Coronavirus-Pandemie Ticker vom Sonntag: Spahn räumt Engpass bei Biontech-Impfstoff ein

Bundesgesundheitsminister Spahn hat eingeräumt, dass die Auslieferung des Biontech-Impfstoffs wegen fehlender Impfdosen begrenzt wird. Die Begrenzung war zuletzt von Kinderärzten kritisiert worden, die nur Biontech an Kinder verimpfen dürfen. In fünf sächsischen Landkreisen gelten ab Montag Ausgangssperren für Ungeimpfte. Die Bundesregierung hat Irland, Belgien, die Niederlande und Griechenland zu Corona-Hochrisikogebieten erklärt. Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Drei Ampullen mit Impfstoff, davor eine Spritze
Die Nachfrage nach Biontech-Impfstoff ist so groß, dass nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nicht genug ausgeliefert werden kann. Bildrechte: imago images/Laci Perenyi

Unser Ticker am Sonntag, 21. November 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

21:20 Uhr | Magdeburger Weihnachtsmarkt ändert Regeln

Aufgrund der vierten Corona-Welle werden die Regeln für den Magdeburger Weihnachtsmarkt kurzfristig geändert. Geschäftsführer Paul-Gerhard Stieger sagte dem MDR, hochprozentiger Alkohol werde nicht ausgeschenkt. Der Markt schließe außerdem früher - wochentags um 21 Uhr, am Wochenende um 22 Uhr.

20:40 Uhr | Spahn: Biontech-Impfstoff wird knapp

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einen Mangel an Biontech-Impfdosen eingeräumt. Er sagte im ZDF, eine Rücknahme der viel kritisierten Bestellobergrenzen für Biontech-Impfstoff sei nicht möglich. Er könne keinen Impfstoff von Biontech ausliefern, der nicht da sei.

Spahn räumte Fehler im Zusammenhang mit der viel kritisierten Bestellobergrenze ein. Er sagte, ab übernächster Woche werde man nicht mehr als zwei bis drei Millionen Impfdosen zur Verfügung haben. Wegen einer massiv gestiegenen Nachfrage in den vergangenen zwei Wochen würden die Biontech-Lager geleert. Das hätte man klarer kommunizieren müssen.

Ärztevertreter und Länder-Politiker hatten heftig gegen die Obergrenzen für Biontech protestiert und von einem Schlag gegen die Impfkampagne gesprochen. Das Bundesgesundheitsministerium hatte am Sonnabend versichert, dass genug Corona-Impfstoffe zur Verfügung stehen.

20:20 Uhr | Putin lässt sich boostern

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus verabreichen lassen. Der 69-Jährige sagte, er habe sich mit dem russischen Impfstoff Sputnik Light impfen lassen. Zwei Stunden nach dem sogenannten Boostern gehe es ihm gut. Wie bereits bei seiner ersten Impfung im Frühjahr waren auch diesmal keine Kameras zugelassen. Die Impfkampagne in Russland mit seinen rund 146 Millionen Menschen läuft wegen einer weit verbreiteten Skepsis nur schleppend. Erst 40 Prozent der Bevölkerung sind laut Statistik vollständig geschützt.

19:02 Uhr | Städtisches Klinikum Görlitz setzt Hilferuf ab

Angesichts steigender Corona-Infektionsfälle hat das Städtische Klinikum Görlitz um Hilfe gebeten. Auf Facebook erklärte die Klinik, das Personal werde immer knapper. Die Angestellten seien von den letzten anderthalb Jahren erschöpft. Hinzu kämen Krankheits- und Quarantänefälle in der Belegschaft. Deshalb würden dringend Helferinnen und Helfer gesucht. Sie sollten Serviceleistungen wie die Zimmerreinigung oder die Grundkrankenpflege übernehmen sowie Tee und Essen reichen. Zuvor hatte sich bereits der Landkreis Meißen zur schwierigen Corona-Situation in den Elblandkliniken geäußert. Auch dort wird dringend Pflegepersonal gesucht.

18:40 Uhr | Update: Ausschreitungen bei Corona-Protesten in Brüssel

Menschen versammeln sich zu einer Demonstration, im Hintgergrund ist ein Wasserwerfer im Einsatz.
Die Polizei ging mit Wasserwerfern vor. Bildrechte: dpa

Bei Protesten gegen verschärfte Corona-Maßnahmen ist es in der belgischen Hauptstadt Brüssel zu Ausschreitungen gekommen. Auf Bildern und Videos sind Polizeifahrzeuge mit zerbrochenen Scheiben und brennende Barrikaden zu sehen. Demonstranten warfen Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. An der genehmigten Demonstration hatten sich nach Angaben der Polizei rund 35.000 Menschen beteiligt. Der Protest richtete sich unter anderem gegen den Corona-Pass, der in Belgien für viele Lebensbereiche verpflichtend ist.

