Coronavirus-Pandemie Ticker vom Freitag: Biontech-Lieferungen werden begrenzt

Das Bundesgesundheitsministerium will die Auslieferung des Corona-Impfstoffes von Biontech begrenzen. Ärzte erhalten demnach nur 30 Impfdosen pro Woche und Impfzentren 1.020. Die italienische Region Lombardei hat Deutschland die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten angeboten. In Bayern müssen Landkreise mit einer Inzidenz über 1.000 in den Lockdown. Alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie finden Sie in unserem Coronavirus-Ticker.

Impfampullen mit Biontech Impfstoff steht für die Vorbereitung zum Impfung bereit.
Der Impfstoff von Biontech soll gedeckelt werden, um die vorhandenen Dosen von Moderna aufzubrauchen, bevor diese verfallen. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Freitag, 19. November 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

22:07 Uhr | Trotz Söder-Ansage: Regensburg eröffnet Weihnachtsmarkt

In Regensburg ist am Abend der Weihnachtsmarkt eröffnet worden. Nur wenige Stunden zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, alle Weihnachtsmärkte im Freistaat abzusagen. Der Veranstalter des Regensburger Marktes verwies auf bestehende Verträge mit 120 Standbetreibern sowie mit Künstlern und Technikern. Von der Stadt liege eine gültige Genehmigung für den Markt vor. 2G-Regeln wolle man straff umsetzen. Söder hatte am Nachmittag einen Lockdown für Landkreise mit einer Corona-Inzidenz über 1.000 und die Absage aller Weihnachtsmärkte angekündigt. Ein entsprechender Kabinettsbeschluss solle am Dienstag vom Landtag beschlossen werden.

21:33 Uhr | Israel: Impfung für Kinder ab fünf Jahren freigegeben

Israel beginnt am Dienstag mit der Impfung von Kindern ab fünf Jahren. Das gab Regierungschef Naftali Bennett auf seiner Facebook-Seite bekannt. Auf Empfehlung eines Expertengremiums hatten die Behörden am vergangenen Sonntag den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren freigegeben. In den USA ist der Impfstoff von Biontech seit Anfang des Monats ab fünf Jahren zugelassen. Kanada gab am Freitag grünes Licht für die Impfung von Kindern dieser Altersgruppe mit dem Biontech-Impfstoff.

21:03 Uhr | Studie: Erhöhtes Risiko für Totgeburten bei Infektion

Schwangere, die mit dem Coronavirus infiziert sind, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Totgeburt. Das ergab eine Studie, die die US-Gesundheitsbehörde CDC veröffentlicht hat. In die Studie flossen US-Schwangerschaftsdaten zwischen März 2020 und September 2021 ein. Bei mehr als 1,2 Millionen Krankenhauseinweisungen für eine Entbindung gab es dabei 8.154 Totgeburten. Den Daten zufolge liegt das Totgeburt-Risiko seit Beginn der Delta-Welle viermal höher als bei nicht infizierten Frauen. Über den gesamten Zeitraum war es knapp zweimal höher. Die Stiko empfiehlt auch Schwangeren und Stillenden eine Corona-Impfung.

20:06 Uhr | Wie können wir die vierte Welle brechen?

Das Robert Koch-Institut und der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schätzen die aktuelle Corona-Lage als dramatisch ein. Einige Bundesländer verschärfen die von Bund und Ländern beschlossenen neuen Maßnahmen noch weiter. Österreich geht in den Lockdown und führt eine Impfpflicht ein. Alle suchen nach einem Brecher der vierten Welle. Welche Maßnahme eignet sich? Mehr dazu im aktuellen Corona-Newsletter:

19:34 Uhr | Sachsen beschließt härtere Einschränkungen ab Montag

Sachsen will ab Montag die Kontakte von Umgeimpften massiv herunterfahren und einen Teil-Lockdown verfügen. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer am Abend an. Damit reagiert die Regierung auf die extrem hohen Infektionszahlen. Der CDU-Politiker sagte, 2G und 2G+ reichten nicht mehr aus. Es sei nun ein anderer Instrumentenkasten nötig. Großveranstaltungen könnten nicht mehr stattfinden. Schulen und Kitas blieben aber geöffnet, ebenso die Gastronomie mit 2G. Wirtschaftsminister Martin Dulig sagte, Theater, Klubs und andere Freizeiteinrichtungen würden ab Montag geschlossen. Auch Weihnachtsmärkte könnten nicht stattfinden. Sozialministerin Petra Köpping zufolge darf sich ein Haushalt nur noch mit einer Person treffen. Kinder sowie Geimpfte und Genesene zählten nicht mit. In Regionen mit einer Inzidenz über 1.000 gebe es eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte.

