Coronavirus-Pandemie Ticker: Spahn - Wahl des Impfstoffs in einigen Monaten

Bundesgesundheitsminister Spahn stellt eine Wahlmöglichkeit beim Corona-Impfstoff in einigen Monaten in Aussicht. Die EU-Gesundheitsbehörde hält den zusätzlichen Nutzen von FFP2-Masken für gering. Sachsen-Anhalt plant, die Kitas im Land ab März wieder zu öffnen. Der Versand von FFP2-Masken an Bedürftige dauert noch. In Thüringen demonstrieren Friseure für eine Öffnung der Salons. Aktuelle Entwicklungen in der Pandemie hier im Ticker:

Unser Ticker am Mittwoch, 3. Februar 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:55 Uhr | Koalition einigt sich auf Hilfen in Corona-Krise

Die Spitzen der Koalition von Union und SPD haben sich auf mehrere Maßnahmen in der Corona-Pandemie geeinigt. Unter anderem sollen Hartz-IV-Empfänger einen Zuschuss erhalten, und der Kinderbonus wird erneuert.

22:38 Uhr | Impfforscher beantwortet Fragen zu Sputnik V

Wie gut ist der russische Impfstoff Sputnik V? Helfen die Vakzine auch bei weiteren Mutationen und was weiß man inzwischen zu Nebenwirkungen? Fragen an Impfforscher Torben Schiffner von der Uniklinik Leipzig.

22:35 Uhr | Alkohol - steigender Konsum und Umsatzeinbrüche

Viele Brauereien und Winzer klagen in der Corona-Krise über Umsatzeinbrüche. Dabei besagen mehrere Statistiken, dass in Corona-Zeiten mehr Alkohol getrunken wird. Wie passt das zusammen?

22:25 Uhr | Nossener Unternehmen liefert Isolierboxen für Impfstoff

Die Corona-Impfstoffe brauchen bestimmte Kühltemperaturen, um langfristig wirksam zu sein. Ein Unternehmen mit Sitz in Nossen hat nun spezielle Isolierboxen für den Transportweg in die ganze Welt entwickelt.

22:18 Uhr | Baseball-Stadion der Yankees wird Impfzentrum

Das Stadion der New Yorker Baseball-Mannschaft Yankees im Stadtteil Bronx wird zum Impfzentrum. Ab Freitag könnten sich berechtigte Bewohner dort gegen das Coronavirus impfen lassen, teilten New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo und Bürgermeister Bill de Blasio mit. Bereits in der ersten Woche sollen 15 000 Impftermine zur Verfügung stehen.

Bislang können im Bundesstaat New York hauptsächlich Menschen über 65 Jahre, medizinisches Personal und Lehrer Impftermine bekommen. Rund 1,5 Millionen der rund 19 Millionen Bewohner des Bundesstaates haben bereits eine erste Dosis Impfstoff bekommen. Bislang wird vor allem in Krankenhäusern, Apotheken, Schulen und einigen kleineren Zentren geimpft.

21:08 Uhr | Corona-Impfung in Mecklenburg-Vorpommern auch bei Hausärzten

In Mecklenburg-Vorpommern führen auch einige Hausarztpraxen Corona-Impfungen durch. Im Landkreis Nordwestmecklenburg soll es das Angebot zunächst in zehn Praxen geben. Einmal pro Woche sollen sich hier zu Hause lebende Senioren impfen lassen können - vorausgesetzt, es stehen ausreichend Dosen zur Verfügung. Ziel ist es laut Landesregierung, vor allem Menschen in ländlichen Regionen kurze Wege zu ermöglichen. Mit dem Projekt ist der Landkreis bundesweit Vorreiter. Mecklenburg-Vorpommern hat mit 2,9 Prozent die bundesweit höchste Impfquote.

21:00 Uhr | EMA beginnt Prüfung des Corona-Impfstoffs von Novavax

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat ein Prüfverfahren für den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax eingeleitet. Wie die EMA in Amsterdam mitteilte, handelt es sich um ein sogenanntes Rolling-Review-Verfahren. Dabei werden Daten und Ergebnisse von Studien bereits bewertet, noch bevor ein formeller Antrag auf Zulassung gestellt wurde. Damit wird das Verfahren deutlich verkürzt.

