Coronavirus-Pandemie Ticker: Ab Dienstag Maskenpflicht im Bundestag

Ab Dienstag gilt wegen der "ernstzunehmenden Entwicklung" der Corona-Pandemie auch im Deutschen Bundestag die Maskenpflicht. Nach US-Präsident Trump ist nun auch dessen Sprecherin Kayleigh McEnany positiv auf das Coronavirus getestet worden. Trump selbst sollte das Krankenhaus, in dem er behandelt wurde noch am Montag (Ortszeit) verlassen. Ein Zehntel der Weltbevölkerung könnte nach WHO-Schätzungen eine Corona-Infektion gehabt haben. Die aktuellen Entwicklungen in unserem Ticker.

Die Abgeordneten hören bei der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages am 24.10.2017 im Plenarsaal im Reichstagsgebäude in Berlin der ersten Rede von Wolfgang Schäuble als neugewählten Bundestagspräsident zu.
Voller Plenarsaal des Bundestages: Ab Dienstag gilt für alle Anwesenden Maskenpflicht. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Montag, den 5. Oktober 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zur Pandemie und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:04 Uhr | Trump kann Krankenhaus verlassen

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben am Montag 18:30 Uhr Ortszeit (Dienstag 00:30 Uhr MESZ) das Militärkrankenhaus Walter Reed verlassen, in dem er wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt wurde. Er fühle sich "wirklich gut!", schrieb der 74-Jährige auf Twitter. "Habt keine Angst vor Covid. Lasst nicht zu, dass es (das Virus) euer Leben beherrscht." Unter der "Trump-Regierung" seien "richtig großartige Medikamente und großartiges Wissen entwickelt" worden.

Trumps Ärzte bestätigten vor Journalisten, dass der Präsident die Kriterien für eine Entlassung erfülle und das Militärkrankenhaus im Laufe des Tages verlassen werde. Er sei jedoch "noch nicht ganz aus dem Schneider". Trump habe in mehr als 72 Stunden kein Fieber gehabt und weise normale Sauerstoffwerte auf. Die Behandlung könne im Weißen Haus genauso gut fortgesetzt werden wie im Krankenhaus.

19:48 Uhr | EU-Schuldenregeln bleiben auch 2021 ausgesetzt

Die EU-Staaten sollen wegen der Corona-Krise auch im nächsten Jahr freie Hand beim Schuldenmachen haben. Wie EU-Kommissar Paolo Gentiloni nach einer Sitzung der Eurogruppe mitteilte, wird die "allgemeine Ausweichklausel" auch 2021 aktiv bleiben. Das bedeutet, dass die Schulden- und Defizitregeln in der EU vorerst ausgesetzt bleiben. Die EU-Staaten hatten die sogenannte Ausweichklausel - auf Englisch General Escape Clause - des Stabilitäts- und Wachstumspakts im Frühjahr erstmals in der Geschichte aktiviert, um den EU-Staaten freie Hand im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu geben.

19:15 Uhr | Immunologin: Auflagen für deutsche Corona-Hotspots sinnvoll

Die Immunologin Monika Brunner-Weinzierl von der Universitätsklinik Magdeburg hält spezielle Corona-Restriktionen für inländische Risikogebiete für geboten.

Die Professorin sagte MDR AKTUELL, die Erfahrung zeige, dass ab einer Zahl von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner Infektionsketten schwer zu verfolgen und zu durchbrechen seien. Es mache keinen Unterschied, ob das Virus aus Frankreich, Indien oder Berlin-Mitte komme. Für Menschen aus in- und ausländischen Risikogebieten müssten deshalb die gleichen Kriterien gelten. Sie sollten nicht ohne negativen Corona-Test herumreisen. Wenn nun Schleswig-Holstein für Besucher aus Hotspots wie Berlin-Mitte oder Hamm einen negativen Test verlange, sei dies ohne großen Aufwand zu handhaben. Letzendlich seien dann alle auf der sicheren Seite.

18:15 Uhr | Ab Dienstag Maskenpflicht im Bundestag

Im Deutschen Bundestag gilt von Dienstag an eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Wie die Parlamentsverwaltung in Berlin mitteilte, hat Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble den Entschluss aufgrund der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus gefasst. Der CDU-Politiker habe sich demnach zu der Anordnung entschieden, "weil die Entwicklung der Sars-CoV2-Pandemie weiterhin sehr ernst zu nehmen" sei, hieß es. Die Anordnung gilt zunächst bis zum 17. Januar befristet. Bislang galt für den Bundestag nur eine Empfehlung zum Maskentragen.

