Coronavirus-Pandemie Ticker am Sonntag: Tausende Deutsche nach Mallorca geflogen

Kanzlerin Angela Merkel hat die Bundesländer kategorisch aufgerufen, den Infektionsschutz zu verschärfen und geplante Lockerungen bei hohen Inzidenzen zu stoppen. Werde die "Notbremse" nicht umgesetzt, greife der Bund ein. Indes sind Tausende Deutsche nach Mallorca in den Urlaub geflogen. Kanzleramtschef Braun warnt vor impfresistenten Mutationen. Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie im Ticker.

Unser Ticker am Sonntag, 28. März 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:05 Uhr | Merkel erhöht Druck auf Länder

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor Lockerungen beim Infektionsschutz im Rahmen von Modellprojekten gewarnt. Merkel rief im ARD-Talk "Anne Will" stattdessen die Bundesländer auf, angesichts der dritten Corona-Welle den Beschluss zur Notbremse umzusetzen und die Maßnahmen zu verschärfen. Sie forderte ausdrücklich auch Ausgangsbeschränkungen.

Zwar sprach sich Merkel gegen eine vorgezogene neue Ministerpräsidentenkonferenz aus. Doch sie werde auch "nicht zuschauen, bis es 100.000 Neuinfektionen am Tag" gebe. Alleingänge einiger Länder widersprechen aus Sicht von Merkel der Beschlusslage. Sie drohte, der Bund werde eingreifen, wenn die Länder nicht die nötigen Maßnahmen ergriffen: "Wir sind verpflichtet qua Gesetz, das Infektionsgeschehen einzudämmen."

So wollen nach Ostern etwa das Saarland und auch in Nordrhein-Westfalen die meisten Städte und Kreise trotz hoher Inzidenzen das Einkaufen oder Museumsbesuche mit negativem Schnelltest ermöglichen. Die Corona-Notbremse würde durch die Testoption quasi ausgehebelt. Auch in Mitteldeutschland gibt es mehrere Modellprojekte.

21:20 Uhr | Gottesdienste sind zu Ostern erlaubt

Gottesdienste, gemeinsames Singen und Beten – all das war im ersten Lockdown vor einem Jahr verboten. In diesem Jahr haben die Kirchen trotz hoher Infektionszahlen mehr Freiheiten.

20:58 Uhr | Bareiß: Reisen ab Juni denkbar

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hält Urlaubsreisen und auch Restaurantbesuche schon ab Juni für möglich. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, wenn die Impfungen wie geplant vorangingen, sei das denkbar. Bareiß widersprach damit Kanzleramtschef Helge Braun, der solche Lockerungen erst später in Aussicht gestellt hatte. Dazu sagte Bareiß, man dürfe die Menschen nicht ständig verwirren.

20:36 Uhr | Weimar vor dem Shopping-Experiment

In Weimar startet morgen ein dreitägiges Shopping-Experiment: Bis Mittwoch werden alle Geschäfte sowie Galerien und Gedenkstätten geöffnet. Zutritt bekommt jeder, der einen negativen Corona-Schnelltest von geschultem Personal vorweisen kann. Die Öffnungszeiten der Testzentren im Stadtgebiet wurden daher verlängert, sie sind von 7 bis 18 Uhr in Betrieb. Private Selbsttests reichen für den Modellversuch nicht aus.

19:50 Uhr | Neuer Lockdown in Slowenien

Slowenien geht wegen hoher Corona-Fallzahlen wieder in den Lockdown. Nach Lockerungen im Februar ordnete die Regierung nun wieder schärfere Maßnahmen an. Die meisten Geschäfte sowie Schulen, kulturelle und religiöse Einrichtungen müssen vom 1. bis 12. April schließen. Regierungschef Janez Jansa sprach von einem Wettlauf gegen die Zeit. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Slowenien liegt aktuell über 300.

18:05 Uhr | Patientenschützer verlangt bundesweit Luca-App

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat die bundesweite Einführung der Kontaktverfolgungs-App Luca gefordert. Stiftungsvorstand Eugen Brysch kritisierte, dass sich die Bundesländer "nicht einmal in dieser winzigen Frage" einig seien. Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wollen die Software nutzen. Eine bundesweite Einigung gibt es bisher nicht. Brysch verlangte eine Einigung dazu bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz.

Die Luca-App funktioniert mit einer Art virtuellen Visitenkarte. Die Kontaktdaten der Nutzer werden verschlüsselt. Die App generiert wechselnde QR-Codes, mit denen sich die Nutzer in Restaurants, Kinos oder anderen Orten anmelden können, ohne Name und Adresse in Listen eintragen zu müssen. Tritt am besuchten Ort eine Infektion auf, kann das Gesundheitsamt die gefährdeten Besucher über die App ermitteln.