Das Biotech-Unternehmen Novavax hatte Ende Januar bekannt gegeben, dass sein Impfstoff eine Wirksamkeit von 89 Prozent gezeigt habe. Die EU-Kommission hat bereits Sondierungsgespräche über den Erwerb von bis zu 200 Millionen Impfdosen abgeschlossen.

20:46 Uhr | Freiwillige helfen bei Tests in Seniorenheim

Um Besuche in Pflegeheimen zu ermöglichen, sind Corona-Tests Pflicht. Oft mangelt es aber an Personal. In einem Seniorenheim in Erfurt sind hierfür Freiwillige eingesprungen.

20:20 Uhr | Spahn: Wahl des Impfstoffs in einigen Monaten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet nach eigener Aussage damit, dass es in einigen Monaten eine Wahlmöglichkeit beim Corona-Impfstoff geben wird. Spahn sagte in einer Online-Diskussion der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, so wie bei anderen Impfstoffen auch werde es möglich sein, "ein Stück Auswahl möglich zu machen". Bei absoluter Knappheit gehe das allerdings nicht.

Der Gesundheitsminister ergänzte, mittelfristig erwarte er eine Debatte über Impfbereitschaft. Es werde um die Frage gehen, ob sich in Deutschland genug Menschen impfen ließen: "Und was machen wir eigentlich mit denen, die sich nicht impfen lassen wollen? Müssen wir dann weiterhin auf die aufpassen, indem wir alle Schutzmasken tragen?"

19:59 Uhr | EU-Kommission will Ausbau von Impfstoff-Fabriken unterstützen

Wegen der Knappheit von Corona-Impfstoff will die EU-Kommission die Hersteller gezielt unterstützen, die Produktion gemeinsam auszubauen. Dazu sei eine Task Force gegründet worden, sagte EU-Kommissar Thierry Breton am Mittwoch in Brüssel. Er werde die sechs Firmen ansprechen, mit denen die EU Lieferverträge habe. Ziel sei, dass diese ihre Zusagen erfüllen könnten. Die Arbeit beginne sofort.

Die Task Force solle als zentrale Anlaufstelle bei auftretenden Problemen fungieren und auch beim Nachschub für Inhaltsstoffe unterstützen. Die Hersteller könnten sich gegenseitig mit Kapazitäten aushelfen, sagte Breton. Hintergrund sind Produktionsengpässe vor allem beim Hersteller Astrazeneca, der der EU eine Lieferkürzung angekündigt hat.

Zu Zwangskooperationen oder Zwangslizenzen äußerte sich Breton skeptisch. Die Gespräche mit den Unternehmen fänden auf freiwilliger Basis statt. Es gehe auch nicht um die Freigabe von Patenten. "Das Thema ist für uns nicht das geistige Eigentum, es ist eine Frage der Fabriken."

19:43 Uhr | Zehn Millionen Menschen in Großbritannien geimpft

Großbritannien hat mehr als zehn Millionen Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Seit dem Start der Impfkampagne Anfang Dezember hätten zudem fast 500.000 Menschen eine zweite Impfung erhalten. Zum Vergleich: In Deutschland mit etwa einem Drittel Einwohner sind bislang knapp 680.000 Menschen geimpft worden. Etwa 62.000 erhielten eine zweite Impfdosis.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson sagte bei einer Pressekonferenz in London, nach den vorliegenden Zahlen seien fast 90 Prozent der über 75-Jährigen sowie alle Senioren in Pflegeheimen geimpft worden. Die Regierung will in den kommenden Wochen die Corona-Maßnahmen lockern. Großbritannien zählt zu den am härtesten von der Pandemie getroffenen Ländern der Welt. Seit dem Beginn der Pandemie haben die Behörden 109.335 Corona-Tote registriert

19:29 Uhr | Koalitionsgipfel berät über Bonus für Familien

In Berlin sind am Abend Spitzenpolitiker von Union und SPD zu Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen gekommen. Es ist das erste Treffen nach fünf Monaten und auch das erste, an dem der neu gewählte CDU-Chef Laschet teilnimmt. Themen sind unter anderem finanzielle Verbesserungen für Geringverdiener, ein Bonus für Familien und die Digitalisierung an den Schulen.

Die SPD warb im Vorfeld für die Entlastung von Geringverdienern und Familien. Parteichefin Saskia Esken sagte MDR AKTUELL, es müsse einen Corona-Zuschlag auf die Grundsicherung geben. Der Kinderbonus im vergangenen Jahr sei vor allem Beziehern hoher Einkommen zugute gekommen. Die Union will bei dem Treffen finanzielle Entlastungen für Unternehmen aushandeln, die unter der Corona-Krise leiden.

