Coronavirus-Pandemie Ticker vom Montag: Portugal wird zu Hochinzidenzgebiet zurückgestuft

Ab Mittwoch werden Portugal und andere Länder wieder zu Hochinzidenzgebieten zurückgestuft. In Sachsen kann man sich jetzt auch ohne Termin impfen lassen, doch die Nachfrage hierfür ist mäßig. Die britische Regierung plant, am 19. Juli alle Corona-Maßnahmen aufheben, will darüber aber erst kommenden Montag endgültig befinden. Tschechien führt eine Testpflicht für Einreisende ein. Die Bundesregierung will "Impfschwänzer" nicht bestrafen. Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Ticker.

Unser Ticker am Montag, 5. Juli 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:52 Uhr | Wie lange ist man nach einer Coronaschutz-Impfung immun?

Wie lange ist man nach einer Impfung oder nach einer durchgestandenen Infektion immun gegen das Coronavirus? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit Beginn der Pandemie. Studien zeigen jetzt, dass der Schutz jahrelang halten könnte.

21:25 Uhr | Portugal wird zu Hochinzidenzgebiet zurückgestuft

Die Bundesregierung lockert die Einreisebeschränkungen für Portugal, Großbritannien, Nordirland, Russland, Indien und Nepal deutlich. Am Mittwochmitternacht werden die fünf Länder vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenzgebiet zurückgestuft. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagabend mit. Damit ändern sich wieder die Einreiseregeln für Rückkehrer aus diesen Gebieten.

Geimpfte und Genesene sind bei der Rückkehr aus einem Hochinzidenzgebiet von der Test- und Quarantänepflicht befreit. Alle anderen müssen nach der Einreise in Deutschland in Quarantäne und können diese frühestens am fünften Tag durch einen Negativtest beenden. Ende Juni hatte das RKI Portugal als Virusvariantengebiet eingestuft. Bei dieser Einstufung gilt für alle Rückkehrer Quarantäne. Ein Teil der Touristen hatte daraufhin seinen Urlaub vorzeitig abgebrochen.

Strandbesucher gehen über eine Treppe zum Strand „Praia do Camilo“ herab.
Strand an der Algarve in Portugal Bildrechte: dpa

21:06 Uhr | Urlaub im Ausland - was folgt bei der Rückkehr?

Für einen Teil der Deutschen haben die Ferien noch nicht begonnen, Andere müssen sich schon mit ihrer Rückreise beschäftigen. Die könnte schwieriger werden, als geplant, wenn der Urlaubsort inzwischen zum Virusvarianten- oder Risikogebiet geworden ist. Urlaub in der Pandemie bleibt eine Herausforderung, vor allem für die, die nicht in Deutschland Urlaub machen wollen.

20:53 Uhr | Israel geht von niedriger Wirksamkeit bei Biontech aus

In Israel hat die Wirksamkeit der Biontech-Impfung gegen das Coronavirus nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den vergangenen Wochen wegen der kursierenden Delta-Variante deutlich nachgelassen. Sie werde derzeit nur noch auf 64 Prozent geschätzt. Ähnlich hoch liege sie, wenn es um eine Erkrankung mit Symptomen gehe. Höher falle dagegen die Wirksamkeit gegen schwere Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten aus. Dort liege sie bei 93 Prozent, hieß es vom Ministerium. Im Februar hatte das Gesundheitsministerium noch mitgeteilt, der Impfstoff von Pfizer/Biontech verhindere eine Corona-Erkrankung zu 95,8 Prozent. Ein Sprecher vom Pharma-Konzern Pfizer wollte die neuen Zahlen nicht kommentieren. In Israel steigt trotz einer hohen Impfquote seit rund zwei Wochen die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen deutlich an. Der größte Teil der Neuinfektionen steht im Zusammenhang mit der Delta-Variante, die zuerst in Indien nachgewiesen wurde.

