Coronavirus-Pandemie Ticker: Impfstoff von Biontech kann einfacher gelagert werden

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer kann künftig einfacher gelagert werden. Zudem soll es ab dem 7. Juni keine Priorisierungen mehr bei Corona-Impfungen geben. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Spahn am Montag an. Sachsens Regierungschef Kretschmer hatte am Wochenende neue Freiheiten für Erstgeimpfte mit Astrazeneca angeregt. Doch die Bundesregierung überzeugt der Vorstoß nicht. Alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Drei Ampullen mit Impfstoff, davor eine Spritze
Drei Ampullen mit Impfstoff von Biontech/Pfizer. Bildrechte: imago images/Laci Perenyi

Unser Ticker am Montag, 17. Mai 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:19 Uhr | USA schicken weitere Impfdosen ins Ausland

Die USA wollen 20 Millionen zusätzliche Impfdosen in andere Länder schicken. Wie eine Sprecherin des Weißen Hauses mitteilte, sollen sie bis Ende Juni ausgeliefert werden. Ende April hatten die USA bereits angekündigt, 60 Millionen Impfeinheiten des Herstellers Astrazeneca abgeben zu wollen. Der Impfstoff ist derzeit in den USA noch nicht zugelassen. Bisher haben in den Vereinigten Staaten rund 60 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten. Rund 47 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind vollständig geimpft.

21:18 Uhr | Weltwirtschaftsforum endgültig abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) sein für August geplantes Jahrestreffen endgültig abgesagt. Die Tagung sollte eigentlich Mitte August im südostasiatischen Stadtstaat Singapur stattfinden, statt wie sonst im schweizerischen Davos. Die Umstände machten das globale Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft, Regierung und Zivilgesellschaft aus aller Welt im geplanten Maßstab unmöglich, teilte das WEF am Montag in Genf mit. Die nächste Jahrestagung soll nun in der ersten Jahreshälfte 2022 stattfinden. Zeit und Ort würden noch bekanntgegeben.

21:12 Uhr | Österreich erleichtert Einreise aus Deutschland

Österreich erlaubt ab Mittwoch die Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sagte, in vielen Staaten gingen die Infektionszahlen zurück. Parallel zu den Öffnungsschritten im Land könne man deshalb auch Erleichterungen bei der Einreise umsetzen. Die Quarantäne-Pflicht entfällt auch für Reisende aus vielen anderen EU-Ländern. Wer nach Österreich kommt, muss allerdings eine Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test vorweisen.

20:19 Uhr | Studie: Längerer Impfabstand erhöht Schutz

Eine Studie in England zeigt, dass längere Impf-Abstände dazu führen, dass mehr Antikörper gebildet werden. Es gibt trotzdem Gründe, nicht zu lange mit der Zweitimpfung zu warten. Mehr dazu können Sie in unserem aktuellen Corona-Newsletter lesen:

20:14 Uhr | Kronach: Derzeit kein dritter Impftermin zulässig

Im Landkreis Kronach sollen Menschen, die nach einer Erstimpfung mit Astrazeneca auf einen mRNA-Impfstoff umsteigen, voraussichtlich doch keine dritte Impfung erhalten. Das berichtet das Portal infranken.de. Das bayerische Gesundheitsministerium habe das zuständige Landratsamt darauf hingewiesen, dass eine Drittimpfung derzeit nicht zulässig sei. Hintergrund ist hier der aktuelle Impfstoffmangel. Die ärztliche Leitung des Impfzentrums im Landkreis hatte vergangenen Freitag eine mögliche Drittimpfung angeregt, um einen "optimalen Schutz" für die Geimpften zu erreichen. Ein Sprecher des Landkreises sagte, den Betroffenen sei deshalb vorsorglich schon ein zusätzlicher Termin gesichert worden.

