Coronavirus-Pandemie Ticker vom Sonntag: Weltärztebundchef sieht Masken und Corona "nie wieder" verschwinden

Weltärztebundchef Montgomery geht davon aus, dass Schutzmasken nicht mehr aus dem Alltag verschwinden werden. Auch das Coronavirus insgesamt würden die Menschen nie wieder los. Israel ermöglicht die Dritt-Impfung für Immungeschwächte. Und der OECD-Bildungsdirektor warnt vor erneuten Schulschließungen. Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie im Ticker.

Unser Ticker am Sonntag, 11. Juli 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:39 Uhr | Sachsen: Millionen für Berufspendler ausgegeben

Sachsen hat während der Corona-Pandemie Millionen Euro für Berufspendler aus Tschechien und Polen ausgegeben. Bis Ende Juni wurden insgesamt 1.517 Anträge auf Förderung für Berufspendler durch Unternehmen gestellt. Die Gesamtförderung summiert sich auf 2,5 Millionen Euro.

20:21 Uhr | Steinmeier fordert Präsenzunterricht für alle Schüler

Nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier muss die Politik alles daran setzen, im kommenden Schuljahr Präsenzunterricht für die Schüler in Deutschland zu ermöglichen. Steinmeier sagte am Sonntag im hessischen Völkershausen: "Was mir sehr wichtig ist: Dass wir jetzt alles tun, alles tun, was an Vorbereitung möglich ist, um nach den Sommerferien wirklich einen Präsenzunterricht an jeder Schule, für jede Schülerin und Schüler möglich zu machen." Zuvor hatte er an einer Gesprächsrunde zusammen mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Hessens Regierungschef Volker Bouffier und mehreren Schülern teilgenommen. Davor war er mit Ramelow von Thüringen nach Hessen gewandert.

19:43 Uhr | Frankreich verkündet neue Corona-Schutzmaßnahmen

Angesichts der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache am Abend neue Schutzmaßnahmen verkündet. Diese sollen Montagmorgen bei einer Sondersitzung der Regierung beschlossen werden. Im Gespräch ist vor allem eine Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal.

Die Regierung hatte erst vor rund zweieinhalb Monaten einen Zeitplan für die allmähliche Lockerung der strikten Corona-Beschränkungen vorgestellt. Inzwischen aber ist die Delta-Variante auch in Frankreich auf dem Vormarsch und sorgt für einen rapiden Anstieg der Infektionen: Am Samstag wurden fast 4.700 Fälle registriert, nach 3.000 Fällen eine Woche zuvor. Der wissenschaftlichen Beirat der Regierung geht davon aus, dass bis zu 95 Prozent der Franzosen immunisiert sein müssen, um die Epidemie in den Griff zu bekommen.

17:24 Uhr | Corona-Doppelinfektion beim Menschen nachgewiesen

In Belgien ist nach Angaben von Wissenschaftlern bei einem Menschen erstmals eine Doppelinfektion mit zwei Covid-19-Varianten festgestellt worden. Eine 90 Jahre alte Frau, die erkrankt und im März 2021 gestorben war, war mit den Virusvarianten Alpha und Beta infiziert. Dazu wurde auf dem online stattfindenden Europäischen Kongress für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten eine Studie vorgestellt. Dem belgischen Sender VRT zufolge war die Frau nicht geimpft.

Die Leiterin der zugrundeliegenden Studie, die Molekularbiologin Anne Vankeerberghen, sagte Medienberichten zufolge, dass noch nicht ausreichend auf Varianten getestet wird. Daher sei nicht klar, wie häufig Ko-Infektionen aufträten und wie sich die Doppelansteckung auf den Krankheitsverlauf auswirke. Bisher gebe es keine in Fachzeitschriften veröffentlichten Beiträge, die sich mit diesem Phänomen beschäftigten. Es wahrscheinlich, dass es sich bei den Ko-Infektionen "um ein unterschätztes Phänomen" handele.

15:57 Uhr | Experten sorgen sich wegen Fußball-EM-Finale

Das EM-Fußballfinale heute Abend im vollen Wembley-Stadion in London bereitet Corona-Experten große Sorgen. Sie fürchteten, dass rund um das Spiel zwischen England und Italien massiv gegen die Schutzauflagen verstoßen werde und sich in der Folge die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus nicht nur in England, sondern auch anderen Ländern weiter ausbreiten könnte. Zu dem Finalspiel sind 65.000 Zuschauer zugelassen – so viele wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr bei einer Sportveranstaltung.

