Coronavirus-Pandemie Ticker vom Donnerstag: Pandemie-Kosten laut Ifo-Institut bei bislang 330 Milliarden Euro

Die Corona-Pandemie hat durch die wirtschaftlichen Ausfälle in den vergangenen Jahren bislang 330 Milliarden Euro gekostet. Die Verkürzung des Genesenenstatus durch das RKI ist rechtswidrig. Patientenschützer fordern, die Maßnahmen im Pflegesektor noch über den 20. März hinaus beizubehalten. Aktuelle Entwicklungen zur Pandemie im Ticker.

Ein negativer SARS-CoV-2 Test liegt auf mehreren Euroscheinen.
330 Milliarden Euro hat die Corona-Krise bislang gekostet. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Donnerstag, 17. Februar 2022, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

22:11 Uhr | Portugal lockert weiter Corona-Regeln

Angesichts sinkender Infektionszahlen hat Portugal eine weitere Lockerung der Corona-Einschränkungen beschlossen. Wie die Regierung nach einer Kabinettssitzung mitteilte, wird unter anderem die 3G-Regel abgeschafft, die im beliebten Urlaubsland bisher noch für den Besuch von Hotels, Restaurants und anderen Einrichtungen galt. Auch Grenzen für die zulässige Auslastung wird es nicht mehr geben. Zudem entfällt die Testpflicht für den Zutritt zu Sportveranstaltungen, Diskotheken und Bars.

Einige Einschränkungen bleiben allerdings vorerst bestehen. In geschlossenen öffentlichen Räumen muss man weiterhin Schutzmaske tragen. Ungeimpfte und auch diejenigen, die noch keine Auffrischungsimpfung haben, müssen bei Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeheimen einen negativen Test vorlegen. Und bei der Einreise ins Land muss der digitale Impfpass vorgelegt werden. Der Corona-Notstand bleibt in abgeschwächter Form bis zum 7. März in Kraft.

19:23 Uhr | Expertenrat fordert mehr Aufmerksamkeit für Kinder

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung dringt darauf, das Kindeswohl in der Pandemie stärker zu berücksichtigen. Die Pandemie belaste Kinder und Jugendliche "aus vielfältigen Gründen besonders stark", erklärten die Expertinnen und Experten in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme. Neben der direkten Krankheitslast verwiesen sie vor allem auf psychische und physische Folgeprobleme aufgrund der Maßnahmen.

Genannt wurden in der Stellungnahme Belastungen in der Familie wie Angst, Krankheit, Tod oder Existenzverlust, aber auch der Verlust an sozialer Teilhabe und Planungsunsicherheit. Auch exzessive Mediennutzung habe weiter zugenommen. Besonders ausgeprägt seien die beschriebenen Effekte bei Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien in Folge von Armut, Bildungsferne, Migrationshintergrund oder fehlenden Sprachkenntnissen, hieß es.

18:36 Uhr | Israel schafft den "Grünen Pass" ab

Israel schafft den sogenannten Grünen Pass zum Nachweis einer Corona-Impfung oder -Genesung ab. "Wir beenden die Verwendung des Grünen Passes, die Omikron-Welle ist eingedämmt", erklärte Ministerpräsident Naftali Bennett nach einem Treffen mit Vertretern des öffentlichen Gesundheitswesens. Zur Begründung verwies er auf "einen starken Rückgang" bei der Zahl der Schwerkranken und der Infizierten. Bereits Anfang Februar hatte die Regierung die Nachweis-Pflicht gelockert. Beim Besuch von Cafés, Restaurants und Hotels war der Pass nicht mehr erforderlich, in Krankenhäusern und Kinos etwa hingegen schon.

18:02 Uhr | Thüringen: Erste Lockerungen ab Freitag geplant

In einer Sondersitzung des thüringischen Kabinetts wurden Lockerungen der Corona-Regeln für die kommenden Wochen beschlossen. Die ersten Lockerungen für den Einzelhandel und für private Treffen von Geimpften kommen schon diesen Freitag, weitere folgen dann kommende Woche. Ab 1. März soll dann eine neue Verordnung mehr Freiheiten als bislang einräumen, und ab 20. März soll es nur noch einen Basisschutz geben. "Das bedeutet, wir werden uns aus den letzten zwei Jahren verabschieden", sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow nach Beratungen von Bund und Ländern zur Pandemie. Details werde man in den nächsten Tagen noch abstimmen, aber ein grober Fahrplan stehe bereits.

