Coronavirus-Pandemie Ticker: Massentests in Pflegeheimen geplant

Das Bundesgesundheitsministerium plant ab Mitte Oktober in Alten- und Pflegeheimen flächendeckende Coronatests. Es gibt aktuell Ausbrüche in mehreren Heimen und Kliniken. Dem an Covid-19 erkrankten US-Präsidenten Trump geht es laut seinen Ärzten besser. Die Pandemie-Lage heute im Überblick.

Unser Ticker am Samstag, den 3. Oktober 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zur Pandemie und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:15 Uhr | Heil plant Rechtsanspruch auf Homeoffice

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil strebt einen Rechtsanspruch auf mindestens 24 Tage Heimarbeit im Jahr an. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, hat der SPD-Politiker dazu einen Gesetzentwurf fertiggestellt, der nun in die Ressortabstimmung gehe. Heil sagte der Zeitung, sein Vorstoß gehe auch auf die Erfahrungen mit Homeoffice in der Corona-Zeit zurück. Die Krise habe gezeigt, dass viel mehr mobiles Arbeiten möglich sei, als man gedacht habe. Der Minister sieht die 24 Tage als Untergrenze. Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten auch mehr Homeoffice-Zeiten vereinbaren.

20:30 Uhr | Rekord bei Neuinfektionen in Frankreich

Frankreich meldet mit knapp 17.000 neuen Ansteckungen die höchste an einem Tag verzeichnete Zahl. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden seit Beginn der Pandemie damit insgesamt knapp 607.000 Infektionen erfasst. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle erhöhte sich seit gestern um 49 auf nunmehr 32.198.

19:50 Uhr | Berliner Gesundheitssenatorin fordert drastische Maßnahmen

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen fordert Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci für die Hauptstadt ein Verkaufsverbot für Alkohol von 23 bis 6 Uhr in Restaurants, Bars, Clubs und Spätverkaufsstellen. Zudem bekräftigte die SPD-Politikerin ihre Forderung nach Kontaktbeschränkungen auf zwei Haushalte oder fünf Personen, um die Pandemie einzudämmen.

19:00 Uhr | Ärzte: Trump geht es gut

US-Präsident Donald Trump geht es nach Angaben seiner Ärzte trotz der Corona-Infektion gut. Sein Leibarzt sagte auf einer Pressekonferenz, Trump sei nach der ersten Nacht in einem Militärhospital wohlauf. Die Ärzte seien sehr zufrieden mit den Fortschritten bei seiner Behandlung. Der Präsident sei seit 24 Stunden fieberfrei und werde mit dem Mittel Remdesivir und anderen Medikamenten behandelt. Beatmet werden müsse er nicht. Man sei vorsichtig optimistisch, dass sich Trump vollständig erholen werde. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters und der "New York Times" sollen zwischenzeitlich einige Werte Trumps bedenklich gewesen sein.

18:25 Uhr | Hunderte demonstrieren gegen Corona-Politik

In Konstanz am Bodensee haben Hunderte Gegner der Corona-Maßnahmen eine Menschenkette gebildet und gegen die Politik der Bundesregierung protestiert. Gegendemonstranten verteidigten die Corona-Maßnahmen. Die Kundgebungen verliefen laut Polizei friedlich. Für Sonntag hat die Initiative "Querdenken" in Konstanz eine Demo für 4.500 Teilnehmer angemeldet. In Berlin versammelten sich am Brandenburger Tor nach Angaben der Polizei etwa 300 Menschen zum Protest gegen die Corona-Auflagen. Viele hätten gegen die Maskenpflicht verstoßen und Abstandsregeln nicht eingehalten, daher seien von Teilnehmern die Personalien aufgenommen worden.

Viele Menschen bilden am Ufer des Bodensees eine Friedenskette, während eine Musikgruppe daran vorbei läuft.
"Querdenker"-Kundgebung in Konstanz am Bodensee. Bildrechte: dpa

17:05 Uhr | Corona-Ausbruch in Ostthüringer Pflegeheim

In einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung im ostthüringischen Schleiz sind 20 Corona-Infektionen registriert worden. Wie das Landratsamt Schleiz mitteilte, steht die gesamte Einrichtung mit 80 Bewohnern unter Quarantäne. Nach Verdachtsfällen waren am Freitag mehr als 50 Bewohner, Mitarbeiter und Kontaktpersonen getestet worden, 20 Ergebnisse waren positiv. Laut Landratsamt hatte die Gesundheitsbehörde erst am Donnerstag von dem Verdachtsfall erfahren, obwohl Bewohner bereits seit dem 24. September Symptome gehabt hätten. Wie es zu dieser Verzögerung kommen konnte, werde nun geprüft.