17:58 Uhr | Auch Trump-Sprecherin McEnany positiv getestet

Kayleigh McEnany Sprecherin des Weißen Hauses
McEnany bei einer Pressekonferenz am 1. Oktober. Bildrechte: dpa

Knapp vier Tage nach US-Präsident Donald Trump ist auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, positiv auf das Coronavirus getestet worden. McEnany teilte via Twitter mit, sie habe keine Symptome und werde sich in Quarantäne begeben. Nach ihren Angaben werden keine Medienvertreter von den Gesundheitsexperten des Präsidialamts als "enge Kontakte" eingestuft.

17:25 Uhr | WHO schätzt Corona-Infektion bei jedem zehnten Menschen

Ein Mann verteilt in Katra Sher Singh Gesichtsmasken an die Menschen
Anti-Corona-Maßnahmen in Indien: Weltweit geht die WHO von 700 Millionen nicht registrierten Infektionen aus. Bildrechte: imago images/Hindustan Times

Jeder zehnte Mensch auf der Welt könnte nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO bislang mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein. Nach Angaben des WHO-Notfallexperten Mike Ryan würde das einer Dunkelziffer von mehr als 700 Millionen unerkannten Infektionen zusätzlich zu den bislang rund 35 Millionen nachgewiesenen Fällen entsprechen. Dies bedeute, "dass die große Mehrheit der Welt weiterhin gefährdet ist". Die Infektionen würden je nach Staat, von Stadt zu Land und je nach Gruppen variieren, erklärte Ryan. Es gebe mehr Ausbrüche in Teilen Südostasiens. Auch in Teilen Europas und des östlichen Mittelmeerraums würden die Fallzahlen steigen. Inwiefern Menschen nach einer überstandenen Infektion mit Sars-CoV-2 gegen den Erreger zeitweise oder ganz immun sind, ist bislang nicht abschließend geklärt.

15:34 Uhr | Corona-Kabinett erwägt Änderung der Quarantäne-Regeln

Das sogenannte Corona-Kabinett hat nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert weitere Beschlüsse vorbereitet, aber noch nicht gefällt. Entscheidungen könnte es nach einem weiteren Treffen am 15. Oktober geben.

Nach Angaben Seiberts wurde bei dem jüngsten Treffen über eine Muster-Quarantäneverordnung beraten. Reisende sollten demnach künftig 10 Tage in Quarantäne. Der Zeitraum könne nach fünf Tagen durch einen negativen Test verkürzt werden. Außerdem habe das Kabinett über die Teststrategie beraten. Bald solle es ein gewisses Nebeneinander von Labor-Tests und Schnelltests geben. Anti-Gen-Schnelltests könnten mit einem verstärkten Einsatz großen Nutzen bringen. Momentan gebe es mehr als eine Million Corona-Tests pro Woche, sagte Seibert. Der Regierungssprecher rief weiterhin zur Wachsamkeit auf.

13:55 Uhr | Nachtests bei Erzgebirge Aue negativ

Bei Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue hat sich der Corona-Verdacht vom Wochenende nicht bestätigt. Wie der Verein mitteilte, fiel ein weiterer Test bei den beiden zunächst positiv getesteten Personen negativ aus. Geschäftsführer Michael Voigt sagte, man gehe davon aus, dass es in der Mannschaft keine weiteren Corona-Fälle gebe. Am Dienstag solle die Mannschaft erneut komplett getestet werden. Anschließend werde das Gesundheitsamt entscheiden, ob ein Mannschaftstraining noch in dieser Woche wieder stattfinden könne. Aue hatte am Donnerstag einen positiven Test im erweiterten Umfeld gemeldet. Am Samstag waren zwei weitere positive Tests gemeldet worden. Die Mannschaft musste daraufhin aus Hamburg abreisen. Das geplante Spiel gegen den HSV fiel aus.

