Nachrichten & Themen
Mediathek & TV
Audio & Radio
SachsenSachsen-AnhaltThüringenDeutschlandWeltLeben
Derzeit sinken die bundesweiten Inzidenzwerte zwar - noch sind die Zahlen aber auf einem hohen Niveau. Durch die Omikron-Variante droht Fachleuten zufolge bereits der nächste massive Anstieg. Bildrechte: MDR/Bettina Ehrlich

Coronavirus-PandemieTicker vom Sonntag: Bund und Länder beraten am Dienstag

von MDR AKTUELL

Stand: 19. Dezember 2021, 22:49 Uhr

Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante beraten Bund und Länder am Dienstag über das weitere Vorgehen. Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung sieht dringenden Handlungsbedarf und spricht sich für rasche Kontaktbeschränkungen aus. In Irland und England ist Omikron bereits dominant. Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Unser Ticker am Sonntag, 19. Dezember 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

22:14 Uhr | Polizist wegen Fehlverhaltens bei Demo suspendiert

Ein leitender Polizist im Saalekreis ist nach Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" suspendiert worden. Grund ist dem Bericht zufolge das Verhalten des Polizisten in Bezug auf Corona-Maßnahmen. Der Leiter des Reviers Saalekreis habe am Freitag in Merseburg Sympathien für eine Kundgebung von Gegnern der Pandemie-Regeln gezeigt. Dem Beamten wird vorgeworfen, gegen das Neutralitätsgebot der Polizei verstoßen zu haben.

Dem Bericht zufolge bestätigte das Innenministerium, dass einem Beamten aus zwingenden Gründen ein sofortiges Verbot der Dienstgeschäfte ausgesprochen worden sei. Zu seiner Identität seien keine Angaben gemacht worden.

21:47 Uhr | Bund und Länder beraten am Dienstag über Corona-Lage

Bund und Länder beraten angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante am Dienstag über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Das vereinbarten Bundeskanzler Olaf Scholz und Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz.

21:30 Uhr | Gewalt bei Protesten in Belgien

In Belgien sind Proteste gegen die Corona-Politik der Regierung erneut in Gewalt umgeschlagen. Wie die Polizei mitteilte, wurden in der Hauptstadt Brüssel mehr als 50 Menschen festgenommen. Ein Demonstrant sei ins Krankenhaus gebracht worden. Die Beamten setzten nach eigenen Angaben in der Nähe der EU-Gebäude Wasserwerfer und Tränengas ein.

Zuvor hatten der Polizei zufolge etwa 3.500 Menschen friedlich demonstriert. Die Veranstalter selbst sprachen von etwa 50.000 Teilnehmenden. Schon an den beiden vergangenen Wochenenden hatte es nach Demonstrationen gegen staatliche Corona-Maßnahmen Krawalle gegeben. Auch in deutschen Städten kam es zuletzt verstärkt zu Protesten. Gegen die oft aggressiven Versammlungen bildet sich teils kreativer Protest, unter Einhaltung der Corona-Präventionsregeln.

21:06 Uhr | Wien: Lichtermeer gedenkt österreichischer Corona-Toten

Mit einem Lichtermeer haben in Wien etwa 30.000 Menschen der Corona-Todesopfer in Österreich gedacht. Sie trugen Kerzen oder Lampen oder hatten die Lichter ihrer Mobiltelefone eingeschaltet. Die Aktion wurde von mehreren Dutzend Organisationen wie Gewerkschaften, Ärztekammer und Religionsgemeinschaften unterstützt.

Mit Lichtern erinnerten die Menschen in Wien an die Opfer des Coronavirus, zugleich wollten sie dem Personal im Gesundheitswesen Respekt zollen. Bildrechte: dpa

19:40 Uhr | Omikron auch in Irland dominant

Omikron hat sich auch in Irland zur vorherrschenden Corona-Variante entwickelt. Das Gesundheitsministerium in Dublin erklärte, man gehe davon aus, dass aktuell knapp 52 Prozent der bestätigten Infektionen Omikron-Fälle seien. Die Variante habe nicht einmal zwei Wochen gebraucht, um sich durchzusetzen. Auch in England und Schottland ist die Variante bereits dominant.

