Coronavirus-Pandemie Ticker vom Montag: Wieder mehr Covid-Patienten auf Intensivstation

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt auch in Mitteldeutschland wieder an. In Mallorca werden die Maßnahmen im Gastgewerbe verschärft. Alle Corona-Nachrichten des Tages hier im Ticker.

Unser Ticker am Montag, 22. März 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

02:40 Uhr | Bund und Länder verlängern Lockdown bis 18. April

Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen haben sich Bund und Länder auf eine Verlängerung des Lockdowns in Deutschland bis zum 18. April geeinigt. Das gab Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Nacht in Berlin bekannt. An Ostern sollen die geltenden Corona-Maßnahmen demnach sogar noch einmal verschärft werden. So sollen Geschäfte – auch Supermärkte - vom 1. bis zum 5. April komplett geschlossen bleiben. Auch die geltenden, strengen Kontaktregeln werden an den Feiertagen verschärft. Lockerungen für Gastronomie und Tourismus wird es nicht geben. Zudem wird die zuletzt beschlossene "Notbremse" um weitere Maßnahmen ergänzt. So soll es Ausgangsbeschränkungen sowie eine Tragepflicht medizinischer Masken auch im privaten Pkw geben, sollte die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis den Wert von 100 überschreiten. Für Urlaubsrückkehrer soll es vor der Einreise nach Deutschland eine Testpflicht geben.

21:00 Uhr | Mallorca schließt Innenräume von Gaststätten

Wegen steigender Corona-Zahlen will Mallorca die Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen wieder schließen. Wie die deutschsprachige "Mallorca-Zeitung" schreibt, soll das noch in dieser Woche geschehen. Die Sieben-Tage-Inzidenz war heute auf 26 gestiegen. In der vergangenen Woche hatte sie noch unter 20 gelegen. Am vergangenen Wochenende waren erstmals wieder Urlauber in größerer Zahl nach Mallorca gekommen. Die Behörden registrierten fast 8.000 Einreisende. Bei 121 gab es Unstimmigkeiten mit dem erforderlichen PCR-Test. Sie wurden einem Nachtest unterzogen, davon war keiner positiv.

20:55 Uhr | WHO warnt: Impfen allein reicht gegen Corona nicht aus

Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine reine Impfstrategie zu setzen. WHO-Krisenkoordinator Michael Ryan sagte in Genf, alle hofften, dass Impfen allein das Problem löse. Das tue es aber nicht. Lockerungen dürfe es erst geben, wenn die Infektionszahlen auf ein sehr niedriges Niveau gesunken seien. Die Corona-Expertin der WHO, Maria Van Kerkhove, bezeichnete die Lage vor allem in Europa als bedenklich. Dort träfen ansteckendere Virusmutationen derzeit auf niedrige Impfraten und eine Corona-Müdigkeit der Menschen. Das sei eine sehr gefährlichere Kombination.

20:49 Uhr | Wieder mehr Covid-Patienten auf Intensivstationen

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Mitteldeutschland steigt wieder. Den bisherigen Höchststand erreichte die Zahl zum Jahreswechsel.

20:17 Uhr | EU uneins über Exportverbot gegen Astrazeneca

Vor dem EU-Gipfel in dieser Woche gibt es Streit um ein mögliches Exportverbot für den Astrazeneca-Impfstoff. Der irische Regierungschef Micheál Martin sagte, er sei strikt dagegen. Es sei wichtig, die Lieferketten offen zu halten. Aus der niederländischen Regierung hieß es, bei einem Ausfuhrverbot würden beide Seiten verlieren. Frankreichs Europastaatsekretär Clément Beaune erklärte hingegen, die EU müsse ihre Interessen verteidigen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Wochenende erneut mit einem Exportverbot gedroht, sollte Astrazeneca seine Lieferverpflichtungen gegenüber der EU nicht erfüllen. Das Unternehmen produziert zum Teil auch in der EU, hat aber bislang deutlich weniger geliefert als vereinbart.