16:52 Uhr | Finnland verlängert Lockdown

Gastronomische Betriebe bleiben in Finnland coronabedingt dicht. Das Parlament verlängerte die Schließung der Lokale in den meisten Regionen um drei Wochen bis zum 18. April. Ansonsten wären die Maßnahmen am Montag ausgelaufen. Essen zum Mitnehmen ist erlaubt. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Finnland liegt aktuell bei etwa 80 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

16:20 Uhr | Auch Kretschmer für konsequente "Notbremse"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer besteht darauf, dass die von Bund und Ländern vereinbarten Corona-Regeln eingehalten werden. Kretschmer sagte den Funke-Medien, die Notbremse bei hohen Inzidenzen müsse von allen Ländern konsequent angewendet werden, um die Infektionszahlen zu senken. Ansonsten drohten wieder Engpässe in Krankenhäusern und es werde deutlich länger dauern bis zu Öffnungen und weiteren Lockerungen. Ähnlich hatte sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geäußert. Bei konsequenter Umsetzung der "Notbremse" sei auch kein schärferer Lockdown nötig.

15:04 Uhr | Tausende Deutsche nach Mallorca geflogen

Trotz aller Appelle zum Reiseverzicht sind am Wochenende Tausende Urlauber nach Mallorca geflogen. Allein gestern kamen 60 Maschinen aus Deutschland in der Inselhauptstadt Palma an, weitere 70 wurden heute erwartet. Nach Angaben des Ferienfliegers Eurowings waren alle Flüge recht gut gebucht. Man sei am Wochenende 44 Mal von neun deutschen Flughäfen aus geflogen. Genaue Passagierzahlen blieben offen. Tui brachte nach eigenen Angaben 2.000 Pauschalurlauber mit 15 Maschinen auf die Insel.

Mallorca-Urlauber können bei einem positiven Corona-Test die Quarantäne kostenlos in einem eigens dafür eingerichteten Hotel verbringen. Das berichtet die Mallorca-Zeitung unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden. Positiv getestete Urlauber dürften aber auch in ihrem Hotel oder ihrer Ferienwohnung bleiben.

Die Balearen hatten zuletzt eine Inzidenz von etwa 30, deutlich geringer als das spanische Festland. Es gilt demnach keine Reisewarnung. Vor dem Rückflug nach Deutschland müssen sich Reisende testen lassen. Eine Meldepflicht oder Quarantäne in Deutschland gibt es nicht.

14:10 Uhr | Grenzkontrollen gehen vorerst weiter

Nach der geänderten Einstufung von Tschechien, Tirol und der Slowakei durch das Robert Koch-Institut ( RKI ) sind die Einreisebeschränkungen an der sächsischen Grenze zu Tschechien reduziert worden. Die Bundespolizeidirektion in Pirna verwies am Sonntag darauf, das auch weiterhin eine digitale Einreiseanmeldung sowie ein negativer Corona-Test erforderlich sind. Grenzkontrollen soll es zunächst bis 31. März geben. Eine Entscheidung für danach stehe noch aus, hieß es.

13:01 Uhr | Söder: Nicht ständig neue Gespräche

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat möglichen raschen Bund-Länder-Gesprächen zu einem harten Lockdown eine Absage erteilt. Der CSU-Politiker sagte der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe), man brauche nicht ständig neue Gespräche, "sondern die konsequente Umsetzung der Notbremse." Söder forderte, dass die Notbremse überall in Deutschland bei einer Inzidenz über 100 automatisch greifen müsse. Dazu gehörten Ausgangsbeschränkungen wie in Bayern und Baden-Württemberg.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte für Anfang der Woche weitere Gespräche zwischen Bund und Ländern über einen harten Lockdown in Aussicht gestellt, allerdings nicht unbedingt im großen Format. Der Grünen-Politiker sagte am Samstagabend in Stuttgart, er müsse das mit anderen Ländern vorbesprechen und mit dem Bundeskanzleramt. In den beiden nächsten Tagen müsse man zur Klarheit kommen. Die Corona-Zahlen rasten förmlich hoch. Ob die nächste Bund-Länder-Konferenz am 12. April vorgezogen wird, ließ Kretschmann offen.

Wie geht es weiter mit Notbremse und dritter Welle? Dazu befragt Anne Will heute in ihrer Sendung ab 21:45 Uhr in der ARD Bundeskanzlerin Angela Merkel.