17:43 Uhr | Sachsen-Anhalt lockert Corona-Regeln ab Freitag

Sachsen-Anhalt will die Corona-Maßnahmen ab morgen stufenweise lockern. Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte, die Landesregierung habe sich einstimmig darauf verständigt, die ersten Schritte zum frühestmöglichen Zeitpunkt umzusetzen. Demnach soll morgen die 2G-Regel im Einzelhandel fallen. Die Geschäfte sollen wieder für alle zugänglich sein, die Maskenpflicht bleibt aber bestehen. Für Museen, Bibliotheken und Gedenkstätten gilt künftig das 3G-Modell. Auch die Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Ungeimpfte können sich mit bis zu zehn Personen treffen. Für Geimpfte und Genesene gibt es keine Einschränkungen mehr. Die Änderungen gelten erstmal bis zum 4. März – dann sollen weitere Lockerungsschritte folgen.

17:38 Uhr | Kekulé: Testverfahren gehören auf den Prüfstand

Der Virologe Alexander Kekulé hat eine grundlegende Überprüfung der Corona-Testverfahren gefordert. Kekulé sagte MDR AKTUELL, schon länger sei zu beobachten, dass Antigen-Schnelltests bei der Omikron-Variante weniger zuverlässig seien. Doch auch PCR-Tests lieferten exotische Ergebnisse, insbesondere falsch negative. Die Tests gehörten daher grundsätzlich auf den Prüfstand. Die Politik müsse sich überlegen, wie sie die Hersteller dazu bewegen könne, ihre Tests zu überarbeiten. Kekulé plädierte in diesem Zusammenhang erneut für eine europäische Produktion von Antigen-Schnelltests. Viele Hersteller säßen in China oder Südkorea, sodass eine Einflussnahme schwierig sei.

17:06 Uhr | Sachsen-Anhalt: Voranmeldung für Novavax-Impfung möglich

In Sachsen-Anhalt können sich ungeimpfte Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen nun für eine Corona-Impfung mit Novavax vormerken lassen. Das teilte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne mit. Interessenten können sich über die Internetseiten der Landkreise und kreisfreien Städte sowie die landesweite Terminvergabe-Hotline registrieren. Sie würden dann per Mail informiert, sobald der proteinbasierte Impfstoff verfügbar sei. Die ersten 36.000 Dosen Novavax erwarte man Ende Februar. Grimm-Benne unterstrich, wegen des begrenzten Angebots könnten zunächst nur Menschen berücksichtigt werden, für die ab Mitte März die einrichtungsbezogene Impfpflicht gelte.

16:01 Uhr | Arbeitgeber gegen Rechtsanspruch auf Homeoffice

Die Arbeitgeber haben sich in der Debatte über Möglichkeiten für Homeoffice nach Wegfall der Homeoffice-Pflicht gegen einen Rechtsanspruch ausgesprochen. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Mobiles Arbeiten gehört in Betrieben zum Alltag. Beschäftigte und Arbeitgeber regeln das eigenverantwortlich. Corona hat da die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch die Grenzen im Turbo aufgezeigt."

Es sei kein Recht auf mobiles Arbeiten notwendig, sondern ein "modernes Arbeitszeitgesetz", das Chancen und Räume eröffne, betonte Kampeter. Die Arbeitgeber fordern seit langem etwa, dass die Höchstarbeitszeit auf die Woche bezogen berechnet werden sollte statt wie bisher bezogen auf die tägliche Arbeitszeit.

15:52 Uhr | Studie: Vor allem Mütter haben Kinderbetreuung in Pandemie übernommen

Mütter leisteten vor allem in der Anfangsphase der Pandemie deutlich mehr zusätzliche Kinderbetreuungsarbeit als Väter. Das geht aus einer am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichten Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Zugleich sei die Lebenszufriedenheit bei Müttern mit Kindern bis zwölf Jahren stärker gesunken als bei anderen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage ist, dass Frauen in Deutschland von den Kita- und Schulschließungen während des ersten Lockdowns besonders stark betroffen waren. Für berufstätige Mütter mit Kindern bis zwölf Jahren habe die für Job, Pendeln, Kinderbetreuung und Haushalt aufgewendete Zeit im Frühjahr 2020 um acht Stunden pro Woche zugenommen, für Väter dagegen nur um nur drei Stunden, hieß es. Den höchsten Anstieg habe es für Mütter mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren gegeben.

15:42 Uhr | Über 26.000 Ermittlungsverfahren wegen Betrug bei Corona-Hilfen

Die Strafverfolgungsbehörden haben wegen Betrugsverdachts bei Corona-Hilfen einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge in mehr als 26.800 Verfahren Ermittlungen eingeleitet. Wie die Zeitung unter Berufung auf eine Umfrage unter den Landesregierungen, Staatsanwaltschaften und Landeskriminalämtern berichtete, liege der vermutete Schaden bei mehr als 217 Millionen Euro. Die Zahl der Fälle dürfte demnach noch steigen.

Die meisten Ermittlungsverfahren betreffen laut der Umfrage Corona-Soforthilfen. Viele mutmaßliche Betrüger beantragten demnach Subventionen für ausgedachte Unternehmen oder für Firmen, die schon vor Beginn der Pandemie in wirtschaftliche Schieflage geraten waren.

