Coronavirus-Pandemie Ticker vom Donnerstag: RKI will neue Umfrage zur Impfquote starten

Das Robert Koch-Institut will mit einer neuen Umfrage den Fortschritt der Impfkampagne in Deutschland besser beurteilen. Mittlerweile sind 56 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Baden-Württemberg schafft ab Montag die Inzidenz als Richtwert ab. Hilfsorganisationen fordern Not-Abgabe von Milliardären. Die aktuellen Entwicklungen zur Pandemie in unserem Corona-Ticker.

Der 14 Jahre alte Bruno (l) erhält von Marc Gerber seine erste Impfung gegen Covid 19.
Das RKI will mit einer neuen Umfrage zu genauen Zahlen kommen Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Donnerstag, 12. August 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:41 Uhr | Fast 11.000 Impfdurchbrüche in Deutschland

Bislang sind knapp 11.000 Menschen in Deutschland trotz vollständigem Impfschutz an Covid-19 erkrankt. Das geht aus dem jüngsten Lagebericht des Robert Koch-Instituts hervor. Seit dem 1. Februar seien 10.827 sogenannte Impfdurchbrüche - also symptomatische Coronainfektionen - mindestens zwei Wochen nach vollständiger Impfung - registriert worden. Die Effektivität der Impfung bewertet das RKI dennoch als hoch: Sie liege bei Erwachsenen bei rund 87 Prozent.

19:06 Uhr | RKI ruft zu mehr PCR-Tests auf

PCR-Test Labor
Auswertung eines PCR-Tests im Labor Bildrechte: IMAGO / photothek

Die Zahl der erfassten Labortests auf das Coronavirus geht in Deutschland zurück. Im Gegenzug steigt allerdings der Anteil positiver Befunde. Um eine stärkere Virusausbreitung einzudämmen, sei ein solcher PCR-Test auch bei Kindern und Geimpften mit leichten Symptomen wichtig, twitterte das Robert Koch-Institut. Laut dem neuen Covid-19-Wochenbericht des Instituts wurde für vergangene Woche ein Tiefststand für dieses Jahr verzeichnet: 588.404 PCR-Tests. Knapp vier von 100 Tests fielen dem RKI zufolge positiv aus, so viele wie seit längerer Zeit nicht.

18:38 Uhr | Impfpflicht für erste Mitarbeiter im US-Gesundheitsministerium

Wegen steigender Krankenhauseinweisungen aufgrund der Ausbreitung der Delta-Variante hat das US-Gesundheitsministerium eine Corona-Impfpflicht für Angestellte mit Kundenkontakten angeordnet. Die Impfpflicht betreffe 25.000 Menschen, die in staatlich betriebenen Gesundheitseinrichtungen arbeiten, hieß es. Die Maßnahme gilt auch für Mitarbeiter des Indian Health Service, der sich um indigene Einwohner im ganzen Land kümmert, sowie Freiwillige und Vertragspartner.

Angesichts stark steigender Neuinfektionen mit dem Coronavirus hatten zuvor auch das Pentagon und das Ministerium für Veteranen eine Impfpflicht angekündigt.

17:58 Uhr | RKI will neue Zahlen erfragen

Das Robert Koch-Institut plant weitere Umfragen, um den Fortschritt der Impfkampagne in Deutschland besser zu beurteilen. Wie das RKI in Berlin mitteilte, sollen im Frühherbst etwa 3.000 Menschen zu Impfbereitschaft und Akzeptanz befragt werden.

Zuletzt hatte eine Umfrage mit 1.000 Teilnehmern ergeben, dass möglicherweise schon mehr Menschen geimpft sind als offiziell erfasst. Dem Institut zufolge könnte das mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson zusammenhängen, der nur einmal verabreicht werden muss und nach einer Dosis bereits als Zweitimpfung gilt. Außerdem hätten offenbar viele Betriebsärzte Impfungen nicht gemeldet.

Eine aktuelle RKI-Befragung ergab, dass 79 Prozent der Erwachsenen unter 60 Jahren mindestens einmal geimpft sind, laut dem offiziellen RKI-Meldesystem sind es nur 63,4 Prozent der unter 60-Jährigen.

16:16 Uhr | Verwirrung um falsche Spritzen

Nach möglichen Impfungen mit Kochsalzlösungen im Landkreis Friesland hat der Anwalt der beschuldigten Krankenschwester früheren Angaben der Polizei und des Kreises widersprochen. Unzutreffend sei, dass seine Mandantin bei dem Vorfall im April sechs Spritzen allein mit einer Kochsalzlösung aufgezogen habe.

