Coronavirus-Pandemie Ticker vom Samstag: Erneut Hunderttausende bei Corona-Protesten in Frankreich

In Frankreich hat der Unmut über die Corona-Regeln erneut mehr als 200.000 Menschen auf die Straße getrieben. Gesundheitsminister Spahn hält eine Rückkehr zum Regelbetrieb an den Hochschulen für möglich. In Russland hat es den dritten Tag infolge einen Höchststand bei den Corona-Todesfällen gegeben. Das Fördergeld für coronabedingte Lernrückstände findet in Sachsen reges Interesse. Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Demonstranten nehmen an einem Protest gegen verschärfte Nachweispflichten, wie den sogenannten Gesundheitspass teil.
In Frankreich haben knapp 215.000 Menschen gegen verschärfte Corona-Regeln demonstriert. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonnabend, 14. August 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:45 Uhr | Musiker verschaffen sich in Leipzig Gehör

Mit einem Open-Air-Festival im Leipziger Clara-Zetkin-Park haben Musiker auf ihre Lage aufmerksam gemacht. Die Organisatoren vom Kulturprojekt "Distanz" forderten die Politik auf, den Künstlern eine Perspektive zu geben.

21:15 Uhr | Erneut Zehntausende bei Corona-Demos in Frankreich

In Frankreich haben das fünfte Wochenende in Folge Zehntausende Menschen gegen verschärfte Corona-Regeln demonstriert. Wie das Innenministerium mitteilte, demonstrierten knapp 215.000 im ganzen Land. Menschen im ganzen Land, wie das französische Innenministerium mitteilte. Das sind etwas weniger als in der Vorwoche, als noch etwa 237.000 Teilnehmer gezählt wurden, Die Menschen fordern eine Aufhebung der Impfpflicht für das Gesundheitspersonal. Zudem kritisieren sie, dass die Nachweispflicht auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens ausgeweitet wurde. So brauchen Franzosen etwa in Cafés, Kinos und Fernzügen einen Nachweis, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Da Corona-Tests ähnlich wie in Deutschland ab Mitte Oktober kostenpflichtig werden, prangern Kritiker eine Impfpflicht durch die Hintertür an.

19:03 Uhr | Durchwachsene Resonanz auf Impfangebot für Familien in Sachsen

Das DRK Sachsen hat bei einem speziellen Impfangebot für Familien eine durchwachsene Resonanz verzeichnet. Wie ein DRK-Sprecher sagte, war die Nachfrage in den Impfzentren unterschiedlich, ein großer Ansturm blieb aus. In Löbau hätten sich bis zum Nachmittag etwa 20 Prozent mehr Menschen als sonst impfen lassen. In Leipzig sei kein Anstieg verzeichnet worden. Es seien hier aber auffällig mehr Familien gekommen. Viele Familien nahmen den Piks auch beim Besuch im Freizeitpark Belantis bei Leipzig mit.

17:20 Uhr | Lockdown in australischer Metropole Sydney verschärft

In Australien sind die Anti-Corona-Maßnahmen in der Metropole Sydney nochmals verschärft worden. Die mehr als fünf Millionen Einwohner dürfen nach Angaben der Behörden ihre Wohnungen nur noch verlassen, um Sport zu treiben, zur Arbeit zu gehen oder einzukaufen. Zuvor war bekannt geworden, dass im Bundesstaat New South Wales an einem Tag 466 Corona-Fälle registriert wurden. Das ist der höchste Wert seit einem Jahr. Australien hatte die Corona-Pandemie mit der Schließung seiner Grenzen und der schnellen Verhängung von Lockdowns lange weitgehend eindämmen können. In den vergangenen Monaten stieg jedoch aufgrund der hochansteckenden Delta-Variante die Zahl der Infektionen. Zugleich ist die Impfrate in Australien sehr niedrig.

16:25 Uhr | Thüringer Eltern kritisieren schleppenden Luftfilter-Einbau

Die Thüringer Landeselternvertretung hat den schleppenden Einbau von Luftfiltern in den Schulen während der Sommerferien kritisiert. Sprecherin Claudia Koch sagte, da könnte man weiter sein. Offenbar sei nicht genug vorgearbeitet worden. Koch sprach von einer vergebenen Chance. Innenminister Georg Maier hatte gestern eingeräumt, das Thema nicht früh genug angegangen zu sein. Deshalb könne man die Ausrüstung der Schulen mit Luftfiltern bis zum Beginn des neuen Schuljahrs im September nicht mehr flächendeckend umsetzen.

