Coronavirus-Pandemie Ticker: Auch Berlin will fast alle Geschäfte schließen

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hat in Deutschland die Marke von 20.000 überschritten. Mehr als 13.000 Tote waren nach Angaben des Robert Koch-Instituts älter als 80 Jahre. In den ostsächsischen Kreisen gelten jetzt strengere Verordnungen. Zudem wird überlegt, wie in dem ab Montag in Sachsen geltenden Lockdown für Geschäfte ein Ausweichen auf die benachbarten Länder verhindert werden kann. Berlin will dem sächsischen Beispiel nun bald folgen.

Menschen am verkaufsoffenen Sonntag am 2. Advent auf der Friedrichstraߟe in Berlin
Die Friedrichstraße in Berlin am verkaufsoffenen Sonntag am 2. Advent: Solche Bilder soll es demnächst in der Hauptstadt nicht mehr geben. Wann die Läden schließen sollen, war nach den Angaben des Regierenden Bürgermeisters zunächst allerdings offen. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Donnerstag, 10. Dezember 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

18:35 Uhr | Ausgangssperre zu Silvester in Frankreich

Wegen der Corona-Pandemie dürfen die Franzosen den Jahreswechsel nicht im Freien feiern. Die Regierung verhängt für Silvester eine nächtliche Ausgangssperre, wie Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend mitteilte. Als Grund nannte er die zu hohen Neuinfektionszahlen.

18:20 Uhr | Sachsen: Anträge auf Notbetreuung ab sofort möglich

In Sachsen können Eltern, die im neuen Lockdown eine Notbetreuung brauchen, diese ab sofort beantragen. Das teilten die Kommunen am Donnerstag mit. Zwar werde die neue Coronaschutzverordnung erst am Freitag verabschiedet. Damit werde aber die Zeit zu knapp, damit sich Eltern noch die nötigen Bescheinigungen vom Arbeitgeber holen könnten. In Sachsen müssen Kitas und Schulen ab Montag schließen. Eine Notbetreuung soll es nur für einen eng begrenzten Kreis geben. Lediglich Eltern, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, sollen sie für ihre Kinder in Anspruch nehmen können. Dazu müssen in der Regel beide Eltern einen Nachweis erbringen.

17:20 Uhr | Hackerangriff auf Europäische Arzneimittelbehörde

Mit einer Attacke auf die Europäische Arzneimittelbehörde haben Hacker Dokumente über den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer erbeutet. Das bestätigte die Behörde mit Sitz in Amsterdam. Welches Ausmaß der Angriff hatte, ist noch unklar. Die Behörde sprach lediglich von einigen Dokumenten. Sie beträfen den Zulassungsantrag für den Impfstoff. Durch die Attacke werde sich die Zulassung der Impfstoffe aber nicht verzögern. Wer hinter dem Angriff steht, ist unbekannt.

16:49 Uhr | Schwesig: schnell über bundesweiten Lockdown entscheiden

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat eine schnelle Entscheidung über einen bundesweiten Corona-Lockdown gefordert. Schwesig sagte in Schwerin, spätestens am Freitag sollten Bund und Länder darüber beraten. Sie sei dafür, den Einzelhandel mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften ab dem vierten Advent (20. Dezember) herunterzufahren. Zuvor hatte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller erklärt, Einzelhandel und Schulen sollten noch vor Weihnachten und bis zum 10. Januar geschlossen werden. Beschlüsse wolle der Senat am nächsten Dienstag fassen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet schrieb auf Twitter, wenn alle 16 Länder und der Bund jetzt gemeinsam handelten, könnten die hohen Infektionszahlen deutlich gesenkt werden. Dann gebe es auch für 2021 wieder eine Perspektive hin zu mehr Normalität. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte, das öffentliche Leben müsse heruntergefahren werden. Man brauche Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperren. Geschäfte müssten geschlossen werden.

16:05 Uhr | Lage in Sachsens Krankenhäusern angespannt

In Sachsen sind derzeit insgesamt 112 Betten für Covid-19-Patienten frei. Das teilte das Sozialministerium mit. Die Lage sei zum Teil sehr angespannt, es gebe aber noch genügend Betten. Mit Blick auf die gegenwärtige Entwicklung der Infektionszahlen sei jedoch davon auszugehen, dass auch die Anzahl dieser Patienten in den Krankenhäusern des Freistaates Sachsen zunächst weiter steigen wird. Derzeit werden in Sachsen 473 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen behandelt, 241 davon müssen beatmet werden.

