Coronavirus-Pandemie Ticker: Kekulé sieht Grippe-Impfung bei Kindern skeptisch

Der Virologe Alexander Kekulé sieht die Empfehlung skeptisch, Kinder in Corona-Zeiten gegen Grippe impfen zu lassen. Gute Nachrichten für Pflegekräfte in Kliniken, sie sollen auch einen Corona-Bonus bekommen. In Sachsen-Anhalt kippte ein Gericht das Prostitutionsverbot. Bühnenschriftsteller beklagen, durch alle Hilfs-Raster zu fallen. Israel verhängte einen Teil-Lockdown.

Unser Ticker am Donnerstag, 3. September 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:25 Uhr | Verzögerungen bei Tests an Flughäfen

Bei der Übermittlung der Ergebnisse von Corona-Tests an bayerischen Flughäfen gibt es Verzögerungen. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Bei den Proben seien seit dem 29. August wachsende Rückstände bei der Befundübermittlung erkannt worden. Wie viele Menschen betroffen sind, war zunächst unklar. Schon im August hatte es Verzögerungen an mehreren Teststellen in Bayern gegeben. Zehntausende Menschen hatten tagelang auf ihr Ergebnis gewartet.

21:00 Uhr | Israel verhängt Teil-Lockdown

Wegen rasch steigender Infektionszahlen verhängt Israel ab kommender Woche einen teilweisen Lockdown. In mehreren Städten gilt dann eine Ausgangssperre, das öffentliche Leben wird heruntergefahren. Die Pandemie-Arbeitsgruppe verwies auf hohe Fallzahlen vor allem in den eng vernetzten ultraorthodoxen Gemeinden und durch Nichtbeachtung der Abstandsregeln bei der arabischen Minderheit. In Israel sind bislang knapp 123.000 Infektions- und knapp 1.000 Todesfälle registriert. Bei neun Millionen Einwohnern gab es zuletzt täglich rund 3.000 Neuansteckungen.

20:36 Uhr | Gericht erlaubt Öffnung von Bordellen

In Sachsen-Anhalt dürfen Bordelle wieder öffnen. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg entschieden. Zur Begründung hieß es, die komplette Schließung sei aktuell nicht mehr nötig. Der Eingriff in die Berufsfreiheit der Bordellbetreiber und der Prostituierten sei nicht verhältnismäßig. Weiter hieß es, der Gesetzgeber habe bis auf Großveranstaltungen, Volksfeste und Prostitution fast alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens bei Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln erlaubt. Dies müsse auch für Bordelle gelten.

20:07 Uhr | Wieder Corona-Fall am Dresdner St. Benno-Gymnasium

Ein Schüler des St. Benno-Gymnasiums in Dresden ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt schickte die komplette 11. Klassenstufe in eine zweiwöchige Quarantäne. Die rund 100 betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen nun online unterrichtet werden. Der Schüler hatte sich im Italien-Urlaub angesteckt. Bereits Mitte März war das St. Benno wegen eines Corona-Falls vorübergehend komplett geschlossen worden. Eine weitere Ansteckung gab es bei einem Kind in einer Kita im sächsischen Rochlitz.

19:40 Uhr | Teure Busfahrt ohne Mund-Nasen-Schutz

Der Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wird teuer für einen Busunternehmer und seine Fahrgäste. Der Bus wurde auf dem Weg von Bayern nach Berlin kontrolliert, kein Fahrgast trug eine Mund-Nasen-Bedeckung. Damit werden nun Bußgelder von insgesamt etwa 8.500 Euro fällig: Je 250 Euro für die 14 Fahrgäste, 5.000 Euro für das Busunternehmen.

18:05 Uhr | Dresdner Volleyball-Team in Quarantäne

Die Volleyballerinnen des Bundesligisten Dresdner SC und alle Trainer müssen in Quarantäne. Wie der Verein mitteilte, hatte die Mannschaft bei einem Testspiel in Polen Kontakt zu einer inzwischen positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Spielerin des polnischen Teams. Der Pokalsieger kehrte vorzeitig aus Polen zurück und meldete den Fall beim Gesundheitsamt. Nach Angaben des DSC sind Spielerinnen und Trainer bislang symptomfrei. Die Infektion sei ein Rückschlag in der Saisonvorbereitung. Der DSC startet am 27. September mit dem Supercup-Spiel gegen Meister Schwerin in die Saison.

17:30 Uhr | Kekulé: Mit Grippe-Impfung bei Kindern abwarten

Der Virologe Alexander Kekulé sieht die Empfehlung von Kinderärzten skeptisch, Kinder in Corona-Zeiten gegen Grippe impfen zu lassen. Im Podcast von MDR AKTUELL sagte der Chef des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Uniklinikums Halle: "Man sollte nicht Dinge, die schon vor Covid-19 ein Fragezeichen bezüglich ihrer Sinnhaftigkeit hatten, hektisch aus der Kiste ziehen." Er würde abwarten, was die Profis der Ständigen Impfkommission dazu sagten.

