Coronavirus-Pandemie Ticker vom Donnerstag: Impfquote steigt kaum noch

Die Impfquote in Deutschland steigt kaum noch. Acht von zehn afrikanischen Staaten werden nach Einschätzung der WHO ein wichtiges Impfziel verfehlen. Und die Hersteller der Corona-App "Luca" wollen nach den enttäuschenden Erfahrungen bei der Kontaktnachverfolgung unter anderem in Sachsen-Anhalt und Thüringen im Herbst ein Update veröffentlichen.

Blick auf den Zugang zu den Impfkabinen im Impfzentrum im Erika-Heß-Eisstadion. Drei Berliner Impfzentren haben heute ab 14 Uhr mit Impfungen ohne Termin gestartet.
In Deutschland ist noch keine Herdenimmunität erreicht, dennoch lassen sich immer weniger Menschen impfen. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Donnerstag, 2. September 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

22:17 Uhr | Mehr als 24.000 Corona-Erkrankungen trotz Impfung

Bislang sind mehr als 24.000 Menschen in Deutschland trotz vollständigem Impfschutzes an Covid-19 erkrankt. Das geht aus dem jüngsten Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Seit dem 1. Februar seien 24.098 sogenannte Impfdurchbrüche – also symptomatische Coronainfektionen mindestens zwei Wochen nach vollständiger Impfung – registriert worden. Die Effektivität der Impfung bewertet das RKI dennoch als hoch: Sie liege bei Erwachsenen je nach Altersgruppe zwischen 86 und 87 Prozent.

21:45 Uhr | Impfquote steigt kaum noch

In Deutschland macht sich in der Corona-Pandemie zusehends Impfmüdigkeit breit. Der Anteil der vollständig immunisierten Bundesbürger sei mit rund 61 Prozent im Vergleich zur Vorwoche (59 Prozent) weiterhin nur langsam gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht der Robert Koch-Instituts vom Donnerstagabend. Von Ende Juli bis Ende August legte die Impfquote lediglich um rund 10 Prozent zu.

Insgesamt kommt sie damit am Ende des Hochsommers nicht an die Werte heran, die das RKI im Juli für wünschenswert erachtete. Nach der damals entworfenen Modellierung müssen mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der Senioren ab 60 Jahren vollständig geimpft sein, damit eine ausgeprägte vierte Welle mit vollen Intensivstationen im Herbst und Winter unwahrscheinlich wird.

20:17 Uhr | WHO: Großteil afrikanischer Staaten verfehlt Corona-Impfziel

Acht von zehn afrikanischen Staaten werden nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das "wichtigste" Ziel im Anti-Corona-Kampf nicht erreichen. Wie das Regionalbüro der Organisation im kongolesischen Brazzaville mitteilte, werden voraussichtlich 42 von 54 Ländern es nicht schaffen, bis Ende dieses Monats die am stärksten gefährdeten zehn Prozent ihrer Bevölkerung gegen das Virus zu impfen. Demnach haben neun afrikanische Länder, darunter Südafrika, Marokko und Tunesien, das Ziel bereits erreicht.

"Das Horten von Impfstoffen hat Afrika zurückgeworfen und wir brauchen dringend mehr Impfstoffe", sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. Nun, da mehr Impfstoffe einträfen, müssten die Regierungen aber auch "genaue Pläne" zur Verteilung der Mittel vorlegen, damit "schnell Millionen von Menschen geimpft werden können". Nach Angaben der WHO hat die internationale Covax-Initiative im August 21 Millionen Impfdosen an afrikanische Staaten geliefert. Das entsprach der Menge der vier vorherigen Monate. Doch in 26 Ländern wurden demnach weniger als die Hälfte der Impfdosen tatsächlich verabreicht.

20:05 Uhr | Draghi erwägt Impfpflicht

Mario Draghi
Italiens Ministerpräsident Draghi. Bildrechte: dpa

Italien könnte Ministerpräsident Mario Draghi zufolge eine Impfpflicht für alle einführen. Dies werde geprüft, wenn die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) eine reguläre Zulassung für die gegenwärtigen Impfstoffe erteilt habe. Bislang hat die EMA für die Mittel etwa von BioNTech nur eine Notfallzulassung erteilt. Bislang sind gut 70 Prozent der Italiener komplett geimpft.