19:05 Uhr | EMA untersucht Pfizer-Covid-19-Medikament Paxlovid

Die europäische Arzneimittelbehörde hat mit einer Untersuchung des Covid-Medikaments Paxlovid von Pfizer begonnen. Wie die EMA in Amsterdam mitteilte, sei das Ziel der frühzeitige Einsatz des Medikaments noch vor der Marktzulassung. Dazu werte man bereits vorhandene Daten von Test aus. Das Mittel wurde bereits an Erkrankten mit dem Risiko eines schweren Covid-Verlaufs getestet. Vorläufige Ergebnisse deuten laut EMA darauf hin, dass Paxlovid das Risiko einer Krankenhausbehandlung oder eines tödlichen Ausgangs reduziere. Pfizer selbst gibt an, dass das Risiko um 89 Prozent sinke. Untersucht werden laut EMA auch Daten zur Qualität und Sicherheit des Medikaments. In den USA hat Pfizer gerade eine sogenannte Notfallzulassung für Paxlovid beantragt.

18:45 Uhr | Grimm-Benne will 2G schon vor offizieller In-Kraft-Setzung

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat Gastronomen und Veranstalter gebeten, die verschärften 2G-Regeln schon am Wochenende anzuwenden. Die SPD-Politikerin sagte, offiziell werde der Kabinettsbeschluss erst in der nächsten Woche wirksam. Dann hätten nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Freizeiteinrichtungen und zur Innengastronomie. Auch für Veranstaltungen ab 50 Personen und nicht berufliche Beherbergungen gelte künftig verpflichtend 2G. Grimm-Benne kritisierte zugleich, dass die bisherigen Corona-Schutzregeln nicht ausreichend befolgt würden. Sachsen-Anhalt habe kein Verordnungsproblem, sondern ein Vollzugs- und Kontrollproblem.

18:36 Uhr | Sachsen-Anhalt: Maskenpflicht in Quedlinburg und Wernigerode

Der Landkreis Harz hat erstmals eine generelle Maskenpflicht für die Innenstädte von Quedlinburg und Wernigerode erlassen. Grund ist der erwartete Besucherandrang in der Adventszeit. In Quedlinburg gilt die Maskenpflicht ab Montag, in Wernigerode ab nächsten Freitag. Der Verfügung zufolge darf der Mund-Nasen-Schutz nur kurzzeitig zum Essen und Trinken abgenommen werden. Wernigerode sagte heute auch seinen Weihnachtsmarkt ab.

18:20 Uhr | Gesundheitsministerium deckelt Biontech-Bestellungen durch Ärzte

Das Bundesgesundheitsministerium will in den kommenden Wochen die Auslieferung des Corona-Impfstoffes von Biontech und Pfizer begrenzen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend und berufen sich auf ein Schreiben des Ministeriums. Hintergrund ist demnach, dass bereits eingelagerter Impfstoff des US-Herstellers Moderna vermehrt zum Einsatz kommen soll. Die Dosen drohten im ersten Quartal des kommenden Jahres zu verfallen. Daher sollen niedergelassene Ärzte ab Montag wöchentlich nur noch 30 Dosen Biontech-Impfstoff bekommen, Impfzentren und mobile Impfteams 1.020 Dosen. Das Präparat von Moderna unterliege dagegen keiner Höchstgrenze.

17:42 Uhr | EMA lässt erstes Covid-Medikament in Tablettenform zu

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat dem Corona-Medikament Molnupiravir des US-Pharmariesen MSD eine Notfallzulassung erteilt. Die Tabletten könnten zur Behandlung nicht beatmungspflichtiger Covid-19-Patienten eingesetzt werden, bei denen ein erhöhtes Risiko bestehe schwer zu erkranken, erklärte die EMA. Anfang des Monats war Molnupiravir in Großbritannien als erstem Land weltweit zugelassen worden.

Das Mittel verringert die Fähigkeit des Coronavirus, sich in den Körperzellen zu vermehren, und bremst damit die Weiterentwicklung von Covid-19 ab. Einer klinischen Studie des Herstellers Merck, Sharp & Dohme (MSD) zufolge halbiert Molnupiravir bei infizierten Patienten das Risiko einer Krankenhauseinlieferung und eines tödlichen Krankheitsverlaufs.

