Coronavirus-Pandemie Ticker vom Dienstag: Virologe Kekulé für Impfpflicht in Pflegeberufen

Der Virologe Alexander Kekulé hat sich für eine Impfpflicht für Menschen in Pflege- und Heilberufen ausgesprochen. Kassenärzten zufolge müssen dieses Jahr noch 15 Millionen Menschen in Deutschland eine Boosterimpfung bekommen. Schulleiter beobachten ernste Probleme bei Erstklässlern durch den Lockdown. Die aktuellen Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Spritze und Impfstoffampullen auf einem Impfausweis
Um Hochrisikogruppen besser zu schützen, spricht sich Kekulé für eine Impfpflicht in Pflegeberufen aus. Bildrechte: Colourbox.de

Unser Ticker am Dienstag, 2. November 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

21:55 Uhr | Argentinien öffnet Grenzen wieder für Touristen

Nach mehr als anderthalb Jahren Schließung hat Argentinien seine Grenzen wieder für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Ab sofort könnten Touristen und Touristinnen auf dem Luft- und Seeweg wieder regulär nach Argentinien einreisen, erklärte das Verkehrsministerium. Bereits Anfang Oktober hatte Argentinien seine Landgrenzen zu den Nachbarländern wieder geöffnet. Ausländische Touristen, die nach Argentinien einreisen, müssen vollständig geimpft sein, wobei die letzte Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegen muss. Zudem benötigen Reisende einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist sowie eine spezielle Corona-Versicherung.

21:18 Uhr | Niederlande verschärft Corona-Regeln

Die Niederlande haben wegen steigender Ansteckungszahlen die Corona-Maßnahmen erneut verschärft. Regierungschef Mark Rutte kündigte unter anderem eine Ausweitung der Maskenpflicht an. Etwa Kunden und Verkäufer in Geschäften sowie Friseure, Masseure und Tätige in anderen Kontaktberufen müssen nun wieder Maske tragen. Rutte rief zudem dazu auf, möglichst von zu Hause zu arbeiten und die öffentlichen Verkehrsmittel zu Stoßzeiten zu meiden.

Außerdem wird das Vorzeigen des Gesundheitspasses, der eine Impfung, überstandene Corona-Erkrankung oder ein negatives Testergebnis belegt, auch in Museen und in Außenbereichen von Gastronomiebetrieben zur Pflicht. Die Regierung plant zudem ein Gesetz, das es Arbeitgebern erlaubt, von ihren Mitarbeitern die Vorlage eines Gesundheitspasses zu verlangen.

20:00 Uhr | Sachsen-Anhalt verschärft Corona-Maßnahmen

Sachsen-Anhalts Landesregierung verschärft die Corona-Regeln. Die Menschen müssen sich künftig unter anderem auf mehr Zugangskontrollen einstellen. In Innenräumen soll die 3G- bzw. 2G-Regelung verpflichtend werden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat zuletzt wieder zugenommen, innerhalb der letzten Tage sogar deutlich.

19:55 Uhr | Griechenland verschärft Regeln für Ungeimpfte

In Griechenland dürfen ungeimpfte Bürger und Bürgerinnen ab Samstag Einrichtungen wie Behörden, Banken, Geschäfte und Friseure nur noch mit einem aktuellen negativen Corona-Test betreten. Das teilte Gesundheitsminister Thanos Plevris im Staatsfernsehen mit. Ohne Test zugänglich bleiben lebensnotwendige Geschäfte wie Supermärkte und Apotheken. Zudem können sich ab Freitag dem Minister zufolge alle vollständig geimpften Bürger ab 18 Jahre eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Ungeimpfte Berufstätige müssen bei der Arbeit künftig zwei Mal pro Woche und auf eigene Kosten einen negativen Test vorlegen.

19:45 Uhr | Die Rolle der Kinderimpfungen in der Pandemie

In den USA steht die Kinderimpfung mit dem Covid-Impfstoff von Biontech und Pfizer kurz vor der Zulassung. Wie könnte eine Immunisierung der Fünf- bis Elfjährigen den Verlauf der Pandemie beeinflussen?

18:52 Uhr | Kekulé für Impfpflicht für Pflegekräfte

Der Virologe Alexander Kekulé hat sich für eine Impfpflicht für Menschen in Pflege- und Heilberufen ausgesprochen. Damit könne man Hochrisikogruppen besser schützen. Kekulé sagte MDR AKTUELL, seine Hoffnung, dass es genug freiwillige Impfungen in diesem Bereich gebe, habe sich zerschlagen.

