Coronavirus-Pandemie Ticker: Merkel will zweiten Lockdown unbedingt verhindern

Kanzlerin Merkel fordert angesichts steigender Fallzahlen, dass ein zweiter Lockdown vermieden werden muss. Tschechien und die Ukraine melden jeweils mehr als 5.000 neue Corona-Fälle. In Deutschland wurden rund 4.000 Neuinfektionen gemeldet. Bundesgesundheitsminister Spahn zeigte sich besorgt über die Entwicklung. Er kündigte an, dass die sogenannten AHA-Regeln ergänzt werden sollen. Alle aktuellen Entwicklungen im Ticker.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigt vor einem Treffen am runden Tisch im Rahmen des EU-Gipfels.
Bundeskanzlerin Angela Merkel Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Donnerstag, den 8. Oktober 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zur Pandemie und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:00 Uhr | Spiele der U19-Nationalmannschaft abgesagt

Zwei Länderspiele der deutschen U19-Nationalmannschaft gegen Frankreich sind aufgrund eines positiven Corona-Befundes kurzfristig abgesagt worden. In der französischen Mannschaft wurde nach Angaben des DFB bei einem Spieler eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Die Partie war für diesen Donnerstag angesetzt. Auch das für Montag in Velbert geplante zweite Spiel findet nicht statt.

17:03 Uhr | Merkel will zweiten Lockdown vermeiden

Kanzlerin Angela Merkel fordert angesichts steigender Fallzahlen, dass ein zweiter Lockdownunbedingt vermieden werden muss. Merkel sagte bei einer Veranstaltung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks: "Ich möchte nicht, dass sich eine Situation wie im Frühjahr wiederholt". Viele Unternehmen hätten schwer zu kämpfen gehabt. Das beste Konjunkturprogramm sei ein erfolgreicher Kampf gegen das Coronavirus.

16:43 Uhr | Berlin und Frankfurt überschreiten Warnwert

Eine der zentralen Kennzahlen zur Beurteilung der Corona-Lage ist in Berlin über den als problematisch definierten Wert von 50 gestiegen. Wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung hervorgeht, wurden pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen 52,8 Neuinfektionen gemeldet.

Auch In Frankfurt ist der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen überschritten worden. Die Stadt hat wegen der gestiegenen Infektionszahlen bereits Einschränkungen wie ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und eine Ausweitung der Maskenpflicht angekündigt.

15:21 Uhr | Trump lehnt virtuelles TV-Duell gegen Biden ab

Donald Trump
US-Präsident Donald Trump Bildrechte: dpa

Der am Coronavirus erkrankte US-Präsident Trump will das nächste TV-Duell mit seinem Herausforderer Joe Biden boykottieren. Als Grund nannte er eine Änderung des Formats: Anstatt in einem Raum zu debattieren, sollen die Kontrahenten nur zusammengeschaltet werden. Gleichzeitig kündigte Trump in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox Business an, er wolle nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus bald wieder große Wahlkampfveranstaltungen abhalten - am liebsten noch am Donnerstagabend. Er sei überzeugt, nicht mehr ansteckend zu sein.

Trump war in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet und anschließend drei Tage stationär in einem Militärkrankenhaus behandelt worden, unter anderem mit Antikörpern, Remdesivir und Dexamethason.

14:38 Uhr | Spanien setzt 2.000 Soldaten zur Kontakverfolgung ein

Spanien setzt das Militär im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein. Alleine in der Hauptstadt Madrid werden an fünf Armeestützpunkten 150 Soldaten die Kontakte positiv getesteter Menschen nachvollziehen. Insgesamt werden die Soldaten in 15 der 17 spanischen Regionen eingesetzt. Mit 741 Corona-Fällen pro 100.000 Menschen ist Madrid ein Epizentrum der zweiten Virus-Welle in Westeuropa. Spanien hat seit Beginn der Pandemie im März fast 836.000 Positiv-Tests und 32.562 Todesfälle gemeldet.

14:05 Uhr | Fast 19.000 neue Fälle in Frankreich

In Frankreich sind fast 19.000 neue Coronavirusinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert worden. Präsident Emmanuel Macron kündigte weitere Einschränkungen für das öffentliche Leben an. Verschärfte Corona-Maßnahmen drohen nach seinen Worten vor allem in Gebieten, in denen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus "zu schnell voranschreitet". Dies könnte Großstädte wie Lyon, Lille, Grenoble und Toulouse treffen. Die Pariser Gesundheitsbehörde warnte die Krankenhäuser vor einer "sehr großen Welle" von Corona-Patienten. Derzeit sind in der französischen Hauptstadt 40 Prozent der Intensivbetten belegt. Aktuell werden in ganz Frankreich mehr als 1.400 Menschen wegen der Lungenkrankheit Covid-19 auf Intensivstationen behandelt. Insgesamt gibt es 5.000 Betten für Notfallpatienten.