16:25 Uhr | Spahn plant Massentests in Pflegeheimen

Alten- und Pflegeheime sollen vom 15. Oktober an flächendeckend Coronatests durchführen, um Personal, Besucher und Bewohner besser zu schützen. Das geht aus einem Entwurf für eine nationale Teststrategie hervor. Das Gesundheitsministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht von Spiegel-Online. Demnach sind auch verstärkt Tests in Kliniken und medizinischen Einrichtungen sowie bei ambulanten Pflegediensten geplant. Wird in solchen Einrichtungen eine Infektion festgestellt, soll dem Entwurf zufolge künftig jeder Besucher in den vorangegangenen zehn Tagen Anspruch auf einen Test haben. Pflegeheime sollen ein monatliches Kontingent für Schnelltests bekommen. Geplant sind bis zu 50 Tests pro Bewohner, um auch das Personal und Besucher wiederholt zu testen. Bezahlt werden soll das aus dem Gesundheitsfonds der Krankenkassen. In einzelnen Alten- und Pflegeheimen hatten sich in den vergangenen Monaten immer wieder massenhaft ältere Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

16:05 Uhr | Ukrainischer Ex-Präsident an Covid-19 erkrankt

Der frühere Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 55-Jährige liegt in einem Krankenhaus. Nach Angaben seiner Frau hat er eine beidseitige Lungenentzündung.

15:35 Uhr | Zahlreiche Infektionen in Helios-Klinik

Wegen einer Häufung von Corona-Infektionen am Helios-Klinikum Bad Saarow nimmt das Krankenhaus vorerst keine neuen Patienten mehr auf. Patienten dürfen auch nicht in andere Kliniken verlegt werden, wie das Brandenburger Gesundheitsministerium mitteilte. Demnach sind bislang 20 positive Fälle bekannt, betroffen sind elf Mitarbeiter und neun Patienten.

14:40 Uhr | Mehr als 20 Infektionen bei italienischem Fußballklub

Beim italienischen Fußball-Erstligisten FC Genua ist die Zahl der Corona-Infizierten auf 22 gestiegen, unter ihnen sind 17 Spieler. Wie der Verein am Samstag mitteilte, wurden drei weitere Profis positiv auf das Virus getestet. Das für Samstag geplante Heimspiel gegen den FC Turin war wegen der vielen Fälle bereits abgesagt worden.

14:00 Uhr | Intensiv-Betten in Frankreich weiter knapp

In Frankreich gibt es derzeit rund 5.000 Betten auf Intensivstationen. Davon waren nach Angaben der Gesundheitsbehörde zuletzt etwa 1.200 mit Covid-19-Patienten belegt. Sorge bereitet aber die hohe Zahl von Neueinweisungen. Vergangene Woche kamen fast 850 Notfall-Patienten dazu. Im Sommer hatte die Regierung 4.000 zusätzliche Betten zugesagt, die aber bisher nicht zur Verfügung stehen. Laut Gesundheitsminister Olivier Véran könnten 12.000 weitere Klinik-Betten frei werden, wenn Operationen verschoben würden. Im Frühjahr hatte auch Deutschland rund 100 französische Intensiv-Patienten aufgenommen, als Kliniken in Elsass-Lothringen und im Großraum von Paris überlastet waren.

13:16 Uhr | Kritik an "Experimenten" mit Trump

US-Experten kritisieren, dass der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsidenten Donald Trump mit einem nicht zugelassenen Medikament behandelt worden ist. Medizin-Dozent Vinay Prasad von der Universität Kaliforniens in San Francisco sagte, es sei schlecht, "mächtigen Leuten unerprobte Dinge zu geben, die man normalen Leuten nicht gibt". Der Notfallmediziner Jeremy Faust aus Boston schrieb auf Twitter, mit dem Präsidenten werde "experimentiert wie mit einem Labortier".