19:32 Uhr | Kirchen setzen für Weihnachen auf Livestreams

Die aktuellen Corona-Vorschriften machen es auch in diesem Jahr schwierig, an Weihnachten in die Kirche zu gehen. Viele Gemeinden setzen daher auf Online-Andachten und virtuellen Chorgesang.

19:26 Uhr | Hilfen für Pyrotechnik-Branche angekündigt

Nach dem Verkaufsverbot für Silvesterböller hat das Bundeswirtschaftsministerium zusätzliche Hilfen für die Pyrotechnik-Branche angekündigt. Eine Sprecherin sagte, ab Januar werde es wieder eine Regelung geben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen neben Fixkosten wie Mieten, Strom und Versicherung auch Transport- und Lagerkosten erstattet werden. Dies solle aber nur für vier Monate gelten. Auch eine von der Branche geforderte Kompensation des Umsatzausfalls sei nicht geplant.

Update 18:27 Uhr | Widersprechende Meinungen zu Weihnachts-Lockdown

Der Expertenrat der Bundesregierung spricht sich für strengere Kontaktbeschränkungen bereits in den kommenden Tagen aus. Das geht aus einer Stellungnahme hervor, die das Gremium am Abend veröffentlichte. Mit Blick auf die Omikron-Variante kommen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu dem Schluss, dass zusätzliche bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen nötig sind. Diese müssten aber gut kommuniziert werden.

Zugleich müsse die Impfkampagne mit allen Mitteln intensiviert werden. Dazu gehörten auch Impfungen während der Feiertage. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte zuvor im ARD-Bericht aus Berlin erklärt, eine fünfte Welle durch Omikron lasse sich nicht mehr vermeiden. Einen harten Lockdown wie in den Niederlanden noch vor Weihnachten schloss der SPD-Politiker aber aus.

Zuvor hatte sich der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen für ein schnelles Eingreifen ausgesprochen - etwa durch die weitgehende Schließung von Geschäften und branchenweite Betriebsferien bis in den Januar. Der gesundheitspolitische Sprecher der Union, Tino Sorge, forderte ein Bund-Länder-Treffen noch vor dem Jahreswechsel. Falls Omikron so gefährlich sei wie befürchtet, müsse man rasch über neue Einschränkungen entscheiden.

Update 17:13 Uhr | Israel verbietet wegen Omikron viele Auslandsreisen

Israelis dürfen vorerst nicht nach Frankreich, Spanien, Irland, Norwegen, Finnland und Schweden reisen, weil sich dort die Omikron-Variante des Coronavirus ausbreitet. Das hat das Parlament in Jerusalem beschlossen. Großbritannien und Dänemark standen bereits auf der Roten Liste.

Das israelische Gesundheitsministerium forderte indes weitere Reiseverbote, darunter nach Deutschland und in die USA. Dafür hat die Regierung aber noch kein grünes Licht gegeben. Ausländer dürfen schon seit November nicht mehr nach Israel einreisen. Regierungschef Naftali Bennett äußerte sich heute überzeugt, dass Israel sich mit den Maßnahmen wertvolle Zeit im Kampf gegen Omikron verschaffe.

16:15 Uhr | EU-Kommission ordert mehr Impfstoff

Die EU-Kommission rüstet sich mit weiteren Impfdosen gegen die Omikron-Welle. Wie die Behörde in Brüssel mitteilte, wurde mit den Herstellern Biontech und Pfizer für das nächste Quartal die Lieferung von 20 Million Dosen zusätzlich vereinbart. Demnach sollen im Januar und Februar jeweils fünf Millionen Dosen mehr für die Mitgliedsstaaten bereitstehen, im März dann zehn Millionen. Außerdem sei eine Option für die Bestellung von mehr als 200 Millionen Dosen aktiviert worden.

