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Coronavirus-PandemieTicker vom Montag: England streicht Testpflicht nach Einreise für Geimpfte

von MDR AKTUELL

Stand: 24. Januar 2022, 22:37 Uhr

Vollständig Geimpfte müssen sich nach einer einreise nach England bald nicht mehr testen lassen. Und Bund und Länder verzichten vorerst auf schärfere Corona-Maßnahmen. Es gelte aber auf Kurs zu bleiben, sagte Bundeskanzler Scholz nach gemeinsamen Beratungen. Bundespräsident Steinmeier warnt davor, Hass und Gewalt in der Corona-Pandemie zu verharmlosen. Und fast 90 Prozent des Krankenhauspersonals sind geimpft. Aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie hier im Ticker.

Unser Ticker am Montag, 24. Januar 2022, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

22:20 Uhr | Ramelow zur Bund-Länder-Runde

Keine Lockerungen wegen der weiter anwachsenden Omikron-Welle, aber keine PCR-Tests mehr für jeden. MDR AKTUELL fragte den Thüringer Ministerpräsidenten nach seiner Einschätzung der Corona-Beratungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz.

22:10 Uhr | Kliniken holen Operationen nach

In Mitteldeutschland ist Omikron inzwischen auch vorherrschend, aber noch schlägt sich das nicht in den Zahlen nieder. Für manche Klinik bedeutet das etwas Ruhe und die Möglichkeit, verschobene Operationen nachzuholen.

21:23 Uhr | Lauterbach sieht nach Omikron-Welle Zeit für Lockerungen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Corona-Regeln im Land nach Überschreiten der Omikron-Welle gelockert werden können. Lauterbach sagte in der ARD, aktuell müsse man angesichts der hohen Infektionszahlen noch hoffen, "dass wir ohne Verschärfungen durchkommen". Wenn die Welle aber überwunden sei, "dann ist die Zeit für Lockerungen gekommen". Als möglichen Zeitpunkt nannte er erneut Mitte Februar. Ähnlich hatte er sich schon in der Vergangenheit geäußert.

20:50 Uhr | Ramelow: Thüringen verzichtet auf 2G+ in Gastronomie

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow will in Thüringer Gaststätten vorerst keine generelle 2G+-Regel einführen. Nach den Bund-Länder-Beratungen sagte der Linke-Politiker, das werde es nur in Hotspot-Regionen mit Inzidenzwerten von über 1.000 geben.

Corona-PandemieKein 2G+: Was Ramelow für Thüringen in Aussicht stellt

Ramelow kündigte außerdem an, die Corona-Regeln im Freistaat stärker an die Nachbarländer anpassen. Damit könnten künftig etwa bestimmte Sportveranstaltungen vor Zuschauern möglich sein und Schwimmhallen öffnen. Bei den PCR-Tests werde es in Thüringen zunächst keine Begrenzung geben. Noch seien genügend Laborkapazitäten vorhanden, sagte Ramelow.

19:29 Uhr | Der Streit um den verkürzten Genesenenstatus

Nur noch drei Monate statt sechs: Die Verkürzung des Genesenenstatus sorgt für einigen Ärger – was steckt an den Vorwürfen dran, das RKI werde politisch instrumentalisiert? MDR-AKTUELL-Redakteurin Rebecca Nordin Mencke ist dieser Frage nachgegangen:

19:26 Uhr | England streicht Testpflicht nach Einreise für Geimpfte

England streicht für vollständig geimpfte Einreisende die verpflichtenden Corona-Tests. Das kündigte Premier Boris Johnson an. Die Änderung tritt am 11. Februar in Kraft. Bislang müssen sich alle Urlauber und Rückkehrer spätestens am zweiten Tag nach der Einreise testen lassen. Derzeit reicht ein Antigen-Schnelltest, zuvor war sogar ein PCR-Test verlangt worden. Für Ungeimpfte soll die Testpflicht vor und nach der Einreise weiter gelten. Sie müssen nach der Einreise auch weiter in Quarantäne.

