Coronavirus-Pandemie Ticker vom Sonntag: Mehrheit befürwortet 3G-Regel in Fernzügen

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet offenbar die sogenannte 3G-Regel in Fernzügen. Einem Medienbericht zufolge könnte diese aber wegen "Nicht-Durchführbarkeit" wieder vom Tisch sein. Bundesweit liegen wieder mehr als 1.000 Covid-Patienten auf Intensivstationen. Von ihnen muss knapp die Hälfte beatmet werden. In der Debatte um Pandemie-Schutzmaßnahmen mehren sich die Stimmen für einen unterschiedlichen Umgang mit geimpften und nicht geimpften Menschen.

Abteil im ersten modernisierten ICE 3 Hochgeschwindigkeitszug
Obwohl offenbar eine Mehrheit der Deutschen befürwortet, dass nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete in Fernzüge einsteigen dürfen, scheint der Vorschlag von Kanzlerin Merkel wegen "Nicht-Durchführbarkeit" vom Tisch zu sein. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonntag, 29. August 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

Update 21:56 Uhr | Berlin: 80 Festnahmen bei Versammlungen

Auch am Sonntag haben sich in Berlin trotz Verboten erneut Gegner der Corona-Politik zu Protesten versammelt. Der Polizei zufolge zogen einige Tausend Menschen in mehreren Gruppen durch die Stadt. Etwa 80 Demonstranten seien vorübergehend festgenommen worden. Einige hätten Polizisten angegriffen und versucht, Absperrungen zu durchbrechen.

Bereits gestern hatten mehrere tausend Menschen trotz Demonstrationsverbot gegen die Corona-Politik der Regierung protestiert. Rund 100 Personen wurden zeitweise festgenommen. Viele trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und hielten Abstandsregeln nicht ein.

20:41 Uhr | Israel bietet Corona-Auffrischungsimpfung ab zwölf Jahren an

In Israel können künftig alle Bürger ab 12 Jahre eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. Ministerpräsident Naftali Bennett erklärte, die dritte Impfdosis wirke. Deshalb solle sie nun bereits für Zwölfjährige zur Verfügung stehen. Gesundheitsminister Nitzan Horowitz ergänzte, die Booster-Impfung verhindere Infektionen wirksam und senke das Risiko erheblich, schwer zu erkranken oder gar an Covid-19 zu sterben. Nach aktuellen Zahlen haben nach Regierungsangaben bereits rund zwei Millionen Menschen in Israel eine dritte Corona-Impfdosis erhalten. Bislang galt in Israel eine Altersgrenze von 30 Jahren für die Auffrischungsimpfung.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte reiche Länder dagegen aufgefordert, auf Auffrischungsimpfungen zu verzichten, solange viele arme Länder noch nicht ausreichend mit Corona-Impfstoff versorgt sind. Nach Angaben der Weltbank wurden in reichen Ländern im Schnitt 101 Impfstoffdosen pro 100 Einwohner verabreicht. In den 29 ärmsten Ländern der Welt fällt dieser Wert auf weniger als zwei Impfdosen.

19:18 Uhr | Vereinigte Arabische Emirate lockern Corona-Auflagen

Die Vereinigten Arabischen Emirate lockern die Corona-Auflagen für Touristen. Nach Angaben der Staatsmedien dürfen vollständig geimpfte Urlauber ab morgen wieder einreisen, um eine wirtschaftliche Erholung und Wachstum zu erreichen. Wer ein Visum erhalten wolle, müsse die Impfung aber nachweisen und zusätzlich einen PCR-Test machen.

Dubai hatte im vergangenen Jahr mit Millionen Besuchern während der Weltausstellung gerechnet. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Expo 2020 jedoch auf Oktober 2021 verschoben. Das Emirat ist stark vom Tourismus abhängig und war im Juli vergangenen Jahres eines der ersten Urlaubsziele, das wieder Touristen einreisen ließ.

16:48 Uhr | Mehrheit befürwortet 3G-Regel in Fernzügen

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet offenbar die sogenannte 3G-Regel in Fernzügen. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 5.000 Wahlberechtigten über 18 Jahren durch das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des "Handelsblatts" ergeben. Demnach gaben 64 Prozent der Befragten an, sie fänden es richtig, wenn nur noch Corona-Geimpfte, Genesene oder Getestete Fernzüge nutzen dürften. Knapp ein Drittel der Befragten sprach sich gegen die Regel aus, fünf Prozent waren unentschieden.