13:57 Uhr | Fahrgast attackiert Busfahrer in Sömmerda

In Sömmerda in Thüringen hat ein Mann einen Busfahrer attackiert, der ihn zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgefordert hatte. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Mann am Busbahnhof ohne die vorgeschriebene Maske in den Bus gesetzt. Trotz Aufforderung des Fahrers habe sich der Fahrgast geweigert, eine Maske anzulegen. Er habe das Geld für seine Fahrkarte zurückverlangt. Als der Busfahrer das abgelehnt habe, sei der Fahrgast handgreiflich geworden und habe dem Fahrer unter anderem ins Gesicht geschlagen. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

13:50 Uhr | Merkel berät mit elf Oberbürgermeistern über Lage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will am Freitag mit den Bürgermeistern von elf deutschen Großstädten über die steigenden Corona-Infektionszahlen beraten. Ein Regierungssprecher sagte in Berlin, Merkel wolle sich in der Video-Konferenz über die Corona-Lage und die vor Ort eingeleiteten Maßnahmen informieren. Nach Informationen des "Spiegel" sind zu der Videokonferenz die Bürgermeister von Berlin, Hamburg, Bremen, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig und Stuttgart eingeladen.

13:43 Uhr | Immunologin: Gesundheitssystem hat noch Kapazitäten

Die Immunologin Monika Brunner-Weinzierl von der Magdeburger Unikinik hält es für wichtig, bei der Einschätzung der Corona-Lage alle Aspekte im Auge zu behalten. Brunner-Weinzierl sagte MDR AKTUELL, man müsse auch die lokalen Zahlen betrachten. So brauche man in Regionen wie Sachsen-Anhalt mit niedrigeren Infektionszahlen keine Einschränkungen. Man müsse auch einbeziehen, wie stark Krankenhäuser und die Intensivstationen ausgelastet seien. Das Gesundheitssystem habe noch große Kapazitäten.

12:15 Uhr | Neue Höchststände in Kroatien und der Slowakei

In der Slowakei ist die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden erstmals über die Marke von 1.000 gestiegen. Ministerpräsident Igor Matovic erklärte, die aktuelle Zahl liege bei 1.037. Auf seiner Facebook-Seite schrieb Matovic: "Lasst uns alle extra vorsichtig sein, bitte." Seit dem 1. Oktober herrscht in der Slowakei der Ausnahmezustand. Das ermöglicht es der Regierung, Einschränkungen im öffentlichen Leben anzuordnen.

Auch Kroatien meldet einen Höchststand an Neuinfektionen: In den vergangenen 24 Stunden steckten sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden 542 Menschen mit dem Coronavirus an. Der bisherige Höchststand lag am 3. September bei 369. Mit den neuen Zahlen haben sich insgesamt 18.989 Menschen in Kroatien infiziert.

12:07 Uhr | Österreich meldet so viele Neuinfektionen wie nie

Österreich meldet so viele neue Corona-Fälle an einem Tag wie nie zuvor. Die Behörden zählten 1.209 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, 613 davon allein in der Hauptstadt Wien. Derzeit befinden sich 506 Personen aufgrund des Coronavirus im Krankenhaus, 107 von ihnen liegen auf Intensivstationen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober sagte, es werde jetzt mehr getestet als im Frühjahr. Dennoch sei die Situation schwierig.

11:45 Uhr | Zusätzliche Einschränkungen in Warschau

Die polnische Regierung nimmt die Hauptstadt Warschau in eine Liste mit Gebieten auf, für die zusätzliche Einschränkungen gelten. Das teilte der stellvertretende Gesundheitsminister Waldemar Kraska mit. Als Grund nannte er die hohe Zahl von Coronavirus-Fällen. Für ganz Polen wurden am Mittwoch 4.280 Neuinfektionen gemeldet. Der Schwerpunkt lag mit 598 Fällen in der Region um die Hauptstadt Warschau, aber auch Kleinpolen im Süden des Landes (548) und Großpolen im Westen (505) waren stark betroffen. Wie es um die Zahl der Intensivbetten in Polen steht, erklärt Korrespondent Jan Pallokat im Audio.

