Coronavirus-Ticker 15. Juni: USA ziehen Ausnahmegenehmigung für Chloroquin zurück

Die USA ziehen die Ausnahmegenehmigung für Chloroquin zur Behandlung von Covid-19 zurück. Der erste Ferienflieger ist auf Mallorca gelandet. Bundesaußenminister Heiko Maas mahnt trotz der aufgehobenen Reisewarnungen innerhalb der EU zur Vorsicht beim Reisen und die Bundesgesundheitsministerin warnt vor Fehlern bei der Installation der Corona-Warnd-App. Die Entwicklungen im Überblick:

Die Polizei überprüft die Ausweispapiere von Passagieren, die gerade auf dem Flughafen Palma de Mallorca angekommen sind.
Die Polizei überprüft die Ausweispapiere von Passagieren, die gerade auf dem Flughafen Palma de Mallorca angekommen sind. Bildrechte: dpa

Unser Ticker vom Montag endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie in unserem Ticker am Dienstag.

02.55 Uhr | Lambrecht mahnt sorgsame Installation der Corona-Warn-App an

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat die Bürger zu Sorgfalt bei der Nutzung der neuen Corona-Warn-App aufgerufen. Wichtig sei, dass die Nutzer die Anwendung ausschließlich aus den offiziellen App-Stores von Apple und Google herunterladen, sagte Lambrecht der Funke Mediengruppe. Die Bürger müssten aufpassen, dass sie nicht versehentlich falsche Apps installieren, die ihre Daten abgreifen wollten. Die deutsche Corona-Warn-App startetam Dienstag. Sie wird am Vormittag von Lambrecht, Gesundheitsminister Jens Spahn und Innenminister Horst Seehofer offiziell vorgestellt.

22:02 Uhr | Über 100 neue Fälle in Peking

In der chinesischen Hauptstadt haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen mehr als 100 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Die WHO sei wegen des Ausbruchs besorgt, weil Peking eine große und eng verflochtene Stadt sei, sagte Mike Ryan, der bei der WHO für das Coronavirus zuständig ist. Die WHO habe der Regierung in Peking ihre Unterstützung angeboten. Der Ausbruch werde untersucht. Das gelte insbesondere für die Hypothese, dass das Virus mit Lachs oder Lachs-Verpackungen nach Peking gekommen sei.

21:18 Uhr | USA ziehen Ausnahmegenehmigung für Chloroquin zurück

In den USA ist die Ausnahmegenehmigung für das Malaria-Medikament Chloroquin zur Corona-Behandlung zurückgenommen worden. Die US-Pharmaaufsicht FDA teilte mit, auf Basis neuer Studien könne man nicht länger davon ausgehen, dass das oral verabreichte Mittel bei der Lungenerkrankung Covid-19 wirke. Zudem habe der Einsatz ernsthafte Nebenwirkungen. US-Präsident Donald Trump hatte intensiv für das Medikament geworben und es nach Angaben seines Arztes vorbergehend selbst zur Vorbeugung eingenommen.

20:33 Uhr | Finnland beendet Corona-Ausnahmezustand

Nach drei Monaten hebt Finnland den Ausnahmezustand auf. Ministerpräsidentin Sanna Marin sagte, ihre Regierung sei zu dem Schluss gekommen, dass die Behörden die Pandemie auch mit ihren normalen Befugnissen handhaben könnten. Das entsprechende Gesetz werde aufgehoben und Finnland in kehre ab morgen in den Normalzustand zurück.

Der Ausnahmezustand war Mitte März verhängt worden. Das hatte die Regierung mit Sonderrechten ausgestattet, um beispielsweise den Verkehr in der Region Helsinki zu beschränken. Auch Schulen wurden geschlossen.

19:47 Uhr | Klöckner will Corona-Meldepflicht für Haustiere

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner plant eine Meldepflicht für Corona-Infektionen bei Haustieren. Das geht aus einem Entwurf hervor, der der Presseagentur dpa vorliegt. Darin heißt es, es habe sich gezeigt, dass auch bestimmte Tierarten für Sars-CoV-2 empfänglich seien. Die Meldepflicht richtet sich an Tierärzte und Ämter. Eine Testpflicht für Hunde, Katzen und andere Haustiere ist nicht geplant. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gibt es bislang keine Hinweise, dass Haustiere das Virus auf Menschen übertragen.