18:00 Uhr | Kinder- und Jugendärzte kritisieren Biontech-Deckelung

Kinder- und Jugendärzte kritisieren die angekündigte Begrenzung des Biontech-Impfstoffs scharf. Ihr Berufsverband BVKJ erklärte, mit einer Begrenzung werde die Impfung der Kinder und Jugendlichen verhindert. Der Präsident Thomas Fischbach sagte, wenn die Kinder- und Jugendärzte nur die eingeschränkte Menge zur Verfügung haben, könnten sie viele ihrer Patienten nicht impfen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt ausschließlich den Biontech-Impfstoff für unter 30-Jährige und damit für Kinder und Jugendliche.

Das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn hatte angekündigt, dass jede Arztpraxis nur noch 30 Impfdosen pro Woche von Biontech erhalten soll. Sie sollen verstärkt den Moderna-Impfstoff einsetzen, weil andernfalls ab Anfang kommenden Jahres eingelagerte Dosen zu verfallen drohen. Allerdings verimpfen die Ärzte derzeit zu mehr als 90 Prozent Biontech nach.

16:55 Uhr | Update: Vier weitere Bayern-Spieler in Quarantäne

Beim Bundesligisten Bayern München müssen weitere Spieler in Quarantäne. Wie der Verein mitteilte, bleiben nach Joshua Kimmich nun auch Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric-Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance dem Spielbetrieb fern. Sie hätten zu einer Corona positiv getesteten Person im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft Kontakt gehabt. Wie die Bild-Zeitung berichtet, will der Verein Spielern, die wegen eines fehlenden Impfschutzes in Quarantäne sind, das Gehalt kürzen. Überlegt wird laut Bericht auch, sie beim Training von den geimpften Teamkollegen zu isolieren. Der Rekordmeister äußerte sich bislang nicht zu dem Bericht.

16:20 Uhr | Ausgangssperren für Ungeimpfte in fünf sächsischen Landkreisen

In Sachsen treten am Montag in mehreren Landkreisen Ausgangssperren für Ungeimpfte in Kraft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts überschreiten inzwischen fünf Landkreise die Inzidenz von 1.000. Neben dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind das der Landkreis Bautzen, Landkreis Meißen, der Erzgebirgskreis und erstmals auch der Landkreis Nordsachsen. Laut neuer Corona-Schutzverordnung tritt bei Inzidenzen über 1.000 eine Ausgangsbeschränkung in Kraft. Zwischen 22 und 6 Uhr darf die eigene Unterkunft dann nur noch mit triftigem Grund verlassen werden. Ausgenommen davon sind Geimpfte und Genesene.

15:20 Uhr | Mehrere tausend Menschen bei Protesten in Brüssel

In Brüssel sind nach Angaben der Polizei rund 35.000 Menschen gegen die Corona-Beschränkungen auf den Straße gegangen. Die Demonstration war von der Stadt genehmigt worden. Der Protest richtet sich unter anderem gegen die verschärften Auflagen in Restaurants. Dort muss wie in vielen anderen Lebensbereichen ein Zertifikat vorgelegt werden. In den Niederlanden war es in der vergangenen Nacht erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. In Wien hatten gestern mehrere zehntausend Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung demonstriert.

14:19 Uhr | Dehoga Sachsen kritisiert neue Corona-Regeln

Der sächsische Hotel- und Gaststättenverband hat die verschärften Corona-Regeln im Freistaat als unverhältnismäßig hart kritisiert. In einer Mitteilung erklärte die Dehoga Sachsen, Öffnungszeiten zwischen 6 und 20 Uhr seien zu kurz, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Auch das Beherbergungsverbot von Touristen sei unverhältnismäßig. Touristische Übernachtungen müssten unter Einhaltung von 2G oder 2G Plus weiterhin möglich sein. Der Verband forderte finanzielle Hilfen und warnte, andernfalls werde es das Gastgewerbe bald so nicht mehr geben.

14:00 Uhr | Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther für allgemeine Impfpflicht

Daniel Günther
Günther: "Bereit, auch diesen Schritt zu gehen." Bildrechte: imago/Metodi Popow

Nach Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich nun auch Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther offen für eine allgemeine Covid-19-Impfpflicht gezeigt. Er hoffe zwar, dass es am Ende ohne allgemeine Impfpflicht gehe. "Wenn nicht, bin ich allerdings auch bereit, diesen Schritt zu gehen", sagte der CDU-Politiker.

Zugleich betonte Günther, er sei offen für weitere Maßnahmen gegen Ungeimpfte - wie Impfpflichten sowie weitere zusätzliche Einschränkungen. Einen generellen Lockdown lehnte er ab, da dieser nicht angemessen sei. "Jeder kann sich schützen lassen - durch eine Impfung. Das ist der Unterschied zur Lage vor einem Jahr."