11:08 Uhr | EU bestellt halbe Million Dosen Remdesivir

Die EU-Kommission hat 500.000 Dosen des Corona-Mittels Remdesivir bei dem US-Pharmahersteller Gilead reserviert. Die Behörde teilte mit, die EU-Länder sowie Großbritannien, Norwegen, Island, Liechtenstein und sechs Balkanländer könnten die Mittel nun in Brüssel beantragen. Das Medikament soll bei schweren Corona-Verläufen eingesetzt werden. Die Europäischen Arzneimittelagentur empfiehlt Remdesivir für die Behandlung von erwachsenen Corona-Patienten sowie von Jugendlichen ab zwölf Jahren, die an einer Lungenentzündung leiden und mit Sauerstoff versorgt werden müssen. Ursprünglich war der Wirkstoff zur Bekämpfung des Ebola-Virus entwickelt worden. Im Juli hatte die EU-Kommission gut 30.000 Dosen des Medikaments bestellt.

10:47 Uhr | Mehr als 5.000 neue Fälle in Tschechien

Tschechien hat den zweiten Tag in Folge einen neuen Höchststand bei den Coronavirus-Infektionen registriert. Das Gesundheitsministerium teilte mit, am Mittwoch seien 5.335 neue Fälle gemeldet worden. Am Vortag war erstmals die Marke von 4.000 Neuinfektionen überschritten worden. Seit Beginn der Woche gilt in Tschechien der nationale Notstand.

10:01 Uhr | So viele Neuinfektionen in der Ukraine wie nie zuvor

Die Behörden in der Ukraine melden fast 5.400 nachgewiesene Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden: Das sind so viele wie nie zuvor. Die Gesamtzahl der Ansteckungsfälle steigt auf fast 245.000. Gesundheitsminister Maksym Stepanow sagte, mehr als 20.000 Menschen würden im Krankenhaus behandelt. Stepanow warnte vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Dem Ministerium zufolge ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus um 93 auf 4.690 gestiegen.

09:41 Uhr | Sachsen-Anhalt untersagt Klassenfahrten

In Sachsen-Anhalt sind Klassenfahrten ins Ausland bis zum Ende des Schulhalbjahres verboten. Das bestätigte das Bildungsministerium und nannte als Grund die steigenden Corona-Infektionszahlen. Minister Marco Tullner habe die Schulleitungen aufgefordert, bereits geschlossene Verträge zu stornieren. Das gelte auch für Studienfahrten oder Schüleraustausche ins Ausland. Unvermeidbare Stornierungskosten übernehme das Land. Dem Ministerium zufolge soll zeitnah auch klar sein, wie mit Schulfahrten innerhalb Deutschlands umgegangen werden soll.

09:27 Uhr | Spahn: AHA-Regeln werden erweitert

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass die sogenannten AHA-Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus mit Blick auf Herbst und Winter um ein A und ein L ergänzt werden sollen. Spahn sagte bei einer Pressekonferenz in Berlin, neben dem Abstand von mindestens 1,50 Meter, dem Einhalten von Hygieneregeln und dem Tragen von Alltagsmasken empfehle man jetzt ab Herbst die Corona-Warnapp (A) und vor allem Lüften (L). Spahn sagte, der aktuelle Anstieg der Fallzahlen sei besorgniserregend. Zur Zeit steckten sich vor allem Jüngere an, die Partys feierten und dächten, sie seien unverletzlich.

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, verwies allerdings darauf, dass es auch wieder mehr Fälle in Alten- und Pflegeheimen gibt. Er sagte auch, die Zahl der Corona-Patienten, die sich in Intensivbehandlung befänden, habe sich innerhalb der letzten vier Wochen verdoppelt. Die Zahl sei mit 470 Patienten derzeit noch niedrig. Aber man wisse nicht, wie sich die Lage in den nächsten Wochen entwickle.