18:30 Uhr | Bund und Länder halten an bisherigen Corona-Beschränkungen fest

Bund und Länder halten an den bisherigen Corona-Schutzregeln fest. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte nach den Beratungen der Länderregierungschefs, man sei sich einig, dass im Kern alles für die nächsten Wochen unverändert bleiben solle. Es gebe also keine Verschärfungen, aber auch keine Lockerungen. Bundeskanzler Olaf Scholz verwies auf die Wirksamkeit der bisherigen Schutzmaßnahmen. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steige langsamer als in anderen europäischen Ländern. Jetzt gelte es, Kurs zu halten. Zugleich kündigte er eine neue Werbekampagne fürs Impfen an.

17:36 Uhr | Berlin setzt Präsenzpflicht an Schulen aus

Angesichts steigender Corona-Zahlen setzt Berlin ab morgen die Präsenzpflicht an Schulen aus. Der Senatsverwaltung zufolge soll die Maßnahme zunächst bis Ende Februar gelten. Es gebe mittlerweile hohe Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen. Zudem hätten die Berliner Amtsärzte und -ärztinnen vergangene Woche angekündigt, dass sie künftig an Schulen für direkte Kontaktpersonen keine Quarantäne mehr aussprechen würden. Sollten sich Eltern gegen die Präsenz ihres Kindes in der Schule entscheiden, müsse das der Schule "unmittelbar formlos schriftlich" mitgeteilt werden. Hauptziel sei es aber weiter, die Schulen geöffnet zu lassen.

17:32 Uhr | DOSB-Betreuer positiv auf Coronavirus getestet

Ein Betreuer des deutschen Teams für die Olympischen Winterspiele in Peking ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Deutsche Olympische Sportbund am Montag mitteilte, ist der Befund am Sonntag bei einem PCR-Test in China festgestellt worden. Der Betreuer sei symptomfrei und befinde sich aktuell in einem Quarantäne-Hotel. Sogenannte "Close Contacts" im Team Deutschland hätten vermieden werden können. Der Betreuer war für die Skiregion Zhangjiakou eingesetzt, wo unter anderem die olympischen Medaillen im Skilanglauf, in der Nordischen Kombination und Biathlon vergeben werden.

16:50 Uhr | Steinmeier: Gewaltsame Corona-Proteste gefährden sozialen Frieden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht in den gewaltsamen Protesten gegen die staatliche Corona-Politik eine Gefahr für den sozialen Frieden in Deutschland. "Jede gewaltsame Eskalation ist eine zu viel. Denn es geht nicht nur um die Missachtung von Versammlungsrecht oder Hygieneregeln", sagte Steinmeier in Berlin. "Es geht um die Missachtung des sozialen Friedens in unserem Land. Hass und Gewalt zerstören das Fundament unseres Miteinanders."

In der Gesprächsrunde zum Thema "Hass und Gewalt in den Zeiten der Pandemie" warnte Steinmeier vor einer Verharmlosung der Vorgänge: "Die Gefahr ist real, und sie ist konkret." Hygieneregeln und Corona-Auflagen würden bewusst umgangen, Arztpraxen und Impfbusse attackiert, die Wohnhäuser von Politikern, insbesondere Kommunalpolitikern, belagert, Polizeikräfte gezielt verletzt, Journalisten angefeindet. Morddrohungen machten Schlagzeilen.

16:10 Uhr | Umfrage: Eigenes Infektionsrisiko wird als hoch eingeschätzt

Fast ein Drittel der Deutschen schätzt das eigene Corona-Infektionsrisiko als hoch ein. Das geht aus dem aktuellen Corona-Monitor des Bundesinstituts für Risikobewertung hervor. Die eigene Risikobewertung hat damit seit Oktober deutlich zugenommen. Besonders die 40- bis 59-Jährigen glauben nicht, sich vor einer Ansteckung schützen zu können. Als mögliches Ansteckungsszenario wird vor allem die Nähe zu anderen Menschen gesehen. Auf das Coronavirus testen lassen sich vor allem jüngere Personen. Bei den Über-60-Jährigen ist der Anteil mit 47 Prozent am niedrigsten.

15:14 Uhr | Banksy-Ausstellung in Erfurt findet statt

Die Stadt Erfurt ist beim Verbot der Banksy-Ausstellung zurückgerudert. Die bisherige Genehmigungs- beziehungsweise Verbotspraxis sei überdacht worden, sagte Kulturdirektor Tobias Knoblich MDR THÜRINGEN. Da es sich um eine reine Kunstausstellung handelt, sei sie nicht vom Corona-Verbotsparagraphen 29 für Konzerte und Messen betroffen. Die Ausstellung in der Erfurter "Zentralheize" wird nun nach Veranstalterangaben wie geplant am Donnerstag eröffnet. Die Vernissage für Mittwoch ist allerdings abgesagt worden.

