Coronavirus-Pandemie Ticker vom Mittwoch: WHO fordert Stopp von Auffrischungsimpfungen

WHO fordert Stopp von Auffrischungsimpfungen. Die EU kauft 200 Millionen Impfstoff-Dosen von Novavax. Deutschland spendet alle noch ausstehenden Impfstofflieferungen von Astrazeneca an die internationale Impfinitiative Covax. Eine neue britische Studie belegt die Wirkung von Covid-Impfstoffen – doch auch mit kompletter Impfung breitet sich das Coronavirus weiter aus. Die WHO rät Müttern, ihre Säuglinge auch bei einer Infektion oder nach einer Impfung zu stillen.

Unser Ticker am Mittwoch, 04. August 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:58 Uhr | Biontech über 100 Milliarden Dollar wert

Die Aktien des deutschen Impfstoff-Herstellers Biontech sind an der Börse in New York mehr als 100 Milliarden Dollar wert. Nachdem die "New York Times" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet hatte, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA noch im September die Notfallzulassung für den gemeinsam mit Pfizer vermarkteten Corona-Impfstoff in eine endgültige Zulassung umwandeln will, schossen die Biontech-Papiere am Mittwoch zwischenzeitlich um ein Viertel in die Höhe. Kurz vor Handelsschluss betrug das Tagesplus noch 14 Prozent.

Auch die Aktien von Pfizer sowie des US-Konkurrenten Moderna legten deutlich zu.

21:05 Uhr | Infektionszahlen in Spanien sinken

Die Lage im Corona-Hochinzidenzgebiet Spanien bessert sich. Wie das spanische Gesundheitsministerium am Abend mitteilte, sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche innerhalb der letzten sieben Tage von 323 auf 265. Auf Mallorca ging sie leicht auf 331 zurück.

Gesundheitsministerin Carolina Darias sagte, die Tendenz sei erfreulich, die Zahlen seien aber immer noch zu hoch. Die Delta-Variante des Coronavirus mache derzeit ca. 75 Prozent aller Neuinfektionen aus. Die Ministerin erklärte, das Sinken der Infektionszahlen sei auf die in vielen Regionen im Juli beschlossenen Restriktionen zurückzuführen. Dazu gehören unter anderem Sperrstunden und Beschränkungen der Versammlungsfreiheit. Auf den Kanaren und auf Mallorca waren die Restriktionen weniger hart.

20:50 Uhr | Kritik an Corona-Plänen der Bundesregierung

Die Bundesregierung will ab Herbst härtere Einschnitte für Ungeimpfte. Die für den Besuch von Veranstaltungen und Gaststätten nötigen Tests sollen nicht mehr unentgeltlich sein. In Umfragen kommen diese Pläne nicht gut an.

20:25 Uhr | Lange Schlangen vor dem Impfbus

Das Team des DRK Zeitz fährt in dieser Woche gemeinsam mit einer Ärztin jeden Tag einen neuen Dorf-und Marktplatz im Burgenlandkreis an. Das unkomplizierte Impfen vor Ort kommt bei den Bürgern bisher gut an.

20:20 Uhr | Altmarkkreis Salzwedel am Tag der Corona-Verschärfungen

Im Altmarkkreis Salzwedel gelten seit Mittwoch wieder schärfere Corona-Regeln. Die Inzidenz liegt aktuell bei 47 - das ist der höchste Wert in Sachsen-Anhalt. Hintergrund sind offenbar einige lokale Ausbrüche.

18:21 Uhr | Bund will Betrug in Testzentren weiter erschweren

Das Bundeskabinett hat weitere Kontrollvorgaben für Corona-Testzentren auf den Weg gebracht. Sie sollen Abrechnungsbetrug weiter erschweren. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sollen die Kassenärztlichen Vereinigungen verpflichtet werden, Zahlungen an Testanbieter den Finanzbehörden elektronisch mitzuteilen. Die Regelung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrats. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn  hatte bereits im Juni schärfere Kontrollvorgaben verordnet. Unter anderem sollen private Testzentren nur noch nach Einzelprüfung zugelassen werden können. Die Möglichkeit von Sammelabrechnungen für mehrere Teststellen soll wegfallen. Zudem wurden Test-Vergütungen gesenkt. 

Bundesweit gibt es 15.000 Teststellen verschiedener Betreiber. Es gibt mehrere Verdachtsfälle, wonach Anbieter deutlich mehr Tests abgerechnet haben sollen, als sie tatsächlich gemacht haben.