17:30 Uhr | Verbandspräsidentin der Friseure schlägt Impfen im Salon vor

Die Verbandspräsidentin des Friseurhandwerks, Manuela Härtelt-Dören, plädiert dafür, auch in Friseursalons zu impfen. Sie sagte dem Nachrichtenportal "t-online", Friseure erreichten alle sozialen Schichten und eine sehr breite Masse. Das sollte man in der Corona-Impfkampagne nutzen. In den Salons könnten beispielsweise mobile Impfteams tätig werden. Zudem könne man Menschen während des Haare Schneidens gut über Impfungen aufklären. Härtelt-Dören wandte sich zugleich dagegen, dass in den meisten Bundesländer nun 2G auch in den Friseur-Salons gelten soll. Dann haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt.

17:16 Uhr | Ist eine Impfpflicht in Deutschland rechtens?

Die Impfpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurde auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag auf den Weg gebracht. Nachbarland Österreich geht einen Schritt weiter und führt ab Februar 2022 eine generelle Impfpflicht ein. Ist das auch in Deutschland möglich?

17:03 Uhr | Thüringen: Sieben Kreise gegen PCR-Testpflicht

In Thüringen halten sich sieben Kreise nicht an die PCR-Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte mit Kundenkontakt. Das teilte das Gesundheitsministerium in Erfurt mit. Eine Sprecherin sagte, diese Auflage des Landes werde in den Kreisen Nordhausen, Saale-Orla und Sonneberg umgangen. Auch im Ilm-Kreis, im Wartburgkreis sowie in den Kreisen Gotha und Greiz werde das nicht umgesetzt. Dort seien anstelle von PCR-Tests die weniger sicheren Antigen-Schnelltests erlaubt. Ministerpräsident Bodo Ramelow äußerte sein Unverständnis. Wenn die Kommunen ihre Regeln nicht nachbesserten, werde eine Allgemeinverordnung in Landeshoheit folgen. Zugleich versprach er, Hinweise zu Engpässen in Test-Laboren würden geprüft.

16:55 Uhr | Italien: Lombardei bietet Deutschland Intensivplätze an

Die norditalienische Region Lombardei hat Deutschland die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten angeboten. Das teilte die Vizepräsidentin der Regionalregierung Letizia Moratti mit. Sie erklärte, die deutschen Kliniken seien in einer dramatischen Notlage. Rückblickend auf die deutsche Hilfe für Italien im Frühjahr 2020 halte sie es für angemessen, jetzt Intensivbehandlungen zur Verfügung zu stellen.

In der Lombardei sind derzeit nach offiziellen Angaben nur vier Prozent der Intensivbetten belegt. In der vergangenen Woche hatte bereits die Provinz Südtirol zwei Patienten aus Bayern aufgenommen. Während der ersten Corona-Welle 2020 waren vor allem in Bergamo in der Lombardei die Intensivstationen überlastet. Damals wurden 44 Patienten nach Deutschland verlegt.

16:40 Uhr | Thüringen: Weihnachtsmarkt in Apolda fällt aus

Die Stadt Apolda hat ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Das für das Wochenende vom 26. bis zum 28. November angesetzte Lichterfest könne nicht in der geplanten Form stattfinden, hieß es aus dem Rathaus. Vor dem Hintergrund der weiterhin steigenden Corona-Zahlen im Weimarer Land seien die Auflagen sehr hoch, schwierig umsetzbar und wirtschaftlich unrentabel.

16:10 Uhr | Leipziger Infektiologe drängt auf Tempo beim Boostern

Der Leipziger Infektiologe Christoph Lübbert drängt auf Tempo bei den Auffrischungsimpfungen. Der Leiter der Infektionsmedizin am Uniklinikum und am Klinikum St. Georg sagte MDR AKTUELL, alle, die den Booster brauchten, müssten ihn jetzt schnell bekommen. Gerade in der Gruppe der Über-60-Jährigen werde der Infektionsschutz dadurch um den Faktor 20 verstärkt. Das sei ein echter Turbo und könne den Verlauf der vierten Welle günstig beeinflussen. Lübbert betonte, je nach Impfstoff beginne der Schutz schon nach vier Monaten nachzulassen. Es sei deshalb Unsinn, wenn Impfwillige wieder weggeschickt würden, weil bei ihnen noch keine sechs Monate vergangen seien.

