Coronavirus-Pandemie Ticker: Corona-Selbsttest für Zuhause noch im März?

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hofft darauf, noch im März Corona-Schnelltests für den Hausgebrauch zuzulassen. In einem Seniorenheim sind fünf Bewohner an einer Corona-Infektion gestorben - obwohl sie zweimal geimpft waren. Bei der Bundesarbeitsagentur können sich derzeit Helfer melden, die in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden. Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie im Ticker.

Unser Ticker am Samstag, 13. Februar 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

20:22 Uhr | Hoffnung auf Zulassung von Corona-Selbsttests im März

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hofft darauf, noch im März Corona-Schnelltests für den Hausgebrauch zuzulassen. Wie ein Sprecher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte, gehe man auf Basis der bislang vorliegenden Antragsunterlagen davon aus, dass man die ersten Sonderzulassungen Anfang März erteilen könne. Demnach gibt es Anträge für bis zu 30 verschiedene Produkte, mit denen sich jeder binnen einer Viertelstunde selbst testen kann.

Die bisherigen Schnelltests verlangen einen Abstrich mit einem langen Stäbchen tief in der Nase oder im Rachen. Sie sollen nur von geschultem Personal gemacht werden - auch, weil der tiefe Abstrich für viele unangenehm ist. Bei den Selbsttests sind verschiedene Produkte im Gespräch, beispielsweise Gurgel- und Spucktests. Wie viel die Tests für Zuhause kosten sollen, ist noch offen.

20:08 Uhr | Tschechische Bahn stellt Zugverkehr ein

Die Tschechische Bahn hat damit begonnen, die Bahnverbindungen nach Deutschland einzustellen. Grund ist die deutsche Einstufung des Nachbarlandes als Corona-Mutationsgebiet. Deshalb sind ab Mitternacht keine Einreisen per Bahn, Flugzeug, Schiff oder Bus erlaubt. Auch aus Deutschland gibt es dann keinen Bahnverkehr mehr Richtung Tschechien. Betroffen sind von deutscher Seite in Richtung Tirol die EC-Linie München-Innsbruck-Verona. Eingestellt wird laut Deutscher Bahn außerdem die EC-Linie Hamburg-Berlin-Prag.

17:42 Uhr | Erneut Boots-Party in London aufgelöst

Erneut hat die Polizei in Großbritannien eine illegale Party auf einem Boot aufgelöst. Wie ein Sprecher mitteilte, wurden Bußgelder in Höhe von umgerechnet 914 Euro gegen 26 Partygäste verhängt. In England gilt wegen der Corona-Pandemie ein Lockdown mit weitreichenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Treffen von Mitgliedern mehrerer Haushalte sind verboten. Der 31 Jahre alte Organisator wurde festgenommen. Er war der Polizei bereits bekannt, weil er vor zwei Wochen schon einmal eine illegale Boots-Party veranstaltet hatte.

17:10 Uhr | Kritik an schlechter Ausrüstung der Bundespolizei für Grenzkontrollen

Vor dem Beginn der Grenzkontrollen zu Tschechien und Österreich wegen der Corona-Mutationen hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Ausrüstung der Bundespolizei bemängelt. Der zuständige GdP-Bezirksvorsitzende Andreas Roßkopf sagte der "Rheinischen Post", es fehle an Containerbüros, Toilettenwagen und großen Zelten für die Kontrollen. Damit die Einheiten bei teils zweistelligen Minusgraden ihre Arbeit machen könnten, bräuchten sie Unterstützung vom Technischen Hilfswerk. Die technische Ausstattung der Bundespolizei lasse zu wünschen übrig. Er forderte Bund und Länder auf, schnell für die nötige Hilfe zu sorgen.

Ab Sonntag verschärft Deutschland wegen der Ausbreitung neuer Virusvarianten die Regeln für die Einreise aus bestimmten Ländern und errichtet stationäre Grenzkontrollen. Es dürfen dann fast nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Außerdem gibt es Sonderregeln für medizinisches Personal, Transit-Passagiere und den Warenverkehr.

15:49 Uhr | Alternativer Karneval in Thüringen

Trotz Corona-Krise wird in Thüringen Fasching gefeiert. Die Karnevalisten setzen jedoch auf Alternativen. Statt Umzüge und Prunksitzungen weichen viele Vereine ins Internet aus. In Heiligenstadt werden am Samstagabend per Livestream die besten Programme aus den letzten zehn Jahren gezeigt. Wechmar strahlt bereits den dritten Online-Büttenabend aus und hat ein Auto-Polonäse-Video gedreht. Wasungen bietet unter anderem eine CD mit Karnevalsklassikern. In Thüringen sind etwa 30.000 Narren in über 330 Karnevalsvereinen aktiv.