Die Bundesregierung hatte am Freitag bestätigt, dass eine Einführung der 3G-Regel für Fahrten in Fernzügen und Flüge im Inland geprüft werde. Als Vorbild dafür gelte Frankreich, wo eine derartige Regel im Fernverkehr bereits bestehe, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung ist die 3G-Regel in Fernzügen aber vom Tisch. Der Prüfauftrag von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer habe ergeben, dass die Durchsetzung "praktisch nicht durchführbar" sei. In der Bahn würden Fahrgäste beim Einstieg nicht kontrolliert und müssten sich auch nirgendwo registrieren. Und bereits heute fände während der Fahrt weder im Fern- noch im Nahverkehr eine vollständige Kontrolle von Tickets statt. Somit könne die Regel nicht oder nur sehr eingeschränkt kontrolliert und damit durchgesetzt werden.

16:38 Uhr | Karliczek kritisiert Tempo bei Digitalisierung der Schulen

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat von den Ländern mehr Tempo bei der Digitalisierung der Schulen gefordert. Karliczek sagte der "Augsburger Allgemeinen", ihr sei es ingesamt zu langsam.

Das muss schneller werden, auch wenn das Schulsystem gerade wegen der Pandemie vor vielen Herausforderungen steht.

Anja Karliczek Bundesbildungsministerin

Unter anderem warb die Ministerin für eine Änderung des Grundgesetzes, so dass Bund und Länder bei der Bildung stärker zusammenarbeiten. In der Bildungspolitik haben derzeit die Bundesländer das letzte Wort.

Der Bund stelle bis 2024 für die Digitalisierung der Schulen rund sechseinhalb Milliarden Euro zur Verfügung. Zwar würden die Länder das Geld in jüngster Zeit auch mehr und mehr abrufen. Aber man sei noch längst nicht da, wo mein sein sollte. Unter anderem müsse sichergestellt werden, dass Schüler auch zu Hause und aus der Ferne gut unterrichtet werden können – etwa über Online-Tools und Lernprogramme.

Update 16:31 Uhr | Erneut Corona-Proteste in Berlin

Trotz Verboten haben sich in Berlin erneut Gegner der Corona-Politik zu Protesten versammelt. Der Polizei zufolge zogen wenige Tausend Menschen in mehreren Gruppen durch die Innenstadt. Einzelne seien in Gewahrsam genommen worden, weil sie dazu aufgerufen hätten, sich zu Demonstrationszügen zusammenzuschließen.

Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit mehr als 2.000 Kräften im Einsatz und begleitet die Gruppen. Bereits gestern hatten mehrere tausend Menschen trotz Demonstrationsverbot gegen die Corona-Politik der Regierung protestiert. Viele trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und hielten Abstandsregeln nicht ein. Etwa 100 Personen wurden vorübergehend festgenommen.

16:22 Uhr | 911 Millionen Euro Corona-Soforthilfen freiwillig zurückgezahlt

Zahlreiche Unternehmen haben bereits freiwillig ihre Corona-Soforthilfen zurückgezahlt. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums registrierten die zuständigen Stellen der Länder freiwillige Rückzahlungen in Höhe von 911 Millionen Euro. Darüber hinaus seien Rückforderungen in Höhe von 322 Millionen Euro eingegangen. Dem Ministerium zufolge hatten viele Unternehmen im Förderzeitraum höhere Engpässe prognostiziert als letztlich eingetreten sind. Die Sofort-Hilfen wurden im Frühjahr 2020 gezahlt und waren dazu gedacht, die wirtschaftliche Existenz von Firmen und Selbstständigen während der Corona-Krise zu sichern.

13:27 Uhr | Zahl der Covid-Intensiv-Patienen steigt

Die Zahl der bundesweit auf Intensivstationen behandelten Covid-19-Patienten ist erstmals seit Mitte Juni wieder über 1.000 gestiegen. Im Divi-Tagesreport vom Sonntag wurden 1.008 Patienten gemeldet, 485 von ihnen müssen beatmet werden. Anders als im Vorjahr sind demnach aber nicht mehr vor allem Senioren betroffen: Knapp jeder zehnte Intensiv-Patient sei 30 bis 39 Jahre alt, knapp jeder fünfte 40 bis 49 Jahre. Die 50- bis 59-Jährigen machten gut ein Viertel aus, die 60- bis 69-Jährigen etwa ein Fünftel. Rund 5.000 Fälle bundesweit gelten nach den Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft als Belastungsgrenze.