16:00 Uhr | US-Behörde empfiehlt Booster-Impfung ab 18

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat grünes Licht für Auffrischungsimpfungen für alle Erwachsenen gegeben. Einer Mitteilung zufolge genehmigte die Behörde Drittimpfungen mit den Vakzinen von Biontech und Moderna für alle Menschen ab 18 Jahren. Nach der Zulassung steht noch eine Impfempfehlung der Gesundheitsbehörde CDC aus, die heute erwartet wird. Bislang waren Auffrischungsimpfungen mit den Vakzinen in den USA nur für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Senioren ab 65 Jahren, vorerkrankte 18- bis 64-Jährige sowie für Erwachsene in Berufen mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko verfügbar.

15:42 Uhr | In Apotheken darf nicht geimpft werden

Während der Bund-Länder-Runde zur Bekämpfung der Pandemie ist gestern auch über Impfungen in Apotheken gesprochen worden. Das wurde von den Ländern zwar abgelehnt. Vom Tisch ist die Frage aber noch nicht, welche Kräfte zur Verstärkung der Impfkampagne noch einbezogen werden könnten. So erklärte heute etwa der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe, dass "auch Pflegefachpersonen eigenständig impfen können".

15:27 Uhr | Tschechien: 2G statt Lockdown

Trotz hoher Corona-Zahlen will Tschechien im Gegensatz zum Nachbarland Österreich auf einen landesweiten Lockdown vorerst verzichten. "Tschechien wird nicht dem Beispiel Österreichs folgen - auf keinen Fall", sagte der geschäftsführende Ministerpräsident Andrej Babis in Prag. Gegen flächendeckende Schließungen hatte sich zuvor auch sein designierter Nachfolger Petr Fiala ausgesprochen. Von Montag an wird in Tschechien in vielen Bereichen wie in Gaststätten und Hotels die 2G-Regel gelten.

15:16 Uhr | Sachsen erlaubt zeitweise längere Arbeitszeiten

Wegen der dramatischen Corona-Entwicklung erlaubt Sachsen vorübergehend einige Ausnahmen vom Arbeitszeit-Gesetz. Wie das Wirtschaftsministerium in Dresden mitteilte, darf bei einzelnen Tätigkeiten die tägliche Höchst-Arbeitszeit überschritten werden. Das betreffe unter anderem die medizinische Behandlung, Versorgung und Pflege von Patienten und Patientinnen sowie die mobilen Impfteams. In Krematorien darf zusätzlich Sonntagsarbeit angeordnet werden. Die Ausnahmeregeln sind vorerst bis Mitte Dezember befristet.

Wirtschaftsminister Martin Dulig sprach von einer schwierigen Abwägung. Zum einen sei für die Beschäftigten im Gesundheitswesen die Belastung schon jetzt enorm hoch. Auf der anderen Seite müsse man gewährleisten, dass Kranke und Pflegebedürftige die notwendige Betreuung erhielten.

15:06 Uhr | Modellsimulation zeigt Wichtigkeit kommender Maßnahmen

Eine komplexe Modellsimulation der Hochschule Mittweida zeigt: Ohne neue Einschränkungen würden in Deutschland im Laufe der vierten Welle mindestens 200.000 Menschen mehr sterben als bei einer Notbremse wie im Frühjahr.

14:29 Uhr | Annaberg sagt Weihnachtsmarkt ab – Zwickau verschiebt Eröffnung

Die Stadt Annaberg-Buchholz hat ihren Markt samt Bergparade abgesagt. Oberbürgermeister Rolf Schmidt verwies auf die pandemische Lage, die sich in Sachsen und im Erzgebirgskreis "dramatisch verschlechtert" habe. Die Absage sei für viele Menschen enttäuschend, die aktuelle Lage lasse aber keinen anderen Schluss zu.

Die Stadt Zwickau hält dagegen vorerst an ihrem Weihnachtsmarkt fest, hat jedoch die für Dienstag geplante Eröffnung abgesagt. Der städtische Veranstaltungsbetrieb "Kultour Z" teilte mit, der Markt sei zwar fast vollständig aufgebaut. Die Händler stünden in den Startlöchern. Doch die künftigen Corona-Regelungen der Landesregierung für Weihnachtsmärkte seien unklar. Sobald genaue Informationen vorlägen, werde das Hygienekonzept angepasst. Dann solle auch ein neuer Eröffnungstermin genannt werden.