18:00 Uhr | Gaststättenverband lehnt Zutrittsverbot für Ungeimpfte ab

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband lehnt es ab, Ungeimpften den Zugang zur Gastronomie oder zu Veranstaltungen zu verwehren. Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges sagte dem "Handelsblatt", das sogenannte Zwei G, also der Zugang nur für Geimpfte und Genesene, dürfe nur das allerletzte Mittel sein. Es setze zudem voraus, dass alle auch ein Impfangebot erhalten hätten. Hartges reagierte damit auf Überlegungen des Bundesgesundheitsministeriums, bei wieder steigenden Infektionen im Herbst Einschränkungen für Nicht-Geimpfte einzuführen.

17:21 Uhr | WHO fordert Stopp von Auffrischungsimpfungen

Die Weltgesundheitsorganisation fordert ein vorübergehendes Aussetzen von Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus. Zur Begründung hieß es, noch immer warteten viele ärmere Länder auf Impfstoff. WHO-Chef Ghebreyesus sagte in Genf, in Ländern mit niedrigen Einkommen seien bislang nur 1,5 Dosen pro 100 Menschen verabreicht worden. Deshalb sollten bereits begonnene Auffrischungsimpfungen ausgesetzt und Pläne dafür bis mindestens Ende September auf Eis gelegt werden. Zunächst müssten mindestens zehn Prozent der Menschen in allen Ländern der Welt geimpft sein.

16:58 Uhr | WHO: Lambda-Variante breitet sich nicht sehr stark aus

Die erstmals in Peru nachgewiesene Lambda-Variante des Coronavirus breitet sich nach Angaben Weltgesundheitsorganisation nicht besonders stark aus.  Die WHO-Covid-Expertin Maria van Kerkhove sagte: "Es geht nicht wirklich hoch, selbst in Peru nicht." Dort werde die Lambda-Variante derzeit von der in Brasilien entdeckten Gamma-Variante verdrängt.

Lambda wurde nach Angaben der WHO bislang in 40 Ländern nachgewiesen. Die WHO listet sie zur Zeit als eine von vier "Varianten von Interesse" und nicht, wie Delta, als "besorgniserregende Variante".

15:55 Uhr | EU kauft Impfstoff von Novavax

Die EU hat sich bis zu 200 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Novavax gesichert. Die EU-Kommission genehmigte am Mittwoch einen entsprechenden Kaufvertrag mit der US-Firma. Ursprünglich sollte der Vertrag bereits Anfang des Jahres abgeschlossen werden, verzögerte sich dann aber.

Der Impfstoff von Novavax ist in der EU noch nicht zugelassen. Er ist weder ein Vektorimpfstoff wie der von Astrazeneca noch ein mRNA-Impfstoff wie die von Biontech und Moderna. Stattdessen wurde bei Novavax ein sogenanntes Spike-Protein des Coronavirus nachgebaut und soll die Immunantwort des Körpers anregen. Der Impfstoff hat den Angaben zufolge den Vorteil, dass er gut lagerbar ist und mit der Grippeschutzimpfung kombiniert werden kann.

15:35 Uhr | Plauen sagt Spitzenfest ab

Plauen sagt sein im Oktober geplantes Spitzenfest ab. Die Organisatoren in der Vogtlandstadt erklärten, man rechne im Herbst wieder mit strengeren Corona-Einschränkungen. Daher fehle die Planungssicherheit, und das finanzielle Risiko sei zu hoch. Die Stadtverwaltung begrüßte die Entscheidung. Oberbürgermeister Steffen Zenner sagte, ein Spitzenfest, wie es Plauen kenne, sei unter den aktuellen Voraussetzungen nicht machbar. Die Organisatoren hoffen nun aufs kommende Jahr. Zum 900. Stadtjubiläum soll dann wieder ein großes Spitzenfest gefeiert werden.

15:25 Uhr | DRK Sachsen will Impfbereitschaft mit Gutscheinen belohnen

Das Deutsche Rote Kreuz will die Impfbereitschaft in Sachsen mit Einkaufsvorteilen und Gutscheinen erhöhen. Wie der Landesverband mitteilte, sollen Corona-Geimpfte Rabatte etwa bei Reisen und Hotels sowie bei Mode-, Elektronik- oder Sportarktikeln erhalten. Die Menschen können sich den Angaben zufolge ab sofort über ein Webportal registrieren lassen. Beteiligt seien rund 500 Partnerunternehmen. Sozialministerin Petra Köpping begrüßte die DRK-Aktion. Es sei wichtig, dass sich jetzt möglichst viele Menschen impfen ließen, um die Wucht der vierten Welle im Herbst möglichst klein zu halten.