19:13 Uhr | Polizei bereitet sich auf Wasunger Karneval vor

Die Polizei wird in den Karnevalshochburgen im Kreis Schmalkalden-Meiningen während der Faschingszeit verstärkt kontrollieren. Wie ein Sprecher des Landratsamtes sagte, haben Ordnungsbehörde und Polizei am Dienstag in Wasungen das Vorgehen abgesprochen. Ein illegaler Karnevalsumzug wie am Sonntag in Jüchsen solle sich auf keinen Fall wiederholen. Auch in Wasungen gibt es Hinweise auf eine ähnliche Aktion. Der Wasunger Carneval Club appelliert an die Vernunft der Karnevalisten.

Landrätin Peggy Greiser sagte, der Landkreis habe auch die anderen Faschingshochburgen im Blick. Dazu gehören unter anderem Viernau, Benshausen, Oberweid und Floh-Seligenthal. Wer einen illegalen Karnevalsumzug oder Faschingsfeiern organisiert, riskiere Geldstrafen zwischen 2.000 und 3.000 Euro.

18:57 Uhr | Bundeswehr-Mediziner landen in Portugal

Hilfskräfte der Bundeswehr sind am Mittwoch in Portugal eingetroffen. 26 Ärzte, Pflegefachkräfte und Hygiene-Experten landeten am Nachmittag auf dem Militärflughafen Figo Maduro in Lissabon - und mit ihnen 50 Beatmungsgeräte und jeweils 150 Infusionsgeräte und Krankenbetten. Die Regierung in Lissabon hatte Deutschland zuvor um Hilfe gebeten.

Portugal ist derzeit weltweit eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. Nach Zahlen der Johns Hopkins Universität haben sich in dem südeuropäischen Land in der vergangenen Woche knapp 78.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - bei 10,3 Millionen Einwohnern. Im gleichen Zeitraum starben 2.005 Covid-19-Patienten.

18:41 Uhr | Sechs B.1.1.7-Mutationen in Erfurt nachgewiesen

In Erfurt gibt es erste Nachweise der zunächst in Großbritannien entdeckten und als besonders ansteckend geltenden Coronavirus-Mutation. Die Variante B.1.1.7 sei in sechs Fällen nachgewiesen worden, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Es handle sich um unabhängig voneinander aufgetretene Infektionen. Betroffen seien Frauen und Männer im Alter von unter 20 bis über 80 Jahre. Die Stadt geht davon aus, dass sie sich im familiären Umfeld angesteckt haben. In einem weiteren Fall mit einer Virusveränderung stehe das genaue Ergebnis noch nicht fest.

In Thüringen sind in den vergangenen Tagen in mehreren Regionen einzelne Fälle jener Virusveränderungen, die in Großbritannien und in Südafrika erstmals beobachtet wurden, nachgewiesen worden.

18:25 Uhr | Vogtlandkreis befürchte steigende Fallzahlen durch Virusmutationen

Nachdem im Vogtlandkreis mehrere Fälle der britischen Coronavirus-Mutante aufgetreten sind, befürchtet der Landkreis eine deutliche Zunahme der Infektionszahlen. Das teilten Landrat Rolf Keil und Amtsarzt Andreas Lonitz am Mittwoch in Plauen mit. "Wir müssen leider damit rechnen, dass die Mutation die Fälle in die Höhe treiben könnte", so Lonitz.

Die britische Coronavirus-Mutation B 1.1.7. wurde am Wochenende erstmals im Vogtland nachgewiesen. Bis zum Mittwoch seien zehn Fälle bestätigt worden. Diese Fälle würden sich über mehrere Bereiche des Vogtlands verteilen, sagte Landrat Keil. Zwei Fälle beträfen Pendler, die in Hof arbeiten. Verbindungen zu Mutationsfällen im nahen Oberfranken und zu den allgemein hohen Virus-Fallzahlen in Tschechien seien aber nicht auszuschließen.

18:02 Uhr | Britische Virus-Variante im Erzgebirgskreis registriert

Die britische Mutante des Coronavirus ist jetzt auch im Erzgebirge aufgetaucht. Dem Gesundheitsamt des Erzgebirgskreises sei ein positiver Befund bekannt geworden, teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Die betroffene Person sei in Quarantäne. Das Virus vom Typ B 1.1.7 war auch schon in Leipzig, im Kreis Görlitz sowie im Vogtlandkreis nachgewiesen worden. Es gilt als deutlich ansteckender als die bisher in Deutschland verbreiteten Viren.