15:33 Uhr | Frankreich: Wieder Leben in der Pariser Clubkultur

Nach der Wiedereröffnung der Diskotheken sind die Clubs der französischen Hauptstadt wieder gut gefüllt. Am Vortag waren in Frankreich mehrere Corona-Einschränkungen weggefallen. Die Diskotheken waren in Frankreich in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 18 Monate geschlossen. Seit Mittwoch dürfen sie ohne Obergrenze bei der Besucherzahl wieder öffnen. Zum Einlass muss ein gültiger Impfpass vorgelegt werden, im Inneren herrscht keine Maskenpflicht, lediglich eine Empfehlung.

Die französische Regierung hatte die Übernahme der Fixkosten für die Zeit der Schließung angekündigt. Viele Clubs sind dennoch in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil sie monatelang keine Einnahmen hatten.

Menschen stehen vor einem Club in einer Schlange. 8 min
Bildrechte: IMAGO / Christian Grube
8 min

Clubbetreiber galten zuletzt als große Anhänger der 2G Regel. Dennoch regt sich Protest. Steffen Kache von der Leipziger Distillery ist im Gespräch mit Ellen Schweda.

MDR KULTUR - Das Radio Fr 05.11.2021 06:00Uhr 08:14 min

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13:45 Uhr | Reiseverband begrüßt Lockerungen

Der Deutsche Reiseverband hat die angekündigten Lockerungen der Corona-Regeln begrüßt. Verbandschef Dirk Inger nannte es absolut richtig, die geltende Einstufung der Corona-Hochrisikogebiete jetzt schnell auf den Prüfstand zu stellen und anzupassen.

12:10 Uhr | Schlechte Bilanz für Sachsens Tourismus

Die sächsische Tourismusbranche leidet unter der Corona-Pandemie. Nach Angaben des Statistischen Landesamts besuchten im vergangenen Jahr 4,2 Millionen Menschen den Freistaat. Das seien nur etwa halb so viele gewesen wie 2019. Die Zahl der Übernachtungen habe mit 20,7 Millionen ebenfalls deutlich unter dem Wert von vor zwei Jahren gelegen. In der Zeit, in der touristische Beherbergungen möglich gewesen seien, sei die Nachfrage aber weiterhin hoch gewesen. Der Landestourismusverband Sachsen beziffert den Umsatzverlust nach zwei Jahren Pandemie auf insgesamt rund sieben Milliarden Euro.

11:30 Uhr | Corona-Maßnahmen in der Schweiz gefallen

In der Schweiz sind seit Mitternacht die meisten Corona-Schutzmaßnahmen gefallen. Unter anderem wurde die Maskenpflicht in Geschäften und Innenräumen aufgehoben. In Gesundheitseinrichtungen und im Nahverkehr muss ein Mund-Nasen-Schutz allerdings noch getragen werden. Außerdem wird kein Nachweis mehr über eine Impfung oder Genesung gebraucht. Das gilt auch bei der Einreise aus dem Ausland. Auch für private Treffen gibt es keine Einschränkungen mehr und die Homeoffice-Empfehlung wurde aufgehoben.

11:15 Uhr | Verkürzung des Genesenenstatus durch RKI rechtswidrig

Die Verkürzung des Genesenenstatus durch das Robert Koch-Institut von sechs auf drei Monate ist rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden. Die Richter erklärten, über die Geltungsdauer des Genesenenstatus müsse die Bundesregierung selbst entscheiden. Diese Aufgabe dürfe nicht auf das RKI übertragen werden, das überschreite die Grenzen der gesetzlichen Ermächtigung. Die Entscheidung der Richter gilt zunächst nur für die beiden Antragsteller, die vor das Gericht gezogen waren.

Das RKI war erst im Januar ermächtigt worden, über die Dauer des Genesenenstatus zu entscheiden. Bund und Länder haben das inzwischen wieder rückgängig gemacht.

11:10 Uhr | Bundesärztekammer appelliert an mehr Eigenverantwortung

Die Bundesärztekammer hat zu mehr Eigenverantwortung in der Pandemie aufgerufen. Präsident Klaus Reinhardt sagte den "Funke Medien", mit dem Wegfall gesetzlicher Vorschriften komme dem eigenverantwortlichen Verhalten noch mehr Bedeutung zu. Als Beispiele nannte er neben der Impfung freiwillige Schnelltests vor privaten Feiern und das Tragen von FFP-2-Masken im Nahverkehr.

10:45 Uhr | Niedersachsen will Maskenpflicht in der Schule abschaffen

Niedersachsen will die Corona-Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler stufenweise abschaffen. In einem ersten Schritt müssen Grund- und Förderschüler vom 21. März an im Unterricht keine Maske mehr tragen, bis Anfang Mai sollen alle weiteren Schüler folgen, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne in Hannover ankündigte.