14:17 Uhr | Ramelow kündigt schärfere Regeln an

Die Corona-Regeln in Thüringen werden in der kommenden Woche weiter verschärft. Das hat Ministerpräsident Bodo Ramelow angekündigt. Einzelheiten nannte er bislang aber nicht. Erst wolle er die Details mit dem Kabinett erörtern, sagte Ramelow. Zudem sollen die neuen Schutzvorkehrungen mit den Spitzen der oppositionellen CDU und FDP abgestimmt werden. Ergänzend fügte Ramelow hinzu, man werde sich am Nachbarland Sachsen orientieren. Ramelow zufolge ist für nächsten Mittwoch eine Sondersitzung des Landtags vorgesehen, in der die überarbeiteten Regeln beraten und beschlossen werden sollen.

14:12 Uhr | Sachsen-Anhalt: Neue Regeln gelten ab Mittwoch

Die neuen Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt sollen ab Mittwoch kommender Woche gelten. Das kündigte Sozialministerin Petra Grimm-Benne im MDR an. Gestern Abend hatte das Kabinett einen entsprechenden Beschluss gefasst. Vorgesehen ist unter anderem, dass in Innenräumen flächendeckend verpflichtend 2G eingeführt wird. Künftig sollen nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Freizeiteinrichtungen, Seniorenbegegnungsstätten, Volksfesten und zur Innengastronomie haben. Auch Veranstaltungen ab 50 Personen und nicht berufliche Beherbergungen sollen der 2G-Regel unterliegen.

14:07 Uhr | Gotha hält an Weihnachtsmarkt fest

Die Stadt Gotha hält an ihrem Weihnachtsmarkt fest. Er soll nach Angaben der KulTourStadt GmbH in einer kleineren Variante am Montagabend starten und bis 30. Dezember gehen. Geplant ist demnach ein Weihnachtsdorf auf dem Neumarkt. Am Eingang auf der Südseite soll die 2G-Regel kontrolliert werden. Auf dem Markt selbst müssen Masken getragen werden, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Am 5. Dezember ist zudem ein verkaufsoffener Sonntag geplant.

Auch in Erfurt soll der Weihnachtsmarkt stattfinden. Im Stadtrat gibt es Kritik an der Entscheidung. Mehr dazu lesen Sie in folgendem Artikel:

13:30 Uhr | Bayern: Lockdown in Landkreisen mit Inzidenz über 1.000

Bayern verhängt für Landkreise mit einer Corona-Inzidenz von über 1.000 einen Lockdown. Ministerpräsident Markus Söder sagte nach einer Sitzung des Kabinetts, dort müsse alles geschlossen werden. Ausnahmen werde es für Kitas, Schulen und den Handel geben. Derzeit haben acht bayerische Landkreise eine Inzidenz über 1.000.

Söder kündigte zugleich an, dass alle Weihnachtsmärkte im Freistaat abgesagt werden. Alle Clubs, Diskotheken und Bars in Bayern sollen für die nächsten drei Wochen schließen. Kultur- und Sportveranstaltungen werden nur noch mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern und 2G-plus-Regel erlaubt.

13:21 Uhr | Einreisende nach Norwegen müssen sich registrieren

Norwegen ändert wegen steigender Corona-Zahlen im In- und Ausland die Einreiseregeln. Justizministerin Emilie Enger Mehl sagte, ab nächsten Freitag müssten sich alle digital registrieren. Das gelte auch für Einheimische, die aus dem Ausland zurückkehrten. Außerdem müsse ein Corona-Zertifikat vorgezeigt werden, das eine Impfung oder eine Genesung belege. Wer nicht geimpft sei, müsse einen negativen Test vorweisen. Dieser müsse nach der Einreise wiederholt werden. Für Kinder unter 16 Jahren träfen diese Regeln nicht zu.

12:58 Uhr | Belgien und Griechenland werden Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft Belgien, Irland, Griechenland und den Großteil der Niederlande wegen stark steigender Infektionszahlen ab Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut bekannt. Bei den Niederlanden sind lediglich die Karibikinseln Aruba und Curaçao sowie der niederländische Teil von St. Martin ausgenommen.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich für zehn Tage isolieren und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Auf der Risikoliste des RKI stehen derzeit rund 70 Länder und Regionen, darunter mehrere EU-Staaten wie Tschechien, Kroatien, Slowenien, Ungarn und weite Teile Österreichs.

