Coronavirus-Ticker 17. April: Spahn lobt sächsische Mundschutzregelung

Sachsen führt als erstes Bundesland eine Mundschutzpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen ein, und bekommt dafür Lob von Bundesgesundheitsminister Spahn. Inzwischen zog Mecklenburg-Vorpommern nach. Thüringen startet die Lockerungen im Einzelhandel eher als geplant. Kritik gibt es am Vorschlag verkürzter Sommerferien. Aktuelle Meldungen zur Covid-19-Pandemie im Ticker.

Kunden tragen Schutzmasken bei ihrem Einkauf in einem Supermarkt.
Beim Einkaufen in Sachsen muss künftig eine "Mund-Nasen-Bedeckung" getragen werden. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Freitag endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen zur Pandemie  finden Sie im Ticker am Samstag.

22:56 Uhr | Altmaier: Lockerungen für Wirtschaft abhängig von Neuinfektionen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schaut bei möglichen Lockerungen für die Wirtschaft vor allem auf die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus. "Wenn sie niedrig bleibt, haben wir großen Spielraum für weitere Erleichterungen", sagte der CDU-Politiker im ZDF. Es müsse wieder mehr produziert werden, ohne die Gesundheit zu gefährden. "Wir müssen lernen, mit diesem Virus zu leben." Wenn dies funktioniere, könnten weitere Bereiche der Wirtschaft wieder hochgefahren werden.

22:20 Uhr | Trump: China hat mehr Corona-Tote als die USA

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass auch die von China korrigierten Todeszahlen durch Covid-19 noch viel zu niedrig sind. Er twitterte, tatsächlich seien die Zahlen in China "wesentlich höher als die der USA". Die Behörden in der zentralchinesischen Stadt Wuhan hatten zuvor die Zahl der Corona-Toten um 50 Prozent nach oben korrigiert und dies mit einer Überprüfung ihrer Daten erklärt. Die US-amerikanische Johns Hopkins University zählt in China knapp 84.000 bestätigte Infektionen sowie mehr als 4.600 Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 und in den USA knapp 684.000 Ansteckungen sowie mehr als 34.000 Tote.

22:00 Uhr | Scholz: Müssen uns an das Coronavirus gewöhnen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat an die Menschen appelliert, sich an das Leben mit dem Coronavirus zu gewöhnen. Der Vizekanzler sagte im ARD-"Brennpunkt": "Was wir jetzt brauchen, ist für lange Zeit eine neue Normalität." Solange es weder Therapien für Schwerkranke noch Impfstoffe gebe, müsse man mit der Bedrohung leben und wachsam bleiben. Zugleich verteidigte Scholz die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Deutschland habe damit erreicht, was viele außerhalb sehr beeindrucke, "dass das Infektionsgeschehen zurückgegangen ist".

21:30 Uhr | Flüchtlinge verlassen "Alan Kurdi"

Nach zwölftägiger Hängepartie sind 146 Flüchtlinge an Bord des deutschen Rettungsschiffs "Alan Kurdi" auf ein größeres, italienisches Schiff gebracht worden. Das italienische Rote Kreuz schaffte die Flüchtlinge für eine 14-tägige Quarantäne auf ein Fährschiff. Wie es danach weitergeht, ist nach Angaben der Hilfsorganisation Sea-Eye unklar. Die Crew der "Alan Kurdi" muss auf ihrem Schiff vor dem Hafen von Palermo ebenfalls in Quarantäne bleiben. Italien hat wegen der Pandemie alle seine Häfen geschlossen.

21:05 Uhr | Künstliche Beatmung nur im Notfall

Eine künstliche Beatmung ist für die Lunge immer auch eine Belastung. Bei Covid-19-Patienten muss daher gut abgewogen werden, ob und wann ein Patient an die Beatmungsmaschine kommt. Ein Bericht aus dem Klinikum Chemnitz:

21:00 Uhr | Zweifel an Immunität durch Antikörper

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Vorhandensein von Antikörpern gegen das neue Coronavirus einen Schutz gegen eine zweite Erkrankung verleiht. Der WHO-Experte Mike Ryan sagte, ohnehin deuteten frühe Untersuchungen darauf hin, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung solche Antikörper aufweise. Das spreche auch gegen die Ausbildung einer sogenannten Herdenimmunität.

