Coronavirus-Pandemie Ticker vom Dienstag: Bußgelder gegen testunwillige Schüler in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gelten ab 23. August neue Infektionsschutzregeln und ab September könnte es Bußgelder für testunwillige Schülerinnen und Schüler geben. Sachsen plant von der Inzidenz unabhängige Maßnahmen von Ende August an. Die Ausbreitung von Fake News zeigt einer Studie zufolge ähnliche Muster wie die von Viren. Weitere aktuelle Entwicklungen im Ticker.

Ein Schulkind aus Bayern hat wegen der Corona-Pandemie einen Corona-Schnelltest gemacht.
Test- und Schulpflicht können in Kombination auch zu Bußgeldern führen. Bildrechte: imago images/MiS

Unser Ticker am Dienstag, 17. August 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

18:32 Uhr | Moderna vielleicht besser gegen Delta-Variante

Eine noch nicht geprüfte US-Studie sieht Hinweise, dass eine Biontech-Impfung nur zu 42 Prozent vor einer Infektion mit der Delta-Variante des Coronavirus und leichten Symptomen schützt, bei Moderna dagegen könnten es 76 Prozent sein. Die neuen Daten könnten allerdings auch zeigen, dass die beiden mRNA-Impfstoffe weiter einen hohen Schutz vor schweren Erkrankungen bieten.

17:15 Uhr | Bußgelder bei testunwilligen Schülern

Nach den Ferien droht Eltern von Schülerinnen und Schülern in Sachsen-Anhalt, die sich nicht regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen wollen, ein Bußgeld. Das teilten Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) nach der Kabinettssitzung heute in Magdeburg mit. Es gelte wieder Präsenzpflicht an Schulen, und wer sich nicht testen lasse, bekomme keinen Zugang zur Schule. Damit aber werde die Schulpflicht verletzt, was das Schulgesetz mit Bußgeld bedroht. Am ersten Schultag gibt es demnach den ersten Test, in den ersten zwei Schulwochen jeweils drei und danach wieder zwei pro Woche.

16:34 Uhr | Ärzte warnen vor dem Verfall von Millionen Impfdosen

In Deutschlands Arztpraxen droht nach Einschätzung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung millionenfach Corona-Impfstoff zu verfallen. In den Praxen lagerten derzeit circa eine Million Dosen von Astrazeneca und 400.000 von Johnson & Johnson. Das geht aus einem Bericht des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Diese Dosen drohten als Sondermüll entsorgt werden zu müssen, sagte ein Institutssprecher. Der Vorsitzende des Instituts, Dominik von Stillfried, forderte deshalb eine Rücknahme ungenutzter Impfstoffe aus den Praxen. Dies sei heute rechtlich und organisatorisch noch nicht möglich.

Es brauche besondere Regelungen, um die mindestens 1,5 Millionen verfallsgefährdeten Impfdosen aus den Praxen zurückzunehmen, sagte Stillfried. Dann könnten sie an Länder mit Impfstoffmangel gespendet werden. Hauptgründe für den drohenden Verfall sind nach Einschätzung des Zentralinstituts die geringe Impfbereitschaft noch nicht Geimpfter sowie das schlechte Image vor allem des Astrazeneca-Vakzins.

16:00 Uhr | Impfzentrum in Südfrankreich verwüstet

Unbekannte haben ein Impfzentrum in Südfrankreich verwüstet und hunderte Dosen Vakzin zerstört. Dabei handele es sich um klassischen Vandalismus, sagte die Bürgermeisterin des betroffenen Ortes Saint-Orens-de-Gameville, Dominique Faure. Die Täter hätten in dem Impfzentrum nahe Toulouse Tische, Stühle und zwei Computerbildschirme zerstört.

Nach Zeitungsberichten wurden 500 Fläschchen mit mehr als 4.000 Impfdosen vernichtet. Der Bürgermeister von Toulouse, Jean-Luc Moudenc, sagte, die Gewalt gegen Impfzentren und Gesundheitsmitarbeiter müsse aufhören. Die Gemeinde erstattete Anzeige gegen Unbekannt, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

15:40 Uhr | Siko fordert deutschlandweite Impfempfehlung für Schwangere

Die Sächsische Impfkommission (Siko) fordert eine allgemeine Impfempfehlung für Schwangere. Im Gespräch mit Hauptsache Gesund sagte Dr. Thomas Grünewald, der Vorsitzende der Siko: "In den USA wurden mittlerweile mehrere tausend Impfungen im ersten Drittel der Schwangerschaft durchgeführt und ausgewertet – ohne irgendein erhöhtes Risiko für Frühgeburtlichkeit, Fehlbildungen oder Aborte festzustellen."

