Coronavirus-Pandemie Ticker: WHO spricht von "Explosion" in Europa

Trotz verschärfter Kontaktbeschränkungen steigen die Corona-Zahlen in Europa weiterhin stark an. Die WHO sieht das mit Sorge. Besonders stark sind unsere Nachbarländer betroffen. Auch Deutschland verzeichnet einen neuen Höchstwert, das Risklayer-Projekt erfasste mehr als 20.000 Fälle. Zugleich schnellte die Positivenquote hoch – 7,3 Prozent der Tests in der vergangenen Woche waren positiv.

Unser Ticker am Donnerstag, 5. November 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:05 Uhr | Münchner Studie: Hohe Dunkelziffer an Infektionen

Eine großangelegte Münchner Antikörper-Studie hat eine hohe Dunkelziffer von Infizierten bei der ersten Corona-Welle entdeckt. Der Untersuchung in rund 3.000 Münchner Haushalten zufolge hatten bis Anfang Juni rund 1,8 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen das Virus entwickelt. Das sei viermal mehr als der Anteil der damals nachgewiesenen Infektionen, teilten die Forscher der Infektions- und Tropenmedizin der Uniklinik München mit. Die Sterblichkeit der Infizierten lag demnach bei 0,76 Prozent und damit doppelt so hoch wie bei einer kleineren Studie im nordrhein-westfälischen Gangelt.

20:25 Uhr | Mutiertes Virus: Dänemark riegelt Region ab

Dänemark riegelt nach der Entdeckung einer mutierten Form des Coronavirus Teile im Nordwesten des Landes ab, um eine Ausbreitung zu verhindern. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen rief 280.000 Bürger in mehreren Gemeinden Nord-Jütlands auf, ihre Region nicht zu verlassen. Die Regierung hatte gestern die Notschlachtung aller Nerze im Land angeordnet. Zuvor war bei einigen Tieren und Menschen eine mutierte Form des Coronavirus gefunden worden. Das Mutation könnte laut Experten die Wirksamkeit eines Impfstoffs beeinträchtigen.

19:55 Uhr | Frankreich mit 58.000 Neuansteckungen

Frankreich meldet mit 58.046 neuen Ansteckungen binnen 24 Stunden einen neuen Höchststand. Insgesamt sind damit in Frankreich mehr als 1,6 Millionen Infektionen registriert. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen erhöhte sich um 363 auf 39.037, wie die Behörden mitteilten.

18:50 Uhr | Ostsachsen mit Inzidenz über 300

In Ostsachsen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen massiv gestiegen. Nach dem Landkreis Bautzen meldete auch der Kreis Görlitz einen Wert von über 300 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das Landratsamt verzeichnet aktuell 305 Neuinfektionen. Im Kreis Bautzen liebt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 322. Sachsenweit wurden seit gestern mehr als 1.400 neue Ansteckungen bestätigt. Die Zahl der Todesfälle stieg um 15 auf 375.

18:20 Uhr | DTrend: Mehrheit für verschärften Corona-Schutz

Die seit Montag geltenden Corona-Maßnahmen in Deutschland stoßen bei einer Mehrheit der Bürger auf Zustimmung. 56 Prozent der Teilnehmer im ARD-"Deutschlandtrend" hielten die Vorschriften grundsätzlich für angemessen. 24 Prozent finden demnach, dass die Maßnahmen zu weit gehen, 16 Prozent finden sie ungenügend. Der Aussage, dass die Pandemie ohne strengere Regeln nicht in den Griff zu bekommen sei, stimmten acht von zehn Befragten zu. Einzelne Maßnahmen stoßen aber auf unterschiedliche Akzeptanz. Mehr als 70 Prozent befürworteten die Kontaktbeschränkungen sowie Schließung von Bars und Kneipen. 57 Prozent finden jedoch die erneute Schließung von Restaurants nicht richtig.

18:05 Uhr | Thüringen erlaubt Vereinssport für Kinder und Jugendliche

Kinder- und Jugendsport soll in Thüringen auch außerhalb der Schule wieder möglich sein. Der Sozialausschuss im Landtag vereinbarte, betreuten und organisierten Kinder- und Jugendsport bis 18 Jahre zu erlauben. Die Corona-Verordnung des Landes soll entsprechend geändert werden. Der Landtag werde voraussichtlich kommende Woche darüber entscheiden, sagte eine Sprecherin der SPD-Fraktion MDR THÜRINGEN. Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die bundesweit geltenden Corona-Regeln unter einen sogenannten Parlamentsvorbehalt gestellt, Details können damit im Freistaat geändert werden.