20:50 Uhr | Infektionszahlen in Deutschland stimmen optimistisch

In Deutschland gibt es laut Robert Koch-Institut nun insgesamt 133.830 bestätigte Coronavirus-Fälle. Das RKI wertet den Rückgang der Neuinfektionen vorsichtig optimistisch. Besonders wichtig ist die sogenannte Reproduktionszahl, diese Ansteckungsrate ist auf 0,7 gesunken.

Grafik: Aktuelle Reproduktionszahl 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

20:35 Uhr | Millionen Amerikaner verlieren mit Job auch Krankenversicherung

Infolge des starken Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den USA haben einer Studie zufolge binnen eines Monats mehr als neun Millionen Menschen ihre Krankenversicherung verloren. Das Institut für Wirtschaftspolitik (EPI) geht davon aus, dass sich die meisten Arbeitslosen ihre Beiträge nicht mehr leisten können. Wegen der Corona-Krise haben in den USA seit Mitte März rund 22 Millionen Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt.

20:15 Uhr | Start der Grundrente offen

Wegen der Coronavirus-Pandemie zeichnet sich eine Verzögerung der neuen Grundrente ab. Die Bundesregierung prüft jetzt eine stufenweise Einführung im kommenden Jahr. In einem Bericht an den Bundesrat heißt es, man müsse eine "gestaffelte Umsetzung mit rückwirkender Zahlung ( ... ) in Betracht ziehen", um der Rentenversicherung den Verwaltungsvollzug zu erleichtern.

Nach dem Willen der SPD soll die im Februar vom Kabinett beschlossene Grundrente kommende Woche erstmals im Bundestag beraten werden. Doch in der Union wächst grundsätzlicher Widerspruch. Fraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) sagte dem "Spiegel": "Wir sollten uns ehrlich machen: Die Grundrente wird bis auf Weiteres nicht kommen." Der CDU-Arbeitsexperte Kay Whittaker forderte, die Grundrente wegen der Corona-Krise ebenso wie andere Vorhaben "auf den Prüfstand zu stellen".

Eigentlich soll die Grundrente zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Profitieren sollen Geringverdiener, die trotz langer Beitragszahlung in die Rentenversicherung nur eine Minirente bekommen. Kleine Renten würden automatisch aufgestockt. Etwa 1,3 Millionen Menschen könnten profitieren, vor allem Frauen und Ostdeutsche.

19:45 Uhr | Weitere Läden in Thüringen öffnen schon am 24. April

Die Thüringer Regierung hat weitere Lockerungen der Corona-Auflagen beschlossen. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee dürfen Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ab dem 24. April öffnen, drei Tage vor dem ursprünglich geplanten 27. April. Tiefensee bezeichnete dies als akzeptablen Kompromiss. In den meisten Bundesländern greift die Lockerung schon ab 20. April. Auch das Versammlungsverbot wird gelockert. Ab 3. Mai dürfen wieder Gottesdienste stattfinden, ab 4. Mai auch wieder Versammlungen. Dabei sind in geschlossenen Räumen maximal 30 Menschen zugelassen, unter freiem Himmel bis zu 50 Teilnehmer. Es gelten weiter Hygienevorschriften und ein Abstandsgebot von anderthalb Metern.

19:30 Uhr | Auch in Mecklenburg-Vorpommern Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Nach Sachsen führt auch Mecklenburg-Vorpommern eine Mundschutzpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Schwerin bekanntgab, müssen Nutzer von Straßenbahn, Bus oder Taxi im Kampf gegen das Coronavirus ab 27. April einen Mund- und Nasenschutz tragen. Alternativ könne auch ein Tuch als Schutz getragen werden.

19:10 Uhr | Pharma-Bündnis gegen Covid-19

Die Gesundheitsbehörden in der EU und den USA sowie 16 große Pharmakonzerne kooperieren im Kampf gegen das Coronavirus. Der Leiter der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA (NIH), Francis Collins, sagte: "Wir müssen die ganze Macht der biomedizinischen Forschung in diese Krise einbringen." Am Projekt "Activ" sind die US-Aufsichtsbehörde FDA und die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA sowie Konzerne wie Pfizer, Johnson & Johnson, Novartis, Sanofi und Roche beteiligt.

