Coronavirus-Pandemie Ticker vom Samstag: Österreich vermeldet Spitzenwert bei Corona-Zahlen

Mit 9.943 Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldet Österreich die höchste Zahl positiver Corona-Tests seit Pandemie-Beginn. In Leipzig haben Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Der Ärzteverband Marburger Bund fordert eine Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und in Bildungseinrichtungen. Wegen hoher Corona-Zahlen führen auch Bayern und Österreich in vielen Bereichen die 2G-Regel ein. Die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Eine Patientin wird am Nationalfeiertag in der Wiener Hofburg im Marmorsaal gegen das Covid-19-Virus geimpft.
Am österreichischen Nationalfeiertag wurde sogar in der Wiener Hofburg gegen einen schweren Verlauf von Covid-19 geimpft. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Samstag, 6. November 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

  • Österreich meldet höchsten Corona-Wert seit Pandemie-Beginn
  • Mehr als 1.000 Menschen bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig
  • Ärztebund fordert Impfpflicht in der Pflege und in Bildungseinrichtungen
  • Amtsärzte fordern mehr Schnelltests für Geimpfte

21:15 Uhr | Tausende bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig

Fast ein Jahr nach einer großen Querdenken-Demonstration in Leipzig haben erneut Tausende Menschen in der Messestadt gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Die Stadt hatte aber nur eine stehende Versammlung auf dem Leipziger Augustusplatz mit 1.000 Personen genehmigt. Anmelder war die "Bewegung Leipzig".

19:20 Uhr | Bayern verschärft ab Sonntag Corona-Vorschriften

Ab Sonntag gelten in Bayern verschärfte Corona-Vorschriften. Mit aktuell 552 Corona-Patienten auf Intensivstationen steht die "bayerische Krankenhausampel" nach Angaben des Gesundheitsministeriums ab Sonntag "auf Gelb". Damit gilt in Gasthäusern und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen die sogenannte 3G-plus-Regel. Wer dort dabei sein will, muss geimpft, genesen oder PCR-getestet sein. Ein Antigen-Schnelltest reicht nicht mehr als Nachweis. Ausnahmen gelten für Hochschulen, außerschulische Bildungsangebote und Bibliotheken und Archive. In Diskos und Clubs gilt sogar 2G. Der Maskenstandard wird generell auf FFP2 erhöht.

18:25 Uhr | Österreich vermeldet höchste Corona-Zahl seit Pandemie-Beginn

In Österreich sind innerhalb von 24 Stunden so viele positive Corona-Tests registriert worden wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Wie die Behörden laut der Nachrichtenagentur APA mitteilten, wurden 9.943 Neuinfektionen gemeldet. Der bisherige Höchstwert stammte vom 13. November 2020. Damals waren 9.586 Ansteckungen registriert worden.

Mit dem jetzigen Wert sprang die Zahl innerhalb einer Woche um mehr als 60 Prozent nach oben. Am Samstag vergangener Woche waren in Österreich 6.102 neue Fälle gemeldet worden. Angesichts des deutlichen Anstiegs der Testzahlen hatten die Regierung in Wien und die Bundesländer am Freitag beschlossen, die Corona-Maßnahmen deutlich zu verschärfen. Ab Montag gilt den Beschlüssen zufolge für die meisten Bereiche des öffentlichen Lebens die 2G-Regelung.

18:12 Uhr | Sachsen-Anhalts Ärztekammer ruft zu Impfungen auf

Sachsen-Anhalts Landesärztekammer hat die Menschen aufgerufen, sich gegen einen schweren Verlauf von Covid-19 impfen zu lassen. Wie die Kammer auf einer Versammlung in Magdeburg erklärte, würden gerade unter Ungeimpften die Infektionszahlen exponentiell ansteigen. Die Versorgung in den Krankenhäusern stoße an die Belastungsgrenzen. Kammerpräsident Uwe Ebmeyer warnte vor allem vor Engpässen bei der Kinder-Intensivmedizin. Anders als bei den Erwachsenen gebe es in diesem Bereich keine Reserve-Kapazitäten. Die Ärztekammen sprach sich auch für eine Ausweitung des 2G-Modells aus.