19:22 Uhr | Infektion schützt offenbar besser gegen Delta-Variante als Impfung

Laut einer israelischen Studie bietet die Immunität nach einer Corona-Infektion einen besseren Schutz vor der Delta-Variante als eine Impfung. Die Forschenden betonen aber, dass am besten beides kombiniert werden sollte – und in keinem Fall deswegen komplett auf das Impfen verzichtet werden darf.

18:18 Uhr | Sarah Connor sagt Leipziger Konzert wegen Covid-19-Erkrankung ab

Sarah Connor hat wegen einer akuten Covid-19-Erkrankung ein für diesen Freitag in Leipzig geplantes Konzert abgesagt. Connor berichtete auf ihrer Facebook-Seite, eines ihrer jüngeren Kinder und sie seien positiv getestet worden. "Ich bin längst geimpft und habe zum Glück nur leichte Symptome, also kein Grund zur Sorge." Sie sei jetzt dabei, ihr ungeimpftes Kind zu pflegen, das es schlimmer getroffen habe. Das Konzert hätte im Rahmen der Sommerarena auf der Festwiese stattfinden sollen. Der Veranstalter entschuldigte sich für die Absage.

18:06 Uhr | Kekulé: Generelle dritte Impfung nicht sinnvoll

Der hallesche Virologe Alexander Kekulé hält eine flächendeckende dritte Corona-Impfung für nicht sinnvoll. Kekulé sagte MDR AKTUELL, nach den derzeit verfügbaren Daten sei nicht zu erwarten, dass das etwas bringe. Allerdings gebe es einen kleinen Teil der Bevölkerung, bei dem der Impfstoff nach der ersten und zweiten Dosis nicht richtig wirke. Das seien typischerweise ältere Patienten.

Deshalb müsse untersucht werden, wie viele der über 60-Jährigen dieses Problem hätten. Nur wenn der Anteil groß sei, könne man eine generelle dritte Impfung für ältere Menschen empfehlen. Derzeit sei eine solche Auffrischung etwa für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem angebracht. Als Beispiel nannte Kekulé Menschen mit transplantierten Organen.

17:42 Uhr | Italien und Großbritannien: Mehr Infektionen – weniger Tote

Die Zahl der Neuinfektionen in Italien und Großbritannien steigt weiter. Das Gesundheitsministerium in Rom gab 6.761 Neuinfektionen bekannt nach 6.503 am Vortag. In Großbritannien wurden 38.154 neue Fälle verzeichnet nach 35.693 am Mittwoch. Dagegen ist die Zahl der neu gemeldeten Toten in beiden Staaten rückläufig.

Touristen sitzen vor dem Trevi-Brunnen
Der Trevi-Brunnen in Rom – auch in Italien gibt es wieder mehr Neuinfektionen. Bildrechte: dpa

15:56 Uhr | Thüringer Minister für verkürzte Quarantäne bei Kindern

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner und Bildungsminister Helmut Holter haben sich für eine verkürzte Quarantäne bei Kindern ausgesprochen. Die Linken-Politikerin und ihr Parteikollege erklärten, man müsse im neuen Schuljahr zunächst danach schauen, was den Kindern guttue.

Um so viel Unterricht wie möglich stattfinden zu lassen, solle es für Kinder keine 14-tägige Quarantäne mehr geben. Stattdessen sollten sie sich schon nach fünf Tagen auf das Coronavirus testen lassen können. Bei einem Negativbefund sei dann der Schulbesuch wieder möglich. Die Gesundheitsminister der Länder wollen am Montag darüber beraten, ob es eigene Quarantäneregeln für Kinder geben soll.

13:52 Uhr | Drosten: Impfquote bei weitem nicht ausreichend

Der Charité-Virologe Christian Drosten hält angesichts des schleppenden Impf-Tempos in Deutschland neue Corona-Beschränkungen für möglich. Im Deutschlandfunk sagte Drosten, die Infektionslast steige im Herbst. Die Kontakte müssten daher wieder eingeschränkt werden. Das sei ganz klar. Zudem müsse unbedingt an der Impfquote gearbeitet werden. Die derzeitige Quote von 61 Prozent vollständig Geimpfter reiche überhaupt nicht. Damit könne man nicht in den Herbst gehen.

