Coronavirus-Pandemie Ticker vom Montag: Tschechien verschärft Corona-Regeln

Tschechien verschärft Corona-Regeln in Bars und Restaurants. Deutschland nimmt schwer erkrankte Covid-19-Patienten aus Rumänien auf. Die Berliner Charité warnt angesichts steigender Covid-Fallzahlen vor Engpässen in der Intensivmedizin. Die Wirtschaft erhöht den Druck auf Ungeimpfte: Erste Firmen trennen in Kantinen 2G-Mitarbeiter und Ungeimpfte. Die aktuellen Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Schlange vor einem Impfzentrum am Hauptbahnhof in Prag
Mit 57 Prozent vollständig Geimpften unter den 10,7 Millionen Einwohnern ist Tschechiens Impfquote im Vergleich zu anderen EU-Ländern gering. Bildrechte: IMAGO / CTK Photo

Unser Ticker am Montag, 1. November 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

22:10 Uhr | Lettland bekommt internationale Corona-Hilfe

Lettland bekommt für den Kampf gegen das Coronavirus Hilfslieferungen aus den Niederlanden, Finnland, Ungarn und Schweden. Einem Medienbericht zufolge hatte der baltische Staat vergangene Woche die EU-Partner um mehr als 130 Beatmungsgeräte und Hunderte Vitalzeichenmonitore gebeten. Der lettische Gesundheitsminister Daniels Pavluts bedankt sich via Twitter bei den Spendern.

In dem Land gibt es momentan so viele Covid-Patienten wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Erst 59 Prozent der Erwachsenen sind in Lettland vollständig geimpft. Der EU-Schnitt liegt bei rund 75 Prozent.

21:25 Uhr | Sachsen-Anhalt: Zwei Landkreis bitten Bundeswehr um Hilfe

Wegen steigender Corona-Fallzahlen wird die Bundeswehr wieder in zwei Landkreisen Sachsen-Anhalts bei der Pandemiebekämpfung im Einsatz sein. Wie der Sprecher des Landeskommandos, Thomas Poloczek, sagte, sind seit Anfang der Woche drei Soldaten im Gesundheitsamt des Salzlandkreises in Bernburg stationiert. Sie leisteten dort Hilfe bei der Kontaktnachverfolgung.

Ab Dienstag werden Poloczek zufolge außerdem insgesamt vier Soldaten im Altmarkkreis Salzwedel aushelfen. Sie kämen "im Rahmen der Amtshilfe" in den beiden Krankenhäusern des Altmark-Klinikums zum Einsatz, drei von ihnen in Salzwedel und einer in Gardelegen.

20:40 Uhr | Tschechien verschärft Corona-Regeln

In Tschechien sind seit heute wieder strengere Corona-Regeln in Kraft. Restaurants und Bars dürfen nur noch Gäste mit einem "Grünen Pass" bedienen. Wer nicht geimpft oder nachweislich genesen ist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen. Das Personal ist verpflichtet, die Nachweise zu kontrollieren. Andernfalls drohen Strafen für die Restaurantbetreiber. Gastronomen kritisierten, die Regierung schiebe die Verantwortung auf private Unternehmer ab.

Geändert wurden auch die Gültigkeitsfristen für Corona-Tests. Diese sind nur noch 24 Stunden statt wie bisher drei Tage gültig, PCR-Tests drei Tage statt eine Woche. Zudem müssen die Tests zumeist selbst bezahlt werden.

19:39 Uhr | Sachsen: Wie umgehen mit der vierten Corona-Welle?