19:27 Uhr | Biontech/Pfizer kann einfacher gelagert werden

Der Corona-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer kann künftig länger gekühlt gelagert werden. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) lockerte entsprechende Auflagen. So kann der aufgetaute, unverdünnte Impfstoff von nun an 31 Tage lang bei Kühlschranktemperaturen von 2 Grad bis 8 Grad eingelagert werden und nicht mehr wie bisher üblich nur für fünf Tage lang. Damit hätten die EU-Mitgliedsländer größere Flexibilität bei der Verwendung, hieß es von der EMA. Die Behörde hatte ihre bisherige Einschätzung nach neu eingereichten Daten geändert. Der Impfstoff wird in Mehrdosen-Ampullen geliefert. Bei der Aufteilung wird er mit Kochsalzlösung verdünnt. Biontech zufolge muss der verdünnte Impfstoff innerhalb von sechs Stunden verabreicht werden.

19:00 Uhr | Digital-Angebot für Händel-Liebhaber

Nach der coronabedingten Absage der diesjährigen Händel-Festspiele in Halle gibt es für Musikliebhaber ein Digital-Angebot. Wie die Organisatoren mitteilten, werden auf www.haendel.digital vom 28. Mai bis zum 13. Juni Konzerte und Opern online gezeigt. Das Fest war bereits im vorigen Jahr wegen der Pandemie abgesagt worden. Normalerweise kommen Zehntausende Besucher zu den Veranstaltungen in Händels Geburtsstadt.

18:45 Uhr | Schwere Krankheitsverläufe bei jungen Menschen

Kinder und Jugendliche sind zahlenmäßig bislang nicht so häufig von einer Erkrankung mit Covid-19 betroffen. Doch sind sie betroffen, haben sie oft schwere Krankheitsverläufe. Mehr dazu im Video:

18:34 Uhr | Buga in Erfurt hofft auf mehr Besucher

Die Bundesgartenschau in Erfurt hofft angesichts sinkender Corona-Zahlen, doch noch die geplanten Besucherzahlen zu erreichen. Geschäftsführerin Kathrin Weiß sagte MDR AKTUELL, in der Machbarkeitsstudie 2011 habe man mit insgesamt 1,8 Millionen Gästen geplant. Das sei faktisch noch möglich. So, wie die Pandemie sich jetzt gestalte, könne es über den Sommer zu weiteren Lockerungen kommen. Das würde helfen, noch aufzuholen. Die Besucher hätten derzeit einige coronatechnische Hürden zu überwinden. Weiß zufolge wurden bislang 65.000 Besucher auf der BUGA gezählt. Das Konzept komme gut an.

17:58 Uhr | Kein Disziplinarverfahren gegen Oberbürgermeister

Der Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau, Peter Kuras, muss nach einem Corona-Verstoß kein Disziplinarverfahren befürchten. Nachdem er trotz Quarantäne-Anordnung einkaufen war, hatte sich Kuras Ende März selbst angezeigt. Mehr dazu im Artikel unserer Kollegen aus dem Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt:

17:12 Uhr | Spahn gibt Datum für Aufhebung von Priorisierung bekannt

Bund und Länder wollen die Priorisierung bei den Corona-Impfungen am 7. Juni deutschlandweit aufheben. Das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn an. Damit können sich erstmals Menschen, die keiner der drei Priorisierungsgruppen angehören, um einen Impftermin bei Arztpraxen, Impfzentren sowie Betriebsärzten bemühen. Ärztevertreter verweisen aber darauf, dass derzeit noch nicht genügend Impfstoff für alle vorhanden sei. Deshalb müssten sich Menschen, die keiner der drei Gruppen angehörten, häufig noch gedulden.

17:12 Uhr | Ifo hält staatliche Zuwendungen für gelungen

Der Staat hat einer Studie zufolge viele Einkommensverluste in der Pandemie mit Sonderzahlungen ausgeglichen. Wie das Ifo-Institut mitteilte, wurden rund 80 Prozent der Einbußen durch die Ausweitung des Kurzarbeitergelds und den Kinderbonus aufgefangen. Davon hätten Menschen quer durch alle Einkommensschichten profitiert. Es sei gelungen, den Anstieg von Einkommensungleichheit und das Armutsrisiko abzufedern. Die Autoren der Studie warnten jedoch, dass einige Maßnahmen bereits ausgelaufen oder reduziert worden seien. Gegen die Armut brauche es weitere Schritte.