Ein Jugendlicher wird geimpft
Israel hatte im Juni mit der Impfung von Teenagern zwischen 12 und 15 Jahren begonnen. Bildrechte: imago images/Xinhua

19:29 Uhr | RKI empfiehlt höhere Impfquote

Wegen der Delta-Variante des Coronavirus hat das Robert Koch-Institut die Impfziele erhöht. Im jüngsten epidemiologischen Bulletin vom Montag heißt es, dass die Impfkampagne mit hoher Intensität weitergeführt werden sollte. Um im Herbst und Winter einen starken Anstieg der Covid-19-bedingten Intensivbelegung zu verhindern, müssten mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen vollständig geimpft sein. Bei den Älteren wäre eine Impfquote von 90 Prozent erforderlich. Hier hätten bis Juni dieses Jahres bereits 84 Prozent der über 60-Jährigen eine Erstimpfung erhalten. Im Papier heißt es aber auch, dass das erwartete Szenario keine exakte Prognose sei.

Bislang hatte RKI-Chef Wieler davon gesprochen, dass 80 Prozent der Bevölkerung immun sein sollten, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Seine Annahmen beruhten aber auf der ursprünglichen Version des Virus, die als weniger ansteckend gilt.

18:28 Uhr | England plant Abschaffung der Corona-Maßnahmen

In England sollen möglicherweise am 19. Juli alle Corona-Maßnahmen beendet werden. Abstandsregeln und Maskenpflicht sollen dann ebenso wegfallen wie eine Zuschauerbegrenzung bei Großereignissen. Auch sollen wieder Nachtclubs öffnen dürfen. Das gab der britische Premierminister Boris Johnson am Montag bekannt. Die Menschen müssten "lernen, mit dem Virus zu leben" und das Risiko in ihrem Alltag selbst einschätzen, sagte Johnson. Zugleich betonte er aber, dass erst am kommenden Montag eine verbindliche Entscheidung getroffen werde.

In Großbritannien hatte sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante deutlich erhöht. Die Regierung hatte die schon für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in England deshalb erst einmal verschoben. Dass die Maßnahmen nun fallen sollen, liegt an der relativ niedrigen Zahl der schweren Erkrankungen und Einweisungen auf die Intensivstationen.

18:00 Uhr | Impfen ohne Termin - Wenig Resonanz auf Angebot

In Sachsen ist das Angebot von Corona-Impfungen, die man sich ohne Termin geben lassen kann, bisher nur auf geringe Resonanz gestoßen. Wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilte, wurde das Angebot sehr verhalten wahrgenommen. Pro Tag seien nur maximal zwölf Menschen pro Impfzentrum angekommen. Seit vergangenen Freitag können sich Impfwillige in elf der 13 Einrichtungen je nach Kapazität auch spontan ohne Termin gegen das Coronavirus impfen lassen.

17:57 Uhr | Luxemburgischer Premier weiter im Krankenhaus

Der an Covid-19 erkrankte Luxemburger Premierminister Xavier Bettel muss weiter im Krankenhaus bleiben. Wie die Regierung in Luxemburg mitteilte, wurde beim 48-Jährigen am Wochenende eine unzureichende Sauerstoffsättigung festgestellt. Sein Zustand gelte als ernst, aber stabil. Auch müsse er nicht beatmet werden.

Bettel war am Wochenende wegen Symptome ins Krankenhaus gebracht worden, vorsichtshalber und für 24 Stunden, wie es anfangs hieß. Der Premierminister war am Sonntag vor einer Woche nach einem EU-Gipfel in Brüssel positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Xavier Bettel
Der 48-jährige Bettel ist seit 2013 Regierungschef von Luxemburg. Bildrechte: imago images/Belga

17:39 Uhr | Weiter Maskenpflicht bei Ryanair und Easyjet

Die Billigairline Ryanair will weiter an der Maskenpflicht auf Flügen festhalten, auch wenn ein Mundschutz in der Öffentlichkeit nicht mehr Vorschrift ist. Die irische Fluggesellschaft erklärte, damit solle die Gesundheit von Passagieren und Personal geschützt werden. Die Entscheidung gelte unabhängig von den Regeln des Abflug- oder Zielortes. Ähnlich äußerte sich am Montag die britische Airline Easyjet. Man orientiere sich hier an einer Reihe wichtiger Branchengremien, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die internationale Flugbehörde ICAO, hieß es von Easyjet.