Wie der Leiter des Instituts für globale Gesundheit an der Universität Genf, Antoine Flahault, erklärte, lasse sich die Delta-Variante auf dem gesamten europäischen Kontinent nur schwer stoppen, da sie so leicht übertragbar sei. Die Fußball-EM sei da "wenig hilfreich". Die Londoner Polizei warnte im Vorfeld vor Verstößen gegen noch bestehende Corona-Regeln. "In London gilt weiterhin der Gesundheitsnotstand", sagte Vize-Polizeichef Laurence Taylor. "Es gelten Regierungs-Richtlinien, und wir bitten darum, sich daran zu halten und Abstandsregeln zu beachten."

15:32 Uhr | Dänemark: Letzte Nerze werden ausgegraben

Nach der Tötung von mehreren Millionen Nerzen in Dänemark werden die letzten unter die Erde gebrachten toten Tiere wieder ausgegraben. Wie die zuständige Lebensmittelbehörde mitteilte, werden morgen die letzten Kadaver aus ihren Gräbern auf einer Militäranlage nahe Kølvrå in Mitteljütland geholt und zur Verbrennungsanlage gefahren. Damit sei das Ausgraben der insgesamt mehr als 13.000 Tonnen schweren tierischen Überreste planmäßig beendet. Im Anschluss sollen die Gebiete wieder so hergerichtet werden, wie sie vor dem massenhaften Vergraben der Nerze aussahen.

Die dänische Regierung hatte im November 2020 beschlossen, dass alle rund 15 Millionen Zuchtnerze im Land getötet werden sollen. Als Grund dafür war angeführt worden, dass das Coronavirus in den Tieren mutiert sei und sich auf den Menschen übertragen habe. Etwa vier Millionen der für ihre Pelze gezüchteten Tiere wurden auf zwei Militäranlagen vergraben, viele traten aber im Zuge des Verwesungsprozesses wieder an die Erdoberfläche.

14:26 Uhr | Weltärztebundchef sieht Masken und Corona nie wieder verschwinden

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, rechnet damit, dass das Coronavirus und Schutzmasken nicht mehr aus dem Alltag verschwinden werden. Er sagte im ARD-Europamagazin, Corona werde dann eine ganz normale Erkrankung sein, wenn 85 Prozent der Erwachsenen "immunisiert" seien – sei es durch Impfung oder eine überstandene Infektion. In bestimmten Situationen werde man aber auch in Zukunft Maske tragen und Abstand halten müssen. Außerdem werde man regelmäßig nachimpfen müssen, wie man das auch von der Grippe kenne.

Wir werden aber Corona nie wieder los. Wir werden in bestimmten Situationen immer Masken tragen müssen, Hände waschen müssen, Abstand halten und wir werden regelmäßig nachimpfen müssen, wie wir das von der Grippe ja auch kennen.

Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes ARD-"Europamagazin"

13:25 Uhr | Großbritannien hält an Plänen zur Aufhebung der Corona-Regeln fest

Trotz steigender Inzidenzwerte hat die britische Regierung signalisiert, dass sie die verbliebenen Corona-Regeln für England wie geplant weiterhin aufheben will. Staatssekretär Nadhim Zahawi sagte, die Pandemie sei zwar nicht vorbei, das Impfprogramm sei aber erfolgreich gewesen. Knapp 87 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Großbritanniens habe bereits die erste Impfung erhalten, 66 Prozent auch schon die zweite. Premier Boris Johnson hatte ab dem 19. Juli Lockerungen für den größten Landesteil England angekündigt. Abstandsregeln und Maskenpflicht würden dann fallen. Am Montag soll darüber entschieden werden.

13:03 Uhr | Israel ermöglicht Dritt-Impfung für Immungeschwächte

In Israel können Erwachsene mit einem geschwächten Immunsystem ab sofort eine dritte Covid-19-Impfung erhalten. Wie Gesundheitsminister Nitzan Horowitz mitteilte, sollen die Auffrischungsimpfungen mit dem Biontech-Pfizer-Impfstoff zum Beispiel Menschen erhalten, die sich einer Organtransplantation unterzogen haben, oder an einer Immunkrankheit leiden. Die Frage einer dritten Impfung für die gesamte Bevölkerung werde geprüft, sei aber noch nicht entschieden, so Horowitz.