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping hat am Montag davor gewarnt, dass die Dynamik der vierten Welle jetzt schneller laufe als in den vorhergehenden Wellen. Das mache der Landesregierung "wahnsinnige Sorgen", sagte sie auf einer Online-Diskussion, an der am Montag Vertreter von Politik, Wirtschaft und Medizin teilnahmen. Sachsens Krankenhauskoordinator in der Pandemie, Michael Albrecht, erklärte dabei, dass jeder, der keinen Impfschutz habe, sich in den nächsten Monaten mit dem Coronavirus infizieren werde. Der DGB forderte von der sächsischen Landesregierung die Rückkehr zu kostenlosen Tests zu prüfen. Mehr zur Diskussion können Sie hier nachlesen:

18:43 Uhr | Impfzentren in Mitteldeutschland bleiben vorerst zu

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen trotz des Appells von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ihre geschlossenen Impfzentren vorerst nicht wieder öffnen. Spahn hatte vorgeschlagen, die Zentren wieder zu öffnen, um die Verteilung von Booster-Impfungen voranzutreiben.

Aus Sachsen erteilte dem Sozialministerin Petra Köpping eine Absage. Sie erklärte, es gebe keinen Bedarf mehr für Impfzentren, auch nicht für die dritte Spritze. Wo die Impfquoten niedrig seien, würden zusätzliche Möglichkeiten eingerichtet.

Ähnlich äußerte sich ihre Amtskollegin Petra Grimm-Benne in Sachsen-Anhalt. Sie sagte, Corona-Schutzimpfungen erfolgten vorrangig über niedergelassene Ärzte. Unterstützend seien auch weiterhin mobile Impfteams unterwegs.

In Thüringen sind weiterhin Impfstellen geöffnet, zudem sind mobile Teams unterwegs. Zusätzliche Zentren sollen der Kassenärztlichen Vereinigung zufolge nicht wiedereröffnet werden.

17:20 Uhr | Putin lässt neue Corona-Behandlungszentren bauen

In Russland hat Präsident Putin das Militär angewiesen, zusätzliche medizinische Einrichtungen für Corona-Patienten zu bauen. Ziel sei es, das Gesundheitswesen zu entlasten. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Russland liegt bei täglich über 40.000, das Land verzeichnet zudem mehr als 1.000 Tote am Tag. "So etwas gab es noch nie", sagte Putin. Die Lage sei sehr ernst. Experten vermuten, dass die Zahlen in Wahrheit noch deutlich höher sind.

Wegen des sprunghaften Anstiegs der Infektionen hatte Putin arbeitsfrei bis mindestens 7. November angeordnet. In der Hauptstadt Moskau und anderen Regionen gilt zudem ein Teil-Lockdown. Die meisten Geschäfte sind zu, Supermärkte und Apotheken sind noch geöffnet.

16:25 Uhr | Corona-Lage in Sachsen spitzt sich zu – Neustart von Impfungen laut DRK "schwierig"

Nach Thüringen weist derzeit Sachsen bundesweit die zweithöchste Inzidenz auf und zwar nach Zahlen des Karlsruher Datenprojekts Risklayer einen Wert von 300. Die höchste Zahl an Neuinfektionen weist dabei der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 570 auf. Mehr im Video:

Angesichts der hohen Infektionszahlen hat Gesundheitsminister Spahn für Auffrischungs-Impfungen geworben. Dafür sollten die Impfzentren wieder hochgefahren werden. Kai Kranich vom DRK Sachsen sagt, das brauche Zeit. Mit einem Fingerschnipp gehe es nicht:

Laut DRK Sprecher Kai Kranich besteht für die DRK-Mitarbeiter nun die Herausforderung darin, neue Impfungen anzubieten, ohne bereits vereinbarte Termine mit anderen impfwilligen Personen zu gefährden. 4 min
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15:17 Uhr | Zahl der Corona-Toten in Pflegeheim gestiegen

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Schorfheide am Werbellinsee in Brandenburg hat sich die Zahl der Toten auf zehn erhöht. Wie ein Sprecher des Landkreises Barnim mitteilte, sind zudem 44 Bewohner und 15 Mitarbeitende der Einrichtung im Ortsteil Altenhof an Covid-19 erkrankt. Die betroffenen Heimbewohner seien alle über 80 Jahre alt gewesen und hätten Vorerkrankungen gehabt.