17:38 Uhr | Virologe Kekulé: Staat muss Testungen steuern

Der Virologe Alexander Kekulé unterstützt die neuen Empfehlungen für Corona-Tests. Kekulé sagte im Podcast von MDR AKTUELL, es sei richtig, dass das Robert Koch-Institut seine Teststratgie überarbeitet habe. Zuerst müssten die Menschen getestet werden, die viel Kontakt mit anderen Menschen hatten oder zu Risikogruppen gehörten. Das RKI hatte mit Blick auf die begrenzten Labor-Kapazitäten empfohlen, nicht mehr jeden Verdachtsfall zu testen. Zugleich kritisierte Kekulé, dass die Labore rein privatwirtschaftlich arbeiteten. "Hier trifft ein staatlicher Notfall auf die Gesetze des Marktes", so der Virologe. Man hätte frühzeitig auf eine staatliche Steuerung umschalten sollen, um die Testkapazitäten schneller erhöhen zu können. Die Situation im Moment sei nicht geeignet, um eine Schlacht zu gewinnen.

17:20 Uhr | WHO besorgt über "Explosion" in Europa

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht die massive Ausbreitung der Corona-Pandemie in Europa mit großer Sorge. Regionaldirektor Hans Kluge sprach von einer Explosion der Fallzahlen.  Auch die Sterberate steige "allmählich".  Kluge rief zu "gezielten und angemessenen" Gegenmaßnahmen auf. Die Schulen sollten allerdings nur im äußersten Fall geschlossen werden.

Europa ist mittlerweile die Region mit den meisten nachgewiesenen Corona-Ansteckungen. Insgesamt wurden 11,6 Millionen Infektionen erfasst und 293.000 Todesfälle. Seit Oktober gibt es auch die meisten täglichen Neuansteckungen. Vergangene Woche waren es 277.000 neue Fälle pro Tag und damit mehr als die Hälfte aller Fälle weltweit. Die meisten Infektionen gab es in Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Polen. Die Zahl der wöchentlichen Corona-Toten in Europa stieg noch schneller: Nach mehr als 14.000 Todesopfern in der vorvergangenen Woche waren es vergangene Woche 21.500 Todesfälle.  

17:00 Uhr | Kliniken in Sachsen-Anhalt fordern "Rettungsschirm"

Die Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt fordern mehr Hilfe vom Bund. Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft im Land, Gösta Heelemann, verlangte einen Rettungsschirm, um die Corona-Pandemie personell und finanziell stemmen zu können. Es sollten Untergrenzen für den Einsatz von Pflegepersonal aufgehoben und eine Bezahlung für frei gehaltene Betten sichergestellt werden. Die Kliniken benötigten bessere Rahmenbedingungen für die zweite Corona-Welle. Zugleich versicherte Heelemann, niemand müsse sich sorgen, nicht behandelt zu werden.

16:35 Uhr | Cybercrime-Prozess pausiert wegen Corona-Fall

Der sogenannte Cyberbunker-Prozess vor dem Landgericht Trier muss pausieren. Ein Schöffe hatte nach Gerichtsangaben Kontakt zu einem Corona-Infizierten. Daher seien die beiden nächsten Termine abgesagt worden. Am 12. November soll das Verfahren fortgesetzt werden. Es handelt sich um einen der bundesweit größten Prozesse gegen Cyber-Kriminalität. Acht Tatverdächtige sollen über Jahre in einem alten Bunker in Traben-Trarbach ein illegales Rechenzentrum für Geschäfte im Darknet betrieben haben. Es geht um Beihilfe zu mehr als 249.000 Straftaten, darunter millionenschwere Drogendeals, aber auch Cyberangriffe und Falschgeldgeschäfte.

16:05 Uhr | China verschärft Einreisebestimmungen

Angesichts steigender Corona-Infektionen in vielen Ländern hat China seine Einreisebestimmungen auch für Deutschland verschärft. Von Freitag an müssen Reisende aus Deutschland sowie aus weiteren von der Pandemie stark betroffenen Ländern vor einem Flugantritt nach China zunächst einen negativen Corona- sowie Antikörper-Test vorweisen. Dann erteilen chinesische Botschaften oder Konsulate einen sogenannten "grünen Gesundheitscode". Für Briten wurden Einreisen bis auf wenige Ausnahmen komplett ausgesetzt.