15:48 Uhr | Polizei stellt bei Demo Schreckschusspistole sicher

Im sächsischen Plauen hat die Polizei am Samstagabend am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen bei einem Jugendlichen eine Schreckschusspistole mit Magazin und Munition entdeckt. Nach Polizeiangaben hatte der junge Mann keinen Waffenschein. Die Pistole habe einer Dienstwaffe der Polizei sehr ähnlich gesehen.

Der Mann habe zu einer Gruppe von 20 Jugendlichen gehört, denen man einen Platzverweis erteilt habe. Als sie dem nicht nachkamen, entdeckten Beamte während einer polizeilichen Maßnahme die mutmaßliche Waffe.

15:16 Uhr | Impfzentrum in Merseburg vor Eröffnung beschädigt

In Merseburg ist in der vergangenen Nacht ein künftiges Corona-Impfzentrum attackiert worden. Nach Angaben der Polizei in Halle schleuderten unbekannte Täter Gegenstände gegen die Außenverglasung. Sie sei an mehreren Stellen beschädigt worden. Zeugen hätten beobachtet, wie zwei Männer vom Tatort geflüchtet seien. Inzwischen habe die Kriminaltechnik umfangreiche Spuren gesichert. Die Eröffnung des Impfzentrums im Saalekreis ist für Mittwoch vorgesehen.

14:51 Uhr | Wissenschaftler warnen vor Folgen für Demokratie

Wegen zunehmender Anfeindungen haben prominente Forscherinnen und Forscher vor den Folgen für die öffentliche Debatte gewarnt. Die Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim sagte auf "Zeit Online", wenn Wissenschaft weiter aus dem Kontext gerissen und willkürlich ideologisch zurechtgebogen werde, würden sich immer mehr kluge Köpfe zurückziehen. Dann habe auch die Demokratie ein Problem.

Insgesamt meldeten sich 31 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Portal zu Wort. Darunter sind die Virologin Sandra Ciesek, der Klimaforscher Stefan Rahmstorf, und der Kabarettist und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen. Anlass ist eine Schlagzeile der "Bild"-Zeitung. Das Blatt hatte mehrere Forscher als "Lockdown-Macher" bezeichnet, die das Weihnachtsfest verderben wollten.

14:10 Uhr | Vor der EMA-Entscheidung zur Novavax

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will diesen Montag über die Zulassung des Corona-Impfstoffes Novavax entscheiden. Dabei handelt es sich um einen Protein-Impfstoff, der auf gentechnisch hergestellten Virus-Proteinen basiert. An die Omikron-Variante muss Novavax Experten zufolge erst noch angepasst werden. Weitere wichtigen Aspekte zu dem neuen Impfstoff im Überblick:

13:40 Uhr | 2G vermiest Einzelhandel das Weihnachtsgeschäft

Die deutschen Einzelhändler sind mehrheitlich enttäuscht vom Weihnachtsgeschäft. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, sagte, die sonst umsatzstärkste Zeit im Jahr sei diesmal eine herbe Enttäuschung. Besonders in den Innenstädten sei die Stimmung betrübt. Hier seien 80 Prozent der befragten Unternehmen mit der Geschäftsentwicklung unzufrieden. Dramatisch sei die Lage besonders im Bekleidungshandel, der 37 Prozent seiner Umsätze verloren habe. Genth sagte, an den 2G-Regelungen für den Einzelhandel festzuhalten sei inakzeptabel. Es brauche eine bundesweit einheitliche und verhältnismäßige Lösung.

12:30 Uhr | Omikron nun in England dominant

Omikron ist inzwischen die beherrschende Coronavirus-Variante in
England. Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid sagte, Omikron mache nun 60 Prozent aller Infektionen im Land aus. Die Variante hatte sich in den vergangenen Wochen rasant ausgebreitet. London hatte deshalb gestern den Katastrophenfall ausgerufen. Zuvor war Omikron bereits in Schottland die dominierende Variante.

Die Bundesregierung stufte das Vereinigte Königreich als Virusvariantengebiet ein. Wer aus Großbritannien einreist, muss ab Montag für 14 Tage in Quarantäne - unabhängig von seinem Impfstatus. Ein Freitesten ist nicht möglich.