17:50 Uhr | Mehrere Tausend Menschen bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig

Mehrere Tausend Menschen sind in der Leipziger Innenstadt zu einer Demonstration für Freiheit und gegen die Corona-Maßnahmen zusammengekommen. Nach Angaben eines MDR-Reporters versuchten sie, über den Ring zu laufen und dafür eine Polizeikette zu durchbrechen. Die Beamten hätten Pfefferspray eingesetzt und den geplanten Marsch gestoppt. Gegendemonstranten hätten zudem Demonstrationsteilnehmer eingekesselt. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Sie erhielt auch Unterstützung aus anderen Bundesländern.

Ursprünglich hatte die "Bewegung Leipzig" 3.000 Teilnehmer zu der Veranstaltung angemeldet. Wegen der verschärften Corona-Lage in Sachsen wurde aber nur eine stationäre Kundgebungen mit maximal 1.000 Teilnehmern zugelassen. Nachdem die Zahl bereits am frühen Nachmittag erreicht war, wurde der Versammlungsort abgeriegelt. Zahlreiche Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch außerhalb der Absperrungen. Die Polizei nahm ihren Angaben zufolge im Vorfeld der Demo 24 Personen aus der rechten Szene in Gewahrsam, die verbotene Gegenstände bei sich trugen.

An einer Gegenveranstaltung des Bündnisses "Leipzig nimmt Platz" und des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligten sich nach Veranstalter-Angaben 800 Menschen. Laut Polizei verlief ein Fahrradkorso durch Leipzig ohne Zwischenfälle.

16:10 Uhr | Virologe Kekulé plädiert für Corona-Tests auch für Geimpfte

Trotz hoher Impfquote sind die Inzidenzen und Hospitalisierungen genauso hoch wie vor einem Jahr. Wie kann das sein? Welches Ansteckungsrisiko geht von Geimpften aus und sollten auch sie sich weiterhin testen lassen? Und ist eine Booster-Impfung bereits nach fünf Monaten sinnvoll? Diese und weitere Fragen beantwortet der Virologe Prof. Dr. Alexander Kekulé von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in seinem neusten Corona-Kompass.

14:01 Uhr | Polizeigewerkschaften: Böllerverbot für Silvester

Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen haben sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) für erneute Böllerverbote an Silvester ausgeprochen. "Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten", sagte der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Derzeit sei es ohnehin nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern.

GdP-Bundesvize Jörg Radek verwies auf die Niederlande, wo mehrere Kommunen bereits ein Böllerverbot für den Jahreswechsel ausgesprochen hätten. Das sei "eine Entscheidung, die unter dem Aspekt der Sicherheit total nachvollziehbar und aus unserer Sicht nachahmenswert ist". Niemand wolle den Menschen die Feierfreude an Silvester nehmen. Die GdP befürworte aber ein "kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk an zentralen Orten". Dies sei eine "sichere Alternative zur klassischen Böllerei".

Zum Jahreswechsel 2020/2021 hatte es wegen der Pandemie ein deutschlandweites Verkaufsverbot für Feuerwerk gegeben. Zugleich galt ein An- und Versammlungsverbot für Silvester und Neujahr. Hintergrund war neben der Sorge um die Infektionsgefahr auch die Hoffnung, eine zusätzliche Belastung der Krankenhäuser durch Böllerunfälle zu vermeiden.

13:08 Uhr | Marburger Bund und Landkreistag für berufsbezogene Impfpflicht

Der Marburger Bund hat eine Impfpflicht gegen Covid-19 für Pflegepersonal, Ärzte und einige andere Berufsgruppen gefordert. "Die Pflicht zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus soll für Personen gelten, die in medizinischen Einrichtungen, Alten- und Pflegeheimen sowie Schulen und Kindertagesstätten tätig sind", heißt es in einem Beschluss, den der Marburger Bund auf einer Hauptversammlung fasste. Als Argumente führt der Ärzteverband die rasant steigenden Infektionszahlen bei Kindern, die zunehmenden Impfdurchbrüche bei älteren Menschen und die gleichzeitig zu niedrigen Impfquoten in den genannten Bereichen an.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, dafür ausgesprochen, Pflegekräfte zur Impfung zu verpflichten. Am Samstag sagte er der Deutschen Presse-Agentur, diese Impfpflicht sei notwendig, da es mit Appellen und Argumenten bislang hier nicht gelungen sei, zu einer ausreichenden Impfquote zu gelangen. "Mit einer Kündigungswelle rechnen wir beim Pflegepersonal nicht", fügte er hinzu. Es sollte zum Berufsethos jeder Pflegekraft gehören, die ihm anvertrauten Menschen vor Gefahren zu schützen.