08:51 Uhr | Kreuzfahrtverband beschließt generelle Testpflicht

Der Internationale Verband der Kreuzfahrt-Anbieter hat beschlossen, dass sich alle Gäste und Crew-Mitglieder auf das Coronavirus testen lassen müssen, bevor sie an Bord der Schiffe gehen dürfen. Die Cruise Lines International Association teilte in Hamburg mit, an diese globale Testpflicht sollten sich alle Mitgliedsreedereien ab sofort halten. Die Pflicht gelte für Schiffe ab 250 Passagieren. Wann und wie Mitarbeiter und Gäste auf das neuartige Coronavirus getestet werden, dürften die Reedereien selbst entscheiden. Der Verband repräsentiert nach eigenen Angaben 95 Prozent der Kreuzfahrtkapazitäten weltweit. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Corona-Fälle auf Kreuzfahrtschiffen gegeben.

08:07 Uhr | Deutlicher Anstieg bei den Fallzahlen

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist deutlich angestiegen. Wie aus Zahlen des am Karlsruher Institut für Technologie angesiedelten Projekts Risklayer hervorgeht, wurden am Mittwoch 3.994 Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern gemeldet. Das Robert Koch-Institut spricht sogar von mehr als 4.000 neuen Fällen. Die unterschiedlichen Zahlen kommen zustande, weil Risklayer die Daten bei den Kreisen direkt abgreift. Das RKI bekommt sie von den Ländern gemeldet, die sie zunächst von den Gesundheitsämtern erhalten müssen. Dadurch entsteht ein Meldeverzug. Dem RKI zufolge wird mehr getestet. Die Rate der positiven Tests sei aber stark angestiegen.

07:46 Uhr | Maskenpflicht im Freien in Italien

In Italien gilt künftig eine landesweite Maskenpflicht im Freien. Das hat die Regierung in Rom angesichts eines erheblichen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen beschlossen. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit bestimmten Krankheiten. Auch bei Sport im Freien muss kein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Regierungschef Giuseppe Conte sagte, wer beim Verlassen seiner Wohnung keine Maske trage, riskiere eine Geldstrafe von bis zu 1.000 Euro. Zuvor hatte die italienische Regierung bereits mitgeteilt, dass für Einreisende aus Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Tschechien ab sofort eine Test-Pflicht gilt.

06:56 Uhr | Städtetag fordert strengere Corona-Maßnahmen

Der Deutsche Städtetag ist für strengere Corona-Maßnahmen und fordert ein entsprechendes Stufenkonzept. Präsident Burkhard Jung sagte der "Rheinischen Post", entscheidend sei, die Infektionszahlen unter Kontrolle zu halten. Ab 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner seien etwa Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen sinnvoll. Auch die Maskenpflicht in Schulen und Fußgängerzonen könnte dann eingeführt werden. Der Leipziger Oberbürgermeister schlug außerdem vor, die Besuchsmöglichkeiten in Alten- und Pflegeheimen bei kritischen Werten wieder einzuschränken.

06:49 Uhr | Kommunen in Sachsen nennen Zahlen zu Bußgeldern

Die drei sächsischen Großstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz haben wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln bislang rund 380.000 Euro kassiert. Das ergaben Nachfragen von MDR AKTUELL. Danach floss das meiste Geld mit etwa 177.000 Euro in die Leipziger Stadtkasse. Der Stadt zufolge wurden seit April rund 1.200 Bußgeldbescheide verschickt. Aus Chemnitz hieß es, dass bisher 790 Verfahren bearbeitet wurden. Dabei sei es um das Nichteinhalten des Mindestabstands gegangen, um Verstöße gegen Besuchsverbote oder Ausgangsbeschränkungen. Aber auch in Landkreisen wurden Bußgelder kassiert, so im Landkreis Zwickau mehr als 100.000 Euro. Über die Bußgeldverfahren gibt es keine landesweite Übersicht, da die Kommunen zuständig sind.

06:45 Uhr | Brandner kritisiert Maskenpflicht im Bundestag

Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner hat die Maskenpflicht im Bundestag als verlogen bezeichnet. Brandner sagte MDR AKTUELL, wenn man im Plenum sitze, müsse man keine Maske tragen. Das gelte aber nur für die Abgeordneten und nicht für die Besucher. Auch der Bundestagspräsident brauche keine Maske aufsetzen. Das sei von Willkür nicht weit entfernt. Brandner betonte, wer sich schützen wolle, könne das gern tun. Der AfD-Politiker sagte außerdem, er habe kein Verständnis für die Kritik an der AfD, dass sie gegen die Maskenpflicht klage. Es gebe eine Verfügung des Bundestagspräsidenten und die wolle man gerichtlich überprüfen lassen.

06:00 Uhr | Der Ticker vom Donnerstag

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten. 

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 08. Oktober 2020 | 06:00 Uhr

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