Amtsärztin Heike Zander zufolge liegt die Impfquote der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Einrichtung bei lediglich etwa 50 Prozent. Gegen den Leiter der Senioren-Einrichtung sei ein Bußgeldverfahren verhängt worden, weil er nach einem positiven Testergebnis das Heim nochmals betreten hatte. Die Ursache für den Ausbruch sei aber noch unklar.

14:01 Uhr | Deutschland hilft Rumänien

Deutschland nimmt schwer erkrankte Covid-19-Patienten aus Rumänien auf. Nach Angaben des Sanitätsdienstes der Bundeswehr flog am Montag ein Spezialflugzeug nach Bukarest, um eine erste Gruppe von sechs schwer Erkrankten auszufliegen. Insgesamt sollten bis Mittwochabend 18 Patienten und Patientinnen aus Rumänen zur Behandlung in deutschen Kliniken aufgenommen werden. Einem Bericht des Portals "The Pioneer" zufolge, handelt es sich überwiegend um Frauen und Männer, die beatmet werden müssen.

Die Ansteckungsinzidenz in Rumänien war in den vergangenen Tagen auf mehr als 1.000 neue Fälle in 14 Tagen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Nur knapp ein Drittel der Bevölkerung ist vollständig geimpft.

13:05 Uhr | Impf-Appell an Hausärzte

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat die Arztpraxen aufgerufen, mehr für Corona-Impfungen zu werben. Impfungen gehörten zum Kerngeschäft der Hausärzte, sagte die SPD-Politikerin dem Fernsehsender ntv. Die Praxen sollten wirklich systematisch ihre Patienten ansprechen und ihnen eine Impfung oder Auffrischung anbieten.

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen gibt den niedergelassenen Ärzten eine Mitschuld am schleppenden Verlauf der Impfungen. Nach Schließung der meisten Impfzentren erfüllten die Praxen die in sie gesetzten Erwartungen erkennbar nicht, weder bei den Erst- noch bei den Booster-Impfungen, sagte der Arzt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Tempo reiche nicht aus.

12:32 Uhr | Bund nicht im Bild über Zahl der aktiven Impfzentren

Das Bundesgesundheitsministerium hat keinen Überblick über die noch aktiv betriebenen Länder-Impfzentren. Wie ein Sprecher einräumte, fehlen ihm dazu Zahlen, weil die Bundesländer die Impfzentren in Eigenregie betrieben. Einige Zentren seien weiter in Betrieb, andere auf Standby geschaltet. Angesichts stark steigender Fallzahlen hatte der geschäftsführende Minister Jens Spahn die Länder aufgefordert, ihre Impfzentren wieder hochzufahren, um schneller Auffrischungsimpfungen zu organisieren.

12:00 Uhr | Sachsen-MP Kretschmer in Quarantäne

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer befindet sich in häuslicher Corona-Quarantäne. Wie Kretschmer mitteilte, hat sich seine Ehefrau mit dem Coronavirus infiziert. Sie habe nur leichte Symptome. Der Ministerpräsident hatte sich daher einem PCR-Test unterzogen und zunächst sämtliche Präsenz-Termine abgesagt. Seinen Dienstaufgaben will er von daheim aus nachgehen. Dazu zählt am Montag eine Beratung mit Medizinern, Wissenschaftlern und Sozialministerin Petra Köpping über die aktuelle Corona-Lage in Sachsen und weitere Maßnahmen. Kretschmer selbst ist vollständig geimpft. Zum Impfstatus seiner Frau äußerte sich der Regierungschef nicht.