16:38 Uhr | Brandenburg und Rheinland-Pfalz: Tägliche Testpflicht für ungeimpfte Pflegekräfte

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim hat Brandenburg eine tägliche Testpflicht für ungeimpfte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Pflegeheimen beschlossen. Die Staatskanzlei teilte mit, diese solle in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 sowie bei akuten Corona-Ausbrüchen gelten. In einem Seniorenheim im Landkreis Barnim waren nach einem Corona-Ausbruch bis gestern Abend elf Menschen gestorben. Die Impfquote der Mitarbeiter der Einrichtung liegt laut einer Amtsärztin bei lediglich etwa 50 Prozent.

Auch in Rheinland-Pfalz gilt ab Montag eine tägliche Testpflicht für ungeimpfte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Krankenhäusern und Heimen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer begründete dies mit der derzeitigen Infektionswelle. Man wolle besonders gefährdete Menschen wieder besser schützen.

16:01 Uhr | Sachsen: Kretschmers PCR-Test ist negativ

Der erste PCR-Test von Sachsen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer ist negativ ausgefallen. Das teilte die Staatskanzlei mit. Zuvor hatte Kretschmer am Montag auf dem Online-Corona-Gipfel erklärt, dass seine Frau mit leichtem Symptomen erkrankt sei und er sich nun in freiwillige häusliche Quarantäne begebe. Der Ministerpräsident bleibt auch weiterhin in Isolation und folgt damit den Leitlinien des Robert Koch-Institutes, bis am Freitag ein zweiter PCR-Test folgt.

14:50 Uhr | Thüringen: Intensivbettenbelegung über kritischer Marke

In Thüringen hat die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen die kritische Marke überschritten. Das geht aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervor. Danach sind landesweit 12,6 Prozent der betreibbaren Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Bleibt der Wert nun drei Tage über dieser Marke, könnten weitere Landkreise und Städte in die Warnstufe drei rutschen, wenn bei ihnen zudem auch die Sieben-Tage-Inzidenz über 200 liegt. Derzeit haben acht Regionen die Warnstufe drei erreicht. Laut Landeserlass sind sie angehalten, die Modelle 2G oder 3G plus in bestimmten Bereichen anzuordnen. Mehrere Kreise wollen aber vorerst darauf verzichten, so der Kyffhäuserkreis und Schmalkalden-Meiningen.

14:41 Uhr | Sachsen will 2G zur Pflicht machen

Die sächsischen Regierung will angesichts steigender Infektionszahlen die Corona-Maßnahmen verschärfen. Das sehen Eckpunkte der neuen Schutzverordnung vor, über die das Kabinett heute beraten hat. So soll die 2G-Regel für Gastronomie, Veranstaltungen im Innenbereich und Großveranstaltungen eingeführt werden. Zu den Großveranstaltungen zählen dann auch Fußballspiele. Im öffentlichen Nahverkehr sollen FFP-2-Masken Pflicht sein. Die Regierung will diesen Freitag endgültig über die neue Verordnung entscheiden. Sie soll dann am 8. November in Kraft treten. Die Staatssekretärin im Sozialministerium, Dagmar Neukirch sagte, ohne schärfere Regeln drohe eine Überlastung der Krankenhäuser.

13:50 Uhr | Korrektur: Elf Tote in Brandenburger Pflegeheim

Der Landkreis Barnim hat die Zahl der Toten nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Schorfheide am Werbellinsee richtiggestellt. Es seien weiterhin elf Tote, sagte Sprecher Robert Bachmann auf Anfrage. Die meisten der Gestorbenen seien über 80 Jahre alt gewesen, alle hätten Vorerkrankungen gehabt. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher hatte am Montagabend im rbb von 14 Toten gesprochen. Wie es zu dem Missverständnis kam, blieb zunächst offen. Bachmann zufolge ist laut Amtärztin nur jeder zweite Mitarbeiter der Einrichtung geimpft. Unterdessen plant die Landesregierung, eine tägliche Testpflicht für ungeimpfte Pflegekräfte einzuführen.

13:30 Uhr | Kassenärzte rechnen mit 15 Millionen Boosterimpfungen 2021

Nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) müssen dieses Jahr noch 15 Millionen Menschen in Deutschland eine Corona-Auffrischungsimpfung bekommen. KBV-Chef Andreas Gassen sagte in Berlin, das könnten die Praxen leisten. Die niedergelassenen Ärzte könnten bis zu 3,5 Millionen Menschen pro Woche impfen. Gassen räumte aber ein, dass dafür die Rahmenbedingungen stimmen müssten. Die Politik dürfe sie nicht alle paar Wochen ändern.

