Coronavirus-Pandemie Ticker vom Freitag: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französische Ex-Gesundheitsministerin

Wegen etwaiger Verfehlungen im Umgang mit der Pandemie läuft in Frankreich ein Ermittlungsverfahren gegen Ex-Gesundheitsministerin Buzyn. Kreta und Korsika sind bald keine Hochrisikogebiete mehr. Neue Entwicklungen zur Pandemie in unserem Corona-Ticker.

Agnes Buzyn, ehemalige Gesundheitsministerin von Frankreich, beantwortet bei ihrer Ankunft am Gerichtshof der Republik (CJR) Fragen von Journalisten.
Der ehemaligen französischen Gesundheitsministerin Agnès Buzyn wird die "Gefährdung des Lebens anderer" vorgeworfen. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Freitag, 10. September 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

20:30 Uhr | Frankreich: Ermittlungen gegen Ex-Gesundheitsministerin

Ein Pariser Gericht hat ein Ermittlungsverfahren gegen Frankreichs frühere Gesundheitsministerin Agnès Buzyn wegen ihres Umgangs mit der Corona-Krise eröffnet. Buzyn werde "Gefährdung des Lebens anderer" vorgeworfen, erklärte die Staatsanwaltschaft am Freitag.

Paris: Agnes Buzyn, Gesundheitsministerin von Frankreich, spricht nach einer wöchentlichen Kabinettssitzung. In Frankreich sind zwei Fälle der neuen Lungenkrankheit bestätigt worden.
Agnes Buzyn, zum Zeitpunkt der Aufnahme noch französische Gesundheitsministerin Bildrechte: dpa

Vor ihrem Termin bei dem Gericht, das für Regierungsmitglieder zuständig ist, sagte die gelernte Ärztin, es sei "eine gute Gelegenheit für mich, die Wahrheit wieder herzustellen". Sie werde nicht zulassen, "dass die Maßnahmen der Regierung oder meine Tätigkeit als Ministerin in Misskredit gezogen werden, wo wir doch so viel getan haben, um unser Land auf eine globale Gesundheitskrise vorzubereiten".

Buzyn war im Februar 2020 zurückgetreten, als die Welt mit Sorge die Entwicklungen in der chinesischen Stadt Wuhan verfolgte. "Das Risiko einer Verbreitung des Virus in der Bevölkerung ist sehr gering", hatte sie noch Ende Januar erklärt. Später räumte sie in einem Interview ein, dass sie die Gefahr tatsächlich deutlich höher eingeschätzt hatte.

19:38 Uhr | Infektionen in Sachsen-Anhalt vor allem unter jüngeren Ungeimpften

Der Anstieg der Corona-Infektionszahlen in Sachsen-Anhalt geht fast ausschließlich auf Menschen ohne Schutzimpfung zurück. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" in ihrer Sonnabendausgabe unter Berufung auf Daten des Landesgesundheitsministeriums. In den vergangenen 30 Tagen kletterte die Inzidenz unter Ungeimpften von 17 auf 54. Bei Menschen mit vollständiger Schutzimpfung hingegen stieg sie lediglich von drei auf sieben. Ausgewertet wurden Zahlen bis zum 10. September. Von den rund 1.500 in Sachsen-Anhalt nachweislich Infizierten der vergangenen 30 Tage waren zwei Drittel jünger als 40 Jahre.

19:32 Uhr | Gericht: PCR-Testpflicht "verhältnismäßig"

Ungeimpfte Diskothekenbesucher müssen nach einer Gerichtsentscheidung in Nordrhein-Westfalen einen PCR-Test vornehmen lassen. Solch ein verpflichtender Test sei "verhältnismäßig", entschied das Oberverwaltungsgericht des Landes am Freitag in Münster. Das Gericht wies damit einen Eilantrag eines Diskothekenbetreibers gegen die PCR-Testpflicht für Diskobesucher, die keine Corona-Impfung haben und auch nicht von Corona genesen sind, ab.