Am Klinikum Chemnitz und den Unikliniken in Dresden und Leipzig wurden nach Angaben des Sozialministeriums Krankenhausleitstellen eingerichtet. Sie überwachten die Kapazitäten der Krankenhäuser der jeweiligen Region. Zeichne sich ein Engpass ab, stocke das betreffende Krankenhaus zunächst selbst die Kapazitäten auf, soweit das möglich sei. Zudem verteilten die Krankenhausleitstellen Patienten auf andere, aufnahmebereite Krankenhäuser. Sollten alle Krankenhäuser in Sachsen an ihre Kapazitätsgrenze gelangen, würden Patienten nach Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin oder Brandenburg verlegt werden.

15:25 Uhr | Apotheker bitten um Geduld bei Ausgabe kostenloser FFP2-Masken

Die Apotheken bitten um Geduld bei der geplanten Abgabe kostenloser FFP2-Masken. Die sollen an gut 27 Millionen Menschen aus Corona-Risikogruppen verteilt werden. Begonnen werden könne damit aber frühestens ab dem voraussichtlichen Inkrafttreten der Verordung am 15. Dezember, hieß es von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Zunächst sollen die Berechtigten zwischen dem 15. und 31. Dezember drei Masken erhalten. in einem zweiten Schritt ab dem 1. Januar werden weitere zwölf Masken in zwei Sechserpacks verteilt. Der Präsident des Apothekerverbands, Friedemann Schmidt, mahnte zur Geduld. Er bat die Patieten, nicht ab dem ersten Tag die Apotheken zu stürmen. Die Verteilung sei logistisch eine "Herkulesaufgabe". Gegen einen Eigenanteil von zwei Euro je sechs Masken sollen Risikopatienten nach einem Beschluss des Bundes FFP2-Masken zur Verfügung gestellt bekommen. Den Bund kostet die Aktion etwa 2,5 Milliarden Euro.

15:03 Uhr | Keine Einkaufstouren für Sachsen in Nachbarbundesländer

Sachsen will Einkaufstouren seiner Bürgerinnen und Bürger über die Landesgrenzen während des harten Lockdowns ab kommender Woche verhindern. Das bestätigte das Sozialministerium auf Anfrage vom MDR. Derzeit sei geplant, das Einkaufen nur in einem Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort und ausschließlich innerhalb der Landesgrenzen zu gestatten. Die endgültige Regelung werde erst morgen feststehen. Die benachbarten Bundesländer wurden laut Sozialministerium in Dresden über die Pläne informiert. Gerade mit Blick auf das Einkaufen hätte sich Sachsen eine bundesweit einheitliche Regelung gewünscht. Wegen der hohen Infektionszahlen hierzulande sei jedoch ein sofortiges Handeln nötig.

12:54 Uhr | Auch Berlin will fast alle Geschäfte schließen

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat eine Schließung der meisten Geschäfte auch in der Hauptstadt angekündigt. Jenseits vom Lebensmittelhandel müssten alle Shoppingangebote heruntergefahren werden. Es gehe nicht anders, sagte der SPD-Politiker. Der Lockdown solle bis 10. Januar gelten, ab wann genau stehe zwar noch nicht fest, voraussichtlich aber noch vor Weihnachten. Entfallen soll demnach auch der verkaufsoffene Sonntag am 20. Dezember.

Die Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner ist mir wichtiger als ein Shoppingerlebnis.

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister in Berlin

Zudem sollen wie in Sachsen die Weihnachtsferien bis 10. Januar verlängert werden. Auch hierzu gebe es aber noch keinen Beschluss des Senats, sagte Müller. Beratungen laufen demnach noch.

12:20 Uhr | Sachsen testet einen "Corona-Warn-Buzzer"

In Sachsen wird jetzt ein Warnsystem getestet, das ohne eigenes Smartphone funktioniert. Wie das Sozialministerium in Dresden mitteilte, wird in Augustusburg der Prototyp des "Corona-Warn-Buzzers" mit maximal 2.500 Teilnehmern getestet. Das Land fördert das Projekt demnach mit zwei Millionen Euro. Das Gerät, das etwa so groß sei wie ein Autoschlüssel, könne über Bluetooth die Kontakte mit anderen Menschen erkennen und speichern, wenn diese eine Warn-App auf ihrem Smartphone oder ebenfalls einen Buzzer nutzen. Meldet ein Nutzer dann innerhalb von 14 Tagen eine Coronavirus-Infektion, sollen möglichst alle näheren Kontakte ermittelt und informiert werden.

11:52 Uhr | Kitaverband kritisiert Schließungen in Sachsen

Der Deutsche Kitaverband hat die geplanten Schließungen von Kindertagesstätten in Sachsen kritisiert. Kinder würden so erneut zu Verlierern der Pandemie, "obwohl sie erwiesenermaßen nicht die Treiber der Infektionen sind", erklärte der Verband heute.