15:05 Uhr | Tschechien und Österreich melden Rekordzahlen

In Tschechien ist nach zwischenzeitlicher Entspannung die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf den Rekordwert von 15.729 binnen eines Tages gestiegen. Auch in Österreich schnellen die Neuinfektionszahlen weiter nach oben. Laut Innenministerium wurden 7.416 neue Positivtests gezählt, was ebenfalls ein neuer Tageshöchstwert ist.

13:50 Uhr | Schweden: Rekord bei Neuansteckungen

Schweden meldet einen Tageshöchstwert von 4.034 Neuinfektionen, die Gesamtzahl stieg damit auf etwa 137.000. Die Zahl der Todesfälle geben die Behörden mit 6.002 an. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es bislang etwa 608.000 bestätigte Ansteckungen und knapp 11.000 Covid-19-Tote. Schweden hat jedoch nur etwa zehn Millionen Einwohner. Das Land verfolgt in der Pandemie eine eigene Strategie, die auf die Vermeidung von Lockdowns setzt.

11:59 Uhr | Corona-Lockdown verdirbt Einzelhändlern Aussicht auf Weihnachtsgeschäft

Einzelhändler in den Innenstädten rechnen wegen des Teil-Lockdowns in diesem Jahr mit einem deutlich schwächeren Weihnachtsgeschäft. Das erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE). Im Vergleich zum Vorjahr werde der Einzelhandel seinen Umsatz zwar um 1,2 Prozent auf knapp 104 Milliarden Euro steigern können. Wachstumstreiber sei aber vor allem der Onlinehandel. Der stationäre Einzelhandel erwartet dagegen durch die gesunkene Kundenfrequenz schrumpfende Umsätze. Laut HDE-Konsumbarometer wollen 44 Prozent der Verbraucher ihre Weihnachtseinkäufe verstärkt online erledigen.

Der Handel in den Innenstädten darf zwar öffnen, gleichzeitig appelliert die Politik aber an die Kunden, zuhause zu bleiben. In der Folge können die Geschäfte mit Blick auf extrem sinkende Kundenfrequenzen vielerorts wirtschaftlich nicht mehr überleben.

Stefan Genth HDE-Hauptgeschäftsführer

11:04 Uhr | Lockdown light = Hamsterkäufe light

Die deutschen Verbraucher haben sich vor dem neuen Teil-Lockdown erneut mit Toilettenpapier und Desinfektionsmitteln eingedeckt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge waren die Verkaufszahlen in der Woche vom 19. bis 24. Oktober mehr als doppelt so hoch wie in den Vorjahres-Zeiträumen. Ein Ausmaß der Hamsterkäufe wie im Frühjahr gab es aber nicht mehr.

10:52 Uhr | Informationen aus den Ländern

Mehr Informationen über die Corona-Lage in Mitteldeutschland finden Sie in den Corona-Tickern der Länder:

10:44 Uhr | Ramelow fühlt sich von Querdenken bedroht

Vor den Haus des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow haben Unbekannte eine Grabkerze und einen Aufruf zur "Querdenken"-Demonstration in Leipzig abgelegt. Nach eigenen Angaben fühlt sich Ramelow durch die Aktion bedroht und prüft eine Anzeige. Zuvor sei seine Wohnadresse in einer "Querdenken"-Gruppe beim Messenger-Dienst Telegram verbreitet worden, sagte Ramelow am Donnerstag in Erfurt. Darin sei auch dazu aufgerufen worden, ihm Dinge vor die Haustür zu stellen. Die "Querdenken"-Bewegung protestiert seit Monaten gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

10:13 Uhr | Studie: Großveranstaltungen sicherer als der Alltag?

Die Ergebnisse der Studie "Restart 19" machen der Branche der Veranstalter und Millionen Beschäftigten neue Hoffnung. Viele sind seit März ohne Arbeit und Einkommen. Jetzt liegt es an Unternehmen und Politik – dann könnten ab Dezember wieder Konzerte, Theateraufführungen und Sportveranstaltungen mit Zuschauern stattfinden. Die Studie zeigt, dass Großveranstaltungen in der Halle auch während einer Pandemie möglich sind.