13:05 Uhr | Lockdown-Defizite bei Erstklässlern

Wenige Monate nach Beginn des Schuljahres stellen die Schulen coronabedingte Defizite bei Erstklässlern fest. Wie der Allgemeine Deutsche Schulleitungsverband mitteilt, sind viele ABC-Schützen wegen der Kita-Schließungen im Corona-Lockdown "weniger gruppenfähig". Verbandsvorsitzende Gudrun Wolters-Vogeler sagte der Zeitung "Die Welt", es fehle an Grundkompetenzen wie sich einordnen, eigene Bedürfnisse zurückstellen, abwarten bis man dran sei. Daher brauche es jetzt vor allem Gemeinschaftserlebnisse wie Klassenfahrten und Ausflüge. Das sei wichtiger als das reine Pauken von Mathe und Deutsch.

Auch Schülerinnen und Schüler, die vorher schon im Schulbetrieb waren, hätten plötzlich Probleme mit Regeln, sagte Wolters-Vogeler.

Wir haben derzeit an vielen Schulen Probleme mit unangepasstem Verhalten. Viele Kinder sind emotional nicht mehr in der Lage anzuschließen, auch die Lernmotivation hat zum Teil nachgelassen.

Gudrun Wolters-Vogeler, Vorsitzende des Schulleitungsverbandes

13:00 Uhr | Bund-Länder-Treffen Ende nächster Woche?

Angesichts der sich zuspitzenden Coronalage könnte Ende kommender Woche ein neues Treffen der Regierungschefs von Bund und Ländern stattfinden. Als Termine seien Donnerstag oder Freitag im Gespräch, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Länderkreisen. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU), erklärte, ein Treffen in der kommenden Woche erscheine "sachgerecht, was Tempo und Gründlichkeit der Vorbereitung betrifft".

12:34 Uhr | Sachsens Kultusminister Piwarz infiziert

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Ministerium mitteilte, ist Piwarz nach dem Auftreten erster Symptome getestet worden. Sowohl Schnelltests als auch ein PCR-Test hätten die Infektion bestätigt. Der Kultusminister ist vollständig geimpft.

Nach Regierungschef Michael Kretschmer befindet sich damit ein zweites Kabinettsmitglied in häuslicher Quarantäne.

11:30 Uhr | Rumänien: Fast 600 Tote an einem Tag

In Rumänien sind binnen 24 Stunden 591 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das ist ein laut der Nachrichtenagentur Reuters ein Rekordwert, wie offizielle Daten zeigen. Demnach starben bislang 48.664 Menschen mit oder an dem Coronavirus. Mehr als 11.000 Neuinfektionen wurden an einem Tag registriert, das sind etwas weniger als der im Oktober erreichte Höchstwert. In Rumänien sind nur rund 37 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft, damit bekleidet das Land den vorletzten Platz in der EU.

10:02 Uhr | Falsche Corona-Atteste: Ärztin angeklagt

Gegen eine Ärztin aus dem niedersächsischen Duderstadt ist Anklage erhoben worden, weil sie falsche Corona-Atteste ausgestellt haben soll. Wie die Staatsanwaltschaft Göttingen mitteilte, hat es sich dabei um Bescheinigungen zur Impf- und Maskenbefreiung gehandelt. Die Ärztin habe gewusst, dass bei keinem der Patienten eine gesundheitliche Einschränkung vorgelegen habe, die ein solches Attest rechtfertige. Zudem seien die Bescheinigungen teilweise ohne Untersuchung ausgestellt worden. Patienten sollen dafür auch aus Thüringen nach Duderstadt gekommen sein.

09:26 Uhr | Hausärzte-Chef gegen Wiedereröffnung der Impfzentren

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzte-Verbandes, Ulrich Weigeldt, hat sich gegen eine Wiedereröffnung der Impfzentren zur Beschleunigung von Auffrischungsimpfungen ausgesprochen. Davon halte er "gar nichts", sagt er dem Magazin "Wirtschaftswoche". Die Hausärzte seien die richtige Adresse für die Booster-Impfungen. Sie wüssten, bei welchen Patienten eine Auffrischung Sinn mache. Außerdem sei das Hausarzt-Modell mit Kosten von 20 Euro pro Impfung deutlich günstiger als ein Impfzentrum mit geschätzten 220 Euro je Impfung.

08:45 Uhr | Sächsischer Impfexperte: Impfen allein reicht nicht

Der Chef der Sächsischen Impfkommission, Thomas Grünewald, hält Impfungen allein für nicht ausreichend, um der aktuellen Coronawelle entgegenzuwirken. Grünewald sagte MDR AKTUELL, Menschen mit erhöhtem Risiko müssten nun Auffrischimpfungen erhalten. Das habe schon nach einer Woche einen Effekt. Erstimpfungen kämen für die aktuelle Welle aber zu spät, weil sie erst nach vier bis sechs Wochen wirkten. Wichtig sei nun, dass sich alle konsequent an die AHA-Regeln hielten und dass man Kontakte beschränke.