18:01 Uhr | Thüringen lockert Quarantäne-Verordnung nochmals

Wer aus dem Ausland nach Thüringen einreist, muss künftig nur noch in Quarantäne, wenn er aus einem ausgewiesenen Corona-Risikogebiet kommt. Die entsprechende neue Grundverordnung hat Sozialministerin Heike Werner heute unterschrieben. Die neue Verordnung soll bereits morgen in Kraft treten. Wie die Staatskanzlei mitteilte, gelten jene Länder als Risiko-Länder, die zuvor von der Bundesregierung als solche eingestuft werden. Eine Liste dazu ist auf der Seite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.

Folgende Staaten werden vom RKI aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen:

  • Armenien
  • Bahrain
  • Brasilien
  • Chile
  • Katar
  • Kuwait
  • Oman
  • Panama
  • Peru
  • Saudi-Arabien
  • Schweden
  • Weißrussland

17:17 Uhr | Bund plant Rekordschulden

Wegen der Corona-Krise will die Bundesregierung in diesem Jahr so viele neue Schulden aufnehmen wie noch nie. Das geht aus einem Entwurf von Finanzminister Scholz hervor. Er plant einen zweiten Nachtragshaushalt in Höhe von über 62 Milliarden Euro. Damit würde die Neuverschuldung für das laufende Jahr auf knapp 220 Milliarden Euro steigen. Kabinett und Bundestag müssen noch zustimmen.

Die Bundesregierung braucht das Geld, um Konsum und Wirtschaft in den kommenden Monaten wieder anzukurbeln. Zu den Maßnahmen gehört eine vorübergehende Mehrwertsteuersenkung und ein Familienbonus.

16:33 Uhr | Magdeburg schließt zwei weitere Schulen

In Magdeburg werden wegen unklarer Infektionsketten mit dem neuen Coronavirus zwei weitere Schulen geschlossen. Das sagte eine Stadtsprecherin dem MDR. Betroffen seien die Grundschule "Buckau" und die Grundschule "Im Nordpark" sowie die dazugehörigen Horte. Dort würden ab morgen für zwei Wochen keine Kinder mehr unterrichtet oder betreut. In Magdeburg bleiben damit nun insgesamt acht Schulen vorübergehend zu. Auch mehrere Spielplätze und Jugendzentren sind gesperrt.

15:45 Uhr | Norwegen stoppt Corona-Warn-App

Norwegen will seine Corona-Warn-App stoppen und alle gesammelten Daten löschen. Das kündigte das Norwegische Insitut für öffentliche Gesundheit an. Zuvor hatte die Datenschutzbehörde des Landes Kritik an der App geäußert. Angesichts der niedrigen Übertragungsrate sei die Gefährdung der Privatssphäre durch die App nicht mehr akzeptabel.

Morgen soll in Deutschland die Corona-Warn-App des Bundes vorgestellt und freigeschaltet werden. Experten halten sie für relativ sicher, weil Nutzer-Daten nicht auf Servern gespeichert werden.

14:58 Uhr | Erste deutsche Urlauber auf Mallorca gelandet

Tui-Flug X3 2312 nach Palma de Mallorca ist neben anderen Flugzielen an einer Anzeigetafel am Düsseldorfer Flughafen angezeigt.
Tui-Flug X3 2312 nach Palma de Mallorca Bildrechte: dpa

Spanien hat heute das Pilotprojekt mit deutschen Urlaubern offiziell gestartet. Bei dem Projekt dürfen bis zu 10.900 Deutsche auf die Balearen-Inseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera reisen.

Eine erste Maschine aus Düsseldorf landete am Mittag mit über 180 Passagieren an Bord in Palma de Mallorca. Nach Angaben des Reiseveranstalter Tui war der Urlaubsflieger voll besetzt. Die Reisenden hätten Mundschutz tragen müssen.

14:33 Uhr | Therapeuten sehen Video-Sitzungen positiv

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen hält Video-Sitzungen in der Corona-Pandemie für ein sinnvolles Mittel. Der Referent für Fachpolitik, Fredi Lang, sagte MDR AKTUELL, in den vergangenen zwei Monaten seien damit viele unterbrochene Therapien substituiert und überbrückt worden. Es gebe aber auch Nachteile. So hätten beispielweise nicht alle Klienten die technischen Voraussetzungen für eine Video-Sitzung. Auch sei die Form der Begegnung anders als im sonstigen Gespräch.

Einer aktuellen Umfrage zufolge bieten deutlich mehr Ärzte als Folge der Corona-Pandemie Videosprechstunden an, am meisten Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten. Danach arbeiten rund 86 Prozent von ihnen derzeit schon damit oder wollen es zeitnah anbieten.