19:01 Uhr | Bund-Länder-Beratungen zwischenzeitlich unterbrochen

Die Bund-Länder-Beratungen zu den Corona-Maßnahmen sind unterbrochen worden. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf mehrere Quellen aus der Gesprächsrunde. Demnach habe sich die Bundeskanzlerin unzufrieden gezeigt. Die Maßnahmen, auf die sich bisher geeinigt wurde, seien nicht ausreichend, um die Infektionsdynamik zu brechen, wird Angela Merkel zitiert. So könne man in der Öffentlichkeit nicht bestehen.

18:15 Uhr | Bund und Länder beraten über Corona-Maßnahmen

Mehrere Landkreise mussten Schulen und Kitas wieder schließen. Über die schwierige Lage und das weitere Vorgehen beraten zur Stunde Bund und Länder. Streitpunkte sind lokale Ausgangssperren und Hotspots und Lockerungen über die Osterfeiertage. Sarah Frühauf meldet sich vom Bundeskanzleramt in Berlin.

18:11 Uhr | Schnelltest noch nicht in allen Schulen Sachsen-Anhalts

In Sachsen-Anhalt werden seit heute in größerem Umfang Corona-Schnelltests an Schulen durchgeführt. Nach Angaben des Bildungsministeriums wurden dazu seit Freitag etwa 300.000 Tests verteilt. Sobald weitere zur Verfügung stünden, sollten Schüler und Lehrerinnen zweimal wöchentlich getestet werden. Regional lief die Kampagne unterschiedlich an. So wurden im Burgenlandkreis 77 Prozent der Schülerinnen und Schüler getestet. Im Kreis Börde soll dagegen erst ab morgen getestet werden. Nach Angaben des Bildungsministeriums haben erst wenige Schulen ihre Ergebnisse zurückgemeldet. Deshalb habe man noch keinen Überblick, wie viele Corona-Tests positiv ausgefallen seien.

17:06 Uhr | Fast 25.000 Corona-Tote in Tschechien

In Tschechien ist der fast 25.000 Todesopfer seit Beginn der Corona-Pandemie gedacht worden. Um 12 Uhr mittags läuteten im ganzen Land die Kirchenglocken.

15:57 Uhr | Neuverschuldung deutlich höher als erwartet

Die Corona-Krise belastet den Bundeshaushalt stärker als erwartet. Wie mehrere Nachrichtenagenturen berichten, will Finanzminister Olaf Scholz in diesem Jahr 60 Milliarden Euro mehr Schulden machen als geplant. Die Neuverschuldung würde damit auf den Rekordwert von 240 Milliarden Euro ansteigen. Für das kommende Jahr sind voraussichtlich noch einmal Kredite in Höhe von 81,5 Milliarden Euro nötig. Scholz will dafür die im Grundgesetz verankerte Ausnahmeregel für die Schuldenbremse nutzen. Aus dem Finanzministerium hieß es, man wolle nichts schönreden. Die Nettokreditaufnahme sei zu hoch. Man sei aber optimistisch, dass im kommenden Jahr weniger Corona-Hilfen für die Wirtschaft notwendig seien.

15:42 Uhr | Alfred Sauter tritt nach Maskenaffäre aus CSU-Landtagsfraktion aus

Der ehemalige bayrische Justizminister Alfred Sauter tritt aus der CSU-Landtagsfraktion aus. Sauter beugt dich damit dem Druck, der durch die Maskenaffäre auf ihm liegt. Er wolle nicht, dass die Diskussion über seine Zugehörigkeit zur Fraktion die Diskussion der nächsten Tage und Wochen präge, schrieb Sauter am Montag an Fraktionschef Thomas Kreuzer. "Daher kündige ich mit sofortiger Wirkung meine Fraktionsmitgliedschaft." Er fügte hinzu, dass er die Vorwürfe gegen ihn weiterhin für haltlos erachte. Die Generalstaatsanwaltschaft München führt gegen Sauter wegen eines Anfangsverdachtes Korruptionsermittlungen durch. Die Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Schutzmasken durch den Staat - und in Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen gegen den mittlerweile aus der CSU ausgetretenen Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein, der wie Sauter ebenfalls aus dem schwäbischen Landkreis Günzburg stammt.