Pfizer und Biontech wollen in den nächsten Wochen auch die Behörden in den USA und in Europa bitten, solche Verstärker-Impfungen zu genehmigen. Sie begründen dies mit einem erhöhten Infektionsrisiko nach sechs Monaten.

12:55 Uhr | Forscher: "Nebel im Gehirn" durch Covid-19-Erkrankung

Forscher weltweit haben untersucht, wie sich Covid-19 auf das Gehirn der Erkrankten auswirkt. Das Ergebnis: Bestimmte Zellen werden direkt angegriffen, der Blutfluss verringert und wohl auch "Nebel im Gehirn" verursacht.

12:04 Uhr | Lambrecht will Maskenpflicht an Schulen beibehalten

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht hat sich für die Beibehaltung der Maskenpflicht an den Schulen ausgesprochen. Die SPD-Politikerin sagte der "Welt am Sonntag", zwar sei stundenlanges Maskentragen in den Klassenräumen sehr belastend, aber noch notwendig, um einen sicheren Schulbetrieb zu gewährleisten. Ein sicherer Regelbetrieb an den Schulen habe oberste Priorität. Gerade Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen hätten durch den Distanzunterricht viele Nachteile erlitten. Präsenzunterricht für alle Kinder sei besonders wichtig und helfe, entstandene Defizite aufzuholen, damit die Schere nicht noch weiter auseinander gehe.

11:54 Uhr | Erfurter Psychologie-Professorin für Impfungen im Supermarkt

Die Erfurter Psychologie-Professorin Cornelia Betsch plädiert für niedrigere Hürden für Impfungen. Die Gesundheitskommunikationswissenschaftlerin sagte dem Berliner "Tagesspiegel", man müsse mit dem Angebot dorthin gehen, wo die Menschen sind: "Man kann sich testen lassen bei dm - warum nicht auch impfen bei dm oder Aldi?" Natürlich handele es sich um einen medizinischen Eingriff, aber dafür seien ja Ärzte anwesend. Oft wüssten die Menschen ohnehin, dass sie die Impfung wollen. Sie seien nur nicht bereit, "x-mal auf die Terminseite zu klicken oder ständig beim Hausarzt anzurufen". Die Wissenschaftlerin der Uni Erfurt untersucht seit März 2020 Einstellungen und Verhalten in der Corona-Pandemie.

09:25 Uhr | OECD sieht gewaltigen Schaden durch deutsche Schulschließungen

Während Deutschland in der Corona-Krise auf Schulschließungen setzte, hielten andere Länder den Betrieb weitgehend offen. OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher sagt, der Schaden für Deutschland ist gewaltig. Zugleich warnt er eindringlich davor, die Schulen erneut dicht zu machen.

08:19 Uhr | Unionspolitiker fordern Corona-Lockerungen für Geimpfte

Angesichts steigender Impfstoffverfügbarkeiten fordern mehrere Unionspolitiker zeitnah weitere Corona-Lockerungen für Geimpfte. Saarlands CDU-Ministerpräsident Tobias Hans sagte der "Welt am Sonntag", die Corona-Maßnahmen müssten schrittweise zurückgenommen werden, sobald alle Bürger ein vollständiges Impfangebot erhalten hätten und die Impfungen vor schweren Verläufen und neuen Varianten schützen würden.

Markus Blume, CSU Generalsekretär
Blume: "Mit dem Impfschutz endet Zeit der Beschränkungen." Bildrechte: imago/Sven Simon

CSU-Generalsekretär Markus Blume erklärte, sobald jeder ein Impfangebot erhalten habe und der Impfschutz wirksam bleibe, gehe die Gesamtverantwortung vom Staat wieder auf den einzelnen Bürger über: "Das heißt: Mit dem Impfschutz für alle endet auch die Zeit der Beschränkungen für alle. An diesem Punkt sind wir aber noch nicht." Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß sagte der Zeitung: "Kaum ein vollständig Geimpfter wird die Einschränkung seiner Grund- und Freiheitsrechte weiterhin akzeptieren, wenn alle ein Impfangebot erhalten haben. Für vollständig Geimpfte müssen die Einschränkungen spätestens dann fallen."