Trumps Arzt Sean Conley hatte mitgeteilt, der Präsident habe vor seiner Verlegung ins Krankenhaus einen experimentellen Cocktail synthetischer Antikörper bekommen. Zugelassen ist das in Klinik-Studien untersuchte Mittel des US-Konzerns Regeneron noch nicht. Dessen Chef Leonard Schleifer sagte der "New York Times", man sei der Bitte aus dem Weißen Haus "gern nachgekommen" und Trump nicht der erste, der das Mittel auf Basis einer Ausnahmegenehmigung probiere. Laut Conley wird Trump vorsorglich auch mit Remdesivir behandelt, das schwere Covid-19-Verläufe hemmen kann und auch in Europa zugelassen ist.

12:20 Uhr | Rhön-Grabfeld: Maskenpflicht in Schulen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis Rhön-Grabfeld muss im Schulunterricht dort weiterhin ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Wie das Landratsamt mitteilte, sind nur Grundschulen davon ausgenommen. Der bayerische Landkreis an der Grenze zu Thüringen hatte in den vergangenen Tagen die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche zeitweise deutlich überschritten.

11:56 Uhr | Dritter Rekordwert in Polen in Folge

Die Zahl der täglich gemeldeten Coronavirus-Neuinfektionen in Polen hat nun den dritten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. Am Samstag verzeichneten die Behörden 2.367 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Laut Gesundheitsministerium lagen die Schwerpunkte mit 290 neuen Fällen im Süden, in der Region um die Hauptstadt Warschau mit 277 und in Pommern mit 244 bestätigten Infektionen. Als Risikogebiet stuft das Robert Koch-Institut das östliche Nachbarland bisher nicht ein.

11:30 Uhr | Trump arbeitet im Krankenhaus weiter

Eine Sprecherin von US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass der Präsident seine Amtsgeschäfte fortführe. Im Militärkrankenhaus nahe der Hauptstadt Washington stünden ihm Büroräume zur Verfügung. Hier werde er seine Arbeit in den nächsten Tagen fortsetzen, er habe sie nicht an Vize-Präsident Mike Pence übergeben. Trump war auf Anraten seiner Ärzte in das Krankenhaus gegangen, was als Vorsichtsmaßnahme erklärt wurde. Sein Arzt Sean Conley sprach von "milden Symptomen".

11:00 Uhr | Kritische Werte im Landkreis Vechta

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen im Kreis Vechta ist über den als kritische Grenze gesehenen Wert von 50 pro 100.000 Einwohner in einer Woche gestiegen. Nach dem Ausbruch in einem Pflegeheim in der Stadt Vechta war das erwartet worden. Das niedersächsische Gesundheitsamt gab die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner mit 51,8 an. Die Stadt hatte gestern mitgeteilt, dass 31 Bewohner und 19 Mitarbeiter des Heims positiv getestet wurden. Der verkaufsoffene Sonntag in Vechta fällt nun aus. Zusätzliche Beschränkungen für den Kreis wollte Landrat Herbert Winkel zunächst allerdings nicht verhängen, weil sich der Ausbruch in dem Alten- und Pflegeheim ja klar verorten lasse.

10:19 Uhr | AOK bezahlt Grippe-Schutzimpfung

Als Vorsichtsmaßnahme in der Coronavirus-Pandemie können sich Versicherte der AOK ab sofort auf Kosten ihrer Krankenkasse gegen Grippe impfen lassen. Wie ein AOK-Verbandssprecher den Zeitungen des Redaktions-Netzwerks Deutschland sagte, übernehmen die Kassen die Kosten der Impfung, "wenn sie von Ärzten verordnet wird". Das schützt zwar nicht vor Coronaviren. Eine Grippe kann aber das Immunsystem schwächen und Menschen anfälliger machen für andere Infektionen.

Bisher bezahlen viele Kassen die Grippe-Impfungen gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission nur für Versicherte ab 60 Jahren, für chronisch Kranke, Schwangere und Pflegeheim-Bewohner. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen sagten dies nun allen 27 Millionen AOK-Versicherten zu, einem Drittel der deutschen Bevölkerung.