11:20 Uhr | Attila Hildmann hatte offenbar Informantin in Justizverwaltung

Der Kochbuch-Autor und Verschwörungs-Ideologe Attila Hildmann hat offenbar vertrauliche Informationen von einer Mitarbeiterin der Berliner Justizverwaltung erhalten. Nach ARD-Recherchen wird gegen die Frau wegen möglichen Geheimnisverrats und versuchter Strafvereitelung ermittelt. Ihr Arbeitsvertrag sei gekündigt worden. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hildmann unter anderem wegen Bedrohung und Volksverhetzung. Hildmann wird per Haftbefehl gesucht und hat sich in die Türkei abgesetzt.

10:37 Uhr | Thailand lässt geimpfte Urlauber ins Land

Thailand hat seine Grenzen für vollständig geimpfte Urlauber aus dem Ausland wieder geöffnet. An den Flughäfen der Hauptstadt Bangkok und der Ferieninsel Phuket trafen am Montag die ersten Urlauber ein. Am ersten Tag nach Ende der Quarantänepflicht für Einreisende werden allein in Bangkok 30.000 Touristen erwartet. Die Regelung gilt für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Touristen aus insgesamt 60 sogenannten Niedrigrisikoländern. Dazu zählen neben Deutschland und weiteren EU-Ländern die USA, Großbritannien und China. Besucher müssen nun nur noch einen PCR-Test vornehmen lassen und das Ergebnis in einem Hotel abwarten.

10:05 Uhr | Charité: Kaum noch freie Intensivbetten

Die Berliner Charité warnt vor einer Überlastung der Intensivstationen. Die Zahl der Covid-Patienten sei in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen, mahnte Vorstand Martin Kreis. 90 Prozent der Covid-19-Patientinnen und Patienten in der Charité seien nicht geimpft. Wenn es nicht gelinge, die Impfquote deutlich zu steigern und die Fallzahlen zu senken, werde das in Krankenhäusern zu massiven Einschränkungen bei der Versorgung führen. Verschärft werde die Lage dadurch, dass bundesweit weniger Intensivbetten zur Verfügung stünden als noch vor einem Jahr und durch den Mangel an Intensivpflegepersonal.

Nach Angaben der Charité sind die vorhandenen Intensivbetten derzeit vor allem mit Nicht-Covid-Patienten belegt. Dadurch stünden kaum freie Betten zur Covid-19-Versorgung zur Verfügung. Charité-Vorstandschef Heyo K. Kroemer forderte die Wiedereinführung von Freihaltequoten bei den Intensivbetten. Das ermögliche es den Krankenhäusern, ausgewählte Behandlungen zu reduzieren und Verlegungen zwischen den Häusern zu organisieren.

09:37 Uhr | Österreich mit 3G-Regel am Arbeitsplatz

In Österreich müssen ab sofort fast alle Beschäftigten nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Mit der Regelung will die Regierung die vierte Corona-Welle bremsen. Sie erhofft sich zudem neuen Schwung für die stockende Impfkampagne. Die Impfquote mit vollem Schutz liegt bei gut 62 Prozent. Die 7-Tage-Ansteckungsinzidenz im Nachbarland beträgt aktuell über 350.

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08:50 Uhr | Australien lockert Abschottung

Australien lockert seine seit anderthalb Jahren geltenden strikten Ein- und Ausreisebeschränkungen. Australier und Ausländer mit Wohnsitz in Australien dürfen wieder einreisen. Touristen werden hingegen nur in Ausnahmefällen ins Land gelassen. Aus ganz Australien sind wieder Reisen ins Ausland möglich.

08:05 Uhr | Ärztepräsident für strengere Regeln

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, unterstützt eine Ausweitung der 2G-Regelung (geimpft oder genesen). Es sprach sich im ZDF mit Verweis auf steigende Fallzahlen für drei Maßnahmen aus: die Anwendung der 2G-Regel "in größeren Teilen des gemeinsamen Lebens" wie in der Gastronomie und Museen, eine 3G-Regel am Arbeitsplatz und mehr Tests in Altenheimen. Eine Impfpflicht für Pflegekräfte lehnte er aber ab. Zugleich regte Reinhardt eine Reaktivierung der Impfzentren an, um dort Booster-Impfungen geregelt vorzunehmen. Das will auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

07:42 Uhr | Inzidenz bundesweit über 150 – in Thüringen und Sachsen über 300

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf über 150 geklettert. Wie das Robert Koch-Institut heute unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 154,8. Am Vortag hatte er bei 149 gelegen, vor einer Woche bei 110. Demnach wurden binnen 24 Stunden 9.658 Coronavirus-Neuinfektionen registriert – gut 3.000 mehr als vor einer Woche.