13:35 Uhr | Russland meldet fast 11.000 Corona-Neuinfektionen

Russland hat am Montag knapp 11.000 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das teilten die Behörden mit. Die Zahl liegt nur knapp unter dem bisherigen Höchstwert vom Mai. Damals waren innerhalb eines Tages 11.656 neue Infektionen registriert worden. Es waren restriktive Auflagen erlassen worden. Den Behörden zufolge sollen jetzt aber weitreichende Maßnahmen vermieden werden. Der Vizepräsident des Ausschusses für Sozialpolitik im Senat, Valeri Riazanski, sagte er glaube nicht, dass ein allgemeiner Lockdown angeordnet werden sollte. Die medizinischen Möglichkeiten seien jetzt andere. Die Ärzte hätten inzwischen Erfahrung bei der Diagnose und der Behandlung.

In der Hauptstadt Moskau wurden die Regeln zur Eindämmung der Pandemie allerdings verschärft. Unternehmen müssen mindestens ein Drittel ihrer Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten lassen. Die Schüler in Moskau wurden in verlängerte Herbstferien geschickt, nach den Ferien sollen sie zu Hause lernen.

13:21 Uhr | Künftiger polnischer Bildungsminister infiziert

In Polen sollten heute eigentlich nach der Kabinettsumbildung die neuen Minister vereidigt werden. Der Termin wurde aber kurzfristig abgesagt, weil der künftige Bildungsminister Przemyslaw Czarnek positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Kurz zuvor hatte Czarnek auf Twitter mitgeteilt, er habe sich mit Kopfschmerzen zu einer Untersuchung begeben. Ein Coronatest sei positiv ausgefallen. Da er weder den Präsidenten noch andere Kabinettsmitglieder anstecken wolle, werde er der Vereidigung fernbleiben.

12:19 Uhr | Grundschule in Bautzen geschlossen

In Bautzen ist eine Grundschule vorübergehend geschlossen worden. Wie die Stadt mitteilte, sind sowohl in der Schule selbst als auch im Hort mehrere Corona-Fälle aufgetreten. Bis zu den Herbstferien finde kein Unterricht statt. Es werde auch keine Notbetreuung angeboten.

An der Curie-Grundschule gab es nach mehreren Corona-Infektionen unter Lehrern und Schülern seit Ende September nur eingeschränkt Unterricht. Jetzt steht fest: Die Schule wird bis zu den Herbstferien ganz geschlossen.
An der Curie-Grundschule gab es nach mehreren Corona-Infektionen unter Lehrern und Schülern seit Ende September nur eingeschränkt Unterricht. Jetzt steht fest: Die Schule wird bis zu den Herbstferien ganz geschlossen. Bildrechte: MDR/Thomas Schneider

11:05 Uhr | Corona-Ausbruch in Schlachthof der Tönnies-Gruppe

Im niedersächsischen Sögel ist bei mehr als 80 Beschäftigten eines Schlachthofes das Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte der Landkreis Emsland mit. Die ersten Fälle waren vergangene Woche bestätigt worden. Der Schlachthof gehört zur Tönnies-Gruppe und hat rund 2.000 Mitarbeiter. Die Infizierten und ihre Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Sie wohnen zum Großteil in der Samtgemeinde Sögel. Für die Samtgemeinde hat der Landkreis verschärfte Regeln erlassen. So dürfen sich sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum maximal sechs Personen treffen. Für Veranstaltungen sind höchsten 100 Teilnehmer zugelassen.

10:25 Uhr | Leopoldina-Vize sieht Wissenschaft in Corona-Krise gestärkt

Der Vize-Präsident der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina, Robert Schlögl, sieht die Wissenschaft in der Corona-Krise gestärkt. Schlögl sagte MDR AKTUELL, die allgemeine Öffentlichkeit sehe, wie die Wissenschaft und der Prozess des Erkenntnisgewinns funktionierten. Dass es bei Corona auch Zweifel an wissenschaftlichen Positionen gibt, hält Schlögl für normal. Das gebe es schon immer, zum Beispiel auch beim Klimawandel.