15:38 Uhr | Fünf Todesfälle in Seniorenzentrum nach Corona-Infektionen

In einem Seniorenzentrum in Emstek in Niedersachsen sind fünf Bewohner im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Wie ein Sprecher des Landkreises Cloppenburg mitteilte, hatten sie bereits die Erst- und Zweitimpfung gegen das Virus erhalten. Der Sprecher wies darauf hin, dass sich der vollständige Schutz gegen Covid-19 erst zwei Wochen nach der zweiten Impfdosis entwickele. Die zweite Impfung hatte es am 18. und 19. Januar gegeben.

Eine Infektion mit dem Virus sei trotzdem weiterhin möglich. Durch die Impfung solle in diesem Fall die Vermehrung der Viren reduziert und ein Ausbruch verhindert werden. Zu dem Fall sagte der Landkreis-Sprecher, das Immunsystem der Bewohner sei oftmals durch das Alter und eventuelle Vorerkrankungen geschwächt.

 

13:46 Uhr | Von der Leyen für EU-Bescheinigung bei Corona-Impfung

Die EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen hat sich grundsätzlich für die Einführung einer EU-Bescheinigung einer Corona-Impfung ausgesprochen. Eine solche Bescheinigung werde aber erst zur Debatte stehen, wenn große Teile der Bevölkerung geimpft seien, sagte von der Leyen. Zudem bedürfe es hier einer europaweiten Regelung, wie die Reisen stattfinden könnten.

Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis fordert seit Wochen, dass nach einer Impfung Reisen ohne Einschränkungen möglich sein sollten. Sein Land und Israel haben erste Schritte unternommen, um Geimpften freie Reisen zwischen den beiden Mittelmeerstaaten zu ermöglichen, ohne auf eine Entscheidung der EU zu warten.

13:24 Uhr | Nida-Rümelin kritisiert Öffnung von Friseurläden

Der Philosoph Julian Nida-Rümelin hat kein Verständnis dafür, dass Friseure vor den Museen wieder öffnen dürfen. Die Politik schaue hier zu wenig darauf, wo eigentlich die Risiken liegen, sagte der frühere Kulturstaatsminister am Samstag im RBB-Inforadio: "Große Museen mit riesigen Räumen und bester Klimaanlage stehen leer." Ob diese Bedingungen gefährlicher seien, als der Besuch beim Friseur, sei mindestens zweifelhaft, kritisierte Nida-Rümelin.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, trotz des verlängerten Lockdowns bis mindestens 7. März Friseursalons schon ab dem 1. März wieder die Öffnung zu ermöglichen.

Julian Nida-Rümelin, Philosoph
Der frühere Kulturstaatssekretär Julian Nida-Rümelin Bildrechte: dpa

13:03 Uhr | Thüringen will einige Regeln im Lockdown lockern

Die Thüringer Landesregierung will im verlängerten Lockdown einige Regeln lockern. Das geht Medienberichten zufolge aus dem Entwurf der neuen Corona-Verordnung hervor. Demnach sollen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen beendet werden. Fahrschulen sollen bereits am 22. Februar wieder mit dem Unterricht beginnen können, ab 1. März sollen dann Friseure öffnen dürfen. Thüringens Bildungsminister Helmut Holter hatte zuvor schon angekündigt, dass Grundschulen und Kitas ab 22. Februar schrittweise in den Regelbetrieb gehen sollen. Die Sekundarstufe soll dann Anfang März folgen, sofern in der jeweiligen Region die Inzidenz unter 100 liegt.

12:24 Uhr | Textileinzelhandel rechnet mit Preisnachlässen

Viele Bekleidungsgeschäfte rechnen nach dem Lockdown mit erheblichen Preisnachlässen auf viele Produkte. Der Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband des Textileinzelhandels, Rolf Pangels, sagte der "Rheinischen Post", bei vielen Waren werde es Rabatte zwischen 80 bis 90 Prozent geben, damit die aufgestaute Ware noch verkauft werden könne. Auch bei der Frühjahrsware sei mit starken Preisreduzierungen zu rechnen. Für den Fall, dass der Lockdown weiter verlängert werde, kündigte der Verbandschef Proteste an. Dann werde man unverkaufte Ware in Lastwagen packen und vor dem Kanzleramt ausschütten. Nicht nur die Milchbauern könnten protestieren, sagte Pangels.