11:45 Uhr | Flickenteppich an Regelungen für Weihnachtsgottesdiensten

Für das zweite Weihnachtsfest in der Corona-Pandemie zeichnet sich bei den Festgottesdiensten ein bundesweiter Flickenteppich von Regelungen ab. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche überlassen das Vorgehen den Gemeinden weitgehend selbst. Dadurch unterscheiden sich die Regelungen oft von Gemeinde zu Gemeinde, ja sogar von Gottesdienst zu Gottesdienst innerhalb ein- und derselben Gemeinde.

Im Kindergottesdienst und in der Christmette gilt dann zum Beispiel 2G oder 3G, und man muss sich zusätzlich anmelden. Aber die restlichen Gottesdienste werden häufig unter den normalen Abstands- und Hygieneregeln zelebriert, sofern die Coronaschutzverordnung des jeweiligen Landes das zulässt.

10:19 Uhr | Corona-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff

Wegen mehrerer Corona-Fälle an Bord eines Kreuzfahrtschiffs müssen hunderte Passagiere vorzeitig ihre Reise auf Gran Canaria beenden. Wie das Unternehmen Tui Cruises mitteilte, gehen alle 1.600 Passagiere des Schiffes "Mein Schiff 4" heute in Las Palmas de Gran Canaria von Bord, die meisten von ihnen planmäßig. Rund 300 von ihnen hätten eigentlich noch sieben Tage auf dem Schiff verbringen wollen. An Bord des Schiffes gilt den Angaben zufolge zurzeit das 3G-Modell, vom 23. Februar an 2G+ (geimpft oder genesen mit zusätzlichem'Test).

Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 4" (Archivbild). Bildrechte: dpa

09:41 Uhr | Maier regt Steinmeier-Besuch an

Thüringens Innenminister Georg Maier hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen baldigen Besuch in den ostdeutschen Corona-Hotspots empfohlen. Maier sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Steinmeier solle noch vor Weihnachten nach Thüringen und Sachsen kommen. "Hier in Ostdeutschland ist der Rechtsstaat besonders gefordert, jeden Tag bei Dutzenden rechtswidrigen 'Spaziergängen' ". Maier verwies auf Anfeindungen und Drohungen gegen Kommunalpolitiker und Polizisten. Sie bräuchten mehr öffentliche Unterstützung. Ein Besuch des Bundespräsidenten wäre da ein starkes Signal.

08:55 Uhr | Corona-Verstöße: Fast 300 Verdachtsfälle gegen Ärzte in Mitteldeutschland

Die Ärztekammern der drei mitteldeutschen Länder haben bislang mehrere hundert mögliche Verstöße gegen Berufspflichten im Zusammenhang mit Corona geprüft. Wie eine Sprecherin der Thüringer Landesärztekammer dem MDR sagte, zählten dazu das Ausstellen von Gefälligkeitsattesten, Leugnen von Corona-Gefahren, Missachtung von Hygiene-Auflagen sowie unkollegiales Verhalten auf Demonstrationen. Ein großer Teil der insgesamt 72 Fälle in Thüringen sei durch die Kammer mit einem rechtlichen Hinweis abgeschlossen worden. Die sächsische Ärztekammer prüfte eigenen Angaben zufolge allein in diesem Jahr 185 Vorgänge gegen Mediziner im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. In Sachsen-Anhalt waren es laut Landesärztekammer 30 Verfahren gegen Mediziner, die meist mit einer "juristischen Beratung" abgeschlossen wurden.

08:35 Uhr | Strengere Einreiseregeln für Ungeimpfte

Für Rückkehrer aus Dänemark sowie auch aus Frankreich nach Deutschland gelten ab heute schärfere Regeln. Beide Staaten sind - wie nun fast alle Nachbarländer - seit Sonntag als Hochrisikogebiete eingestuft. Wer aus einem solchen Gebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Quarantäne. Frühestens nach fünf Tagen kann man sich mit einem negativen Test davon befreien.