17:17 Uhr | Leipziger Virologe zur My-Variante

Die Weltgesundheitsorganisation hat die neue kolumbianische My-Variante des Coronavirus als besorgniserregend eingestuft. Der Leipziger Virologe Liebert erklärt, was bis jetzt über die Gefahren der Mutation bekannt ist:

17:00 Uhr | Kassensturz in Sachsen: 194 Millionen fehlen

Sachsen fehlen nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" derzeit 194 Millionen Euro für Ausgaben in der Corona-Pandemie. Das Finanzministerium wollte die Summe am Freitag auf Nachfrage nicht kommentieren, verwies aber auf einen Kassensturz für das Kabinett.
Das Ministerium verwaltet den Fonds zur Bewältigung der Corona-Kosten. Da die Mittel des Fonds für Investitionen auf 2,5 Milliarden Euro begrenzt seien, ergebe sich ein "Anpassungsbedarf hinsichtlich der Prioritäten und Maßnahmen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie als notwendig erachtet werden", hieß es.

16:15 Uhr | Kreta und Korsika ab Sonntag keine Corona-Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung streicht die bei Urlaubern beliebten Inseln Kreta und Korsika ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. In Frankreich bleiben nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur und einige Überseegebiete auf der Liste, wie das RKI am Freitag mitteilte. Griechenland verschwindet damit komplett von der Liste der Hochrisikogebiete.

Bei der Einreise aus Hochrisikogebieten gelten Test- und Quarantänepflichten für Ungeimpfte.

Übersicht Einreiseverordnung ab 1. August 2021
Bildrechte: Bundesregierung

15:57 Uhr | Thüringen erwägt Ende von Entschädigungszahlungen für Ungeimpfte

Heike Werner (Linke), Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, spricht in einer Pause während des Sonderplenum des Thüringer Landtags mit FFP2-Maske. Die Sondersitzung wurde von der AfD-Fraktion beantragt.
Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner Bildrechte: dpa

Thüringen prüft ein Ende von Entschädigungszahlungen für Arbeitnehmer bei vermeidbaren Quarantänefällen. Das erklärte Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Freitag. Vermeidbar sei eine Quarantäne, wenn man sich hätte impfen lassen können. Betroffen seien etwa Ungeimpfte, die sich nach einer Reise oder im Rahmen einer Kontaktnachverfolgung isolieren müssen. Wer tatsächlich krank ist, erhalte aber weiter die gesetzliche Lohnfortzahlung, erklärte das Gesundheitsministerium: "Wenn eine Infektion wirklich bestätigt ist und die betroffene Person Corona-typische Symptome aufweist, trifft dies nicht zu: Dann gelten die Betroffenen als arbeitsunfähig und bekommen auf dieser Grundlage auch eine Lohnfortzahlung wie bei anderen Krankheiten."

Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sprach sich für ein einheitliches Vorgehen aller Bundesländer bei dem Thema aus. Grimm-Benne teilte auf Anfrage von MDR SACHSEN-ANHALT mit, das Land zahle bisher unabhängig vom Impfstatus eine Entschädigung für den Verdienstausfall durch Quarantäne. Das müsse nun auf den Prüfstand.

Mehrere Bundesländer denken über entsprechende Regelungen nach oder haben sie schon angekündigt. Nordrhein-Westfalen vermeldete am Freitag einen entsprechenden Beschluss. Die Regelung dort gilt nicht für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen können. Auch Genesene und Geimpfte, die wegen Impfdurchbrüchen oder Neuerkrankungen in Quarantäne müssen, haben weiterhin einen Entschädigungsanspruch.

15:32 Uhr | 39 Corona-Infizierte nach "2G"-Party in Münster

Nach einer Clubparty unter "2G"-Bedingungen in Münster ist die Zahl der bekannt gewordenen Infizierten auf 39 gestiegen. Weitere Ansteckungen seien wahrscheinlich, berichtete die Stadtverwaltung am Freitag. Bei den Betroffenen handele es sich hauptsächlich um immunisierte Personen zwischen Anfang und Mitte 20. Sie hätten milde oder keine Symptome. Die Suche nach weiteren möglicherweise betroffenen Kontakten gestalte sich schwierig, da die aktuelle Schutzverordnung keine Rückverfolgbarkeit von Gästen vorsehe.

Die Gäste hatten sich am 3. September bei der Partynacht mit rund 380 Gästen angesteckt. Die Betreiber hatten die vorgeschriebene "3G"-Zugangsvoraussetzung selbstständig auf "2G" verschärft, womit ausschließlich Geimpfte und Genesene Zutritt erhalten sollten.

Update 15:20 Uhr | Impfgegner drohen Schulen

Vor den geplanten freiwilligen Impfangeboten an Sachsens Schulen sehen sich Schulleitungen mit Drohungen konfrontiert. Wie ein Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung erklärte, ist das punktuell aus mehreren Regionen Sachsens gemeldet worden. Die Schreiben würden teils sogar an Privatadressen geschickt. Zuvor hatte die "Freie Presse" berichtet, dass Impfgegner Schulleiter mit Strafanzeigen wegen Körperverletzungen gedroht und Kundgebungen vor Schulen angekündigt hätten.