18:45 Uhr | Galeria-Karstadt zieht vor Gericht

Die Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof will gerichtlich eine Öffnung ihrer Warenhäuser erreichen. Dazu reichte das Unternehmen in einem Eilverfahren Klage gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Im Kern geht es um die Frage, warum Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern ab Montag wieder öffnen dürfen, dazu größenunabhängig auch Buchläden, Fahrradgeschäfte und Autohäuser. Ferner will die Landesregierung in NRW die von Bund und Ländern vereinbarte Lockerung der Schutzmaßnahmen im Einzelhandel auch auf Möbelhäuser wie Ikea und Babyfachmärkte ausweiten. Eine anhaltende Schließung von Kaufhäusern halten mehrere Handelsketten daher für Wettbewerbsverzerrung. Einige Bundesländer prüfen, großen Geschäften zumindest eine Teilöffnung auf verkleinerter Ladenfläche zu erlauben.

17:50 Uhr | Kritik am Vorschlag kürzerer Sommerferien

Aus den Ländern und von den Lehrern kommt Widerspruch gegen die von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble vorgeschlagene Verkürzung der Schulferien im Sommer. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann erklärte, das "steht bei uns nicht zur Debatte". Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) wies den Vorstoß zurück. Schüler und Lehrer benötigten nach dieser besonderen Belastung durch die Pandemie ihre Ferien.

Der Deutsche Lehrerverband kritisierte eine Debatte um Ferienzeiten als verfrüht. Verbandschef Heinz-Peter Meidinger zweifelte im Deutschlandfunk zugleich einen positiven Effekt an. Nötig sei vielmehr ein gutes Gesamtkonzept, um den Lernstoff bestmöglich zu vermitteln. Widerspruch kam auch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Dagegen zeigte sich Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff offen für die Idee. Er sagte der "Mitteldeutschen Zeitung", es gebe Argumente dafür. Schäuble hatte eine Verkürzung der Sommerferien ins Spiel gebracht, damit die Schüler verpassten Lehrstoff nachholen könnten. Auch seien die Reisemöglichkeiten in diesem Sommer wohl eingeschränkt.

17:30 Uhr | Gastronomiebranche sieht sich benachteiligt

17:10 Uhr | Spahn: Sächsische Maskenpflicht in Kontaktbereichen richtig

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Vorstoß Sachsens zur Einführung einer Maskenpflicht im Nahverkehr und Einzelhandel begrüßt. Spahn sagte, er selbst trage als Bahnreisender auch eine Alltagsmaske. In Situationen, in denen der Mindestabstand zum Schutz vor dem Coronavirus nicht eingehalten werden könne, wie etwa in Bussen und Bahnen oder beim Einkaufen, "finde ich dieses Gebot richtig". Spahn ergänzte, "wenn da andere im föderalen Miteinander zu anderen Entscheidungen kommen, dann ist das so". Bund und Länder hätten sich auf ein Maskengebot verständigt. "Dass es jetzt einzelne Abweichungen gibt, das haben wir in einigen Städten schon gesehen, ist immer Teil der föderalen Debatte", sagte Spahn am Freitag in Hamburg.

16:40 Uhr | Brandenburg erlaubt  Öffnung von Shoppingzentren, Zoos und Demos

In Brandenburg dürfen ab Mittwoch kleinere Geschäfte auch in großen Einkaufszentren wieder öffnen. Die SPD-CDU-Grünen-Regierung beschloss damit eine relativ großzügige Auslegung der bundesweit erlaubten Öffnung von Läden bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie für Auto-, Fahrrad- und Buchhändler. Auch Museen und Tierparks können unter Hygieneauflagen wieder besucht werden. Das generelle Demonstrationsverbot wegen der Pandemie wird gelockert. Demnach sind Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmern auf Antrag möglich, ebenso Taufen und Bestattungen mit bis zu 20 Menschen.

16:15 Uhr | Alkoholverkauf kräftig gestiegen

Der Einzelhandel hat seit Verhängung von Ausgangsbeschränkungen deutlich mehr alkoholische Getränke verkauft. Nach Daten der GfK-Marktforscher stieg der Absatz von Wein und Spirituosen von Ende Februar bis Ende März um etwa ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Anstieg sei vor allem Folge der Schließung von Gaststätten und Kneipen. Es werde jetzt mehr Alkohol daheim konsumiert. Insgesamt verzeichneten Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkte zusammen im März ein Umsatzplus von gut 20 Prozent im Vorjahresvergleich.