08:00 Uhr | Omikron: Einschränkungen in Dänemark

Wegen der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante hat Dänemark große Teile des öffentlichen Lebens wieder heruntergefahren. Ab heute müssen Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Sportstätten geschlossen bleiben. Restaurants dürfen nach den Vorgaben der Regierung abends nur noch bis 23:00 Uhr öffnen. In Dänemark steigt die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder deutlich an: am Freitag erreichte sie einen Rekordwert von rund 12.000. In mehr als 20 Prozent der Fälle handele es sich um die Omikron-Variante, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Die strengeren Regeln gelten zunächst bis Mitte Januar.

07:15 Uhr | Lockdown-Folgen: Lage in Tierheimen spitzt sich zu

Als Folge des Haustierbooms während der Corona-Lockdowns geraten viele deutsche Tierheime an ihre Grenzen. Wie der Deutsche Tierschutzbund der dpa mitteilte, müssten seit dem Sommer immer wieder einzelne Tierheime Aufnahmestopps verhängen. In Teilen Deutschlands spitze sich die Lage zu. Während die Vermittlungsrate bis Anfang 2021 aufgrund der hohen Nachfrage besser gewesen sei, habe sich dies mit Ende des zweiten Lockdowns im Frühjahr 2021 umgekehrt.

Update 07:10 Uhr | RKI: Neuinfektionen unter 30.000 gesunken

Die Corona-Inzidenz in Deutschland ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Morgen mit 315 an. Gestern waren es knapp 322, vor einer Woche 391. Nach den Daten des Risklayer-Projektes liegt die Inzidenz allerdings bei 341. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden die Neuansteckungen innerhalb der letzten sieben Tage unter 100.000 Einwohnern laut Risklayer deutlich über dem Bundesdurchschnitt angegeben.

  • 879 in Thüringen,
  • 816 in Sachsen und
  • 721 in Sachsen-Anhalt

Laut RKI meldeten die Gesundheitsämter 29.350 Neuinfektionen, das sind 3.300 positive Tests weniger als vor einer Woche. Risklayer weist fast 31.000 positive Tests innerhalb eines Tages aus. Zudem erfasste das RKI 180 weitere Todesfälle. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist rückläufig. Der Wert lag zuletzt bei 5,1.

Alles anzeigen

06:55 Uhr | Umfrage: Jeder Fünfte plant Reisen zu Weihnachten

Trotz hoher Corona-Infektionszahlen will fast jeder fünfte Deutsche Weihnachten verreisen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagen 13 Prozent, sie wollen verreisen, um mit Freunden oder Verwandten Weihnachten feiern zu können. Sechs Prozent der Befragten planen eine Urlaubsreise. 79 Prozent wollen dagegen über die Feiertage zu Hause bleiben. Zwei Prozent machen keine Angaben. Zum ersten Weihnachtsfest während der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr war die Reiselust der Deutschen noch deutlich geringer - die Impfkampagne hatte zu dem Zeitpunkt in Deutschland noch nicht begonnen. Damals sagten in einer YouGov-Umfrage nur neun Prozent, sie wollten zu Freunden oder Verwandten fahren oder fliegen. Nur ein Prozent plante eine Urlaubsreise.

06:30 Uhr | Breuer: Ziel von 30 Millionen Impfungen machbar

Der Leiter des Corona-Krisenstabs im Kanzleramt, General Carsten Breuer, geht davon aus, dass das Regierungsziel von 30 Millionen Impfungen bis zum Jahresende erreicht wird. Breuer sagte der "Bild am Sonntag", man habe jetzt knapp 24,5 Millionen geimpft und noch knapp zwei Wochen Zeit. Die 30 Millionen seien zu schaffen. Die beiden Woche vor und nach Weihnachten seien von enormer Bedeutung. Viele Menschen hätten frei und damit Zeit, sich ihre Spritze abzuholen. Darum müsse das Impfangebot möglichst flächendeckend aufrechterhalten werden.

Alles anzeigen

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 19. Dezember 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

INFORMATIONEN ZU REGELN UND IMPFUNG

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL RADIO | 19. Dezember 2021 | 06:00 Uhr

Noch mehr Nachrichten finden Sie hier:

Mehr aus Panorama

Mehr aus Deutschland