Eine Notfallsanitäter der DLRG zieht an der Universität Potsdam den Corona-Impfstoff von Biontech in eine Spritze. Neben den Studierenden haben alle Menschen heute die Möglichkeit, sich ohne Termin an der Uni Potsdam mt Biontech impfen zu lassen.
Unklarheit über Kochsalzlösung oder Impfstoff Bildrechte: dpa

Vielmehr habe die Frau bereits bei einer ersten Aussage angegeben, Impfstoffreste aus übrigen Ampullen genutzt zu haben, sagte Anwalt Christoph Klatt. Auf diese Weise habe sie den Verlust des Impfstoffes aus einem zuvor zerbrochenen Fläschchen zumindest teilweise auffangen wollen.

Der Anwalt der Beschuldigte betonte, es gebe keine weiteren Fälle. "Das war ein einmaliger Vorfall, bei dem ihr etwas runtergefallen war". Am Dienstag hatten Landkreis und Polizei mitgeteilt, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Frau bereits zuvor Spritzen mit Kochsalzlösungen aufgezogen habe und weitere Personen daher keinen ausreichenden Impfschutz hätten. 8.557 Kreisbewohner sollen daher nun nachgeimpft werden.

15:17 Uhr | So viele Corona-Tote in Russland wie noch nie

In Russland hat es mit täglich mehr als 800 Corona-Todesfällen einen Höchststand seit Beginn der Pandemie gegeben. Die Behörden teilten mit, 808 Menschen seien innerhalb eines Tages im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Schachtel mit dem Corona-Impfstoff Sputnik V
Der russische Impfstoff Sputnik V Bildrechte: dpa

In Russland mit seinen rund 146 Millionen Einwohnern breitet sich vor allem die Delta-Variante rasch aus, die als besonders ansteckend gilt.

Jüngsten offiziellen Angaben zufolge haben sich bislang knapp 27 Prozent der Russen mindestens eine Impfspritze verabreichen lassen. Dennoch herrscht im Land eine weit verbreitete Impfskepsis, dabei ist das eigene Vakzin Sputnik V bereits seit einem Jahr auf dem Markt. In Russland sind laut offizieller Corona-Statistik bislang mehr als 168 000 Menschen an Covid-19 gestorben. Es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.

13:34 Uhr | 56 Prozent der Erwachsenen sind vollständig geimpft

In Deutschland steigt vor allem die Zahl der zweitgeimpften Personen an. Am Mittwoch wurden 511.000 Dosen gespritzt, davon führten 414.000 zu einer vollständigen Impfung. Insgesamt sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums von Donnerstag nun knapp 46 Millionen Menschen oder 56 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben demnach nun 52 Millionen Menschen oder fast 63 Prozent aller Einwohner und Einwohnerinnen.

Unter den 16 Bundesländern hat nur Sachsen die Marke von 50 Prozent vollständig geimpfter Einwohner noch nicht erreicht. Dort liegt die derzeitige Quote bei knapp 49 Prozent. Spitzenreiter Bremen steuert mit nun 65,5 Prozent vollständig geimpften Einwohnern bereits auf die Zwei-Drittel-Marke zu.

12:05 Uhr | Kulturministerin Klepsch unterstützt Forderung Clubbetreibender

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch unterstützt eine komplette Öffnung der Clubs. Wie sie MDR AKTUELL mitteilte, lassen sich Maskenpflicht und Abstände in Clubs schwerlich umsetzen. Deshalb habe sie sich schon dafür eingesetzt, dass die Einschränkungen bei einer Inzidenz unter 10 wegfielen.

Auch bei steigenden Inzidenzen würden für sie dabei nur die 3G-Regeln gelten: Getestet, genesen und geimpft. Weiter sagte Klepsch, wenn sich aber eine Überlastung des Gesundheitssystems abzeichne, sollten nur noch Genesene und Geimpfte in die Clubs gehen dürfen.

Vizekanzler Olaf Scholz hatte die Forderung der Clubbetreibenden diese Woche abgelehnt. Die Ansteckungsgefahr sei am größten, wenn man zusammenkomme. Die Clubbetreibenden wollen ein Ende der Masken- und Abstandspflicht sowie die Möglichkeit, die Innenräume hundertprozentig auszulasten.

11:30 Uhr | Corona-Lage in Tokio spitzt sich weiter zu

Die Corona-Situation in Tokio wird immer ernster. Ein Expertenteam der Regierung verglich die Infektionslage in der Hauptstadt am Donnerstag mit der einer Katastrophe, die "außer Kontrolle" sei, wie japanische Medien berichteten. Die Fachleute warnten davor, dass die medizinische Versorgung einschließlich normaler Patienten zu kollabieren drohe.

Am Donnerstag registrierte Tokio fast 5.000 Neuinfektionen. Das ist der bisher zweithöchste Stand an Neuinfektionen. Die Zahl der Patienten mit schweren Symptomen stieg dabei auf den Höchstwert von 218 Fällen.