12:02 Uhr | Thüringen: Höchste Warnstufe in allen Regionen

Am Samstag ist mit dem Kreis Nordhausen auch die letzte Thüringer Region in die Corona-Warnstufe 3 gerutscht. In allen Kreisen und kreisfreien Städten gilt damit die höchste Warnstufe. Damit muss am Montag flächendeckend mit strengeren Corona-Regeln unter anderem in den Schulen gerechnet werden. Dann gelten Masken- und Testpflicht.

Nach Risklayer-Zahlen weist der Landkreis Sonneberg mit Stand Freitag 769,6 die höchste Inzidenz im Freistaat auf. Die niedrigste Inzidenz in Thüringen kann Stand Freitag der Landkreis Nordhausen mit 255,9 vorweisen.

Update 11:13 Uhr | Virologe Schmidt-Chanasit: 2G-Regel vermittelt "Scheinsicherheit"

Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hat davor gewarnt, die Wirkung von 2G-Regeln, also der Zulassung nur von Geimpften und Genesenen zu Veranstaltungen, zu überschätzen. 2G gebe eine "Scheinsicherheit", sagte Schmidt-Chanasit am Samstag im Deutschlandfunk. Auch Geimpfte könnten sich infizieren und das Virus übertragen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit geringer sei.

Wenn man wirklich Sicherheit wolle, helfe nur 1G weiter – also alle zu testen, egal ob geimpft, ungeimpft oder genesen. Das sollte vor allem für problematische Bereiche gelten, wo vulnerable Menschen gefährdet seien. Man sollte das wichtige Instrument des Testens nicht aus der Hand geben, mahnte der Virologe. Er warb zugleich für eine "Testoffensive" und kritisierte, dass die kostenlosen Bürgertests Mitte Oktober abgeschafft wurden.

10:15 Uhr | Neue Corona-Rekordzahlen in Russland und der Ukraine

Sowohl Russland als auch die Ukraine haben neue Rekordzahlen in Bezug auf Corona gemeldet. Offiziellen Angaben zufolge gab es in Russland 41.335 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, zudem starben weitere 1.188 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. In Russland war angesichts der angespannten Infektionslage eine arbeitsfreie Woche angeordnet worden, die sich nun aber ihrem Ende nähert. Einige Landesteile wollen die Einschränkungen verlängern, andere hätten sich dafür ausgesprochen, dass ab Montag wieder gearbeitet werden dürfe.

Das ukrainische Gesundheitsministerium verzeichnete so viele Corona-Tote binnen 24 Stunden wie noch nie. Innerhalb eines Tages starben demnach 793 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Zudem meldet das Ministerium 25.063 Neuinfektionen.

Update 10:02 Uhr | Auch Städtetag für bundesweite Einführung von 2G

Nach mehreren Gesundheitsexperten hat sich auch der Deutsche Städtetag für eine bundesweite Einführung einer 2G-Regel stark gemacht. Hauptgeschäftsführer Dedy sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", die Politik sollte noch einmal über kostenlose Tests nachdenken. "Noch besser wäre aus unserer Sicht aber, konsequenter 2G im Freizeitbereich einzuführen." Wenn nur Geimpfte und Genesene Clubs, Theater, Kinos und Fitnessstudios besuchen könnten, werde das die Zahl der Infektionen dämpfen.

Dedy rief auch dazu auf, erneut eine Impfpflicht in Alten- und Pflegeheimen in den Blick zu nehmen. "Wir erwarten von den Ländern, dass für die Beschäftigten in Pflegeheimen 2G eingeführt wird." Das sei sinnvoll, um zusätzliche Sicherheit zu schaffen.