17:42 Uhr | EU-Gesundheitsbehörde: Zusätzlicher Nutzen von FFP2-Masken gering

Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC steht einer Pflicht von FFP2-Masken im Alltag skeptisch gegenüber. "Der erwartete Mehrwert der universellen Verwendung von FFP2-Atemschutzmasken in der Gemeinschaft ist sehr gering", teilte die in Stockholm ansässige Behörde der Nachrichtenagentur DPA mit. Darüber würden möglichen Kosten und Schäden keine Empfehlung rechtfertigen, FFP2-Masken anstelle von anderen Masken in der Öffentlichkeit zu tragen.  

Die Behörde erklärte, das Auftreten von neuen Varianten des Coronavirus mache keine anderen Maskentypen notwendig. In Deutschland ist seit Mitte Januar das Tragen medizinischer Masken beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht.

17:26 Uhr | SPD-Chefin Esken fordert Öffnungsperspektive

SPD-Chefin Saskia Esken fordert, jetzt eine Debatte über das Ende des Lockdowns zu beginnen. Esken sagte MDR AKTUELL, man müsse darüber reden, in welcher Reihenfolge wieder Öffnungen möglich seien. Dabei gehe es um die Kitas und Schulen, aber auch um die Kultur und die Gastronomie. Hier müsse man vorankommen und einen Ausblick auf ein Licht am Ende des Tunnels gewähren. Auch Bundesfamilienministerin Giffey dringt auf eine baldige Öffnung von Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen. Sie sagte nach Gesprächen mit den Familienministern der Länder, man sei sich einig, dass zumindest Schritte hin zu einem eingeschränkten Regelbetrieb nötig seien.

17:18 Uhr | Thüringen informiert mit Newsletter über Impftermine

Thüringen führt ein zusätzliches Online-Informationssystem über freie Corona-Impftermine ein. Auf der Seite news.impfen-thueringen.de können sich Impfwillige für einen Newsletter registrieren. Wie das Thüringer Gesundheitsministerium mitteilte, können sie dabei angeben, für welche der landesweit 29 Impfstellen sie sich anmelden wollen. Sobald dort Impftermine verfügbar sind, sollen sie per E-Mail darüber benachrichtigt werden.

Eine direkte Anmeldung zur Impfung sei auf diesem Weg aber nicht möglich, betonte Impfkoordinator Jörg Mertz von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen. Die laufe weiterhin über das Portal www.impfen-thueringen.de und über die zentrale Rufnummer 03643-4950490. Wegen Impfstoffmangels ist die Vergabe von Impfterminen derzeit bis mindestens zum 8. Februar nicht möglich.

17:00 Uhr | Studie: Antikörper sechs Monate nach Infektion nachweisbar

Fast 90 Prozent der Corona-Infizierten besitzen sechs Monate nach ihrer Infektion noch Antikörper gegen das Coronavirus. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der britischen biomedizinischen Datenbank UK Biobank. So hätten nach sechs Monaten bei 88 Prozent der untersuchten Studienteilnehmer Antikörper nachgewiesen werden können, nach drei Monaten sogar bei 99 Prozent. 

Chef-Forscherin Naomi Allen sagte, obgleich man nicht sicher sein könne, legten die Befunde nahe, dass Menschen für mindestens sechs Monate vor einer erneuten Ansteckung geschützt sein könnten. In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, ob Antikörper auch noch nach längerer Zeit festgestellt werden können.

16:40 Uhr | Corona-Fall sorgt für Massenquarantäne bei Australian Open

Nach einem Corona-Fall wenige Tage vor Beginn der Australian Open haben sich bis zu 600 Teilnehmer, Offizielle und Mitarbeiter vorsorglich in Quarantäne begeben. Wie der Premierminister des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, mitteilte, wurde in einem Spielerhotel des Grand-Slam-Turniers ein Infektionsfall identifiziert. Alle sogenannten Aufwärm-Turniere am Donnerstag in Melbourne wurden abgesagt, darunter auch das Spiel der deutschen Männer beim ATP Cup gegen Serbien sowie das Achtelfinale von Angelique Kerber beim WTA-Turnier.