15:50 Uhr | Einzelhandel kritisiert 800-qm-Regelung

Der deutsche Einzelhandel fordert die Wiederöffnung von Geschäften unabhängig von der Größe. Verbandschef Josef Sanktjohanser sagte nach Beratungen mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier, alle Unternehmen seien in der Lage, Abstandsvorgaben und Hygienemaßnahmen umzusetzen. Lockerungen nur für kleinere Läden bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche seien willkürlich und unfair. Laut Sanktjohanser verlieren Unternehmen aus dem Nicht-Lebensmittel-Einzelhandel, die wegen der Pandemie schließen mussten, pro Tag Umsätze von zusammen rund 1,15 Milliarden Euro. Viele kämpften ums Überleben, es gehe um 1,7 Millionen Arbeitsplätze.

15:25 Uhr | Wiedereröffnung der Kitas wird noch dauern

Bund und Länder wollen nach dem 3. Mai ein Konzept für eine schrittweise Wiedereröffnung von Kindertagesstätten erarbeiten. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sagte nach einer Telefonkonferenz mit den Länderkollegen, man suche eine Regelung, welche Kinder vorrangig berücksichtigt werden. Sie nannte Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden, Kinder mit Behinderungen und Vorschulkinder. Giffey betonte, dazu müssten Hygienemaßnahmen und der Arbeitsschutz für Erzieherinnen und Erzieher geregelt werden. Wann der Kitabetrieb wieder normalisiert werden könne, hänge vom Infektionsgeschehen ab. Bis zum 3. Mai können die Bundesländer lediglich die Notbetreuung ausweiten, etwa auf Eltern weiterer systemrelevanter Berufe.

15:15 Uhr | Infektionen in 14 Thüringer Pflegeheimen

In Thüringen sind nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums aktuell mindestens 14 Einrichtungen der Altenpflege von Coronavirus-Infektionen betroffen, 49 Bewohner und 26 Mitarbeiter. 13 Heimbewohner starben bislang im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion. Mehrere Todesfälle gab es demnach in Heimen in Triptis, Zeulenroda und Ettersberg. Landesweit sind offiziell 115.000 Menschen pflegebedürftig, mehr als 25.000 von ihnen leben in Heimen.

14:45 Uhr | Sachsen ordnet Mundschutzpflicht an

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Sozialministerin Petra Köpping haben die neue Sächsische Coronaschutz-Verordnung vorgestellt:

  • bei Nutzung des ÖPNV und beim Einkauf ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zwingend vorgeschrieben, auch Tücher und Schals sind erlaubt
  • die Wohnung darf künftig ohne sogenannten triftigen Grund verlassen werden
  • es darf eine Person von außerhalb des eigenen Hausstandes getroffen werden
  • es gilt weiter eine allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern
  • die Schulen werden ab 20. April zunächst für die Abiturklassen und dann für andere Prüfungsjahrgänge geöffnet
  • die Kita-Notbetreuung soll auf bis zu 20 Prozent der Kinder ausgebaut werden
  • es sind wieder Tagesausflüge erlaubt, ohne Übernachtung
  • größere Familienfeiern oder Hochzeiten bleiben vorerst untersagt
  • in Sachsen dürfen gemäß der Bund-Länder-Einigung Geschäfte bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche öffnen, dazu auch Bau- und Gartenmärkte
  • Veranstaltungen bis 1.000 Personen bleiben bis Ende des Sommers verboten, über kleinere wird später entschieden
  • Gottesdienste mit maximal 15 Personen sind möglich
  • Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 20. April, bis einschließlich 3. Mai.

13:35 Uhr | Mediziner verzeichnen höhere Sterberate

Mediziner in Deutschland stellen derzeit trotz der sinkenden Ansteckungsrate eine leicht steigende Sterberate fest. Der Präsident des Deutschen Vereins für Intensiv-und Notfallmedizin, Uwe Janssens, nannte zeitliche Gründe: Von der Ansteckung bis zu ersten Symptomen wie Husten und Fieber vergingen meist sieben Tage. Nach weiteren sieben Tagen kämen die Patienten auf die Intensivstation. Janssens betonte, dass die Krankheit zunehmend auch bei Jüngeren einen tödlichen Verlauf nehme. Deshalb sei das Krankheitsbild nicht mit der normalen Influenza vergleichbar.