15:13 Uhr | Ungarn lässt zweiten chinesischen Impfstoff zu

Ungarn hat einen zweiten chinesischen Impfstoff zugelassen. Die ungarische Arzneimittelbehörde teilte mit, dass das Vakzin CanSino die Notzulassung erhalten hat. Ungarn impft schon seit einigen Wochen mit den Impfstoffen Sinopharm aus China und Sputnik V aus Russland. Weder die chinesischen noch die russischen Impfstoffe sind bisher in der EU zugelassen. EU-Mitgliedsstaaten können in eigenen Notzulassungen von den Genehmigungsverfahren der europäischen Arzneimittelagentur EMA abweichen. Ungarn hat die eigenen Zulassungsverfahren für außereuropäische Vakzine bedeutend vereinfacht.

13:30 Uhr | Gelockertes Kontaktverbot zu Ostern?

Über die Osterfeiertage könnten trotz hoher Corona-Infektionszahlen die Kontaktbeschränkungen leicht gelockert werden. Das geht aus einem Vorschlagspapier des Bundeskanzleramts hervor, aus dem verschiedene Nachrichtenagenturen zitieren. Demnach könnten Ostern Treffen mit bis zu vier engsten Familienangehörigen, die nicht im eigenen Haushalt, plus Kinder unter 14 Jahren ermöglicht werden.

In dem Papier wird das den Berichten zufolge damit begründet, dass Bürgerinnen und Bürger sich über die Weihnachtsfeiertage besonnen verhalten hätten.

12:43 Uhr | Tourismusbeauftragter Bareiß verteidigt Mallorca-Reisemöglichkeit

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hat die Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca verteidigt. Bareiß sagte dem Fernsehsender Phoenix, eine Reise nach Mallorca sei sicher. Dort gebe es eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 30 je 100.000 Einwohner. Eine Warnung wäre nicht mehr angemessen. Bareiß räumte ein, es sei bitter, Mallorca möglich zu machen, Hotels an Ostsee oder im Schwarzwald aber weiter geschlossen zu halten. Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Thüringen, Stephan Weil und Bodo Ramelow, hatten die Reisen nach Mallorca kritisiert.

11:15 Uhr | Doch keine Zuschauer bei Bundesligaspiel in Leipzig

Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern am 3. April wird doch ohne Zuschauer stattfinden. Der "Sportbuzzer" hatte berichtet, es gebe Pläne für einen Versuch mit 999 Menschen im Publikum. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte nun: "Momentan ist es völlig illusorisch, in Sachsen und Leipzig vor Zuschauern zu spielen. Das ist in den nächsten Wochen nicht denkbar. Wir können uns vorstellen, dass wir im Mai oder Juni Fahrt aufnehmen."

Er rechne damit, dass Ende der Woche die Sieben-Tage-Inzidenz bei knapp 100 liege. Sachsens Corona-Schutzverordnung erlaubt Modellprojekte mit Zuschauern, solange die Inzidenz unter 100 liegt.

10:23 Uhr | Astrazeneca: Kein erhöhtes Thrombose-Risiko

Die neue Studie (siehe auch 8:42 Uhr) hat nach Angaben des Pharmakonzerns Astrazeneca kein erhöhtes Thrombose-Risiko des mit der Universität Oxford gemeinsam entwickelten Impfstoffs ergeben. Demnach hat auch die konkrete Suche nach Blutgerinnseln im Gehirn in der Phase-III-Studie mit etwa 32.500 Probanden in den USA, Chile und in Peru keinen Treffer ergeben. Die Studie steht im Zusammenhang mit dem laufenden Antrag von Astrazeneca auf Zulassung des Mittels auch in den USA und Südamerika.

09:45 Uhr | Thailand entwickelt eigenen Impfstoff

In Thailand haben Studien mit einem eigenen Impfstoff begonnen. Laut Gesundheitsministerium soll er der Regierung mehr Spielraum in der Impfpolitik verschaffen. "Der Impfstoff von Thais für Thais soll im nächsten Jahr zum Einsatz kommen", sagte Piyasakol Sakolsatayadorn von der Mahidol-Universität in Bangkok.