13:01 Uhr | Bund beteiligt sich an Impfstoff-Unternehmen CureVac

Der Bund beteiligt sich an dem in der Corona-Impfstoffforschung beschäftigten Tübinger Biotechunternehmen CureVac. Das kündigte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier an. In den kommenden Tagen werde die staatliche KfW-Bank für 300 Millionen Euro 23 Prozent der Anteile an CureVac zeichnen. Mit dieser Beteiligung solle CureVac finanzielle Sicherheit gegeben werden. Auf die geschäftspolitischen Entscheidungen von CureVac werde der Bund keinen Einfluss nehmen, sagte Altmaier. CureVac arbeitet gemeinsam mit dem bundeseigenen Paul-Ehrlich-Institut an der Herstellung eines Impfstoffs.

11:45 Uhr | Bisher wenige Unternehmenspleiten trotz Corona - Insolvenzwelle im Herbst erwartet

Trotz der Corona-Krise ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gesunken. Nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gab es im ersten Halbjahr 8.900 Fälle. Das seien rund acht Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Insolvenzgeschehen spiegele damit nicht mehr die tatsächliche Situation der Unternehmen. Grund für die Entwicklung seien die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen und, dass die Insolvenzantragspflicht bis Ende September ausgesetzt worden sei. Creditreform rechnet daher mit einer Insolvenzwelle ab Herbst.

Bundesweit am geringsten war die Insolvenzgefahr im ersten Halbjahr in Thüringen. Auch Sachsen liegt unter dem Bundesdurchschnitt. In Sachsen-Anhalt meldeten dagegen vergleichsweise viele Unternehmen Insolvenz an.

11:39 Uhr | Studie: Jeder Dritte in Kurzarbeit fürchtet um seinen Arbeitsplatz

Unter Kurzarbeitern in Deutschland wächst die Angst vor dem Jobverlust. Das geht aus einer Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung hervor. Danach hält etwa ein Drittel den eigenen Arbeitsplatz für akut gefährdet. Noch pessimistischer hätten sich Menschen geäußert, die bereits ohne Lohn freigestellt seien. Das gelte vor allem für das Gastgewerbe, den Kunst- und Unterhaltungssektor und den Handel. Die Studien-Autoren erklärten, vor allem in diesen Branchen zweifelten viele, dass die Corona-Hilfen der Bundesregierung gravierende Job-Verluste tatsächlich verhindern könnten.

11:24 Uhr | Außenminister mahnt trotz aufgehobenen Reisenwarnungen zur Vorsicht

Bundesaußenminister Heiko Maas mahnt trotz der aufgehobenen Reisewarnungen innerhalb der EU zur Vorsicht beim Reisen. Im ZDF-Morgenmagazin sagte er, zunächst seien nur mit der EU Standards, Überprüfbarkeiten und Transparenzen vereinbart worden. Deswegen gelte die Reisewarnung in die Türkei aktuell noch bis zum 31. August. Mit Drittländern werde bilaterial verhandelt. Ein Gespräch mit der Türkei ist nach Angaben von Maas für Dienstagnachmittag angesetzt. In den Gespräch soll es um die Belastbarkeit der Daten und die Ergriffenen Maßnahmen gehen.

Maas betonte in diesem Zusammenhang, dass es Länder gebe, die Zwangsquarantäne anordneten oder die Covid-19-Patienten im Krankenhaus mit Medikamenten behandelen würden, "die wir als nicht so sinnvoll für die Behandlung betrachten". All das müsse in weitere Entscheidungen einbezogen werden. Dennoch schloss der Bundesaußenminister nicht aus, dass in den kommenden Wochen die Reisewarnungen für weitere Länder in Reisehinweise ungewandelt werden könnten. "Aber das wird davon abhängen, wie die Lage vor Ort in den jeweiligen Ländern sein wird."

10:48 Uhr | 420 Infektionen am Wochenende gemeldet

Am vergangenen Wochenende haben die Kreise und Städte in Deutschland insgesamt 420 Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet (Samstag: 172; Sonntag: 248). Das geht aus der Datenbank des am Karlsruher Institut für Technologie angesiedelten Projekts "Risklayer" hervor. Allerdings haben am Samstag nur knapp 30 Prozent und am Sonntag nur 37 Prozent der Landkreise und Städte überhaupt aktuelle Fallzahlen gemeldet. Mit Abflauen der Pandemie verzichten viele Kreise und Städte an Wochenenden und Feiertagen auf die Veröffentlichung der Infektionszahlen. Außerdem wird dann weniger auf das Virus getestet.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts zuletzt bei 1,05 (berücksichtigt wurde dabei der Datenstand vom 7. Juni, 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa eine weitere Person ansteckt. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,00. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, muss der Wert langfristig unter 1,00 gehalten werden.