13:20 Uhr | Für Krankschreibung wieder Arztbesuch nötig

Für Krankschreibungen bei leichten Atemwegsbeschwerden müssen Arbeitnehmer ab Montag wieder zum Arzt gehen. Eine eingeführte Ausnahmeregelung, dass dies auch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt ging, wird nicht verlängert. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Freitag.

13:05 Uhr | Scholz: Gesellschaft braucht "neue Normalität"

"Wir müssen eine neue Normalität entwickeln, die uns viele Monate und wahrscheinlich bis ins neue Jahr hinein begleiten wird", sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz nach Gesprächen mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Berlin. Solange kein Impfstoff vorhanden sei, müsse sich die Gesellschaft so organisieren, dass eine Kontrolle des Infektionsgeschehens und ein gutes wirtschaftliches und soziales Leben gleichzeitig möglich seien.

12:30 Uhr | Ausbreitung des Virus vorerst eingedämmt

Die Reproduktionsrate des Coronavirus hat vorerst einen Wert unter 1 erreicht. Aktuell liegt der Wert laut RKI bei 0,7 – das bedeutet, dass nicht mehr jeder Infizierte einen weiteren Menschen ansteckt. Zusätzlich ist die Zahl der Genesenen seit einigen Tagen stets höher als die Zahl der jeweils Neuinfizierten. Die Zusammenfassung der Bundespressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler lesen Sie im Artikel:

12:20 Uhr | Konzept zur Wiedereröffnung der Kitas

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und ihre Länderkollegen haben sich über das weitere Vorgehen bei den Kita-Schließungen in der Corona-Krise verständigt. Eine Arbeitsgruppe solle ab Montag "Leitlinien und Empfehlungen zur schrittweisen Wiedereröffnung" ab dem 4. Mai erarbeiten, erklärte Giffey am Freitag. Die genaue Umsetzung hänge vom weiteren Infektionsgeschehen ab, so Giffey. Neben "kindheitspädagogischen Fragen" sollen auch Leitlinien zu Hygiene sowie Gesundheits- und Arbeitsschutz für die Erzieherinnen und Erzieher erarbeitet werden.

12:10 Uhr | Klage gegen Schließung der Warenhäuser

Der Warenhausriese Galeria Karstadt Kaufhof geht gerichtlich gegen die Schließung seiner Filialen in der Corona-Krise vor. Der Konzern hat vor dem Oberverwaltungsgericht Münster Klage dagegen eingereicht, dass die Warenhäuser in Nordrhein-Westfalen nicht öffnen dürfen. Eine Entscheidung könnte in der kommenden Woche fallen. Ein Konzernsprecher wollte sich zunächst nicht äußern. Der angeschlagenen Kette mit ihren über 28.000 Mitarbeitern brechen angesichts geschlossener Filialen die Umsätze weg.

11:55 Uhr | Museen und Bibliotheken öffnen am 4. Mai

In Sachsen-Anhalt dürfen Museen und Bibliotheken ab dem 4. Mai wieder öffnen. Das hat Kulturminister Rainer Robra am Freitag bei MDR KULTUR angekündigt. Die Einrichtungen sollten nun die hygienischen Voraussetzungen schaffen und sich auf die Öffnung vorbereiten.

11:45 Uhr | Lange Bearbeitungszeiten bei Grundsicherung

Solo-Selbstständige können in Sachsen wegen Jobausfällen seit dem 16. März Grundsicherung zu beantragen. Wie wird das angenommen? Contanze Hertel berichtet:

11:40 Uhr | Ende der weltweiten Reisewarnung nicht in Sicht

Bundesaußenminister Heiko Maas kann noch nicht abschätzen, ob die weltweite Reisewarnung für Touristen vor dem Sommer aufgehoben werden kann. Solange es in vielen Ländern Ausgangssperren gebe, werde dort auch kein Urlaub zu machen sein. Über die Reisewarnung müsse daher von Woche zu Woche entschieden werden, so Maas. Dabei wolle er sich mit anderen EU-Staaten abstimmen. Die Reisewarnung für alle touristischen Reisen ins Ausland gilt seit Mitte März.

11:30 Uhr | Möglicherweise finanzielle Beteiligung bei Rückholaktionen

Bundesbürger müssen sich möglicherweise finanziell an den Rückholaktionen aus dem Ausland beteiligen. Bundesaußenminister Heiko Maas sagte, die Bundesregierung werde noch entscheiden, ob und wie sich die Betroffenen beteiligen müssten. Die übliche Regelung sei, dass die Kosten eines Economy-Tickets bezahlt werden müssten. Aktuell habe man aber keine Zeit, sich mit solchen Verwaltungsfragen auseinanderzusetzen.