14:45 Uhr | Omikron-Untervariante breitet sich aus

Ein Subtyp der Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in einigen Ländern rasch aus. Noch ist jedoch unklar, welchen Einfluss die Untervariante BA.2 auf den Verlauf der Pandemie haben wird. Ersten Erkenntnissen zufolge verursacht sie keine schwereren Erkrankungen als Omikron.

In den ersten zehn Tagen des Jahres seien in Großbritannien mehr als 400 Infektionen mit BA.2 festgestellt worden, teilten die Gesundheitsbehörden in London mit. In etwa 40 weiteren Ländern sei der Subtyp ebenfalls aufgetreten. Die meisten Fälle gebe es in Indien, Dänemark und Schweden.

"Was uns überrascht hat, ist die Schnelligkeit, mit der diese Untervariante, die in Asien in großem Umfang zirkuliert, sich in Dänemark ausgebreitet hat", sagt der französische Epidemiologe Antoine Flahault. BA.2 scheine noch leichter übertragbar zu sein als der Omikron-Typ BA.1, sagt der Leiter des Instituts für Globale Gesundheit der Universität Genf.

13:10 Uhr | Jeder dritte Deutsche beklagt Entfremdung von Freunden

Jeder dritte Deutsche hat sich während der Corona-Pandemie von Freundinnen und Freunden entfernt. Das berichtete das Portal "Zeit Online" unter Berufung auf eine Erhebung des YouGov-Cambridge Globalism Projects. Darin stimmten 30 Prozent der Teilnehmer der Frage zu, dass die Coronapandemie zu weniger engen Beziehungen zu Freunden geführt habe. Acht Prozent gaben laut "Zeit Online" an, die Beziehung sei enger geworden. 54 Prozent der Befragten sahen keinen Unterschied. Damit waren Beziehungen zu Freundinnen und Freunden häufiger negativ von den Auswirkungen der Pandemie getroffen als andere Beziehungen. Auch die Distanz zu Arbeitskolleginnen und -kollegen sei gewachsen, allerdings weniger stark. Am stabilsten waren Partnerschaften. Dort sahen nur sieben Prozent der Befragten eine wachsende Entfremdung.

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12:50 Uhr | WHO erwartet Ende der Pandemie-Akutphase dieses Jahr

Die Akutphase der Corona-Pandemie kann aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation in diesem Jahr beendet werden - wenn zuvor die Impflücken in den ärmeren Ländern geschlossen werden. Als weitere Voraussetzung nannte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus außerdem mehr Testungen. Allerdings warnte Tedros auch vor voreiligem Optimismus. "Es wäre gefährlich anzunehmen, dass Omikron die letzte Variante war und dass wir schon in der Endphase sind." Laut Tedros ist der Impfstoff-Mangel inzwischen überwunden. Derzeit bestehe die Herausforderung darin, den Impfstoff in alle Länder zu bringen und dort zu verabreichen.

12:45 Uhr | Einkaufen mit 2G-Band in Erfurt - Händler ziehen gegen 2G vor Gericht

In Erfurt geben Einzelhändler seit Montag Bändchen für einen vereinfachten 2G-Nachweis heraus, also der Corona-Impfung oder -Genesung. Kunden sollen so mehrere Geschäfte hintereinander besuchen können, ohne jedes Mal erneut Impf- oder Genesenen-Nachweis vorzeigen zu müssen. Die aktuellen 2G-Regeln seien existenzbedrohend, so die Thüringer Einzelhändler. Sie wollen erneut vor das Oberverwaltungsgericht und streben eine Normenkontrollklage an, damit alle Kunden wieder einkaufen können.

11:30 Uhr | Krankenhausgesellschaft: 89 Prozent des Klinikpersonals geimpft

Etwa 89 Prozent der Klinik-Beschäftigten sind mindestens zweimal gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Nach Berufsgruppen aufgeschlüsselt ist die Impfquote im Pflegedienst mit durchschnittlich 95 Prozent am höchsten. Bei der Intensivpflege beträgt die Quote 87, bei den Ärzten 89 Prozent. Zwei Drittel der Krankenhäuser rechnen der Umfrage zufolge mit Engpässen in der Patientenversorgung, wenn ab Mitte März ungeimpftes Personal nicht mehr beschäftigt werden darf.