Einige Flugzeuge von verschiedenen Airlines stehen am Flughafen Schönefeld.
Ein Flieger der irischen Fluggesellschaft Ryanair Bildrechte: IMAGO

15:45 Uhr | Tschechien führt Testpflicht für Einreisende ein

Tschechien führt ab Freitag eine Testpflicht für ungeimpfte Einreisende und Reiserückkehrer ein. Das geht aus einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums in Prag hervor.

Tschechische Polizisten stehen zur Einreisekontrolle auf einer Straße an der tschechischen Grenze
Grenzübergang in Zinnwald Bildrechte: dpa

Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt, muss ein negatives Antigen-Testergebnis dabei haben, das nicht älter als 48 Stunden ist, oder ein PCR-Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist. Zudem muss vorab ein Online-Meldeformular ausgefüllt werden. Wer seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft ist, braucht keinen Test. Der sogenannte kleine Grenzverkehr innerhalb von 24 Stunden, zum Beispiel zum Einkaufen, bleibt ohne Auflagen möglich.

Für viele andere Länder gelten teils deutlich strengere Regeln. Für Touristen aus Russland, Südafrika, Tunesien und einer Reihe weiterer Staaten schließt Tschechien seine Grenzen ganz. Die Zahl der Neuinfektionen geht in Tschechien wieder lang´sam nach oben. Die Inzidenz ist mit neun aber noch immer niedrig.

15:27 Uhr | Norwegen verschiebt Aufhebung von Corona-Beschränkungen

Aus Sorge vor einer Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus verschiebt Norwegen die Aufhebung der letzten Corona-Beschränkungen um mehrere Wochen. Regierungschefin Erna Solberg sagte, die Entwicklung der Infektionslage sei zwar weiter positiv. Man wolle aber abwarten, wie "die Delta-Variante die Situation beeinflusst". Spätestens Ende Juli oder Anfang August sollen die letzten Beschränkungen dann aber aufgehoben werden.

Unterdessen können deutsche Touristen seit heute wieder Urlaub in Norwegen machen. Das skandinavische Land stufte die Bundesrepublik wie eine Reihe von anderen EU-Ländern als "grün" ein. Das bedeutet, dass Menschen aus diesen Staaten wieder einreisen dürfen, ohne in Quarantäne zu müssen. Wer noch nicht geimpft oder genesen ist, muss sich an der Grenze per Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen.

14:03 Uhr | Maas beruhigt Spanien-Urlauber

Bundesaußenminister Heiko Maas hält die Lage in Spanien trotz steigender Infektionszahlen derzeit nicht für besorgniserregend. Es stünden keine Entscheidungen an, die "dazu führen, dass deutsche Touristen in Spanien keinen Urlaub mehr machen können", sagte Maas am Montag bei einem Besuch in Madrid.

In Spanien steigen die Zahlen seit knapp zwei Wochen wieder deutlich. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen knapp über 100. Die Bundesregierung hat 6 von 17 Regionen Spaniens als Risikogebiete eingestuft. Doch erst bei einer Einstufung als Hochinzidenzgebiet (ab einer Inzidenz von 200) oder als Virusvariantengebiet gelten strengere Quarantäneregeln, die eine Isolierung auch mit negativem Test oder Impfung vorsehen.