Die Australien Open beginnen am Montag. Laut Gouverneur werden sie auch stattfinden. Australien hat es bislang geschafft, die Corona-Fallzahlen sehr niedrig zu halten. Das Land registrierte knapp 29.000 Infektionsfälle und weniger als tausend Tote.

16:10 Uhr | Vorerst keine kostenlosen FFP2-Masken für Hartz-IV-Empfänger

Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II, die auf die angekündigten kostenlosen FFP2-Masken warten, müssen sich noch gedulden. Die Berechtigungsscheine zum Abholen in der Apotheke wurden von den Krankenkassen bisher nicht verschickt, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Kassen mitteilte. "Wann der Versand praktisch starten wird, lässt sich noch nicht sagen", sagte ein Verbandssprecher. Zuvor müssten noch wichtige Fragen geklärt werden. Sozialminister Heil und Gesundheitsminister Spahn hatten vergangene Woche angekündigt, dass etwa fünf Millionen Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung je zehn kostenlose FFP2-Masken erhalten sollen.

15:35 Uhr | Untersuchung: Antikörper bei mehr als der Hälfte der Ukrainer

Nach Auswertungen von Antikörper-Tests haben bereits mehr Ukrainerinnen und Ukrainer eine Corona-Infektion gehabt als in der offiziellen Statistik angegeben sind. Demnach soll bereits über die Hälfte der Menschen in dem Land Corona-Antikörper haben. Bei den Tests wurde je nach Region bei 44 bis 60 Prozent der Menschen eine gewisse Immunität festgestellt, wie die Laborkette Sinewo Medienberichten zufolge mitteilte. Im Oktober habe der Wert demnach noch bei 33 und im Juli bei 9 Prozent gelegen. In der Ukraine mit etwa 41,5 Millionen Einwohnern haben sich seit Beginn der Pandemie nach offiziellen Zahlen mehr als 1,2 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

15:19 Uhr | Schweiz wartet mit Zulassung von Astrazeneca-Impfstoff

In der Schweiz wird der Impfstoff von Astrazeneca vorerst nicht zugelassen. Die Zulassungsbehörde Swissmedic erklärte. "Die aktuell vorliegenden Daten erlauben noch keinen positiven Nutzen-Risiko-Entscheid." Für eine abschließende Bewertung müssten zusätzliche Wirksamkeitsdaten aus einer in Nord- und Südamerika laufenden Phase-III-Studie eingereicht und ausgewertet werden. Sobald die Ergebnisse vorlägen, könne eine befristete Zulassung sehr rasch erfolgen. In der Schweiz sind bislang die Impfstoffe der Hersteller Biontech und Pfizer sowie Moderna zugelassen.

15:10 Uhr | Friseure demonstrieren gegen Schließung

In mehreren thüringischen Städten haben Friseurinnen und Friseure für die baldige Öffnung ihrer Salons demonstriert. In Jena schätzte die Polizei die Teilnehmerzahl auf 150. In Gera waren es demnach über 200. Aktionen gab es auch in Saalfeld, Schmalkalden, Erfurt, Nordhausen und Meiningen. "Wir haben gute Hygienekonzepte und können FFP2-Masken tragen", sagte Sven Heubel, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband der Friseure und Kosmetiker am Mittwoch. Aus seiner Sicht sei es daher vertretbar, Salons auch in der Pandemie zu öffnen.

14:41 Uhr | Nur jede zehnte Infektion an Warn-App gemeldet

Über die offizielle Corona-Warn-App ist bisher nur jede zehnte Infektion gemeldet worden. Das geht aus Daten der App hervor. Die App zeigt in der neuesten Version auch Zahlen zum Infektionsgeschehen an. Danach gab es bisher rund 2,24 Millionen Infektionen. Rund 235.000 wurden über die App gemeldet.

Mit der App sollen Kontakte zu Infizierten nachverfolgt und Kontaktketten unterbrochen werden. Hat sich ein Nutzer mit dem Coronavirus infiziert, kann er über die App alle informieren, die in seiner Nähe waren und sich angesteckt haben könnten.