12:33 Uhr | 3G am Arbeitsplatz gilt ab Mittwoch

Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums tritt die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz am Mittwoch kommender Woche in Kraft. Auf Twitter schrieb das Ministerium: "Um Beschäftigte besser zu schützen, gilt ab 24. November #3GamArbeitsplatz". Damit müssen Beschäftigte also vor Betreten ihrer Arbeitsstätte nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Ausnahmen gibt es lediglich, wenn Beschäftigte sich in der Arbeitsstätte testen oder impfen lassen. Die Regeln sollen dabei helfen, das zuletzt massiv angestiegene Infektionsgeschehen einzudämmen. Das Ministerium bekräftigte, dass Beschäftigte "eigenverantwortlich Sorge dafür zu tragen" haben, dass sie gültige 3G-Nachweise vorlegen können. Dafür könnten die kostenfreien Bürgertests oder Angebote des Arbeitgebers in Anspruch genommen werden.

12:12 Uhr | Luftwaffe plant Hilfseinsatz wegen Corona

Die Bundesregierung plant einen Hilfseinsatz der Luftwaffe, um schwerkranke Corona-Patienten aus besonders betroffenen Gebieten in Süddeutschland zu verlegen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sollen schnelle Transportkapazitäten bereitgehalten werden, um Erkrankte bei einer Überlastung von Intensivstationen in Regionen mit freien Kapazitäten fliegen zu können. Ein Sprecher sagte, es gebe noch keine offiziellen Amtshilfeanträge dazu. Man bereite sich aber darauf vor.

10:59 Uhr | RKI-Chef für massive Kontaktbeschränkungen

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat deutlich schärfere Maßnahmen in der Corona-Pandemie gefordert. In vielen Regionen seien die Klinken und Intensivstationen am Anschlag. Wieler sagte in Berlin, die medizinische Versorgung sei zum Teil nicht mehr gewährleistet. Impflücken zu schließen und 2G-Regeln reichten nicht aus. Zusätzlich brauche es eine "massive Kontaktreduktion um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen". Wieler rief dazu auf, wenn möglich zu Hause zu bleiben, Großveranstaltungen abzusagen, die Personenzahl bei kleineren Veranstaltungen zu reduzieren und Hotspots, wie "schlecht belüftete Bars und Clubs" zu schließen.

Ganz Deutschland ist ein einziger großer Ausbruch. Das ist eine nationale Notlage. Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen.

Lothar Wieler Präsident RKI

10:42 Uhr | Infektionen in Kitas und Schulen wirken sich auf Kliniken aus

Corona-Infektionen in Kitas und Schulen wirken sich auch negativ auf die Patientenversorgung in Krankenhäusern aus. Darauf hat der ärztliche Direktor des Helios-Klinikums Pirna, Steffen Schön, bei MDR AKTUELL hingewiesen. Er sagte, das Problem seien Quarantäneregelungen. Wenn Kitas und Schulen schlössen, betreffe das auch das Pflegepersonal. Krankenschwestern und Krankenpfleger blieben dann zu Hause und fehlten auf der Intensivstation. Die Gesundheits-Beigeordnete für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Kati Kade, sprach von einer angespannten Situation in den Krankenhäusern. Die Notfallversorgung und der Rettungsdienst funktionierten aber noch.

10:37 Uhr | Bundesrat gibt grünes Licht für Corona-Pläne der Ampel

Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat dem neuen Infektionsschutzgesetz zugestimmt, das SPD, Grüne und FDP vorgelegt hatten. Die Länder votierten einstimmig dafür, obwohl es vor allem aus den Reihen der Union teils heftige Kritik gegeben hatte. Die Neuregelung sieht unter anderem 3G am Arbeitsplatz sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

10:35 Uhr | Österreich ab Montag im Lockdown

Österreich geht wegen der Corona-Krise erneut in einen Lockdown. Das kündigte Bundeskanzler Alexander Schallenberg in Wien an. Demnach soll der landesweite Lockdown am Montag in Kraft treten und maximal für 20 Tage gelten. Spätestens ab dem 13. Dezember soll es für Geimpfte und Genesene keinen Lockdown mehr geben. Dann soll wieder die 2G-Regel gelten. Ab Februar soll es dann auch eine Impfpflicht geben. Schallenberg sagte zur Begründung: "Wir wollen keine fünfte Welle, wir wollen keine sechste und siebte Welle." Österreich leidet unter einer massiven vierten Infektionswelle, die mit den bisherigen Maßnahmen nicht gebrochen werden konnte.

10:15 Uhr | Bundeswehrsoldaten helfen im Landkreis Görlitz

Der Landkreis Görlitz hat von der Bundeswehr Unterstützung im Kampf gegen die Corona-Pandemie erhalten. Nach Angaben des Landratsamtes sind bereits gestern 25 Soldaten aus Donaueschingen in Baden-Württemberg eingetroffen. Sie sollen dem Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung helfen. Landrat Bernd Lange sagte: "Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit der Bundeswehr gemacht und sind dankbar für die erneute dringend notwendige Unterstützung vor Ort."