16:20 Uhr | Bundesregierung lehnt Vorstoß von Kretschmer ab

Die Bundesregierung sieht derzeit keine Veranlassung, Erstgeimpften mehr Freiheitsrechte einzuräumen. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die vollständige Schutzwirkung bestünde erst zwei Wochen nach der zweiten Impfung. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte am Wochenende schnelle Lockerungen der Corona-Regeln für Erstgeimpfte gefordert, die sich mit Astrazeneca immunisieren ließen. Der CDU-Politiker sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auch mit Blick auf die Urlaubssaison: "Wer mit Astrazeneca geimpft wird, sollte schon drei Wochen nach der ersten Dosis mehr Freiheiten bekommen." Kretschmer berief sich dabei auf eine entsprechende Regelung in Österreich. Hintergrund ist die dreimonatige Pause bei Astrazeneca zwischen Erst- und Zweitimpfung. Wer sich jetzt mit Astrazeneca impfen lässt, wäre erst im September immunisiert.

Vor allem für Jüngere stellt sich die Frage, ob für sie der Vektorimpfstoff von Astrazeneca infrage kommt. Hören Sie dazu einen Bericht von MDR WISSEN:

Junger Mann wird geimpft 3 min
Bildrechte: IMAGO / Antonio Balasco

15:52 Uhr | Union kann auf Zuschauer hoffen

Der 1. FC Union Berlin kann am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga auf die Unterstützung von bis zu 2.000 Fans hoffen. Der Berliner Senat erteilte Union Berlin zum Saisonfinale für das Heimspiel am Samstag gegen RB Leipzig die Erlaubnis, einen Teil der Fans ins Stadion zu lassen. Union hatte am Sonntag mitgeteilt, einen Antrag für ein Pilotprojekt zur Rückkehr von getesteten, geimpften oder von einer Corona-Erkrankung genesenen Zuschauern gestellt zu haben.

15:34 Uhr | Warum so viele Schnelltests aus China kommen

Viele Corona-Schnelltests werden in China produziert. Zu erkennen ist das aber nur im Kleingedruckten. Der Vertrieb läuft über deutsche Firmen. Ist das nur eine Kostenfrage? Und sind die Tests trotzdem sicher? Mehr dazu hören Sie im Audio von Jan Bräuer.

15:15 Uhr | Kulturbetrieb in Dresden darf wieder öffnen

In Dresden gibt es von Mittwoch an im Kulturbereich und für die Außengastronomie erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Die Stadtverwaltung begründete, die Sieben-Tage-Inzidenz habe an fünf Werktagen hintereinander unter der Schwelle von 100 gelegen.

Öffnen dürfen demnach Museen, Bibliotheken und Galerien sowie Gedenkstätten, Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser. Auch könne es Kulturveranstaltungen im Außenbereich geben. Notwendig seien Terminbuchung, Kontakterfassung sowie ein negatives aktuelles Testergebnis. Genesene und vollständig Geimpfte sind vom Test befreit.

Die Lockerungen gelten auch für Botanische Gärten und Zoos, für die Außengastronomie sowie für den Betrieb von Campingplätzen und die Vermietung von Ferienwohnungen. Der sächsischen Corona-Schutzverordnung zufolge dürfen sich in Dresden von Mittwoch an auch Personen aus zwei Hausständen treffen, wobei die Zahl der zulässigen Personen in geschlossenen Raum auf fünf, im Freien auf zehn beschränkt ist.