13:49 Uhr | Kita-Öffnungen ab März geplant

In Sachsen-Anhalt sollen die Kindertagesstätten ab März wieder öffnen dürfen. Das Gesundheitsministerium plant nach eigenen Angaben, dann in den eingeschränkten Regelbetrieb überzugehen. Dabei müsse aber der Infektionsschutz für die Beschäftigten gesichert sein. Dazu werde über regelmäßige Selbsttests in den Kitas nachgedacht. In der nächsten Woche soll über die Pläne beraten werden.
Gestern hatte Bildungsminister Marco Tullner erklärt, dass die Schulen im Land ab 1. März wieder öffnen könnten, wenn die Inzidenz-Werte gering seien.

13:38 Uhr | IHK für Sonderabgabe von boomenden Branchen

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat sich für eine Sonderabgabe von Betrieben ausgesprochen, die von der Pandemie profitieren. Hauptgeschäftsführer Thomas Brockmeier sagte, die ungleiche Entwicklung vieler Branchen müsse einen Ausgleich finden. Es müsse über Extra-Töpfe nachgedacht werden, aus denen Unternehmen, die bisher durch die Förderung fielen, unbürokratisch unterstützt würden. Während beispielsweise die Gastwirtschaft nie dagewesene Umsatzeinschnitte verkraften müsse, habe der Online-Handel einen enormen Boom in der Krise erlebt. Die Ergebnisse einer aktuellen Konjunkturumfrage in Sachsen-Anhalt hätten gezeigt, dass die Umsatzausfälle nicht nur existenzbedrohend, sondern mitunter bereits existenzvernichtend seien, erklärte Brockmeier. Zugleich warnte er, die starken Asymmetrien in der Wirtschaft hätten gesellschaftliches Spaltungspotenzial.

Update 13:19 Uhr | Eventim relativiert - Impfnachweis bei Einlass zu Veranstaltungen sollte möglich sein

Der Ticketverkäufer CTS Eventim hat die Darstellung zurückgewiesen, die Teilnahme an Veranstaltungen künftig an eine Impfung gegen das Coronavirus binden zu wollen. Dies sei falsch. Der Veranstalter widersprach damit auch einer früheren Darstellung der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen sollten aus Sicht von Eventim private Veranstalter in Zukunft die Möglichkeit haben, nur geimpfte Menschen für Veranstaltungen zuzulassen - wenn es genug Impfstoff gibt. Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg sagte der "Wirtschaftswoche", sein Unternehmen habe bereits seine Systeme so eingerichtet, dass diese auch Impfausweise lesen könnten.

13:00 Uhr | Scholz: Einnahmen auf Dauer niedriger

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat dazu aufgerufen, sich in der Corona-Pandemie Klarheit über die finanzielle Situation zu verschaffen. "Einige haben sich vorgestellt, alles wird wieder, wie es vorher war. Das ist aber nicht der Fall. Wir werden weniger Einnahmen haben auf Dauer", sagte Scholz im ARD-"Morgenmagazin". Selbst wenn alles gut laufe, werde der Bund nicht mehr die Einnahmen haben, die 2019 prognostiziert worden seien. Scholz wollte sich jedoch nicht festlegen, ob die Schuldenbremse wegen der Corona-Pandemie auch im nächsten Jahr noch ausgesetzt wird.

12:11 Uhr | Weil erwägt Einsatz von Spürhunden

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil kann sich vorstellen, kleinere Veranstaltungen oder Restaurantbesuche mit Hilfe eigens trainierte Spürhunde sicherer zu machen. Auch auf Flughäfen oder an Grenzübergängen sei ein Einsatz vorstellbar, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover. Im Sommer 2020 hatte ein Forscherteam unter Leitung der Hochschule eine Studie veröffentlicht, für die Spürhunde der Bundeswehr auf Sars-CoV-2 trainiert worden waren. Nach achttägigem Training konnten die Hunde demnach von 1.012 Speichel- oder Atemwegssekret-Proben 94 Prozent korrekt identifizieren.

Klinikleiter Holger Volk zufolge gibt das Virus keinen Geruch ab, verändere aber den Stoffwechsel befallener menschlicher Zellen. Die dann abgegebenen Stoffe könne der Hund riechen.

11:50 Uhr | Britische Virusmutation in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist nun auch die britische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind drei Infektionen mit der Virusmutation in Magdeburg und jeweils eine in den Landkreisen Stendal und Harz aufgetaucht, zudem bei einem Paar in der Altmark. Vor rund einer Woche waren bereits Infektionen mit der südafrikanischen Virusmutation in Halle bestätigt worden.