Nach den am Sonntag zu Ende gegangenen Sommerspielen will Tokio am 24. August die Paralympics eröffnen, die bis zum 5. September dauern sollen. Bei den Olympischen Spielen waren Zuschauer wegen der Corona-Lage von nahezu allen Wettkämpfen ausgeschlossen worden. Wie das bei den Paralympics gehandhabt werden soll, ist noch nicht entschieden.

Leeres Stadion 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

11:20 Uhr | Alle Gesundheitsämter in Thüringen an Sorma angeschlossen

In Thüringen sind jetzt alle 22 Gesundheitsämter mit der bundesweiten Software zur Corona-Nachverfolgung verbunden. Das sagte Gesundheitsministerin Heike Werner der "Thüringer Allgemeinen". Durch das Sormas-System könnten Daten aus entsprechenden Handy-Apps von allen Ämtern verarbeitet werden. Allerdings werde es auch weiterhin analoge Möglichkeiten geben müssen, da nicht jeder ein Smartphone besitze oder eine Corona-App nutze.

Gemäß der aktuellen Corona-Landesverordnung müssen Kontakte in geschlossenen Räumen wie Gaststätten, Krankenhäusern oder Sportstätten registriert werden. Wird eine Infektion festgestellt, sollen Betroffene so gewarnt werden können.

11:00 Uhr | Intensivmediziner: Unklarheiten bei Impfquote schnell beseitigen

Intensivmediziner fordern eine unabhängige, repräsentative Umfrage zum Stand der Corona-Impfungen in Deutschland. Divi-Präsident Gernot Marx sagte den Funke-Medien, die vom Robert Koch-Institut berichtete Differenz zwischen offiziellen Meldezahlen und Umfrageergebnissen zur Impfquote müsse schnell überprüft werden. Wenn die Impfquote tatsächlich viel höher sei als gemeldet, sei die Lage im Herbst viel entspannter.

Nach einer Befragung des RKI sind offenbar deutlich mehr Erwachsene mindestens einmal geimpft als bislang offiziell erfasst. Besonders auffällig ist die Differenz in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen. So waren nach offiziellen Angaben 59 Prozent von ihnen geimpft, laut der Befragung waren es aber 79 Prozent.

09:12 Uhr | Neuseeland will 2022 Grenzen schrittweise öffnen

Neuseeland wird seine Grenzen voraussichtlich im kommenden Jahr schrittweise wieder öffnen. Bis Ende des Jahres sollen die strengen Grenzkontrollen noch beibehalten werden, wie Regierungschefin Jacinda Ardern am Donnerstag mitteilte. Die Änderungen im Jahr 2022 würden dann "vorsichtig und überlegt" erfolgen, um zu verhindern, dass Virusvarianten nach Neuseeland gelangen.

Neuseeland gilt weltweit als Vorbild im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Allerdings verläuft die Impfkampagne schleppend, weniger als 20 Prozent der Bevölkerung sind bislang vollständig geimpft. Bis Ende des Jahres soll Ardern zufolge allen Menschen in Neuseeland ein Impfangebot gemacht und so eine Lockerung der Grenzkontrollen ermöglicht werden.

09:04 Uhr | Hilfsorganisationen fordern Not-Abgabe von Milliardären

Oxfam und andere Hilfsorganisationen fordern die Regierungen weltweit auf, Superreiche zur Bewältigung der Corona-Krise stärker zur Kasse zu bitten. Mit einer einmaligen Vermögensabgabe von 99 Prozent auf Gewinne, die Milliardärinnen und Milliardäre während der Pandemie gemacht haben, ließen sich Corona-Impfungen für alle Menschen finanzieren, teilten die Organisationen am Donnerstag mit.

Zudem könne man jedem Arbeitslosen weltweit ein Zuschuss von rund 17.000 Euro gewähren. Die einmalige Steuer würde 5,4 Billionen US-Dollar in die öffentlichen Kassen spülen, habe eine Analyse ergeben.

Die derzeit 2.690 Milliardärinnen und Milliardäre wären zusammen dann immer noch 55 Milliarden US-Dollar reicher als vor dem Virusausbruch. Sie verfügten demnach Ende Juli zusammen über ein Nettovermögen von 13,5 Billionen US-Dollar – acht Billionen mehr als zu Beginn der Pandemie.

08:44 Uhr | Sozialverband fordert Testpflicht für alle in Pflegeheimen

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, fordert, die Testpflicht für das Betreten von Pflegeeinrichtungen auch auf Genesene und Geimpfte auszuweiten – und die Tests auch weiter kostenlos anzubieten. Prävention gehe vor Infektion, sagte Bentele der Zeitung "Welt" am Donnerstag. In der jetzigen Situationen solle es keine Experimente geben.

