern wieder geöffnet werde, würden viele Geschäfte, insbesondere Modehändler nicht mehr aufmachen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Dienstag, 16. Februar 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier. Unsere Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 16. Februar 2021 | 06:00 Uhr

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