Aus dem Lockdown im Frühjahr sei bekannt, dass die negativen Folgen für Kinder immens seien. Sie bräuchten den Kontakt zu anderen Kindern und könnten diese nicht digital realisieren. Zudem sichere Kinderbetreuung die Erwerbstätigkeit der Eltern. Der Verband vertritt die freien, nicht staatlichen Kita-Betreiber.

11:31 Uhr | Magdeburger Hochschul-Mitarbeiter in Quarantäne

Mitarbeiter der Hochschule Magdeburg-Stendal sind nach einer Sitzung in Magdeburg in Quarantäne geschickt worden. Wie die Hochschule heute mitteilte, war am Montag die Coronavirus-Infektion eines Kollegen bekannt geworden, der am Freitag an der Klausur mit rund 20 anderen teilgenommen habe. Aus Sicht der Hochschule sei mit rund 400 Plätzen ausreichend Abstand im Audimax gewesen. Das Gesundheitsamt habe aber entschieden, die in der Landeshauptstadt wohnenden Teilnehmer der Sitzung in Quarantäne zu schicken.

11:17 Uhr | Schule zu: Ministerium rät zu Urlaubstagen

Sachsens Wirtschaftsministerium rät Arbeitnehmern, deren Kinder ab Montag nicht mehr in Kindergärten oder Schulen gehen können, Urlaub zu nehmen oder Überstunden abzubauen. In "Informationen zur Arbeit und Kinderbetreuung im Lockdown" auf Facebook heißt es etwa: "Die Kinderbetreuung kann beispielsweise durch die Inanspruchnahme von Urlaubstagen oder den Abbau von Überstunden gewährleistet werden." Generell sollten Eltern versuchen, sich mit Arbeitgebern zu einigen.

Weiter hieß es, wenn Schulen und Kindergärten auf Basis des Infektionsschutzgesetzes geschlossen seien, dürfe Arbeitnehmern, die Kinder betreuen, nicht gekündigt werden. Eine Erklärung für diese Aussage liefert das Ministerium nicht. Arbeitsrechtlern zufolge gilt in solchen Fällen § 275 BGB, allerdings nur für Kinder unter zwölf Jahren, und wenn eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

10:30 Uhr | Seehofer vorsorglich in Quarantäne

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ist nach einem möglichen Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiterin vorsorglich in Quarantäne. "Hinweise auf eine Infektion des Ministers liegen derzeit nicht vor", teilte das Ministerium auf Twitter mit.

10:15 Uhr | RKI: Mehrzahl der Toten über 80 Jahre alt

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat die aktuelle Pandemie-Lage in Deutschland als ernst bezeichnet. Sie habe sich zuletzt sogar noch verschlechtert. Die Zahl schwerer Erkrankungen und Todesfälle nehme weiter zu, da die Zahl der Infektionen neue Höchststände erreiche. Von den mehr als 20.000 bisher registrierten Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 seien mehr als 13.000 der Gestorbenen über 80 Jahre alt gewesen. Einmal mehr rief Wieler die Bürger auf, durch Einhaltung der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beizutragen: "Schützen Sie Ihre Familien und Freunde!"

09:30 Uhr | Fast 24.000 neue Infektionen an einem Tag

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben gestern insgesamt 23.934 neu bestätigte Coronavirus-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Das geht aus den Daten des beim Institut für Technologie in Karlsruhe angesiedelten Risklayer-Projekts hervor. Aus Sachsen wurden demnach 2.499 neue Infektionen gemeldet, 746 aus Thüringen und 670 aus Sachsen-Anhalt.

08:58 Uhr | Ausgangssperren in Bayern werden eingehalten

Die neuen nächtlichen Ausgangssperren in Bayern sind anscheinend weitgehend eingehalten worden. Die Polizei meldete am Donnerstag nach der ersten Nacht und Temperaturen um den Gefrierpunkt kaum Verstöße. In Kreisen und Städten mit Werten ab 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tage gilt seit gestern eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr, was zuletzt für gut zwei Dutzend der Kreise und Städte in Bayern galt. Menschen dort dürfen nur noch aus wenigen triftigen Gründen aus dem Haus, wozu Spaziergänge nicht mehr zählen.

08:05 Uhr | Thüringen fürchtet Einkaufstourismus

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich zu den Befürchtungen eines möglichen Einkaufstourismus aus Sachsen in Thüringen geäußert. Nach Angaben des Linke-Politikers plant die sächsische Regierung eine neue Verordnung, nach der Landesgrenzen nicht mehr überschritten werden dürfen. Unter anderem der Saale-Orla-Kreis rechnet mit Einkaufstouristen aus Sachsen, wo am Montag ein Lockdown für die meisten Geschäfte in Kraft tritt. Die sächsische Staatskanzlei äußerte sich noch nicht zu diesen Angaben. Eine neue Verordnung wird allerdings für morgen erwartet.