13:02 Uhr | Weitere Demonstrationen in Berlin

Auch am Sonntag wird in Berlin trotz Verboten gegen die deutsche Pandemie-Politik demonstriert. Nach Polizeiangaben zogen Hunderte Menschen in mehreren Gruppen durch die Innenstadt. Einzelne Teilnehmer seien in Gewahrsam genommen worden, weil sie zu weiteren Versammlungen aufgerufen hätten. Rund 2.200 Polizeikräfte seien im Einsatz. Bereits am Samstag waren Tausende Demonstranten in Berlin unterwegs.

11:59 Uhr | Inzidenz in Dresden noch knapp unter 35

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen steigt weiter, bleibt aber die zweitniedrigste im Bundesländer-Vergleich auf. Laut Robert Koch-Institut lag sie am Sonntag bei 19,7, und mit dem Landkreis Görlitz überstieg nun auch der letzte in Sachsen die Marke von zehn neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Da das Vogtland diese Marke nun zum fünften Mal in Folge überschritten hat, gilt ab Dienstag wieder eine verschärfte Regelung bei der Maskenpflicht. Der höchste Inzidenzwert im Land wurde mit 34,5 für Dresden gemeldet, knapp unter dem Wert von 35 für weitere Verschärfungen der Infektionsschutzmaßnahmen.

11:08 Uhr | Inzidenz in Thüringen leicht gestiegen

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen bis heute Morgen auf 22,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gestiegen. Thüringen bleibt aber eines der Bundesländer mit dem aktuell geringsten Infektionsgeschehen. Das Warnsystem der Landesregierung stand in allen Landkreisen auf grün, womit nun vorerst noch keine weiteren Einschränkungen zu erwarten sind.

Update 10:30 Uhr | Auch Baerbock für unterschiedliche Regeln

Auch die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock will den Druck auf nicht geimpfte Menschen erhöhen. Wenn jemand nicht solidarisch mit seinen Mitmenschen sei, "dann kann er oder sie nicht erwarten, dass alle anderen auf ihre Freiheit verzichten", sagte die Grünen-Chefin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Deswegen halte ich es für richtig, Geimpften und Genesenen wieder mehr Freiheiten zu geben, so wie Hamburg das jetzt macht."

In Hamburg gibt es seit gestern ein bundesweit bisher einmaliges 2G-Optionsmodell: Lassen Restaurants oder Veranstaltungen nur geimpfte und als genesen geltende Gäste ein, entfallen für sie fast alle sonstigen Auflagen. Sie können aber auch weiter das 3G-Modell nutzen, Gäste mit aktuellen Coronavirus-Tests akzeptieren und damit auch nicht Geimpfte. In Bayern und Baden-Württemberg wird derweil auch über Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Erwachsene und ein Besuchsverbot für Restaurants und Konzerte debattiert (> siehe weiter unten).

10:12 Uhr | Weitere verunreinigte Moderna-Ampullen

Nach Funden von weiteren verunreinigten Ampullen des Covid-19-Impfstoffs von Moderna sind in der japanischen Präfektur Okinawa die Impfungen damit ausgesetzt worden. Wie Behörden dort heute mitteilten, sind in einigen der Ampullen "Fremdstoffe" festgestellt worden. Das Gesundheitsministerium in Tokio untersucht derzeit, ob es einen Zusammenhang zu zwei Todesfällen gibt.

Am Donnerstag hatte Japan die Verwendung von drei Chargen des Moderna-Impfstoffs mit 1,63 Millionen Dosen gestoppt. Bei den in Okinawa verwendeten handelt es sich nach Medienberichten jedoch nicht um diese Chargen, aus denen die beiden gestorbenen Männer geimpft wurden. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Beweise dafür, dass diese Todesfälle durch den Moderna-Covid-19-Impfstoff verursacht wurden", erklärten der US-Hersteller Moderna und sein japanischer Vertriebshändler Takeda gestern.

09:35 Uhr | Einschränkungen für ungeimpfte Menschen

Auf nicht geimpfte Menschen könnten bald wieder härtere Einschränkungen zukommen. "Wenn es auf die Intensivstationen durchschlägt, muss man handeln", sagte der Innenminister und CDU-Landeschef von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, der "Bild am Sonntag". Nach seinen Worten wäre es falsch, "alle in Mithaftung zu nehmen". Deshalb werde es für nicht geimpfte Menschen andere Regeln geben. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) schlage für das Bundesland etwa Kontaktbeschränkung für ungeimpfte Erwachsene und ein Besuchsverbot für Restaurants und Konzerte vor.

Der bayrische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) unterstütze solche Vorschläge, schreibt die Zeitung weiter. Von SPD und FDP sei jedoch auch Kritik gekommen.