15:40 Uhr | Spahn für Regelbetrieb an Hochschulen

Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, dass die Länder nach den Semesterferien an allen Hochschulen wieder einen Regelbetrieb zulassen. Spahn verwies auf die Impfquote. Er sagte, drei Viertel der Erwachsenen seien bisher geimpft und ein Viertel der 12- bis 17-Jährigen. Der CDU-Minister warb zugleich für weitere Impfangebote. Impfen sei der Weg zurück zu Freiheit und Normalität.

14:56 Uhr | Slowenien verlangt auch bei Durchreise Impf- oder Testnachweis

Slowenien verschärft wegen der Delta-Variante die Corona-Maßnahmen. Wie die Regierung mitteilte, ist ab 23. August auch für die Durchreise ein Immunitäts- oder Testnachweis erforderlich. Bislang gilt das nur für Touristen, die länger als zwölf Stunden im Land bleiben. Außerdem verpflichtet die Regierung nicht-geimpfte Mitarbeiter in bestimmten Branchen zu häufigeren Tests. Derzeit besteht eine wöchentliche Testpflicht. Betroffen sind unter anderem Mitarbeiter in Gastronomie, Hotellerie, Pflege- und Gesundheitswesen sowie Taxifahrer.

14:12 Uhr | Dresden kehrt wieder zur Maskenpflicht zurück

In Dresden müssen ab Montag beim Einkaufen wieder Masken getragen werden. In der sächsischen Landeshauptstadt lag die Inzidenz am Sonnabend nach RKI-Zahlen bei 16,9 und damit den fünften Tag in Folge über zehn. Nach der sächsischen Corona-Schutzverordnung treten dann zwei Tage später wieder schärfere Regeln in Kraft. In Museen, Kinos, Konzerthäusern oder Theatern sowie bei Sportveranstaltungen gilt eine Testpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

13:55 Uhr | Bundesagentur-Chef für mehr Impfangebote in Jobcentern

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat sich für mehr Impfangebote in Jobcentern ausgesprochen. Es könne für die Impfzentren der Kommunen sinnvoll sein, etwa in die Jobcenter zu gehen und dort Impfungen anzubieten, sagte Scheele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das sei eine weitere Möglichkeit, Menschen für eine Impfung zu gewinnen, die sonst schwer zu erreichen seien. Einige Städte wie Hamburg würden das schon jetzt sehr erfolgreich umsetzen.

13:52 Uhr | Guatemala verhängt Ausnahmezustand

Guatemalas Präsident Alejandro Giammattei hat wegen der Corona-Pandemie einen 30-tägigen Ausnahmezustand verhängt. Ab Sonntagnacht soll unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre gelten. Giammattei begründete das in einer Fernsehansprache mit der "Aggressivität" der Delta-Variante. Viele Regierungen hätten bereits Einschränkungen für die Bevölkerung verhängen müssen, Guatemala könne nicht die Ausnahme sein. In dem zentralamerikanischen Land mit seinen 17 Millionen Einwohnern wurden bislang mehr als 400.000 Corona-Fälle und mehr als 11.000 Todesfälle registriert.

13:11 Uhr | Nach Kritik: Großbritannien senkt Preis für Corona-Tests

Nach Kritik an überzogenen Preisen für verpflichtende Corona-Tests hat die britische Regierung die Kosten für die Angebote des Nationalen Gesundheitsdiensts NHS reduziert. Ein einzelner Test für Reiserückkehrer solle demnach statt 88 Pfund (etwa 103 Euro) künftig 68 Pfund (rund 80 Euro) kosten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Ähnlich niedriger fallen die Kosten für Tests im Doppelpack für ungeimpfte Rückkehrer aus.

Die Tests müssen vor der Einreise je nach Status des Ausgangspunkts und der Reisenden gebucht werden. Auswählen kann man neben dem Angebot des NHS auch von einer Liste zertifizierter privater Anbieter. Gesundheitsminister Sajid Javid hatte nach Kritik an überzogenen Preisen die Wettbewerbshüter im Land aufgefordert, die Praktiken privater Anbieter zu überprüfen. Einzelne Unternehmen sollen britischen Medienberichten zufolge bis zu 500 Pfund (etwa 588 Euro) für ihr Angebot verlangt haben.