11:06 Uhr | Bundeswehr stockt Hilfseinsatz auf

Die Bundeswehr verstärkt ihre Unterstützung im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, stehen nun 25.000 Soldaten für Hilfseinsätze in Ländern und Kommunen bereit. Damit sei das Kontingent um 5.000 Männer und Frauen aufgestockt worden. Zugleich würden Reservisten einberufen. Die Bundeswehr gehe davon aus, dass die Hilfsanfragen aus Landkreisen und Kommunen zunehmen. Bisher gibt es der Bundeswehr zufolge mehr als 3.900 Anfragen. Etwa 17.600 Angehörige seien im Hilfseinsatz.

Außerdem hat die Bundeswehr die Nothilfe für das von der Corona-Pandemie schwer getroffene Portugal gestartet. Dazu flog die Luftwaffe 26 Soldaten sowie Medizingeräte nach Lissabon, darunter 50 Beatmungsgeräte.

10:24 Uhr | Köpping: Erstimpfung in Heimen bis Mitte Februar

In Sachsen sollen bis Mitte Februar alle Bewohner, Patienten und Beschäftigte in Senioren- und Pflegeheimen eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten haben. Das teilte Sozialministerin Petra Köpping mit. In Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen solle das bis Ende Februar der Fall sein. Allerdings sei immer noch nur eine begrenzte Menge Impfstoff verfügbar, räumte Köpping ein.

10:00 Uhr | Zahl der Corona-Infektionen in Mitteldeutschland sinkt weiter

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist weiter zurückgangen. Die Gesundheitsämter meldeten laut dem Datenprojekt Risklayer am Dienstag insgesamt 1.229 neue Infektionen in Mitteldeutschland. Vergangene Woche waren es noch 1.803. In Sachsen haben sich demnach 604 Menschen nachweislich mit dem Virus neu infiziert, in Thüringen liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 278 und in Sachsen-Anhalt bei 347. In ganz Deutschland gab es laut Risklayer 7.627 Neuinfektionen. Laut Robert Koch-Institut wurden weitere 975 Todesfälle registriert.

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern liegt in Mitteldeutschland bei 142. Sachsen hat einen Inzidenz-Wert von 132, Thüringen von 159 und Sachsen-Anhalt von 146. Deutschland hat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 92.

09:50 Uhr | Experte: Impfstoff schützt vor schweren Erkrankungen durch Mutationen

Der Impfstoff-Chef der Universität Oxford sieht in den Corona-Vakzinen einen Schutz vor schweren Erkrankungen auch durch infektiösere Virus-Mutationen. Das Virus könne durch Veränderungen womöglich menschliche Immunreaktionen umgehen, so dass es weiterhin übertragen werden könne, sagte Experte Andrew Pollard auf die Frage nach der Wirksamkeit des Impfstoffes von Astrazeneca gegen Virus-Mutanten. "Das bedeutet also, dass es wahrscheinlich ist, dass das Virus im Laufe der Zeit Wege finden wird, sich so anzupassen, dass es weiterhin zwischen Menschen übertragen werden kann", sagte er BBC TV.

Aber das bedeutet nicht, dass wir nicht immer noch einen Schutz gegen schwere Krankheiten haben werden.

Impfstoff-Chef der Universität Oxford Andrew Pollard

Die Universität Oxford hat gemeinsam mit dem britischen Pharmakonzern Astrazeneca den Impfstoff entwickelt, der auch in der EU zugelassen ist.

09:41 Uhr | EU unterstützt Bau von Impfstoff-Fabriken

Die EU-Kommission will den Bau von Impfstoff-Fabriken mitfinanzieren. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Mit Mitteln aus dem EU-Haushalt könne der Ausbau bestehender Fabriken oder der Bau neuer unterstützt werden, um damit Engpässe bei der Vakzin-Produktion zu beheben.

09:24 Uhr | Erneut Autokorso in Naumburg

Mindestens 50 Fahrzeuge haben am Dienstagabend in Naumburg an einem Autokorso teilgenommen, um gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Pandemie zu protestieren. Der Polizei zufolge war die Demonstration angemeldet. Sie sei ruhig verlaufen. Bereits in der Woche zuvor hatte eine ähnliche Aktion stattgefunden, die aber nicht angemeldet war. Wegen verschiedener Verstöße wurden laut Polizei gegen 30 Teilnehmer ein Verfahren eingeleitet. Sie müssen mit einer Geldbuße von jeweils 500 Euro rechnen.