10:45 Uhr | RKI-Chef: Strategie zeigt Erfolge

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat sich positiv zu den jüngsten Entwicklungen in der Corona-Krise geäußert. Neben der durchschnittlich auf den Faktor 0,7 gesunkenen Reproduktionszahl ließen sich Erfolge außerdem an ausreichenden Behandlungskapazitäten ablesen. "Wir hoffen, dass das so bleibt", sagte Wieler im Rahmen der Bundespressekonferenz am Freitag.

Das RKI will außerdem die Virus-Tests "strategisch besser einsetzen". Derzeit seien rund neun Prozent aller Tests positiv. "Wir werden in Zukunft vermehrt in Altenheimen und Pflegeheimen testen können, um zu verhindern, dass Patienten und Pflegende infiziert werden", sagt Wieler. Es sei nach wie vor entscheidend, Infektionsketten zu unterbrechen.

10:40 Uhr | Spahn zieht positive Bilanz

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zieht eine positive Zwischenbilanz in der Krise. "Der Ausbruch ist – Stand heute – wieder beherrschbar und beherrschbarer geworden", sagte der CDU-Politiker bei der Bundespressekonferenz am Freitag. Die strikte Einschränkung des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens seit Mitte März nannte er eine erfolgreiche Vollbremsung. Das Gesundheitssystem sei "zu keiner Zeit bis hierhin überfordert" gewesen. Ab Mai soll daher laut Spahn in den Krankenhäusern schrittweise zu einer "neuen Normalität" zurückgekehrt werden, in der auch aufgeschobene Operationen nachgeholt werden. Dennoch sollten weiterhin etwa 25 bis 30 Prozent der Intensivbetten für Corona-Patienten freigehalten werden.

09:30 Uhr | Macron stellt sich hinter die WHO

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für die Weltgesundheitsorganisation WHO zum Ausdruck gebracht.

Bei der von Trump einberufenen Videoschalte der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrieländer (G7) habe Macron betont, dass die WHO die zentrale Rolle mit Blick auf alle Staaten, internationalen Institutionen und Programme spielen müsse, die sich mit Impfstoffen, Gesundheit und der Stärkung der Gesundheitssysteme befassen, teilte der Élyséepalast mit. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich hinter die Arbeit der WHO gestellt.

09:15 Uhr | Ramelow will Gottesdienste zulassen

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow will Gottesdienste und öffentliche Demonstrationen wieder zulassen. Religions- und Meinungsfreiheit seien ihm gleichermaßen wichtig, beides bedürfe sichtbarer Manifestation, sagte er Zeit Online. Die Kirchengemeinden müssten für ihre Gottesdienste die Zahl der Menschen im Verhältnis zur Fläche und den Sitzplätzen begrenzen und den Infektionsschutz beachten, sagte Ramelow. Am Freitag wird auf Bundesebene über die Frage der öffentlichen Gottesdienste beraten. Kanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass es öffentliche Gottesdienste vorerst nicht geben werde. Vor allem die katholische Kirche drängt auf Lockerungen.

09:00 Uhr | RKI meldet gesunkene Reproduktionsrate

Nach den Zahlen der Neu-Infektionen sinkt laut Robert-Koch-Institut (RKI) in Deutschland auch die Ansteckungsrate unter die angepeilte Marke. Statistisch gesehen stecke ein Infizierter nun weniger als einen weiteren Menschen an, teilte das RKI am Donnerstagabend im täglichen Lagebericht mit. Die sogenannte Reproduktionsrate liege etwa bei 0,7. Zuletzt hatte der Wert bei eins oder leicht darüber gelegen, am Mittwoch mit 0,9 erstmals knapp darunter. RKI-Chef Lothar Wieler hatte wiederholt betont, Ziel sei es, den Wert auf eins und möglichst darunter zu drücken.

In Deutschland ist dem Risklayer Projekt zufolge die Zahl der Corona-Infektionsfälle auf 138.249 gestiegen. Die Zahl der an dem Virus gestorbenen Menschen in Deutschland beläuft sich auf insgesamt 4.093. Rund 72.417 Menschen seien genesen.