Sehr viel höher ist die Ansteckungsgefahr in Mitteldeutschland: Nach Daten des Risklayer-Datenprojekts sind Thüringen mit 315 und Sachsen mit 304 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen bundesweit Spitzenreiter. In Sachsen-Anhalt liegt die Inzidenz relativ stabil bei etwa 130. Ähnlich schlecht sieht es bei der Hospitalisierungs-Inzidenz aus. Thüringen liegt mit einem Wert über 10 im Ländervergleich vor Sachsen mit etwa 5,5 Covid-Klinikeinweisungen je 100.000 Einwohner. Die Covid-Krankenhauspatienten sind wichtiger Kennwert für Corona-Schutzmaßnahmen.

07:00 Uhr | Große Unternehmen mit 2G-Kantinen

Die Konzerne Bayer, Eon und Alltours werden künftig geimpften und von Corona genesenen Angestellten eigene Kantinenbereiche oder eigene Cafeterias anbieten. Wie die "Rheinische Post" berichtet, dürfen Beschäftigte in diesen 2G-Bereichen dann ungezwungen zusammensitzen, während diejenigen, die sich nicht impfen ließen oder keine Auskunft über ihren Impfstatus geben wollten, weiterhin mit Abstandsregeln, Masken und Trennwänden beim Essen leben müssten. Bei Bayer gibt es demnach dazu bereits Pilotprojekte. Der Versicherungskonzern Ergo prüfe eine vergleichbare Regelung. Alle Firmen betonten, dass Nicht-Geimpfte weiterhin einen Zugang zu ihren Kantinen hätten.

06:40 Uhr | Dresdner Kinderarzt sieht Schulen nicht als Pandemietreiber

In den Kinderkliniken spielen Corona-Erkrankungen kaum eine Rolle. Das sagte Oberarzt Jakob Armann von der Uniklinik Dresden MDR AKTUELL. Stattdessen gebe es an seiner Uniklinik im Moment jeden Tag 20 bis 30 Kinder, die sich mit dem RS-Virus infiziert hätten. Das Virus ist bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von drei Jahren weltweit der häufigste Auslöser von akuten Atemwegsinfektionen. Oberarzt Armann hält die Schulen auch nicht für einen Corona-Infektionstreiber. Prinzipiell spreche aber nichts gegen Corona-Tests bei Schülern. Isolationsmaßnahmen sollte es aber nur für Betroffene geben.

06:19 Uhr | Wenige Booster-Impfungen in Mitteldeutschland

In Sachsen-Anhalt und Thüringen haben bislang erst rund drei Prozent der Geimpften eine Auffrischungsimpfung erhalten, in Sachsen sogar nur zwei Prozent. Das erfuhr MDR AKTUELL vom Robert Koch-Institut. Der Immunologe Jonas Schmidt-Chanasit nannte die geringen Zahlen besorgniserregend. Er kritisierte auch die Länder, die eine so genannte Booster-Impfung für alle freigegeben haben. Stattdessen müssten die über 70-Jährigen und Menschen in Pflege-Einrichtungen zuerst die Auffrischung erhalten, so wie es die Ständige Impfkommission empfehle. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert dagegen, möglichst vielen Menschen schnell eine Auffrischungs-Impfung zu ermöglichen. Er will dazu die Impfzentren wieder hochfahren.

06:00 Uhr | Der Ticker am Montag, 01. November 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 01. November 2021 | 06:00 Uhr

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