13:12 Uhr | Thüringens Gesundheitsministerin skeptisch wegen Weihnachtsmärkten

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner ist angesichts der aktuellen Coronawelle skeptisch, ob Weihnachtsmärkte im Freistaat stattfinden können. Die Linke-Politikerin sagte, auf den Märkten kämen Menschen aus vielen Gegenden zusammen. Das berge eine höhere Gefahr. Die Intensivstationen der Krankenhäuser seien jetzt bereits voll. Das neue Infektionsschutzgesetz biete Möglichkeiten, die Welle zu brechen. Diese werde man wahrscheinlich auch nutzen.

Thüringens Ministerpräsident Ramelow hatte bereits erklärt, dass das Stattfinden der Weihnachtsmärkte noch nicht ausgemacht sei. Bei der Verschärfung der Corona-Regeln wolle man sich an Sachsen orientieren, wo Weihnachtsmärkte bereits abgesagt wurden.

12:23 Uhr | Ermittlungen nach Drohrufen gegen Kretschmer

Nach Drohrufen gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ermittelt die Polizei. Das teilte eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz dem MDR mit. In Zwönitz im Erzgebirge hatten Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen unter anderem - so wörtlich - "Schießt ihn ab" und "Kretschmer muss weg" gerufen. Die Polizei ermittle wegen Androhens einer Straftat. Erfahren hat die Polizei von den Drohungen durch Videos in den sozialen Netzwerken.

11:50 Uhr | Ungeimpfte FC-Bayern-Profis sollen kein Gehalt bekommen

Ungeimpfte Fußballprofis des FC Bayern München sollen laut "Bild am Sonntag" auf Teile ihres Gehalts verzichten. Dem Zeitungsbericht zufolge sollen die Bayern-Chefs die vier Spieler, die bisher in Quarantäne mussten, von dieser Entscheidung unterrichtet haben.

Joshua Kimmich
Gesund, aber ungeimpft: FCB-Spieler Kimmich soll für seine Quarantäne-Zeit angeblich kein Gehalt bekommen. Bildrechte: IMAGO / MIS

Wie die "BamS" aus dem Mannschaftskreis erfuhr, sollen die Fußballer, zu denen auch Mittelfeldstratege Joshua Kimmich gehört, für die Quarantänewoche rückwirkend kein Gehalt bekommen. Dem Bericht zufolge soll es zudem einen fünften ungeimpften FCB-Spieler geben, der bislang nicht in Quarantäne war und deshalb auch keine Einbußen hinnehmen muss. Der Verein gab bislang keine Stellungnahme zu dem "BamS"-Bericht ab.

10:08 Uhr | Irland, Belgien, Niederlande und Griechenland ab sofort Hochrisikogebiete

Trotz vergleichsweise hoher Impfquoten von gut einem Dreiviertel der Gesamtbevölkerung hat die Bundesregierung die EU-Staaten Irland, Belgien und die Niederlande wegen eines besonders hohen Infektionsrisikos seit heute als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft.

Impfzentrum auf der Gelände der Universität Dublin Irland im Mai 2021
Irland gilt in Sachen Impfung als vorbildlich: Impfzentrum auf der Gelände der Universität Dublin im Mai 2021. Bildrechte: dpa

In Irland sind laut dem Portal "corona-in-zahlen.de" aktuell 75,7 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen einen schweren Verlauf von Covid-19 geimpft. In Belgien sind es 74,3 Prozent, in den Niederlanden 73,5 Prozent. Die 7-Tage-Inzidenzen liegen in Irland aktuell bei 604,9, in Belgien bei 832,1 und in den Niederlanden bei 808,7.

Auch das bei Urlaubern beliebte Griechenland wurde durch die Bundesregierung als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft. In Griechenland liegt die aktuelle Impfquote derzeit bei 62,7, die 7-Tage-Inzidenz bei 451,1.

Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Gesamtanteil der vollständig gegen einen schweren Verlauf von Covid-19 geimpften Personen laut Robert Kocht-Institut aktuell bei 67,9 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 372,7 an.

Corona-Hochrisikogebiete Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts verbunden. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

09:00 Uhr | Viele Präventionsangebote der Kassen ausgesetzt

Aufgrund der Corona-Pandemie sind im vergangenen Jahr rund ein Drittel der Präventionsangebote der Kranken- und Pflegekassen ausgesetzt worden. Das berichten die Funke-Medien unter Berufung auf eine Befragung von über 100 Krankenkassen durch den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Bei den ausgefallenen Angeboten handle es sich um Kurse zum Stressmanagement oder zu gesunder Ernährung, die etwa auf Stadtteile, bestimmte Altersgruppen oder Kitas zugeschnitten sind. In stationären Pflegeeinrichtungen sei das Angebot um knapp ein Viertel gesunken. Laut GKV-Spitzenverband können digitale Angebote die Gesundheitsförderung ergänzen. Das sei aber kein Ersatz für Aktivitäten vor Ort.