13:08 Uhr | Brandenburg bereitet Auffrischungsimpfungen vor

Brandenburg bereitet eine Corona-Auffrischungsimpfung für Pflegebedürftige, Menschen ab 80 Jahren und andere besonders durch Covid-19 gefährdete Menschen vor. In Absprache mit den Pflegeeinrichtungen und der Kassenärztlichen Vereinigung könnte sie ab September durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie durch mobile Impfteams angeboten werden, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Grundlage ist der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz am vergangenen Montag.

13:04 Uhr | Iran verhängt landesweiten Lockdown

Nach einem Anstieg der Todes- und Infektionszahlen in Zusammenhang mit der Delta-Variante des Coronavirus hat der Iran einen landesweiten Lockdown ab Montag verhängt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna soll er sechs Tage dauern. Das Gesundheitsministerium hatte eigentlich zwei Wochen haben wollen, das war dem Corona-Krisenstab der Regierung aber zu viel. Aus wirtschaftlichen Erwägungen war ein Lockdown vergangene Woche noch abgelehnt worden. In den vergangenen 24 Stunden gab es nach Angaben des Gesundheitsministeriums 30.000 Neuinfektionen. Mehr als 460 Menschen, die infiziert waren, starben.

11:20 Uhr | Höchststand bei den Corona-Todesfällen in Russland

In Russland hat es den dritten Tag infolge einen Höchststand bei den Corona-Todesfällen gegeben. Am Samstag meldeten die Behörden 819 Tote innerhalb von 24 Stunden – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Über Wochen hinweg lag dieser Wert knapp unter 800, obwohl die Zahl der Corona-Neuinfektionen gesunken war. Am Samstag wurden in der Statistik 22.144 neue Fälle erfasst.

Auch in Russland mit seinen rund 146 Millionen Einwohnern breitet sich die Delta-Variante rasch aus. Die Millionenmetropole Moskau hatte erst am Freitag weitere Corona-Beschränkungen aufgehoben.

10:43 Uhr | Dehoga: Corona ist Grund für geringe Azubi-Zahl

Der sächsische Hotel- und Gastronomieverband Dehoga sieht die Corona-Beschränkungen als Grund für eine geringe Nachfrage an Ausbildungsplätzen. Verbandssprecher Axel Klein sagte MDR AKTUELL, es fehle vor allem der direkte Kontakt zu potenziellen Auszubildenden. Wegen der Kontaktbeschränkungen seien beispielsweise keine Informationsveranstaltungen in Schulen möglich. Es gebe zwar digitale Ersatzangebote. Diese könnten den Kontakt vor Ort aber nicht ersetzen. In Sachsen sind zum Ausbildungsstart im September rund 7.800 Lehrstellen unbesetzt.

09:59 Uhr | Hausärzte sehen sich als Ansprechpartner bei Long Covid

Hausärzte sind nach Einschätzung ihres Verbandes in der Lage, Patienten mit dem sogenannten Long-Covid-Syndrom zu behandeln. Vorstandsmitglied Denschel sagte MDR AKTUELL, Hausärzte seien ohnehin Ansprechpartner für chronisch kranke Menschen. Wie bei anderen schweren Erkrankungen auch, würden bei Long-Covid-Patienten Fachärzte hinzugezogen. Denschel räumte ein, bislang fehlten Erfahrungen, wie lange die Symptome andauern und ob sie verschwinden. Hausärzte seien es aber gewohnt, solche Patienten zu begleiten.

Denschel zufolge haben in Deutschland rund 380.000 Patientinnen und Patienten langfristig mit den Folgen einer Covid-19-Erkrankung zu kämpfen. Bei 50.000 Hausarztpraxen gebe es aber keine Verteilungsprobleme. Zu den Langzeitfolgen gehören ständige Atemnot, dauerhafte Müdigkeit oder gestörte Hirnfunktionen.

08:46 Uhr | DRK Sachsen veranstaltet Familien-Impfen

Das DRK Sachsen bietet ab heute spezielle Impfangebote für Familien an. Dabei können sich Eltern und ihre Kinder gemeinsam impfen lassen. DRK-Landeschef Rüdiger Unger sagte, in den Impfzentren solle damit eine vertrauensvolle Umgebung ohne Hektik geschaffen werden. Die Familien-Impfungen würden künftig jeden Samstagvormittag und Sonntagnachmittag ohne Voranmeldung stattfinden. Gleichzeitig gebe es jedes Wochenende familienfreundliche mobile Impfangebote an verschiedenen Orten – zum Auftakt heute und morgen im Sonnenlandpark Oberlichtenau und im Freizeitpark Belantis.