Institutionen wie "Risklayer" oder die Johns-Hopkins-Universität stützen sich auf die durch die Gesundheitsämter oder andere staatliche Behörden vermeldeten Infektionsfälle. Diese Daten sind aktueller als jene des Robert Koch-Instituts, das seine Daten über eine längere Meldekette erfasst und nur einmal am Tag aktualisiert veröffentlicht.

08:30 Uhr | Dänemark lockert Beschränkungen weiter

Dänemark lockert seine Alltagsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus weiter. Ab Montag dürften einige Kleinunternehmen wie Friseure, Schönheitssalons und Fahrschulen wieder öffnen, teilte die Regierung mit. Erst am Mittwoch waren Kindertagesstätten sowie Schulen bis zur fünften Klasse wieder geöffnet worden. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte auf Facebook, trotz der Lockerungen die Kontrolle über die Epidemie behalten wollen.

08:25 Uhr | Spahn: App lässt noch auf sich warten

Bis die geplante Handy-App zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland eingesetzt werden kann, dürfte es nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch drei bis vier Wochen dauern. "Es geht ja darum, dass wir bei der Datensicherheit, beim Datenschutz und auch bei dem dahinterliegenden Konzept natürlich so perfekt wie möglich sein müssen. Das muss den Anforderungen genügen, die wir auch ansonsten an eine solche Technologie stellen", sagte Spahn im ARD-Morgenmagazin.

07:45 Uhr | Die Entwicklungen in Mitteldeutschland

Unsere Kollegen aus den Landesfunkhäusern tickern auch heute wieder, was in ihren Ländern in der Corona-Krise passiert. Alle Informationen finden Sie hier:

07:40 Uhr | Schäuble für verkürzte Sommerferien

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat verkürzte Sommerferien ins Spiel gebracht. Der CDU-Politiker sagte der Zeitung "Augsburger Allgemeine", bis auf Ausnahmen blieben die Schulen noch einige Zeit geschlossen. Wenn die Länder die Sommerferien etwas verkürzten, böte das den Schülern Gelegenheit, den durch die Corona-Pandemie versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen.

Außerdem sei im Moment noch unklar, wann und wie man im Sommer verreisen könne. Durch die Krise dürfte auch das Urlaubskonto vieler Familien schon jetzt strapaziert sein, so Schäuble. Deshalb könne er die verstehen, "die sich fragen, wie sie da noch sechs Wochen Sommerferien organisieren sollen".

07:20 Uhr | Auszahlung von Soforthilfe-Zuschüssen in Sachsen gestoppt

Nach Nordrhein-Westfalen und Hamburg hat auch Sachsen die Auszahlung von Soforthilfe-Zuschüssen des Bundes vorübergehend gestoppt. Das teilte die Sächsische Aufbaubank mit. Grund sei, dass betrügerische Webseiten zur Beantragung der Hilfe aufgetaucht seien. Bis der Sachverhalt geklärt sei, werde die Auszahlung der Zuschüsse an Unternehmen gestoppt. Die Bank habe Maßnahmen ergriffen, um Fehlleitungen öffentlicher Mittel zu vermeiden. Anträge könnten aber weiterhin gestellt werden.

07:00 Uhr | Zahnärzte benötigen mehr Schutzausrüstung

Zahnarztpraxen in Thüringen bleiben bei der kostenlosen Verteilung von Schutzausrüstung durch die Krankenkassen außen vor. Lediglich sogenannte Schwerpunktpraxen, die Covid-19-Patienten und Verdachtsfälle behandeln sollen, werden versorgt. Das führt zu viel Frust. Mehr dazu im Artikel:

06:40 Uhr | Ifo-Präsident für gezielte Wirtschaftshilfen

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat für gezielte Hilfen für Firmen in Not plädiert. Steuersenkungen für alle und breit angelegte Konjunkturprogramme dagegen seien wenig sinnvoll, sagte der Münchner Wirtschaftsprofessor am Freitag im Bayerischen Rundfunk. Wirtschaft und Gesellschaft müssten sich noch ein Jahr lang auf Einschränkungen einstellen. Deshalb sollten geschlossene Betriebe weiterhin Überbrückungshilfen bekommen. Unternehmen, die arbeiten dürfen, aber unter schwacher Nachfrage leiden, wie etwa staatliche Bauprojekte, sollten von der öffentlichen Hand unterstützt werden, sagte Fuest.