07:53 Uhr | Corona-Register für Pflegeheime gefordert

Angesichts hoher Infektionszahlen in Pflege- und Altenheimen fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz ein bundesweites Corona-Register für diese Einrichtungen. Der Vorsitzende Eugen Brysch sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, wie beim Divi-Intensivregister für die Krankenhäuser müsse tagesaktuell das Infektionsgeschehen in den rund 12.0000 Pflegeheimen angezeigt werden. Erfasst werden solle die Zahl von infizierten, genesenen und gestorbenen Heimbewohnern, wie viele von ihnen mit Covid-19 in eine Klinik verlegt wurden sowie auch die Zahl des aktuell in den Einrichtungen verfügbaren Pflegepersonals.

07:29 Uhr | Halle will Geschäfte offen halten

In Halle sollen die Geschäfte in der kommenden Woche offen bleiben. Oberbürgermeister Bernd Wiegand sagte MDR AKTUELL, Geschäfte zu schließen sei im Moment nicht vorstellbar. Auch aus wirtschaftlichen Gründen spreche vieles dagegen. Man denke aber darüber nach, die Schulen vor den Weihnachtsferien möglicherweise früher zu schließen. Dazu gebe es Gespräche mit dem angrenzenden Saalekreis und dem Burgenlandkreis. Wiegand forderte die Menschen im benachbarten Sachsen auf, während des harten Lockdowns ab der nächsten Woche nicht zum Einkaufen nach Sachsen-Anhalt zu kommen.

07:01 Uhr | IHK Leipzig rechnet mit überfüllten Innenstädten

Die Industrie- und Handelskammer Leipzig rechnet am kommenden Wochenende mit großem Andrang in den Innenstädten vor dem harten Lockdown in Sachsen. IHK-Präsident Kristian Kirpal befürchtete bei MDR AKTUELL zudem, dass viele Kunden ihre Weihnachtseinkäufe danach in benachbarten Bundesländern erledigen würden, wo Geschäfte offen blieben. Hier hätte sich Sachsen mit den anderen Ländern abstimmen müssen. Auch sei unklar, ob Händlern das Abholen von Ware oder das Anliefern erlaubt bleibe. Die Landesregierung lasse zu viel im Unklaren.

06:47 Uhr | Genügend Impfstoff für Mitteldeutschland

Pharma-Unternehmen gehen davon aus, dass in Mitteldeutschland genug Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung stehen wird. Der Verband forschender Pharmaunternehmen teilte MDR AKTUELL mit, die Hersteller hätten mehrere Werke, die Impfstoffe herstellten. Auch die Unternehmensberatung CNX rechnet nicht mit Engpässen. Man gehe davon aus, dass die Verteilung nach der Bevölkerungszahl erfolge und keine Konkurrenz unter den Ländern entstehe. In Mitteldeutschland gibt es zwei Unternehmen, die Impfstoffe produzieren: IDT Biologika in Dessau-Roßlau und Dermapharm in Brehna.

06:30 Uhr | Kultusministerkonferenz berät

Die Bildungsminister der Länder beraten heute in der letzten regulären Sitzung der Kultusministerkonferenz dieses Jahres noch einmal über den Umgang mit der Pandemie an den Schulen. Die Videokonferenz der Kultusminister beginnt am frühen Nachmittag.

06:16 Uhr | Strengere Schutzmaßnahmen in der Oberlausitz

In den sächsischen Landkreisen Bautzen und Görlitz gelten ab sofort strengere Schutzmaßnahmen. So müssen Mund und Nase im gesamten öffentlichen Raum bedeckt sein und nicht mehr nur auf einigen Plätzen. Das Trinken von Alkohol ist in der Öffentlichkeit komplett verboten. Abgesehen von wenigen Ausnahmen darf nachts von 22 und 6 Uhr niemand mehr das Haus verlassen. Versammlungen sind jetzt auf 100 Personen und maximal einen Stunde beschränkt. Die Sieben-Tage-Inzidenz in beiden Kreisen lag zuletzt bei 540 je 100.000 Einwohner.

06:01 Uhr | Mehr als 20.000 Corona-Tote in Deutschland

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland hat die Marke von 20.000 überstiegen. Das Robert Koch-Institut meldete heute Morgen genau 20.372 Tote, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr an oder mit dem Virus gestorben sind. Im Vergleich zum Vortag hat sich demnach die Zahl der Todesfälle um 440 erhöht. Gezählt werden Fälle, bei denen die Infektion mit dem Virus ursächlich für den Tod war oder durch Vorerkrankungen wahrscheinlich ist, dass der Tod im direkten Zusammenhang mit Covid-19 steht.

6:00 Uhr | Der Ticker am Donnerstag, 10. Dezember 2020

Guten Morgen! Auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 10. Dezember 2020 | 06:00 Uhr

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