Es sei eine sehr sichere Impfung in der Schwangerschaft – deshalb müsse nun deutschlandweit eine Empfehlung durch die Ständige Impfkommission ausgesprochen werden, fordert Grünewald. Die Siko hat bereits eine Impfempfehlung für Schwangere gegeben.

15:10 Uhr | Sachsen-Anhalt: Weitere Kriterien neben Inzidenz gelten

Ab dem 23. August werden in Sachsen-Anhalt weitere Kriterien zur Beurteilung der Corona-Lage hinzugezogen. Das teilte Ministerpräsident Reiner Haseloff nach der Kabinettssitzung mit. Ihm zufolge spielen dann auch die Auslastung der Intensivbetten, die Schwere der Verläufe, die Zahl der beatmeten Patienten und die Impfquote eine Rolle. Die beschlossene Änderung der Corona-Verordnung soll voraussichtlich bis zum 16. September gelten.

Zudem solle die Überschreitung der Inzidenz von 35 – etwa mit Blick auf höhere Impfquoten – nicht mehr zu automatisch greifenden Maßnahmen führen. Darüber hinaus verabschiedet sich Sachsen-Anhalt von der 10-Quadratmeter-Regel: Bisher seien beispielsweise Besucherzahlen von Ausstellungen trotz 3G-Regel begrenzt. Lediglich beim Einkaufen solle die Regelung weiter bestehen bleiben, sagte Haseloff.

Des Weiteren gelte wieder die Präsenzpflicht an Schulen und die Schüler müssen sich regelmäßig testen lassen. Wer dem nicht nachkomme, dem drohe ein Bußgeld. Das ergebe sich aus der Kombination von Präsenzpflicht und der bundesweit geltenden 3G-Regel für alle ab sechs Jahren, sagte Grimm-Benne.

13:09 Uhr | Tschechien lockert weitere Maßnahmen

Die Regierung in Prag hat weitere Lockerungen beschlossen, die am 1. September in Kraft treten. Für Schwimmbäder, Sportstadien, Konzertsäle, Theater, Museen und Zoologische Gärten entfallen demnach die bisherigen Kapazitätsgrenzen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass alle Besucher und Besucherinnen geimpft, getestet oder genesen sind. In Restaurants dürfen dann auch wieder sechs statt wie bisher vier Leute an einem Tisch sitzen.

Zudem müssen sich alle Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien auf Corona-Tests einstellen. Dem Gesundheits- und Schulministerium zufolge sind drei Tests im Abstand von wenigen Tagen geplant. Ausgenommen von der Testpflicht sind diejenigen, die bereits geimpft sind.

12:12 Uhr | Sachsen plant von Inzidenz unabhängige Corona-Strategie

Sachsen setzt auf eine neue Strategie in der Pandemie und will ab Ende August auf eine inzidenzunabhängige Öffnung setzen. Das teilte Sozialministerin Petra Köpping mit. Bekannte Schutzvorkehrungen sollten aber weiter gelten, und ab einem gewissen Infektionsgeschehen gebe es auch wieder mehr Einschränkungen.

Köpping verwies darauf, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat nicht der einzige Maßstab bei der Bewertung der Infektionslage sei. Mit dem Betten-Indikator habe man bereits kein reines Inzidenzmodell mehr. Die neue Corona-Schutz-Verordnung soll am kommenden Dienstag beschlossen werden und ab dem 26. August gelten.

11:54 Uhr | MDRfragt: Mehrheit macht Urlaub in Deutschland

Wer in diesem Sommer Urlaub macht, verbringt ihn meist in Deutschland. Besonders beliebt: die Ostsee. das ergab eine Umfrage von MDRfragt. Demnach verbringen zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) den Urlaub in Deutschland. Für knapp die Hälfte (44 Prozent) seien die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen der ausschlaggebende Grund dafür gewesen. Und 69 Prozent gaben an, dass die Corona-Regeln ihr Urlaubsgefühl nicht negativ beeinflusst haben. Alle Ergebnisse der Befragung lesen Sie hier:

11:32 Uhr | Über 100.000 Infektionen in Sachsen-Anhalt seit Beginn der Pandemie

In Sachsen-Anhalt haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 mehr als 100.000 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Am Tag zuvor war der Wert noch im fünfstelligen Bereich angegeben worden.