12:03 Uhr | Heiligenstadt: Palmsonntag ohne Prozession

Die Katholiken im Eichsfeld müssen bereits zum zweiten Mal hintereinander auf die jahrhundertealte Palmsonntagsprozession in Heiligenstadt verzichten. Stattdessen werden die sechs lebensgroßen Leidensbilder in der Innenstadt verstreut aufgebaut, wie MDR THÜRINGEN berichtet. Traditionell wird die Leidensprozession durch die Innenstadt von mehreren Tausend Menschen verfolgt. Sie war bereits 2020 ausgefallen.

11:47 Uhr | Mehr Kinderkrankentage gefordert

Oppositionspolitikerinnen fordern mehr Kinderkrankentage für Eltern. Grünen-Fraktionsvize Maria Klein-Schmeink sagte der "Welt am Sonntag", angesichts steigender Infektionszahlen sei absehbar, dass für viele Familien die bislang vorgesehenen Kinderkrankentage nicht ausreichen würden. Die FDP-Gesundheitspolitikerin Katrin Helling-Plahr meinte, die zusätzlichen Kinderkrankentage bei vielen Familien seien längst aufgebraucht. Da es immer wieder zu Schließungen von Kitas und Schulen komme, müsse die Unterstützung ausgeweitet werden. In diesem Jahr stehen berufstätigen Eltern doppelt so viele Kinderkrankentage zu wie sonst. Sie können pro Kind 20 Tage beantragen, wenn Schule und Kita schließen.

Wie hoch der Unterstützungsbedarf ist, unterstreichen laut "Welt am Sonntag" Zahlen der Krankenkasse AOK. Im Februar 2021 zahlten die elf AOKs in Deutschland demnach fast 23,3 Millionen Euro Kinderkrankengeld aus - rund 57 Prozent mehr als im Vorjahr.

10:56 Uhr | Magdeburg zieht "Notbremse"

In Magdeburg gelten ab morgen wieder strengere Kontaktbeschränkungen. Wie aus der neuen Eindämmungsverordnung hervorgeht, darf sich ab 29. März nur noch ein Hausstand mit einer weiteren haushaltsfremden Person und dazugehörigen Kindern unter drei Jahren treffen. Das gilt sowohl für den öffentlichen Raum als auch für Wohnungen. Die Inzidenz in Magdeburg liegt seit mehreren Tagen über dem Schwellenwert von 100. Bund und Länder hatten die Regelung zur "Notbremse" vereinbart. Für den Fall gelten die Corona-Beschränkungen aus der Zeit vor dem 8. März 2021.

Magdeburg folgt damit zahlreichen Städten und Landkreisen in Mitteldeutschland. Ausnahmen sind MDR-Jump-Recherchen zufolge die drei Städte Leipzig, Jena und Weimar sowie die Landkreise Nordhausen, Anhalt-Bitterfeld, der Salzlandkreis und der Altmarkkreis Salzwedel, in Dessau-Roßlau steht die "Notbremse" an.

10:37 Uhr | Rund 1.000 Geldautomaten stillgelegt

Während der Corona-Krise heben deutlich weniger Menschen Bargeld von Geldautomaten ab. Wie der Betreiber IC Cash laut "Welt am Sonntag" mitteilte, ist die Nachfrage nach Bargeld an den Automaten um 75 Prozent eingebrochen. Rund 1.000 der insgesamt 5.000 Geldautomaten in Deutschland seien bereits außer Betrieb genommen, 200 bis 300 komplett abgebaut worden. Die Banken verzeichneten demnach ebenfalls einen deutlichen Einbruch bei der Bargeldnachfrage.

09:25 Uhr | Weniger Stellenangebote

Wegen der Corona-Pandemie sind in Sachsen-Anhalt und Thüringen die Stellenangebote deutlich zurückgegangen. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Halle mitteilte, schrieben Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 45.000 freie Stellen aus. 2019 seien es noch knapp 56.000 gewesen. Vor allem der erste Lockdown habe sich stark auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Im März habe es noch rund 4.900 Stellenangebote gegeben. Im April sei die Zahl um 59 Prozent auf rund 2.000 gesunken.

Eine ähnliche Entwicklung meldete die BA auch für Thüringen: So gingen die Stellenausschreibungen im Jahresvergleich um knapp 16 Prozent auf rund 48.100 zurück, im ersten Lockdown wurde ein Rückgang um 56 Prozent auf rund 2.100 Stellen registiert. Am stärksten seien die Stellenangebote im Einzelhandel und in der Gastronomie-Branche eingebrochen.