05:10 Uhr | Chinas Wirtschaft schrumpft erstmals sei 1992

Wegen der Corona-Krise ist die chinesische Wirtschaft zu Jahresbeginn massiv eingebrochen. Erstmals seit 1992, als mit den Aufzeichnungen der Daten begonnen wurde, schrumpfte die Wirtschaftsleistung. Das Minus betrug dem nationalen Statistikbüro zufolge im ersten Quartal dieses Jahres 6,8 Prozent (gegenüber 1. Vorjahresquartal).

Die Behörde geht aber davon aus, dass das langfristige Wachstum nicht von der Corona-Krise beeinträchtigt wird. Der Ausbruch des Virus sei zwar die schwierigste Notsituation seit der Gründung der Volksrepublik, aber die wirtschaftlichen Fundamente seien intakt, sagte ein Behördensprecher.

04:00 Uhr | Kein erhöhtes Risiko für Allergiker

Pollen-Allergiker sind in der Corona-Pandemie nach Expertenangaben nicht stärker gefährdet als andere Menschen. "Die Reaktion auf Pollen führt zu einer Überreaktion des Immunsystems, das Immunsystem ist nicht geschwächt", erklärte Berthold Jany, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. In der derzeitigen Blütezeit bestehe demnach kein erhöhtes Risiko für Menschen mit Allergien oder Überempfindlichkeitsreaktionen, sich mit dem Corona-Erreger anzustecken oder im Fall einer Ansteckung ernsthaft zu erkranken. Jany riet Betroffenen, ihre Medikamente weiterhin wie gewohnt einzunehmen und Kortison- und Asthmasprays nicht abzusetzen.

00:40 Uhr | Bulgarische Regierung riegelt Sofia ab

Die bulgarische Hauptstadt Sofia ist im Kampf gegen die Ausbreitung des neuen Coronavirus für den Straßenverkehr unbefristet abgeriegelt worden. Fahrzeuge dürfen seit diesem Freitag – dem orthodoxen Karfreitag – die Stadt weder verlassen noch hineinfahren. Nach der Anordnung von Gesundheitsminister Kiril Ananiew sind nur wenige Ausnahmen erlaubt, unter anderem für Polizeiautos und Krankentransporte. Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in dem ärmsten EU-Land war vor den orthodoxen Osterfeiertagen sprunghaft angestiegen.

Die unbefristete Sperrung der Hauptstadt sei notwendig, weil viele Bulgaren in den letzten beiden Tagen Sofia mit dem Auto verlassen und falsche Angaben zu den Reisegründen gemacht hätten, begründete Innenminister Mladen Marinow die Entscheidung der Regierung. Der Chef des Corona-Krisenstabs, Wenzislaw Mutaftschijski, schloss strengere Einschränkungen nicht aus.

00:30 Uhr | Trump stellt Drei-Phasen-Öffnung vor

US-Präsident Donald Trump will die USA mit neuen Richtlinien in der Corona-Krise in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft graduell wieder öffnen. Auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte er, dass die letztliche Entscheidung die Gouverneure treffen werden. Einen genauen Zeitplan beinhalten die Richtlinien nicht. Vor dem Eintritt in jede der drei Phasen soll in den Bundesstaaten oder Regionen die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen jeweils über einen 14-tägigen Zeitraum abgenommen haben. Den Richtlinien zufolge sollen die Bundesstaaten selber verantwortlich für ausreichende Test-Kapazitäten sein.

In der ersten Phase werden die bisherigen Richtlinien, die zum Monatsende auslaufen, nur leicht gelockert. Ansammlungen von mehr als zehn Menschen sollen weiterhin vermieden werden. Schulen, die derzeit geschlossen sind, sollen geschlossen bleiben. Restaurants, Kinos und Gotteshäuser sollen nur öffnen, wenn ein Sicherheitsabstand zwischen Besuchern gewährleistet werden kann. In der zweiten Phase sollen Arbeitnehmer weiterhin zur Arbeit von zu Hause aus ermutigt werden. Schulen sollen wieder öffnen. In der dritten Phase sollen Arbeitnehmer wieder ohne Einschränkungen an ihre Arbeitsstellen zurückkehren, dann sollen auch wieder Besuche in Altersheimen und Krankenhäusern erlaubt werden. Gefährdete Bevölkerungsgruppen sollen aber weiterhin Abstand zu anderen Menschen einhalten.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL Radio | 17. April 2020 | 01:00 Uhr

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