10:14 Uhr | Cineworld schließt Kinos in USA und Großbritannien

In den USA und Großbritiannien werden vorübergehend alle Kinos der Cineworld-Gruppe geschlossen. Das kündigte der Betreiber an. Betroffen sind rund 45.000 Mitarbeiter in etwa 660 Kinos. Das Unternehmen teilte mit, es gehe darum, Kosten zu sparen und das noch vorhandene Geld zusammenzuhalten. Zu Beginn der Corona-Krise blieben die meisten Kinos weltweit geschlossen. Seit der Wiedereröffnung gelten strenge Hygiene- und Abstandsauflagen. Dadurch können deutlich weniger Besucher empfangen werden. Zudem fehlen zugkräftige Filme, um Besucher in die Kinos zu locken.

09:49 Uhr | Von der Leyen in Selbstisolation

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche Kontakt zu einer Person gehabt, die inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Von der Leyen twitterte, sie begebe sich deshalb bis Dienstag in Selbstisolation. Ein erster Test bei ihr am Donnerstag sei negativ gewesen. Sie werde sich aber noch am Montag erneut testen lassen.

Auch Außenminister Heiko Maas und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatten sich bereits in Quarantäne begeben, nachdem es in ihrem Umfeld positive Coronafälle gegeben hatte.

08:52 Uhr | Infizierter US-Präsident verlässt Krankenhaus kurzzeitig

Der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Donald Trump hat das Militärkrankenhaus bei Washington kurzzeitig verlassen, um sich seinen Anhängern zu zeigen. Auf Bildern ist zu sehen, wie Trump aus einem schwarzen Geländewagen heraus Menschen vor der Klinik zuwinkt. Er trägt eine Maske. Wenige Minuten später wurde Trump zurück in die Klinik gebracht.

Ein Arzt des Militärkrankenhauses kritisierte die Aktion. Er sagte, jede Person im Fahrzeug müsse jetzt für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Wörtlich sagte Dr. James Phillips: "Sie könnten krank werden. Sie könnten sterben. Wegen politischem Theater." Das Weiße Haus wies die Kritik zurück. Ein Sprecher sagte, es seien "angemessene" Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden, um sowohl Trump als auch seine Mitarbeiter zu schützen.

07:17 Uhr | Notstand in Tschechien in Kraft

In Tschechien ist um Mitternacht erneut ein nationaler Notstand in Kraft getreten. Grund ist der rasante Anstieg der Zahlen bei Corona-Neuinfektionen. Die Regierung kann nun unter anderem Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit einschränken und Maßnahmen ohne Zustimmung des Parlaments treffen. Ein solcher Notstand galt bereits von Mitte März bis Mitte Mai. Anders als im Frühjahr sollen die Grenzen diesmal offen bleiben. Firmen und Geschäfte sind nicht betroffen. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte zuletzt eine Reisewarnung für Tschechien ausgesprochen.

07:12 Uhr | Veranstalter befürchten Ausfall des Weihnachtsfeier-Geschäfts

Die deutschen Veranstaltungs-Organisatoren befürchten einen nahezu vollständigen Ausfall des Geschäfts mit betrieblichen Weihnachtsfeiern. Der Chef des Bundesverbandes, Fritzges, sagte MDR AKTUELL, vor ein paar Wochen habe es zwar eine Reihe kurzfristiger Buchungsanfragen gegeben. Das sei aber schon wieder vorbei. Wegen der zweiten Corona-Welle wollten die Unternehmen keine Weihnachtsfeiern mehr. Fritzges zufolge bieten die Veranstalter deshalb verstärkt Online-Feiern mit Video-Schalten an. Der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft rief die Firmen auf, trotz der Pandemie an persönlichen Treffen festzuhalten. Gerade in Zeiten des Home-Office sei es wichtig, das Wir-Gefühl in den Unternehmen zu stärken.

07:01 Uhr | Ab Dienstag höchste Warnstufe für Paris

Wegen weiter steigenden Corona-Infektionszahlen gilt in der französischen Hauptstadt Paris ab Dienstag die höchste Warnstufe. Arbeitsministerin Elisabeth Borne twitterte, Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter zu Hause arbeiten lassen, um eine Verbreitung des Virus einzudämmen. Das Büro von Ministerpräsident Jean Castex teilte mit, dass Bars und Cafés für zwei Wochen geschlossen werden müssen. Restaurants dürften geöffnet bleiben, wenn sie verschärfte Hygiene-Regeln einhalten. Paris verzeichnet aktuell mehr als 250 tägliche Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

06:00 Uhr | Der Ticker vom Montag

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 05. Oktober 2020 | 06:00 Uhr

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