Heute will die Landesregierung dann auch das weitere Vorgehen besprechen. Der neue Plan wird dann am Mittag vorgestellt, und die Pressekonferenz wird auch live auf Youtube übertragen. Es werden aber kaum Änderungen in den Corona-Regeln erwartet.

10:57 Uhr | Weniger Einbrüche und mehr politische Straftaten während Pandemie

Durch die Corona-Pandemie hat es in Deutschland weniger Taschendiebstähle und Einbrüche gegeben. Das gab das Bundeskriminalamt bekannt. Demnach verzeichneten die Polizeistationen in Deutschland im Bereich der Eigentumskriminalität 2020 fast acht Prozent weniger Fälle. Dafür registrierten die Behörden viele politische Straftaten. Die Bundesländer meldeten über 3.500 politisch motivierte Straftaten mit Bezug zur Corona-Pandemie.

Auch die Zahl der Fälle im Bereich der Wirtschaftskriminalität stieg. Zudem gab es weitere Steigerungen in den Bereichen Cybercrime, Partnerschaftsgewalt und sexueller Missbrauch von Kindern. Insgesamt sank jedoch die Zahl aller Straftaten im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent. Im April 2020, während des ersten Lockdowns, war die Zahl der Straftaten am niedrigsten.

10:42 Uhr | Umfrage: Weniger Körperkontakt bei der Begrüßung

Fast die Hälfte der Deutschen verzichtet seit der Pandemie bei der Begrüßung auf Körperkontakt. Vor der Pandemie hätten 67 Prozent ihr Gegenüber zur Begrüßung umarmt – mittlerweile täten das nur noch 29 Prozent, ergab eine Umfrage des Datenunternehmens Dynata. Den Händedruck nutzten demnach nur noch knapp 16 Prozent, vor der Pandemie seien es noch 43 Prozent gewesen. Beliebter seien inzwischen andere Begrüßungsformen wie mit Ellbogen oder Faust, erklärte das Unternehmen. Diese Formen der Begrüßung hätten um fast 20 Prozent zugenommen.

10:29 Uhr | Neuseeland verhängt erneut landesweiten Lockdown

Nach einem im Inland übertragenen Corona-Fall hat die neuseeländische Regierung einen dreitägigen landesweiten Corona-Lockdown verhängt. Regierungschefin Jacinda Ardern verkündete die Maßnahme und reagierte damit auf die erste einheimische Übertragung des Coronavirus seit sechs Monaten. "Wir haben anderswo gesehen, was passieren kann, wenn wir die Lage nicht in den Griff bekommen", sagte sie in einer Fernsehansprache. "Wir haben nur eine Chance." Sie nannte die hochansteckende Delta-Variante einen möglichen Wendepunkt in der Pandemie.

09:40 Uhr | Zahl der Erwerbstätigen gestiegen

Der Arbeitsmarkt erholt sich zunehmend vom Corona-Schock. Die Zahl der Erwerbstätigen und das Arbeitsvolumen stiegen im zweiten Quartal 2021. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren im Zeitraum April bis Juni fast 45 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Zu Jahresbeginn war die Zahl noch gesunken, sie liegt aber der Behörde zufolge weiterhin unter dem Vorkrisenniveau des vierten Quartals 2019.

09:22 Uhr | Thüringen plant neues Corona-Frühwarnsystem

Die Thüringer Landesregierung plant ein Corona-Frühwarnsystem. Es soll nach Angaben des Gesundheitsministeriums in einer Woche mit den neuen Corona-Regeln in Kraft treten.

Geplant ist, dass künftig nicht nur die Inzidenz-Werte eine Rolle spielen. So sollen außerdem die Quote von Krankenhaus-Patienten unter den Corona-Infizierten und ihr Anteil auf den Intensiv-Stationen berücksichtigt werden. Werden entsprechende Schwellenwerte erreicht, gilt in den Landkreisen und kreisfreien Städte eine neue Warnstufe. Der Entwurf wird zurzeit innerhalb der Landesregierung abgestimmt.

08:47 Uhr | Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 38

In Deutschland ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag auf 38 neue Corona-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Das geht aus Daten des Risklayer-Projekts am Karlsruher Institut für Technologie hervor. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 24.