08:39 Uhr | Kretschmann für rasche Bund-Länder-Gespräche

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat für Anfang der Woche weitere Gespräche zwischen Bund und Ländern über einen harten Lockdown in Aussicht gestellt. Das werde erstmal überlegt und müsse mit anderen Ländern und dem Kanzleramt besprochen werden, sagte Kretschmann am Samstagabend in Stuttgart. Ob die nächste Konferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel, die eigentlich erst für den 12. April geplant ist, vorgezogen werden muss, sagte der Grüne nicht. Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte einen raschen neuen Corona-Gipfel gefordert.

08:22 Uhr | Gesamtmetall-Chef zu hartem Lockdown bereit

Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, hat sich klar für einen harten Lockdown ausgesprochen. "Es wäre mir lieber, wenn wir noch mal zehn Tage bundesweit in einen harten Lockdown gehen und danach überall öffnen können, anstatt über Monate keine klaren Strukturen zu haben", sagt Wolf der "Welt am Sonntag". Angesichts aktueller Öffnungsschritte in einzelnen Regionen forderte Wolf einheitliche Regelungen. Am Samstag hatte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gefordert, wegen der schnell steigenden Infektionszahlen das gesellschaftliche Leben 10 bis 14 Tage richtig herunterzufahren.

07:23 Uhr | Sterberate in Unikliniken gesunken

Die Sterberate bei Covid-19-Patienten ist in deutschen Unikliniken einer Studie zufolge im Laufe des Jahres 2020 deutlich gesunken. Demnach lag sie zwischen Januar und April bei durchschnittlich 20,7 Prozent, im Zeitraum zwischen Mai und September starben noch 12,7 Prozent der Covid-19-Patienten. Das kann aus Sicht der Wissenschaftler ein Beleg für verbesserte Behandlungen und zunehmende Erfahrung der Klinikteams in der Pandemie sein, teilte eine Forschungsgruppe der Universität Erlangen mit. Sie untersuchte Klinikaufenthalte von rund 1.300 Covid-19-Patienten in 14 deutschen Unikliniken von Januar bis September 2020.

06:45 Uhr | Konsumstau - Milliarden Überschuss

Deutschlands Bürger haben in der Corona-Krise Unsummen an Geld gehortet. Nach Zahlen der Bundesbank sind die Bankeinlagen der privaten Haushalte von Januar 2020 bis Januar 2021 um 182 Milliarden auf 1,73 Billionen Euro gestiegen. Das Münchner Ifo-Institut schätzt die "Überschussersparnis" 2020 in seiner jüngsten Konjunkturprognose auf 100 Milliarden Euro. Auch die Zahl von Verbraucherkrediten war rückläufig, und die Kontenüberziehung ist sehr stark zurückgegangen, sagte ein führender Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken in Bayern. Ökonomen und Banker erwarten, dass die Einlagen noch wachsen. Ein kurzfristiges Ende des Konsumstaus sei nicht in Sicht.

06:25 Uhr | Haseloff verteidigt Bund-Länder-Beratungen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff setzt auch weiterhin auf die Treffen von Bund und Ländern, um das Vorgehen in der Corona-Pandemie abzustimmen. "Die Ministerpräsidentenkonferenz ist Voraussetzung dafür, dass dieser Föderalstaat funktioniert", sagte der derzeitige Bundesratspräsident der Nachrichtenagentur dpa. Gleichzeitig räumte er ein, dass die letzten Beratungen "kein gutes Ergebnis zutage gefördert" hätten. Die kommende Konferenz müsse daher nicht nur in ihren Beschlüssen Freiraum für regional unterschiedliche Lösungen lassen, sondern auch besser vorbereitet werden.

06:17 Uhr | Braun warnt vor resistenten Virusmutanten

Kanzleramtschef Helge Braun hat davor gewarnt, dass Mutationen des Virus auftauchen könnten, die gegen bislang entwickelte Impfstoffe resistent sind. "Wir sind in der gefährlichsten Phase der Pandemie", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Wenn parallel zum Impfen die Infektionszahlen rasant stiegen, wachse die Gefahr, dass die nächste Virus-Mutation immun werde gegen den Impfstoff. Dann stünde man wieder mit leeren Händen da und müsste von vorn beginnen. Braun sagte weiter, es sei zwingend nötig, die Infektionszahlen wieder runterzubringen. Um die Kontrolle zu behalten, reiche es nicht, Lockerungen zurückzunehmen. Weil es bei privaten Treffen die höchsten Ansteckungsraten gebe, seien regionale Ausgangssperren am Abend und in der Nacht sinnvoll.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 28. März 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 28. März 2021 | 06:30 Uhr

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