10:10 Uhr | Krankenhausgesellschaft: Lage in Hotspots dramatisch

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hat die Lage in den Kliniken in Bayern, Thüringen und Sachsen als dramatisch bezeichnet. In den drei Bundesländern gebe es vermehrt Verlegungen von Patienten in andere Krankenhäuser.

Der Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands, Michael Weber, kündigte an, dass aus Bayern Patienten wegen überfüllter Krankenhäuser nach Italien verlegt werden. Weber sagte, die Kapazitäten würden knapp. Er erwarte innerhalb der nächsten 21 bis 23 Tage eine Verdopplung der Zahl der Intensivpatienten.

09:41 Uhr | Frauenkirche sagt Konzerte bis Jahresende ab

Die Dresdner Frauenkirche sagt alle bis Ende des Jahres geplanten Konzerte ab. Die Stiftung Frauenkirche nannte als Grund die dramatisch zugespitzte pandemische Entwicklung in Sachsen. Von Montag an fänden vorerst keine Konzerte, Vorträge, kirchenmusikalischen Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen statt. Von der Maßnahme ausgenommen sind Gottesdienste und Andachten, die offene Kirche und der Kuppelaufstieg. Das ZDF-Adventskonzert wird ohne Publikum aufgezeichnet. Bereits gebuchte Konzertkarten können der Stiftung zufolge erstattet werden.

09:27 Uhr | Thüringen will PCR-Tests bei Kundenkontakt

Die Thüringer Landesregierung besteht auf einer PCR-Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte mit Kundenkontakt. Wie ein Sprecher des Landkreises Sonneberg MDR THÜRINGEN sagte, muss der Kreis die gestern veröffentlichte Verordnung entsprechend überarbeiten. Der Landkreis wollte eigentlich in den Bereichen, in denen 2G gilt, bei ungeimpften und nichtgenesenen Beschäftigten auch Schnelltests anerkennen. Auch andere Kreise hatten die Vorgabe des Landes nicht übernommen. Der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke sagte, die Vorschrift belaste Kapazitäten bei Ärzten und Laboren. Außerdem stünden nicht ausreichend PCR-Tests bereit.

09:13 Uhr | Kretschmer kündigt weitere Corona-Maßnahmen an

Die sächsische Landesregierung will heute weitere Corona-Einschränkungen beschließen. Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte am Morgen dem MDR, man brauche bis zu 60 Prozent weniger Kontakte. Konkret forderte Kretschmer keine Großveranstaltungen, keine Ansammlungen von Menschen und Verzicht auf Mobilität. Dabei machte er klar, dass von den Maßnahmen alle betroffen sein würden, auch die vollständig Geimpften und Genesenen. Die Nicht-Geimpften von Teilen des öffentlichen Lebens auszuschließen, reiche nicht mehr aus.

CDU-Generalsekretär Alexander Dierks sagte MDR AKTUELL, es werde einen deutlich stärkeren Wellenbrecher brauchen. Schon jetzt habe das Infektionsgeschehen eine größere Dynamik als im vergangenen Jahr.

08:34 Uhr | Landkreis Leipzig sucht freiwillige Helfer

Der Landkreis Leipzig sucht aufgrund der Corona-Lage Helferinnen und Helfer für Pflegeheime, Krankenhäuser und Wohnheime für Menschen mit Behinderung. Wie eine Sprecherin des Landkreises sagte, können sich Interessierte im Sozialamt in Borna registrieren lassen. Die Aufgabenverteilung und die Vergütung richte sich nach der Qualifikation der Freiwilligen. Die erhöhten Infektionsgeschehen hatte auch in den Pflegeeinrichtungen des Landkreises zu Mitarbeiterausfällen geführt.

08:22 Uhr | Philippinen bereit für Rückkehr von Touristen

Die Philippinen öffnen bald wieder ihre Grenzen für Touristen. Einreisen darf aber nur, wer vollständig geimpft ist und aus einem Land mit einer hohen Impfquote und niedrigen Infektionszahlen kommt. Auf der Liste der sogenannten grünen Länder stehen aktuell 43 Staaten und Territorien, darunter China, Taiwan und Japan. Europäische Länder sind bislang nicht dabei. Wie Präsidentensprecher Karlo Nograles sagte, arbeitet die nationale Task Force zur Eindämmung der Corona-Pandemie noch an den letzten Details für die Regeln. Die Philippinen hatten ihre Grenzen im März 2020 für internationale Feriengäste geschlossen.