09:30 Uhr | Mitteldeutschland bei Inizidenz weiter vorn

Die drei mitteldeutschen Ländern weisen mit Thüringen an der Spitzen auch zu Beginn dieser Wochen die höchsten Coronavirus-Inzidenzwerte aller Bundesländer auf. Mit rund 213 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist der Wert im Vergleich zum Vortag nach den Daten des Risklayer-Projekts in Thüringen weiter leicht gestiegen. Gleiches gilt für das benachbarte Sachsen, wo die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt auf 167 stieg, für Sachsen-Anhalt mit einem Wert von 127 und auch für den bundesweiten Durchschnitt, der von einem Tag auf den anderen von 107 auf 110 stieg. 

09:00 Uhr | Startprobleme für Schnelltests an Schulen

In Sachsen-Anhalt soll seit heute an Schulen auf das Coronavirus getestet werden. Laut Bildungsministerium sind Ende vergangener Woche 300.000 Schnelltests verschickt worden. In vielen Schulen aber gibt es offenbar Probleme. Nach MDR-Recherchen haben es viele noch nicht geschafft, das Prozedere zu organisieren, auch weil angeblich die Tests zu spät oder gar nicht angekommen seien.

08:42 Uhr | Wirksamkeitsstudie zu Astrazeneca

Der Astrazeneca-Impfstoff kommt in einer größeren Studie in den USA auf eine Wirksamkeit von 79 Prozent. Zugleich weise er eine hundertprozentige Wirkung gegen schwere Covid-19-Erkrankungen auf, teilte das Pharma-Unternehmen mit Verweis auf Studiendaten mit. Das Vertrauen in die Sicherheit des Impfstoffs ist laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov aber weiter gesunken. Rund 55 Prozent der Deutschen halten ihn demnach für unsicher, weniger als ein Drittel für sicher. Grund dürften auch die Berichte über einige Hirnvenen-Thrombosen nach Impfungen und auch der kurze Stopp der Impfungen mit dem Mittel gewesen sein.

08:22 Uhr | Deutsches Gastgewerbe schwer getroffen

Die Umsätze von Hotels, Restaurants, Kneipen und Cafés in Deutschland sind seit Beginn der Coronavirus-Pandemie nahezu halbiert worden. Die Umsätze der Branche brachen nach Angaben des Statistische Bundesamts von März 2020 bis Januar 2021 um 47,1 Prozent im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ein. Es habe in dieser Zeit keinen Monat gegeben, in dem Umsätze das Niveau des jeweiligen Vorjahresmonats erreicht hätten.

Das habe auch zu einem starken Rückgang der Beschäftigung in dieser Branche geführt, für die Zeit von März 2020 bis Januar dieses Jahres um 19,2 Prozent. Dabei sei noch zu beachten, erklärten die Statistiker, dass Kurzarbeitende weiter als Beschäftigte zählten.

08:06 Uhr | TUI-Manager verteidigt Mallorca-Urlaub

TUI-Deutschland-Chef Marek Andryszak hat das Reisen auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca als sicher verteidigt. "Mallorca ist nachgefragt, aber nicht überlaufen", sagte er der "Bild"-Zeitung: Pauschalurlauber seien bei der Rückkehr nach Deutschland kein Risiko, meinte Andryszak. Mehrere Studien hätten gezeigt, dass sich die Menschen verantwortungsvoll in ihrem Urlaub verhielten und deshalb keine höheren Inzidenzen produzierten.

07:52 Uhr | Tourismusbranche kämpft gegen Quarantäne

Die deutsche Tourismus- und Luftverkehrsbranche stemmt sich gegen eine mögliche Quarantänepflicht für Reiserückkehrer selbst aus Nicht-Risikogebieten. Der Deutsche Reiseverband und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft erklärten, ein solcher Beschluss wäre unverhältnismäßig und würde die Behörden überfordern, die jede Quarantäne überwachen müssten. Im Entwurf des Kanzleramts für die Bund/Länder-Runde heute ist unter einem "Prüfvorbehalt" auch von einer Quarantäne- und Testpflicht für alle Reisenden die Rede, unabhängig von Inzidenzen im Reiseland.