Der frühere Corona-Hotspot Thüringen steht derzeit mit einem Wert von 8 am besten da und ist aktuell das einzige Bundesland, das einen einstelligen Inzidenzwert hat. In Sachsen-Anhalt liegt die Inzidenz bei 11 und in Sachsen ist sie leicht gestiegen auf 15 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

08:25 Uhr | Verbreitung von Fake News verläuft ähnlich zum Infektionsgeschehen

Die Ausbreitung von Fake News verläuft nach ähnlichen Mustern wie die Verbreitung von Sars-CoV-2. Das hat ein Jenaer Forschungsteam herausgefunden, das die Verbreitung einer Falschnachricht über Corona bei Twitter mit einem Modell zur Ausbreitung von Infektionskrankheiten nachgestellt hat. Dabei haben die Forscher festgestellt, dass das Modell der Epidemie gut vorhersagen kann, wie stark sich das Gerücht verbreiten wird und wann es wieder verschwindet.

Zudem wurde auch die Wirkung zweier Gegenmaßnahmen simuliert. Demnach wirkt die Aufklärung durch Faktenchecks sehr stark, aber nur zu Beginn der Ausbreitung einer Fake News. Das reine Löschen der Kommentare bringt zwar nur moderat etwas, das allerdings auch noch zum Höhepunkt der Verbreitung.

08:00 Uhr | Hausärzteverband: Praxen stehen für impfwillige Jugendliche bereit

Der Hausärzteverband sieht nach der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission die Arztpraxen gewappnet. Verbandschef Ulrich Weigeldt sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, für impfwillige Jugendliche stünden auch bei steigender Nachfrage die Kinder- und Hausarztpraxen bereit.

Die Stiko hatte sich gestern für allgemeine Corona-Impfungen für alle Kinder ab zwölf Jahren ausgesprochen. Nach sorgfältiger Bewertung neuer Daten sei man zu der Einschätzung gekommen, dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen würden.

06:58 Uhr | Japan weitet Gesundheitsnotstand auf weitere Präfekturen aus

Eine Woche vor Beginn der Paralympics in Tokio hat die japanische Regierung den Gesundheitsnotstand verlängert und auf weitere Landesteile ausgedehnt. Wie die Regierung mitteilte, gilt der Notstand wegen der rapide steigenden Corona-Infektionszahlen nun auch in sieben weiteren Präfekturen. Bislang waren die Hauptstadtregion und fünf Präfekturen betroffen. Für alle Regionen wurde der Notstand, der ursprünglich am 31. August auslaufen sollte, bis zum 12. September verlängert.

Das Coronavirus breite sich in Japan "in einem Ausmaß aus, wie wir es noch nie erlebt haben", sagte der für die Pandemie-Bekämpfung zuständige Minister Yasutoshi Nishimura. Auch die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten nehme jeden Tag zu. In den vergangenen Tagen hatte Japan jeweils mehr als 20.000 Neuinfektionen verzeichnet – so viele wie noch nie seit Pandemie-Beginn. Aus diesem Grund haben die Paralympics-Veranstalter entschieden, die Spiele ohne Zuschauer stattfinden zu lassen.

06:30 Uhr | Türkei seit heute Hochrisikogebiet

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen gilt seit heute auch die Türkei als Hochrisikogebiet. Die neue Einstufung hatte die Bundesregierung am Freitag bekannt gegeben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts müssen ab heute alle aus der Türkei nach Deutschland Einreisenden, die nicht geimpft oder genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne. Aus dieser kann man sich nach frühestens fünf Tagen freitesten. Die Corona-Zahlen in der Türkei sind seit Ende Juli rasant gestiegen. Täglich werden mehr als 20.000 neue Fälle registriert.

Ebenfalls als Hochrisikogebiete gelten seit Sonntag die USA, Kenia, Montenegro, Vietnam und Israel. Dagegen gilt Portugal nicht mehr als Hochrisikogebiet – bis auf die Ausnahmen Lissabon und die Algarve.

06:22 Uhr | Thüringen: Luftfilter nur in jedem zehnten Klassenraum

In Thüringen reichen die bereitgestellten Fördermittel offensichtlich nicht, um alle Klassenräume mit Luftfiltern auszustatten. Das Ministerium für Infrastruktur bestätigte MDR AKTUELL, dass von den bereitgestellten fünf Millionen Euro nur 3,8 Millionen abgerufen wurden. Die Stadt Jena erklärte, dass sie 50 Luftfilter aus dem Fördertopf des Landes finanzieren konnte. Weitere 50 seien mit Spenden bezahlt worden. Somit werde nur jedes zehnte Klassenzimmer einen Luftfilter erhalten. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche befürchtet, dass die Schulen bei steigenden Corona-Fallzahlen wieder schließen müssen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Dienstag, 17. August 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 17. August 2021 | 06:00 Uhr

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