Fachleute schätzen, dass die Impfquote bei 85 Prozent liegen muss, um die sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Aktuell sind bundesweit etwa 57 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Sachsen ist mit einer Quote von 50 Prozent Schlusslicht. Bremen ist mit 67 Prozent Spitzenreiter, unter den Flächenländern führt das Saarland mit 61 Prozent.

08:35 Uhr | Inzidenz steigt auf knapp 33

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist auf knapp 33 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gestiegen. Das ergeben Daten des Risklayer-Projekts vom Karlsruher Institut für Technologie. Am Freitag vor einer Woche lag der Wert noch bei knapp 22, vor einem Monat bei 7.

Auch die Belegung der Intensivbetten durch Covid-19-Erkrankte stieg zuletzt wieder. Nach jüngsten Daten von Donnerstag waren es 488 Patientinnen und Patienten, 100 mehr als in der Woche zuvor.

07:01 Uhr | Lehrerverband will Maskenpflicht in Schulen beibehalten

Der Deutsche Lehrerverband fordert, dass in Schulen noch für längere Zeit Masken zum Schutz vor Corona getragen werden sollen.

Heinz-Peter Meidinger
Heinz-Peter Meidinger Bildrechte: dpa

Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger sagte, jüngere Kinder seien bisher nicht geimpft und von den größeren nur ein Teil. Daher müsse es eine umfassende Maskenpflicht und weiterhin regelmäßige Tests geben. Eine Begrenzung auf die ersten beiden Schulwochen, wie in einigen Bundesländern vorgesehen, greife zu kurz. Es gehe nicht nur um die Kontrolle der Infektionseinschleppung durch Reiserückkehrer, sondern auch generell um die Eindämmung der vierten Welle, die erst im Herbst ihren Höhepunkt erreichen dürfte.

06:39 Uhr | Bundespolizei stellt 150.000 Verstöße gegen Anmeldepflicht fest

Die Bundespolizei hat seit Mitte Januar mehr als 150.000 Verstöße gegen die Anmeldepflicht bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten festgestellt. Das teilte die Behörde dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" mit. Rund 130.000 dieser Verstöße seien bei Einreisen auf dem Landweg festgestellt worden. Bei stichprobenartigen Kontrollen an Flughäfen seien es knapp 25.000 Mängel gewesen. Damit sei jede siebte überprüfte Angabe fehlerhaft.

Seit November des vergangenen Jahres sind Einreisende aus Risikogebieten zu einer Anmeldung verpflichtet. Seit dem 1. August gilt zusätzlich für alle Einreisenden eine Nachweispflicht. Sie müssen entweder einen negativen Coronatest oder einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen können.

06:28 Uhr | Reges Interesse an Fördergeld für Unterrichtsnachhilfe

In Sachsen gibt es bei den Schulen ein reges Interesse an Fördergeld, um coronabedingte Lernrückstände aufzuholen. Nach Angaben des Landesamtes für Schule und Bildung gehen trotz Ferien- und Urlaubszeit zahlreiche Anfragen ein. Sprecherin Petra Nikolov sagte MDR AKTUELL, seit Juli seien sieben Verträge mit Dienstleistern geschlossen worden, bei denen rund 23.000 Euro freigegeben werden könnten. Weitere 15 Anfragen würden noch bearbeitet.

In Sachsen stehen in den kommenden beiden Jahren insgesamt 95 Millionen Euro für Aufholmaßnahmen bereit, in Sachsen-Anhalt sind es 76 Millionen. Mit dem Geld können unter anderem Nachhilfe-Anbieter, Vereine, Lehramtsstudenten und pensionierte Lehrkräfte bezahlt werden. Elternvertreter fordern indes, in den kommenden beiden Monaten zunächst die Wissenslücken in allen Klassenstufen zu ermitteln, damit gezielt nachgeholt werden könne.

06:00 Uhr | Der Ticker am Samstag, 14. August 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 14. August 2021 | 06:00 Uhr

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