10:15 Uhr | Zahl der Corona-Intensivpatienten steigt wieder

Am Wochenende ist die Zahl der Corona-Kranken auf Intensivstationen erstmals seit Mitte Dezember wieder leicht um 28 auf 2.426 gestiegen. Darunter befinden sich laut Robert Koch-Institut 1.003 nicht beatmete Patienten und 1.423 beatmete Patienten. Deutschlandweit wurden außerdem 28 Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Vor einer Woche waren es 30 Todesfälle. Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung warnt wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante vor den einer Überlastung des Gesundheitssystems

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09:15 Uhr | Familienministerin will Kitas und Schulen mit Springern unter die Arme greifen

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel hat Schulen und Kitas mit besonders angespannter Personalsituation Springer angeboten. Die Grünen-Politikerin sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, es könnten fast 8.000 pädagogische Fachkräfte aus speziellen Bundesprogrammen sechs Wochen lang in den Einrichtungen helfen. In den nächsten Wochen gelte es, alle verfügbaren Ressourcen zu mobilisieren, um in Schulen und Kitas den Regelbetrieb aufrecht erhalten könnten. Wie wichtig es für die Kinder sei, dass Kitas und Schulen möglichst lange offen blieben, hätten die Lockdowns in den beiden vergangenen Jahren schmerzlich gelehrt. Spiegel bezieht sich bei ihrem Angebot offenbar auf Pädagoginnen und Pädagogen aus den Bundesprogrammen "Sprach-Kitas" und "Respekt Coaches", über die der Bund seit mehreren Jahren Stellen in pädagogischen Einrichtungen fördert.

08:45 Uhr | Städtetag warnt vor "Durcheinander" wegen Impfpflicht im medizinischen Bereich

Der Deutsche Städtetag hat auf offene Fragen zur Umsetzung der Impfpflicht für das Personal von Krankenhäusern und Pflegeheimen hingewiesen. Städtetagspräsident Markus Lewe sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, Bund und Länder müssten "umgehend die vielen offenen Fragen für die einrichtungsbezogene Impfpflicht" klären. Er warnte vor einem "ziemlichen Durcheinander" - so wüssten die Kommunen nicht, für wen die Impfpflicht genau gelten solle und welche Ausnahmen ausgesprochen werden könnten. Zudem könnten die Gesundheitsämter nach dem Stichtag am 15. März nicht noch zusätzlich viele Tausende Verfahren wegen nicht nachgewiesener Impfungen verfolgen. Die Folge sei Unklarheit in Krankenhäusern und Pflegeinrichtungen, ob das Personal noch einsetzbar sei.

08:29 Uhr | Neue Quarantäne-Regeln in Sachsen

In Sachsen gelten neue Corona-Quarantäne-Regeln. Danach müssen sich Infizierte und Kontaktpersonen, die im gleichen Haushalt leben, für zehn volle Tage isolieren. Eine Verkürzung der Quarantäne durch Freitesten ist möglich, dafür reicht ein Schnelltest. Auch Geimpfte und Genesene müssen sich künftig isolieren - Ausnahmen gelten u.a. für Geboosterte.

06:55 Uhr | Auch künftig weniger Geschäftsreisen geplant

Die Corona-Pandemie hat die Unternehmenswelt verändert: Nach einer Umfrage des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PwC planen zahlreiche größere Unternehmen in Deutschland zunächst keine Rückkehr zu Geschäftsreisen auf Vor-Corona-Niveau. Demnach gehen 61 von gut 150 befragten Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern davon aus, dass Dienstreisen im Inland in den kommenden fünf Jahren weitgehend durch digitale Formate ersetzt werden. Bei Auslandsreisen erwarten dies 47 Prozent der Befragten. Mehrfachnennungen waren möglich. Als Gründe wurden Kostenersparnis und Klimaschutz angeführt.