09:59 Uhr | Sachsen und Sachsen-Anhalt planen Schnelltest-Reserve

In Sachsen soll ebenso wie in Sachsen-Anhalt eine Landesreserve an Corona-Schnelltests aufgebaut werden. Das bestätigte das Gesundheitsministerium in Dresden MDR AKTUELL. Geplant sei die Bestellung von rund 100.000 Tests als Puffer für mögliche Versorgungs-Engpässe. Zuvor hatte Sachsen-Anhalt erklärt, noch in dieser Woche die ersten 100.000 Antigen-Tests zu bestellen. Der Finanzausschuss hatte gestern den Kauf von einer halben Million Tests für Krankenhäuser und Pflegeheime bewilligt. Thüringen sieht dazu keine Notwendigkeit. Hier sollen die Pflegeeinrichtungen lediglich über die Schnelltests und Bestellmöglichkeiten beraten werden.

08:11 Uhr | Mehr als 20.000 Neuinfektionen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Deutschland auf einen neuen Rekord gestiegen. Das Risklayer-Projekt meldete am Donnerstagmorgen 20.218 bestätigte Fälle binnen 24 Stunden - das sind etwa 1.500 tägliche Neuinfektionen mehr als vor einer Woche. 2.580 Covid-19-Patienten werden aktuell auf Intensivstationen behandelt. 145 Menschen starben binnen 24 Stunden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts kommen viele Labore mit dem Auswerten von Tests nicht nach. Allein vorige Woche habe es einen Rückstau von fast 99.000 Proben gegeben.

07:33 Uhr | Gut die Hälfte der Deutschen rechnet mit Weihnachten ohne Familienfeiern

Gut die Hälfte der Bundesbürger rechnet mit einem Weihnachten in der Isolation. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab, dass 52 Prozent befürchten, dass die Haushalte in Deutschland wegen der Corona-Krise diesmal getrennt feiern müssen. Dass Restaurants, Kneipen und Cafés rund um die kommenden Feiertage geschlossen bleiben müssen, erwarten 53 Prozent. Lediglich acht Prozent gehen davon aus, dass Weihnachten und Silvester ablaufen wird wie in jedem Jahr. Zwei Drittel der Bundesbürger (68 Prozent) erwarten in diesem Corona-Winter einen Ausfall von Weihnachtsmärkten, Gottesdiensten, Konzerten und Silvesterpartys. 62 Prozent erwarten, dass sie sich dadurch einsam fühlen werden.

07:12 Uhr | Teil-Lockdown in England beginnt

In England tritt am Donnerstag ein Teil-Shutdown in Kraft: Es bleiben nur noch Schulen, Universitäten und zum Leben notwendige Geschäfte geöffnet. Restaurants, Kultureinrichtungen und Sportzentren müssen für einen Monat schließen. Die Engländer sollen ihre Wohnungen nur noch aus triftigem Grund verlassen - etwa zur Arbeit oder zur Pflege Angehöriger.

06:47 Uhr | Quote positiver Coronatests deutlich gestiegen

Der Anteil positiver Coronatests in Deutschland ist drastisch gestiegen. Das geht aus dem Lagebericht hervor, den das Robert Koch-Institut am Abend veröffentlichte. Demnach wurde in der vergangenen Woche bei etwa 7,3 Prozent der Tests eine Infektion nachgewiesen. In der letzten Augustwoche habe diese Quote noch bei rund 0,7 Prozent gelegen. Die Gesamtzahl der wöchentlichen Tests stieg in diesen zwei Monaten um ein Drittel. Vorige Woche wurden 1,6 Millionen Laboruntersuchungen vorgenommen.

06:30 Uhr | Trotz Hotelabsagen: Betten in Leipzig für Corona-Kritiker

Teilnehmer der angekündigten Großdemonstration der Initiative Querdenken können in Leipzig trotz Hotelabsagen mit Übernachtungsmöglichkeiten rechnen. Das ergaben Recherchen von MDR AKTUELL. Demnach wollen sich andere Hoteliers dem Schritt der Kette Motel One nicht anschließen. In Chatgruppen von Corona-Kritikern etwa beim Messenger Telegram werden außerdem Privatquartiere angeboten. Motel One hatte für seine drei Häuser in Leipzig alle Buchungen storniert, bei denen die Anreise für Freitag oder Samstag geplant war. Begründet wurde dies mit Sicherheitsbedenken. Demo-Teilnehmer gelten laut der Corona-Verordnung nicht als Touristen und dürfen deshalb von Hotels beherbergt werden.

06:00 Uhr | Der Ticker vom 5. November

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten. 

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 05. November 2020 | 06:00 Uhr

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