07:50 Uhr | Intensivmediziner befürchtet Flickenteppich

Der Verbandspräsident der Intensiv- und Notfallmediziner, Gernot Marx, glaubt nicht, dass die vom Bundestag beschlossenen Maßnahmen die Corona-Welle brechen können. Marx sagte MDR AKTUELL, er befürchte einen Flickenteppich an Regelungen in den einzelnen Bundesländern. Stattdessen brauche es bundeseinheitliche Maßnahmen, die von allen getragen würden. Marx betonte, er rechne in diesem Winter zwar nicht mit einem Kollaps, aber mit einer Extrembelastung des Gesundheitssystems. Das hohe Niveau der medizinischen Versorgung, das man in Deutschland gewohnt sei, werde sehr leiden.

07:26 Uhr | Das sind die Reaktionen auf die Bund-Länder-Beschlüsse

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff lobt die Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels am Donnerstag und spricht von einem großen Maßnahmenpaket. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zeigte sich zufrieden. Das Handwerk begrüßt die angekündigte Verlängerung der finanziellen Hilfen. Wir haben zahlreiche Reaktionen gesammelt und im folgenden Artikel für Sie zusammengefasst:

07:05 Uhr | Bautzen sagt Wenzelsmarkt ab

Die Stadt Bautzen hat den diesjährigen Wenzelsmarkt abgesagt. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist der Weihnachtsmarkt in der Bautzener Altstadt mit einer 2G-Regel nicht durchführbar. Auch der komplette Verzicht auf Gastronomiestände sei keine Option. Bereits vor der Entscheidung hätten mehrere Dutzend Händler bei der Stadt Bautzen abgesagt.

Die sächsische Landesregierung will heute weitere Corona-Einschränkungen beschließen. Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte die Bevölkerung bereits gestern auf Einschnitte eingestimmt. Im Landtag sprach er von einem harten Wellenbrecher, der für zwei oder drei Wochen notwendig sei. Den Begriff Lockdown vermied er dabei allerdings.

06:53 Uhr | Inzidenzwert steigt weiter

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 340,7 an. Am Vortag hatte sie bei 336,9 gelegen. Die Gesundheitsämter meldeten 52.970 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 48.640 gewesen.

Bei den Bundesländern hat laut RKI inzwischen Bayern die höchste Inzidenz mit 625,3. Die Inzidenz für Sachsen wird mit 593,6 angegeben, die für Thüringen mit 585,4. Bei den Landkreisen in Mitteldeutschland liegen Meißen, Sonneberg und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über der Marke von 1.000, der Kreis Hildburghausen, der Saale-Orla-Kreis und der Landkreis Leipzig über dem Wert von 900. Allerdings weist das RKI Dashboard am Freitagmorgen keine neuen Zahlen für Sachsen aus. Das heißt, es kann da noch zu Änderungen kommen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden weitere 201 Todesfälle verzeichnet. Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI mit 5,30 an. Am Vortag hatte sie bei 5,15 gelegen. In Sachsen liegen aktuell 374 Corona-Patienten auf den Intensivstationen, in Thüringen 189 und Sachsen-Anhalt 87.

Das Datenprojekt Risklayer sieht die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit bei 370. Der Unterschied zwischen RKI und Risklayer spricht für einen anhaltenden Trend zu weiterhin steigenden Inzidenzzahlen. Die Daten von Risklayer sind aktueller, der Meldeverzug ist geringer als beim RKI.

06:29 Uhr | VdK fordert Pflegebonus auch für häusliche Pflege

Der Sozialverband VdK fordert, den neuen Corona-Bonus für Pflegekräfte auf die die häusliche Pflege auszuweiten. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte den Funke Medien, es brauche nicht nur einen Bonus für Pflegekräfte in Einrichtungen, sondern auch für all jene, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen. Die pflegenden Angehörigen seien schon in den vorangegangenen Corona-Wellen immer vergessen worden. Das passiere nun wieder. Bentele verwies darauf, dass Entlastungsangebote wie Tagespflegeplätze gerade wieder wegzubrechen drohten.

Bund und Länder hatten sich gestern bei ihrem Corona-Krisentreffen darauf geeinigt, erneut einen Pflegebonus zu zahlen, um insbesondere in der Intensivpflege den Einsatz des Personals "in der aktuell sehr herausfordernden Situation" anzuerkennen. Die Höhe der Bonuszahlung blieb vorerst offen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Freitag, 19. November 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 19. November 2021 | 06:00 Uhr

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