06:40 Uhr | Mehr Unterstützung für ärmere Länder angekündigt

Deutschland will ärmere Länder stärker im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützen. Entwicklungsministerin Svenja Schulze sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Deutschland habe bereits mehr als 500 Millionen Euro für die Förderung guter Rahmenbedingungen für die Impfstoffproduktion in Afrika bereitgestellt. Kooperiert werde dabei vor allem mit Südafrika, Ruanda, Ghana und Senegal. Diese Unterstützung soll Schulze zufolge weiter ausgebaut werden. Die Ministerin trifft sich am Montag mit dem Präsidenten der Weltgesundheitsorgansiation, Tedros Adhanom Ghebreyesus.

06:30 Uhr | Beschlussvorlage zum Bund-Länder-Treffen ohne Hinweise auf Änderungen bei Corona-Beschränkungen

Vom heutigen Bund-Länder-Treffen sind keine einschneidenden Veränderungen zu erwarten. Nach einer ersten Beschlusslage sind lediglich Änderungen bei der Teststrategie und der Kontaktnachverfolgung geplant. Die Corona-Beschränkungen selbst sollen weder gelockert noch verschärft werden. Ungeachtet dessen fordern einige Politiker vor den Beratungen einen Plan für Lockerungen der Maßnahmen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der Zeitung "Welt", er erwarte eine kluge Strategie, um sich Stück für Stück aus der Pandemie herauszubewegen. Der Status der Pandemie werde mit Omikron ein anderer. Deshalb müssten auch die Bewertungsmaßstäbe angepasst werden. Bundesjustizminister Marco Buschmann hatte am Sonntagabend im "Ersten" Lockerungen in Aussicht gestellt, sobald der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten sei und die Zahlen in den Krankenhäusern zurückgingen. Der FDP-Politiker rechnet damit, dass das ab Mitte Februar der Fall ist.

06:15 Uhr | FPD-Gesundheitspolitikerin verteidigt geplante Impfpflicht-Debatte im Bundestag

Wenige Tage vor der ersten großen Bundestagsdebatte über die Corona-Impfpflicht hat die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, das Verfahren verteidigt. Aschenberg-Dugnus sagte, die politische Meinungsbildung über eine fraktionsübergreifende Debatte herbeizuführen sei der richtige Weg. Nur so könne man die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Entscheidung erreichen. Am Mittwoch ist im Bundestag eine dreistündige sogenannte Orientierungsdebatte zum Thema geplant. Damit wird eine Abstimmung bis Ende März - ohne Fraktionszwang - vorbereitet.

06:00 Uhr | Der Ticker am Montag, 24. Januar 2022

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

INFORMATIONEN ZU REGELN UND IMPFUNG

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Coronavirus-PandemieTicker vom Sonntag: Scholz wegen Omikron gegen Corona-Lockerungen

Bundeskanzler Olaf Scholz spricht sich vor dem morgigen Corona-Spitzengespräch gegen Lockerungen aus. Die Wirtschaft hat Milliarden durch die Pandemie verloren. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei über 800.

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Coronavirus-PandemieTicker vom Samstag: Konzentration bei Kontaktnachverfolgung auf gefährdete Gruppen

Die Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsämter wird auf gefährdete Gruppen konzentriert. In Polen und Russland ist die Zahl der Neuinfektionen so hoch wie nie zuvor. Jeder Zweite in Deutschland ist inzwischen geboostert.

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Coronavirus-PandemieTicker vom Freitag: Fast die Hälfte der Bevölkerung ist geboostert

Fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland hat mittlerweile die Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. Bundesgesundheitsminister Lauterbach rechnet bald mit 400.000 Neuinfektionen pro Tag. Mehr dazu im Ticker.

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Coronavirus-PandemieTicker vom Donnerstag: Ohne Booster droht Lohnausfall bei Quarantäne

Österreich hat als erstes EU-Land eine allgemeine Impfpflicht beschlossen. Die große Mehrheit der Abgeordneten hat dem Gesetzesentwurf zugestimt. Mehr dazu im Ticker.

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Coronavirus-PandemieTicker vom Mittwoch: Hannover Messe auf Ende Mai verschoben

Die Hannover Messe als weltweit wichtigste Industrieschau wird coronabedingt um fünf Wochen verschoben. Sie soll nun ab 30. Mai beginnen. Tschechien nimmt die geplante Impfpflicht zurück.

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Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL RADIO | 24. Januar 2022 | 06:00 Uhr