08:42 Uhr | Kooperation zur Entwicklung eines neues Impfstoffes in Europa

Das Tübinger Unternehmen Curevac und der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline planen, gemeinsam einen neuen Impfstoff gegen die ansteckenderen Varianten des Coronavirus zu entwickeln. Das haben beide Firmen eigenen Angaben zufolge vereinbart. Ziel sei es, das Vakzin im nächsten Jahr auf den Markt zu bringen. Zudem unterstützt GSK demnach die Herstellung von bis zu 100 Millionen Dosen eines derzeit noch in Entwicklung befindlichen ersten Corona-Impfstoffs von Curevac.

08:06 Uhr | Eventim: Nur mit Impfung ins Konzert

Der Ticketverkäufer CTS Eventim will die Teilnahme an Konzerten und Veranstaltungen an eine Corona-Impfung binden. Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg sagte der "Wirtschaftswoche", wenn es genug Impfstoff gebe und jeder sich impfen lassen könne, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen. Sein Unternehmen habe bereits die technischen Voraussetzungen geschaffen. "Wir haben unsere Systeme so eingerichtet, dass sie auch Impfausweise lesen können."

Update 07:10 Uhr | SPD für weiteren Kinderbonus - Grüne für höhere Grundsicherung

SPD-Chefin Saskia Esken fordert angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie einen weiteren Kinderbonus für Familien mit geringem Einkommen. Der Bonus entlaste Familie und verringere das Armutsrisiko von Kindern, sagte Esken der "Rheinischen Post". Mit dieser Zahlung habe man 2020 sehr gute Erfahrungen gemacht. Grünen-Sozialexperte Sven Lehmann verlangte einen Corona-Zuschlag auf die Grundsicherung. Er sollte monatlich 100 Euro für Erwachsene und 60 Euro für Kinder betragen.

Die Spitzen von Union und SPD kommen am Abend erstmals im Superwahljahr 2021 zu einem Koalitionsausschuss zusammen. Sie wollen unter anderem über einen Coronazuschlag für Geringverdiener und Langzeitarbeitslose beraten.

06:50 Uhr | Weitere Impfzentren in Thüringen öffnen

In Thüringen gehen heute die restlichen 15 Impfzentren in Betrieb. Eröffnet werden sie unter anderem in Apolda, Sömmerda, Eisenberg, Ilmenau, Hildburghausen, Rudolstadt und Mühlhausen. Nach Angaben von Landesregierung und Kassenärztlicher Vereinigung soll in den neuen Einrichtungen der Impfstoff des US-Herstellers Moderna gespritzt werden. Die Vorräte in den Impfzentren reichen vorerst aber nur jeweils für 560 Menschen pro Tag. Vor zwei Wochen waren bereits 14 regionale Impfstellen in Thüringen eröffnet werden. Dort kommt der Impfstoff von Biontech/Pfizer zum Einsatz.

06:23 Uhr | Weniger Knöllchen verursachen große Haushaltslöcher

Durch die Corona-Krise haben Kommunen in Mitteldeutschland deutlich weniger Geld aus Knöllchen eingenommen. Nach Recherchen von MDR AKTUELL gingen die Einnahmen aus Verkehrsbußgeldern im vergangenen Jahr in Dresden um 600.000 Euro zurück. In Magdeburg waren es 200.000 Euro weniger, in Weimar 300.000 Euro. Auch die Einnahmen aus Parkgebühren fielen aufgrund von Reisebeschränkungen und Homeoffice-Regelungen geringer aus.

06:15 Uhr | EU und Merkel offen für Zulassung von Sputnik V

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich nach Angaben aus Parlamentskreisen offen für eine Zulassung des russischen Impfstoffs in der EU gezeigt. Wenn die russischen ebenso wie die chinesischen Hersteller Transparenz zeigten und "alle Daten" zu ihren Vakzinen offenlegten, könnten sie möglicherweise Zulassungen erhalten, wurde von der Leyen am Dienstag von EU-Parlamentariern zitiert. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich offen für einen Einsatz des russischen Vakzins "Sputnik V". In der ARD sagte Merkel am Abend, von dem Serum seien gute Daten verkündet worden. In der EU sei jeder Impfstoff willkommen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Mittwoch, 3. Februar 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier. Unsere Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 03. Februar 2021 | 07:00 Uhr

Mehr aus Panorama

Mehr aus Deutschland