Teile einer C&A-Filiale im Elbepark sind mit Flatterband abgesperrt, um die Begrenzung auf 800 Quadratmeter einzuhalten. Im Freistaat dürfen seit Montag Einkaufszentren wieder öffnen.
Bild vom Mai 2020: Teile einer C&A-Filiale sind mit einem Band abgesperrt, um die Begrenzung auf 800 Quadratmetern zu halten. Bildrechte: dpa

12:09 Uhr | Arbeitsagentur vermittelt Personal an Pflegeheime

Die Bundesarbeitsagentur hat bisher mehr als 4.500 Helfer für Einsätze in Alten- und Pflegeheimen vermittelt. Nach einem Bericht der "Rheinischen Post" liegt der Bedarf der Kommunen jedoch noch deutlich über der bislang vermittelten Zahl.

Die Bundesagentur hatte Ende Januar einen Telefondienst und eine Internetseite eingerichtet, um weitere Helfer zu finden. Sie sollen bei Corona-Schnelltests eingesetzt werden und erhalten 20 Euro pro Stunde. Bewerben können sich Menschen aus medizinischen, pflegerischen und sonstigen Heilberufen, Menschen mit einer sozialen Ausbildung, aber auch Menschen ohne medizinische Vorbildung. Bislang erhalten die Alten- und Pflegeheime in der Corona-Pandemie teils Unterstützung von der Bundeswehr. Die Soldaten sollen aber Schritt für Schritt durch zivile Helfer abgelöst werden.

11:52 Uhr | Morddrohungen gegen Kretschmer

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wird nach eigenen Angaben in sozialen Netzwerken bedroht. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte der Regierungschef: "Mir haben Menschen geschrieben, dass in Telegram-Gruppen gesprochen wurde, ob man mein Haus anzündet und ob man mich am Mast davor aufhängt." Er sei über solche Rückmeldungen sehr dankbar. Der CDU-Politiker kritisierte, dass in der angespannten Corona-Situation Politiker als "Blitzableiter" herhalten müssten, bei allen lägen die Nerven blank.

11:33 Uhr | Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter

Die Zahl der Neuinfektionen mit den Coronavirus ist weiter rückläufig. Nach jüngsten Zahlen von Risklayer wurden am Freitag 9.199 Neuinfektionen gemeldet, das sind 1.595 weniger Fälle als noch vor einer Woche.

Thüringen verzeichnete von den drei mitteldeutschen Ländern am Freitag mit 555 die meisten Neuinfektionen. Sachsen meldete 514, Sachsen-Anhalt 383 Neuinfektionen. Die Zahlen beruhen auf der Datenbank des am Karlsruher Institut für Technologie angesiedelten Projekts Risklayer und differieren aufgrund des Meldezeitpunkts mit den Zahlen des RKI.


09:13 Uhr | Leipzig: Impf-Testlauf im Rekord-Plattenbau

In Leipzig werden etwa 200 Senioren in ihrem Wohnkomplex gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mitteilte, handelt es sich um einen Testlauf im Rekord-Plattenbau "Lange Lene". Im Wohnhaus, dem längsten Plattenbau Deutschlands, leben rund 1.300 Menschen. Die Senioren werden laut DRK von mobilen Teams in einem Gemeinschaftsraum geimpft. So könne der Weg ins Impfzentrum vermieden werden. Unter anderem hatte der Leipziger Seniorenbeirat mobile Impfungen für Ältere gefordert. In vielen Fällen müssen Senioren weite Strecken zurücklegen, um geimpft werden zu können. Das Thüringen Journal hat im Februar in Pößneck eine 85-jährige Frau auf ihrem Weg zum Impfzentrum begleitet.

08:51 Uhr | Ermittlungen gegen Halles Oberbürgermeister

Wegen seiner vorzeitigen Corona-Impfung sind Ermittlungen gegen Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand aufgenommen worden. Das hat das Landesverwaltungsamt bestätigt. Demnach seien entsprechende disziplinarrechtliche Schritte eingeleitet worden. Wie lange die Ermittlungen dauern, sei noch nicht abzusehen. Eine vorläufige Suspendierung des Oberbürgermeisters lehnte das Landesverwaltungsamt vorerst ab. Dafür gebe es keinen ausreichenden Grund, so ein Sprecher. Der Sozialausschuss des Landtages in Magdeburg hatte am Freitag zu dem Fall getagt. Auch bei einer Sondersitzung des Stadtrates von Halle waren die Impfung des parteilosen Stadtoberhauptes das bestimmende Thema. Den Bericht von Mathias Kessel können Sie im folgenden Audio hören:

08:25 Uhr | Schuldnerberatungen stärker nachgefragt

Viele Schuldnerberatungen verzeichnen in der Corona-Krise eine steigende Nachfrage. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage des Evangelischen Pressedienstes in großen Städten hervor. Die Verbraucherzentrale Hamburg registrierte demnach im vorigen Jahr mit rund 1.700 telefonischen Beratungen fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Auch müssten die Verbraucher wegen des Ansturms jetzt länger auf eine Antwort warten. Vom Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung in Berlin hieß es, es komme eine ganz neue Klientel zu den Beratungen. So seien Menschen, die bislang keine Schwierigkeiten gehabt hätten, inzwischen in einer finanziellen Schieflage. Auch viele Soloselbstständige gehörten dazu. Auch die Schuldner- und Insolvenzberatungen der Caritas und der AWO in Dresden rechnen in diesem Jahr mit einem Anstieg von Anfragen. Schon im Januar habe es deutlich mehr Anrufe gegeben, hieß es von der AWO-Schuldnerberatung in Dresden.