17:05 Uhr | Reisebranche kritisiert Warnung für Kanaren

Die deutsche Corona-Reisewarnung für die Kanarischen Inseln stößt auf Kritik. Vom Reiseverband DRV hieß es, die Entscheidung des Auswärtigen Amtes sei nicht verhältnismäßig. Die Infektionszahlen seien nur in einigen Städten auf Gran Canaria und Teneriffa gestiegen. Laut DRV ist die zu Spanien gehörende Inselgruppe zurzeit besonders beliebt. Viele Kunden hätten nach der Reisewarnung für die Balearen schnell noch auf die Kanaren umgebucht. Große Veranstalter sagten nun Reisen bis Mitte September ab.

16:35 Uhr | 10.000 Verstöße gegen Maskenpflicht in Niedersachsen

Polizei und Verkehrsbetriebe in Niedersachsen haben bei der landesweiten Kontrolle zur Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr am Mittwoch mehr als 10.000 Verstöße festgestellt und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die meisten Verstöße gab es an Haltestellen und in Bahnhöfen. Laut Polizei sagten viele Betroffene,  die Masken-Tragepflicht beim Warten auf Bus und Bahn sei ihnen nicht bekannt gewesen. In Niedersachsen kostet ein Verstoß gegen die Maskenpflicht mindestens 100 Euro. Diese Bußgelder gelten in Mitteldeutschland.

15:05 Uhr | Viele Neuinfektionen in Tschechien und Frankreich

Tschechien meldet einen Rekord an Corona-Neuinfektionen: Innerhalb von 24 Stunden kamen 650 Fälle hinzu, so viele wie noch nie an einem Tag. Die geschätzte Zahl der aktuell Infizierten überschritt erstmals die 7.000er-Marke. Auch in anderen Ländern verschärft sich die Lage. In Frankreich  wurden am Mittwoch und Donnerstag jeweils mehr als 7.000 Neuinfektionen registriert. Großbritannien meldet 1.735 nachgewiesene Neuinfektionen, so viele wie seit drei Monaten nicht mehr. In der Türkei gibt es nach offiziellen Zahlen täglich etwa 1.500 Neuansteckungen.

14:08 Uhr | Dessauer Corona-Impfstoff wird getestet

In Hamburg laufen die Testreihen für einen Corona-Impfstoff aus Dessau an. Nach MDR-Informationen werden zunächst 1.000 Einzeldosen des Pharmaunternehmens IDT Biologika an Probandinnen und Probanden getestet. IDT-Virologe Andreas Neubert sagte, das Präparat werde in drei Prüfzentren in Deutschland sowie in zwei Zentren in Vietnam und in Gabun in Afrika eingesetzt. Damit solle herausgefunden werden, ob es zwischen den Kontinenten Unterschiede oder Gemeinsamkeiten bei der Wirkung gebe.

Insgesamt soll das Serum an 16.000 Menschen auf Wirksamkeit und Nebenwirkungen geprüft werden. Sollte alles glatt gehen, kann nach Einschätzung Neuberts frühestens Anfang 2022 ein Impfstoff zur Verfügung stehen.

13:56 Uhr | Umfrage: Sachsen-Anhalter gespalten zu Corona-Maßnahmen

In Sachsen-Anhalt gehen die Meinungen über den Sinn der Corona-Beschränkungen weit auseinander. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die die CDU-Fraktion in Auftrag gegeben hat. Jeder dritte Befragte gab an, das Land habe zu strenge Beschränkungen erlassen. Jeder vierte hätte sich noch schärfere Maßnahmen gewünscht. Mehr als 40 Prozent empfanden die verhängten Maßnahmen als genau richtig. Nur eine Minderheit vertrat die Ansicht, dass der Staat die Wirtschaft in der Corona-Krise ausreichend unterstützt hat.

13:40 Uhr | Frankreich will Wirtschaft mit Milliardenprogramm auf die Beine helfen

Frankreich will die heimische Wirtschaft mit einem milliardenschweren Aufbauplan stützen. Grund dafür ist die Schieflage durch die Coronakrise. Nach Angaben von Premierminister Jean Castex sollen mit dem Konjunkturprogramm im nächsten Jahr rund 160.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Dazu würden rund 100 Milliarden Euro bereitgestellt. Castex sagte, der Plan sei nicht nur ein Geschenk an die Unternehmen, sondern an ganz Frankreich.