09:57 Uhr | Weiter schnelle Ausbreitung in Tschechien

In Tschechien steigen die Infektionszahlen weiter schnell. Für Freitag meldete das Gesundheitsministerium 3.793 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden und damit einen Anstieg der Gesamtzahl auf 78.051 seit Beginn der Pandemie. Als an den Folgen des Coronavirus gestorben wurden bisher 699 Menschen gezählt. Ab Montag gilt in dem Nachbarland der Bundesrepublik mit seinen 10,7 Einwohnern für zunächst 30 Tage ein Ausnahmezustand, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

09:00 Uhr | Linke in Sachsen will mehr Mitsprache

Die Linke in Sachsen fordert mehr Mitsprache bei den Pandemie-Schutzmaßnahmen. Fraktionschef Rico Gebhardt sagte MDR AKTUELL, es sei sehr ärgerlich, dass es keine Beteiligung des Landtags gebe. Beim Gesundheitsschutz sei die Linke zwar oft einverstanden mit dem, was die Landesregierung mache. Sie würde das meiste auch mittragen, wenn es Beschlüsse im Parlament geben würde. Gebhardt verwies darauf, dass seine Fraktion dazu einen Gesetzentwurf eingebracht hat. Die CDU aber meine, dass eine Mitwirkung der Abgeordneten nicht nötig sei.

08:50 Uhr | Viele Demonstrationen in Konstanz

In der süddeutschen Stadt Konstanz sind am Wochenende viele Demonstrationen geplant – unter anderem gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Für heute und morgen waren insgesamt 29 Kundgebungen mit bis zu 30.000 Teilnehmern angemeldet. Bei einer davon will die Initiative "Querdenken 753 Konstanz" heute Nachmittag eine Menschenkette gegen die Corona-Politik in Deutschland von Konstanz bis an die österreichische Grenze bilden.

Für Sonntag waren nach Angaben der Stadt noch zwölf weitere Kundgebungen angemeldet, der größere Teil jedoch nicht von Kritikern der Corona-Politik. Vielmehr gehe es um Themen wie Solidarität in der Krise und um den Kampf gegen Antisemitismus. Die Stadt verbot für das Wochenende unter anderem Reichskriegsflaggen und Flaggen des Deutschen Kaiserreichs.

08:00 Uhr | Mehr als 2.800 Neuinfektionen in Deutschland

Gesundheitsämter in Deutschland haben am Freitag 2.833 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Wie aus den Daten des Risklayer-Projekts am Karlsruher Institut für Technologie hervorgeht, sind das 200 mehr als am Donnerstag, an dem es bereits 200 mehr als am Mittwoch waren. Bei den täglich neu registrierten Fällen scheint sich Deutschland also der Marke von 3.000 zu nähern. Der Sieben-Tage-Schnitt lag am Donnerstag erstmals wieder über 2.000, aktuell bei 2.094. Aus Sachsen wurden am Freitag 67 neue Infektionen gemeldet, aus Sachsen-Anhalt 23 und 21 neue Fälle aus Thüringen.

07:29 Uhr | Mehr als 100.000 Todesfälle in Indien

Die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in Indien auf mehr als 100.000 gestiegen. Das berichtete das Gesundheitsministerium in Neu Delhi. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Infektionen liegt demnach bei 6,47 Millionen. Die Zuverlässigkeit der offiziellen Daten ist nach Ansicht von Virologen aber fraglich, da das Land gar nicht über ein Meldesystem für ansteckende Krankheiten und damit verbundene Todesfälle verfügt.

06:58 Uhr | Auch Trumps Wahlkampf-Chef positiv getestet

Einen Monat vor der US-Präsidentschaftswahl ist auch der Wahlkampf-Leiter von Amtsinhaber Trump, Bill Stepien, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das US-Magazin "Politico" berichtete, will Stepien aus dem Homeoffice die Kampagne weiter führen. Zuvor war bekannt geworden, dass sich auch die Parteichefin der Republikaner, Ronna McDaniel angesteckt hatte. Der positive Test von Trump-Beraterin Hope Hicks am Donnerstag hatte zahlreiche weitere Tests im Umfeld des Präsidenten nach sich gezogen.

06:00 Uhr | Trump in Militärkrankenhaus gebracht

US-Präsident Trump ist wegen seiner Coronavirus-Infektion in ein Militärkrankenhaus in Maryland gebracht worden. Nach Angaben des Weißen Hauses wird er dort die nächsten Tage verbringen. Es handele sich um eine vorsorgliche Maßnahme. Ärzte hätten dazu geraten, damit der Präsident im Bedarfsfall schnell Hilfe bekommen könne. Trump selbst hatte zuletzt auf Twitter mitgeteilt, dass es ihm gut gehe.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 02. Oktober 2020 | 06:00 Uhr

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