15:02 Uhr | Anhalt-Bitterfeld kann Bundesnotbremse lösen

Als zweite Kommune in Sachsen-Anhalt kann der Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Bundesnotbremse lösen. Wie das Robert Koch-Institut meldet, liegt dort die Sieben-Tage-Inzidenz den fünften Werktag in Folge unter der Schwelle von 100. Damit fallen ab Mittwoch die nächtlichen Ausgangssperren weg, auch darf die Außengastronomie wieder öffnen. Das ist in Sachsen-Anhalt bislang nur in Magdeburg der Fall.

13:50 Uhr | Kritik an Aufhebung der Impfpriorisierung

Die Chefin des Ärzteverbands Marburger Bund, Susanne Johna, kritisiert die Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen in einigen Bundesländern. Dadurch gebe es nicht mehr Impfstoff, aber "noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren". Im Deutschlandfunk sagte Johna heute, wer Druck mache, komme möglicherweise eher dran, als Menschen, die besonders geschützt werden müssten. Zu kürzeren Impfabständen, um etwa früher in den Urlaub zu kommen, sagte sie: "Das ist einfach medizinisch nicht sinnvoll und so dürfen wir mit dem knappen Gut nicht umgehen."

Auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat inzwischen die Aufhebung der Impfpriorisierung in seinem Land angekündigt. "Wo in den Hausarztpraxen ausreichend Impfmaterial da ist, kann der Hausarzt das entscheiden", sagte der Linke-Politiker heute Morgen im ZDF. Die Priorisierung diene aber weiter als Orientierung.

11:50 Uhr | Großbritannien lockert trotz Sorgen

In weiten Teilen Großbritanniens dürfen wieder bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalte in Räumen zusammen sein. Im Freien sind bis zu 30 Personen erlaubt. Museen, Zoos, Theater, Kinos und Sportstätten öffnen, Hotels und Innengastronomie.

Die Sorge vor der sehr ansteckenden indischen Coronavirus-Variante bleibt aber. Premierminister Boris Johnson rief zu einer "hohen Dosis Vorsicht" auf. Bisher plant die Regierung, am 21. Juni alle Restriktionen aufzuheben. Trotz schneller Impfkampagne und sinkender Infektionszahlen hat die Bundesregierung das Land wieder als Risikogebiet eingestuft, wegen der erstmals in Indien festgestellten Virusvariante, die dort dramatische Folgen hatte.

10:06 Uhr | Mehr als elf Prozent vollständig geimpft

Die Impfkampagne in Deutschland kommt weiter voran. Bis heute Morgen seien mehr als 40 Millionen Dosen verabreicht worden, gab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) heute auf Twitter bekannt. Damit seien inzwischen 30,7 Millionen oder 37 Prozent der Deutschen mindestens einmal und mehr als 9,3 Millionen oder 11,2 Prozent bereits zwei Mal gegen gegen Covid-19 geimpft.

10:00 Uhr | Kleiner Grenzverkehr ruhig angelaufen

In Sachsen ist einkaufen oder tanken in Polen und Tschechien jetzt wieder möglich. Allerdings machten vorerst nur wenige Leute davon Gebrauch – wie von der Landesgrenze berichtet wird.

09:40 Uhr | Griechenland stützt seinen Tourismus

Griechenland will seinem Tourismus mit weiteren 400 Millionen Euro helfen. Details solle es geben, sobald die Pläne fertig seien, sagte Finanzminister Christos Staikouras heute nach vorsichtigen ersten Öffnungen im Tourismus des Landes am Wochenende.

09:25 Uhr | HDE erwartet Klagen von Einzelhändlern

Der Einzelhandelsverband HDE erwartet Klagen wegen der November- und Dezember-Hilfen. Der Verband spricht von einer Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie. Diese war indes schon seit Anfang November geschlossen, der Einzelhandel erst ab Mitte Dezember. Die November- und Dezember-Hilfen, die bis drei Viertel des Umsatzes ersetzen, gelten als großzügig. Hier müssen sich andere Branchen mit der sogenannten Überbrückungshilfe III begnügen, also mit Zuschüssen zu den laufenden Fixkosten.