13:46 Uhr | Deutschland gibt Astrazeneca komplett ab

Deutschland spendet alle noch ausstehenden Impfstofflieferungen des britischen Herstellers Astrazeneca direkt an die internationale Impfinitiative Covax, die Entwicklungsländer versorgt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, in einem ersten Schritt würden 1,3 Millionen Dosen ohne Umweg über Deutschland an Covax geliefert. Einige Bundesländer wie Thüringen geben Astrazeneca-Impfdosen mangels Nachfrage an den Bund zurück.

13:15 Uhr | WHO rät zum Stillen auch mit Infektion oder Impfung

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Müttern, auch bei einer Corona-Infektion und nach einer Impfung weiter zu stillen. Das Stillen habe viele Vorteile für Mutter und Kind und müsse nicht unterbrochen werden, erklärte das WHO-Regionalbüro Europa. Die Impfung einer stillenden Mutter stelle nach bisherigem Wissensstand keine Gefahr für den Säugling dar. Im Gegenteil: Die Antikörper in der Muttermilch könnten sogar das Baby schützen. Das Virus Sars-CoV-2 selbst wurde Studien zufolge bisher nicht in der Muttermilch festgestellt.

12:55 Uhr | Nach Lockerungen wieder mehr Atemwegsinfekte

Mund-Nase-Masken und Hygieneregeln haben in der Pandemie die Erkältungskrankheiten zurückgedrängt. Mit Lockerung der Schutzmaßnahmen sind die Atemwegserkrankungen jetzt wieder angestiegen, vor allem bei Kleinkindern. Wie gefährlich ist diese verzögerte Erkältungswelle?

12:00 Uhr | Studie: Infektionsrisiko bei Geimpften um zwei Drittel niedriger

Einer aktuellen britischen Studie zufolge haben vollständig gegen Covid-19 Geimpfte ein deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken als Ungeimpfte. Die Untersuchung mit 100.000 Probanden von Ende Juni bis Mitte Juli zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung um zwei Drittel niedriger liegt als bei Ungeimpften. Auch sei bei geimpften Infizierten das Risiko geringer, dass sie weitere Menschen ansteckten. Der Studie des Imperial College London zufolge infizierte sich im Untersuchungszeitraum einer von 160 Probanden mit dem Coronavirus. Das zeige, eine vollständige Impfung schütze gut, doch trotzdem könne sich das Virus weiter verbreiten und auch doppelt geimpfte Menschen könnten erkranken.

In England sind seit dem 19. Juli fast alle Corona-Restriktionen aufgehoben. Dem britischen Gesundheitsministerium zufolge sinkt seitdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen – zur Überraschung vieler Skeptiker. Die Wocheninzidenz liegt aktuell bei 265.

11:20 Uhr | FDP kritisiert "Impfpflicht durch die Hintertür"

FDP-Generalsekretär Volker Wissing kritisiert Pläne der Bundesregierung, wonach Corona-Tests bald nicht mehr kostenlos angeboten werden sollen. Er spricht von einer Impfpflicht durch die Hintertür. Wissing warf bei RTL/ntv der Bundesregierung eine Diskriminierung Ungeimpfter und ihren Ausschluss vom sozialen Leben vor. Dieser Kurswechsel sei außerdem unfair gegenüber Menschen, die gar nicht geimpft werden könnten. Wissing zufolge würde das Aus der kostenlosen Schnelltests die Gastronomie und die Wirtschaft allgemein hart treffen. Das Problem liege woanders: Die Zahl der Impfwilligen sei deutlich höher als die der Geimpften: "Da stimmt etwas im Angebot nicht."

10:34 Uhr | Deutsche sparen in der Pandemie

Die Sparquote in Deutschland ist auf ein Rekordhoch gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt wurde in den ersten drei Monaten dieses Jahres so viel beiseite gelegt wie noch nie – dabei hatte die Sparquote schon im vergangenen Jahr neue Höchstwerte erreicht. Die DZ Bank, das Spitzeninstitut der Volksbanken und Raiffeisenbanken, geht von acht Billionen Euro aus, die private Haushalte in Deutschland bald auf der hohen Kante haben. Seit Beginn der Pandemie 2020 seien 150 Milliarden Euro zusätzlich gespart worden.

09:46 Uhr | Thüringer CDU will Beitragsrabatt für Geimpfte

Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt schlägt als Impfanreiz einen Abschlag bei den Krankenkassenbeiträgen vor. Der Beitragssatz für Geimpfte könnte demnach um 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte gesenkt werden. Das käme allen Geimpften zugute, nicht nur jenen, die sich erst jetzt impfen ließen. Thüringen gehört zusammen mit Sachsen zu den Bundesländern mit den niedrigsten Impfquoten.