Die Pandemie hat das Land schwer getroffen. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung um fast 14 Prozent.

13:29 Uhr | Forschung zu Therapie von Langzeitschäden

Mehr als 200.000 Menschen in Deutschland haben eine Corona-Infektion durchgestanden. Manche von ihnen erleiden Langzeitfolgen, darunter Haarausfall, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme. In Jena wollen Medizinerinnen und Mediziner herausfinden, warum es bei wem zu solchen Nachwirkungen kommt und wie eine passende Therapie aussehen kann.

12:57 Uhr | Holter kritisiert Drohungen von Mundschutz-Gegnern gegen Schulleiter

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter hat die Drohungen gegen einen Schulleiter in Ilmenau scharf kritisiert. Holter sagte, die Schule sei ein geschützter Raum. Politische Auseinandersetzungen müssten woanders geführt werden. Der kommissarische Leiter der Goethe-Schule in Ilmenau hatte einen Gymnasiasten nach Hause geschickt, der keinen Mundschutz tragen wollte. Seitdem erhält er E-Mails, Anrufe und Nachrichten von mutmaßlichen Corona-Leugnern, teils auch auf seinem privaten Handy. Eigenen Angaben zufolge wurde er auch bedroht. In Thüringen gilt eine Maskenpflicht außerhalb der Klassenzimmer.

12:19 Uhr | Thüringer Familien-Erholungsprogramm gut angenommen

Das Familien-Erholungsprogramm in Thüringen wird gut angenommen. Dem Sozialministerium zufolge wurden darüber bereits 20.000 Übernachtungen gebucht. Geplant waren Hilfen im Umfang von 300.000 Euro, aber es sind bereits 350.000 Euro geflossen. Mit dem Programm soll während der Corona-Pandemie sozial schwächeren Familien Urlaub ermöglicht werden. In der Regel wird rund die Hälfte der Übernachtungskosten vom Land übernommen.

12:03 Uhr | Fast jeder fünfte Urlauber schlecht erholt

In der Corona-Krise ist der Anteil der schlecht erholten Urlauber gestiegen. Das ergab eine Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Demnach kamen dieses Jahr 19 Prozent der Befragten weniger gut oder überhaupt nicht erholt aus dem Sommerurlaub zurück. Vergangenes Jahr lag der Wert bei 13 Prozent.

Grund für die fehlende Erholung waren demnach gescheiterte Reisepläne wegen der Corona-Krise (44 Prozent) und Einschränkungen durch die Corona-Regeln am Urlaubsort (37 Prozent), aber auch die Unfähigkeit abzuschalten (46 Prozent). Am wenigsten erholt kamen Reisende aus Bayern (23 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (22 Prozent) zurück.

11:41 Uhr | Indonesien: Maskenverweigerer dürfen im Sarg probeliegen

In der indonesischen Hauptstadt Jakarta gilt neuerdings eine eher unkonventionelle Strafe für Maskenverweigerer. Wer ohne Mund-Nasen-Bedeckung erwischt wird, kann Berichten zufolge zwischen einer Geldstrafe, der Verrichtung von gemeinnütziger Arbeit oder einer Minute "Probeliegen" in einem Sarg entscheiden. Den Behörden zufolge sollen Maskenverweigerer dadurch auf die möglicherweise tödlichen Konsequenzen ihres Handelns hingewiesen werden.

Der Inselstaat mit 265 Millionen Einwohnern ist eines der am heftigsten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern in Südostasien. Rund 180.000 Infektionen wurden bisher bestätigt, mehr als 7.700 Menschen starben nach einer Covid-19-Erkrankung.

11:20 Uhr | Bühnenschriftsteller: Fallen durch alle Hilfs-Raster

Mit einem Hilferuf haben Bühnenschriftsteller in Deutschland auf ihre Situation in der Corona-Pandemie hingewiesen. Ihre Arbeit sei für die Theater der Bundesrepublik unverzichtbar, doch fielen sie durch alle Raster der Hilfsangebote, schreiben der Dramatiker Kristof Magnusson, die Autorin Ingeborg von Zadow und der Regisseur Ulrich Hub in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Drei Viertel aller an öffentlichen Bühnen aufgeführten Stücke seien von Bühnenautoren geschrieben, übersetzt und bearbeitet worden, heißt es weiter. Bezahlt würden sie nach Publikumserfolg. Angesichts stark beschränkter Besucherzahlen fordern sie einen Bundesfonds für Bühnenautoren, um Tantiemen aufzustocken.