13:44 Uhr | Fünf Millionen bestätigte Corona-Infektionen im Iran

Seit Beginn der Pandemie sind im Iran mehr als fünf Millionen Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, gab es in den letzten 24 Stunden mehr als 30.000 Neuinfektionen. Die Zahl der Corona-Toten stieg demnach auf fast 109.000.

Wegen der deutlich ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus steigen die Todes- und Infektionszahlen im Iran gerade drastisch. Außerdem kann das Land wegen der Wirtschaftskrise und US-Sanktionen nicht genügend Vakzine einführen. Bislang sind nur elf Prozent der mehr als 83 Millionen Iraner doppelt geimpft.

11:36 Uhr | Luca-App kündigt "umfassendes Update" zum Herbst an

Die umstrittene Luca-App zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll ausgebaut und verbessert werden. Künftig sollen Gesundheitsämter die Nutzer der Luca-App direkt kontaktieren und warnen können, wie der Geschäftsführer Anbieterfirma "Culture4Life", Patrick Hennig, ankündigte. Bislang erhalten App-User nur einen allgemeinen Hinweis, wenn ein Gesundheitsamt auf die Luca-Daten einer Person zugreift.

Außerdem will Luca den Gesundheitsämtern detailliertere Daten über Aufenthaltsorte von Nutzern zur Verfügung stellen, damit sie in Hinblick auf das mögliche Infektionsrisiko besser eingeschätzt werden können. Mehrere Bundesländer, darunter Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten die Luca-App gekauft, um die Kontaktnachverfolgung zum Beispiel in Restaurants oder bei Veranstaltungen zu erleichtern. Die Erwartungen konnte die App bisher aber kaum erfüllen.

11:17 Uhr | Rechnungshof Sachsen: Corona-Schulden Belastung für künftige Generationen

Der Sächsische Rechnungshof sieht die coronabedingte Finanzsituation im Freistaat mit Sorge. Präsident Karl-Heinz Binus sagte bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichts in Dresden, der sächsische Landeshaushalt befinde sich in einer angespannten Lage. Durch die Aufnahme von Krediten zur Bewältigung der Corona-Pandemie seien die Schulden von 2,8 Milliarden Euro auf 5,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Gerechnet pro Einwohner seien 2020 die Finanzschulden pro Kopf um 97 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Der Rechnungshof kritisierte fehlende Maßnahmen im aktuellen Doppelhaushalt, um die Neuverschuldung zu begrenzen. Binus warnte vor einer Belastung für künftige Generationen und forderte mehr "Einsparanstrengungen".

09:31 Uhr | Kassenärzte-Chef erwartet Pandemie-Ende im Frühjahr

Kassenärzte-Chef Andreas Gassen rechnet mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. Gassen sagte der "Rheinischen Post", er gehe davon aus, dass im Frühjahr Schluss sein werde mit Corona. Bis dahin werde die Impfquote weiter ansteigen und vor allem auch die Zahl der Genesenen mit Antikörpern zunehmen. Im Herbst würden sich die Infektionszahlen zwar noch einmal erhöhen. Die Zahl schwerer Erkrankungen werde aber unter dem Niveau des letzten Winters bleiben. Insofern plädiere er für mehr Gelassenheit, ohne leichtsinnig zu werden. Zuvor hatte sich bereits der Virologe Klaus Stöhr ähnlich geäußert. Auch er sieht ein Ende der Pandemie im kommenden Frühjahr.

Unterdessen liegt die Inzidenz in Deutschland nach Angaben des Risklayer-Daten-Projekts bundesweit bei 82, in Mitteldeutschland noch bei durchschnittlich 24. Gestern wurden den Angaben zufolge 14.604 Neuinfektionen gemeldet, 2.038 mehr als vor einer Woche.

08:31 Uhr | Hartz IV: Jedes zehnte Kind ohne Corona-Freizeitbonus

Jedes zehnte Kind, dessen Familie Hartz IV bezieht, muss einem Zeitungsbericht zufolge ohne den für ärmere Familien gedachten Corona-Freizeitbonus auskommen. Das schreiben Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. Demnach haben etwa 190.000 Kinder und Jugendliche keinen Anspruch auf die staatliche Einmalzahlung von 100 Euro, obwohl sie in einem Hartz-IV-Haushalt leben.