07:28 Uhr | Rufe nach besserem Corona-Schutz für Jüngere

Angesichts steigender Corona-Inzidenz-Werte werden die Rufe nach einem besseren Schutz für Jüngere lauter. SPD-Chefin Saskia Esken sagte den Funke-Medien, die Gesundheit und die Bildungs- und Entwicklungschancen müssten jetzt im Vordergrund stehen. Es sei ein Irrglaube, dass Kinder und Jugendliche nicht gefährdet seien. Durch fehlenden Impfschutz seien die Infektionszahlen bei den Jüngeren besonders hoch. Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt warnte vor einem neuen Corona-Herbst und forderte, Schulen und Kitas schon jetzt zu sichern.

06:50 Uhr | Ganz Spanien ab heute "Risikogebiet"

Strand auf Gran Canaria
Strand auf Gran Canaria. Auch die Kanaren gelten als Corona-"Risikogebiet". Bildrechte: imago images/Lagencia

Ganz Spanien gilt aus Sicht der Bundesregierung ab heute wieder als Corona-"Risikogebiet". Das bedeutet, dass das Auswärtige Amt mitten in den Sommerferien wieder von touristischen Reisen in das Land abrät. Das gilt auch für die Tourismushochburgen Mallorca und die Kanaren. Für die meisten Reisenden hat das noch keine praktischen Folgen. Wer mit dem Flugzeug aus Spanien nach Deutschland zurückkehrt, musste auch bisher geimpft, getestet oder genesen sein.

Strengere Auflagen gelten seit heute auch für Zypern. Der Inselstaat im östlichen Mittelmeer gilt als Hochinzidenzgebiet. Urlaubsrückkehrer müssen auch bei einem Negativ-Test für fünf bis zehn Tage in Quarantäne.

06:45 Uhr | Karliczek fordert Studierende zur Impfung auf

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat Studierende aufgefordert, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die CDU-Politikerin sagte der "Welt am Sonntag", sie wünsche sich so viel Normalität wie möglich für das Wintersemester. Sie appelliere an die Studierenden, sich impfen zu lassen, um so viel Präsenz wie möglich zu gewährleisten.

Laut einer "Welt"-Umfrage haben 55 Prozent der deutschen Universitäten ihren Studierenden bereits ein Impfangebot gemacht, weitere 24 Prozent planen dies. Die meisten Hochschulen gehen jedoch davon aus, im Wintersemester noch nicht vollständig in die Präsenzlehre zurückkehren zu können. Die meisten planen demnach einem Mix aus Präsenz- und Digitalformaten. Lediglich acht Prozent wollen der Umfrage zufolge bereits vollständig in den Normalbetrieb zurückkehren.

06:30 Uhr | Genauere Angaben zu Corona-Patienten in Kliniken gefordert

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat offenbar die Krankenhäuser zu genaueren Angaben über alle behandelten Corona-Fälle verpflichtet. Laut "Bild am Sonntag" geht das aus einer erweiterten Meldeverordnung hervor. Demnach müssen für alle stationär behandelten Patienten, Alter, Art der Behandlung und Impfstatus übermittelt werden. Spahn wird mit den Worten zitiert, da die gefährdeten Risikogruppen bereits geimpft seien, bedeute eine hohe Inzidenz nicht automatisch eine ebenso hohe Belastung bei den Intensivbetten. Das Ministerium wolle wissen, wer erkrankt und wie gut er oder sie geschützt sei. Nur so sei abzuschätzen, wie hoch die Belastung für das Gesundheitssystem werde und wie gut die Impfungen wirkten.

06:15 Uhr | Inzidenzwert steigt auf Wert 6,0

Erstmals seit rund zwei Wochen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland wieder über den Wert von 6,0. Laut dem Risklayer-Projekt lag der Wert am Samstag bei 6 und in Mitteldeutschland bei 2.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts stieg der bundesweite Inzidenzwert auf 6,2. Am Freitag lag er noch bei 5,8. Die Gesundheitsämter haben dem RKI binnen eines Tages fast 750 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei knapp 560 gelegen.

Aufgrund eines längeren Meldeweges beim RKI unterscheiden sich die Zahlen zu denen von Risklayer, die in der Regel aktueller sind. Die Ausgangsquelle für alle Daten sind die örtlichen Gesundheitsämter beziehungsweise die für die Erfassung und Meldung verantwortlichen kommunalen Ämter oder Behörden. Die Zahlen sind in allen Fällen verifiziert und valide.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 11. Juli

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Quelle: dpa, AFP, epd, MDR Aktuell

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 11. Juli 2021 | 06:00 Uhr

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