10:43 Uhr | Corona-Prämie auch für Krankenhaus-Pflegekräfte

Nach den Altenpflegekräften soll auch ein Teil des Personals in Krankenhäusern eine Corona-Prämie erhalten. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin an. Er werde einen Vorschlag umsetzen, den die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Spitzenverband der Krankenkassen erarbeitet hätten. Viele Beschäftigte in den Kliniken hätten maßgeblich dazu beigetragen, Corona-Patienten unter schwierigen Bedingungen bestmöglich zu behandeln. Das ein besonderer Stress gewesen.

Dem Vorschlag zufolge sollen bis zu 100.000 Pflegekräfte eine Prämie von bis zu 1.000 Euro erhalten. Wie hoch sie tatsächlich ausfällt, soll sich nach der Belastung richten, unter der die Pflegekräfte standen.

08:32 Uhr | Paul-Ehrlich-Institut optimistisch bei Impfstoff-Entwicklung

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, hält große Skepsis gegenüber künftigen Corona-Impfstoffen für nicht angebracht. Cichutek sagte MDR AKTUELL, Bauchgefühl sei zwar wichtig. Bei der Entscheidung über eine Impfung sollte man sich aber umfassend informieren und die Fakten anschauen. Das Paul-Ehrlich-Institut kläre ständig dazu auf und begleite und unterstütze die Entwicklung. Bei der Zulassung eines Corona-Impfstoffes gehe man mit der gleichen Sorgfalt vor wie sonst üblich. Man werde dafür die Daten von Zehntausenden Probanden haben. Laut Cichutek gibt es aus der Testpahse bislang sehr gute Nachrichten. Es scheine zu gelingen, eine gute Immunantwort bei durchaus verträglicher Dosis zu erreichen.

08:16 Uhr | Corona-Tests an Flughäfen bis Ende September

An den sächsischen Flughäfen können sich Menschen noch bis Ende September auf das Coronavirus testen lassen. Wie das Sozialministerium mitteilte, werden die Öffnungszeiten nach dem 15. September gegebenenfalls an den Bedarf angepasst. Die Testcenter an den Autobahnen sollen hingegen zu dem Datum geschlossen werden. Ursprünglich sollten sie nur bis zum Ende der Sommerferien geöffnet haben.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung wurden an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im August jeweils gut 10.000 Menschen getestet. Bei 73 fiel das Ergebnis positiv aus.

07:05 Uhr | EVG: Maskenverstöße ahnden nicht Aufgabe der Zugbegleiter

Die Eisenbahngewerkschaft EVG lehnt es strikt ab, dass Zugbegleiter Bußgelder für Maskenverstöße durchsetzen sollen. Gewerkschaftsvize Klaus-Dieter Hommel sagte MDR AKTUELL, es handle sich nicht um ein erhöhtes Beförderungsentgelt, sondern um eine staatliche Sanktion. Dafür sei die Bundespolizei zuständig. Für die Zugbegleiter sei es schon schwierig genug, dass sie die Fahrgäste auf die Maskenpflicht hinweisen müssten - etwa als in den vergangenen Tagen Demonstranten in und nach Berlin unterwegs gewesen seien. Hommel verwies darauf, dass in jüngster Zeit die Zahl der Übergriffe auf Zugbegleiter drastisch gestiegen sei.

06:50 Uhr | Keine Corona-Antikörpertests in Apotheken

Apotheken verkaufen vorerst keine Corona-Antikörpertests an Privatpersonen. Hintergrund ist nach Informationen von MDR AKTUELL ein Schreiben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Vizepräsident Mathias Arnold sagte, der Verkauf an Laien sei juristisch verboten. Es handele sich um In-Vitro-Tests, die nur von Fachkreisen genutzt werden dürften.

Die Leipziger Firma "Adversis Pharma" hatte den Test am Montag vorgestellt. Das Unternehmen erklärte, man gehe davon aus, dass ein Verkauf legal sei. Mit dem Test kann man sich selbst Blutproben entnehmen und zur Untersuchung auf Antikörper an Labore schicken.

06:42 Uhr | Kretschmer stimmt Spahns Corona-Zwischenbilanz zu

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zieht die gleiche Corona-Bilanz wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Kretschmer sagte MDR AKTUELL, mit dem Wissen von heute hätte man vor einigen Monaten anders entschieden. Man entscheide heute ja auch anders, man habe aus der Pandemie gelernt. Inzwischen gebe es mehr medizinische Erkenntnisse zur Übertragung und Behandlung von Covid-19. Man wisse, dass eine Maske und Abstand schützten. Kretschmer betonte, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sei das Infektionsgeschehen bisher niedrig gewesen. Daher seien diese Länder bereits einen eigenen Weg gegangen.

Spahn hatte erklärt, mit dem heutigen Wissen würde der Staat keine Friseure und keinen Einzelhandel mehr schließen.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 03. September 2020 | 06:00 Uhr

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