Ein Hauptgrund sei, dass der Bonus für Minderjährige vorgesehen sei, die bei einem getrennt lebenden Elternteil in Hartz IV wohnen. Die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Katja Kipping, kritisierte, bei der Umsetzung der Corona-Sonderzahlung habe die Bundesregierung "einen Großteil der ärmsten Alleinerziehender und Patchworkfamilien ausgeschlossen". Der Bonus ist Teil eines Aufholprogramms für Kinder und Jugendliche, um negative Folgen der Corona-Einschränkungen abzumildern. Der Bund stellt für den Freizeitbonus 270 Millionen Euro zur Verfügung.

08:09 Uhr | Ärzte rechnen mit baldigen Impfstoffen für Babys

Kinderärzte rechnen mit Corona-Impfstoffen für Säuglinge ab 2022. "Wir gehen fest davon aus, dass es ab kommendem Jahr Impfstoffe für alle Altersklassen geben wird, sogar zugelassen bis hin zu Neugeborenen", sagte der Münchner Kinderarzt Florian Hoffmann, Oberarzt an der Kinderklinik der Ludwig-Maximilians-Universität, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Aktuell liefen verschiedene Studien von Biontech und Moderna. Einen Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren erwarte er bereits Ende dieses Jahres. Diese Gruppe werde voraussichtlich eine reduzierte Impfstoffdosis bekommen.

07:36 Uhr | Quarantäneregeln für Thüringer Schüler unklar

Drei Tage vor Schulbeginn sind die Quarantäneregeln an den Thüringer Schulen noch nicht völlig klar. Bildungsminister Helmut Holter sagte im Gespräch mit MDR THÜRINGEN, die Gesundheitsministerkonferenz wolle bis Freitag entscheiden, ob nur das von Corona betroffene Kind selbst in Quarantäne geschickt werde oder auch Sitznachbarn oder die ganze Klasse. Persönlich setze er sich dafür ein, die Quarantäne so zu beschränken, dass möglichst viele Kinder in der Klasse unterrichtet werden könnten, sagte Holter. In anderen Bundesländern wie etwa NRW muss derzeit die gesamte Klasse in Quarantäne, wenn ein Kind in der Klasse positiv getestet wird.

06:40 Uhr | Kritik an Auffrischimpfungen ohne Empfehlung

Ärztepräsident Klaus Reinhardt kritisiert das Vorgehen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern, Auffrischimpfungen für bestimmte Bevölkerungsgruppen ohne entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) anzubieten. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er, es spreche theoretisch einiges dafür, dass eine Auffrischimpfung für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, mit einem geschwächten Immunsystem sowie für Hochbetagte sinnvoll sein kann. Insgesamt fehlten aber noch aussagekräftige Studien, ob, wann und für wen eine sogenannte Booster-Impfung angezeigt sei. Es sei also von der Politik eine Erwartungshaltung bei den Patienten geschürt worden, die viele Ärztinnen und Ärzte ohne eine wissenschaftlich fundierte Impfempfehlung nicht bedienen wollten. "Ich halte es deshalb für einen Fehler, dass Bund und Länder in der Breite Auffrischungsimpfungen angekündigt haben, ohne eine entsprechende Empfehlung der Stiko abzuwarten."

06:33 Uhr | Tullner: Schuljahr mit Präsenzunterricht

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner geht fest davon aus, dass in diesem Schuljahr nur Präsenzunterricht stattfindet. Tullner sagte MDR AKTUELL, dafür seien alle Vorbereitungen getroffen worden. Man starte mit Corona-Tests bei den Schülern dreimal pro Woche. Nach zwei Wochen gebe es die Tests dann im gewohnten Rhythmus zweimal die Woche. Im Laufe des Oktobers wird nach Tullners Aussage dann ein Stichprobenmodell eingeführt. Das bedeute weniger Aufwand und weniger Belastung für die Schulen. Auch Bußgelder für Testverweigerer seien ein Thema. Man werde da die Erfahrungen in Thüringen genau beobachten, versuche es aber erst einmal "auf die sanfte Tour".

Heute startet das neue Schuljahr in Sachsen-Anhalt. In Sachsen und Thüringen geht der Unterricht am Montag wieder los.

06:00 Uhr | Der Ticker am Donnerstag, 2. September 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie hier in unserem Ticker über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Lauf des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 02. September 2021 | 06:00 Uhr

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