09:00 Uhr | Pandemie hat sich weiter verstärkt

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist nach Zahlen des Risklayer-Projekts auf 76 neue Coronavirus-Infektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. In Sachsen und Thüringen lag die Inzidenz demnach bei 21 und bei 17 in Sachsen-Anhalt. Risklayer zufolge hatten Gesundheitsämter gestern bundesweit 8.453 neue Fälle gemeldet. Vor einer Woche hatte die Zahl täglich neu gemeldeter Infektionen noch bei 7.073 und vor einem Monat bei 1.946 gelegen.

08:14 Uhr | "Impf-Lotterie" an der Uni Düsseldorf

Einen Monat nach dem Start einer "Impflotterie" haben sich etwa 3.000 Studierende der Düsseldorfer Uni zu der Aktion angemeldet. Bei der Verlosung können zehn Teilnehmer 500 Euro gewinnen. Das komme gut an, sagte ein Sprecher der Heinrich-Heine-Universität in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Mitmachen könne, wer bis zum Start der Vorlesungen am 11. Oktober zweimal geimpft sei. Die Aktion wurde von einem Wirtschaftsprofessor des zu der Uni gehörenden Düsseldorf Institute for Competition Economics (Institut für Wettbewerbsökonomie) initiiert, dessen Abkürzung DICE in das Deutsche auch mit "Würfel" übersetzt werden kann.

7:22 Uhr | Louisiana: Kliniken zu voll für Evakuierung

Die küstennahen Krankenhäuser im US-Bundesstaat Louisiana können trotz des nahenden Hurrikans "Ida" nicht evakuiert werden, weil sie zu viele Covid-19-Patienten haben. Wie Gouverneur John Bel Edwards dem Sender CNN sagte, werden in Louisiana mit seinen rund 4,6 Millionen Einwohnern aktuell 2.450 Menschen mit Covid-19 stationär behandelt. In Louisiana und benachbarten Bundesstaaten gebe es keine Kapazitäten mehr, um jetzt noch zusätzliche Patienten aufzunehmen. Eine große Gefahr für die Patienten seien nun vor allem mögliche Stromausfälle in den Krankenhäusern.

07:05 Uhr | Bisher keine Lernstandserhebung

In Mitteldeutschland hat es bisher keine Überprüfung der Lernlücken durch die Schulschließungen gegeben. Das ergaben Nachfragen von MDR AKTUELL in den Bildungsministerien der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte im Mai angekündigt, mit den Ländern eine solche Erhebung zu vereinbaren. Keines der mitteldeutschen Ministerien hatte deswegen aber bisher Kontakt mit dem Bundesbildungsministerium. Aus Thüringen hieß es, zum neuen Schuljahr werde das Programm IleaPlus eingesetzt, das Lesen, Schreiben und Mathematik testet. In Sachsen-Anhalt soll es nach Angaben des Bildungsministeriums erst ab dem kommenden Jahr genutzt werden, in Sachsen allerdings gar nicht. Hier sollen dem Kultusministerium zufolge die Lehrkräfte selbst entscheiden, welche Tests sie einsetzen.

06:30 Uhr | Kliniken sollen Impfstand veröffentlichen

Patientenschützer fordern, dass Krankenhäuser und Pflege-Einrichtungen den jeweiligen Covid-19-Impfstand ihres Personals veröffentlichen. Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Einrichtungen müssten gesetzlich dazu verpflichtet werden. Das sei auch wichtig, weil es bundesweit noch immer keine tägliche Testpflicht für das medizinisch-pflegerische Personal gebe.

06:10 Uhr | Spanien nicht mehr Hochrisikogebiet

Spanien gilt nicht länger als Coronavirus-Hochrisikogebiet. Die Aufhebung dieser Einstufung durch das Robert Koch-Institut ist seit heute in Kraft. Das gilt auch für den Großraum Lissabon in Portugal und Chile, neu jedoch für Jamaika. Einreisende aus solchen Gebieten müssen in Deutschland zehn Tage in Quarantäne. Sind sie geimpft oder gelten als genesen, können sie die Quarantäne abwenden, wenn sie vor ihrer Einreise den deutschen Behörden entsprechende Nachweise übermitteln. Bei nachträglicher Einreichung oder durch einen negativen Test können sie die Quarantäne verkürzen.

Als Hochrisikogebiete werden Länder oder Regionen eingestuft, wenn für sie wegen hoher Inzidenzen ein hohes Infektionsrisiko angenommen wird. Die Kategorie des Virusvariantengebiets gibt es daneben noch für Gegenden, in denen bestimmte Coronavirus-Mutanten sich stärker ausbreiten.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 29. August 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie hier in unserem Ticker über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Lauf des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 29. August 2021 | 06:00 Uhr

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