08:20 Uhr | Thüringen: Studenten stark belastet

Die Corona-Krise und das digitale Studium belasten die Psyche von Studierenden. Vom Studierendenwerk Thüringen hieß es, die Problemlagen der Studierenden hätten an Schwere und Komplexität zugelegt. Auch der Anteil Ratsuchender, die in eine Psychotherapie übergeleitet wurden, habe in den vergangenen Monaten zugenommen. 2020 hätten sich in Thüringen knapp 1.400 Ratsuchende an die psychosoziale Beratungsstelle gewendet, rund 100 mehr als im Vorjahr.

06:40 Uhr | Amazon will Prämien an impfwillige Mitarbeiter zahlen

Der US-Versandhändler Amazon bietet Mitarbeitern Corona-Prämien an, wenn sie sich impfen lassen. Sie würden pro Impfung 40 Dollar erhalten, kündigte das Unternehmen an. Amazon erklärte, die Mitarbeiter würden damit sich selbst und ihre Familien sowie ihre Gemeinden schützen. Für die Beschäftigten an vorderster Front würden bald Impfstoffe zur Verfügung stehen. Man wolle die Impfungen an vielen Amazon-Standorten anbieten. Auch andere US-Unternehmen fordern ihre Mitarbeiter auf, sich impfen zu lassen. Dazu gehören die Kaffeehaus-Kette Starbucks und der Konsumgüter-Hersteller Unilever. Vor Tagen wurde bekannt, dass in den USA auch Mitarbeiter in den dort ansässigen Supermarkt-Ketten von Aldi und Lidl eine Geldprämie erhalten sollen, wenn sie sich gegen Corona impfen lassen.

06:32 Uhr | Seehofer rügt EU-Kommission für Kritik an Grenzkontrollen

Bundesinnenminister Seehofer hat die Kritik aus Brüssel an den geplanten Grenzkontrollen entlang der tschechischen und österreichischen Grenze schroff zurückgewiesen. Der "Bild"-Zeitung sagte der CSU-Politiker, jetzt reiche es. Die EU-Kommission habe bei der Impfstoffbeschaffung genug Fehler gemacht. Sie solle Deutschland unterstützen und "nicht durch wohlfeile Hinweise Knüppel zwischen die Beine werfen". Zuvor hatte ein Kommissionssprecher Ausnahmen für Pendler gefordert. Ab Mitternacht sollen aus Tschechien und weiten Teilen von Tirol in Österreich nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, landwirtschaftliche Saisonarbeitskräfte und Gesundheitspersonal einreisen dürfen. Die Bundespolizei soll die Einreisenden prüfen. Die Gewerkschaft der Polizei beklagte, sie sei für die Kontrollen personell nicht gut genug aufgestellt. Auch die technische Ausrüstung lasse zu wünschen übrig. Es mangele an Containerbüros und großen Zelten für die Kontrollen. Das Bundesinnenministerium hatte am Donnerstag Tschechien und Tirol als sogenannte Virusmutationsgebiete eingestuft.

06:15 Uhr | Altmaier verteidigt Tempo bei Auszahlung von Wirtschaftshilfen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die langwierigen Verfahren bei der Auszahlung der Überbrückungshilfen verteidigt. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte er, er verstehe, wenn Menschen unzufrieden seien. Doch sei die Erstellung der nötigen Internet-Plattform nicht in ein oder zwei Tagen zu machen. "Es geht hier nicht um Kleinigkeiten, sondern um Milliardenbeträge." Der Minister war wegen der schleppenden Auszahlung zuletzt auch aus den eigenen Reihen hart kritisiert worden. Verzögerungen gibt es sowohl bei der Auszahlung der November- und Dezember-Hilfen. Für die Überbrückungshilfe III, die ab Anfang Januar greifen soll, können sich Unternehmen erst jetzt bewerben. Die Auszahlung der Gelder soll frühestens im März erfolgen.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonnabend, 13. Februar 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier. Unsere Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 13. Februar 2021 | 06:00 Uhr

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