09:24 Uhr | Studie zu Covid-19 bei Kindern

Eine neue Studie bestätigt bisherige Erkenntnisse: Covid-19-Erkrankungen sind bei Kindern und Jugendlichen seltener und nicht so schlimm wie bei Erwachsenen. Untersuchungen am Londoner King’s College zufolge musste nur ein Prozent der erkrankten Minderjährigen ins Krankenhaus, die Sterbewahrscheinlichkeit liegt bei 1:100.000, und dabei spielten in der Regel Vorerkrankungen eine Rolle. Doch die Studienautoren betonen zugleich, Corona lasse sich nicht als einfache Kinderkrankheit abtun wie eine Grippe. Je älter die Probandinnen und Probanden waren, desto länger dauerte die Covid-19-Erkrankung an. Andere Studien ergaben, dass sechs bis 15 Prozent der erkrankten Kinder Long-Covid-Symptome zeigten.

08:02 Uhr | Sachsen – Schulen werden Impfstützpunkte

Sachsen will nach den Sommerferien Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche direkt an den Schulen anbieten. Wie die "Leipziger Volkszeitung" meldet, arbeitete das Kultusministerium an einem entsprechenden Konzept. Ein Ministeriumssprecher sagte dem Blatt, nachdem die Sächsische Impfkommission die Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen habe, plane man ein niedrigschwelliges Angebot an weiterführenden Schulen, also an Gymnasien, Oberschulen und Berufsschulen. Bestimmte Schulen würden als Impfstützpunkte eingerichtet. Eine generelle Impfpflicht werde es aber nicht geben.

Die Schulleiter in Deutschland erwarten im Zusammenhang mit den Impfungen Konflikte, etwa, wenn nach einem positiven Test in einer Klasse Ungeimpfte in Quarantäne müssten, die anderen aber nicht.

07:48 Uhr | Infektionsgeschehen in Mitteldeutschland moderat

Die Infektionszahlen in Deutschland steigen weiter an. Das Robert-Koch-Institut meldete 3.571 neue Positivtests, 803 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich damit seit gestern von 17,9 auf 18,5. Das aktuellere Risklayer-Datenprojekt errechnete eine Wocheninzidenz von 19 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Die Lage in Mitteldeutschland ist vergleichsweise gut. Sachsen und Sachsen-Anhalt kommen auf eine Inzidenz von 7, Thüringen auf 6. Bundesweite Spitzenreiter sind Hamburg mit 37 und Berlin mit 28.

07:00 Uhr | Brysch will schnelle Drittimpfung für Pflegekräfte

Patientenschützer fordern, bei den ab September geplanten Drittimpfungen für Risikogruppen auch Pflegekräften ein Impfangebot zu machen. Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte der "Rheinischen Post", wenn etwa Pflegeheimbewohner optimal geschützt werden sollten, dann müssten ab September auch alle 1,3 Millionen Altenpflegekräfte ein gezieltes Impfangebot bekommen. Die Impfungen sollten direkt in den Diensträumen erfolgen, um auch die letzten Skeptiker zu überzeugen. Der Hausärzteverband forderte, bei den Drittimpfungen rasch die Hausarztpraxen einzubinden.

06:50 Uhr | EU hat 1,8 Milliarden Dosen Biontech bestellt

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht Europa gut gerüstet für mögliche dritte Impfungen. Die EU habe bei Biontech-Pfizer 1,8 Milliarden Dosen bis zum Jahr 2023 bestellt, sagte von der Leyen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das sei der größte Anschlussauftrag weltweit und reiche für mögliche Auffrischungsimpfungen in der EU und Anpassungen an mögliche neue Virusvarianten.

06:35 Uhr | Deutschland spendet Impfstoff

Die Bundesregierung will noch in diesem Monat die erste Tranche der insgesamt zugesagten 30 Millionen Corona-Impfstoffdosen an ärmere Länder abgeben. Entwicklungsminister Gerd Müller zufolge sollte die Menge an Impfstoffspenden schrittweise erhöht werden. Müller sagte der "Augsburger Allgemeinen", neben der gerechten Verteilung von Impfstoffen müssten Entwicklungsländer in die Lage versetzt werden, Vakzine selbst zu produzieren. Dafür brauche es einen freiwilligen Technologietransfer. Sein Ministerium unterstütze den Aufbau solcher Produktionen im Senegal und in Südafrika.

06:00 Uhr | Der Ticker am Mittwoch, 4. August 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 04. August 2021 | 06:00 Uhr

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