09:18 Uhr | Corona-Inzidenz erneut deutlich angestiegen

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen mitteilte, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 183,7. Gestern hatte der Wert bei knapp 170 gelegen, vor einer Woche bei 145,1. Der aktuellere Wert des Karlsruher Datenprojekts Risklayer verzeichnete für Samstag eine bundesweite Inzidenz von 187,3. Gestern lag der Wert noch bei 173,4. Demnach stieg die Inzidenz in Sachsen deutlich auf 444, in Thüringen auf 398, in Sachsen-Anhalt auf 199.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten gab das RKI am Freitag mit 3,91 an. Risklayer meldete am Samstag eine Hospitalisierungsquote von 4,13.

08:58 Uhr | Landeselternvertretung sorgt sich wegen Corona-Winter um Schulunterricht

Viele Thüringer Schulen sind aus Sicht der Landeselternvertretung nicht auf einen erneuten Corona-Winter vorbereitet. Eine Sprecherin sagte, die Einrichtungen seien auf Präsenzunterricht eingestellt und hätten keine Online-Kurse angelegt. Außerdem seien etliche Schulen noch nicht ans schnelle Internet angeschlossen. Das ist aus Sicht der Landeselternvertretung problematisch. Nach den Herbstferien seien wieder mehr Quarantäne-Fälle erwartbar. Dann seien Konzepte für digitalen Unterricht dringend notwendig.

07:18 Uhr | Bund plant für mögliche Medikamenten-Lieferengpässe

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte plant Maßnahmen gegen mögliche Lieferengpässe bei Medikamenten. Präsident Karl Broich kritisierte in der "Welt am Sonntag", die Meldung von Engpässen durch die Hersteller sei derzeit freiwillig. "Wir werden mehr Transparenz von der Pharmaindustrie fordern, um noch früher wirkungsvoll gegensteuern zu können. Patientinnen und Patienten müssen sich auf eine sichere Arzneimittelversorgung verlassen können." Die Versorgungssituation sei aber derzeit stabil.

06:42 Uhr | Amtsärzte fordern mehr Schnelltests für Geimpfte

Die Amtsärzte in Deutschland fordern mehr Covid-Schnelltests für Geimpfte. Verbandsvorsitzende Ute Teichert sagte der Funke Mediengruppe, wer geimpft sei, könne das Virus trotzdem in sich tragen. Er könne es weitergeben, auch wenn er selbst nicht erkranke. Deshalb sollten grundsätzlich auch Geimpfte getestet werden. Auch in der FDP und CDU werden Rufe lauter, Corona-Schnelltests wieder kostenlos anzubieten.

06:26 Uhr | Experten fordern 2G-Regel in Deutschland

Nach der Verschärfung der Corona-Regeln in Österreich wird auch in Deutschland der Ruf nach stärkeren Einschränkungen für Ungeimpfte lauter. Ärztepräsident Klaus Reinhardt verlangt, auch hierzulande nur noch Geimpften oder Genesenen den Besuch von Restaurants, Veranstaltungen oder Kinos zu erlauben. Ähnlich äußerte sich auch der Gesundheitsexperte der Grünen, Janosch Dahmen.

Der Immunologe Carsten Watzl vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund sagte in den ARD tagesthemen, man wisse schon seit einiger Zeit, dass sich besonders die Ungeimpften infizierten. Das beträfe auch die schweren Verläufe in den Krankenhäusern. Daher sei es nur folgerichtig, wenn man wie in Sachsen die Ungeimpften von Situationen ausschließe, wo sie sich anstecken könnten – und das hieße nun mal 2G.

In Österreich gilt ab Montag landesweit die 2G-Regel in öffentlichen Innenräumen. Nach Regierungsangaben haben dann nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt zu Lokalen, Veranstaltungen, Friseuren oder auch Tourismusbetrieben. Seit dieser Woche gilt bereits eine 3G-Nachweispflicht am Arbeitsplatz. Impfpässe sind künftig nur neun Monate lang nach der zweiten Teilimpfung gültig. Damit will die Regierung mehr Menschen dazu bringen, sich Booster-Impfungen zu holen. In Österreich liegt die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei etwa 470.

06:00 Uhr | Der Ticker am Samstag, 6. November 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 06. November 2021 | 06:00 Uhr

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