13:30 Uhr | Bundesregierung peilt Impfquote von 80 Prozent an

Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) haben angesichts der sich rasch ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus auf die Bedeutung der Impfungen hingewiesen. Man müsse bei der Impfquote Richtung 80 Prozent kommen, mahnte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Montag in den letzten regulären Beratungen der CDU-Spitze vor der Sommerpause in Berlin. Vor allem ungeimpfte Kinder würden im Herbst noch verwundbar sein. Zugleich wies sie demnach darauf hin, dass die Hospitalisierung bei der Delta-Variante in anderen Ländern nicht so hoch sei.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums hatten bis Sonntag 56,5 Prozent der deutschen Bevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten, vollständig geimpft waren demnach 38,9 Prozent. Hat sich der Impfschutz komplett aufgebaut, haben die Geimpften nach bisherigem Kenntnisstand auch bei Delta einen hohen Schutz vor einer Krankenhausbehandlung.

13:17 Uhr | Herzogin Kate in Quarantäne

Prinz William, Herzog von Cambridge mit Ehefrau Catherine, Herzogin von Cambridge und Sohn George, dahinter David Beckham und Ed Sheeran auf der Tribuene.
Kate mit Ehemann William und Sohn George beim Stadionbesuch vor wenigen Tagen. Bildrechte: IMAGO / Sven Simon

Die britische Herzogin Kate bleibt nach einem Kontakt mit einem positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen für mehrere Tage in häuslicher Quarantäne. Die Ehefrau von Queen-Enkel Prinz William habe keine Symptome, teilte der Kensington-Palast am Montag in London mit. Kate befolge alle Regierungsvorgaben und isoliere sich zu Hause.

12:55 Uhr | Bundesregierung gegen Strafen für sogenannte Impfschwänzer

Die Bundesregierung lehnt Strafzahlungen für sogenannte Impfschwänzer ab. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, Termine für Impfungen seien wertvoll, und es sei wichtig, dass sie tatsächlich genutzt würden. Wer einen Impf-Termin nicht einhalten könne oder wolle, sollte diesen frühzeitig absagen. Es seien aber keine Strafen für Menschen geplant, die einen Impf-Termin nicht wahrnähmen.

Am Wochenende hatten mehrere Politiker eine Forderung des Berliner DRK-Präsidenten Mario Czaja nach Strafen für Impf-Schwänzer unterstützt, auch aus Reihen von Union und SPD. Die Grünen lehnten dies ab.

12:45 Uhr | Tourismusbeauftragter fordert mehr Grenzkontrollen

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hat sich in der Diskussion um Anti-Corona-Maßnahmen für temporäre Grenzkontrollen ausgesprochen. Der CDU-Politiker sagte der Sendergruppe RTL/ntv, so würden Reiserückkehrer keine vierte Corona-Welle auslösen: "Wenn die Menschen über die Landesgrenzen einreisen, gibt es derzeit relativ wenig Kontrollen. Da besteht also keine große Sicherheit, ob jeder die Einreiseverordnung einhält." Inbesondere bei steigenden Inzidenzen fände er temporäre Kontrollen und Stichproben angemessen.

11:03 Uhr | Deutsche Touristen dürfen wieder nach Norwegen

Deutsche Touristen können wieder Urlaub in Norwegen machen. Das skandinavische Land richtet sich nun nach dem Ampelsystem der EU für die Kategorisierung der Infektionsgefahr. Die Bundesrepublik ist damit ebenso wie eine Reihe von anderen EU-Ländern als "grün" eingestuft worden. Touristen aus diesen Ländern dürfen damit wieder nach Norwegen einreisen, ohne in Quarantäne zu müssen. Jeder Einreisende mit Ausnahme von Geimpften und Genesenen muss aber eine Einreise-Anmeldung ausfüllen und sich an der Grenze per Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen.