08:20 Uhr | Impfpflicht: Viele Krankmeldungen bei New Yorker Feuerwehr

Nach dem Start einer Corona-Impfpflicht häufen sich die Krankmeldungen bei der New Yorker Feuerwehr. Wie der Feuerwehrbeauftragte der Stadt berichtete, meldeten sich rund 2.300 Feuerwehrleute krank. Es handele sich ganz offensichtlich um einen Protest gegen die Impfpflicht. Der Großteil derjenigen, die Krankengeld beantragten, sei ungeimpft. Den Angaben zufolge melden sich normalerweise pro Tag rund 200 Mitglieder der Feuerwehr krank. Jetzt seien es täglich plötzlich 700.

07:42 Uhr | 14 Tote nach Corona-Ausbruch in Pflegeheim

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Schorfheide in Brandenburg hat sich die Zahl der Toten auf 14 erhöht. Das teilte Gesundheitsministerin Nonnenbacher am Montagabend mit. Nach Angaben des Landkreises Barnim sind mehr als 40 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 15 Angestellte der Einrichtung an Covid-19 erkrankt. Gegen den Leiter des Seniorenheims sei ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden, weil er nach einem positiven Corona-Test die Einrichtung nochmals betreten habe.

07:10 Uhr | Mittelstand fordert Recht auf Impfstatus-Abfrage

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat angesichts steigender Corona-Zahlen gefordert, dass Arbeitgeber den Impfstatus ihrer Beschäftigten erfragen dürfen. Bundesgeschäftsführer Markus Jerger sagte der Deutschen Presse-Agentur, in vielen Firmen sei die 3G-Regel bereits Realität. Noch herrsche aber Unsicherheit, ob Arbeitgeber den Impfstatus ihrer Beschäftigten erfragen dürfen. "Ein gesetzlich geregelter Abfrageanspruch der Arbeitgeber würde hier die dringend gebotene Rechtssicherheit schaffen." Die Bundesregierung müsse schnell für Klarheit sorgen.

06:50 Uhr | Thüringer Clubbetreiber planen für den Winter

Thüringer Musikclubbetreiber rechnen damit, im Winter trotz steigender Infektionszahlen mit der 2G-Regel für Geimpfte und Genesene weiter öffnen zu können. "Laut Verordnung sind bei 2G ja alle Warnstufen außen vor. Daher planen wir jetzt auch für den Winter", sagte etwa Andreas Bretschneider vom Central Erfurt auf Anfrage. Auch die Betreiber des Kassablanca und des Rosenkellers in Jena gehen davon aus, ihr Winterprogramm durchziehen zu können. Seit Anfang Oktober gilt eine neue Verordnung des Landes: Öffnen Clubs nur für Geimpfte und Genesene, kann auf Maske und Abstand verzichtet werden.

06:45 Uhr | Städtetag: Ein Impfzentrum ist keine Taschenlampe

Die Städte haben die Debatte über eine kurzfristige Reaktivierung von Impfzentren für Corona-Auffrischungsimpfungen kritisiert. Ein Impfzentrum sei keine Taschenlampe, die je nach Stimmungslage aus- und wieder angeknipst werden könne, hieß es in einem Schreiben des Deutschen Städtetages an die Gesundheitsminister der Länder, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete. Strukturen seien verändert, Flächen anderweitig genutzt, Personal umgeschichtet worden. Ein derartiger Richtungsumschwung sei nicht nachvollziehbar. Die Städte stünden selbstverständlich bereit, ihre niedrigschwelligen Impfangebote aufrechtzuerhalten und bei Bedarf auch zu erweitern.

06:15 Uhr | Stiko prüft Booster-Impfungen für alle

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will demnächst entscheiden, ob sie Auffrischungsimpfungen für alle empfehlen wird. Stiko-Vorsitzender Thomas Mertens sagte der Funke-Mediengruppe, es gebe Daten aus internationalen Studien, die dafür sprächen. Man prüfe derzeit, inwieweit diese Ergebnisse auf Deutschland übertragbar seien. Eine Entscheidung darüber werde in "wenigen Wochen fallen". Bislang empfiehlt die Stiko die Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70. In Mitteldeutschland haben die Landesregierungen von Sachsen und Thüringen die Aufrischungsimpfungen bereits für alle über 18-Jährigen freigegeben. In Sachsen-Anhalt steht die Entscheidung noch aus.

06:00 Uhr | Der Ticker am Dienstag, 02. November 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 02. November 2021 | 06:00 Uhr

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