07:04 Uhr | Kretschmer gegen weitere Lockerungen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat vor den heutigen Bund-Länder-Beratungen die zuletzt vereinbarten Lockerungen erneut als Fehler bezeichnet. Die Entwicklung in Sachsen bestätige ihn in seiner Haltung, sagte der CDU-Politiker. Es müsse jetzt eine "zügige und möglichst große Reduzierung von Mobilität und Kontakten" geben. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hält weitere Öffnungsschritte ohne Teststrategie und digitale Kontaktnachverfolgung für nicht machbar.

06:57 Uhr | Kommunen wollen mehr Spielraum

Kommunen und Kreise in Mitteldeutschland wollen mehr Handlungsspielraum in der Coronavirus-Pandemie. So sagte etwa der Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz, Rolf Schmidt von den Freien Wählern, bei MDR AKTUELL, Bürger verstünden nicht, dass der Inzidenzwert von 100 festgemauert stehe und deshalb Kitas und Schulen seit heute wieder geschlossen seien. Man solle mehr auf die Auslastung der Krankenhäuser schauen.

Auch vom Landkreistag in Sachsen-Anhalt hieß es, dass der Inzidenzwert nicht der einzige Parameter sein dürfe. Aus Sicht der Greizer Landrätin Martina Schweinsburg bedeuten mehr Tests eine höhere Inzidenz und bessere Kontaktnachverfolgung. Die Thüringer CDU-Politikerin sagte MDR AKTUELL, das bringe mehr Freiheit, weil so mehr Infektionsträger ausgeschlossen werden könnten.

06:32 Uhr | Kritik vom sächsischen Lehrerverband

Sachsens Lehrerverband fordert in einem offenen Brief an das Kultusministerium ein klares Bekenntnis der Landesregierung zu ihren Lehrkräften. Verbandschef Jens Weichelt sagte MDR AKTUELL, Lehrkräfte und Schulleiter sähen sich vermehrt Angriffen von Schülern oder Eltern ausgesetzt, die Tests verweigerten.

Hinzu komme doppelte Belastung durch Präsenz- und Online-Unterricht als Mehraufwand, der gerecht entlohnt werden müsse. Weichelt zufolge haben sich bisher 138.000 Schüler und 25.000 Lehrer in Sachsen selbst getestet. Die Rate von jeweils gut 0,1 Prozent positiven Ergebnisse belege, dass es kein dramatisches Infektionsgeschehen an Schulen in Sachsen gebe.

06:15 Uhr | Intensivstationen füllen sich wieder

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist wieder gestiegen, auf mehr als 3.000 aktuell. Das geht aus dem Register der Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin hervor. Die Intensiv-Mediziner fordern deshalb einen wieder strengeren Lockdown mit Kontaktverboten. Bund und Länder beraten heute darüber.

06:10 Uhr | Pflegeheime heben Beschränkungen auf

In mitteldeutschen Pflegeheimen werden Infektionschutz-Regeln gelockert. Hintergrund sind bereits erfolgten Impfungen. Der Chef der Städtischen Altenpflegeheime Leipzig gGmbH in Leipzig, Stefan Eckner, sagte MDR AKTUELL, in Wohnbereichen gebe es wieder normalen Abläufe. Für die jeweils 20 bis 30 Bewohner fänden auch wieder Veranstaltungen statt. Auch in den Heimen des Arbeiter-Samariter-Bunds Dresden-Kamenz sind nach dessen Angaben nun wieder mehr Kontakte erlaubt. Wohnbereiche hier blieben jedoch noch getrennt. Das Gesundheitsministerium empfiehlt Lockerungen, wenn mindestens 90 Prozent der Heimbewohner geimpft sind.

06:01 Uhr | Europäische Städte planen Schweigeminute

Viele europäische Städte wollen am Mittwoch gemeinsam an die Opfer der Pandemie erinnern. Das kündigte der Verband Eurocities an, dem rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern angehören. Geplant ist eine Schweigeminute am Mittwoch um 12:00 Uhr mittags, unter anderem in Dresden, Berlin, München, Hamburg und Stuttgart.

06:00 Uhr | Der Ticker am Montag, 22. März 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 21. März 2021 | 06:00 Uhr

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