08:31 Uhr | Reisekonzern TUI: schwächeres Sommergeschäft als erwartet

Der Reisekonzern TUI rechnet nach einem weiteren Verlustquartal mit einem schwächeren Sommergeschäft als bislang. Das Reiseangebot in den wichtigsten Urlaubsmonaten soll nun nur noch 60 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 erreichen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Im Mai hatte Tui-Chef Fritz Joussen noch 75 Prozent angepeilt.

Allerdings berichtete der Konzern von einem starken Buchungsanstieg in den vergangenen Wochen. Insgesamt wurden bisher rund 4,2 Millionen Buchungen für den Sommer gezählt. Die Preise lägen dabei im Schnitt neun Prozent höher als im Sommer 2019.

Im abgelaufenen Quartal konnte TUI den Verlust zwar deutlich eindämmen. Mit 935 Millionen Euro lag das Minus aber nur gut ein Drittel niedriger als im ersten Corona-Lockdown ein Jahr zuvor. Damals war das Geschäft wegen der Reisebeschränkungen fast vollständig zusammengebrochen.

07:55 Uhr | So viele Neuinfektionen wie zuletzt im Mai

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bundesweit 5.638 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst. Das ist der höchste Wert seit dem Mai. Laut dem Risklayer-Projekt der Universität Karlsruhe gab es zuletzt am 28. Mai mit 6.197 Neuinfektionen einen höheren Wert. Das RKI gibt derzeit eine bundesweite Inzidenz von 27,6 an – am gestrigen Mittwoch hatte diese noch bei 25,1 gelegen.

In Mitteldeutschland liegen die Inzidenzen noch weit unter dem Bundesschnitt, Risklayer hat für Sachsen einen Wert von 11 ermittelt, für Sachsen-Anhalt einen Wert von 10 und für Thüringen eine Inzidenz von 7 – Thüringen ist damit derzeit das Bundesland mit dem niedrigsten Infektionsgeschehen. Die Landkreise mit den höchsten Inzidenzen in Mitteldeutschland sind derzeit das Leipziger Land und der Kreis Stendal.

06:38 Uhr | Impfstoffvernichtung hält sich in Grenzen

Trotz nachlassender Impfbereitschaft in Deutschland musste die Hälfte der Bundesländer bislang keine ungenutzten oder abgelaufenen Impfdosen in nennenswertem Umfang vernichten. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Demnach gaben 7 der 16 Landesregierungen an, dass eine Entsorgung von Corona-Impfstoff weitgehend vermieden werden konnte.

In Thüringen wurde Impfstoff den Angaben zufolge bislang allenfalls in Einzelfällen weggeworfen. Es werde versucht, dass die überzähligen Dosen an den Bund zurückgehen. In Sachsen-Anhalt hingegen haben weder das Gesundheitsministerium noch die Kassenärztliche Vereinigung einen Überblick über die vernichteten Impfdosen.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte den Ländern die Möglichkeit eröffnet, nicht benötigten Impfstoff als Spende für Drittstaaten an das Zentrallager des Bundes zurückzugeben – vorausgesetzt, der Wirkstoff ist noch mindestens zwei Monate haltbar.

06:27 Uhr | Baden-Württemberg schafft Inzidenz als Richtwert ab

Baden-Württemberg schafft als erstes Bundesland den Inzidenzwert als Richtlinie für Corona-Maßnahmen ab. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, soll ab Montag eine neue Verordnung in Kraft treten. Danach dürften alle Menschen unabhängig von der Inzidenz wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen – vorausgesetzt sie seien geimpft, genesen oder getestet. Bei kulturellen Veranstaltungen in Innenräumen oder in Clubs solle es keine Personenobergrenze mehr geben.

Schon seit Längerem gibt es die Forderung, bei der Beurteilung des Pandemiegeschehens weitere Faktoren wie die Impfquote mit einzubeziehen. Bund und Länder konnten darüber am Dienstag aber keine Einigung erzielen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist laut RKI weiter gestiegen und liegt nun bei 27,6. Auf den Intensivstationen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegen im Moment 29 mit Corona infizierte Menschen.

06:19 Uhr | Clubs wollen im Herbst wieder komplett öffnen

Der Bundesverband der Clubbetreibenden LiveKomm fordert, dass die Clubs auch im Herbst öffnen dürfen und dann alle Einschränkungen für den Innenbereich aufgehoben werden. Alle, die geimpft, genesen oder PCR-getestet seien, sollen demnach in die Clubs dürfen. Grund für die Forderung ist, dass viele Clubs noch einen weiteren Winter ohne Betrieb nicht überleben würden. In der Politik und bei Virologen herrscht Uneinigkeit darüber, inwiefern das umsetzbar ist.

06:00 Uhr | Der Ticker am Donnerstag, 12. August 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 12. August 2021 | 06:00 Uhr

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