10:06 Uhr | Impfungen ohne Termin im Salzlandkreis

Im Salzlandkreis können sich Bürgerinnen und Bürger ab heute ohne Termin impfen lassen. Wie der Kreis mitteilte, werden täglich ab 15 Uhr im Impfzentrum in der Staßfurter Bodestraße 100 Erstimpfungen verabreicht.

09:30 Uhr | Indonesien verschärft Einreiseregeln

Indonesien reagiert auf steigende Infektionszahlen mit strengeren Regeln für Reisende aus dem Ausland. Ab sofort müssen sowohl indonesische Staatsbürger als auch Ausländer eine vollständige Impfung gegen das Virus nachweisen, bevor sie ins Land dürfen. Zudem müssten Einreisende nun acht Tage in Quarantäne statt wie bisher fünf Tage. Zuletzt hatte das Rote Kreuz vor einem Kollaps des Gesundheitssystems in dem Inselstaat gewarnt. Seit Tagen meldet das Land Rekordwerte von über 25.000 Neuinfektionen.

08:10 Uhr | Zu hohe Auflagen: Clubs in Thüringen bleiben geschlossen

Seit Donnerstag dürfen in Sachsen und Thüringen Diskotheken wieder öffnen. In Thüringen sind die Auflagen den Clubbetreibern aber offenbar zu streng, berichtete das MDR THÜRINGEN JOURNAL am Sonntagabend:

07:35 Uhr | Viele Gründe für wenige Erstimpfungen in Sachsen

Eine hohe Impfskepsis und späte Lieferungen von Impfstoff sind zwei der Gründe, warum in Sachsen vergleichsweise wenige Menschen ein Erstimpfungen haben. Über diese und die weiteren Hintergründe berichtet MDR AKTUELL-Reporterin Sophia Spyropoulos:

06:36 Uhr | Biden: Impfen ist ein "patriotischer" Akt

US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner an ihrem Nationalfeiertag mit Nachdruck zur Impfung aufgefordert. Sich impfen zu lassen sei das "Patriotischste", was die Bürger jetzt tun könnten, sagte Biden am Sonntagabend anlässlich des Unabhängigkeitstages im Garten des Weißen Hauses. "Also bitte: Falls Sie noch nicht geimpft sind, tun Sie es."

Tun Sie es jetzt – für sich selbst, für Ihre Lieben, für Ihre Gemeinde, für Ihr Land.

Joe Biden, US-Präsident

06:28 Uhr | Kassenärzte-Chef fordert volle Freiheit für Geimpfte

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, verlangt das Ende aller Corona-Maßnahmen für vollständig Geimpfte. Der "Bild"-Zeitung sagte Gassen, spätestens im September werde für jeden Impf-Willigen ein Impfangebot verfügbar sein, dann müssten "eigentlich nahezu alle Corona-Maßnahmen weg". Jeder könne dann immer noch individuell entscheiden, ob er oder sie weiter Maske tragen wolle, sagte Gassen. Pflicht solle es dann aber nicht mehr sein. Das Aufheben der Einschränkungen sei wichtig, um die Impfbereitschaft hochzuhalten.

06:22 Uhr | Grüne lehnen Strafen für ausgelassene Impftermine ab

Die Grünen lehnen Strafen für Menschen ab, die ihren Impf-Termin verstreichen lassen. Der gesundheitspolitische Sprecher Janosch Dahmen sagte MDR AKTUELL, Strafen oder auch Belohnungen seien das falsche Instrument, wenn man Menschen für eine medizinische Maßnahme überzeugen wolle. Sie führten häufig zum Gegenteil. Dahmen betonte, man brauche stattdessen eine großflächige Kampagne, um den Menschen zu erklären, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei. Nur eine Zweit-Impfung schütze wirkungsvoll gegen die Delta-Variante.

06:00 Uhr | Der Ticker am Montag, 5. Juli

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Quelle: dpa, AFP, epd, MDR Aktuell

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 05. Juli 2021 | 20:00 Uhr

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