10:35 Uhr | Ifo-Institut: Corona-Krise hat bislang 330 Milliarden Euro gekostet

Die wirtschaftlichen Ausfälle durch die Corona-Pandemie summieren sich nach Angaben des Ifo-Instituts mittlerweile auf 330 Milliarden Euro. Konjunkturchef Timo Wollmershäuser sagte, das entspreche einem volkswirtschaftlichen Verlust von zehn Prozent der Wirtschaftsleistung des Jahres 2019. Ifo-Präsident Clemens Fuest sprach von der schwersten Weltwirtschaftskrise seit der Großen Depression in den 1930er Jahren. Es sei richtig gewesen, dass die deutsche Regierung die Wirtschaft entschlossen stabilisiert habe.

09:45 Uhr | Virologe Stöhr hält Corona-Lockerungen für überfällig

Der Virologe und Epidemiologe Klaus Stöhr hält die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Lockerungen für längst überfällig. Stöhr sagte MDR AKTUELL, man müsse sich von der Illusion trennen, dass man jede Infektion verhindern könne. Die Strategie passe nicht mehr. Stattdessen gehe es darum, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern und dazu müsse die Impfrate erhöht werden.

Stöhr betonte, dass die Anzahl der Infizierten steige, lasse sich nicht verhindern. Deutschland brauche die natürliche Immunisierung, um ein Ende der Pandemie zu erreichen. Bund und Länder hatten gestern vereinbart, dass am 20. März fast alle Corona-Einschränkungen fallen sollen.

09:30 Uhr | GEW warnt vor Lockerungen in Schulen und Kitas

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warnt vor zu schnellen Corona-Öffnungsschritten in Schulen und Kitas. GEW-Chefin Maike Finnern sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", es sei richtig, auch diese Einrichtungen in die gesellschaftliche Entwicklung miteinzubeziehen. Das müsse aber mit Augenmaß geschehen, um den bestmöglichen Gesundheitsschutz der Lehrer, Schüler und Eltern zu gewährleisten.

07:20 Uhr | RKI: Corona-Inzidenz weiter gesunken

Die bundesweite Corona-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert-Koch-Institut gab den Wert am Morgen mit 1.385 an. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages rund 236.000 neue Infektionen. Das sind rund 12.000 weniger als vor einer Woche. Zudem wurden 261 weitere Todesfälle verzeichnet. Die Hospitalisierungsrate wurde zuletzt mit 6,04 angegeben.

Regional gibt es große Unterschiede. Laut dem Datenprojekt Risklayer liegen Schleswig-Holstein und Bremen unterhalb der 1.000er-Marke, Thüringen liegt leicht darüber (1.040,5). In Sachsen ist der Wert wieder gestiegen auf jetzt 1.362,8, in Sachsen-Anhalt sind es 1.749,4.

07:00 Uhr | Stiftung Patientenschutz: Keine Lockerungen im Pflegesektor

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordert, Corona-Maßnahmen im Pflegesektor länger beizubehalten. Er sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", verletzliche Bevölkerungsgruppen müssten auch über den 19. März hinaus geschützt werden. Für staatliche Maßnahmen brauche man deshalb weiterhin eine wirksame gesetzliche Ermächtigung anstelle dem Ausrufen eines "Freedom Days".

06:50 Uhr | Sachsens Linke fordert Lockerungen im Freizeitsport

Die sächsische Linke fordert, die Corona-Einschränkungen im Freizeitsport zu lockern. Die sportpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Marika Tändler-Walenta, bezeichnete bei MDR AKTUELL die 2G-Regel für Mannschaftssport als überholt. Sie sprach sich dafür aus, beim Sporttreiben unter freiem Himmel nur noch 3G anzuwenden.

Auch der Präsident des Sächsischen Fußballverbandes, Hermann Winkler, sprach sich für Lockerungen aus. Die derzeitigen Regeln seien teilweise unlogisch und frustrierten nicht nur die Sporttreibenden. Aus vielen Vereinen höre er, dass auch Ehrenamtliche überlegten aufzuhören.

06:35 Uhr | Konzertveranstalter blicken skeptisch auf Öffnungsperspektive

Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft sieht die Corona-Lockerungen skeptisch. Präsident Jens Michow sagte MDR AKTUELL, es sei schön, dass seine Branche endlich wieder loslegen könne. Doch es gebe keine Planungssicherheit. Man wisse nicht, ob es im Herbst nicht neue Beschränkungen gebe. Der Drei-Stufen-Plan von Bund und Ländern sieht vor, dass fast alle Corona-Beschränkungen am 20. März fallen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Donnerstag, 17. Februar 2022

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 15. Februar 2022 | 06:00 Uhr

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