08:45 Uhr | Pandemie-Maßnahmen kosteten Steuerzahler schon mehr als 180 Milliarden Euro

Sieben Milliarden Euro für Masken, fast neun Milliarden Euro für Impfdosen, über 120 Milliarden Euro an Corona-Hilfen und Schulden von über 2 Billionen Euro. Alles in allem schon über 180 Milliarden Euro haben die Pandemie-Maßnahmen den Steuerzahler bislang gekostet..

07:56 Uhr | Thüringer Hochschulen verschärfen Corona-Maßnahmen

Die Thüringer Hochschulen verschärfen ihre Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Universität Erfurt will nach eigenen Angaben den Präsenzbetrieb ab Ende November wieder einschränken. Demnach sollen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmenden dann nur noch digital stattfinden. Bislang lag die Grenze bei 80. Die Universität Jena will weiterhin nur große Vorlesungen ab 100 Studierenden ins Netz verlegen. Ungeimpfte müssten jedoch einen tagesaktuellen Nachweis mitbringen. Um Impf-, Test- oder Genesenen-Nachweise zu überprüfen, werde das Kontrollpersonal aufgestockt.

07:49 Uhr | Kindermediziner warnen vor weiteren Schulschließungen

Kindermediziner warnen angesichts der härteren Corona-Regeln vor erneuten Schulschließungen. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Jörg Dötsch, sagte der "Rheinischen Post", man habe in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass die Hauptansteckungen bei Kindern und Jugendlichen nicht in den Schulen passieren, sondern im familiären Umfeld. Zudem komme es nicht während der Schulzeit zu den meisten Ansteckungen, sondern in den Ferien. Die Schulen trügen vielmehr dazu bei, Infektionen bei Kindern zu kontrollieren.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) erklärte, Schul- und Kitaschließungen würden nie primär dem Schutz der Kinder und Jugendlichen dienen, sondern vor allem dem Schutz von ungeimpften Erwachsenen.

07:30 Uhr | Wie es kurz vor 2G in Sachsens Einzelhandel aussieht

In großen Teilen des sächsischen Einzelhandels gilt ab Montag die 2G-Regel. Der Handelsverband Sachsen rechnete deshalb am Sonnabend mit "spürbar höheren Frequenzen". Ein Stimmungsbild aus Dresden, Leipzig und Zwickau.

07:05 Uhr | Erneute Krawalle von Gegnern der Corona-Maßnahmen in den Niederlanden

Demonstranten protestieren gegen die von der Regierung geplanten Einschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie
Auch in Rotterdam ist es erneut zu gewaltsamen Protesten gekommen. Bildrechte: dpa

Bei Protesten von Gegnern der Corona-Maßnahmen in den Niederlanden ist es in der zweiten Nacht in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Am Regierungssitz Den Haag warfen Hunderte Demonstranten Steine, Feuerwerkskörper und andere Gegenstände auf Polizisten und zündeten Fahrräder an. Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, wurden fünf Beamte verletzt. Es gab mehrere Festnahmen. Auch an anderen Orten kam es nach Polizeiangaben zu Ausschreitungen, vor allem von Jugendlichen.

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Verletzte und Festnahmen

MDR AKTUELL So 21.11.2021 11:05Uhr 01:04 min

https://www.mdr.de/mdr-aktuell-nachrichtenradio/audio/audio-1889784.html

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Bereits in der Nacht zum Samstag war in der Hafenstadt Rotterdam eine nicht angemeldete Demonstration gegen geplante Corona-Einschränkungen wie 2G aus dem Ruder gelaufen. Es kam zu regelrechten Straßenschlachten. Dabei schoss die Polizei auch gezielt mit scharfer Munition auf Menschen. Es gab drei Schwerverletzte. Nach Angaben der Polizei wird noch untersucht, ob sie von Kugeln der Sicherheitskräfte getroffen wurden.

06:30 Uhr | Grünen-Experte fordert Vorbereitung für Patientenverlegungen

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen fordert wegen anhaltend hoher Corona-Zahlen, Patientenverlegungen in andere Kliniken vorzubereiten. Der Bundestagsabgeordnete sprach von einem koordinativen Kraftakt, der frühzeitig und zentral gesteuert werden sollte. Es sei durchaus realistisch, dass in Kürze Hunderte Patienten verlegt werden müssten. Für diese Herausforderung brauche es endlich einen operativen Bund-Länder-Krisenstab, der die Patientenverlegung organisiere.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 21. November 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 21. November 2021 | 06:00 Uhr

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