Helmut Holter (Die Linke), Minister für Bildung, Jugend und Sport von Thüringen, spricht auf einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei.
Helmut Holter, Bildungsminister Thüringen Bildrechte: dpa

Auch das Bildungsministerium in Thüringen registrierte solche Drohungen. Die Schreiben kämen unter anderem von Reichsbürgern und Gegnern der Corona-Maßnahmen, sagte ein Sprecher am Freitag. Sie richteten sich vor allem gegen Test- und Maskenpflicht. Es handele sich um Einzelfälle, betonte der Sprecher. Aber es gebe mehr Drohungen und besondere Vorkommnisse als sonst. Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) sagte: "Wir haben den Schulen signalisiert, dass sie sich davon nicht beeindrucken lassen sollten."

11:20 Uhr | Auskunftspflicht und neue Indikatoren beschlossen

Der Bundesrat hat eine Reihe von Änderungen am Infektionsschutzgesetz gebilligt. Beschäftigte in Kitas, Schulen und Pflegeheimen müssen ihrem Arbeitgeber künftig Auskunft darüber geben, ob sie gegen Corona geimpft sind. Außerdem werden die Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage geändert. Maßgeblich ist künftig die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen, die sogenannte Hospitalisierungsrate. Weitere Indikatoren, an denen die Bundesländer ihre Corona-Maßnahmen ausrichten, sind die Zahl der Neuinfektionen, die verfügbaren Intensivbetten und die Zahl der Impfungen.

10:55 Uhr | Stiko-Impfempfehlung für Schwangere und Stillende

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Schwangeren und Stillenden eine Impfung gegen Covid-19. Ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sei eine Immunisierung mit einem mRNA-Impfstoff sinnvoll, teilt die Stiko mit. Sie ruft alle noch nicht geimpften im gebärfähigen Alter auf, sich impfen zu lassen, damit noch vor einer Schwangerschaft ein Schutz vor der Erkrankung besteht.

09:35 Uhr | Biontech bereitet Produktion von Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige vor

Bereits ab Mitte Oktober könnten in Deutschland die ersten Kinder unter zwölf Jahren mit dem Impfstoff von Biontech geimpft werden. "Wir bereiten bereits die Produktion vor", sagte die Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Sie kündigte an, in den kommenden Wochen die Zulassung des Impfstoffs für jüngere Kinder auch in Europa zu beantragen. Der Impfstoff sei derselbe wie für Erwachsene, aber weniger hoch dosiert. Zudem müsse weniger abgefüllt werden. Zugleich strebt der Konzern Impfungen für noch jüngere Kinder an. Biontech-Chef Ugur Sahin sagte dem "Spiegel", bis zum Jahresende würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet.

08:35 Uhr | Tiefensee stößt Diskussion um 2G-Modell an

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat sich offen für ein 2G-Modell in der Gastronomie und bei Veranstaltungen gezeigt. Das bedeutet, dass nur noch Geimpfte und Genesene Gaststätten, Kinos oder Konzerte besuchen dürfen. Im Gegenzug fallen zahlreiche Corona-Auflagen weg. Tiefensee sagte, Restaurants und Cafés bräuchten klare Regeln und die Gewissheit, dass sie auch bei höheren Corona-Warnstufen öffnen dürften. Details müssten allerdings noch geklärt werden, etwa der Umgang mit Menschen, die nicht geimpft werden könnten. Als einziges Bundesland hat bisher Hamburg ein 2G-Modell eingeführt.

08:10 Uhr | Strengere Regeln in Dresden und Leipzig

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärfen weitere Kommunen in Sachsen ihre Beschränkungen. So gilt ab morgen in Dresden und ab Sonntag in Leipzig die sogenannte 3G-Regel. Gastronomiebetriebe, Bars, Diskotheken, Clubs sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen kann fortan nur besuchen, wer getestet, geimpft oder genesen ist. Gleiches gilt für den Friseurbesuch u.ä., den Besuch von Hallenbädern und die Teilnahme am Tanz- und Musikunterricht. In Dresden und Leipzig liegen die Inzidenzen seit mehreren Tagen über 35. Den höchsten Wert in Sachsen verzeichnet der Landkreis Zwickau mit 62.