Institutionen wie "Risklayer" oder die Johns-Hopkins-Universität stützen sich auf die durch die Gesundheitsämter oder andere staatliche Behörden vermeldeten Infektionsfälle. Diese Daten sind oftmals aktueller als jene des Robert Koch-Instituts, das seine Daten über eine längere Meldekette erfasst und nur einmal am Tag aktualisiert veröffentlicht.

08:42 Uhr | Corona-Nothilfen für Studierende ab Mittwoch

Studenten, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Notlage geraten sind, können ab morgen Zuschüsse beantragen. Das kündigte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in der "Augsburger Allgemeinen" an. Das Nothilfeprogramm sieht einen Zuschuss von bis zu 500 Euro pro Monat vor, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Er könne bundesweit einheitlich und online angefordert werden. Laut Karliczek steht das Geld Studentinnen und Studenten aus dem In- und Ausland zu, unabhängig von Alter und Semesterzahl. Entscheidend sei die pandemiebedingte Notlage.

06:30 Uhr | Anwälte und Computerexperten loben Corona-Warn-App

Der Chaos-Computer-Club stuft die neue Corona-Warn-App als relativ sicher vor Datendiebstahl ein. Sprecher Linus Neumann sagte MDR AKTUELL, zwar sei es möglich, die App zu hacken. Doch falls das passiere, sei der Schaden gering, weil Nutzer-Daten nicht auf Servern gespeichert würden.

Eine Grafik zur Corona-App 1 min
Wie die Corona-APP funktioniert! Bildrechte: MDR

Mit Hilfe einer App sollen die Infektionsketten des Coronavirus frühzeitig bemerkt und durchbrochen werden. So funktioniert die Smartphone-App.

Do 11.06.2020 14:49Uhr 00:51 min

https://www.mdr.de/nachrichten/app-aktuell/video-417706.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Das lobt auch der Deutsche Anwaltverein. Rechtsanwalt Eren Basar hob hervor, dass der Programmiercode offengelegt wird. Somit könne jeder, der etwas davon verstehe, die App darauf überprüfen, wie sie mit Nutzerdaten umgehe. Allerdings fordert Basar von der Bundesregierung noch ein Begleitgesetz. Dieses solle sicherstellen, dass niemand zum Installieren der App gezwungen werden dürfe - etwa beim Besuch eines Restaurants. Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes soll morgen vorgestellt und freigeschaltet werden.

06:00 Uhr | Thüringen: alle Kinder wieder in Kitas und Grundschulen

In Thüringen können ab heute wieder alle Kinder die Kitas und Grundschulen besuchen. Das Bildungsministerium hat dazu die Regeln zum Mindestabstand aufgehoben. Stattdessen werden Gruppen mit festen Mitgliedern und Bezugspersonen gebildet. Die tägliche Betreuungszeit ist zunächst auf sechs Stunden festgelegt. An den Grundschulen werden mindestens vier Stunden Präsenzunterricht angestrebt. Um Kontakte zwischen den verschiedenen Kindergruppen zu vermeiden, sollen Unterricht und Pausen zeitlich versetzt beginnen. Thüringen übernimmt damit das Modell, das schon in Sachsen praktiziert wird.

03:00 Uhr | Gouverneur droht New York mit neuem Corona-Lockdown

Gouverneur Andrew Cuomo hat der Stadt New York damit gedroht, wieder strikte Corona-Einschränkungen zu verhängen. Bei Twitter begründete er das mit unzähligen Verstößen gegen die noch gültigen Hygiene-Auflagen. Nach der Wiedereröffnung von Geschäften, Restaurants und Bars habe sein Büro bereits 25.000 Beschwerden erhalten. Meist sei es um Verstöße gegen das Abstandgebot und um unzulässige Partys auf Straßen und Plätzen gegangen. Cuoma betonte, wenn die örtlichen Behörden das Gesetz nicht durchsetzten, werde er handeln.

00:00 Uhr | Europas Grenzen nach Corona-Sperren wieder offen

Nach knapp drei Monaten sind die meisten Grenzen in Europa wieder offen. Um Mitternacht wurden in Deutschland, Frankreich und fast allen anderen EU-Staaten die verbliebenen corona-bedingten Kontrollen beendet. Lediglich in Spanien, Schweden, Norwegen und Finnland gelten noch Einreisesperren. Gleichzeitig lief für die meisten europäischen Länder die amtliche Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aus. Bundesgesundheitsminister Spahn mahnte jedoch zur Vorsicht. Jeder solle sich überlegen, ob es jetzt wirklich eine weite Reise sein müsse.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 15. Juni 2020 | 06:00 Uhr

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