09.00 Uhr | Ramelow sieht Gefälle bei Infektionen

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow weist auf ein Land-Stadt-Gefälle bei den Infektionszahlen hin. In Thüringen sei es offenbar so, dass sich die Menschen auf dem Land unvorsichtiger verhielten, sagte der Linke-Politiker im ZDF. Die Infektionszahlen der Städte seien niedriger, weil die Menschen dort Abstands- und Hygiene-Regeln stärker beachteten. Auch in anderen Bundesländern haben Städte im Vergleich mit ländlichen Regionen oft niedrigere Inzidenzen, was Experten allerdings auch mit den häufiger höheren Anteilen an kleineren Haushalten in den Städten begründen.

08:25 Uhr | Museumstag im Zeichen der Pandemie

Beim 16. Internationalen Museumstag am Sonntag in Sachsen-Anhalt hat sich einmal mehr gezeigt, was die Pandemie in Museen anrichtet. Es gibt große Verluste, aber auch positive Seiten.

08:10 Uhr | Versammlung in Zwönitz

An einer nicht angemeldeten Versammlung von Gegnern der Infektionsschutz-Maßnahmen haben am Sonntag in Zwönitz im Erzgebirgskreis rund 350 Menschen teilgenommen. Nach Angaben der Polizei blieb alles friedlich. Zu der Versammlung war zuvor in sozialen Netzwerken aufgerufen worden. Bei einer ähnlichen Versammlung in Zwönitz war es in der vergangenen Woche zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.

07:30 Uhr | Impfpriorisierungen enden

In mehreren Bundesländern enden in dieser Woche die Priorisierungen bei Covid-19-Impfungen in Arztpraxen. Baden-Württemberg und Berlin beginnen heute. Bayern folgt vermutlich im Lauf der Woche, Sachsen am 24. Mai. Allerdings dürfte es vielerorts noch nicht genug Impfstoff für niedergelassene Ärzte geben, um allen Impfwilligen auch schnell einen Termin geben zu können. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung noch bestehen.

07:15 Uhr | Städte sorgen sich um ihre Zentren

Die Coronavirus-Pandemie hat die Lage für den stationären Einzelhandel weiter verschärft. Das trifft auch große Ketten in den Innenstädten. Für Rathäuser in Mitteldeutschland, die schon seit Jahren daran arbeiten, dass ihre Stadtzentren nicht aussterben, ist es noch schwerer geworden. Britta Veltzke hat sich umgehört:

06:30 Uhr | Touristen dürfen nach Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist seit heute unter strengen Auflagen wieder für Touristen geöffnet. Auch in weiteren Bereichen wird das öffentliche Leben wieder hochgefahren. Gefordert werden allerdings neben Hygieneauflagen wie dem Tragen von Schutzmasken in bestimmten Situationen vor allem negative Tests auf das Coronavirus vor der Anreise und danach dann alle drei Tage. Bisher waren touristische Übernachtungen nur in einzelnen Modellregionen möglich.

06:20 Uhr | Öffnungen auch in Thüringen

In Thüringen gibt es angesichts sinkender Infektionszahlen weitere Lockerungen. In Suhl öffnen nach den Kindergärten heute auch die Schulen wieder im Wechselbetrieb. In Erfurt sind jetzt Besuche in Geschäften nach vorherigen Terminbuchungen möglich.

06:05 Uhr | DGB fordert digitale Vertretung im Homeoffice

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes auch im Homeoffice nicht von einer gemeinsamen Vertretung gegenüber ihren Arbeitgebern abgeschnitten sein. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte, es sei nötig, im geplanten Gesetz zur Modernisierung von Betriebsräten ein digitales Zugangsrecht für Arbeitnehmervertreter zu verankern. Das Gesetz wird derzeit im Sozialausschuss des Bundestags beraten und soll am Freitag im Plenum beschlossen werden. Heute findet dazu eine Expertenanhörung in dem Ausschuss statt.

06:00 Uhr | Der Ticker am Montag, 17. Mai 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 17. Mai 2021 | 22:30 Uhr

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