07:45 Uhr | Keine Beschränkungen mehr in Dänemark

In Dänemark fallen heute die letzten Corona-Beschränkungen weg. Covid-19, die durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöste Erkrankung, wird nicht mehr länger als "gesellschaftskritische Krankheit" eingestuft. Bei bestimmten Großveranstaltungen wie Begegnungen in der obersten dänischen Fußballliga muss kein Corona-Pass mehr vorgezeigt werden. Der Nachweis, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet worden ist, entfällt auch in den gerade erst wieder eröffneten Diskotheken.

Ein Grund für die endgültige Lockerung sind die hohen Impfzahlen, wie Gesundheitsminister Magnus Heunicke bei der Ankündigung Ende August erklärt hatte. Bislang sind mehr als 83 Prozent aller Menschen im Land im Alter von über zwölf Jahren vollständig geimpft worden.

Update 07:05 Uhr | Biden will Impfpflicht für Bundesmitarbeiter

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Regierungsmitarbeiter angeordnet. Nach Angaben des Weißen Hauses soll die Impfpflicht auch für Angestellte von Unternehmen gelten, die für die Regierung arbeiten. Außerdem müssten Firmen mit mehr als hundert Angestellten sicherstellen, dass diese immunisiert sind oder ein Mal pro Woche getestet werden. Hintergrund ist der starke Anstieg der Infektionszahlen in den USA, vor allem durch die Delta-Variante. Der Schulbezirk Los Angeles, der zweitgrößte in den USA, führte unterdessen für alle Schüler ab zwölf Jahren eine Impfpflicht ab Januar 2022 ein.

06:45 Uhr | Fast 31.000 Impfdurchbrüche in Deutschland

In Deutschland sind bisher fast 31.000 Menschen trotz vollständigem Impfschutz an Covid-19 erkrankt. Das geht aus dem jüngsten Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Seit dem 1. Februar seien 30.880 sogenannte Impfdurchbrüche registriert worden. Die Effektivität der Impfung bewertet das RKI dennoch als hoch. Sie liege bei Erwachsenen je nach Alter zwischen 86 und 87 Prozent. In Deutschland sind bislang laut RKI mehr als 51,3 Millionen Menschen vollständig geimpft.

Die Gesundheitsämter haben laut dem Datenprojekt Risklayer am Karlsruher Institut für Technik binnen eines Tages mehr als 14.100 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt demnach auf 90. Den höchsten Wert in Mitteldeutschland hat Thüringen mit 45. Auf den Intensivstationen in den drei Bundesländern liegen 49 Covid-Patienten.

06:35 Uhr | Pläne: Keine Entschädigungszahlungen für Ungeimpfte

In mehreren Bundesländern gibt es offenbar Pläne, die Lohnfortzahlung für Menschen abzuschaffen, die eine Impfung verweigern und in Quarantäne müssen. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte der "Süddeutschen Zeitung", wer sich nicht impfen lasse, obwohl keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprächen, habe aus seiner Sicht keinen Anspruch auf eine Erstattung des Verdienstausfalls.

Die niedersächsische Sozialministerin Daniela Behrens meinte, die Allgemeinheit müsse nicht für diese Kosten aufkommen. Auch in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gibt es laut Bericht solche Überlegungen. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dagegen haben solche Regelungen bereits beschlossen. Diese sollen ab Mitte September bzw. ab Anfang Oktober gelten.

06:15 Uhr | Wenige Ermittlungen wegen Corona-Hilfen

In Mitteldeutschland wird nur gegen sehr wenige Empfänger von Corona-Hilfen ermittelt. Nach Recherchen von MDR AKTUELL gibt es insgesamt 465 Verfahren. Das entspricht 0,2 Prozent der 260.000 Hilfe-Empfänger. In Sachsen und Sachsen-Anhalt gibt es jeweils mehr als 200 Fälle, in Thüringen dagegen nur elf. Eine Sprecherin der Thüringer Landesaufbaubank sagte, das liege an der Philosophie bei der Auszahlung. Die meisten Bundesländer hätten die Hilfen schnell und unbürokratisch überwiesen. Thüringen dagegen habe intensiver geprüft, ob Unternehmen oder Soloselbständige überhaupt hilfeberechtigt seien.

06:00 Uhr | Der Ticker am Freitag, 10. September 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie hier in unserem Ticker über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten:

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 10. September 2021 | 06:50 Uhr

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